Abschnitt 7: Kapitel 19 (S.489) bis Ende

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  • Hier könnt Ihr von Seite 489 bis zum Ende schreiben. :)


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    @Edit: Ein paar Fotos aus Weinsberg.
    (eine bessere Auflösung ging leider nicht)

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

    Einmal editiert, zuletzt von apassionata ()

  • So ihr Lieben - Endspurt!


    Ich bin, ehrlich gesagt, schon ganz traurig, dass unsere LR bald dem Ende zugeht :'(


    Aber ein paar Beiträge liegen ja noch vor mir (und vor euch) und auf die warte ich ganz gespannt!


  • So ihr Lieben - Endspurt!


    Ich bin, ehrlich gesagt, schon ganz traurig, dass unsere LR bald dem Ende zugeht :'(


    Aber ein paar Beiträge liegen ja noch vor mir (und vor euch) und auf die warte ich ganz gespannt!


    Hallo Marion,


    ja ich auch :). Gibt es beim letzten Teil kein Bild/Foto für uns? Mir hat das in den anderen Kapitel immer sehr gut gefallen als nettes Zuckerle, wie man bei uns in Franken/Bayern so schön sagt ;).



    LG...starone... :winken: :lesen:

  • Bilder werden nachgeliefert... ;)
    Wird aber wohl Montag werden. :-[

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

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  • Bilder werden nachgeliefert... ;)
    Wird aber wohl Montag werden. :-[


    Danke apassionata :) nur kein Stress Meinungsäußerung zum letzten Kapitel gibt es bis jetzt ohnehin noch nicht. Und ich halte mich da auch noch gerne etwas zurück ;).


    Schöne beginnende Adventszeit für alle!!


    LG...starone... :winken: :lesen:

  • Hallo ihr Lieben.


    Ich bin ja nun schon ein paar Tage durch, doch dieser Schluss hallt immer noch nach.
    Sehr imposant, wie da die verschiedenen staufertreuen Truppen mit Katapult und bewaffnet bis an die Zähne vor Burg Weinsberg Stellung beziehen. Ich konnte die Belagerung der Burg und die eingeschlossenen Insassen richtig gut bildlich vor mir sehen. Auch das Adolana, von den Welfen zum Teil doch sehr kritisch beäugt, kam bei mir sehr authentisch herüber. Doch sie schlug sich ja ganz bravourös. Und dies wo sie auch noch schwanger war. Diese enge Gemeinschaft der Ausharrenden mit ihren Unterschiedlichsten Belangen fand ich sehr lebensnah. Fesselnd und dramatisch beschrieben dann auch die einzelnen Angriffe und Reaktionen der hungernden Menschen. Auch die gegenseitigen Zweifel zwischen den Liebenden war sehr gut beschrieben. Ich hätte Ritter Falko ja küssen möchten, als er Berengar zu verstehen gab, dass er durch Heide wusste, wie sehr Adolana ihn (also Berengar) doch lieben würde.
    Dann der gelungene Trick, beim Verlassen der Burg zusätzlich noch viele der zum Tode verurteilten Männer mitnehmen zu können. 8) Hier habe ich nicht schlecht grinsen müssen. Ich gebe zu, dass mir die doch nur sehr zäh anrückende Anerkennung dieser List aus Friedrichs Sicht schon sehr gut getan hat. Es war natürlich mehr als dreist von ihr, doch zum Glück stand der König zu seinem Wort. Ich gestehe, dass mir beim Anblick der Frauen, die unter Ächzten versuchten so ihre Söhne und verletzten Männer zu erretten dann tatsächlich ein paar Tränchen in den Augen standen.
    Aber damit war die Geschichte natürlich noch nicht zu Ende... Nein. Dabei hätte Marion es sich hier wahrlicht leicht machen können und Friede, Freude und den beliebten Eierkuchen folgen lassen. ;) Zum Glück wollte sie das nicht. Denn es gab kurz darauf noch so manche Überraschung, so manches Wechselspiel. So manche Hinterlist... :klatschen:
    Hier hat mir unter anderem die dramatische Szene im Wald ausgenommen gut gefallen. Wie traumatisierend musste es denn erst für Adolana gewesen sein, als sie da im Wald nach all den Wahrheiten und Tötungsversuchen zwischen all den Leichen saß? :o


    Lustig übrigens, dass dann auch noch ein Namensvetter, Graf Gebhard, von mir vor kam. :jakka:


    Dieser Schluss war fesselnd, war eindringlich, war verstrickt und liebevoll zugleich. Eben passend zu meinem Gesamteindruck dieses Buches.


    Eine Frage bleibt allerdings, Marion. Hatte Thomas wirklich nichts mit Richenza zu tun? Hatte sie ihn nicht doch vielleicht gesandt um sie in allen Belangen behütet zu sehen? Oder habe ich es nur für mich vielleicht so subjektiv empfunden?


    Grüssle
    Marion :winken:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Hallo Ihr Lieben!


    Nun ist der Roman zu Ende und es war ein würdiger Abschluss. :-)


    Die Belagerung, der Kampf um die Burg und das Leben der Insassen war sehr plastisch beschrieben, so dass mein meinte live dabei zu sein. Besonders die List der Frauen, wie sie Ihre Männer und Söhne vor dem sicherem Tod bewahrten fand ich genial und musste schmunzeln. Allerdings fand ich die Ansage des Königs - Frauen und Kinder dürfen die Burg unbehelligt verlassen - die Männer müssen sterben, schon verdammt hat. Aber das war damals die Zeit.


    Ich fand des gut, dass Marion hier nicht einen Break gemacht und das Buch hat Enden lassen. So konnte das Buch mit etlichen überraschenden Wendungen ausklingen hat und so einen guten Eindruck hinterlassen.


    So, nun folgt das schwere ... das Schreiben der Rezi. Die folgt in den nächsten Tagen.


  • Ich bin ja nun schon ein paar Tage durch, doch dieser Schluss hallt immer noch nach.


    Gefällt mir natürlich, dass Dich meine Geschichte nicht gleich wieder losgelassen hat. So sollte es auch sein :D



    Dann der gelungene Trick, beim Verlassen der Burg zusätzlich noch viele der zum Tode verurteilten Männer mitnehmen zu können. 8) Hier habe ich nicht schlecht grinsen müssen. Ich gebe zu, dass mir die doch nur sehr zäh anrückende Anerkennung dieser List aus Friedrichs Sicht schon sehr gut getan hat. Es war natürlich mehr als dreist von ihr, doch zum Glück stand der König zu seinem Wort.


    Als ich zum ersten Mal nach meinem Umzug nach BW die Burgruine Weibertreu (sie wurde später aufgrund des Ereignisses umbenannt) davon gelesen habe, war ich schwer beeindruckt! Was haben diese Frauen nicht alles auf sich genommen, denn schließlich konnten sie nicht davon ausgehen, dass der König sie ziehen lassen wird. Friedrichs Einspruch ist übrigens ebenfalls überliefert - er fand die List der Frauen nicht gerade lustig >:(



    Hier hat mir unter anderem die dramatische Szene im Wald ausgenommen gut gefallen. Wie traumatisierend musste es denn erst für Adolana gewesen sein, als sie da im Wald nach all den Wahrheiten und Tötungsversuchen zwischen all den Leichen saß? :o


    Sicher war das furchbar für sie, vor allem, weil die Wochen davor ebenfalls schon sehr schwer waren. Aber es ging auch nicht an, dass der Winzenburger "in der Luft hängen blieb" und dass das Schicksal Waldemars ebenfalls einfach so im Rückzug der Welfen untergeht - niemals! Ungeklärte Ereignisse lassen mich als Leser auch immer unbefriedigt zurück. ???Es ist zwar nicht schlimm, wenn die eigene Phantasie auch mal gefordert ist, aber die kann immer bemüht werden. Wie ergeht es Mathilde? Was geschieht mit dem jungen Heinrich und, nicht zuletzt, wie ergeht es dem jungen Ehepaar?



    Dieser Schluss war fesselnd, war eindringlich, war verstrickt und liebevoll zugleich. Eben passend zu meinem Gesamteindruck dieses Buches.


    HERZLICHEN DANK!!! :-[ :D



    Eine Frage bleibt allerdings, Marion. Hatte Thomas wirklich nichts mit Richenza zu tun? Hatte sie ihn nicht doch vielleicht gesandt um sie in allen Belangen behütet zu sehen? Oder habe ich es nur für mich vielleicht so subjektiv empfunden?


    Hier ging es eindeutig um Deine subjektive Empfindung, obwohl ich gestehen muss, dass ich die Idee gar nicht schlecht fand, als ich sie zum ersten Mal in Deinem Beitrag gelesen habe ;).
    Andererseits spricht es sehr für Thomas, dass er seine eigentliche Aufgabe, für Unterstützung beim König in dem Anliegen seines Klosters zu bitten, zurückgestellt hat, um Adolana beizustehen. Er ist die positivste Figur in meinem Roman und sein Tod viel mir wirklich sehr schwer :'( Obwohl ich gestehen muss, dass auch Waldemar mir ziemlich leid getan hat :( Aber er hat wenigstens noch seine Rache an seinem Onkel zugestanden bekommen >:(


  • Die Belagerung, der Kampf um die Burg und das Leben der Insassen war sehr plastisch beschrieben, so dass mein meinte live dabei zu sein.


    Ich freue mich immer sehr, wenn Leser das Gefühl haben, in die Geschichte hineingezogen zu werden :)



    Ich fand des gut, dass Marion hier nicht einen Break gemacht und das Buch hat Enden lassen. So konnte das Buch mit etlichen überraschenden Wendungen ausklingen hat und so einen guten Eindruck hinterlassen.


    Herzlichen Dank! Es ist schön, wenn Du meinen Roman mit einem guten Gefühl zugeklappt hast! ;D



    So, nun folgt das schwere ... das Schreiben der Rezi. Die folgt in den nächsten Tagen.


    Na, da bin ich aber nun ziemlch gespannt...

  • Herzlichen Dank! Es ist schön, wenn Du meinen Roman mit einem guten Gefühl zugeklappt hast! ;D


    Vorallem klappe ich auch meinen neuen Henneberg, der seit ein paat Tagen bei mir ist, mit einem guten Gefühl auf :-)

  • Hier ging es eindeutig um Deine subjektive Empfindung, obwohl ich gestehen muss, dass ich die Idee gar nicht schlecht fand, als ich sie zum ersten Mal in Deinem Beitrag gelesen habe ;).
    Andererseits spricht es sehr für Thomas, dass er seine eigentliche Aufgabe, für Unterstützung beim König in dem Anliegen seines Klosters zu bitten, zurückgestellt hat, um Adolana beizustehen. Er ist die positivste Figur in meinem Roman und sein Tod viel mir wirklich sehr schwer :'( Obwohl ich gestehen muss, dass auch Waldemar mir ziemlich leid getan hat :( Aber er hat wenigstens noch seine Rache an seinem Onkel zugestanden bekommen >:(


    Ja, Waldemar. Nicht leicht sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Er hatte etwas von beiden Seiten. Was Gutes und was weniger Gutes.
    Aber vielen Dank für deine Aufklärung zu Thomas. Na, da ging dann doch die Fantasie etwas durch mit mir. ;D


    Eine Rezi kommt natürlich auch noch von mir in den nächsten Tagen.
    Nun lausche ich aber erst einmal den noch ausstehenden Meinungen zum Buch. :)

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Hallo alle Zusammen und liebe Marion, :winken:


    ja was für ein Ende da geht mir das Herz auf :). Nach allen Wirrungen und Irrungen kommt trotz politischen Auseinandersetzungen, die zweifelsohne hier eine besondere Rolle gespielt haben kommt zusammen was zusammen gehört :).


    Waldemar muss leider auch noch von uns gehen, was aber schon irgendwie vorhersehbar war oder was meint Ihr? Ganz zum Schluss macht er sogar seinen Frieden mit Adolana, er war es einfach nicht. Auch wenn er an vielen Stellen des Buches doch für Adolana zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war.
    Vielleicht gibt es diese " Liebe auf den ersten Blick-Sache" doch. Mir scheint es jedenfalls so, dass das zumindest bei Adolana unterschwellig den Ausschlag gegeben hat ;). Ich glaube, der arme Waldemar egal was er noch gutes getan hätte wäre immer "nur" die zweite Wahl für Adolana gewesen oder?


    Bei der Sache mit der Burgbelagerung kam, aber auch klar zum Vorschein wer auf welcher Seite gestanden hat. Und Familienbande so wie zwischen den Eheleuten Adolana und Berengar sind da nur zur Nebensache verkommen waren unwichtig ohne Ende nur was zählte war Welfe oder Staufer :(. Was mich schon sehr traurig gemacht hat, aber es heute bei vielen Dingen in unserer Welt/Leben auch noch immer so ist. Nur erst einmal die Abstammung zählt.


    Diese ganzen Schlachfeldbegebenheiten waren schon sehr authentisch und kamen für mich auch sehr plastisch rüber. Die Befreiungsaktion der Frauen der nun belagerter Burg war jetzt nicht besonders neu, aber es hatte etwas. Weil es mich doch in der Vorahnung schon sehr zum geschmunzelt veranlasst hat. Anständig auch wie sich der König da verhalten hatte. Denn es war schon sehr hinterlistig, wie die Frauen so ihre Männer gerettet haben ;).


    Ja und was ich schon befürchtet hatte Abd al-Masur geht einfach wieder zurück in seine Heimat. Schade da hätte ich gerne noch mehr von diesem interessanten Mann gelesen.


    Eine interessante Geschichte mit einer guten Mischung aus politischen Tagesgeschehen in dieser Zeit und eine schönen Liebesgeschichte :).



    LG...starone... :winken: :lesen:


  • Waldemar muss leider auch noch von uns gehen, was aber schon irgendwie vorhersehbar war oder was meint Ihr?


    Ich hatte das Gefühl, dass er ohnehin nicht mehr sehr lange gelebt hätte. Immerhin hatte er doch auch diese emensen und immer wieder erwähnten Kopfschmerzen und Schwindelgefühle, seit des Fußtritts gegen seinen Schädel. Vielleicht war es jetzt auch tatsächlich besser so. Er ist mit Adolana noch halbwegs ins Reine gekommen und hat die Tat seines Onkels noch rächen können. Er starb sozusagen als Held für seine Adolana. ;)

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi


  • Ich glaube, der arme Waldemar egal was er noch gutes getan hätte wäre immer "nur" die zweite Wahl für Adolana gewesen oder?


    Mit ihm verband Adolana immer die schmerzhafte Erinnerung an Johannes und ihren Onkel. Sicher hat sie im Laufe der Zeit auch erkannt, dass
    Waldemar durchaus gute Seiten in sich trägt, aber Liebe wäre nicht daraus bei ihr entstanden.



    Anständig auch wie sich der König da verhalten hatte. Denn es war schon sehr hinterlistig, wie die Frauen so ihre Männer gerettet haben ;).


    Die Wirklichkeit schreibt eben einfach die besten Geschichten ;)



    Ja und was ich schon befürchtet hatte Abd al-Masur geht einfach wieder zurück in seine Heimat. Schade da hätte ich gerne noch mehr von diesem interessanten Mann gelesen.


    Ja, leider! Das hätte dann wohl den vorgegebenen Umfang meines Romans geprengt :explodier:



    Eine interessante Geschichte mit einer guten Mischung aus politischen Tagesgeschehen in dieser Zeit und eine schönen Liebesgeschichte :).


    Danke schön! Wenn es Euch gefallen hat, bin ich zufrieden! :)

  • Ich hatte das Gefühl, dass er ohnehin nicht mehr sehr lange gelebt hätte. Immerhin hatte er doch auch diese emensen und immer wieder erwähnten Kopfschmerzen und Schwindelgefühle, seit des Fußtritts gegen seinen Schädel. Vielleicht war es jetzt auch tatsächlich besser so. Er ist mit Adolana noch halbwegs ins Reine gekommen und hat die Tat seines Onkels noch rächen können. Er starb sozusagen als Held für seine Adolana. ;)


    Zumindest ist er mit einem guten Gefühl aus dieser/unsere Welt gegangen und auch für die Chronik sollte es dann eine geben macht sich diese heldenhafte Tat doch ganz gut ;).