06 - S. 485 - Ende

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Ermengarda springt über ihren Schatten - vielleicht zu spät. Die letzte Schlacht, genauso sinnlos wie alle anderen zuvor. Der Glaube ist schon lange verloren und bei den meisten inzwischen auch das Leben. Wie ein Wunder hat es Arnaut bis dahin überlebt, doch der Preis ist hoch.


    Ein interessantes Ende, ich hatte zugegebenermaßen mit einem Ausgang unter anderen Umständen gerechnet und dachte der verstaute Brief sei jetzt die letzte Verzögerung vorm Happy-End.


    Arnaut wird ja geradezu philosophisch in seinen Betrachtungen zu seiner Situation. Dass er sich von der Kirche lossagt, war zu erwarten, dass er eine für sich passende religiöse Konstruktion des Daseins findet, gefällt mir gut und rundet den Charakter schön ab, der ja im Laufe der Geschichte mehr und mehr gewachsen ist.


    Erstes Fazit: mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Es hat nichts beschönigt, dazu passt auch das verquere Happy-End - im Leben geht es ja auch nicht immer gut aus. Die Figur Arnaut in ihrer Entwicklung ist spannend zu beobachten und zu begleiten.

  • Puh, auf den letzten Seiten habe ich ganz schön gezittert!


    Erst landet der Brief unbeachtet in den Packtaschen, dann wird er doch gelesen und dann kommt die letzte Schlacht.
    Nachdem wir vorher schon Abschied von Severin und Constanca nehmen mussten, der treue Hengst Amir auch dran glauben musste, hatte ich schon fast befürchtet, dass es hier kein gutes Ende geben wird.
    Der Prinzen war ja unglaublich, praktisch schon in Sicherheit, entscheidet er sich, mit seinen Männern zu sterben. Was für eine heroische Aktion, umso mehr, als sie wahr ist und im Vergleich zu König Louis, der tausende allein zurückgelassen hat.


    Arnaut überlebt die Schlacht knapp, wird dann aber verstümmelt. Ich dachte echt, jetzt ist es ganz vorbei.


    Aber wer weiß, vielleicht haben die guten Gespräche mit Ayla Wirkung gezeigt und sie hat seine Freilassung erwirkt?
    Irgendwie stehen die beiden zerlumpten Kerle auf jeden Fall am Ende vor den Stadttoren Narbonas und ich bin sicher, Ermengarda nimmt ihren Arnaut auch mit nur einem Auge und einer Hand liebend gerne zurück!


    Gut gefallen haben mir der Epilog und der Anhang, nicht zu viel, aber doch die wichtigsten Dinge werden klargestellt.


    Schön, dass die Sonnenfinsternis nochmal erwähnt wurde, das wollte ich eigentlich im betreffenenden Abschnitt fragen, ob die wirklich stattgefunden hat, hatte es dann aber vergessen.


    Tja, und der Verweis auf die anderen Bücher hat zumindest bei mir schon Früchte getragen ;)

  • Habe eben den letzten Abschnitt gelesen und auch richtig gezittert.
    Da hätte alles auf ein Happyend rauslaufen können, doch der miese Verrat, der Kampf um die Burg und die letzte Schlacht sind nochmal besonders schlimm und eigentlich alle wichtigen Personen werden getötet oder schwer beeinträchtigt (verstümmelt oder verschleppt).
    Immerhin deutet die letzte Szene an, dass Arnaut es zu Ermengarda zurück geschafft hat.


    Wenn die Kreuzzüge nicht passiert wären, wer würde einem Romanautor eine solche Geschichte abnehmen?


  • Wenn die Kreuzzüge nicht passiert wären, wer würde einem Romanautor eine solche Geschichte abnehmen?



    Deshalb fasziniert mich Geschichte so. Solche Sachen kann man sich selbst gar nicht ausdenken. ;D

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Ja, was für eine Ende. Wow mit dem Ende , dass eigentlich gar keines war im ersten Augenblick, weil das richtige Ende dann nicht ohne den Schalk im Nacken aus kam. Ich kann das jetzt in meiner ersten Einschätzung einfach nicht anderster beschreiben und ich hoffe ihr anderen könnt mir , da gefühlsmäßig folgen ;).


    Oder?


    Nun letzten Teil gab es noch mal den großen Kampf und letztendlich, glaube ich kann Arnaut und Jori froh seinen, dass sie nur kleine Lichter in der Geschichte sind/waren. Denn trotzallen haben sie die Heimkehr geschafft. Alle anderen hatten doch mehr oder weniger ein schlimmes Schicksal zu ertragen oder?

  • Ja, das Ende ist ein bisschen ungewöhnlich. Aber nach der Kerkerszene war eigentlich alles gesagt.
    Meine Lektorin ist dann beinahe in Ohnmacht gefallen, weil sie dachte, ich lasse den armen Kerl da verrecken. Nach dem Epilog war sie aber wieder mit mir versöhnt. ;D

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de


  • Ja, das Ende ist ein bisschen ungewöhnlich. Aber nach der Kerkerszene war eigentlich alles gesagt.
    Meine Lektorin ist dann beinahe in Ohnmacht gefallen, weil sie dachte, ich lasse den armen Kerl da verrecken. Nach dem Epilog war sie aber wieder mit mir versöhnt. ;D


    Hat so etwas von Galgenhumor. Dem Tod so gerade nochmal von der Schippe gesprungen ;D.

  • Ich fürchte, ich bin mit den Abschnitten ein wenig durcheinander geraten. :-[
    Sorry!
    War es in diesem oder im letzten Abschnitt, dass Serverin und Constansa getötet wurden? Auf jeden Fall fand ich das jammerschade! :'(
    Ich hatte doch so gehofft, dass es für die beiden auch ein Happy End gibt! :( Aber ich muss zugeben, so ist es auf jeden Fall realistischer. Wenn auch trauriger!


    Und dann das Ende! Arnaut wird die Hand abgehackt. :o Als ich gelesen habe, wie sie ihm ins Auge stachen, ist mir fast übel geworden.
    Das passiert mir ja auch selten! Ich lese wirklich harte Thriller, in dem brutale Dinge geschehen, und das macht mir meistens nichts aus. Aber bei den Greueltaten in diesem Buch (pfählen, Haut abziehen, köpfen, abschlachten, verstümmeln, usw.), da ist mir doch oftmals ganz anders geworden. Ich vermute, es liegt daran, dass es tatsächlich so gewesen sein könnte. Die Kreuzzüge gab es ja tatsächlich, und da werden auch diese Foltermethoden angewandt worden sein. Eine ganz schreckliche Vorstellung! :o


    Ich gebe zu, ich kenne leider die beiden Vorgängerromane noch nicht, aber das wird sich ändern! ;)


  • Es war in diesem letzten Abschnitt, dass die beiden gestorben sind. Es passiert einfach sehr viel. Man wird von einer Katastrophe in die andere gehetzt, da kann es passieren, dass man durcheinander kommt. :)

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de


  • Und dann das Ende! Arnaut wird die Hand abgehackt. :o Als ich gelesen habe, wie sie ihm ins Auge stachen, ist mir fast übel geworden.
    Das passiert mir ja auch selten! Ich lese wirklich harte Thriller, in dem brutale Dinge geschehen, und das macht mir meistens nichts aus. Aber bei den Greueltaten in diesem Buch (pfählen, Haut abziehen, köpfen, abschlachten, verstümmeln, usw.), da ist mir doch oftmals ganz anders geworden. Ich vermute, es liegt daran, dass es tatsächlich so gewesen sein könnte. Die Kreuzzüge gab es ja tatsächlich, und da werden auch diese Foltermethoden angewandt worden sein. Eine ganz schreckliche Vorstellung! :o


    Nun das waren hier ein paar Einzelschiksale aus einer Masse von Menschen, die sich an den jeweiligen Kreuzzügen beteiligt haben. Die Hauptpersonen in diesem Roman, aber denk mal an die anderen vielen tausenden , die einfach so gestorben sind. Wie viel wurden abgeschlachtet/verstümmelt ohne besonders Beachtung einfaches Fußvolk. Das finde ich erst schlimm in seiner Gesamtheit gesehen :o.

  • Nun das waren hier ein paar Einzelschiksale aus einer Masse von Menschen, die sich an den jeweiligen Kreuzzügen beteiligt haben. Die Hauptpersonen in diesem Roman, aber denk mal an die anderen vielen tausenden , die einfach so gestorben sind. Wie viel wurden abgeschlachtet/verstümmelt ohne besonders Beachtung einfaches Fußvolk. Das finde ich erst schlimm in seiner Gesamtheit gesehen :o.



    Genau. Deshalb hat es mich bei der Recherche so geärgert zu lesen, wie jemand wie Clairvaux die Massen aufgehetzt hat, Menschen, die am Ende nur verheizt wurden. Und wofür?


    Aber das ist eine Erfahrung, die wir Deutsche im Zweiten Weltkrieg ja auch gemacht haben. Was im Irak passiert ist, ist ebenfalls nicht so weit davon entfernt. Deshalb finde ich, hat so ein Roman wie "Die Hure Babylon" auch eine Botschaft für uns heute. Zumindest war das auch meine Absicht. Man muss kritisch und misstrauisch gegenüber solchen Parolen bleiben. Wie Ermengarda.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Genau. Deshalb hat es mich bei der Recherche so geärgert zu lesen, wie jemand wie Clairvaux die Massen aufgehetzt hat, Menschen, die am Ende nur verheizt wurden. Und wofür?


    Aber das ist eine Erfahrung, die wir Deutsche im Zweiten Weltkrieg ja auch gemacht haben. Was im Irak passiert ist, ist ebenfalls nicht so weit davon entfernt. Deshalb finde ich, hat so ein Roman wie "Die Hure Babylon" auch eine Botschaft für uns heute. Zumindest war das auch meine Absicht. Man muss kritisch und misstrauisch gegenüber solchen Parolen bleiben. Wie Ermengarda.



    Genau meine Gedanken, Du versucht an Hand von Einzelschiksalen ein Gefühl für die Masse an Menschen in Kriegen zu vermitteln :).
    Und man sollte egal bei was immer kritisch sein/bleiben, genau wie Ermengarda , auch wenn man Gefahr läuft nicht in der "Masse zu schwimmen"

  • Hallo :winken:


    Beendet habe ich das Buch gestern Abend schon und ich mußte es erstmal sacken lassen. Ich war schon ganz schön davon geschockt, dass am Ende alle die mit Arnaut gereist sind, Tod sind :'(


    Constanza und Severin sind in der Burg gestorben. Wie furchtbar diese Szene. Zumal die Freunde auch so gar nichts tun konnten um zu helfen. Als Arnaut dann beschließt den Prinzen zu bitten wenigsten Bertan und Beatriz auszulösen muß er erst wieder in einen Kampf ziehen. Von dieser Schlacht habe ich in einem anderen Roman schonmal gelesen und von daher wußte ich wie sie ausgeht. Aber das ausgerechnet Arnaut hier als Abschreckung seine Schwerthand und ein Auge verliert fand ich ganz furchtbar. Sicher er hätte auch sein Leben verlieren können. Dieses Drama wird ihm im Kerker ja bald klar und er rappelt sich auf. Man kann eben auch mit nur einen Hand leben, dass stimmt sicherlich, ich fand es aber trotzdem schrecklich. Dann ist die Geschichte hier auch noch zu Ende und dabei wollte ich doch lesen wie er aus dem Kerker herauskommt und wieder zu seiner Ermengarda nach Haus kommt. Gut im Epilog wird es dann ja kurz erwähnt, aber eigentlich reichte mir das nicht :( Gibt es vielleicht noch einen weiteren Band?


  • Erstes Fazit: mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Es hat nichts beschönigt, dazu passt auch das verquere Happy-End - im Leben geht es ja auch nicht immer gut aus. Die Figur Arnaut in ihrer Entwicklung ist spannend zu beobachten und zu begleiten.


    Dem kann ich nur zustimmen. Mir hat das Buch auch gut gefallen.



    Erst landet der Brief unbeachtet in den Packtaschen, dann wird er doch gelesen und dann kommt die letzte Schlacht.
    Nachdem wir vorher schon Abschied von Severin und Constanca nehmen mussten, der treue Hengst Amir auch dran glauben musste, hatte ich schon fast befürchtet, dass es hier kein gutes Ende geben wird.


    Ging mir auch so. Ich hatte ganz schön Tränen in den Augen, vor allem weil auch noch der Hengst Amir sterben mußte. Ich mag es nicht wenn Tiere sterben müßen :( auch wenn es natürlich dazu gehört.



    Der Prinzen war ja unglaublich, praktisch schon in Sicherheit, entscheidet er sich, mit seinen Männern zu sterben. Was für eine heroische Aktion, umso mehr, als sie wahr ist und im Vergleich zu König Louis, der tausende allein zurückgelassen hat.


    Von dem Prinzen war ich auch beeindurckt. Sich so hinter seine Männer zu stellen und zu wissen, dass ist der sichere Tod da gehört schon viel Mut dazu oder vielleicht auch Verzweiflung. Mit König Loui gar nicht zu vergleichen.



    Arnaut überlebt die Schlacht knapp, wird dann aber verstümmelt. Ich dachte echt, jetzt ist es ganz vorbei.


    Aber wer weiß, vielleicht haben die guten Gespräche mit Ayla Wirkung gezeigt und sie hat seine Freilassung erwirkt?
    Irgendwie stehen die beiden zerlumpten Kerle auf jeden Fall am Ende vor den Stadttoren Narbonas und ich bin sicher, Ermengarda nimmt ihren Arnaut auch mit nur einem Auge und einer Hand liebend gerne zurück!


    Dass sie ihn nimmt daran zweifle ich keine Sekunde und auch ich denke, dass Ayla mit der Befreiung zu tun hatte, aber da Arnaut ja leider nur fiktiv ist, denke ich wird der Autor wohl einiges mit der Freilassung zu tun haben ;D



    Deshalb fasziniert mich Geschichte so. Solche Sachen kann man sich selbst gar nicht ausdenken. ;D


    Ich bin immer wieder froh, dass es gute Autoren gibt, die diese tollen Geschichten dann auch finden und für uns Leseratten aufschreiben. ;D



    Ja, das Ende ist ein bisschen ungewöhnlich. Aber nach der Kerkerszene war eigentlich alles gesagt.
    Meine Lektorin ist dann beinahe in Ohnmacht gefallen, weil sie dachte, ich lasse den armen Kerl da verrecken. Nach dem Epilog war sie aber wieder mit mir versöhnt. ;D


    Ich kann den Ohnmachtsanfall nachvollziehen. Ich habe es nämlich auch gedacht und war doch sehr froh im Epilog zu lesen wie er dann vor der Burg stand.


    Genau meine Gedanken, Du versucht an Hand von Einzelschiksalen ein Gefühl für die Masse an Menschen in Kriegen zu vermitteln :).
    Und man sollte egal bei was immer kritisch sein/bleiben, genau wie Ermengarda , auch wenn man Gefahr läuft nicht in der "Masse zu schwimmen"


    Genau so sehe ich das auch. Vor allem sollte man immer versuchen alle Seiten zu betrachten und nicht nur einfach hinter jemanden her rennen nur weil der klug reden kann. Ich denke durchaus, dass das was damals zu den Kreuzzügen führte auch heute noch geht. Vielleicht sind die Menschen einfach nicht kritisch genug, oder sie wollen einfach geführt werden ohne selbst denken zu müßen. Wenn ich sehe was in der Welt auch heute noch los ist und wo überall noch Krieg und Hunger den Alttag bestimmt wird mir ganu schlecht.


  • Aber das ausgerechnet Arnaut hier als Abschreckung seine Schwerthand und ein Auge verliert fand ich ganz furchtbar. Sicher er hätte auch sein Leben verlieren können. Dieses Drama wird ihm im Kerker ja bald klar und er rappelt sich auf. Man kann eben auch mit nur einen Hand leben, dass stimmt sicherlich, ich fand es aber trotzdem schrecklich.


    Das ging mir hier auch so; ich war richtig erschrocken!
    Das Buch muss man nach dem Auslesen wirklich erst mal verarbeiten; es passieren so viele Dinge, die gar nicht so leicht zu verdauen sind.

  • Das ging mir hier auch so; ich war richtig erschrocken!
    Das Buch muss man nach dem Auslesen wirklich erst mal verarbeiten; es passieren so viele Dinge, die gar nicht so leicht zu verdauen sind.


    Ich glaube, da wurde an Arnaut einfach ein Exempel statuiert, schlimme Verstümmlung ja, aber nicht der qualvolle Tod, so wie die Christen es in diesem Roman gemacht haben, vielleicht auch deshalb um den Christen zu zeigen so schlechte Menschen sind wir auch nicht wie ihr uns gerne hinstellt. Und somit auch eine andere Meinung unter das normale Volk zu bringen, als positive Botschaft auch die Ungläubigen haben ein Herz und einen Glauben.


    Nun vielleicht will man viele Dinge überhaupt nicht so genau wissen und denkt das kann man mit Menschen, egal was sie auch getan haben in ihrem Leben nicht machen..Waterbording..

  • Die Diskussion hier gefällt mir gut.


    Nur ad-Din war ein sehr gläubiger Mensch, wie es überliefert ist. Sein Erfolg war auch, dass die Menschen sahen, es ging ihm nicht nur um Macht und Reichtum, sondern eben auch um den Sieg des Islam. Deshalb hatte er viel Zulauf. Wahrscheinlich wollte er zeigen, Allah ist barmherzig, die Moslems sind bessere Menschen als diese Christen. Man sieht das auch daran, dass er tatsächlich den Prinz von Antiochia hätte gehen lassen, wenn der es gewollt hätte. Und so wurden nur einige wenige in der Form bestraft, um die Menge daheim zufrieden zu stellen. Die anderen kamen ihm als billige Arbeitssklaven gelegen, denn es gab zu der Zeit wirklich viele Bauprojekte in Aleppo. Einmal wegen der Erdbebenschäden, zum anderen, weil er Aleppo, seine Stadt, zum Juwel des Islam machen wollte.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de