Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)

  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Meine Rezi ist fertig.
    Ein ganz liebes Dankeschön für die schöne Leserunde und das Buch! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! :winken:


    Zum Inhalt:


    Die Geschichte spielt in der Zukunft. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Nach der "Langen Nacht" ist die Menschheit geteilt in zwei Lager: die Sphärenbewohner und die Außenweltbewohner.
    Die 18-jährige Ria lebt in einer Sphäre. Hier ist alles straff durchorganisiert. Sogar die Mahlzeiten werden vorgeschrieben.
    Ria ist eine der besten Studentinnen und liegt in der sogenannten "Reihung" schon sehr weit vorne.
    Eines Tages belauscht sie zufällig ein Gespräch, in dem ihr Name fällt. Sie kann es nicht fassen: Sie soll eine Verräterin sein! Und auf Verrat steht der Tod!
    Gemeinsam mit fünf anderen Studenten soll Ria eliminiert werden, doch ihnen gelingt die Flucht...


    Meine Meinung


    Eigentlich lese ich Dystopien ja nicht so gerne, aber hier musste ich einfach eine Ausnahme machen!
    Auf dieses Buch von Ursula Poznanski war ich sehr gespannt, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
    Der Einstieg in Dystopien fällt mir immer ein wenig schwer, weil so vieles neu und unbekannt ist und ich eine Weile brauche, um mich einzulesen. Aber diesmal ging es erstaunlich schnell, und ich hatte auch keine Probleme, mich in dieser neuen Welt zurechtzufinden.
    Es war interessant, Ria zu begleiten. Ich kann nicht sagen, dass sie mir immer sympathisch war, aber ihre Gedanken waren doch nachfühlbar, und somit konnte ich auch ihre Handlungen nachvollziehen.
    Sowieso tauchen in diesem Buch viele interessante Figuren auf - sowohl in der Sphärenwelt als auch in der Außenwelt. Ich hoffe, dass viele von ihnen auch in den Folgebänden wieder auftauchen werden!
    Besonders gut hat mir als Buchliebhaber natürlich die Bibliothek von Quirin gefallen! Ich habe die Hoffnung, dass sie im zweiten Teil der Trilogie noch eine Rolle spielen wird!
    Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Lesen dieses Buches sehr viel Spaß gemacht hat und ich mich nun auf den zweiten Teil freue!

  • So meine Rezi ist dann nun fertig. Vielen, vielen Dank nochmal für das grandiose Buch und die tolle Leserunde. Ich hatte sehr viel Spaß dabei.


    (Meine Rezension ist auch hier zu finden: http://glutton-for-books.blogs…ursula-poznanski-die.html
    http://www.lovelybooks.de/auto…20-w/rezension-992993672/
    http://www.amazon.de/review/R3…IHBN82/ref=cm_cr_rdp_perm
    http://www.literaturschock.de/…ex.php/topic,28520.0.html
    und hier http://www.literaturschock.de/…cher/11391-die-verratenen (wenn der Beitrag freigeschalten wurde)


    Rezension
    Die Geschichte:
    Ria ist in einer Sphäre aufgewachsen, umgeben von Schnee und Eis, lebt sie geborgen in der Wärme. Sie zählt zu den Besten in ihrer Ausbildung und soll irgendwann eine tragene Rolle in der Regierung haben.
    Doch dann belauscht sie ein Gespräch und ohne zu wissen warum, wird sie mit fünf anderen des Verrates beschuldigt und Rias behütetes Leben ist vorbei...
     
    Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt in der es Menschen gibt, die in den sogenannten Sphären leben, umgeben von Glaskuppeln und Wärme, aber auch Menschen, die sich außerhalb durchschlagen müssen.
    Für eine Dystopie ist mir der Einstieg erstaunlich leicht gefallen, da es nur wenige unbekannte Begriffe gibt, die aber schnell erklärt werden. Bei vielen Dystopien hatte ich sonst immer erst das Gefühl von Begriffen und Eindrücken erschlagen zu werden, dass das hier nicht der Fall war, hat mir mehr als gut gefallen. Ich konnte mir durch detailreiche und anschauliche Beschreibungen sehr schnell ein Bild von der Welt machen, in der Ria lebt und bin sehr schnell völlig in das Buch versunken.
    Dabei kann ich mir solch ein Szenario und auch das System in dem Ria lebt sehr gut vorstellen. Alles ist logisch und völlig überzeugend. Zwar gibt es hier Parallelen zu anderen Dystopien, aber ich denke, dass das anders gar nicht möglich ist.
    Der ganze Plot ist ebenfalls sehr gut durchdacht und bietet viel Stoff zum Nachdenken. Es kommt beim Lesen nie Langeweile auf, da es stets spannend, atemberaubend und absolut fesselnd ist.
    Ich konnte mich immer nur sehr schwer von dem Buch lösen.
    Zum Schluss bleiben noch viele Fragen ungeklärt, die mich auf eine grandiose Fortsetzung hoffen lassen.
     
    Die Protagonisten:
    Ria ist mir von den ersten Seiten an sympathisch gewesen. Zu Beginn glaubt sie noch fest an das System und hat eine interessante Ausbildung genossen. Sie kann Menschen lesen wie Bücher und ist eine sehr erstaunliche Hauptprotagonistin, die schnell dazu lernt und nicht aufgibt.
    Aureljo ist Rias Freund. Er ist sehr hilfsbereit und mir etwas zu glatt. Ein paar Makel hätten ihm nicht geschadet. Er wurde als Anführer ausgebildet und ist einer der Verratenen.
    Ein paar Nebenprotagonisten bleiben zwar etwas blass beschrieben, aber das macht der Geschichte keinen Abbruch, weil die Hauptptotagonisten sehr gut und authentisch ausgearbeitet sind.
     
    Der Schreibstil:
    Der Schreibstil ist locker und leicht, dabei aber spannend und detailreich. Ursula Poznanski vermag es den Leser an das Buch zu fesseln und Emotionen zu übermitteln.
    Die Geschichte ist aus der Sicht von Ria erzählt (Ich-Perspektive), was ich hier als besonders ansprechend empfunden habe, da Ria aus der kleinsten Mimik alles lesen kann. Es war faszinierend, sich stets auf ihre Fähigkeit verlassen zu können, so dass man als Leser durch ihre Beschreibunegn sehr viel aus den Geschehnissen entnehmen konnte.
     
    Das Cover/der Buchtitel:
    Das Cover ist jetzt nicht so ganz mein Fall, aber es lässt sich sehr viel darin hinein interpretieren, wenn man das Buch gelesen hat. Somit bietet es Stoff zum Nachdenken und passt auf jeden Fall zu der Handlung.
    Der Titel passt ebenfalls sehr gut und hat mich direkt neugierig gemacht.
     
    Fazit: 
    Für alle Dystopie-Anhänger ist das Buch ein absolutes Muss und auch Neulinge in dem Genre, sollten einen Blick riskieren. "Die Verratenen" ist eine grandiose Dystopie, mit einer tollen Hauptprotagonistin, einem logischen und gut durchdachten System und einem spannenden Plot.
    (5 von 5 Punkte)

  • Hier kommt auch meine Meinung zum Buch.


    Wer meint er hat schon alles an Dystopien gelesen was in letzter Zeit auf den Markt gekommen ist wird von diesem Buch angenehm überrascht sein. Während die meisten sich stark auf die Liebesgeschichte zweier Protagonisten beschränken, liegt der Schwerpunkt dieser in den Spannenden Elementen.


    Ria lebt in einer Welt in der die Menscheit zersplittert ist! Sie lebt auf der Seite in der sie sich um viele Dinge keine Sorgen machen muss. Sie hat ein Dach über den Kopf, bekommt regelmäßige Mahlzeiten, eine sehr gute Schulbildung und ihre Zukunft sieht rosig aus da sie eine der besten Studentin in der Sphäre ist.
    Doch was befindet sich auf der anderen Seite der Medallie? Und ist wirklich alles so einfach und schön wie es auf dem ersten Blick erscheint?
    Natürlich nicht! Und die Autorin lässt einen auch nicht lange in der "ach so heilen Welt"! Schnell stellt sich heraus das vieles nicht so ist wie es den Anschein hat.


    Schnell habe ich mich in der Welt von Ursula Poznanski zurecht gefunden die sie sehr lebhaft und mit viel Liebe zum Detail beschrieben hat. So manches mal musste ich schmunzeln wenn alltägliche Gegenstände aus der heutigen Welt in der Zunkunft bestaunt wurden und nach deren Funktion gesucht wurde! Und ja, über Geschmack lässt sich streiten!


    Die Verratenen hat sich als ein richtiger Page-Turner erwiesen, denn ich konnte das Buch nicht lange aus der Hand legen die Neugier war einfach zu groß. Ich musste immerzu wissen wie es denn nun weiter geht!


    Leider war der erste Teil der Geschichte zu schnell zu Ende und da die Geschichte als Triologie verfasst worden ist werde ich bis zum Endgültigen Ende der Geschichte noch etwas warten müssen! Aber eins steht auf jeden Fall fest, sobald der zweite Teil erschienen ist werde ich diesen auf jeden Fall lesen!



    Meine Meinung findet man auch auf:


    Amazon
    Weltbild
    Im großen Bücherforum
    Literaturschock

  • So, jetzt möchte ich einmal mein allererstes Leserundenfazit bzw. meine allererste Rezension verfassen. Ich bitte hiermit im Voraus schon einmal um „Nachsicht“, falls sie in euren „erfahrenen Ohren“ eventuell etwas komisch wirken sollte…! *ggg* :-[


    Nachdem ich „Saeculum“ bereits innerhalb von 3 Tagen verschlungen hatte, bin ich doch mit recht
    Großen Erwartungen an „Die Verratenen“ herangegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht.
    Gleich auf den ersten Seiten ging es spannend los, so daß ich sehr gut in die Geschichte reingekommen bin.
    Der Schreibstil hat mir schon bei "Saeculum" sehr gut gefallen und auch hier haben der flüssige Stil und die detailierten Beschreibungen dazu beigetragen, daß ich mir die Personen und vor allem auch die beschriebene Umgebung (in der sich die Personen gerade befanden)
    bildlich vor Augen führen konnte.
    Das hat die Geschichte für mich persönlich noch einmal viel greifbarer und echter gemacht.


    Die Hauptcharaktere der Geschichte sind für mich jeder in seiner speziellen Art sehr gut beschrieben und auch die Entwicklung,
    die jeder Einzelne von ihnen im Laufe der Geschichte macht.
    Die Autorin versteht es sehr gut eine Welt zu beschreiben, die es in dieser Art (Gott sei Dank!) noch nicht gibt und dabei einen Spannungsbogen
    aufzubauen, der die Seiten nur so dahinfliegen läßt!


    Gut gefallen hat mir auch, daß es in diesem Buch nicht um das für mich sonst eher typische Liebesgeplänkel zwischen zwei pubertierenden Jugendlichen ging, sondern eher darum was man tut, wenn die ganze eigene heile Welt um einen herum zusammenbricht und man sich plötzlich in einer Wirklichkeit wiederfindet, in der es täglich darum geht zu überleben und durchzuhalten.


    Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall ein Lesetipp für alle, die spannende Geschichten in fremden bzw. neuen Welten mögen und dabei auf
    eine vordergründige Liebesgeschichte verzichten können (aber keine "Angst", auch in diesem Buch ist ein bißchen Liebe mit dabei)! ;-)
    Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Teil und hoffe, daß wir nicht sooooo lange warten müssen!
    ***********************
    Bedanken möchte ich mich noch ganz herzlich bei allen Teilnehmern der Leserunde!
    Es war meine erste und es hat mir riesigen Spaß gemacht und ich wurde soooo nett aufgenommen!
    Also lieben Dank an alle, ich freue mich riesig auf die nächste Runde hier!!!



    Ich werde meine Rezi noch bei amazon einstellen und wenn mir jemand sagen kann, was "Literaturschock" ist, dann kann ich das auch
    gerne dort noch machen...

  • Hier also auch meine Rezi, die ich auch schon auf meinem Blog http://www.tintenhain.wordpress.com veröffentlicht habe.



    “Die lange Nacht“ hat die Menschheit geteilt, die einen leben seitdem in Sphären geschützt vor Wetter und Kälte, die anderen sind den Naturgewalten unbarmherzig ausgeliefert und führen einen steten Überlebenskampf.


    Ria, in vitro gezeugt und in einer Sphäre aufgewachsen, wird an einer Eliteuniversität ausgebildet und wie ihre Mitstudenten auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorbereitet. Dabei wetteifern die jungen Leute in einem Ranking um die besten Positionen. Ria und ihr Partner Aureljo stehen hier weit oben und sehen ihren zukünftigen Aufgaben mit freudiger Erwartung entgegen, doch der Tod einer Freundin, die im Außendienst von Prims ermordet wurde, erschüttert ihre heile Welt.


    Als wäre dies nicht schon genug, erfährt Ria zufällig, dass sie und fünf andere Studenten angeblich eine Verschwörung angezettelt hätten. Ria ist fassungslos, kann jedoch nicht verhindern, dass man sie und die anderen loswerden will. Die eben noch so erfolgversprechenden Hoffnungsträger der Sphäre werden nun zu Verfolgten und Gejagten und erfahren, wie das Leben der Prims außerhalb der Sphären wirklich ist – stets auf der Hut vor den unbarmherzigen Verfolgern.


    „Die Verratenen“ ist der Auftakt zu einer Trilogie, die die Genre-Bezeichnung Dystopie und Thriller gleichermaßen verdient hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Rias, einer jungen Frau, die sich besonders durch ihre Fähigkeiten in der zwischenmenschlichen Kommunikation auszeichnet. Die Einführung in die Welt Jahrzehnte nach einer unbekannten Katastrophe gelingt gut, ohne den Leser mit Informationen zu überschütten. Man findet sich schnell in dem System der Sphären zurecht. Interessant ist auch die Gegend außerhalb der Sphären, hier begegnet man Bekanntem, wie Windrädern, die wiederum den Protagonisten wiederum ein Rätsel sind. Der Umgang mit unserer Gegenwart als Vergangenheit ist auf jeden Fall gelungen. Erschreckend bleibt dabei für mich, wie sehr vorstellbar und glaubwürdig dieses Zukunftsszenario ist.


    Die Charaktere sind sehr lebendig und authentisch, und doch ist man immer wieder hin- und hergerissen, wenn es um ihre Vertrauenswürdigkeit geht. Nicht zuletzt dadurch wird eine unheimlich Spannung aufgebaut, denn es bleibt bis zuletzt unklar, wer die Studenten zu „Verratenen“ gemacht hat.


    „Die Verratenen“ ist ein absoluter Pageturner und ich konnte vor Spannung kaum nachdenken, wer hier wen verrät und wer sich wie verhält. Ich musste einfach weiter lesen und erwarte nun sehnsüchtig den nächsten Teil.


    Ich freue mich, dass es Ursula Poznanski gelungen ist, ein Ende zu schaffen, dass einerseits Fragen beantwortet und auch das Wort „Ende“ verdient hat und andererseits ein Anfang geschaffen wurde, der mit Neugier, Spannung und großer Erwartung auf den nächsten Band blicken lässt.


    „So write, Ursula, write like the wind!“


    Frei nach Paul & Storm “Write Like the Wind (George R. R. Martin)”


    © Tintenelfe/Leseja

  • Hallo alle Zusammen,


    O.K. dann auch hier meine Rezi.


    Zum Inhalt:


    Eine schreckliche Katastrophe hat die Erde heimgesucht. Allen die nun in dieser Welt leben müssen nur als "lange Nacht" bekannt. Durch dieses Unglück gibt es Menschen, die in künstlichen Kuppeln, den so genannten Sphären wohnen mit moderner Technik und guten Lebensbedingen und solchen die außerhalb leben und wohnen müssen und ums tägliche Überleben kämpfen müssen, die Prims. Diese Außenweltler teilen sich, aber auch noch einmal in verschiedene Gruppen auf und haben sich spezialisiert so. Mit der Außenwelt hat man wenig Kontakt und hält die Menschen dort für unterentwickelt und primitiv.


    Der Roman handelt von den Studenten Ria, Aureljo, Fleming, Tomma, Dantorian und Tycho die alle samt in der Sphäre aufgewachsen sind und jeder für sich genommen eine spezielle Begabung/Talent haben. Es gibt ein starkes Konkurenzdenken, dass die Macher der Sphäre durch ein Ranking auch sehr fördern, denn jeder möchte gerne die Nummer "1" . Durch Zufall belauscht Ria in der Bibliothek ein Gespräch, dass ausgerechnet Aureljo, ihr bester Freund, Tomma, Tycho, Fleming und sie eine mögliche Verschwörung anzetteln würden/sollen und das man sie töten will ohne Ausnahme.


    Ria kann diese Tatsache nicht begreifen, die immer alle Regen einhält und somit eine glänzende Zukunft vor sich hat. So machen die Studenten eine Reise mit der Magnetbahn zu einer anderen Sphäre, nur dann werden sie überfallen. Die jungen Leute werden verfolgt und müssen dem Tod ins Auge sehen. Keine wärmende Kuppel mehr in der Außenwelt herrscht eisige Kälte und wie werden die Prims auf die Kuppelbewohner reagieren. Was wissen sie, was sie eigentlich nicht erfahren durften hat es etwas mit dem Buch der Jordan Chronik zu tun. Viele Fragen auf die das Buch vielleicht eine Antwort weiß.



    Meine Meinung:


    Ein klasse Start für eine Triologie. Denn es klärt sich einiges an Fragen auf, klar kommen wieder neue dazu. Aber ich als Leserin, habe am Ende ein gutes Gefühl, der Schluss ist zwar das Ende diese Buches, aber auch gleichzeitig wiederum ein Neubeginn mit viele Spannung und Erwartung für den nächsten Band.


    Überhaupt schlägt hier Ursula Poznanki mal eine ganz andere Linie ein, weg von der großen Liebesgeschichte die man meistens zur Zeit in Dystopie-Büchern eher findet, was mir sehr gut gefällt, hin zum Nachdenken über bestimmte Situationen und Vorgänge. Die Geschichte ist immer sehr spannend, weil einfach alles mehr oder minder unvorhersehbar ist, die Hauptprotagonisten sind zwar auf verschiedenes vorbereitet worden, aber nur in der Theorie und plötzlich kommt das Praktische, was mit unter schon sehr schwierig sein kann. Wie im richtigen Leben halt.


    Ist mal etwas anders und macht somit wirklich auch Lust auf die folgende Bände.



    Zur Leserunde:


    Danke an alle die, die Leserunde möglich gemacht haben, besonders klar dem Verlag für die vielen bereitgestellten Bücher, an Ursula, die sicherlich nur z.Z. sehr im Stress ist/war mit Buchmesse/ Vorstellung des Buches usw. aber trotzdem die Zeit hatte für uns Leser :) :)


    Wieder eine klasse Leserunde mit tollen Teilnehmer.



    LG..starone..



    Die Rezi wird, dann auf LB und Amazon eingestellt!

  • Nach der "langen Nacht" hat die Welt sich verändert. Verteilt gibt es einige hermetisch abgeschlossenen Sphären. In einer dieser Sphären lebt Ria. Das Leben in der Kuppel ist stark kontrolliert und die Menschen die dort leben, werden überwacht. Vor allem der Gesundheitszustand und die Ernährung. Ria ist eine der privilegierten Studenten und hat Aussicht auf einen höheren Posten. Mit ihrer Leistung steht sie an siebter Stelle der Sphäre. Ria ist mit Aureljo, der Nummer eins, befreundet. Doch dann belauscht Ria ein Gespräch und alles, woran sie geglaubt hat, bricht zusammen. Ria und fünf weitere Studenten befinden sich auf der Flucht. Angeblich haben sie sich gegen den Sphärenbund verschworen.


    Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Schnell ist man gefangen und möchte eigentlich immer nur lesen um zu wissen, wie es weitergeht. Im Laufe der Geschichte lernt man die sechs Studenten besser kennen, und doch fällt es schwer sie so richtig zu durchschauen.


    Erzählt wird die Geschichte aus Rias Sicht. Ria, die mit ihrem Leben in der Sphäre zufrieden ist, der eine Zukunft vor Augen steht, mit der sie glücklich und geschützt leben kann. Und dann bricht von einem Tag auf den anderen alles zusammen. Ihr Glaube an den Sphärenbund wird jäh erschüttert. Plötzlich findet sie sich mit fünf anderen Studenten auf der Flucht. Und das schlimmste – sie weiß nicht einmal warum. Und dann muss sie auch noch befürchten, das einer der anderen fünf ein Verräter ist.


    Die Welt nach der langen Nacht ist sehr gut aufgebaut. Außerhalb der Sphären haben sich Clans zusammengeschlossen, die um das Überleben kämpfen. Auf diese Menschen stoßen die Studenten und erfahren so einiges über den Kampf zwischen den Clans und dem Sphärenbund. Das alles ist ganz anders als Ria es gelernt hat.


    Ich kann jedem Dystopie oder auch jedem Thriller-Fan nur empfehlen das Buch zu lesen. Überaus packend und fesselnd. Ja, und jetzt heißt es warten. Warten auf die Fortsetzung.


    Die Leserunde hat wieder viel Spaß gemacht. An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an die, die das hier ermöglichen.

  • Hier ist meine Rezension:
    Deutschland im 22. Jahrhundert: nach einer schrecklichen Katastrophe, der „Langen Nacht“ lebt ein Teil der Menschen ein sicheres aber streng kontrolliertes Leben in den „Sphären“, die von der Außenwelt durch Kuppeln abgegrenzte Bereiche darstellen. Die Geschichte beginnt in einer Sphäre, in der junge Menschen ausgebildet und auf ihre Aufgaben für die Gemeinschaft vorbereitet werden. Ria ist eine der besten Studentinnen und perfektioniert ihr Talent, Gedanken und Gefühle anderer an deren Mimik lesen zu können. Rias Glaube an die Zukunft und vertrauen in ihre Welt wird erschüttert, als sie ein Gespräch belauscht, in dem sie erfährt, dass sie als Verräterin auf einer Todesliste steht und zusammen mit fünf anderen eliminiert werden soll. Kurze Zeit später wird Ria mit den anderen Studenten unter einem Vorwand aus der Sphäre geholt und angegriffen, doch sie können fliehen und müssen sich in der lebensfeindlichen Wildnis behaupten.
    Ich lese eigentlich keine Dystopien, war aber von „Fünf“ und „Saeculum“ von Ursula Poznanski sehr angetan und habe nicht bereut, „Die Verratenen“ gelesen zu haben. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft, sodass ich mich sehr gut in Orte und Personen hineinversetzen konnte und mit Ria mitgelitten habe. Die Beurteilung von Gegenständen aus unserer Welt und ihr Umgang mit den Menschen, die außerhalb der Sphären wohnen, durch die Sphärenbewohner führt oft zu sehr amüsanten Szenen, regt aber auch zum Nachdenken an. „Die Verratenen“ ist der erste Teil einer Reihe, daher auch nicht abgeschlossen, wobei das Ende des Buches einen guten Zwischenabschnitt darstellt. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen. Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war, dass einige Fragen bezüglich der Handlung unklar bleiben bzw. nicht logisch sind.
    Mein Fazit: eine spannende Geschichte für Jugendliche und Erwachsene aus einer Zukunft, die gar nicht so unrealistisch scheint.


    Vielen Dank für das tolle Buch und die wieder interessante Leserunde.
    Die Rezi werde ich im Netz streuen.

  • Zum Buch:


    Intelligent konstruierter dystopischer Thriller


    Irgendwann in der Zukunft, viele Jahre nach der „Langen Nacht“. Die Menschheit ist gespalten, die Privilegierten leben sicher in den Sphären, die Außenbewohner müssen täglich in der Kälte ums nackte Überleben kämpfen. Die Protagonistin Ria ist eine erfolgreiche Studentin einer Elite-Akademie. Sie wird vor allem darin ausgebildet, mit Reden ihr Gegenüber zu überzeugen und notfalls umzustimmen. Sie kann menschliche Gesichtszüge und Gesten lesen wie kein anderer. Als Leser bekommt man die Handlung aus ihrer Sicht präsentiert und ihre scharfsinnigen Analysen gleich dazu. Auf diese Weise erfährt man sehr viele Details über diese dystopische Welt und lernt auch die anderen Charaktere gut kennen. Ria war mir gleich sympathisch, es fiel mir leicht, mich mit ihr zu identifizieren.


    Eines Tages belauscht Ria zufällig ein Gespräch zwischen hochgestellten Persönlichkeiten. Es soll Verschwörer unter den Studenten geben, und Ria soll eine der sechs Verdächtigen sein! Es ist beschlossen, diese sechs ohne Prozess und ohne großes Aufheben zu töten. Für Ria bricht eine Welt zusammen, denn sie hat sich noch nie im Leben etwas zuschulden kommen lassen und war dem Regime immer treu ergeben. Aber schon bald muss sie sehen, dass nicht alles so ist, wie man es ihr beigebracht hat. Für sie beginnt ein Kampf ums Überleben, wobei sie keinem Menschen mehr vertrauen kann.


    Wie man es von Ursula Poznanski gewohnt ist, geht es auch in diesem Buch gleich spannend los. Der 1. Satz „Ich weiß, dass etwas Furchtbares passiert sein muss, als Tomma den Raum betritt.“ ließ bei mir gleich mal den Adrenalspiegel ansteigen. Und der sank erst wieder, als ich das Buch aus der Hand legte. Es ist durch und durch spannend geschrieben und vermag den Leser zu fesseln. Nach und nach kann man sich ein umfassendes Bild von der dargestellten Welt machen. Sie ist für mich schlüssig aufgebaut. Die Protagonisten handeln in aller Regel logisch und nachvollziehbar und sind mit ihren besonderen Eigenschaften interessant aufgestellt. Als wohltuend empfand ich, dass die Handlung nicht von einer schnulzigen Liebesgeschichte wie in vielen anderen dystopischen Romanen dominiert wird. Das Augenmerk liegt hier mehr auf den Thrillerelementen.


    Der erste Band einer Trilogie ist immer etwas schwer zu beurteilen, weil man sich ja noch kein Gesamtbild machen kann. Man sieht noch nicht, ob am Ende alles zusammenpasst und stimmig ist. Da mich dieses Buch mit zu vielen offenen Fragen und damit etwas unbefriedigt zurücklässt, gebe ich vorerst nur 4 von 5 Sternen.



    Die Rezi ist auch auf folgenden Seiten zu finden:


    Amazon
    Lovelybooks
    Großes Bücherforum
    Literaturschock



    Zur Leserunde:


    Obwohl es eine große Zahl von Teilnehmern war, fand ich diese Leserunde echt klasse (normalerweise sind mir die kleinen Runden lieber). Hier wurde so schön diskutiert und spekuliert, das hat richtig Spaß gemacht :)

  • Der Inhalt:


    Ria ist beliebt, privilegiert und talentiert und gehört zu den 10 besten der Elite. Sie lebt in den Sphären und ist Teil des Systems das sie schützt und versorgt. Rias Leben könnte nicht besser sein.
    Doch dann wendet sich das Blatt: Ria wird Zeuge als jemand gegen sie und fünf andere Studenten Anklage erhebt und sie wegen Verrats bezichtigt. Für Ria beginnt ihr Welt auseinander zu brechen und sie und die anderen fünf müssen um ihr Leben kämpfen und finden Schutz in der Außenwelt. Doch auch hier ist noch nicht alles überstanden, den die Außenbewohner sind nicht gerade friedlich ihnen gegenüber gesinnt und anscheinend treibt sich ein Verräter in ihren Reihen. Ria weiß nicht mehr was sie glauben soll, nachdem ihr Weltbild langsam anfängt zu bröckeln und wem sie vor allem noch trauen kann, den jeder von ihnen könnte der Verräter sein.


    Das Cover:


    Das Cover würde ich eher als schlicht bezeichnen. Die Hauptfarben hierbei sind schwarz und weiß. Vorne prangt ein Blatt. Darunter ist ein weißes Feld in dem der Titel des Buches in schwarz und der Name der Autorin in Türkis abgedruckt ist. An der Seite und auf dem Buchrücken sind aneinander gereihte Kästchen abgebildet. Als besonders würde ich das Buch nun nicht bezeichnen und ich bin mir auch nicht sicher das mir das Buch sofort im Buchhandel auffallen würde, dafür fehlt eindeutig das gewisse etwas. Trotzdem finde ich die schlichte Aufmachung sehr schön und keineswegs deplatziert.


    Meine Meinung:


    Die Verratenen ist der erste Teil einer Dystopischen Trilogie aus der Feder von Ursula Poznanski. Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Ria, der Nummer 7 in der Rangliste und Freundin von Aurelijo. In den Sphären werden sie ausgebildet um später einmal großen zu vollbringen. Rias stärken liegen im Verhandeln und Reden halten, Aurelijo ist der geboren Anführer und wird auch daraufhin ausgebildet, Tomma ist eine Corifee in dem Gebiet Anbau von Pflanzen, Flemming ist ein grandioser Arzt, Dantorian ein begnadeter Maler und Tycho ein Technikgenie. Auf dem ersten Blick scheinen die sechs nichts gemeinsam zu haben aber sie werden trotzdem beschuldigt Verräter zu sein. Auf einem Ausflug den die sechs gemeinsam zum Präsidenten unternehmen werden sie von farblosen Sentinals, später auch unter Vollstrecker bekannt, angegriffen. Nur mit Müh und Not gelangt es ihnen sich in die Wildnis zu retten wobei sie dort schon dem nächsten Feind gegenüber stehen – den Prims. Anders als Ria und ihre Freunde leben die Prims außerhalb der Sphären und sind nicht gerade Wohlgesinnt gegenüber den sechs.
    Ria war mir von der ersten Seite an sympatisch. Sie arbeitet hart und zählt zu den 10 besten in der Rangliste. Eines Tages allerdings bekommt ihr Weltbild einen Knacks, nachdem sie in der Bibliothek ein Gespräch belauscht hat, in dem sie und 5 weitere Studenten des Hochverrats bezichtigt wurden. Sie glaubt natürlich an einen Irrtum und vertraut sich ihrem Freund Aurelijo an, der auch auf dieser Liste steht. Aurelijo versucht sie zu beruhigen das es sich hierbei um ein Missverständnis handelt, allerdings glaubt Ria nicht länger daran als plötzlich die farblosen Sentinals auftauchen und sie töten wollen. Nach und nach fängt sie an an dem System, in dem sie aufgewachsen ist, zu zweifeln und fragt sich was nun richtig oder falsch ist. Aurelijo allerdings war mir etwas unheimlich. Er ist die Nummer 1 in der Rangliste, hat sich vor kurzem erst das Gesicht operieren lassen, damit er freundlicher aussieht und soll einmal ein Anführer werden. Sein Weltbild gegenüber den Sphären erlangt allerdings keinen Knacks und er ist der festen Überzeugung das es sich um einen Fehler handelt und die sechs zurück zu einer Sphäre sollen um dies aufzuklären.


    Tomma ist auch so ein Charakter mit dem ich mich gar nicht anfreunden konnte. Sie wirkt überheblich, lässt sich nichts sagen und reitet sich immer wieder in Schwierigkeiten hinein, aus denen sie die anderen holen müssen. Hegt sie anfangs noch einen regelrecht Groll gegenüber den Prims überkommt sie dort plötzlich ein Sinneswandel und sie möchte da gar nicht mehr weg. Mir kam es teilweise so vor, dass Tomma immer das tut damit es ihr gerade am besten geht, ohne Rücksicht auf jemand anderen. Dann wäre da noch Flemming ein angehender Arzt. Er hilft nicht nur den fünf anderen als sie sich verletzt haben, sondern später auch den Prims und geht darin richtig auf. Flemming hab ich sehr gemocht, er macht keinen Unterschied zwischen Sphärenbewohner oder Prim, er hilft einfach jeden.


    Tycho ist mein männlicher Lieblingscharakter. Er kennt sich gut mit Technik aus, hilft den anderen dabei die Sender aus den Armbändern zu entfernen und hat ein richtig loses Mundwerk was mir sehr gut gefallen hat und einzelne Situationen schön aufgelockert hat. Dantorian ist ein begnadeter Maler. Warum er allerdings des Verrates beschuldigt wurde, frage ich mich immer noch. Mehr kann ich leider auch nicht über ihn sagen, da er mir etwas blass rüber kam und ich mir bei ihm noch ein paar mehr Informationen gewünscht hätte.


    Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist locker, jugendlich und spannend gehalten. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte um Ria gefesselt und in ihren Bann gezogen und ich habe auch der Flucht und draußen in der Außenwelt regelrecht mitgefiebert wie es nun weiter geht. Schon zu Anfang werden sehr viele Fragen aufgeworfen, zum Beispiel warum die 6 des Verrates bezichtigt werden. Einige Fragen werden nach und nach im Buch aufgeklärt, viele bleiben aber auch am Ende noch ungeklärt und man kann nur hoffen das es im Folgeband endlich eine Erklärung darauf gibt. Allerdings fand ich dies jetzt nicht schlimm sondern sogar sehr gut, den sonst würde sich wahrscheinlich keiner die Nachfolgebände kaufen wenn in Band 1 schon alles aufgeklärt wurde. Zudem gibt das Raum für Spekulationen und ich freue mich schon sehr wenn Band 2 erscheint und ich eventuell Recht habe mit meinen Vermutungen.


    Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die immer wieder unvorhergesehenen Ereignisse. Denkt man im ersten Moment es wird jetzt langsam alles gut, wird man in der nächsten Szene schon eines besseren belehrt. Auch das ultimative Rätselraten um den ominösen Verräter in den eigenen Reihen war spannend und ich muss ehrlich gestehen das ich mit meiner Vermutung komplett daneben lag und mir diese Person nie in den Sinn gekommen wäre.


    Die Verratenen spielt in der Zukunft nachdem es so etwas wie eine neue Eiszeit gegeben hat. Pflanzen lassen sich nicht mehr so einfach anbauen wie früher da der trockenen Boden fehlt und müssen deswegen gezüchtet werden. Auch die Sonne kommt nicht mehr sehr oft zum Vorschein und es herrscht meist Dunkelheit. Sehr schön fand ich hier die Erläuterung als Ria draußen das erste Mal die Sonne zu Gesicht bekommen hat. Die Idee von der neuen Eiszeit finde ich klasse. In den Nachrichten hört man ja immer nur das eine globale Erderwärmung realistischer ist, aber es könnte doch auch das Gegenteil eintreffen, wie uns schon viele Filme gezeigt haben.


    Mein Fazit:


    Die Verratenen ist ein klasse Auftakt ein Trilogie. Es ist spannend, unterhaltsam und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Allerdings bleiben auch ein paar Fragen am Ende offen, die hoffentlich im nächsten Band aufgeklärt werden. Ich vergebe trotzdem 5 von 5 Sternen


    Zur Leserunde:


    Die Leserunde hat mir sehr viel Spaß gemacht, besonders das gemeinsame Raten, wer nun der Verräter ist.


    Meine Rezension habe ich auch gepostet auf Lovelybooks und Amazon

  • Zum Buch


    Nach Jugendbüchern und einem Krimi entführt uns die Autorin nun in eine düstere Welt der Zukunft. Etwas ist passiert mit der Erde und die Menschen leben nun zum Teil geschützt unter Glaskuppeln, genannt Sphären und der Rest, die sogenannten Prims, kämpft draußen in einer eisigen Umgebung ums Überleben. Ria ist Schülerin an einer Elite-Akademie und wird auf spätere Führungsaufgaben in ihrer Welt vorbereitet. Doch eines Tages belauscht sie ein Gespräch, das ihre Welt auf den Kopf stellt. Es ist die Rede davon, dass sie und noch fünf weitere Studenten Verräter seien und eliminiert werden müssen. Ria ist geschockt, denn sie weiß, dass sie keine Verräterin ist und kann es sich auch bei den anderen, die sie kennt, nicht vorstellen. Doch was soll sie tun und wem kann sie jetzt noch vertrauen?


    Den sechs Studenten gelingt die Flucht und statt ihres bisherigen behüteten Lebens unter der Kuppel müssen sie sich nun in der Außenwelt durchschlagen, worauf ihre Ausbildung sie natürlich kaum vorbereitet hat. Gut, dass sie alle unterschiedliche Begabungen haben, die sich teilweise schnell als nützlich erweisen.


    Die Charaktere sind interessant, insbesondere Ria als Hauptfigur war für mich immer nachvollziehbar in ihren Handlungen und durchaus sympathisch. Bei den anderen weiß man oft nicht, was man denken soll, aber das ist für die Handlung natürlich so gewollt.


    Es handelt sich hier um den Auftakt einer Trilogie, dementsprechend werden anfangs die Figuren und die Welt erst einmal eingeführt. Allerdings bleibt weitgehend offen, was eigentlich geschehen ist, um die jetzige Gesellschaftsform entstehen zu lassen. Auch die Frage nach dem Warum der ganzen Verschwörung gegen die Jugendlichen ist am Ende natürlich unbeantwortet, die Auflösung dieses Geheimnisses bleibt den Folgebänden vorbehalten.


    "Die Verratenen" bietet nicht unbedingt etwas völlig Neues auf dem breiten Markt der Jugenddystopien, aber die Umsetzung ist gut gelungen und ich bin auf jeden Fall neugierig, wie die Geschichte weitergehen wird!



    Zur Leserunde

    Hier wurde schön und ausführlich gerätselt und spekuliert, das hat mal wieder großen Spaß gemacht. Auf viele Ideen wäre ich alleine sicher nicht gekommen, man liest ein Buch in einer Leserunde einfach intensiver - danke an alle!

  • So, da ich das Buch nach langer Lesezeit beendet habe, komme ich nun zu meinen abschließenden Worten :)


    Zum Inhalt:
    In einer dystopischen Zukunft, in der die Welt von Sphären und Außenbewohnern (auch abfällig Prims genannt) bevölkert wird, lebt auch die Studentin Ria mit ihren Freunden und Kommilitonen einem straff durchorganisierten Alltag, alles ist auf Karrieredenken getrimmt. Aber eines Tages werden Ria und ihre Freunde als Verschwörer beschuldigt und aus einst guten Studenten werden Verratene und sie müssen ein Leben auf der Flucht leben und ausgerechnet unter denen leben, sie in den Sphären als Primitive gelten: unter den Außenbewohnern (den Prims).


    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist locker und flüssig und man kommt ganz gut ins Geschehen rein. Ich finde die Figuren sehr nachvollziehbar und ich finde auch die Hervorhebung von deren Eigenschaften gelungen, dass zeigt auch, dass jeder etwas kann und eine besondere Gabe besitzt.


    Die Geschichte wurde aus der Sicht Rias erzählt und somit kann der Leser einen tieferen Einblick in die Geschichte gewinnen und man steckt immer direkt in der Geschichte.


    Auch der Wandel der einzelnen Personen ist gut gelungen, man merkt, dass es ihnen anfangs schwer fällt, sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen und dass es ihnen nicht leicht fällt, die Scherben ihres zerstörten Weltbildes wieder neu zusammenzufügen. Auch die Unterschiedlichkeit der Figuren ist gut gelungen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.


    Der Spannungsbogen ist Ursula Poznanski sehr gut gelungen, durch diesen ersten Band hat sie mich hungrig auf die Folgebände gemacht und auf weitere Bücher von ihr, denn es ist das erste Buch, das ich von ihr lese und ich wurde nicht enttäuscht.


    Fazit:
    Ein toller Beginn einer Trilogie, in der hoffentlich noch alle offenen Fragen geklärt werden. Dass es diese gibt, stört mich in diesem Falle eher weniger, denn so freue mich umso mehr auf den zweiten Teil.


    Und es war wieder toll, mit euch zu spekulieren und zu bangen, auch wenn ich diesmal wieder etwas langsam war und ich freue mich, mit euch den zweiten Teil zu lesen.


    Meine Rezension gibt es noch auf:
    Literaturschock.de
    Großes Bücherforum
    Lovelybooks
    Amazon

  • Was tust du, wenn die Welt, wie du sie kennst, dir keine Sicherheit mehr bietet? Was tust du, wenn du von Menschen, von denen du dachtest, du könntest ihnen vertrauen, dich verraten? Was tust du, wenn jeder dein Feind sein könnte?
    Sechs Studenten, die behütet aufwachsen, auf jede erdenklich Art gefördert und gefordert werden, wissen plötzlich nicht, wie ihnen geschieht. Denn nun sind sie auf der Flucht, verraten von den eigenen Leuten. Auf dem Weg ins Ungewisse und es geht nur um eins: das nackte Überleben.


    „Die Verratenen“ ist der Auftakt zu einer Trilogie von Ursula Poznanski. Ein Genremix von Dystophie und Thriller liegt hier vor, wobei beides gut aufeinander abgestimmt ist und somit für Liebhaber eines (oder beider) Genres absolut empfehlenswert ist.


    Die Welt, wie wir sie heute noch kennen, existiert schon nicht mehr. So, wie das Leben in den Sphären geschildert wird, kann und will man es sich eigentlich gar nicht vorstellen. Dennoch übt dieses Unbekannte natürlich eine gewisse Faszination auf den Leser aus, eben weil man es so nicht kennt. Diejenigen, die dort aufgewachsen sind, kennen es natürlich, weshalb es für sie auch nichts Besonderes ist. Da liegt eher der andere Fall vor, für sie ist das Leben außerhalb im Grunde unvorstellbar. Doch genau dahin müssen sechs von ihnen bald flüchten, denn es wird eine Intrige gesponnen, die vermutlich viel tiefgründiger zu suchen ist, als zunächst erwartet.


    Der Weg der sechs verratenen Studenten ist steinig und immer wieder mit Hindernissen gespickt. Gespannt verfolgt man die Flucht und hofft natürlich, wider besseren Wissens, auf einen guten Ausgang. Es gibt Höhen und Tiefen, Hoffnung und Resignation, doch an ein endgültiges Aufgeben ist nicht zu denken. Es muss gekämpft werden, denn sonst haben die, die für den Verrat verantwortlich sind, gewonnen und das darf nicht geschehen.


    Am Schluss bleiben natürlich noch einige Fragen offen, wie sollte es anders sein, wenn es sich um den ersten von drei Bänden handelt. Doch auch die Antworten, die man erhalten hat, sind teilweise etwas zweifelhaft. Es bleibt abzuwarten, ob da nicht doch noch das ein oder andere gedreht wird und sich im Nachhinein als unwahr herausstellt. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben!


    -------------------------------


    Einen ganz lieben Dank nochmal für das Freiexemplar, es hat wieder viel Spaß gemacht, die verschiedensten Spekulationen zu erfahren und ins eigene Denken zu integrieren.

  • Ursula Poznanski-Die Verratenen (Teil 1 )




    zum Buch:


    Vor langer Zeit wurden die Menschen durch die „lange Nacht“ in Sphärenwelten und Außenwelten getrennt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben hat begonnen.


    In der scheinbar heilen Welt der Sphären lebt Ria. Umgeben von ihren Freunden und einem System das ihr zwar ein angenehmes Leben bereitet, welches aber unter ständiger Aufsicht geschieht. Sie gört mit ihrem Freund zu einer der besten Schüler der Sphärenwelten.
    Eines Tages kommt ihre beste Freundin von einem Ausseneinsatz nicht wieder. Alle sagen dass die gefährlichen Prims, die in der Außenwelt leben das Mädchen kaltblütig umgebracht haben. Ria glaubt auch zunächst daran, bis sie ein Gespräch belauscht, welches eine unglaubliche Verschwörung aufdeckt. Sie selber soll die Hauptfigur in einer Verschwörung sein. Vom Unglauben getrieben, mit unbändigen Lebenswillen zieht sie mit 5 „Freunden“ in ein Abenteuer, welches ohne Ausweg zu sein scheint, immer auf die Antwort wartend auf das „warum“!



    Mein Fazit:


    Die Verratenen ist der Auftakt zu einer 3-teiligen Dytsopie. Ursula verlässt hier bei ihr gewohntes Terrain um neue Wege zu gehen. Meiner Meinung nach ist ihr das fantastisch gelungen.


    Sie erklärt die neue Welt von Anfang an so, dass einem zu jederzeit ein geistiger Film vor Augen abläuft, ja sogar so schön das ich teilweise den Schnee habe riechen können.
    Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet und ihren Figuren und somit Handlungen entsprechend interessant und glaubwürdig.
    Was ich auch sehr toll finde, das die Zukunft besonders die technische Entwicklung, die hier erzählt/beschrieben wird, absolut nachvollziehbar rüber kommt. Es könnte wirklich alles so sein.


    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und der Spannungsbogen wird während des gesamten Buches sehr gut gehalten.
    Das Cover welches mir am Anfang gar nicht gefallen hat, wirkt wenn man es in den Händen hält ganz anders. Zumal im Cover selber ein Teil der Geschichte widergespiegelt wird.


    Ich bin schon sehr gespannt auf den 2. Teil und bedanke mich für das Buch sowie für eine wirklich spannende und interessante Leserunde.

  • mein Fazit


    Die Welt wie wir sie kennen hat sich durch die "lange Nacht" erheblich verändert. Die Menschen haben sich in zwei Gruppen gespaltet, die Sphärenbewohner und die Aussenbewohner.
    In den Sphären leben die Menschen ein recht behütetes leben. Die Aussenweltler leben in Clans und müssen um ihr Überleben kämpfen.
    Ria ist eine Sphärenbewohnerin und studiert an einer Akademie. Dort ist sie auf Platz 7 und somit eine der besten. Ihr Leben scheint bis jetzt ruhig verlaufen zu sein, doch das ändert sich, als eine ihrer Freundinnen nicht mehr von einem Außeneinsatz zurückkehrt. Nun nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Durch einen Zufall belauscht Ria ein Gespräch in welchem sie erfährt, dass es eine Verschwörung geben soll. Die Verschwörer werden genannt und sie stellt mit entsetzten fest, dass sie und ein paar ihrer Freunde die Verschwörer sein sollen und schnellstmöglich eliminiert werden müssen.


    Als erster Teil einer dreiteiligen Dystopie packt "Die Verratenen" den Leser sofort und zieht diesen in das Geschehen hinein. Durch den Schreibstil von Ursula Poznanzki und der spannenden Geschichte fällt es schwer das Buch zur Seite zu legen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Eigentlich bin ich nicht der Fan von Ich-Perspektiven, aber mit Ria als Erzählerin kann ich sehr gut leben. Ich konnte ihre Gefühle, Überlegungen und Handlungen größtenteils nachvollziehen, auch wenn ich, an ihrer Stelle vielleicht anders gehandelt hätte. Auch die anderen Figuren wirken echt und es viel mir leicht eine Verbindung aufzubauen.
    Ich finde "Die Verratenen" ein unglaublich spannendes Buch, in dem nichts so ist, wie es im ersten Moment erscheint.
    Ich freue mich schon auf Band 2 der Trilogie!

  • Und hier auch noch ein paar Sätze von mir zu dem spannenden Buch und der tollen Leserunde :winken:


    Zum Buch


    Die Welt im 22. Jahrhundert. Nach der "langen Nacht" ist die Umgebung von einer Eiszeit gefangen und teilt sich in die Außenbereiche und die Sphären auf.
    Ria lebt in einer dieser durch eine Kuppel geschützten Sphären und führt ein straff durchorganisiertes Leben. Mahlzeiten werden entsprechend den Bio-Werten individuell ermittelt, Gesichtszüge der Bewohner durch Operationen dem möglichst optimalen Ausdruck angepasst. Durch eine Reihung entsprechend einer "Bestenliste" und den individuellen Fähigkeiten werden besonders geeignete Jugendliche gefördert.
    Zufällig erfährt Ria, dass Sie und fünf weitere Jugendliche des Verrats beschuldigt werden und es geplant ist, alle auszuschalten. Ria und den anderen gelingt die Flucht und sie sehen sich der kargen Außenwelt und den Außenbewohnern, den "Prims" gegenüber.


    Meine Meinung


    Ursula Poznanski hat mit "Die Verratenen" einen gelungenen Auftakt zu einer auf drei Teile angelegten Dystropie geboten. Das Buch liest sich "weg wie nichts". Die Charaktere sind interessant, man findet sich sehr schnell in diese fremdartige Welt hinein. Spannend, wie sich die bisher behüteten Sphärenbewohner, denen bisher jede Entscheidung abgenommen wurde, nach dem Zusammentreffen mit den Außenbewohnern weiterentwickeln und das Leben in den Sphären hinterfragen, denn vieles ist nicht so wie es scheint.
    Obwohl es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt, kann man mit dem Ende des Bandes gut zurechtkommen. Es gibt keinen heftigen Cliffhanger, man freut sich einfach nur auf den zweiten Teil.


    Zur Leserunde


    Viele Teilnehmerinnen und viele Spekulationen und Vermutungen. Es hat riesigen Spass gemacht. Danke an Euch.

  • Meine Rezi ... auch auf Amazon, Goodreads, Literaturschock und im großen Bücherforum veröffentlicht.


    Ria ist eine Elitestudentin des Sphärenbundes. Ihre Zukunft scheint gut organisiert, denn als Nummer 7 der Rangliste erwartet sie nach dem Abschluss eine gehobene Anstellung. Das Leben unter den künstlichen Kuppeln verläuft geordnet nach strengen Regeln. Die Fähigkeiten der Studenten werden trainiert und gefördert, die Körperfunktionen ständig überwacht und das Essen nach persönlichem Bedarf im Automaten gemixt. Niemanden stört es, die Bewohner kennen diesen Alltag nicht anders. Außerdem sind sie stolz auf ihren künstlichen Lebensraum, denn außerhalb der Sphären gestaltet sich das Überleben nach Einbruch einer schrecklichen Kältewelle sehr viel schwieriger. Als Ria eines Tages ein geheimes Gespräch belauscht, in dem sie selbst und einige ihrer Mitstudenten als Verräter bezeichnet werden, lernen sie die Wildnis schneller kennen, als ihnen lieb ist.


    "Wenn ich nicht schlafen kann, sitze ich oft am Fenster [...] und suche am nächtlichen Himmel nach dem Mond. Perfekte Schönheit, nicht von Menschenhand gemacht, anders als alles, was mich sonst umgibt."


    Ein spannendes Anfangskapitel macht den Einstieg in diese Jugenddystopie sehr leicht. Direkt bekam ich Einblicke in die Welt der Sphären und die ersten Fragen tauchten auf. Natürlich stieg damit auch meine Neugier auf die Geschichte zwischen den Buchdeckeln. Obwohl die Story in den Kuppeln beginnt, reichten kleine Andeutungen auf die Wildnis, um mein wahres Interesse zu erkennen. Wie ist es wohl dort draussen? Stimmen die Berichte, die man sich zuflüstert? Bis ich als Leser Gewissheit bekommen sollte, litt ich mit Ria. Sie hatte plötzlich Kenntnis von Dingen, die die heile Fassade zum Einsturz bringen könnten. Nur wie geht man damit um, wenn man bisher nach Regeln lebte und an diese glaubte?


    Die Geschichte entwickelte sich rasant. Dieser gute Mix aus Dystopie, Thriller und vielfältiger Charaktere konnte mich überzeugen. Letztere sind ideal ausgewählt. Wirkten sie in den Sphären noch recht farblos, aber passend aufgrund der künstlichen Atmosphäre, blühten sie später auf - jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten.


    Der erste Band einer Trilogie schließt natürlich nicht vollständig ab, doch ein fieser Cliffhanger bleibt zum Glück aus. Ich freue mich schon auf neue Eindrücke und den Fortgang der Geschehnisse im nächsten Teil.


    zur Leserunde:
    Herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Unsere Spekulationen haben wirklich Spaß gemacht. 8)


    Auf Sunnybooks86 und CharlyUnicorn müssen wir sicher nicht mehr warten. Damit sind wir alle bis auf ein paar restliche Fazits durch. An der Stelle auch ein Dankeschön an Ursula. :-*

  • Hier noch das Fazit im Namen von schlumeline:



    LG Kati :winken:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

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