05 - S. 419 - S. 484 (Ende Buch IV)

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  • Ein toller Einstieg in dieses Kapitel: Arnaut erfährt von Ayla die Grundzüge des Islam und stellt mit Verwunderung fest, dass die Unterschiede bei weitem nicht so groß sind, wie seine Kirche ihn glauben lassen will. Mit gefällt seine Entwicklung sehr gut, auch wie seine Zweifel motiviert und mit anderen Figuren reflektiert werden. Er hat nicht einfach seinen Glauben verloren, sondern er sucht ja nach Sinn in seinem Handeln im Namen Gottes.


    Unerwartet kam für mcih in dieser Heftigkeit dann doch der Bruch zwischne König und Königin. Dass sie sich derarzt positioniert und sogar die Scheidung fordert, hätte ich ihr nicht zugetraut.


    Jetzt gegen Ende wird auch nicht mehr um den heißen Brei geredet und die Karten kommen auf den Tisch: nicht zu Ehren Gottes oder für die Christenheit, sondern niedere Besitzgründe waren die Motivation des Kreuzzuges.


  • Unerwartet kam für mcih in dieser Heftigkeit dann doch der Bruch zwischne König und Königin. Dass sie sich derarzt positioniert und sogar die Scheidung fordert, hätte ich ihr nicht zugetraut.


    Ja, und obwohl es danach noch etwas gedauert hat, konnte sie diese Trennung durchsetzen.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Ein sehr interessanter Abschnitt - wobei ich glaube, ich muss da nochmal einiges nachlesen, wer gegen wen, warum, etc.
    Der Absatz, in dem erklärt wurde, wie die Tolosaner zu ihrem Anspruch auf die Grafschaft gekommen sind, war aber schon mal eine gute Erklärung.
    Als die Königin Melisende dann aber plötzlich so versöhnlich zum Essen lädt, hatte ich irgendwie schon befürchtet, dass das kein gutes Ende nimmt. Mit der Dreistigkeit eines Giftmordes vor aller Augen hatte ich dann aber doch nicht gerechnet.
    Raimon und Hodierna sind aber ja auch irgendwie zu verstehen, dass sie ihre Grafschaft nicht einfach so aufgeben wollen.


    Bertran und Arnaut führen daraufhin ein Räuberleben, aber irgendwo fehlt doch da der Sinn. An den Grund, aus dem sie einst losgezogen sind, zweifeln sie nun offen, schließlich hat sich alles verändert, die Könige und Herrscher spielen jeweils ihr eigenes Spiel und das ganze Unternehmen hat zigtausende das Leben gekostet.


    Wirklich sehr schön fand ich die Szene, als Arnaut das Grab seiner Goßmutter besucht. Ich bin inzwischen wirklich schon neugierig auf die Geschichte dahinter und werde hoffentlich bald den Bastard von Tolosa lesen, um die ganzen Hintergründe hier besser zu verstehen.


    Eher nebenbei erfahren wir, dass der ganze Kreuzzug vor Damaskus endgültig gescheitert ist. Wenn es nicht so tragisch wäre, müsste man ja sagen, es geschieht ihnen recht, was greifen sie auch ihre bisherigen Verbündeten (war doch so, oder? Ich hab wie gesagt, ein bisschen den Durchblick verloren bei den ständig wechselnden Allianzen) an?


    Und die Entwicklung zwischen Louis und Alienor war auch überraschend. Ich hab sie gerade gegoogelt, sie hat ihr Leben ja auch nach Louis erfolgreich fortgesetzt. Eine spannende Frau! Und sie war die Mutter von Richard Löwenherz - historische Romane bilden doch immer wieder ungemein, wenn man dann noch ein bisschen selber nachliest! ;)


  • Eher nebenbei erfahren wir, dass der ganze Kreuzzug vor Damaskus endgültig gescheitert ist. Wenn es nicht so tragisch wäre, müsste man ja sagen, es geschieht ihnen recht, was greifen sie auch ihre bisherigen Verbündeten (war doch so, oder? Ich hab wie gesagt, ein bisschen den Durchblick verloren bei den ständig wechselnden Allianzen) an?


    Das hast du richtig verstanden. Ja, die Sache war nicht so eindeutig. Gelegentlich hat man sich auch mit dem Feind verbündet. Das zeigt ja auch den Irrsinn der ganzen Sache.
    Die Schlacht um Damaskus habe ich mir hier erspart. Das hätte das Buch unnötig verlängert und keine neuen Erkenntnisse gebracht. Interessanter ist die Geschichte von Bertran und seiner Schwester.


    Zitat

    Und die Entwicklung zwischen Louis und Alienor war auch überraschend. Ich hab sie gerade gegoogelt, sie hat ihr Leben ja auch nach Louis erfolgreich fortgesetzt. Eine spannende Frau! Und sie war die Mutter von Richard Löwenherz - historische Romane bilden doch immer wieder ungemein, wenn man dann noch ein bisschen selber nachliest! ;)


    Durch gute historische Romane bin ich auch zu meinem Interesse für Geschichte gekommen. Man liest etwas und will dann mehr wissen. :)

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de


  • Ein sehr interessanter Abschnitt - wobei ich glaube, ich muss da nochmal einiges nachlesen, wer gegen wen, warum, etc.
    Der Absatz, in dem erklärt wurde, wie die Tolosaner zu ihrem Anspruch auf die Grafschaft gekommen sind, war aber schon mal eine gute Erklärung.
    Als die Königin Melisende dann aber plötzlich so versöhnlich zum Essen lädt, hatte ich irgendwie schon befürchtet, dass das kein gutes Ende nimmt. Mit der Dreistigkeit eines Giftmordes vor aller Augen hatte ich dann aber doch nicht gerechnet.
    Raimon und Hodierna sind aber ja auch irgendwie zu verstehen, dass sie ihre Grafschaft nicht einfach so aufgeben wollen.


    Das ging mir genauso. Ich dachte, dieses friedliche Fest wird sicher böse enden... die Situation ist allerdings auch schwierig für alle.



    Bertran und Arnaut führen daraufhin ein Räuberleben, aber irgendwo fehlt doch da der Sinn. An den Grund, aus dem sie einst losgezogen sind, zweifeln sie nun offen, schließlich hat sich alles verändert, die Könige und Herrscher spielen jeweils ihr eigenes Spiel und das ganze Unternehmen hat zigtausende das Leben gekostet.


    Wirklich sehr schön fand ich die Szene, als Arnaut das Grab seiner Goßmutter besucht. Ich bin inzwischen wirklich schon neugierig auf die Geschichte dahinter und werde hoffentlich bald den Bastard von Tolosa lesen, um die ganzen Hintergründe hier besser zu verstehen.


    Ich habe den Bastard gelesen und konnte mich an die Szene der Errichtung des Grabs erinnern.



    Eher nebenbei erfahren wir, dass der ganze Kreuzzug vor Damaskus endgültig gescheitert ist. Wenn es nicht so tragisch wäre, müsste man ja sagen, es geschieht ihnen recht, was greifen sie auch ihre bisherigen Verbündeten (war doch so, oder? Ich hab wie gesagt, ein bisschen den Durchblick verloren bei den ständig wechselnden Allianzen) an?


    Und die Entwicklung zwischen Louis und Alienor war auch überraschend. Ich hab sie gerade gegoogelt, sie hat ihr Leben ja auch nach Louis erfolgreich fortgesetzt. Eine spannende Frau! Und sie war die Mutter von Richard Löwenherz - historische Romane bilden doch immer wieder ungemein, wenn man dann noch ein bisschen selber nachliest! ;)


    Das gefällt mir auch so gut an historischen Romanen.

  • Nun langsam kommt die Wahrheit über diesen Pilgerzug ans Licht. Es geht gar nicht darum die Stadt Edessa die von den Ungläubigen befreien werden muss/soll und somit den Gläubigen wieder freien Zutritt zum Heiligtum zu verschaffen. Nein ganz simpel , die Kirche/ Herrscher versucht unter dem Deckmäntelchen einfach ihr Macht und einen Landgewinn. An dieser ganzen Aktion ist nichts gottgefälliges dran.


    Denn hätte man den Leuten die Wahrheit gesagt, wäre klar keiner freiwillig mit gekommen.


    Auch alter Bekannter taucht wieder auf diese Felipe. Also ich frage mich wirklich, ob er den weiten Weg auf sich genommen hat , nur um mit Arnaut einen Streit an zu fangen? Überhaupt nimmt , dass Gerede im Wirtshaus eine ungute Wende, nur weil Arnaut unter Freunden zu gibt, dass das Kreuz annehmen ein Fehler war. Der Verlust seiner Männer hat Arnaut schon sehr zu gesetzt und auch der Spruch von Felipe , dass er die Männer bequatscht hat trifft ihn schwer denke ich mal. Denn so war es ja eigentlich gar nicht, ich glaube, jeder hatte für sich ein eigenes Motiv, dass im Hintergrund blieb. Ich denke mir eher, Felipe ist total neidisch darauf das Arnaut beliebt ist und so auch Menschen leiten kann. Und das er auch nachdem Arnaut Ermengarda , sie ihn einfach nicht vergessen kann.


    Eigentlich ist Felipe , ein wirklich armer Mann oder?


  • Wer die Vorgeschichte in "Die Comtessa" kennt, weiß, dass Felipe ein strahlender Fürstensohn war, der zusammen mit Arnaut Ermengarda damals aus ihrer prekären Lage gerettet hat. Leider war auch er unsterblich in Ermengarda verliebt und hat es nie verwunden, dass sie Arnaut vorgezogen hat. Wie schon sein Vater, der auch einer unglücklichen Liebe verfallen war, ist er nie von Ermengarda losgekommen und hat den Geschmack am Leben verloren. Möglicherweise ist er deshalb auf den Kreuzzug gegangen.

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  • Wer die Vorgeschichte in "Die Comtessa" kennt, weiß, dass Felipe ein strahlender Fürstensohn war, der zusammen mit Arnaut Ermengarda damals aus ihrer prekären Lage gerettet hat. Leider war auch er unsterblich in Ermengarda verliebt und hat es nie verwunden, dass sie Arnaut vorgezogen hat. Wie schon sein Vater, der auch einer unglücklichen Liebe verfallen war, ist er nie von Ermengarda losgekommen und hat den Geschmack am Leben verloren. Möglicherweise ist er deshalb auf den Kreuzzug gegangen.


    O.K. das erklärt einiges ;). Ich oute mich als Unwissende :-[


  • Ein sehr interessanter Abschnitt - wobei ich glaube, ich muss da nochmal einiges nachlesen, wer gegen wen, warum, etc.
    Der Absatz, in dem erklärt wurde, wie die Tolosaner zu ihrem Anspruch auf die Grafschaft gekommen sind, war aber schon mal eine gute Erklärung.
    Als die Königin Melisende dann aber plötzlich so versöhnlich zum Essen lädt, hatte ich irgendwie schon befürchtet, dass das kein gutes Ende nimmt. Mit der Dreistigkeit eines Giftmordes vor aller Augen hatte ich dann aber doch nicht gerechnet.
    Raimon und Hodierna sind aber ja auch irgendwie zu verstehen, dass sie ihre Grafschaft nicht einfach so aufgeben wollen.


    Bertran und Arnaut führen daraufhin ein Räuberleben, aber irgendwo fehlt doch da der Sinn. An den Grund, aus dem sie einst losgezogen sind, zweifeln sie nun offen, schließlich hat sich alles verändert, die Könige und Herrscher spielen jeweils ihr eigenes Spiel und das ganze Unternehmen hat zigtausende das Leben gekostet.


    Nun , ich fand ihn schon etwas langatmig, besonders die Stellen, wo erklärt wurde wer mit wen usw. Da muss ich, glaube ich auch noch mal nachlesen ;). Eine Zeichnung mit Stammbaum hätte da zur Verständigung sicherlich Sinn gemacht, finde ich und mir die Sache so erleichtern.


    Der Krieg hat seine Wichtigkeit bei Adel auch schnell verloren, wenn man es bequem , satt und warm hat. Ja und erst dieser Giftmord erst ola.


    Alles befindet sich in Auflösung, Louis und Alienor, nichts mit Gleichberechtigung auf dem Thron, bei Scheidung ab in den Kerker. Ob Alienor, sich dieses Umstandes gewusst war, was passieren würde , wenn sie die Auflösung der Ehe möchte? Ob sie möglicherweise in dieser Notsituation Arnaut um Hilfe bittet?


    Auch Arnaut und seine Leute müssen schauen, wie es weitergeht in ihrem Leben. Ob so eine Räuberaktion ala Robin Hut da so toll ist, wage ich mal zu bezweifeln, aber schauen wir mal wie sich die Sache so entwickelt.


    Auf alle Fälle werden die Karten neu gemischt mit neuen Bündnissen/Verbandelungen.


  • Durch gute historische Romane bin ich auch zu meinem Interesse für Geschichte gekommen. Man liest etwas und will dann mehr wissen. :)


    Das kann ich so unterschreiben! ;)
    Ich lese sehr gerne Historische Romane und finde es immer wieder interessant, auf diesem Wege noch etwas zu lernen!
    Gerade Alienor ist ja wirklich eine faszinierende Frau!
    Ich habe vieles gar nicht mehr so in Erinnerung gehabt :-[ z.B. dass sie die Mutter von Richard Löwenherz war! Ich habe erst vor ein paar Wochen einen Roman über Richard Löwenherz von Richard Dübell gelesen. Diese Verbindung zwischen Alienor und Richard macht für mich jetzt beide Bücher (also das über Richard Löwenherz und "Die Hure Babylon") noch mal interessanter. :)


    Kampfszenen muss ich eigentlich nicht haben, aber zu diesem Roman passten sie einfach. Wie soll man auch einen Roman über einen Kreuzzug schreiben ohne Kampfszenen? :-\ So ist es schon glaubwürdiger.


  • Kampfszenen muss ich eigentlich nicht haben, aber zu diesem Roman passten sie einfach. Wie soll man auch einen Roman über einen Kreuzzug schreiben ohne Kampfszenen? :-\ So ist es schon glaubwürdiger.


    Stimmt. Ein Tennismatch wäre nicht das richtig gewesen. ;D
    Aber ich glaube, die Kampfszenen sind noch erträglich, oder?

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Stimmt. Ein Tennismatch wäre nicht das richtig gewesen. ;D
    Aber ich glaube, die Kampfszenen sind noch erträglich, oder?


    Ja, das waren sie!
    Erschreckender waren für mich diese Greueltaten wie das Pfählen, die Vergewaltigungen und das Haut abziehen. Obwohl Du diese Szenen gar nicht so wirklich beschrieben hast, sondern sie eigentlich nur erwähnt wurden, fand ich sie hart. Vermutlich, weil sie tatsächlich damals so geschehen sind. Das ist einfach eine grauenhafte Vorstellung! :o

  • Nun so war es nun mal in dieser Zeit. Und ich denke mir, da gibt es sicherlich noch weitere Methoden in dieser Richtung, die wahrscheinlich keiner so genau wissen will. In späteren Zeit hat man dazu ja auch noch extra Folterkeller eingerichtet erinnere gerne da an das Mittelalter Verfolgung von angeblichen Hexen usw :o.


    Traurig oder?

  • Diese Sachen gibt es ja heute auch noch. Ich sage nur "Waterboarding" oder Elektroschocks and empfindlichen Körperteilen.
    Dabei hat sich herausgestellt, dass Folter als Verhörmethode gar nicht effektiv ist, denn der Gequälte erzählt am Ende nur das, was der Folterer hören will.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de


  • Diese Sachen gibt es ja heute auch noch. Ich sage nur "Waterboarding" oder Elektroschocks and empfindlichen Körperteilen.
    Dabei hat sich herausgestellt, dass Folter als Verhörmethode gar nicht effektiv ist, denn der Gequälte erzählt am Ende nur das, was der Folterer hören will.


    Ich weiß, wollte jetzt aber nicht näher darauf eingehen ;), denn die Greueltaten sind zwar ein Bestandteil Deines Romans. Aber doch nicht der Hauptaugenmerk auf den wir uns richten sollten ;).


  • Dabei hat sich herausgestellt, dass Folter als Verhörmethode gar nicht effektiv ist, denn der Gequälte erzählt am Ende nur das, was der Folterer hören will.


    Was eigentlich nur zu verständlich ist. Wenn man so gequält wird, verkauft man seine eigene Großmutter, nur damit endlich die Schmerzen aufhören.
    Ich finde es sehr schlimm, dass es das in der heutigen Zeit immer noch geben muss.
    Ich habe gestern - nach Abschluss dieses Romans - ein neues Buch angefangen. Da geht es u.a. um Kindersoldaten in Afrika - auch ganz schrecklich!
    Es ist schon traurig, zu was Menschen fähig sind - früher genau so wie heute :'(

  • Was eigentlich nur zu verständlich ist. Wenn man so gequält wird, verkauft man seine eigene Großmutter, nur damit endlich die Schmerzen aufhören.
    Ich finde es sehr schlimm, dass es das in der heutigen Zeit immer noch geben muss.
    Ich habe gestern - nach Abschluss dieses Romans - ein neues Buch angefangen. Da geht es u.a. um Kindersoldaten in Afrika - auch ganz schrecklich!
    Es ist schon traurig, zu was Menschen fähig sind - früher genau so wie heute :'(


    Deshalb sollte man da auch nicht mit Fingern/Worten auf die vor uns lebenden Generationen zeigen/etwas sagen. Denn wir sind auch nicht besser mit der Zeit geworden nur raffinierten in den Mitteln und Wegen wie man anderen Schmerz/Leid zu fügen kann :(.

  • Und weiter gehts :)


    Die Tolosaner wollen ihr Recht durchsetzten und hoffen auf die Melisinde. Erst kommt es zum Streit und dann gibt es ein großes Fest, dass fand ich schon sehr fragwürdig. Am Ende ist Alfons dann auch Tod. Ermordet durch Auftrag der Königin. Eigentlich war doch klar das sich der Adel aus Outremer sich seine Länderrein nicht so einfach wegnehmen läßt.


    Bertran und Arnaut versuchen es jetzt mal als Räuber, auch eine nette Idee und es klappt ja auch. Der Krieg ist verloren und viele der herumirenden Söldner schließen sich der Truppe an und so sind sie schon ein ganz beachtlicher Haufen. Ja, und nun? Wollen sie jetzt mit Gewalt durchsetzten doch noch Land zu bekommen?


    Deshalb sollte man da auch nicht mit Fingern/Worten auf die vor uns lebenden Generationen zeigen/etwas sagen. Denn wir sind auch nicht besser mit der Zeit geworden nur raffinierten in den Mitteln und Wegen wie man anderen Schmerz/Leid zu fügen kann :(.


    Ja, leider ist das nur zu wahr :(


    O.K. das erklärt einiges ;). Ich oute mich als Unwissende :-[


    Ich kenne die Vorgänger ebenfalls nicht :-[ Allerdings hatten die Freunde doch auch festgestellt, dass Felipe wohl wieder von Ermengarda abgewiesen wurde und er deshalb sich doch dem Kreuzzug angeschlossen hatte.


    Zitat von spatzi79

    Und die Entwicklung zwischen Louis und Alienor war auch überraschend. Ich hab sie gerade gegoogelt, sie hat ihr Leben ja auch nach Louis erfolgreich fortgesetzt. Eine spannende Frau! Und sie war die Mutter von Richard Löwenherz - historische Romane bilden doch immer wieder ungemein, wenn man dann noch ein bisschen selber nachliest! ;)


    Auf jeden Fall bilden sie weiter und machen Lust auf mehr. Geht mir jedenfalls so ;D


    Zitat

    ch habe vieles gar nicht mehr so in Erinnerung gehabt :-[ z.B. dass sie die Mutter von Richard Löwenherz war! Ich habe erst vor ein paar Wochen einen Roman über Richard Löwenherz von Richard Dübell gelesen.


    Ich bin ja nicht neugierig, aber wie hieß der Roman von Richard Dübell? Ich lese diesen Autor auch ganz gern, aber an einen Roman über Richard Löwenherz von ihm habe ich noch nicht gelesen.

  • Ich bin ja nicht neugierig, aber wie hieß der Roman von Richard Dübell? Ich lese diesen Autor auch ganz gern, aber an einen Roman über Richard Löwenherz von ihm habe ich noch nicht gelesen.


    Das Buch heißt "Löwenherz. Im Auftrag des Königs". Es ist eigentlich ein Jugendroman, aber ich kann ihn wirklich empfehlen!
    Und es passt auch sehr gut zu "Die Hure Babylon", denn auch hier geht es um die Kreuzzüge. :)


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