Leserundenfazit, Rezensionen, etc. (ohne Spoiler)

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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines des Autoren) ist immer interessant.


    Bitte vermeidet Spoiler in den Rezensionen, da diesen Thread vielleicht auch Leute lesen, die das Buch noch nicht gelesen haben, es aber noch tun wollen!

  • Achtung, bei Facebook habe ich gerade eine Aktion gestartet:


    Im Augenblick sind's noch 97 Mädchenwiese-Leserrezensionen bei Amazon. Unter den nächsten 3 Leserinnen & Lesern, die die 100 voll machen & den Link zu ihrer Rezension unter https://www.facebook.com/MartinKristSchriftsteller posten, verlose ich einmal ein fettes Thrillerpaket, bestehend aus meinen "Frühwerken", die ich noch als Marcel Feige verfasst habe: WUT, GIER, TRIEB & KALTE HAUT - und natürlich signiert!


    http://amzn.to/VFzHgs


    Die vier nagelneuen, ungelesenen, kaffeefleckenfreien Thriller sind übrigens umso wertvoller, seit WUT & GIER nicht mehr als Neuware im Handel erhältlich sind.


    Viel Glück!

  • Coole Aktion!
    Ich bin aber versorgt, die Feige-Krimis warten hier noch drauf, gelesen zu werden - und ich wusste bisher gar nicht, dass ich damit quasi Raritäten im Regal habe ;)

  • Inhalt:
    Die 16-jährige Lisa aus Finkenwerda kehrt nach einem Wochenendausflug nicht mehr nach Hause zurück, ihre Mutter kann sie nicht erreichen; sie befürchtet, daß ihre Tochter einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Lisas kleiner Bruder sorgt sich um seine Schwester, er will helfen, aber keiner hört ihm zu. Alex Lindner, ehemaliger Kommissar und Bewohner von Finkenwerda, befürchtet, daß der Mörder, den er 3 Jahre zuvor vergeblich gejagt hat, wieder zurück ist. Die alte Frau weiß, wer der Mörder ist, aber sie schweigt. Welche Gründe hat sie für ihr Schweigen?


    Meine Meinung:
    Das Buch verspricht "Hochspannung pur" - und das ist nicht übertrieben. Der Thriller ist in mehrere Handlungsstränge unterteilt, die sich permanent abwechseln und dadurch die Spannung auf einem stetigen Niveau halten, zumal die verschiedenen Erzählperspektiven meist an den spannendsten Stellen enden. Da hilft nur: weiterlesen ;D
    Ich persönlich fand die wechselnden Erzählperspektiven nicht verwirrend, im Gegenteil, die Übergänge sind stellenweise so gut gelungen, daß ich als Leser ein sehr gutes Gefühl dafür bekommen habe, wie sie zeitlich zueinander stehen.


    Bis fast zum Schluß konnte ich mich auf keinen Verdächtigen definitiv festlegen, irgendwie drehte ich mich immer Kreis - ebenso blieb das Motiv bis zum Ende im Dunkeln und war für mich unerwartet.


    Am Ende des Romans werden die wichtigsten Fragen beantwortet; ein paar Fragen bleiben noch offen. Bei dem einen oder anderen offenen Punkt hätte ich mich zwar noch über eine Antwort gefreut, auf der anderen Seite bleibt so allerdings auch noch Raum für eigene Überlegungen und Spekulationen.


    Die Szenen im Wald bei Nacht haben mir besonders gut gefallen, leicht gruslig und ziemlich authentisch - man kann das Herzklopfen der beschriebenen Personen regelrecht hören. Außerdem möchte ich erwähnen, daß in diesem Buch Szenen beschrieben werden, die etwas heftiger sind - aber für meinen Geschmack nicht unnötig brutal dargestellt werden.


    Die Charaktere sind dem Autor ebenfalls ziemlich gut gelungen. Z.B. kommt die Panik der alleinerziehenden Mutter, die mit ihrer Lebenssituation überfordert ist, bei mir sehr glaubwürdig an. Und dann gibt es ein paar Charaktere, die man am liebsten packen und schütteln möchte, weil sie einfach nicht zuhören, wenn jemand etwas Wichtiges zu sagen hat. Ich konnte jedenfalls das Buch nach dem Lesen nicht einfach zuklappen und weglegen, seine Handlung und Charaktere haben mich noch eine Zeitlang beschäftigt.


    Ich kann das Buch nur empfehlen und es ist für mich ganz klar ein :buchtipp:


    Zur Leserunde:
    Die Leserunde und ihre "wilden" Spekulationen haben wieder sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, mit unseren Spekulationen könnte man ein eigenes Buch füllen ;D Ohne Leserunde hätte ich dieses Buch zwar in einem Rutsch durchgelesen, aber ich muß sagen, eure Überlegungen und Marcels Hinweise hätte ich vermisst. Vielen Dank, Marcel, für deine Unterstützung bei dieser Leserunde. Ich würde mich freuen, wenn wir uns wieder zu einer Leserunde zu Martin Krist/Marcel Feige treffen würden - damit sich der Autor mal wieder über unsere Spekulationen scheckig lachen kann ;D


  • Tolle Aktion, aber ich bin nicht bei Facebook :'(

  • In einem kleinen Dorf im Spreewald verschwindet ein Mädchen spurlos. Was sich anfangs als Flucht darstellt, entpuppt sich immer mehr zu einer Entführung und nur eine ältere Frau hütet ein dunkles Geheimnis, welches mit der Entführung in Verbindung stehen könnte. Ein ehemaliger Polizist nimmt die Spur auf, denn er war dem Täter schon einmal dicht auf den Fersen.


    Meine Meinung:
    Dem Autor ist der Spannungsbogen gut gelungen. Die Spannung steigt von Anfang an bis ins Unerträgliche, denn bis zum Ende bietet Martin Krist Stoff für Spekulationen, wer denn nun der wirkliche Täter ist und man verdächtigt Alles und Jeden. Auch die wahren Beweggründe für die Entführung bleiben lange im Dunklen, so dass auch dafür genügend Stoff für großes Rätseln geboten ist.


    Das Tempo lies kaum nach, denn durch den Wechsel der Erzählstränge und -perspektiven hören die Szenen immer an der spannendsten Stelle auf, so dass man im positiven Sinne gezwungen ist weiterzulesen.


    Die Figuren sind eigentlich alle gut gelungen, bis auf eine Person, die meiner Meinung nach auch hätte gestrichen werden können, aber sie bot wenigstens ein wenig Ablenkung in die Verdächtigungen gegen die anderen Personen. Besonders der die beiden Geschwister Lisa und Sam sind mir ans Herz gewachsen. Der Mut von Sam, seine Schwester zu finden, obwohl er kein Gehör bei den Erwachsenen findet, hat mich sehr gerührt, er ist der kleine Held des Buches :-) Auch die tragische Vergangenheit von Berta geht dem Leser sehr nahe und auch die Verzweiflung von Lisas Mutter ist nachvollziehbar gestaltet.


    Am Ende blieben zwar einige wenige offene Fragen, was der Aufklärung des Falles und der dazugehörigen Spannung keinen Abbruch getan hat, im Gegenteil, so kann sich jeder seine eigenen Antworten suchen, sodass die eigene Fantasie angespornt wird.


    Alles in allem ist Martin Krist ein spannender, temporeicher Thriller gelungen, dem sich kein Fan des Genres entgehen lassen sollte.


    Zur Leserunde:
    Es war wieder toll, mit euch das Buch zu lesen und an euren Vermutungen und Verdächtigungen teilzuhaben und es hat mich auch gefreut, dass der Autor Martin Krist uns begleitet hat und uns den einen oder anderen Hinweis gegeben hat. Ich freue mich auf den nächsten Martin-Krist-Thriller, den wir vielleicht wieder zusammen lesenwerden.


    Veröffentlichung der Rezension:
    - Literaturschock
    - Lovelybooks
    - Amazon
    - buechereule.de

  • Ganz herzlichen Dank sage ich allen für die tolle Leserunde - es war wieder sehr spannend, miteinander zu spekulieren!


    Hier ist meine Rezension, Verlinkung folgt noch


    Lisa ist eine Jugendliche aus Finkenwerda im Spreewald. Sie hat genug von allem, vor allem von ihrer alleinerziehenden Mutter, die immer nur an ihr rumnörgelt. Außerdem ist sie verliebt und plant, ein Wochenende mit ihrem Freund in Berlin zu verbringen. Doch wider Erwarten erscheint sie am Montag nicht in der Schule. Die Mutter und ihr Schwager, der Polizist ist, suchen überall und hören erst spät auf Lisas kleinen Bruder Sam, der ihnen etwas Wichtiges mitteilen will. Als der Dorfwirt von einem Fall verschwundener Mädchen berichtet, die Lisa ähnlich sahen, will zuerst keiner an ein Verbrechen glauben – ist die Bestie wirklich zurück? Und welches Geheimnis hütet die alte Frau, die als Dorfhexe bekannt ist?


    Martin Krist entführt den Leser in ein fiktives Dorf im Spreewald, doch neben amüsanten Streitigkeiten um Gurkenrezepte tun sich menschliche Abgründe auf und unter der scheinbar heilen Oberfläche des Dorflebens sind Tragödien wie zerstörte Lebensträume, zerbrochene Beziehungen, Missbrauch und Gewalt zu finden. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Geschichte stimmig aber voller Überraschungen. „Mädchenwiese“ beginnt spannend und hält den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht – ein echter Pageturner.
    Neben der aufregenden (und für mich grenzwertig brutalen) Thrillerhandlung sind bleiben für mich zwei Grundgedanken im Kopf: „Wie schnell kann doch ein Lebensglück zerstört werden!“ und „Wie wichtig ist es, einander richtig zuzuhören!“
    Ich gebe eine absolute Lesempfehlung für diesen tollen Thriller!

  • Die Mädchenwiese


    Der Titel „Die Mädchenwiese“ kommt ein wenig spielerisch, idyllisch-leicht daher.
    Ebenso wie das Leben in Finkenwerda, einem Spreewald-Dörfchen. Doch die Idylle ist nur Schein....
    Lisa, ein Teenie-Mädchen, lebt mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Sam in Finkenwerda. Für ein Wochenende will sie ausbrechen aus dieser kleinen, spießigen Welt und macht sich auf zu ihrem neuen Freund. Als Lisa nicht zurückkommt, glauben alle, dass sie weggelaufen ist. Nur Sam und ein ehemaliger Polizist wissen es besser. Aber ihnen hört niemand zu....
    Sam sucht allein nach seiner Schwester und auch der ehemalige Polizist ermittelt auf eigener Faust.... Wird Lisa rechtzeitig gefunden? Und was weiß die komische Alte aus dem Dorf, die weinend in den Wald geht und Lieder über Schmerz, Leid und Schönheit junger Frauen singt?



    Martin Krist erzählt diese Geschichte in einer Mehrstrang-Erzählung, in kurzen Abschnitten mit gekonnten Cliff-Hängern und ebenso gekonnten Übergängen. Die Personen wirken authentisch und lebensnah.
    In atemloser Spannung und bis zum Schluss steigendem Thrill überrascht Krist den Leser mit so manch unerwarteter Wende.
    Zum Schluss sind alle Fäden vernäht, die Handlung rund.


    Meine Meinung:
    Die Geschichte ist gekonnt geschrieben und gut recherchiert. Krist treibt die Spannung und den Thrill fast ins Unerträgliche... Sämtliche Sympathieträger werden dem Leser entzogen oder geraten in Bedrohung. Der Leser kann das Buch kaum aus der Hand legen. Bei aller Spannung war für mich als Krimi- und Thriller-Viel-Leserin das Maß an Gewalt und Opfer-Leiden auch belastend. Ich hätte mir ein paar Nebenstränge gewünscht, zum Durchatmen und zur Erholung.
    Solche Pausen findet der Leser bei Mädchenwiese kaum.



    Zur Leserunde:
    Wie immer hat es Spaß gemacht, mit euch gemeinsam zu spekulieren und zu diskutieren. Dafür vielen Dank.
    Vielen Dank besonders an Martin Krist für die ausführliche Begleitung und das geduldige
    Beantworten aller Fragen.

    Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich. <br /><br />Chinesisches Sprichwort

    Einmal editiert, zuletzt von lesegrete ()


  • Wie immer hat es Spaß gemacht, mit euch gemeinsam zu spekulieren und zu diskutieren. Dafür vielen Dank.
    Vielen Dank besonders an Martin Krist für die ausführliche Begleitung und das geduldige
    Beantworten aller Fragen.


    Ihr Lieben,


    der Dank ist ganz auf meiner Seite. Die Leserunde hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, vor allem hat mir Euer unglaubliches Spekulieren und Diskutieren Freude bereitet. Da waren so manche Gedankengänge, an die ich beim Schreiben gar nicht gedacht habe. Sehr interessant! :)


    Und wenn ich außerdem erfahre, dass Ihr das Buch kaum aus den Händen legen konntet, weil es so spannend war, dann bin ich glücklich und zufrieden. Dann habe ich wohl alles richtig gemacht. ;D


    Danke auch für Euer Interesse an meiner Arbeit und an meiner Person.


    Bis demnächst, an dieser Stelle, wenn Ihr mögt. :winken:


    Wer bis dahin auf dem Laufenden bleiben möchte - auf meiner Website http://www.martin-krist.de führe ich in Form eines "+++ Livetickers +++" "Tagebuch" während der Arbeit am neuen Thriller, sozusagen ein Werkstattbericht ...

  • Meine Rezi ist auch fertig...


    Die 16-jährige Lisa Theis verschwindet spurlos. Zunächst geht man davon aus, dass das Mädchen einfach von zu Hause fortgelaufen ist. Doch ihr Bruder Sam weiß es besser. Immerhin hat Lisa ihm doch versprochen, zurückzukommen! Sie wollte nur ihren Freund in Berlin besuchen übers Wochenende…
    Dann wird im nahegelegenen Wald eine Mädchenleiche gefunden…


    * Meine Meinung *


    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich das Buch sehr gerne gelesen habe. Es liest sich sehr flüssig dank des angenehmen Schreibstils und der kurzen Abschnitte. Außerdem gibt es gleich mehrere Handlungsstränge, die alle miteinander zu tun haben, und die die Spannung immer weit oben halten. Viele Abschnitte enden mit einem Cliffhanger, so dass man einfach weiterlesen muss!
    Die Figuren sind mit wenigen Ausnahmen recht gut gezeichnet, so dass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann.
    Etwas genervt war ich irgendwann von den Dialogen. Zu oft werden die Figuren – allen voran Sam und Alex – in ihren Erklärungen unterbrochen, obwohl sie etwas wichtiges zu sagen haben. Hätte man sie mal ausreden lassen, hätte vieles schon vorher geklärt werden können. Dieses „Nicht-ausreden-lassen“ kommt mir in diesem Buch viel zu oft vor!
    Trotzdem ist es eine fesselnde Geschichte, sehr spannend und berührend.
    Die Aufklärung des Falles ist für mich persönlich noch nicht 100%ig stimmig, aber doch akzeptabel und zum größten Teil nachvollziehbar. Auch wirkt das Buch nach. Als ich es ausgelesen hatte, musste ich noch lange danach an die Geschichte denken.
    Vier Sterne = sehr gut!


    Vielen lieben Dank auch von mir für diese Leserunde! Es hat mir viel Spaß gemacht! [Blockierte Grafik: http://wuerziworld.de/Smilies/nt/nt23.gif]

  • Hallo Ihr Lieben,


    da ich das Buch ja schon im August gelesen habe, konnte ich mich an euren spannenden Diskussionen leider nicht beteiligen. Meine Rezi möchte ich euch aber nicht vorenthalten:


    Nur dadurch lebt der Mensch ...


    Die scheinbare Idylle in dem kleinen Spreewalddorf Finkenwerda findet ein jähes Ende, als die 16-jährige Lisa plötzlich verschwindet. Aus dem Wochenendtrip nach Berlin wird ein Trip durch die Hölle. Bewahrheitet sich der Verdacht von Ex-Kommissar Alex Lindner? Ist die Bestie zurück?


    Der Aufkleber auf dem Cover verspricht Gänsehaut auch bei 36 Grad und dem kann ich nicht widersprechen. Schon der Prolog lässt mich frösteln und das liegt nicht nur an den gruseligen Szenen im Wald. Anfangs nimmt der Autor mich an die Hand und führt mich langsam in die Geschichte ein. Ich lerne die einzelnen Figuren kennen, die sehr authentisch dargestellt werden. Ein bisschen "Dorfidylle", ein bisschen alltägliches Geplänkel ... und die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, das ist nur die Ruhe vor dem Sturm ...


    Nicht nur die Mutter von Lisa wird sehr glaubhaft gezeichnet. Ich kann als Leser ihre Ängste so gut nachempfinden und das lässt mich manchmal mehr schaudern als elkige Trash-Szenen, auf die Martin Krist erfreulicherweise verzichtet hat. Auch ihr irrationales Verhalten hat genau den Punkt getroffen. Ich fand alle Charaktere sehr glaubhaft, den etwas sonderbaren kleinen Sam, den Ex-Kommissar Alex Lindner und seine Kumpel, um nur einige zu nennen.


    Lebendige Dialoge wechseln sich ab mit geheimnisvollen Passagen. Ein Strang spielt in der Vergangenheit und spült immer weiter die Wahrheit an die Oberfläche. Die Übergänge sind teilweise so exzellent wie ich sie seit dem Film "Highlander" liebe. Auch überschneiden sich Handlungsstränge bzw. Perspektiven. Dieses Stilmittel kannte ich bisher nur aus Filmen und finde es genial. Falsche Fährten, brillant aufgebaute kurze Kapitel und sehr viele Cliffhanger haben mich immer weiter durch das Buch gejagt. Zum Ende hin war der Nervenkitzel kaum noch auszuhalten.


    Und dann dieses Lied aus der Dreigroschenoper ... "Nur dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist" ... zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und hat daher eine sehr besondere gruselige Hauptrolle bekommen.


    Martin Krist hat mich mit der atemberaubenden und intelligent aufgebauten Story überzeugt und mich mit seinem brillanten Schreibstil extrem gefesselt. Dieses Buch hat gute Chancen, mein Thrillerhighlight in diesem Jahr zu werden.


    Veröffentlicht habe ich die Rezension auf folgenden Seiten:
    http://www.eseloehrchen.de/bue…von-martin-krist-568.html
    http://www.amazon.de/review/RH…TO&linkCode=&nodeID=&tag=
    http://www.lovelybooks.de/auto…429-w/rezensionen/?page=2
    http://www.krimi-couch.de/krim…st-die-maedchenwiese.html

  • Meine Meinung zum Buch....



    Der Schein in dem kleinen Dorf Finkenwerda trügt, denn die idyllischen Fassade fängt an zu bröckeln als ein 16 jähriges Mädchen spurlos verschwindet.


    Als das junge Mädchen Lisa zu einem kleinen Wochenendausflug von Zuhause ausreißt, ahnt noch keiner das dieses Ereignis in einem Albtraum enden wird. Erst als die Lehrerin bei der Mutter anruft bemerkt diese, dass ihre Tochter verschwunden ist. Sie glaubt nicht daran das ihre Tochter einfach nur abgehauen ist und setzt alle Hebel in Bewegung damit die Polizei mit der Suche nach ihrer Tochter anfängt. Der kleine Bruder Sam hat etwas gesehen, er will etwas erzählen, doch niemand hört ihm zu!


    Wer gerne ein Buch zum entspannen liest, ist hier auf jeden Fall an der falschen Adresse! Denn die Geschichte bewegt sich auf einem sehr hohen Spannungslevel, Zeit zum durchatmen bleibt einem kaum denn die Geschichte will einfach in einem Rutsch durchgelesen werden. Dadurch das die Geschichte aus verschiedene Perspektiven geschrieben ist, bekommt die Geschichte einfach eine schnelle Dynamik und die Handlung bekommt ein ganzheitliches Bild! Das bedeutet aber nicht das man das Rätsel schnell löst, eher sorgt es noch für Verwirrung! Bei mir hat es sehr lange gedauert bis es Klick gemacht hat. Diese Geschichte lässt dem Leser viel Raum für Spekulationen, ohne das man später das Gefühl hat das Ende ist an den Haaren herbei gezogen.


    Wer gerne in die menschlichen Abgründe schaut und sonst auch vor nichts zurückschreckt der ist mit diesem Buch wirklich gut bedient! Denn dies ist ein Thriller der einen in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt bis man am Ende angekommen ist, egal wie schrecklich es auch gerade sein mag...


    Vielen Dank für diese tolle Leserunde! Das Wilde spekulieren mit Euch hat wirklich Spaß gemacht! Danke Marcel das Du uns so ausführlich begleitet hast.


    Meine Meinung findet ihr auch auf:


    Amazon
    Weltbild
    Großes Bücherforum
    Literaturschock

    Liebe Grüße <br />Ekna

    Einmal editiert, zuletzt von Ekna ()

  • Zum Inhalt
    Irgendwo im Spreewald. Eine alte Frau findet den ermordeten und ausgeweideten Torso einer jungen Frau. Und sie kennt den Mörder.
    In dem Dorf Finkenwerda im Spreewald verschwindet ein junges Mädchen. Ihr Bruder weiß etwas, aber niemand hört ihm zu.
    Einer der Bewohner ist der Meinung, ein Serienmörder, der drei Jahre zuvor bereits mehrfach gemordet hat, ist wieder unterwegs. Aber keiner glaubt ihm.


    Über das Buch und meine Meinung
    Martin Krist führt uns hier sehr schnell durch eine überaus spannende Geschichte, bei der der Leser kaum zum Atemholen kommt.
    Wer ist die Frau, deren Geschichte wir erzählt bekommen? Was hat sich in dem Dorf Finkenwerda vor einigen Jahren ereignet?
    In verschiedenen Handlungssträngen führt und Martin Krist uns durch diese wirklich spannende Geschichte und man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, könnte man doch etwas verpassen.


    Der einzige Wermutstropfen, aber das ist meine persönliche Meinung: am Ende bleiben für meinen Geschmack ein paar Fragen zuviel ungeklärt.
    Regen aber auf der anderen Seite auch die Phantasie an. Ein Buch, das nachhallt.
    Dies wird nicht mein letzter „Martin Krist“ gewesen sein.
    Weiter so. :buchtipp:


    Die Leserunde
    ...war unglaublich schnell. Es hat sehr viel Spaß gemacht, zu spekulieren, zu beschuldigen, mit den Personen mitzufiebern.
    Und das alles mit einem - wahrscheinlich grinsenden - Martin Krist/Marcel Feige an unserer Seite. Keine Woche hat, jedenfalls für mich aktiv als Leser, die Leserunde gedauert. Trotzdem ist es immer noch nicht so ganz verarbeitet. Toll!
    Mir fiel es schwer, man sieht es, eine Rezension zu schreiben, will ich auch nicht zuviel verraten.
    Wenn es zeitlich möglich ist, werde ich gerne mal wieder eine Martin-Krist-Leserunde mitlesen. 8)


    https://literaturschock.de/lit….msg690960.html#msg690960
    http://www.amazon.de/product-r…FiveStar&showViewpoints=0

    Viele Grüße <br />Kandida

    Einmal editiert, zuletzt von Kandida ()

  • Nun auch mein Eindruck, leider durch Erkrankung verspätet.


    Mädchenwiese - Martin Krist


    Inhalt:


    Finkenwerda 1989 und heute.
    In dem Ort verschwindet die junge Lisa. Alle denken zunächst, dass sie es einfach satt hat, vor dem Ärger mit ihrer Mutter fliehen wollte und einfach aus der Tristes des Ortes ausbrechen wollte. Ihr Mutter Laura macht sich Vorwürfe, da sie in letzter Zeit keine Gedanken für ihre Kinder hatte, da sie sich mit Geldsorgen herumschlagen musste und somit nicht die Gefühle von Lisa erkannt hat. Vom Verschwinden erfährt auch Alex, ein ehemaliger Polizist, der vor 3 Jahren seinen Dienst quittiert hat, und jetzt im Ort die Dorfkneipe führt. Eine weitere Rolle spielt auch Berta, die im Ort als verrückte Hexe bekannt ist, die nur abends auf die Straße geht und wirres Zeug erzählt. Die Frage ist, handelt es sich nur um einen harmlosen Teenagerstreich oder schlägt die sogenannte Straßenbestie von vor 3 Jahren aus Berlin wieder zu?


    Fazit:


    Das Buch ist geprägt durch kurze Kapitel mit ständigem Szenenwechsel. Der Wechsel erfolgt auch zwischen der Vergangenheit von 1989 und heute. Mir gefallen diese Wechsel sehr gut, weil die Kapitel meist so enden, dass man kurz vor der Lösung zu stehen scheint und es dann mit einem neuen Problem oder mit dem Rückblick auf die Vergangenheit weitergeht, so dass man das Buch gar nicht aus den Händen legen kann.
    Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Laura, die überforderte Mutter, die im Rückblick seit dem Verschwinden ihre Fehler erkennt. Sam, der Bruder von Lisa, den alle für seltsam, zurückgeblieben halten, entpuppt sich dann doch als sehr mutig. Alex, der ehemalige Kommissar, der von seiner Vergangenheit und seinem Fehler eingeholt wird und es wohl wieder mit der Bestie zu tun. Berta, die alte Frau, die mit keinem reden erhält im Verlauf des Buches ein Profil, was alles erklärt. Für mich hat es Martin Krist geschafft, alle Handlungsstränge zusammenzuführen und einen richtig guten Thriller bereitzuhalten.


    Leserunde:


    Besonders gefallen haben mir die Spekulationen zum Täter bzw. warum wieder jemand ausscheidet! Auf gewisse Dinge achtet man doch nicht, wenn man allein liest.
    Vielen Dank auch dem Autor, Martin Krist, für die Beleitung der Leserunde und Hintergründe zur Entstehung des Buches und natürlich auch das tolle Kartenmaterial.

  • Meine Meinung fehlt noch :-[

    Zum Buch:


    Finkenwerda, ein kleines Dorf in der Nähe von Berlin. Dort lebt die 16jährige Lisa mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Sam. Seit kurzem hat Lisa einen Freund, aber da er deutlich älter ist als sie, machen sie aus der Beziehung ein Geheimnis. Als sie nach einem Wochende nicht nach Hause kommt, weiß niemand wo und bei wem sie ist. Doch da ihr Verhältnis zu ihrer Mutter nicht das Beste ist, macht sich die Polizei anfangs noch keine großen Sorgen.


    Nur einer nimmt Lisas Verschwinden von Anfang an sehr ernst: der Kneipeninhaber Alex Lindner. Denn bevor er nach Finkenwerda gezogen ist, war er Polizist und das Verschwinden von Lisa erinnert ihn an die schrecklichste Zeit in seinem Leben. Dabei passiert in seinem eigenen Leben gerade auch genug, ein geheimnisvoller Mann meldet sich bei ihm und gibt sich als sein leiblicher Vater aus, obwohl Alex nicht einmal wusste, dass er adoptiert war!


    Und dann ist da noch die alte Frau aus dem Prolog, die offensichtlich im Wald eine Mädchenleiche gefunden und liebevoll begraben hat – was für Abgründe tun sich auf in diesem so ruhig erscheinenden Nest mitten im Spreewald?


    Durch kurze Abschnitte und ständig wechselnde Perspektiven, sowie einer fesselnden Vergangenheitshandlung, peitscht der Autor den Leser geradezu durch das Buch. Eigentlich wollte ich es am liebsten in einem Zug durchlesen, denn ich war bei allen Erzählebenen gespannt und neugierig was als nächstes passiert.


    Insbesondere die Geschichte in der Vergangenheit habe ich als furchtbar grausam empfunden und beim Lesen regelrecht mit der armen Berta mitgelitten.


    Die Aufklärung am Ende hat mir nicht so ganz gefallen, da kamen für mich zu viele Zufälle und Ungereimtheiten zusammen.


    Trotzdem eine tolle Thriller-Unterhaltung!



    zur Leserunde
    Ich wiederhole mich, aber Krimi-Leserunden finde ich einfach immer wieder klasse! Dieses ganze gemeinsame Raten und Spekulieren macht so einen großen Spaß! Jederzeit gerne wieder!

  • Meine Meinung:


    Schon der Prolog ist spannend und macht Lust weiter zu lesen. Das Buch hat zwei verschiedene Handlungsstränge, die sich nach und nach zusammenfügen. Anfangs ist noch unklar was dies zu bedeuten hat, aber mit jeder Seite mehr kam Licht ins dunkel.


    In der einen Perspektive erzählt Berta aus ihrem Leben. Berta war mir am Anfang nicht ganz geheuer, aber mit jeder Seite mehr von ihr ist sie mir richtig ans Herz gewachsen. Berta hatte ein sehr schweres Leben. Nach dem Tod ihres Vaters musste sie fast alleine den Hof bewirtschaften, da ihre Mutter nicht mehr in der Lage war. Dazu kommt dann noch ein Onkel, der sie zu viel liebt und die Hochzeit mit ihrem Mann Ferdinand, der nicht das ist was er vorgab zu sein.


    Der zweite Handlungsstrang spielt im Jetzt und erzählt die Geschichte von Lisas verschwinden. Lisa ist ein typischer Teenager, rebellisch und aufsässig. Als sie am Freitag zu ihrem neuen Freund aufbricht, weiß sie noch nicht das dieses Wochenende ihr ganzes Leben verändert. Sie kehrt nämlich nicht nach hause zurück, sondern wird entführt und festgehalten.


    Lisas Mutter Laura ist natürlich außer sich als sie erfährt das Lisa nicht wie besprochen am Wochenende bei einer Freundin war, sondern bei ihrem neuen Freund, und nicht wieder aufgetaucht ist. Laura war mir von Anfang an sympatisch. Sie ist Alleinerziehende Mutter, nachdem ihr Mann sie wegen einer anderen Frau verlassen hat, und muss alleine den Balanceakt zwischen Job, Haushalt und ihren Kindern bewerkstelligen. Das hier nicht immer alles glatt läuft und sie noch als unfähig und überfordert von ihrem Ex-Mann abgestempelt wird, kratzt sehr an ihrem Selbstbewusstsein.


    Dann hätten wir noch den kleinen Sam, Lisas Bruder. Er wird von allen gehänselt und niemand scheint ihm zuzuhören. Auch gibt er sich die Schuld daran das seine Eltern sich getrennt haben. Eigentlich kann der kleine einem nur Leid tun, er weiß etwas, aber niemand hört ihm zu oder schimpft nur mit ihm.


    Zum Schluss wäre noch Ben, Kneipenbesitzer, Ex-Alkoholiker und Ex-Cop. Als die erste Leiche auftaucht ist ihm sofort klar, dass die Bestie zurück gekehrt ist. An dem Fall hat er vor Jahren als Cop gearbeitet und nun scheint es die Bestie persönlich auf ihn abgesehen zu haben. Ben fand ich klasse und mir kam er fast so vor wie die größere Ausgabe von Sam, ihm hört nämlich auch keiner zu.


    Nach dem Prolog war mir eigentlich schon klar, dass dies ein klasse Thriller ist. Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen, was zum einen am flüssigen und lockeren Schreibstil lag und zum anderen an den sympatischen Charakteren, mit denen ich mich gut anfreunden konnte und die detailliert und authentisch dargestellt wurden. Durch die ausführliche Beschreibung wirkten die einzelnen Handlungen nachvollziehbar und machten die Charaktere nur menschlicher.


    Die Spannung zieht sich kontinuierlich durch das ganze Buch hindurch, wobei es am Ende hin unerträglich wird und man die letzten Seiten nur so überspringen will um endlich zu erfahren wie es ausgeht und wer sich hinter der Bestie versteckt. Der Autor schafft es, die einzelnen Handlungsstränge gekonnt miteinander zu verbinden und mich als Leser richtig wahnsinnig zu machen, da die Szenen ziemlich spannend enden und um zu erfahren wie es nun weiter geht, ich gezwungen war, weiterzulesen. Dies verleitete mich dazu das Buch binnen kürzester Zeit zu lesen.


    Sehr gut gefallen haben mir auch die einzelnen Wendungen innerhalb des Buches. Da diese völlig überraschend kamen, verlief die Geschichte dann wieder in eine andere Richtung und es war mir bis zum Ende nicht möglich, den Täter zu ermitteln. Umso überraschter war ich dann, als die Auflösung kam, da ich hiermit nun nicht gerechnet hatte.


    Mein Fazit:

    Martin Krist hat mit "Die Mädchenwiese" eine erstklassigen, spannenden und überraschenden Thriller geschrieben, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne


    Zur Leserunde:


    Mir hat die Leserunde sehr gut gefallen. Durch die vielen Meinungen kamen sehr viele Spekulationen auf und mir hat das Raten sehr viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank auch an Martin Krist das er uns so schön beim Lesen begleitet hat und eventuelle Fragen beantwortet hat.

  • Hallo zusammen,


    oje, gerade habe ich festgestellt, dass ich zwar ein Fazit geschrieben habe, der Beitrag hier aber nirgends zu finden ist. :-\ Deshalb versuche ich jetzt schnell einmal, meine Gedanken erneut zu ordnen und ein paar Sätze zu schreiben.


    Eine alte Frau, die sich fast vor ihrer Umwelt zu verstecken scheint, summt auf einer Lichtung ein Lied und bedeckt dabei den toten Körper einer jungen Frau beinahe liebevoll mit Zweigen.
    Aus dem selben Dorf im Spreewald wie die alte Frau kommt Lisa, die urplötzlich verschwindet. Ihre Eltern haben sich getrennt, der Vater ist mit der ehemals besten Freundin seiner Ex-Frau zusammen - eine Situation, die für einen Teenager nicht einfach zu ertragen ist. Doch ist sie wirklich abgehauen, wie man deshalb vielleicht annehmen könnte? Ihr kleiner Bruder Sam hat etwas gesehen - doch keiner hört ihm zu. Und dann wird die Leiche einer jungen Frau auf einer Lichtung gefunden - mit Reisig bedeckt...


    Die Mädchenwiese ist ein unheimlich schneller Thriller, der mich kaum hat durchatmen lassen, so sehr hat er mich gepackt. Vor allem die kleinen Abschnitte, die allesamt mit Cliffhangern enden, erhöhen das Tempo enorm: ich "musste" rasch weiterlesen, da ich ja wissen wollte, wie es weitergeht, doch die stetigen Perspektivwechsel erschweren dies, denn nun kommen neue, ungeklärte Fragen hinzu und so bin ich regelrecht getrieben durch das Buch gehetzt! Im Grunde muss ich gestehen, dass ich für solch einen Thriller normalerweise nicht gemacht bin, denn einige Grausamkeiten gingen mir doch einigermaßen nahe, so dass ich in diesem Moment froh war, dass ich mit solch einer Geschwindigkeit über die Seiten geflogen bin, denn sonst hätte ich mir über die jeweiligen menschlichen Abgründe noch mehr Gedanken gemacht als sowieso schon.
    Das andere große Plus sind die Charaktere des Buches: sie sind lange nicht alle sympathisch, aber mir gefällt die Art und Weise, wie ich sie "kennengelernt" habe - gut vorstellbar, mit Schwächen und durchaus glaubhaften Problemen. Vor allem der Konflikt der Eltern von Lisa und Sam sind an dem kleinen Jungen anschaulich beschrieben: wie wenig er wahrgenommen wird, wie er leidet, weil ihn auch jetzt, da er seine Schwester schmerzlich vermisst, keiner so richtig beachtet. Aber auch die Figur von Alex Lindner, der an seinen früheren Erlebnissen fast zu zerbrechen droht, aber zeitgleich auch der einzige ist, der wirklich ernsthaft und erstaunlicherweise unvoreingenommen nach Lisa sucht, hat mir sehr gut gefallen.
    Darüber hinaus nimmt der Thriller einige Wendungen, die ich nicht vorhersehen konnte und auch bei den Verdächtigen gab es bei mir an ein, zwei Stellen ernsthafte Überlegungen über eine komplette Kehrtwende. Zum Ende hin wird die Spannung dann wirklich beinahe unerträglich und die Handlung überschlägt sich fast. Letztlich gibt es für geübte Genreleser sicherlich den ein oder anderen kleinen Hinweis, wer der Täter sein könnte und wie alles zusammenhängt, für mich hatte die Auflösung durchaus Überraschendes, wenngleich mich hier eine kleine Ungereimtheit in der Täter/Opfer-Beziehung ein bißchen gestört hat. Nichtsdestotrotz habe ich seit Kalte Haut von Marcel Feige aka Martin Krist nicht mehr einen solchen Pageturner gelesen!
    Bleibt zu hoffen, dass wir noch weiter viele Thriller von Martin Krist zu lesen bekommen, denn dieser Autor beherrscht Spannungsbögen einfach perfekt!



    Zur Leserunde:


    Mir hat es definitv einen Heidenspaß gemacht mit Euch gemeinsam zu spekulieren - dankeschön dafür! :winken: Und ein besonders fettes Dankeschön geht natürlich Marcel, der uns hier wieder mal bestens begleitet hat! Ich hoffe sehr, dass auch Du Dich ebenso prächtig (von uns) unterhalten gefühlt hast und dass Du weiterhin so fleißig schreibst und uns mit Stoff versorgst... Und natürlich auch, dass Du beim nächsten Mal wieder Lust auf und Zeit für uns hast! :)



    Liebe Grüße
    dubh

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen