Habt ihr ein eigenes Schreibprogramm?

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  • Jeder ist anders beim Schreiben. Nicht nur im Stil. Der eine schreibt alles mit der Hand vor und tippt es dann in den Computer, wobei schon einmal die erste Überarbeitung beginnt. Der zweite schreibt im Word und ein dritter diktiert alles.


    Wie ist das bei euch? In welchem Programm tippt ihr? Gibt es überhaupt sinnvolle Schreibprogramme und helfen die wirklich oder sind das nur nette Spielereien?


    Katrin

  • Mit Windows habe ich nix am Hut. Ist mir eh unbegreiflich, wie kreative Menschen sich das antun können (Ich weiß, wovon ich rede, im Job arbeite ich mit Windoof - no offence).


    Aber den Mac-Usern möchte ich das Programm Ulysses ans Herz legen. Es strukturiert wunderbar, hat eine Notizfunktion, Kapitel und Vorschaufenster, exportiert in alle möglichen Formate – oder, wenn gewünscht auch ganz unformatiert – und ist darüber hinaus super stabil.
    Gelegentlich treffe ich nämlich mal den falschen Shortcut und befehle damit dem jeweiligen Programm, sich zu sofort schließen. Kein Problem bei Ulysses. Bis auf das letzte Zeichen, bleibt – anders als bei Word – alles erhalten. MS Word »kann« mein Mac natürlich auch, aber nachdem das Word-Biest den halben Roman einer Freundin »gefressen« hat, weil es mit so vielen Seiten nicht zurecht kam, habe ich mir Ulysses angeschaft und exportiere anschließend meine Texte einfach in das vom Verlag gewünschte Format.


    Seht's euch selbst an: http://www.blue-tec.com/ulysses/international.php?lang=de


    Andreas Eschbach gibt auf seiner Website auch ein paar (Windows)-Tipps http://www.andreaseschbach.de/ Besonders seinen Hinweisen zum Thema Datenbank für Recherche werde ich demnächst mal nachgehen ...


    LG
    Jean(i)ne

    »Feuerschwingen«<br />Die Rückkehr des dunklen Engels, 2012 bei Heyne

  • Danke für die bisherigen Antworten. Es ist immer super zu erfahren wie andere das machen.


    Ich wusste gar nicht, dass es wirklich Schreibprogramme gibt, bis Jeanne es mal in einem anderen Thread erwähnt hat. Daher zielte meine Frage dann auch in diese Richtung.


    @Ascan: Danke für die Formatierungen. 8) Werde ich zu hause gleich mal ausprobieren.


    Ich erwische mich leider auch immer, wenn ich an einen Artikel für die Zeitung arbeite, dass ich immer wieder ins Netz reinschaue und Mails checke. Man könnte ja was verpassen. Ablenkung ist wirklich die Hölle.


    Katrin

  • Word am Mac, das ist sowieso die Pest am A***, weil es nicht so läuft wie am PC. Wenn ich für Internetagenturen Manuskripte in Word anlegen muss, mache ich das am liebsten am heimischen PC. Aufm Mac krieg ich da die Krätze.


    (Am Mac arbeite ich mit QuarkXpress, aber das sind ja auch keine Roman-Manuskripte sondern Druckvorlagen, und ich texte direkt in ein bereits aufgebautes Layout. Manuskripte für Verlage entstehen am PC in Word. )

  • Hi Vandam,


    das is natürlich auch Quark ;-) Word am Mac läuft einwandfrei, nur die Benutzeroberfläche ist halt "Mac" nicht Win und somit gewöhnungsbedürftig. Ich switche seit Jahren täglich und habe damit kein Problem. So schlecht sind die Microsoft Programmierer keineswegs und sie finden zudem eine homogene Umgebung vor. Der oben erwähnte Datenverlust fand auf einem PC statt. Neuerdings habe ich einen MiniMac, der passt notfalls auch in die Handtasche, ist fast lautlos und macht mir viel Freude ... *g*
    Jede(r) die am PC arbeiten muss, tut mir herzlich leid. Alle anderen mögen so verfahren, wie es ihnen beliebt. Mag ja sein, dass die Dinger prima funktionieren, ich höre leider aber fast nur das Gegenteil von ihren Nutzern. Komm mal in meine Firma, da gehen täglich ca. 10+ Minuten nur dafür drauf, das man über die neuesten Fehlermeldungen rätselt. Klingt wenig, ist betriebswirtschaftlich aber eine beachtliche Größe, die auch ein schlecht bezahlter Netzwerkadmin nicht auffangen kann (vor allem, wenn man Ausfallzeiten und Neustarts einrechnet) – andererseits, Lobhudeleien für den Mac kosten natürlich auch Zeit.;-)


    --- cut ---


    LG
    Jean(i)ne

    »Feuerschwingen«<br />Die Rückkehr des dunklen Engels, 2012 bei Heyne

  • Ich fürchte, wir haben hier deutlich veraltete Versionen von Word und Excel auf dem Mac installiert (genau wie vom IE). Da ich ein erfahrener PC-Word-Dompteur bin, fallen mir die Unterschiede schmerzhaft auf. Kann nicht sein, dass ich ein paar harmlose Bulletpoints setzen will und der Hobel rechnet eine Viertelstunde. Das ist hier aber so.


    Wenn sie mal updaten täten, hätte ich sicher auch das eine oder andere aha-Erlebnis. Die Technik hat nicht nur im Bereich von Autos und Waschmaschinen in den letzten Jahren Fortschritte gemacht, sondern sicher auch in punkto Kompatibiliät PC:Mac.

  • Die letzten Antworten liegen ja mittlerweile 12 Jahre zurück. Hat sich bei euch was verändert?


    Ich habe mir das Programm "Papyrus Autor" kurz angesehen. Da braucht man wahrscheinlich eine Weile bis man alles ausprobiert hat was das Programm kann. Bisher erschlägt es mich ein wenig.

  • Ich hab mal ein bisschen mit Celtx und Storybook experimentiert, was das festhalten und ordnen von Zeitstrahlen, Handlungsorten und sonstigen Notizen betrifft, aber im Großen und Ganzen ist mir die ganz normale Textverarbeitung (Word/LibreOffice Writer) lieber. Meine Notizen sammle ich in einer Datei, die auch den Grundriss der Geschichte enthält.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 12. Oktober 2018 - Freitag, 26. Oktober 2018

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  2. Mittwoch, 17. Oktober 2018, 21:43 - Mittwoch, 31. Oktober 2018, 22:43

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  3. Freitag, 19. Oktober 2018 - Freitag, 2. November 2018

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  4. Freitag, 19. Oktober 2018 - Freitag, 2. November 2018

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