03 - Kapitel 3 (Ein Fest für eine Tote) - (Seite 163 bis 212)

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  • Erstmal frohe Weihnachten allseits!


    Danke für den Hinweis zum almadanischen Charakter! Der grüne Drache der Amazetti an Boromeos Hut scheint mir mehr zu versprechen, als nur durchnässte Eitelkeit.


    Eine interessante Kombination: die leichtfüßige und geistig rege Daroca trifft Edelhart. Selbst mit Blick auf almadanische Verhaltensweisen erscheint mir Daroca wenig zurückhaltend, wenn es darum geht, Edelhart aus den nördlichen Landen zu verwirren. Nach dieser Szene und ihren Tagebucheinträgen frage ich mich: ist sie nur extrovertiert, mit wachem Interesse an ihrer Umwelt oder hat sie das Potential zur Intrigantin?


    Ich bin gespannt, ob/wann sich Edelharts Charakter für mich klärt. Bisher schwanke ich noch zwischen Sturheit und Direktheit, Arroganz und Unsicherheit, Bigotterie und Überforderung im Umgang mit den unbekannten Sitten.


  • Erstmal frohe Weihnachten allseits!


    Danke gleichfalls!



    Der grüne Drache der Amazetti an Boromeos Hut scheint mir mehr zu versprechen, als nur durchnässte Eitelkeit.


    Wer weiß, wer weiß ... Ich schweige aus dramaturgischen Gründen. ;)



    Eine interessante Kombination: die leichtfüßige und geistig rege Daroca trifft Edelhart. Selbst mit Blick auf almadanische Verhaltensweisen erscheint mir Daroca wenig zurückhaltend, wenn es darum geht, Edelhart aus den nördlichen Landen zu verwirren. Nach dieser Szene und ihren Tagebucheinträgen frage ich mich: ist sie nur extrovertiert, mit wachem Interesse an ihrer Umwelt oder hat sie das Potential zur Intrigantin?


    Wenn sie dieses Potenzial hätte, wäre es im Ränkespiel der Familias sicher nützlich. Schließlich hat Daroca (ebenso wie Jazemina) ja eine durchaus wichtige Stellung bei den Ernathesa, und ein Talent für Intrigen könnte durchaus für höhere Aufgaben qualifizieren.



    Ich bin gespannt, ob/wann sich Edelharts Charakter für mich klärt. Bisher schwanke ich noch zwischen Sturheit und Direktheit, Arroganz und Unsicherheit, Bigotterie und Überforderung im Umgang mit den unbekannten Sitten.


    Viele Seelen wohnen, ach, in Edelharts Brust ... ;)


  • Ich bin gespannt, ob/wann sich Edelharts Charakter für mich klärt. Bisher schwanke ich noch zwischen Sturheit und Direktheit, Arroganz und Unsicherheit, Bigotterie und Überforderung im Umgang mit den unbekannten Sitten.


    Viele Seelen wohnen, ach, in Edelharts Brust ... ;)
    [/quote]


    Ich glaube eher, er weiß nicht so recht, wer er ist und was er will. Ich kann ihn mir derzeit nicht als vielschichtigen Charakter vorstellen. Schau`n wir mal, wie Du und Deine Autorenkollegen/innen seinen Charakter weiterweben werdet!


  • Ich glaube eher, er weiß nicht so recht, wer er ist und was er will.


    Das ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Als ich mich beim Schreiben in Edelhart eingefühlt habe, war sehr klar, dass die "Verpflanzung" in eine fremde Umgebung für ihn ein einschneidendes Erlebnis wäre. Man spricht zwar in Almada, von einigen lokalen Begrifflichkeiten abgesehen, die gleiche Sprache wie in seiner darpatischen Heimat, aber damit hören die Ähnlichkeiten schon fast auf. Er ist an einem Ort, an dem er keine Freunde (und, was für ihn wohl wichtiger ist: keine loyalen und vertrauten Knechte und Mägde) um sich hat, er niemanden kennt und dessen Sitten ihm nicht vertraut sind. Als Adliger kann er sich hinter Status und Etikette verschanzen, was er ja auch immer instinktiv versucht, aber auch das ist schwierig, wenn man nicht weiß, was in dieser Gegend Status verschafft und welche Regeln in der Etikette der almadanischen Nobleza gelten ...
    Wer man ist, bestimmt sich zu einem großen Teil auch aus dem Verhältnis zu seiner sozialen Umgebung. Das kann Edelhart aber kaum abschätzen, weil er die in Taladur geltenden Maßstäbe nicht kennt.
    Und was man will, hängt auch davon ab, was erreichbar ist. In Bezug auf das Ziel: "Meine neue Familie als Oberhaupt würdig führen" scheint nach Dom Batholos Ausführungen bei seiner Ankunft Essig zu sein, und neue Ziele wollen erst mal gefunden werden ...

  • Das dritte Kapitel habe ich nun gerade ausgelesen. Ich bin wirklich begeistert, habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Und es passiert so unendlich viel.


    Besonders gelungen, fand ich die Totenzeremonie und Grablegung Giulianas. Die Szene hat mich immer wieder sehr berührt. Wären nicht Errestos nüchterne Analysen zum Adel eingestreut gewesen, hätte mich diese Zeremonie voll gepackt.
    Gibt es für diese Bestattungszeremonie reale Vorbilder, Bernard?


    Und eine neue interessante Person tritt zum ersten Mal voll ins Rampenlicht. Die begnadete Reiterin Amaria Cordellesa. Was für ein grandioser Auftritt. Und erst der Abgang. Ich fürchte ihr Pferd wird ihr Verhalten nicht überleben.


    Ich glaube, ich muss die Bilder erst noch mal ein bißchen sacken lassen. Dann kommt bestimmt noch mehr.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Das dritte Kapitel habe ich nun gerade ausgelesen. Ich bin wirklich begeistert, habe mich nicht eine Minute gelangweilt.


    Das freut mich besonders, weil dieses Kapitel für mich das Herz des Romans ist. Das Buch erfüllt im Zusammenspiel der Reihe bestimmte Funktionen, wie Taladur und viele Protagonisten einzuführen und Konflikte aufzubauen, die dann den Stoff für die Handlung des Zyklus' liefern. Daneben gibt es aber auch einen Grund, warum man sich als Autor für ein Projekt begeistert, und das ist bei mir fast immer eine Stimmung. In diesem Fall ist es die Stimmung, die in "Ein Fest für eine Tote" besonders hervortritt. Die grimmig schauenden Zwerge, die als Wache abkommandiert sind, die Kerzen, die nach und nach verlöschen, aber auch die pompäsen Festlichkeiten, mit denen man dem Tod ins Gesicht lacht ... Das war es, was ich schreiben wollte, als ich die Datei für Türme im Nebel anlegte.
    Die Szene mit Raulo und Zelonso in der Gruft führte dazu, dass die beiden im Autorenteam als "die Tandori-Brothers" bekannt sind. ;D Die Szene mit Doloresa auf dem Gongplatz hat einiges von der Skepsis ausgeräumt, die einige Teammitglieder gegenüber dieser Figur hatten. Da half eine Szene, in der ich zeigen konnte: "So sieht die Figur aus, so denkt und agiert sie" viel mehr als die abstrakte Diskussion in unserem Autorenforum vorher. ::)



    Gibt es für diese Bestattungszeremonie reale Vorbilder, Bernard?


    Nein, die entstammt meiner Fantasie. Nur einzelne Details sind aus den Hintergrund-Quellenbänden entnommen und eingeflochten; Im Moment fällt mir nur zwei ein: die fünf Kerzen neben Giulianas Sarg, von denen vier brennen, um das erreichte Lebensalter anzuzeigen und die Abneigung der Zwerge dagegen, sich unter offenem Himmel aufzuhalten.



    Ich glaube, ich muss die Bilder erst noch mal ein bißchen sacken lassen. Dann kommt bestimmt noch mehr.


    Ich freue mich darauf.


  • Das ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Als ich mich beim Schreiben in Edelhart eingefühlt habe, war sehr klar, dass die "Verpflanzung" in eine fremde Umgebung für ihn ein einschneidendes Erlebnis wäre. Man spricht zwar in Almada, von einigen lokalen Begrifflichkeiten abgesehen, die gleiche Sprache wie in seiner darpatischen Heimat, aber damit hören die Ähnlichkeiten schon fast auf. Er ist an einem Ort, an dem er keine Freunde (und, was für ihn wohl wichtiger ist: keine loyalen und vertrauten Knechte und Mägde) um sich hat, er niemanden kennt und dessen Sitten ihm nicht vertraut sind. Als Adliger kann er sich hinter Status und Etikette verschanzen, was er ja auch immer instinktiv versucht, aber auch das ist schwierig, wenn man nicht weiß, was in dieser Gegend Status verschafft und welche Regeln in der Etikette der almadanischen Nobleza gelten ...
    Wer man ist, bestimmt sich zu einem großen Teil auch aus dem Verhältnis zu seiner sozialen Umgebung. Das kann Edelhart aber kaum abschätzen, weil er die in Taladur geltenden Maßstäbe nicht kennt.
    Und was man will, hängt auch davon ab, was erreichbar ist. In Bezug auf das Ziel: "Meine neue Familie als Oberhaupt würdig führen" scheint nach Dom Batholos Ausführungen bei seiner Ankunft Essig zu sein, und neue Ziele wollen erst mal gefunden werden ...


    "... neue Ziele wollen erst mal gefunden werden ..." Das ist wohl wahr. Aber selbst wenn ich Edelhart zu Gute halte, dass er in Taladur völlig unvorbereitet ins eiskalte Wasser springen muss und das völlig allein, also eine sehr schwierige Situation meistern muss, so bleiben bei mir Zweifel, ob er ein positives Ziel für sich finden kann.
    Wenn ich nichts überlesen habe, halten ihn zwei Dinge in Form. Er wird als Experte der Falkenjagd beschrieben, der seine Leidenschaft gilt. Die zweite Hälfte des Korsetts, das ihn aufrecht hält ist sein Selbstverständnis als Höhergestellter in Darpatien bzw. Teil der Nobleza in Almadana. Sonst scheint nicht viel Substanz da zu sein. Aber aus dem Nichts lässt sich schlecht schöpfen, um Lebensziele zu finden. Vielleicht macht er ja eine Falkenzucht auf oder eröffnet eine Schule für Falknerei.

  • Hallo zusammen,


    mir macht es auch immer noch viel Spaß mich zwischen den Familias herumzutreiben. Wer mir dabei immer mehr gefällt, ist Daroca. Erst ihre Aktion mit Doloresas Maske im vorherigen Teil, die schon zeigte, dass sie frech ist und nun ärgert sie Edelhart. Sie ist ein spaßiges Persönchen, allerdings habe ich auch ein bisschen das Gefühl, dass sie irgendwann mal unvorsichtig werden könnte und dabei vergisst, dass sie nicht unverwundbar ist in ihrem jugendlichen Übermut. Ich hoffe, sie passt auf, denn sie ist mir gleichzeitig auch sympathisch, eben weil sie neben den z. T. in ihren Fehden so verbissenen Personen, so erfrischend gut gelaunt wirkt.


    Edelhart wirkt hier auf mich noch ziemlich "schwerelos" und desorientiert. Mir würde es wahrscheinlich auch so gehen, wenn ich in einer fremden Kultur aufgeschlagen wäre und diese dann zudem noch so ein gravierend irritierendes Verhalten wie eine rauschende Feier zu einem Begräbnis an den Tag legen würden. Ich gehe jetzt zumindest mal davon aus, dass Edelhart ein Begräbnis in seiner Heimat recht gegenteilig erlebt. Jedenfalls wirkt er tatsächlich gerade etwas verloren und man möchte ihn am liebsten an die Hand nehmen und trösten. ;D Und sogar seine Verlobte lässt er vor Schreck links liegen. ;) Wobei ich doch auch etwas verwundert war, dass Jazemina von ihm angefasst werden will, wo sie doch bei seiner Ankunft noch richtigerweise erkannte, dass sie ihren Verlobten ja erst mal kennenlernen muss ... und außerdem viel lieber von Boromeo berührt werden will. Aber klar, es kratzt an ihrem Stolz, denn dass sie stolz ist, haben wir ja schon bei der ersten Tanzschule erfahren.


    Am Anfang des Abschnitts war ich sehr erschrocken über Esfira. Ach je, sie sollte wohl wirklich mal besser weniger träumen. Hernandos Fürsorge hat mir gut gefallen, Veladors Egoismus dagegen gar nicht. Mir gefällt nicht, wie er Esfira für seine Zwecke benutzt. Was ist das für ein Rätsel, vor dessen Lösung er fast steht und für das Esfira körperlich an ihre Grenzen gehen muss? Für was steht wohl der Baum und die Sterne, nach denen die Äste greifen? Mir kam als Bild ein Stammbaum in den Sinn. Vielleicht der Stammbaum von Taladur, dessen Zweige die verschiedenen Familias sind? Die Äste, die zu den Sternen greifen, sind dabei die Familias, die zur Macht greifen? Und der Totendrache, wer ist das? Vor allem, welche Familia, welchen Ast, würde er sich greifen wollen? Und wenn das so sein sollte, wohin ist dann Yelador verschwunden? Was hat er vor? Er wird ja sogar gesucht. Hier weiß ich nicht, wie weit ich ihm trauen soll, bzw. wie ich ihn einschätzen soll. Auf wessen Seite steht er?


    Sehr schön fand ich die Szene mit Nuerta. Sie zwischen ihrem Mann und den Kindern zu erleben, ließ sie ganz anders auf mich wirken, als beim Tanz. Dort strahlte sie Feuer und Stärke aus, hier in ihrem Heim bei ihren Lieben strahlte sie Sanftheit und Ruhe aus. Irgendwie richtig gegensätzlich, aber trotzdem war sie Nuerta für mich. Sie vereinte diese Emotionen für mich glaubwürdig in sich.



    Und eine neue interessante Person tritt zum ersten Mal voll ins Rampenlicht. Die begnadete Reiterin Amaria Cordellesa. Was für ein grandioser Auftritt. Und erst der Abgang. Ich fürchte ihr Pferd wird ihr Verhalten nicht überleben.


    Hui, ja. Das war mal ein Abgang! 8) Ich fand sie ja im vorherigen Abschnitt schon sympathisch und hier gefiel sie mir noch mehr. Mir war klar, dass sie gewinnen wird, wobei ich erst doch verwundert war, dass sie es für ihre Schwester erwog, zu verlieren. Die Regeln werden doch ehrenvoll eingehalten. Aber sie so zu provozieren, wie es der Reiter des Dom getan hat, konnte ja nicht ohne Reaktion bleiben. Dom Cavazaro hat mir mit seiner Rede richtig die Galle hochgehen lassen, so ein provozierender, arroganter, überheblicher ..... >:( Allerdings hatte ich auch gleich befürchtet, dass es für Amaria nach hinten losgehen wird und sie vielleicht ihr Pferd verlieren wird. Auf welche Weise auch immer. Ich hoffe nicht. :(



    Die Szene mit Doloresa auf dem Gongplatz hat einiges von der Skepsis ausgeräumt, die einige Teammitglieder gegenüber dieser Figur hatten. Da half eine Szene, in der ich zeigen konnte: "So sieht die Figur aus, so denkt und agiert sie" viel mehr als die abstrakte Diskussion in unserem Autorenforum vorher. ::)


    Darauf habe ich ehrlich gesagt auch gewartet: auf einen Einblick in Doloresa. Denn so beängstigend ich sie in ihren Anfangsszenen fand (gerade bei der skrupellosen Fechtszene), so sehr interessierte mich der Mensch dahinter. Ich bin ja von Anfang an überzeugt davon, dass das Biest in ihr einen negativen Einfluss hat, bzw. Einfluss auf sie und ihr Handeln nimmt und dabei die wahre Doloresa verdrängt hat oder vielmehr z. T. verdrängt. Wie eine Krankheit, die in Schüben zu unkontrollierbaren Wutanfällen u. ä. führt. Nach dieser Szene tut sie mir schon auch sehr leid. Begegnen will ich ihr nicht unbedingt, wer weiß, wie sie dann gerade gelaunt ist :o;) , aber sie ist im Grunde ein einsames Mädchen, das nur ihre Mutter hat, die sie so liebt und nimmt, wie sie ist. Welches Mädchen in dem Alter möchte denn NUR von seiner Mutter geliebt werden? Es fehlen Freunde, ein Partner, Gemeinschaft unter Gleichgesinnten. Das alles hat sie nicht.


    Worauf ich auch gespannt bin ist, ob in dieser geladenen Stimmung, die in Taladur herrscht, mal irgendwann der Knoten platzt und sich etwas dreht. Die ganzen Fehden werden doch überwiegend von den Älteren aufrecht gehalten oder auch den darin anscheinend verpflichteten Soberans. Die Jüngeren, die weniger im Machtmittelpunkt stehen, sehe ich da gar nicht so verbissen, selbst Doloresa versteht die ewige Fehde ihrer Mutter nicht. OK, sie würde gleich einen Streit mit dem Degen beseitigen, aber eben nur den speziellen Streit. Dies ewig und breit auszudehnen, wäre offensichtlich gar nicht ihr Ding und auch Jazemina, Daroca, Amaria und Boromeo hätten vielleicht gar nichts dagegen, wenn sie sich wieder freier und "normal" umeinander herumbewegen könnten? Aber Taladur wäre dann wahrscheinlich nicht mehr das, was es sein soll, und daher wird das wohl auch nie passieren. ;)


  • mir macht es auch immer noch viel Spaß mich zwischen den Familias herumzutreiben.


    Das freut mich. :banane:



    Wer mir dabei immer mehr gefällt, ist Daroca.


    Die war auch meine Lieblingsfigur (auch wenn ich mir beim Schreiben manchmal dachte, es täte ihr gut, mal ordentlich über's Knie gelegt zu werden).



    Ich gehe jetzt zumindest mal davon aus, dass Edelhart ein Begräbnis in seiner Heimat recht gegenteilig erlebt.


    Da dürftest Du richtig liegen. Das Verhältnis der Almadaner, die den Tod als "dunklen Cumpan" begreifen, ist im Mittelreich einmalig und dürfte in Darpatien, woher Edelhart stammt, auf das gleiche Unverständnis stoßen, das die "Jazz Funerals" in New Orleans hier in Europa erzeugen.



    Was ist das für ein Rätsel, vor dessen Lösung er fast steht und für das Esfira körperlich an ihre Grenzen gehen muss? Für was steht wohl der Baum und die Sterne, nach denen die Äste greifen? Mir kam als Bild ein Stammbaum in den Sinn. Vielleicht der Stammbaum von Taladur, dessen Zweige die verschiedenen Familias sind? Die Äste, die zu den Sternen greifen, sind dabei die Familias, die zur Macht greifen? Und der Totendrache, wer ist das? Vor allem, welche Familia, welchen Ast, würde er sich greifen wollen?


    Dazu schweige ich aus dramaturgischen Gründen ... ;)



    Hui, ja. Das war mal ein Abgang! 8) Ich fand sie ja im vorherigen Abschnitt schon sympathisch und hier gefiel [Amaria] mir noch mehr. Mir war klar, dass sie gewinnen wird, wobei ich erst doch verwundert war, dass sie es für ihre Schwester erwog, zu verlieren.


    Seite 112:

    Zitat


    Seit Rudovico nicht mehr Soberan war, hatte er mehr Zeit für die engere Familie, auch für seine Nichte Amaria.
    ...
    Seine Bitterkeit war jedoch schwer zu ertragen, vor allem, seit er gezwungen worden war, seine jüngste Tochter [Teokretia] zur Soberana zu machen.


    Amaria und Teokretia sind also keine Schwestern, sondern Basen.
    Die Begriffe "Vetter" und "Base" muss man übrigens in unserer Reihe weit auslegen. Teokretia und Amaria sind zwar Basen ersten Grades, aber bei den oft weit verzweigten Familias kann es sich oft auch um Verwandtschaftsbeziehungen zweiten und dritten Grades handeln. Doloresa und Boromeo etwa sind nur recht weitläufig miteinander verwandt, gehören aber zur gleichen Generation und würden sich deswegen als Vetter/ Base sehen.
    Was die beiden Amaria-Szenen in diesem Leseabschnitt betrifft: Ich wurde von einem Kollegen, den ich sehr schätze, dafür gerügt, bei dem Pferderennen zu früh ausgeblendet zu haben. Er hätte das gern bis zum Ende live verfolgt. Geht Euch das auch so?



    Ich bin ja von Anfang an überzeugt davon, dass das Biest in ihr einen negativen Einfluss hat, bzw. Einfluss auf sie und ihr Handeln nimmt und dabei die wahre Doloresa verdrängt hat oder vielmehr z. T. verdrängt.


    Das ist wohl die Königsfrage, was Doloresas Charakter betrifft: Ist da ein Biest in ihr drin - oder ist sie selbst das Biest?

  • Zur Totenfeier:
    Mich hat die Feier auch erst irritiert,allerdings finde ich die Idee zu ehren der Toten zu feiern und sie so mit einem rauschenden fest zu zu verabschieden auch wiederum wunderbar erfrischend und es passt auch zu der lebensfrohen Art der Almadaner.


    Zur Person von Dom Cavazaro muss ich sagen,dass er für mich so etwas wie 'der Pate' ist. Erst dachte ich das Dom lerico diese Position inne hat,aber als Dom cavazaro das erste mal auftritt würde mir schnell klar,das wenn einer dann er der 'Pate taladurs' ist,ein ausgeklügelter intrigant und Ränkespieler. Dom Lerico scheint sich hingegen aus dem Intrigenspiel zurück gezogen zu haben,seine Position ist eine ausserhalb der Rivalitäten Taladurs.


    Amarias stolz und Leidenschaft haben mich auch sehr beeindruckt,ihre Base Teokretia wirkt neben ihr schon fast blass und leblos. Die beiden Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein,beide sind sehr willensstark,aber wo Anstoß wild und impulsiv ist,ist Teokratia beherrscht und berechnend.


  • Amaria und Teokretia sind also keine Schwestern, sondern Basen.


    Äh, ja. Ich dachte beim Schreiben noch, dass sich das irgendwie falsch anfühlte, war aber zu müde, das nochmal genau nachzuvollziehen. :-[ Danke für die Richtigstellung.


    Zitat


    Was die beiden Amaria-Szenen in diesem Leseabschnitt betrifft: Ich wurde von einem Kollegen, den ich sehr schätze, dafür gerügt, bei dem Pferderennen zu früh ausgeblendet zu haben. Er hätte das gern bis zum Ende live verfolgt. Geht Euch das auch so?


    Ja, ein bisschen schon. Das wollte ich auch noch erwähnen und habe es dann doch vergessen. Ich hätte gerne ein bisschen mehr vom Rennen gelesen, nachdem dies ja eine Weile vorbereitend aufgebaut wurde. Da entstand bei mir schon eine gespannte Erwartungshandlung, die der kurze Einwurf nicht ganz befriedigt hat. Andererseits wurde ja schon vorher das innige Verhältnis zwischen Amaria und ihrem Pferd bei einem Ritt gezeigt, so dass ich mir vorstellen kann, wie die beiden beim Rennen zusammenspielten. Aber so ein bisschen echtes Rennfeeling mit Kulisse hätte mir trotzdem gefallen.


    Zitat


    Die war auch meine Lieblingsfigur (auch wenn ich mir beim Schreiben manchmal dachte, es täte ihr gut, mal ordentlich über's Knie gelegt zu werden).


    ;D


    Zitat


    Das ist wohl die Königsfrage, was Doloresas Charakter betrifft: Ist da ein Biest in ihr drin - oder ist sie selbst das Biest?


    Ich kann mir vorstellen, dass ich da auch mal schwanken werde, je nachdem, was noch passiert. Sie ist aber auf jeden Fall ein interessanter Charakter, über den man sich gerade deshalb viele Gedanken machen kann.



    Zur Person von Dom Cavazaro muss ich sagen,dass er für mich so etwas wie 'der Pate' ist.


    Ja, so wirkt er auch auf mich, deshalb habe ich auch so Angst um Amarias Pferd. Und um so mehr habe ich Bewunderung für ihren Auftritt. Vielleicht bereut sie ihren Ausbruch schon. Nicht wegen der Sache, aber vielleicht wegen der Folgen. Ich bin gespannt, wie das weitergeht!


    Zitat


    Amarias stolz und Leidenschaft haben mich auch sehr beeindruckt,ihre Base Teokretia wirkt neben ihr schon fast blass


    Ja, Amaria wirkt mehr wie eine Soberan, zumindest traue ich ihr mehr Durchsetzungskraft zu. Teokretia wirkt auf mich wie eine ängstliche Marionette. Allerdings kenne ich noch zu wenig von ihr. Vielleicht ist es vielleicht gerade ihre vorsichtige Art, die am Ende mehr bewirkt, als aufbrausende emotionale Reaktionen, die ja fast alle hier so gut beherrschen. Nun, auch hier bin ich auf die weiteren Entwicklungen gespannt.


  • [...] Was die beiden Amaria-Szenen in diesem Leseabschnitt betrifft: Ich wurde von einem Kollegen, den ich sehr schätze, dafür gerügt, bei dem Pferderennen zu früh ausgeblendet zu haben. Er hätte das gern bis zum Ende live verfolgt. Geht Euch das auch so?


    Da muss ich ihm Recht geben. Auch für mich war das Rennen VIEL zu kurz dargestellt!


    Ansonsten: Wirklich gelungener und kurzweiliger Leseabschnitt. Die Grablegung war sehr stilvoll und die Feier danach absolut genial. Ich bin immer noch von Edelhart begeistert, der völlig verwirrt von Daroca in die Feierlichkeiten "eingeführt" wurde. Köstlich!


    Mit den vielen Namen tue ich mir immer noch schwer. Dazu kommt noch, dass ständig die Schauplätze gewechselt werden. Bernard, du hast ja schon genug darüber geschrieben, aber mit etwas mehr Beschreibungen der Umgebungen würde man sich sicherlich leichter tun, alles besser im Gedächtnis zu behalten. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Personen...


    Aber nichtsdestotrotz bin ich begeistert von dem was ich da lese - und das, obwohl ich durchaus gerne etwas mehr Fantasy hätte! ;D


  • Da muss ich ihm Recht geben. Auch für mich war das Rennen VIEL zu kurz dargestellt!


    Mea culpa, mea maxima culpa ...



    Mit den vielen Namen tue ich mir immer noch schwer. Dazu kommt noch, dass ständig die Schauplätze gewechselt werden. ... mit etwas mehr Beschreibungen der Umgebungen würde man sich sicherlich leichter tun, alles besser im Gedächtnis zu behalten. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Personen...


    Ob mehr Beschreibung hülfe, hängt wesentlich davon ab, wo das Problem liegt.
    Kannst Du Dir die Personen und Schauplätze nicht vorstellen, entstehen keine Bilder in Deinem Kopf? - Dann wäre mehr Beschreibung hilfreich.
    Oder verwechselst Du Personen und Schauplätze, weißt also, wenn ein Name kommt, nicht mehr so recht, ob und wenn ja wo diese Figur bereits aufgetaucht ist? - Dann ist mit Beschreibung nicht viel geholfen. In einem Film können Visagisten und Kostümbildner viel tun, um Schauspieler, die sich ähnlich sehen, unterscheidbar zu machen - das Ergebnis ihrer Arbeit ist immer im Bild zu sehen, wenn die Figur auftritt. In einem Buch kann ich als Autor zwar auch viele Details und Eigenheiten der Figuren beschreiben, aber diese sind nur in dem Moment sichtbar, wenn ich sie gerade beschreibe - eine Szene später nicht mehr, somit taugen sie dann auch nicht mehr zur Unterscheidung. Es gibt zwei Ausnahmen: Erstens die Namen, die ja in einem geschriebenen Text permanent verwendet werden. Darum müssen diese auch unterscheidbar "vergeben" werden. Das ist dann zwar in gewisser Weise unrealistisch (in meiner Schulzeit gab es in jeder Klasse mindestens zwei "Thorstens", zwei "Silkes" und zwei "Michaels", weil diese Namen damals in Mode waren), aber in einem Roman dringend zu empfehlen. Das zweite ist die Sprache, also Wortwahl und, wenn man diese explizit reinschreibt, auch Dialekt und Sprachfehler. In Karma habe ich zum Beispiel eine Offizierin benutzt, die stottert, und das hat gut funktioniert. Todesstille war dagegen eine große Herausforderung in dieser Hinsicht, weil viele der Figuren ein Schweigegelübde abgelegt haben ...



    Aber nichtsdestotrotz bin ich begeistert von dem was ich da lese


    Das freut mich zu lesen, um nicht zu sagen:
    :freu:



    und das, obwohl ich durchaus gerne etwas mehr Fantasy hätte! ;D


    Bitte nicht als aufdringliche Werbung verstehen, sondern als Appetitanreger: in Band 2 (Die Last der Türme), Band 4 (Tanz der Türme) und Band 6 (Meister der Türme) ist der Fantasy-Anteil erheblich höher ...

  • Ich muss droddl zustimmen, ein wenig fühle ich mich auch wie am Beginn einer maraskanischen Oper. Und aus meiner Sicht liegt das zum Teil wirklich an den knappen Beschreibungen. Einige Charaktere kann ich mir gut vorstellen (z.B. Doloresa Amazetti) oder sie sind in in gewisser Weise speziell (z.B. Amaria Cordellesa, die Reiterin), so dass ich mit ihnen kein Problem habe. Bei der Mehrheit bin ich aber ohne Anhang immer noch ratlos. Wenn plötzlich von Denata Tandori oder so die Rede wäre, würde es mir nicht auffallen.


    Davon abgesehen fand ich den Großteil des Abschnitts durchaus kurzweilig - insbesondere die Bestattung - hatte aber nicht den Eindruck, dass wirklich etwas passiert bzw dass die Geschichte voranschreitet. Aber das mag zum Teil auch an meinen Namensproblemen liegen.


    Zum Rennen: Ja, auch für mich hätte es länger beschrieben sein dürfen.


    Zum Fantasygehalt: Ja, auch für mich hätte es (in einem DSA-Roman) durchaus mehr Fantasy sein dürfen.


  • Bei der Mehrheit bin ich aber ohne Anhang immer noch ratlos.


    Okay - das Dramatis Personae war also eine gute Idee ...
    Eine gewisse "Personalstärke" erscheint mir aufgrund des Intrigenthemas sinnvoll - wenn es nur eine Handvoll prominente Personen gäbe, würde das Rätseln, wer wann was mit wem und warum macht, ziemlich schnell langweilig, weil zu offensichtlich, und auch wechselnde Allianzen wären nur begrenzt möglich.
    Ein anderer Grund, warum ich gern viele Figuren verwende, liegt darin, dass man dadurch beinahe jede Figur umbringen kann, ohne dass die Handlung Schaden nimmt. Da Türme im Nebel ein Auftaktband ist, passiert das primär in den Folgebänden. Da war ich bei der Diskussion der Exposés oft derjenige, der angeregt hat, noch diesen oder jene umzubringen ... ;D



    Davon abgesehen fand ich den Großteil des Abschnitts durchaus kurzweilig - insbesondere die Bestattung - hatte aber nicht den Eindruck, dass wirklich etwas passiert bzw dass die Geschichte voranschreitet.


    Hauptziel des Romans ist die Einführung in den Schauplatz Taladur inklusive der wesentlichen Spieler dort. Insofern habe ich bereits ein wesentliches Anliegen erreicht, wenn die Schilderung der Eigenheiten = der Sitten in Taladur kurzweilig rüberkommt, weil der Leser dadurch dann tiefer in die fiktive Welt eintaucht.
    Ich glaube auch, dass in diesem Leseabschnitt wesentliche Schritte in der Handlung getan werden - der Schwur der "Tandori-Brothers", wesentliche Informationen zu den Aktivitäten der Traumwanderer, die Entscheidung zu Doloresas Verbleib, der Konflikt zwischen Amaria und Dom Cavazaro, ... Im Grund ist für mich als Autor aber auch hier positiv, wenn all das so geschieht, dass der Leser nicht den Eindruck hat, dass lauter Infodumps auf ihn einprasseln ...



    Zum Rennen: Ja, auch für mich hätte es länger beschrieben sein dürfen.


    In einem der folgenden Leseabschnitte gibt es eine Situation, die ich dramaturgisch analog gelöst habe. Dort habe ich bislang ausschließlich positive Rückmeldungen zu dem Vorgehen bekommen - ich bin gespannt, wie diese Stelle auf Dich wirken wird.
    Bei der hier vorliegenden Szene war für mich das Thema "Pferderennen" einfach dramaturgisch durch bis auf die Frage, wer denn nun gewinnt - die habe ich dann in der Folgeszene beantwortet. Das ist natürlich ein schwaches Argument meinerseits, denn natürlich hätte ich mit einigem Überlegen sicher noch eine interessante Ausgestaltung ausknobeln können.
    Ist Euch eigentlich Amarias Begleiter aufgefallen? ;)




    Zum Fantasygehalt: Ja, auch für mich hätte es (in einem DSA-Roman) durchaus mehr Fantasy sein dürfen.


    Der Roman ist ja noch nicht zuende ... Ein wenig Mystik kommt auch in Türme im Nebel noch. ;)

  • Zitat

    Ist Euch eigentlich Amarias Begleiter aufgefallen? ;)


    Du meinst diesen grauen Raben? Der gehört meines Wissens doch zu der Zahori, der Tanzlehrerin.
    Mir hat die Beschreibung des Rennens gut gefallen. Ich bin kein übermäßiger Freund des Pferderennens; war also froh, das die Szene nicht zu lang wurde. Du läßt ja auch keinen Zweifel wer nach dem Schlag mit der Reitgerte als Sieger aus dem Rennen hervorgehen würde.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Ich habe gestern Abend ebenfalls das dritte Kapitel abgeschlossen. Vorab muss ich leider erst mal sagen, dass mir das Lesen in meiner ersten Leserunde etwas den Leseschwung genommen hat. Normalerweise lese ich wenn ich in einen Roman einsteige eher schnell weiter. Hier habe ich mich mit dem Tempo erst mal gedrosselt, um mit Allen im Fluss zu bleiben, was gleich zur Folge hatte, dass ich jetzt hinterher hinke, weil sich dann wieder so viele andere Dinge aus dem Leben hereinschieben, die alle erst mal "interessanter" oder "wichtiger" scheinen.


    Jetzt weiter zum Buch.


    Die Beerdigung und das Rennen um die Stadt haben auch mir gut gefallen. Das Rennen hat mich irgendwie an das Podracing aus Star Wars erinnert. Ich hatte deswegen direkt das Bild einer wilden Verfolgungsjagd vor Augen. Sehr schöner Teil des Buches!


    Bei der Beerdigung mochte ich dann auch die Szene mit Doloresa am meisten. Ich fand sie bisher so geheimnisvoll. Da war es regelrecht irritierend, plötzlich alles aus ihrer Sicht zu erleben. Das hat dem Biest für den Leser ein wenig die Biestigkeit genommen, zumindest fürs Erste.


    Mit Edelhart und Jazemina sieht es ja immer noch nicht viel besser aus. Ob er jemals ihr Herz gewinnen kann? So langsam kommen mir da Zweifel auf.


  • Hier habe ich mich mit dem Tempo erst mal gedrosselt, um mit Allen im Fluss zu bleiben, was gleich zur Folge hatte, dass ich jetzt hinterher hinke, ...


    Immer locker bleiben ... Eine Leserunde ist ja kein Wettkampf. Jeder hat sein eigenes Tempo. ;)



    Die Beerdigung und das Rennen um die Stadt haben auch mir gut gefallen. ... Sehr schöner Teil des Buches!


    Vielen Dank!



    Bei der Beerdigung mochte ich dann auch die Szene mit Doloresa am meisten. Ich fand sie bisher so geheimnisvoll. Da war es regelrecht irritierend, plötzlich alles aus ihrer Sicht zu erleben. Das hat dem Biest für den Leser ein wenig die Biestigkeit genommen, zumindest fürs Erste.


    Tatsächlich war Doloresas Reflexion darüber, warum im Grunde keiner der vielen Götter ihr etwas zu bieten hat, der Absatz, in dem auch eine Autorenkollegin mit ihr warm wurde. Sie stand der Figur zunächst ambivalent gegenüber, danach war sie für sie etabliert. Was wieder zeigt, dass Exposé und Umsetzung verschiedene Sachen sind.
    Die Biestigkeit wird sie auch in Deinen Augen noch zurückgewinnen, bevor Türme im Nebel durch ist, schätze ich ... ;)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

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