03 - S. 168 - 267

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  • Oh mann, was für ein Abschnitt!!!!! :winken:


    Ich wußte Anfangs gar nicht was ich nun von Amely halten sollte. Ist sie dumm? Oder ist sie bewundernswert? Sie hat doch tatsächlich immer noch Hoffnung. Sie glaubt nach der Opernpremiere wird sich ihr Verhältnis zu Kilian bessern.


    Und dann gibt es tatsächlich einen Kuß zwischen da Silva und Amely. Ihm gegenüber ist Amely ganz anders. Da scheint ihre starke Seite hervorzutreten. Ihm stellt sie kritische Fragen und kritisiert einige Umstände. Die Sklaverei und die Ausbeute der Menschen. Bei Kilian ist sie immer so still und ja, unterwürfig.


    Kilian wird mir immer unsympathischer. Wie dekadent ist es denn, sich mit einem Geldschein die Zigarette anzuzünden? >:(
    Als Kilian Amely mal wieder ins Bett zitiert und auch mit Schlägen nachhilft, hält sie sich das erste MAl nicht zurück. Mit Worten und auch mit ihren Nägeln wehrt sie sich.


    Und dann kam die Stelle, an der Amely ein paar Sachen packt und mit der Pistole in die Nacht zieht. Ich habe nur gedacht, nein, du kannst dich doch jetzt nicht umbringen. Und dann läßt Sabine uns ganz lange warten.............. Szenenwechsel zu Aymaho. Ich habe gelesen und gelesen und bei jedem Seite umschlagen gehofft, wieder von Amely zu lesen. ::)


    Und was dann kam, damit hätte ich nie im Leben gerechnet 8) Aymaho ist Ruben 8) Wahnsinn. 8)
    Jetzt bin ich wirklich gespannt wie es weitergeht. da Silva traue ich mittlerweile alles zu. Skrupellos ist er auf jeden Fall. Bringt einfach mal eben Pedro um. Wahrscheinlich war es eine glatte Lüge, was er Kilian bezüglich seines Sohnes aufgetischt hat. Nur auf seinen Vorteil bedacht.


    Liebe Sabine, bis hier hin ist die Geschichte genial! 8) Ein paar Seiten muß ich heute noch :lesen:

  • Diesen Abschnitt habe ich gestern regelrecht durchflogen und musste mich dann bremsen um nicht gleich weiterzulesen. Allerdings habe ich diesen Abschnitt auf Seite 254 beendet und fange dann den nächsten mit Seite257 an : Das Land der Sonnenfalken


    Amely lernt auf ihrem Stadbesuch die negativen Seiten Manaus kennen. Auf Grund einer Schießerei kann sie ein Lokal nicht verlassen und erst da Silva kommt ihr dann zu Hilfe. Er scheint also auch etwas mehr für sie zu empfinden, denn er küsst sie und sie lässt sich küssen. Ob ich das wirklich gut finde weiß ich nicht, aber besser als Killian ist er allemale.
    Killian rastet hier tatsächlich das erste mal so richtig aus und schlägt Amely, als sie sich ihm widersetzt und nicht gleich zu Willen ist. Sogar vor dem Personal :o Trotzdem geht sie mit ihm, wenn auch aus Angst, zur Opernpremiere an Silvester. Killian genießt den großen Auftritt mit seiner Frau und seinem neuen Automobil, mit dem er sogar den Governeur und dessen Frau ausgestochen hat. Ob wirklich keiner bemerkt hat, wie es um Amely steht, oder hat es nur keinen wirklich interessiert? Ich vermute mal letzteres :( Für Amely war das aber wohl der berühmte Tropen der dass Fass zum überlaufen brachte und will sich mit der Pistole, die sie bereits bei ihrer Ankunft gefunden hatte, umbringen. Wie sie in ihrem Nachthemd so ans Ufer geht, konnte sie bestimmt leicht mit einem "Geist" verwechselt werden . Als Felipe ihr nachgehen will kommt ihm leider Pedro in die Quere und er bringt ihn einfach um. Ich habe da Silva bestimmt nicht für einen Heiligen gehalten, aber damit hatte ich jetzt nicht gerechnet.


    Aymáho lebt immer noch als Geist und muss einen Schädel eines sehr gefählichen Stammes besorgen, wenn er nach 2 Monden wieder in die Gemeinschaft seines Stammes aufgenommen werden will. Er beobachtet wie Fremde , die Anderen, diesen Stamm auslöschen. Obwohl er die Möglichkeit hatte, diese Anderen, zu töten, lässt er sich selber gefangen nehmen um hinter das Geheimnis ihrer Macht zu kommen. Es war aber wohl doch keine besonders gute Idee. Allerdings erfährt er einen wichtigen Namen: Wittstock. Diesen Wittstock hält er jetzt für den großen Anführer und möchte ihn vernichten um seinen Stamm zu retten. Leider weiß er nicht, wie groß die Welt der Anderen ist und dass Wittstock zwar mächtig ist, aber leider nicht der Einzige. Ohne Kenntnisse der Verhältnisse in der Stadt, von der Stadt überhaupt und ohne Sprachkenntnisse findet er doch zum Grundstück der Wittstocks.
    Ich denke jetzt wird auch klar, warum die Geschichte von Aymáho bisher in der Vergangenheit erzählt wurde. Denn hier trifft er jetzt auf Amely und sowohl für ihn, als auch für sie scheint jetzt ein neuer Abschnitt zu beginnen. Sie wollte sich bereits umbringen, er wollte Wittstock umbringen und sie erkennt ihn als " Ruben ". Und er scheint es auch zu wissen, dass er dieser Ruben ist??


    Diesen Abschnitt fand ich sehr spannend und bin echt gespannt wie es weitergeht.

  • Zitat

    Kilian wird mir immer unsympathischer. Wie dekadent ist es denn, sich mit einem Geldschein die Zigarette anzuzünden?


    Kann ich dir nur zustimmen und musste auch mit dem Kopf schütteln, aber andererseits kommt es bei ihm bestimmt nicht auf ein paar Scheine mehr oder weniger an.


    Zitat

    Szenenwechsel zu Aymaho. Ich habe gelesen und gelesen und bei jedem Seite umschlagen gehofft, wieder von Amely zu lesen.


    Ging mir genauso, Spannung pur.


    Zitat

    Und was dann kam, damit hätte ich nie im Leben gerechnet Aymaho ist Ruben Wahnsinn.


    War für mich auch total überraschend, vor allem da er ja selber es anscheinend bis jetzt nicht mehr gewusst hat. Aber als er auf Amely trifft, erwartet er ja sogar, dass sie ihn so nennt.


  • Und dann läßt Sabine uns ganz lange warten.............. Szenenwechsel zu Aymaho. Ich habe gelesen und gelesen und bei jedem Seite umschlagen gehofft, wieder von Amely zu lesen. ::)


    Ja, das ist fies. Ich hätte wohl auch gezetert. Aber wie ist denn das Gefühl, wenn die beiden dann aufeinandertreffen? Dass der Ablauf genau so sein musste? (Das Gefühl hatte ich nämlich.)

  • War für mich auch total überraschend, vor allem da er ja selber es anscheinend bis jetzt nicht mehr gewusst hat. Aber als er auf Amely trifft, erwartet er ja sogar, dass sie ihn so nennt.


    Die Erinnerungen melden sich, als er sich seinem Elternhaus nähert. Nur dass er das nicht einordnen kann und es dem Geist der Vogelspinne zuordnet, die er sich vorher einverleibt hat. Man hätte das natürlich noch deutlicher ausarbeiten können, aber ihr schlauen Leser hättet doch dann zu früh geahnt, was los ist. ;-)

  • Aymaho ist Ruben. Also wenn das jetzt nicht der Hammer in diesem Abschnitt war.
    Da fiel mir buchstäblich die Kinnlade herunter.


    Oh Amely, Amely. Wie zehn123 so schön sagt: „Sie hat doch tatsächlich immer noch Hoffnung.“ Aber es passt für mich so richtig zu unserer Amely. Sie ist doch noch ganz schön naiv. Dies stehe ich ihr auch zu. Die damalige Zeit, ihre Erziehung, die Gesamtsituation… Natürlich schüttele ich beim Lesen den Kopf. Doch was soll sie denn auch machen?



    Wie dekadent ist es denn, sich mit einem Geldschein die Zigarette anzuzünden? >:(


    Hier sind mir auch beinahe die Augen heraus gefallen, als ich es las.



    Und dann kam die Stelle, an der Amely ein paar Sachen packt und mit der Pistole in die Nacht zieht. Ich habe nur gedacht, nein, du kannst dich doch jetzt nicht umbringen. Und dann läßt Sabine uns ganz lange warten.............. Szenenwechsel zu Aymaho. Ich habe gelesen und gelesen und bei jedem Seite umschlagen gehofft, wieder von Amely zu lesen. ::)


    Das war wirklich fies, von Sabine. Ich habe auch jede einzelne Seite darauf gewartet wieder zu Amely zurück zu kehren.


    Geschockt war ich ein wenig über Felipe da Silva, als er kurzentschlossen Pedro einfach so erschießt. *schock* Hallo? Habe ich diesen Mann denn wirklich so falsch eingeschätzt? Hier glimmte dann bei mir natürlich etwas Enttäuschung auf. Hatte ich doch in Felipe einen harten, aber guten Kerl gesehen. Der Kuss zuvor hatte mich ja noch hoffen lassen. Auch, wenn dies natürlich eine ganz gefährliche Situation herauf beschwört. Wenn Kilian dahinter kommt… nicht auszudenken.



    Trotzdem geht sie mit ihm, wenn auch aus Angst, zur Opernpremiere an Silvester. Killian genießt den großen Auftritt mit seiner Frau und seinem neuen Automobil, mit dem er sogar den Governeur und dessen Frau ausgestochen hat.


    Oh, diese ganze Dekadenz und das Gehabe… Hier konnte ich nur den Kopf schütteln. Gleichsam tat mir natürlich Amely sehr leid. Sie hat es ja nochmals versucht. Mit gutem Willen und vollem Einsatz. Doch auch hier zerplatzt ihre Seifenblase ihrer Hoffnungen.



    Aymáho lebt immer noch als Geist und muss einen Schädel eines sehr gefählichen Stammes besorgen, wenn er nach 2 Monden wieder in die Gemeinschaft seines Stammes aufgenommen werden will. Er beobachtet wie Fremde , die Anderen, diesen Stamm auslöschen. Obwohl er die Möglichkeit hatte, diese Anderen, zu töten, lässt er sich selber gefangen nehmen um hinter das Geheimnis ihrer Macht zu kommen.


    Auch hier wieder ganz fesselnd geschrieben. Oh Mann, war das alles spannend. Aymáhos Part war wirklich aufreibend und mitreißend. Jetzt bin ich natürlich aufgeregt, ihn eines Tages vor seinem Vater stehen zu sehen… :lesen:

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Zitat von apassionata

    Auch hier wieder ganz fesselnd geschrieben. Oh Mann, war das alles spannend. Aymáhos Part war wirklich aufreibend und mitreißend. Jetzt bin ich natürlich aufgeregt, ihn eines Tages vor seinem Vater stehen zu sehen…


    Darauf bin ich auch gespannt. Ob er ihn überhaupt erkennt? Geschweige denn anerkennt, da er doch so lange als "Wilder" als Indio gelebt hat.

  • Hallo Ihr Lieben,



    Aymaho ist Ruben. Also wenn das jetzt nicht der Hammer in diesem Abschnitt war.
    Da fiel mir buchstäblich die Kinnlade herunter.


    Mir auch! Ich kann mich da eurer Überraschung nur anschließen. Ich hatte echt mit allem gerechnet, aber dass der eigentlich tot gedachte Ruben wieder auftaucht und Aymáho sich als eben dieser Ruben herausstellt, damit hätte ich nie gerechnet! Super gemacht, Sabine! 8)
    Spannend ist jetzt natürlich für mich die Frage: Was ist damals wirklich mit Ruben passiert? Und wie konnte es passieren, dass er sich wirklich an nichts mehr erinnern kann? War dann etwa die blonde Haarsträhne, die der Stamm da zerschnitten hat, von ihm selber? Dürfen deswegen die Anderen nicht mehr erwähnt werden, damit Aymáho alias Ruben sich nicht an seine Kindheit zurück erinnert? :-\ Mh, das ist echt eine tolle Wendung! Und eröffnet ja für Amely ganz neue Möglichkeiten... ;D



    Geschockt war ich ein wenig über Felipe da Silva, als er kurzentschlossen Pedro einfach so erschießt. *schock* Hallo? Habe ich diesen Mann denn wirklich so falsch eingeschätzt? Hier glimmte dann bei mir natürlich etwas Enttäuschung auf. Hatte ich doch in Felipe einen harten, aber guten Kerl gesehen. Der Kuss zuvor hatte mich ja noch hoffen lassen. Auch, wenn dies natürlich eine ganz gefährliche Situation herauf beschwört. Wenn Kilian dahinter kommt… nicht auszudenken.


    Ja, auch bei mir hat da Silva in diesem Abschnitt für Entsetzen gesorgt. Zuerst erledigt er ohne mit der Wimper zu zucken seinen Kameraden und dann stellt sich heraus, dass er wohl über den Tod von Ruben gelogen hat. :o Da offenbaren sich einige unschöne Eigenarten von da Silva und ich befürchte, dass er jetzt eher eine Gefahr für Amely wird, nachdem sie qasi hinter sein "Geheimnis" gekommen ist. Ein lebendiger Ruben bedeutet ja für ihn das Ende seines derzeitigen gemütlichen Lebens und den Zorn von Wittstock... :o


    Obwohl sich mir auch die Frage stellt, ob Wittstock seinen Sohn überhaupt wieder aufnehmen würde? Oder ob der Sohn für ihn nicht wirklich eher gestorben ist bzw. gar nie existiert hat, bevor er sich einen "Indio" ins Haus holt? ::) :o



    Kilian wird mir immer unsympathischer. Wie dekadent ist es denn, sich mit einem Geldschein die Zigarette anzuzünden? >:(
    Als Kilian Amely mal wieder ins Bett zitiert und auch mit Schlägen nachhilft, hält sie sich das erste MAl nicht zurück. Mit Worten und auch mit ihren Nägeln wehrt sie sich.


    Die Aktion, als er mit dem Geldschein die Zigarette angezündet hat, hat mich auch nur die Augen rollen lassen. Ganz schlimm, fand ich dann die Prügelszene, bei der zwar das gesamte Personal schließlich zusammenkommt, aber keiner Amely wirklich hilft. Sie wird zurück gehalten, ihn fasst keiner an. Und am Ende zerstört er zuerst ihre Geige und zwingt sie ins Bett! So ein unmöglicher Mensch! >:(
    Aber nachdem was die Ava-Prostituierte über Kilian Wittstock erzählt, schält sich immer mehr das Bild eines zügellosen und auch noch sadistischen Mannes heraus. Dass es ihn erregt zu hören, wie sie ihre Narben an den Lippen bekommen hat und es dann quasi nachspielt, fand ich ganz schlimm! Noch schlimmer, als dass er sie eh die ganze Zeit verprügelt! >:( :o Da passt es ja gut, dass er auch seine eigene Ehefrau gerne verprügelt! Was für ein unmöglicher Mensch! Mittlerweile wünsche ich mir ja richtig, dass er derjenige aus dem Prolog ist, den Amely hoffentlich erschießt! >:D


    Ganz toll finde ich übrigens die Beschreibungen der Stammes-Kulturen, der Bemalungen und auch die detaillierten, wenn auch nicht immer einfachen Bilder über die Avas, die sich versuchen an die Anderen anzupassen und dabei ihre Seelen aufgeben! Ganz klasse gemacht! Trotz der Spannung um Amely, haben mich die Beschreibungen doch sehr mitgenommen und ich fand auch die Sichtweise auf die Städte und insgesamt auf die Lebensweise - die komplette Ignorierung der Natur - aus Sicht von Aymáho sehr interessant und super gemacht! Über Brasilien habe ich bis jetzt noch kein Buch gelesen und auch über die Ureinwohner hatte ich bis dato noch keine Ahnung. Das ist wirklich super!


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:


  • Hier sind mir auch beinahe die Augen heraus gefallen, als ich es las.


    Und so wahr:


    "Der Kautschukboom wurde gerade durch die extravagante Lebensart der Kautschukbarone geprägt. Das Bild, eine Zigarre mit Geldscheinen anzuzünden, wurde dadurch bekannt."


    Steht in einem Wikipediaartikel, den ich nicht verlinke, weil er spoilert.


    Zitat

    Hier glimmte dann bei mir natürlich etwas Enttäuschung auf. Hatte ich doch in Felipe einen harten, aber guten Kerl gesehen. Der Kuss zuvor hatte mich ja noch hoffen lassen.


    Man soll ja enttäuscht sein. ;-)


    Ursprünglich wollte ich erst ab dieser Szene Aymáho in die Geschichte einführen: Der vermeintliche Held entpuppt sich überraschend als Fiesling, und der Schwenk auf Aymáho zeigt: aha, DER ist es. Mit diesem Klappentext musste ich aber etwas umdisponieren.

  • War dann etwa die blonde Haarsträhne, die der Stamm da zerschnitten hat, von ihm selber?


    Jaaa, genau! Ich finds immer schön, wenn man sich im Nachhinein an solche ausgelegten Spuren erinnert. :)


    Es war ja ein ritueller Tod (der auf S. 165 geschildert wird, Aymáho muss das ja zweimal durchmachen).


    Zitat

    Dürfen deswegen die Anderen nicht mehr erwähnt werden, damit Aymáho alias Ruben sich nicht an seine Kindheit zurück erinnert?


    Nicht direkt. Es ist eher ein Stammestrauma.


    Zitat

    Mittlerweile wünsche ich mir ja richtig, dass er derjenige aus dem Prolog ist, den Amely hoffentlich erschießt!


    Mhm ... der Prolog wurde doch schon aufgeklärt. ;)


  • Ja, auch bei mir hat da Silva in diesem Abschnitt für Entsetzen gesorgt. Zuerst erledigt er ohne mit der Wimper zu zucken seinen Kameraden und dann stellt sich heraus, dass er wohl über den Tod von Ruben gelogen hat. :o Da offenbaren sich einige unschöne Eigenarten von da Silva und ich befürchte, dass er jetzt eher eine Gefahr für Amely wird, nachdem sie qasi hinter sein "Geheimnis" gekommen ist. Ein lebendiger Ruben bedeutet ja für ihn das Ende seines derzeitigen gemütlichen Lebens und den Zorn von Wittstock... :o


    Obwohl sich mir auch die Frage stellt, ob Wittstock seinen Sohn überhaupt wieder aufnehmen würde? Oder ob der Sohn für ihn nicht wirklich eher gestorben ist bzw. gar nie existiert hat, bevor er sich einen "Indio" ins Haus holt? ::) :o


    Hm. Es gäbe hier aber vielleicht noch die Möglichkeit, dass Felipe da Silva Ruben vielleicht sogar bei seiner Flucht geholfen hat. Dass er sozusagen absichtlich Rubens tot bezeugte, damit nicht weiter nach Ruben, der ja freiwillig weg wollte, gesucht wird? Ist aber jetzt nur so eine Überlegung am Rande.
    Nachdem Sabine ja meinte, wir sollten auch von da Silva enttäuscht sein, könnte es natürlich auch aus den schon zuvor geäußerten, niedrigen Gründen, geschehen sein.


    Und so wahr:


    "Der Kautschukboom wurde gerade durch die extravagante Lebensart der Kautschukbarone geprägt. Das Bild, eine Zigarre mit Geldscheinen anzuzünden, wurde dadurch bekannt."


    Steht in einem Wikipediaartikel, den ich nicht verlinke, weil er spoilert.


    Interessant. Das muss ja wahrlich eine ganz dekadente Gesellschaft gewesen sein.

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Zitat von Isabel B.

    Mhm ... der Prolog wurde doch schon aufgeklärt. ;)


    Oh, das wäre mir jetzt fast nicht augefallen wenn Du das nicht hier geschrieben hast. Es wird also am Ende keiner erschossen. Das ist doch schon mal toll.

  • Oh, das wäre mir jetzt fast nicht augefallen wenn Du das nicht hier geschrieben hast. Es wird also am Ende keiner erschossen. Das ist doch schon mal toll.


    Ich fand es ziemlich selbsterklärend. Habe dann zwar auch kurz gestutzt und kurz nach vorne geblättert... da ich mich ja zuvor so auf Kilian eingeschossen hatte.

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Ich fand es ziemlich selbsterklärend. Habe dann zwar auch kurz gestutzt und kurz nach vorne geblättert... da ich mich ja zuvor so auf Kilian eingeschossen hatte.


    Oh, dann ist das also Aymáho für den Amely die Geige spielt... Mh, wäre ich jetzt ehrlich gesagt hier nicht darauf gekommen... Schade, ich hätte da doch so gerne Kilian liegen gesehen... Oder jetzt auch gerne als Alternative Felipe... >:D :P


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Oh, dann ist das also Aymáho für den Amely die Geige spielt... Mh, wäre ich jetzt ehrlich gesagt hier nicht darauf gekommen... Schade, ich hätte da doch so gerne Kilian liegen gesehen... Oder jetzt auch gerne als Alternative Felipe... >:D :P


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:


    Tja, da sieht man mal wieder wohin das eigene Wunschdenken so führen kann. ;D

    "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  • Amely kämpft. Sie versucht immer weiter zu leben, auch wenn Kilian sie grün und blau schlägt.


    Da Silva küsst schließlich Amely. Mit ihm kann sie reden, Kilian blockt immer nur alles ab. Er will eine Frau, die hübsch aussieht, ihm Söhne schenkt und sich ansonsten unsichtbar macht. Aber so ist Amely nicht. Sie hinterfragt alles und macht sich Gedanken. Sie will das Leben dort verstehen und das stört Kilian.


    Aymáho begibt sich auf die Suche nach der "Ameisenkönigin". Statt Kilian findet er Amely. Da Da Silva auf ihn schießt und ihn verwundet, entführt er kurzerhand Amely.


    Ich denke übrigens nicht, dass Da Silva gelogen hat. Er hat sich nur getäuscht. Es war nicht Ruben, der da skalpiert wurde, sondern ein anderer Junge, dessen blonde Haare nun in einem Gefäß in der Höhle schlummern.
    (S. 230). Dort erzählt Oa´poja von einem blonden Jungen, den sie töten mussten, weil er einen Fluch über den Stamm brachte. Oder... Ruben wurde doch getötet und stand als Aymáho wieder auf. Aber wie passt dann die Skalpierung dazu? ??? Meines Wissen überlebt man sowas nicht unbedingt.