Abschnitt 5: Kapitel 12 (S.306) bis Ende Kapitel 14 (S.397)

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  • Bei was für einer Gelegenheit konnte Friedrich denn so jemanden wie Al-Mansur kennen lernen? Es gab doch bestimmt nicht viele Leute aus dem Orient in seinem Umfeld. Oder woher stammt Al-Mansur? Aus Spanien? ???


    Ich glaube, dass ich gelesen habe es wäre ein Maure ;).


  • Bei was für einer Gelegenheit konnte Friedrich denn so jemanden wie Al-Mansur kennen lernen? Es gab doch bestimmt nicht viele Leute aus dem Orient in seinem Umfeld. Oder woher stammt Al-Mansur? Aus Spanien? ???


    Hier gebe ich freumütig zu, dass ich meine künstlerische Freiheit genutzt habe.
    Ausgangspunkt war für mich, dass ich einfach eine "geheimnisvolle" Figur einbauen wollte und "Mauren", wie damals die Dunkelhäutigen (Maure kommt aus dem Griechischen und bed. schwarz/dunkelhäutig) allgemein bezeichnet wurden, tauchten durchaus immer mal wieder auf. Allein schon durch die ersten Kreuzzüge Ende des 11. Jahrhunderts gab es solche Begegnungen.


    Bei der Figur Al-Mansurs bin ich bei meinen Recherchen auf das Volk der Almohaden gestoßen, die im 12. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel lebten. Hier gab es immer wieder heftige Angriffe der Christlichen Heere gegen die Almohaden und sicher wurden zu dieser Zeit auch Gefangene gemacht. Und so wurde Al-Mansur "geboren".... ;)

  • Ich glaube, dass ich gelesen habe es wäre ein Maure ;).


    Ich hatte sogar im Hinterkopf, dass Marion im Text irgendwo Spanien beziehungsweise die berischen Halbinsel erwähnt hatte. Natürlich finde ich diese Stelle jetzt nicht mehr. ::)

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Seite 404 in der Mitte :)


    Danke. :-*
    Jetzt weiß ich auch, warum ich es nicht gefunden habe. Ich blätterte hier nur innerhalb der Abschnittseinteilung. ::) :-[ ;D

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Ich habe es ja schon geahnt. Die Truppe wird überfallen. Aber (großes aber ;D) wer eilt zur Rettung? Berengar! Was bin ich froh, ihn zu sehen 8)
    Seine rettende Idee ist ja ein wenig eigennützig ;D gefällt mir aber. Adolana ist zwar ein wenig überrumpelt, aber so ganz unangenehme ist ihr das ja auch nicht ;)


    Berengars Vater ist ein Kotzbrocken. Das wurde ja zu Beginn schon angedeutet, aber hier werden wir ja quasi live Zeuge. :o Berengars Reaktion ist aber auch knallhart. Er ist einer, der genau weiß, was er will, der hart sein kann, zu seiner Liebsten aber sanft und liebevoll ist. Außer, wenn sie streiten ;D, dennoch hat er seinen Jähzorn im Griff und würde keine Hand an Adolana legen.


    Ach, es hat mich so gefreut, als die beiden endlich zueinander finden und Adolana sich fallen lassen kann. :herz:
    Aber es hat mich etwas erstaunt, dass Adolana die Münzen herausgibt. Klar, eigentlich kann sie jetzt ja nicht mehr viel damit anfangen, aber irgendwie hatte ich erwartet, dass sie sich Richenza mehr verpflichtet fühlt.


    Beim Landtag dachte ich gleich, der Ritter, der Berengar bekannt vorkommt, könne Harbert sein, auch wenn ich erst verwirrt war, weil er ja durch seine Entstellung ziemlich auffällig ist. Aber wenn er sich mit einem Bart tarnt und vor allem, wenn Berengar ihn ja gar nicht mit der Entstellung kennt, ist das ja klar ;D
    Dabei ist mir auch ein kleiner Druckfehler aufgefallen: Auf S.359 steht Harbart statt Harbert.


    Jetzt folgt wieder ein ungeheuer spannender Teil, das Handgemenge, um Adolana :o Gott sei Dank kann Abd al-Mansur ihr helfen. Zu dumm, dass dabei Adolanas Identität enthüllt wird - ich bin ganz gespannt, wie es weitergeht!

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien

  • Werdet Ihr - er hat noch eine wichtige Aufgabe vor sich, soviel sei verraten (neben der, die er schon souverän erledigt hat ;)


    Das freut mich - ich sehe immer Morgan Freeman in seiner Robin-Hood-Rolle vor mir ;D



    wieder mal ein Däne. Irgendwie hat Adolana kein Glück mit den Menschen dieses Volkes oder? Einer der gegen Geld wohl alles und jeden verraten oder gar morden würde,


    Und das, wo doch schon Otto sang: Dänen lügen nicht :D


    Hihi, und ich dachte an Morgan Freeman in Robin Hood mit Kevin Costner. ;D


    Und jetzt sehe ich, ich stehe damit auch nicht alleine ;D


    Witzig - von seiner Art her hatte ich nämlich auch diese Figur beim Schreiben vor Augen :)


    Na, da ist dir die Umsetzung absolut gelungen, würde ich mal sagen ;D

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien

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  • Ach, es hat mich so gefreut, als die beiden endlich zueinander finden und Adolana sich fallen lassen kann. :herz:
    Aber es hat mich etwas erstaunt, dass Adolana die Münzen herausgibt. Klar, eigentlich kann sie jetzt ja nicht mehr viel damit anfangen, aber irgendwie hatte ich erwartet, dass sie sich Richenza mehr verpflichtet fühlt.


    Ja, aber es zeigt auch klar das Adolana die Sache mit dem Grafen überhaupt noch nicht seelisch und auch körperlich verarbeitet hat :(. Da wird Berengar noch sehr behutsam mit ihr umgehen müssen, aber das kann er ja wirklich, wie er schon schön bewiesen hat :).


    Die Sache mit dem Geld denke ich mal, macht Adolana deshalb weil sie eine engere Bindung so zu Berengar sucht bzw. als Vertrauensbeweis und Eingeständnis ihrer Liebe zu Berengar. Denn gegenseitiges Vertrauen ist doch sehr wichtig in einer Ehe und Adolana tut damit auch den ersten Schritt ;).
    Kluge Strategie von ihr oder?


  • Die Sache mit dem Geld denke ich mal, macht Adolana deshalb weil sie eine engere Bindung so zu Berengar sucht bzw. als Vertrauensbeweis und Eingeständnis ihrer Liebe zu Berengar. Denn gegenseitiges Vertrauen ist doch sehr wichtig in einer Ehe und Adolana tut damit auch den ersten Schritt ;).
    Kluge Strategie von ihr oder?


    Das sehe ich auch so. Sie sieht das auch völlig realistisch: Wenn sie mit Berengar intimer werden möchte, kann sie längerfristig die Münzen nicht vor ihm verbergen. Wir Leser wissen ja sogar, dass er sie bereits ertastet hat, aber nicht wusste, worum es sich genau handelt.
    Und wenn sie Berengar gegenüber ehrlich ist in Bezug auf Richenza, lenkt ihn das davon ab, auch noch den Brief von Gertrud zu suchen. Und Gertrud gegenüber ist sie immer noch sehr loyal, weil sie mit ihr befreundet ist.


  • Ach, es hat mich so gefreut, als die beiden endlich zueinander finden und Adolana sich fallen lassen kann. :herz:
    Aber es hat mich etwas erstaunt, dass Adolana die Münzen herausgibt. Klar, eigentlich kann sie jetzt ja nicht mehr viel damit anfangen, aber irgendwie hatte ich erwartet, dass sie sich Richenza mehr verpflichtet fühlt.


    Das sehe ich auch so. Sie sieht das auch völlig realistisch: Wenn sie mit Berengar intimer werden möchte, kann sie längerfristig die Münzen nicht vor ihm verbergen. Wir Leser wissen ja sogar, dass er sie bereits ertastet hat, aber nicht wusste, worum es sich genau handelt.
    Und wenn sie Berengar gegenüber ehrlich ist in Bezug auf Richenza, lenkt ihn das davon ab, auch noch den Brief von Gertrud zu suchen. Und Gertrud gegenüber ist sie immer noch sehr loyal, weil sie mit ihr befreundet ist.


    Ja, es gleicht schon ein wenig einem Drahtseilakt, was Adolana hier zwischen ihren verschiedenen Loyalitäten tut. Aber ich finde auch, dass sie dabei die richtige Dosierung findet, niemanden wirklich verrät und schon gar nicht verletzt. Also zumindest nicht schwerwiegend.

    &quot;Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.&quot; Mahatma Gandhi

  • Meine Erkältung verflüchtigt sich zum Glück und ich bin wieder bei der Leserunde dabei!
    Viele Überraschungen gibt es in diesem Abschnitt, vor allem die Hochzeit, die ich eher am Buchende erwartet hätte - aber schön, dass alles nicht so vorhersehbar ist!
    Hoffentlich können Adolana und Berengar in ihrer Beziehung überwinden, dass sie auf verschiedenen Seiten stehen - wie ihr anderen schon schreibt, ist das mit der Loyalität in dieser Geschichte ja schwierig!


  • Ja, es gleicht schon ein wenig einem Drahtseilakt, was Adolana hier zwischen ihren verschiedenen Loyalitäten tut. Aber ich finde auch, dass sie dabei die richtige Dosierung findet, niemanden wirklich verrät und schon gar nicht verletzt. Also zumindest nicht schwerwiegend.


    Ja, auf jeden Fall. Ich persönlich wäre in Adolanas Situation bestimmt deutlich weniger loyal Richenza gegenüber (bei mir ist sie ja untendurch >:() - von daher darf ich mir ja eigentlich sowieso kein Urteil erlauben ;)

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien

  • Ja, auf jeden Fall. Ich persönlich wäre in Adolanas Situation bestimmt deutlich weniger loyal Richenza gegenüber (bei mir ist sie ja untendurch >:() - von daher darf ich mir ja eigentlich sowieso kein Urteil erlauben ;)


    Leben und Leben lassen würde ich mal sagen, denn jeder der beiden hat was davon ;).


  • Was bin ich froh, ihn zu sehen 8)


    Ja, ich war beim Schreiben auch ganz glücklich, dass er endlich wieder in Adolanas Leben mitmischen darf ;D



    Außer, wenn sie streiten ;D, dennoch hat er seinen Jähzorn im Griff und würde keine Hand an Adolana legen.


    Das ganz bestimmt nicht, da er ja immer wieder von den Erinnerungen seiner Kindheit geplagt wird, in denen sein Vater seine Mutter misshandelt hat. Andererseits kostet Adolanas Eigensinn ihm noch ganz schön viel Nerven - aber da gleichen sie sich ja, in ihrer Sturheit! Von daher kann er vieles nachvollziehen, wenn er auch manchmal etwas länger dafür braucht ;)




    Aber es hat mich etwas erstaunt, dass Adolana die Münzen herausgibt. Klar, eigentlich kann sie jetzt ja nicht mehr viel damit anfangen, aber irgendwie hatte ich erwartet, dass sie sich Richenza mehr verpflichtet fühlt.


    Hier zeigt sich, dass Berengar und das zukünftige Leben an seiner Seite Adolana wichtiger ist, als die Pflichterfüllung ggü. Richenza. Andererseits würde Adolana niemals Gertrud enttäuschen. Der Stellenwert liegt bei ihr ganz klar auf der Hand.


  • Die Sache mit dem Geld denke ich mal, macht Adolana deshalb weil sie eine engere Bindung so zu Berengar sucht bzw. als Vertrauensbeweis und Eingeständnis ihrer Liebe zu Berengar. Denn gegenseitiges Vertrauen ist doch sehr wichtig in einer Ehe und Adolana tut damit auch den ersten Schritt ;).
    Kluge Strategie von ihr oder?


    Stimmt! Aber soweit, dass sie Gertrud verrät, würde sie nicht gehen. Hier kommt der menschliche Aspekt zum Vorschein. :)


  • Und Gertrud gegenüber ist sie immer noch sehr loyal, weil sie mit ihr befreundet ist.


    Völlig richtig! Berengar vermutet ja, dass Adolana die gesuchte Informantin der Welfen ist. Und in diesem Fall belastet sie nicht ihre Loyalität zu ihrer eigentlichen Herrin, der Herzogin Gertrud. Klar, Richenzas Ziel wird damit praktisch außer Kraft gesetzt, aber Adolana ist Gertrud sowieso viel näher und ihr auch mehr verpflichtet. Richenza hat sie ihre Loyalität oft genug bewiesen, aber jetzt muss Adolana sich entscheiden - und die ganz junge Beziehung zu BErengar ist ihr eindeutig wichtiger :)

  • Völlig richtig! Berengar vermutet ja, dass Adolana die gesuchte Informantin der Welfen ist. Und in diesem Fall belastet sie nicht ihre Loyalität zu ihrer eigentlichen Herrin, der Herzogin Gertrud. Klar, Richenzas Ziel wird damit praktisch außer Kraft gesetzt, aber Adolana ist Gertrud sowieso viel näher und ihr auch mehr verpflichtet. Richenza hat sie ihre Loyalität oft genug bewiesen, aber jetzt muss Adolana sich entscheiden - und die ganz junge Beziehung zu BErengar ist ihr eindeutig wichtiger :)


    Ja, ich finde auch gut, dass sie eine Entscheidung trifft und dann ganz klare Prioritäten setzt.

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien

  • Suse

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