Abschnitt 4: Kapitel 9 (S.230) bis Ende Kapitel 11 (S.305)

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  • Ich auch - bin derzeit erkältungsbedingt sowieso nicht ganz so fit zum Schreiben, aber zum Lesen reicht es noch...


    Gute Besserung... :winken:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi


  • 1. Macht Euch bitte keine großen Sorgen um die Frage: wer mit wem und wie lange und warum.... ???Mir ist schon klar, dass nach sechs Jahren, in denen unglaublich viel geschehen ist, einiges für Verwirrung sorgen kann. Aber letztendlich müsst ihr Euch nicht unbedingt merken, dass Graf Stade auf der Seite der Welfen steht oder dass Bernhard von Plötzkau sich zu Lebzeiten Heinrichs des Stolzen gegen ihn gerichtet hat. Für die Geschichte an sich ist das nicht wichtig. Aber: Mir war es natürlich ein Anliegen, die historischen Fakten, die in diesen sechs Jahren geschehen sind, möglichst einfach zu verpacken. Weglassen konnte und wollte ich diese Dinge nicht, denn sie gehören zum allgemeinen Verständnis der geänderten Verhältnisse dazu. SChließlich haben sich seit Lothars Tod die Machtverhältnisse deutlich geändert, da jetzt die Staufer regieren. Das darf nicht unter den Tisch fallen, da sonst der Rest zu Verwirrungen führen könnte.


    Liebe Marion,


    ganz lieben Dank für diese Erläuterungen. Sowas hilft mir sehr viel weiter! :-*


    Ich bin dir übrigens auch dankbar, dass Du die Vergewaltigung und Demütigungen nur in der Rückschau und auch nur subtil angetönt hast. Ich mag solche Szenen so gar nicht detailliert lesen. Es gab irgendwie schon genug historische Romane, wo man sowas hatte. Die feinere, etwas zurückhaltende Art im Umgang mit diesen Themen gefällt mir deutlich besser. :)


  • Das hast du aber für meinen Geschmack bisher richtig gut hinbekommen. Vor allem hast du es aber auch geschafft, mir die historische Geschichte dieser Zeit ein ganzes Stück näher zu bringen, ganz ohne trocken oder langweilig dabei zu werden. Irgendwie, die richtige Mischung eben. :)


    Das freut mich jetzt aber sehr! :D Vielen Dank!


  • Liebe Marion,
    ganz lieben Dank für diese Erläuterungen. Sowas hilft mir sehr viel weiter! :-*


    Schön, wenn ich Dir weiterhelfen konnte. :)Vll. kannst Du mir später nochmals Bescheid geben, ob es für Dich einfacher geworden ist. Wie gesagt, die Anzahl der Namen und Persönlichkeiten reduziert sich wieder auf eine überschaubare Anzahl!


  • Ich bin dir übrigens auch dankbar, dass Du die Vergewaltigung und Demütigungen nur in der Rückschau und auch nur subtil angetönt hast. Ich mag solche Szenen so gar nicht detailliert lesen. Es gab irgendwie schon genug historische Romane, wo man sowas hatte. Die feinere, etwas zurückhaltende Art im Umgang mit diesen Themen gefällt mir deutlich besser. :)


    Geht mir ganz genauso. Wenn solche Szenen ausführlich beschrieben werden, dann nimmt mich das immer zu sehr mit. Man neigt ja dummerweise dazu sich in die Charaktere hineinzufühlen. Und dann bin ich erst einmal für eine Weile psychisch angeschlagen. Da finde ich es deutlich besser, wenn es nur angedeutet wird und die Auswirkungen beschrieben werden. So gehe ich mit viel mehr Distanz an die Sache und ist damit seelisch für mich nicht so belastend.

    &quot;Programmieren ist im echten Leben das Gegenstück zu Magie. Man kann sich etwas ausdenken und durch das Schreiben von Buchstaben und Zahlen wahr werden lassen.&quot; (Jeff Winters)<br /><br />Leserundenkalender

  • Als erstes musste ich mich in diesem Abschnitt über Poppo ;D von Blankenburg amüsieren. Gab es den Namen wirklich? Der hat sich ja nicht bis in unsere Zeit gehalten. Entschuldigt, ich bin etwas kindisch :-[


    Der Winzenburger ist also wieder auf freiem Fuß und kann sein Unwesen treiben. Hoffentlich sehen wir ihn noch nicht so bald wieder. Dafür erstaunte mich, dass Magnus gefallen ist, ich hatte erwartet, dass da nochmal was nachkäme. Aber ich bin, ehrlich gesagt, nicht böse über sein Ableben ;)
    Dafür hat Adolana ja doch einmal das Glück verlassen und sie wurde vom Grafen von Stade vergewaltigt. Ich muss sagen, das trägt sie ganz schön mit Fassung. Bestimmt hat ihre Freundschaft mit Mathilde und Getrud ihren Anteil daran, dass sie das doch vergleichsweise gut verarbeitet. :)


    Der Überfall auf das Dorf ist total grauenhaft :'( Kaum hatte man Volkert kennen- und mögen gelernt, musste man sich schon wieder von ihm verabschieden. Mir hat sehr gut gefallen, wie sehr er mir in den wenigen Sätzen schon ans Herz gewachsen war. Dann die Stimmung nach dem Überfall, die war wirklich mehr als erdrückend. Gott sei Dank konnte Adolana ihrer Freundin helfen. Hoffentlich wird Mathilde ihren Weg aus der Trauer finden. Zu dumm, dass Adolana schon wieder weg muss.


    Der Beginn der Reise liegt mir auch im Magen. Marion, du baust so viel Spannung auf, dass sie richtig greifbar ist. Ich habe schon dunkelste Ahnungen, was Adolana noch alles erleben wird (muss) :o


    Und ich finde es übrigens sehr gemein, dass du uns den guten Berengar so viel vorenthältst ;D Der taucht immer nur ganz kurz auf, wird verwundet, oder erlebt anderes - ich will mehr Berengar :flirt:

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien

  • Mit den Verwicklungen und den historischen Persönlichkeiten geht es mir, wie fast allen hier: Ich durchblicke nichts mehr ;D Ich lese aber quasi einfach ein bisschen drüber, in der Hoffnung, auch ohne genau zu verfolgen, wer jetzt mit wem verbandelt ist, der Geschichte folgen zu können. Nur auf welcher Seite Berengar steht, das habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr auf dem Schirm ???


    Wahrscheinlich ist das gar nicht so kompliziert, wenn man sich ein bissel damit beschäftigte hat und zu jeder Person so ein bisschen "Beziehung" hat, wisst ihr, was ich meine?


    Geht mir ganz genauso. Wenn solche Szenen ausführlich beschrieben werden, dann nimmt mich das immer zu sehr mit. Man neigt ja dummerweise dazu sich in die Charaktere hineinzufühlen. Und dann bin ich erst einmal für eine Weile psychisch angeschlagen. Da finde ich es deutlich besser, wenn es nur angedeutet wird und die Auswirkungen beschrieben werden. So gehe ich mit viel mehr Distanz an die Sache und ist damit seelisch für mich nicht so belastend.


    Das kann ich auch unterschreiben.

    Liebe Grüße,<br />Verena<br /><br />&quot;Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben?&quot; Gandalf in &quot;Die Gefährten&quot;, J.R.R. Tolkien


  • Mit den Verwicklungen und den historischen Persönlichkeiten geht es mir, wie fast allen hier: Ich durchblicke nichts mehr ;D Ich lese aber quasi einfach ein bisschen drüber, in der Hoffnung, auch ohne genau zu verfolgen, wer jetzt mit wem verbandelt ist, der Geschichte folgen zu können. Nur auf welcher Seite Berengar steht, das habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr auf dem Schirm ???


    Wahrscheinlich ist das gar nicht so kompliziert, wenn man sich ein bissel damit beschäftigte hat und zu jeder Person so ein bisschen "Beziehung" hat, wisst ihr, was ich meine?


    Ja, dass ist wirklich ein Problem bei dem Roman, auch wenn uns Marion versichert das wäre ganz nicht ganz so wichtig wenn man da nicht so durchblick. Aber ich finde es halt persönlich schon wichtig wenn man weiß "wer mit wem oder auch nicht" kann ;). Das macht auch mir wirkliche Probleme. So viele verschiedene Namen und plötzlich neue Verbindungen die entstehen ::). Da bist du nicht alleine :trost:.


  • Der Überfall auf das Dorf ist total grauenhaft :'(.


    Ja, sicherlich aber wenn man bedenkt in welcher Zeit dieser Roman spielt hat wohl eher an der Tagesordnung :o. Denn wie schnell konnte ein Graf oder ähnliches beim Kaiser in Ungnade oder die Seitenwechseln und wer musste es ausbaden? Das entsprechende Dorf/die Landbevölkerung :(.


  • Der Überfall auf das Dorf ist total grauenhaft :'( Kaum hatte man Volkert kennen- und mögen gelernt, musste man sich schon wieder von ihm verabschieden.


    Oh ja, das war gar nicht nett von Marion. Wie du sagtest, ist er auch mir in den wenigen Sätzen gleich auf Anhieb ans Herz gewachsen. Nur, damit er und gleich darauf wieder brutal entrissen wurde. Dies war emotional betrachtet ganz schön hart, Marion.



    Ich bin dir übrigens auch dankbar, dass Du die Vergewaltigung und Demütigungen nur in der Rückschau und auch nur subtil angetönt hast. Ich mag solche Szenen so gar nicht detailliert lesen. Es gab irgendwie schon genug historische Romane, wo man sowas hatte. Die feinere, etwas zurückhaltende Art im Umgang mit diesen Themen gefällt mir deutlich besser.


    Auch für mich stimmte hier die Mischung zwischen angesprochenem und der Technik nicht alles eins zu eins in der Gegenwart erzählt zu bekommen. Es ergriff mich auch so schon für Adolane. Wenn ich es härter haben möchte, darf es dafür dann gerne ein Thriller sein, doch für einen historischen Roman reichte dies auch mir völlig aus.

    &quot;Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.&quot; Mahatma Gandhi


  • Als erstes musste ich mich in diesem Abschnitt über Poppo ;D von Blankenburg amüsieren. Gab es den Namen wirklich?


    Jaaaa, den gab es wirklich! Der Name hat mich spontan so begeistert, dass ich beschlossen habe, dem guten Poppo eine kleine Nebenrolle zu geben. ;D



    Dafür erstaunte mich, dass Magnus gefallen ist, ich hatte erwartet, dass da nochmal was nachkäme.


    Der liebe Magnus musste eben kurzfristig als Fiesling bei Adolana herhalten, aber sein tatsächliches Ende wollte ich dann
    doch nicht verändern. Es passte ja auch alles so schön zusammen ;)



    Ich muss sagen, das trägt sie ganz schön mit Fassung.


    Adolana verdrängt das Ereignis eher, denn so etwas wie psychologische Betreuung gab es damals ja nicht. Bei seinem Anblick kommt alles wieder hoch. :(



    Der Überfall auf das Dorf ist total grauenhaft :'( Kaum hatte man Volkert kennen- und mögen gelernt, musste man sich schon wieder von ihm verabschieden.


    Ich gebe zu, dass ich ziemlich an Volkerts Ableben zu knabbern hatte. Deshalb hat er aber auch nur einen kurzen Auftritt, denn sonst hätte er mich bestimmt "überredet", dass er nicht sterben muss. Ich wollte hier aber drastisch auf die Tatsache eingehen, dass es jederzeit jeden treffen kann und ein glückliches Familienleben von jetzt auf nun zerschlagen wird. Glücklicherweise ist Mathilde eine starke Frau, so dass sie sich wieder fängt. Auch dank Adolanas Unterstützung.



    Der Beginn der Reise liegt mir auch im Magen. Marion, du baust so viel Spannung auf, dass sie richtig greifbar ist.


    Danke für das schöne Kompliment!



    Und ich finde es übrigens sehr gemein, dass du uns den guten Berengar so viel vorenthältst ;D Der taucht immer nur ganz kurz auf, wird verwundet, oder erlebt anderes - ich will mehr Berengar :flirt:


    Doppeltes- ;D Keine Sorge, Du kommst schon noch öfter und länger in den Genuss. Ich musste schließlich auch längere Zeit auf ihn verzichten beim Schreiben ;)


  • Aber ich finde es halt persönlich schon wichtig wenn man weiß "wer mit wem oder auch nicht" kann ;). Das macht auch mir wirkliche Probleme. So viele verschiedene Namen und plötzlich neue Verbindungen die entstehen ::).


    Ist es jetzt immer noch verworren für Euch? Eigentlich war der schwierige Teil vor allem beim Zeitsprung, weil ich dort eben viele Ereignisse verpacken musste, so dass die Leser, sprich IHR, nicht den Anschluss verliert.
    Viele von den Figuren (Stade, Poppo etc.) tauchen nicht mehr auf und alte Bekannte bleiben dabei (Winzenburger z. B.) und natürlich gibt es für Adolana, ebenso wie für Euch auf Berengars Sitz neue Leute, die sie und ihr kennenlernt. Ich hoffe wirklich sehr, dass Ihr nicht das Gefühl habt, den Faden zu verlieren ???. Dann schreit bitte rechtzeitig und fragt explizit nach!!


  • Ist es jetzt immer noch verworren für Euch? Eigentlich war der schwierige Teil vor allem beim Zeitsprung, weil ich dort eben viele Ereignisse verpacken musste, so dass die Leser, sprich IHR, nicht den Anschluss verliert.
    Viele von den Figuren (Stade, Poppo etc.) tauchen nicht mehr auf und alte Bekannte bleiben dabei (Winzenburger z. B.) und natürlich gibt es für Adolana, ebenso wie für Euch auf Berengars Sitz neue Leute, die sie und ihr kennenlernt. Ich hoffe wirklich sehr, dass Ihr nicht das Gefühl habt, den Faden zu verlieren ???. Dann schreit bitte rechtzeitig und fragt explizit nach!!


    Ist doch schon wahrlich viel einfacher geworden, finde ich.
    Am Anfang war es ja auch nur so, da man nie wusste, ist diese oder jene Person wichtig oder nicht.
    Muss ich mir das merken oder kann ich es einfach als Kulisse hinnehmen. ;)
    Also zumindest ich finde es nun doch ganz relaxt mit all den Namen. Aber schreit nur, wenn ihr meint. ;D Marion ist ja da um zu helfen. ;)

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  • Suse

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