Susanne Gerdom- Æthermagie

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  • Hallo Leen,


    Susanne und ich hatten überlegt, aber Kapitelweise Abschnitte wären sehr kurz gewesen, und jeden Tag nur 40 Seiten fänden viele wahrscheinlich wiederum zu kurz.
    Ich habe bereits bei Susanne beantragt, dass sie das nächste Buch bitte in leserunden-tauglichen 60-Seiten-Kapiteln schreibt ;)


  • Jo. Mach ich. ;-)


    Leen: Das Lesetempo ist sowieso immer sehr, sehr unterschiedlich. Ein paar galoppieren wie die Rennpferde durch den Text, die meisten lesen eher langsam. Also mach das ganz in deinem Tempo - du wirst Begleitung haben. :winken:


    Na, ich hoffe mal das geht gut .. ich bin so knülle vom Wochenende, ich hab nicht eine Seite gelesen .. jetzt werd ich mich auch nur noch in ein heißes Bad legen oder in mein Bett, zu mehr bin ich nicht mehr fähig

    SuB-Abbau 2012: - ein Versuch ist es wert :)<br />&nbsp; &nbsp; Marion Zimmer Bradley - Trapez<br />&nbsp; &nbsp; Jacqueline Carey - Kushiel<br />&nbsp; &nbsp; Patrick Rothfuss - Name des Windes<br />mein Leserundenkalender

  • Der Vollständigkeit halber, ich habe schon mit Susanne gesprochen. Ich habe das Buch jetzt abgebrochen, da es mir definitiv zu heftig wurde, ich werde es noch an meinen Mann weiterreichen, aber ich such mir jetzt erstmal was anderes von Susanne und hol mich wieder runter.


    Viel Spaß euch noch

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  • Leen, wegen der "Behandlungsszenen" ?
    Ich muß sagen, das ich nach dem zweiten Kapitel auch sehr ernsthaft überlegt habe, ob ich das Buch weiterlesen kann...
    Und ich kann jeden verstehen der es nicht weiterliest.
    Obwohl zum Glück (bislang... bin mit Abschnitt 5 durch) Abschnitt 2 der schlimmste ist.

  • @ smyrill: Ja, ich habe mittendrinnen das Buch zugeklappt, es ging nicht. Ich bin beim Lesen in der Person drin, über die geschrieben wird und wenn sowas kommt, dann spüre ich das regelrecht :o ich hatte erst mit Kiala noch gesprochen, weil wenn es danach gut gewesen wäre, also gar nicht mehr, dann hätte ich die Augen zugedrückt und weitergelesen

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  • Ich kann das auch gut vestehen. Dieser Abschnitt ist schon heftig (besonders für ein Jugendbuch)!
    (Ich war ja stark versucht einfach vorzublättern, um mich selber zu beruhigen.)

  • Ich hab daran mal wieder festgestellt, dass die "Innensicht" der Autorin und die Leserinnensicht zwei verschiedene Dinge sind - sein müssen! Das sind harte Passagen (wobei diese die härteste ist, danach geht es etwas weniger psycho zu ...), ich habe beim Schreiben auch gelitten und die Zeit, in der ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, hab ich auch schlecht geschlafen - aber ich konnte die Energie ins Schreiben ableiten. Das kann man als Leserin natürlich nicht ...


    Vor zwanzig Jahren oder so habe ich im Theater in Mühlheim/Ruhr (Ciulli, falls das jemandem was sagt) ein Stück von Sartre gesehen, nach dem ich mit weichen Knien rausgegangen bin, so fertig war ich. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wie die Schauspieler das schaffen, so was immer wieder machen zu müssen. Jetzt weiß ich: Es hat weh getan, vor allem während der Proben, und es warauch während der Aufführung hart, aber lange nicht so hart wie für die Zuschauer, die die ganze Wucht ungebremst trifft.


    Und ja, das ist eigentlich kein reines Jugendbuch. (Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich so was als Jugendliche geliebt habe, da war ich viel härter im Nehmen als heute ...)


  • Und ja, das ist eigentlich kein reines Jugendbuch. (Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich so was als Jugendliche geliebt habe, da war ich viel härter im Nehmen als heute ...)


    Ich denke, auch die heutigen Jugendlichen sind da härter im Nehmen als wir Erwachsenen. Wenn ich mir so ansehe, was meine Kinder an Filmen sehen oder Bücher lesen...

  • Ich denke, auch die heutigen Jugendlichen sind da härter im Nehmen als wir Erwachsenen. Wenn ich mir so ansehe, was meine Kinder an Filmen sehen oder Bücher lesen...

    Das war schon immer so. Nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch bei Kindern. Den meisten kann es gar nicht blutig genug sein (ich war hingegen immer ein kleiner Schisser und mochte so was nicht :-[). Erwachsene nehmen so etwas meist viel schlimmer wahr. Wahrscheinlich weil sie einfach mehr Erfahrung haben und die Geschehnisse deswegen in all ihrer bitteren Realität besser einschätzen können.
    Bei Kindern rufen hingegen oft Dinge Ängste hervor, die ein Erwachsener wiederum gar nicht ernst nimmt.