04 - Kapitel 22 bis einschl. Kapitel 30 (Seite 240 - 323)

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  • Es wird wieder philosophis h. Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich zum ersten Mal daran dachte, dass ich auch alt werde und sterben muss. Ich war 17 und es fühlte sich so an, wie es Jan beschreibt .Und dann wieder einBeispiel des guten Verhältnisses zu seinen Eltern. Er ruf sie in dieser Situation an.Das Verhältnis zu seiner Schwester finde ich rührend(es fällt mir kein besseres Wort dafür ein)
    Endlich die erste Geschichte , Maiks Geschichte. Sie ist toll und ich frage mich, wieso weder Jan noch Selina sie kannten. So was erzählt man doch! Oder hatte Christoph heimlich einen zweiten besten Freund? So richtig will mir das Verhalten nicht Ein leuchten.
    Ebensowenig verstehe ich die Haltung der Mädchen nach dem Unfall. Es muss Ihnen doch klar sein, weshalb Jan so austickt. Ihn bremsen, ja, aber wütend auf ihn sein? Ne, das verstehe ich nicht. Selber die Frau beklauen? Das passte für mich nicht zusammen
    Naja, die Tankstellengeschichte ist vorhersehbar. Verwunderlich ist, das man in Frankreich scheinbar immer hilft, um jemandem eins auszuwischen. Ansonsten wird man beklaut.
    Nicht neu, aber an der Stelle interessant, was Maik so extrem macht . "Ich ertrag es sonst schon nicht, die Welt ernst zu nehmen. Wenn ich das tu, will ich mir jedes Mal den Kopf wegblasen." Schade, dass Jan nicht nachfragt. Hier steckt eigentlich noch mehr drin im Charakter. Das wiederum würde mich interessieren.

  • Nicht wundern, daß ich nun gleich nach meinem Beitrag zum 3. Abschnitt auch was zum 4. schreibe - mein Notbook, besser gesagt die Festplatte, hat sich verabschiedet und nun kann ich nicht direkt nach dem Lesen schreiben, sondern dann, wenn ich ein funktionsfähiges Notebook in die Finger kriege ;D



    Er ruf sie in dieser Situation an.Das Verhältnis zu seiner Schwester finde ich rührend(es fällt mir kein besseres Wort dafür ein)


    Das fand ich auch sehr schön - auch, daß er an seine Schwester denkt, als er sich so einsam fühlt.


    Gleichzeitig überlege ich mir aber immer wieder, wie es im Haus von Jans Eltern wohl aussieht :o



    Endlich die erste Geschichte , Maiks Geschichte. Sie ist toll und ich frage mich, wieso weder Jan noch Selina sie kannten. So was erzählt man doch! Oder hatte Christoph heimlich einen zweiten besten Freund? So richtig will mir das Verhalten nicht Ein leuchten.


    Das hat mich auch überrascht, anscheinend kannten sich Maik und Christoph besser, als es z.B. Jan bekannt war. Die Geschichte ist jedenfalls ziemlich irre ;D



    Ebensowenig verstehe ich die Haltung der Mädchen nach dem Unfall. Es muss Ihnen doch klar sein, weshalb Jan so austickt. Ihn bremsen, ja, aber wütend auf ihn sein? Ne, das verstehe ich nicht. Selber die Frau beklauen? Das passte für mich nicht zusammen


    Ich kann die Reaktion der Mädchen schon ein Stück weit verstehen: es scheint so, als ob nur Jan der Meinung ist, daß Gerber der Hauptschuldige an dem Unfall mit Christoph ist. Lena ist ja überrascht, daß er weiß, wie der Unfallgegner heißt. Für Jan ist es Mord durch Gerber (überspitzt ausgedrückt), für Selina und Lena ein unglücklicher Unfall und Maik sieht einen Teil der Schuld bei sich, weil er Christoph sein Rad ausgeliehen hat. Daher kann ich mir schon vorstellen, daß die Mädchen die heftige Reaktion von Jan nicht so ganz nachvollziehen können und entsetzt darüber sind, weil sie befürchten, daß er tatsächlich imstande ist, eine Frau zu schlagen.


    Ich hatte an der Tankstelle nicht damit gerechnet, daß die Tankstellenwärterin ihnen hilft, um diesem Monsieur Blanc eins auszuwischen. Klauen mit Erlaubnis ;D


    Und dann wird Christophs Asche beinahe in Paris geklaut, oh nein - Jans Reaktion fand ich hier sehr gut und überlegt, ich mag mir gar nicht ausmalen, wie das sonst weitergegangen wäre.


    Sehr schön fand ich auch das Zwiegespräch von Jan mit Christophs Asche: allmählich scheint er akzeptieren zu können, daß Christoph vielleicht doch selber Schuld an seinem Unfall trägt. Jan ist frustriert und wütend darüber, daß Christoph "sich einfach aus dem Staub gemacht hat" und ihn und die anderen zurückgelassen hat. Er hat das natürlich nicht mit Absicht gemacht, aber Jan ist noch nicht so weit, Christophs Tod einfach anzunehmen und zu akzeptieren.


    Lena und Jan kommen nun doch zusammen, mal sehen, ob das eine Eintagsfliege ist oder ob sich daraus etwas entwickelt. Und ich bin weiterhin auf Lenas Geschichte gespannt, die wir hoffentlich noch erfahren werden, nachdem nun Selina erstmal mit 3 Beutel Asche weg ist.

  • Maiks Geschichte ist echt klasse. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie die Autofahrer geguckt haben, als ihnen zwei nackte Jungs nur mit Schonern und Helmen entgegenkommen ;-)


    Wegen dem Verhalten der Mädels seh ich es wie odenwaldcollies. Sie wissen nicht warum er so austickt, dass er die Schuld dem Autofahrer gibt und nicht einsieht, dass Christoph nicht unschuldig war. Das Lena die Frau dann beklaut ist ja irgendwie auch witzig. Naja, immerhin haben sie so was zu essen.



    Naja, die Tankstellengeschichte ist vorhersehbar. Verwunderlich ist, das man in Frankreich scheinbar immer hilft, um jemandem eins auszuwischen. Ansonsten wird man beklaut.


    Das ist mir auch aufgefallen. Finde ich ein bisschen seltsam. Als wären alle Franzosen Diebe und hinterhältig...
    Wirkt ein bisschen nach Schubladendenken.


    Und nun ist Selina mit der Asche getürmt. Warum hat sie das getan? Vertraut sie den anderen nicht? Will sie Christoph für sich allein? Ist sie immernoch eifersüchtig auf Lena (Auf ihre Geschichte bin ich auch sehr gespannt!)?


    Was ich vergessen habe: Jan legt langsam seine blinde Wut ab, er gesteht sich ein, dass es wohl nicht Gerbers Schuld alleine war und Christoph nicht betrunken und ohne Licht hätte Rad fahren sollen. Ich denke das ist ein guter Schritt für ihn mit seiner Trauer klarzukommen.

  • Ja, so langsam geht die Reise wohl ihrem Ende entgegen.
    Ich finde, man merkt sehr deutlich, dass besonders Jan sich während der Reise schon verändert hat. War er zuvor noch felsenfest von Gerbers Schuld überzeugt, so überdenkt er jetzt langsam - und fast widerwillig, habe ich den Eindruck - seine Meinung. Warum ist Christoph betrunken gefahren? Warum auf einem Rad ohne Licht? Und ist er auf die falsche Fahrbahn gekommen?
    Dass Jan die Frau so angeht, ist im gewissen Rahmen schon verständlich, denn sofort muss er an Christophs Unfall bzw. seinen Tod denken und an Gerber... Da tickt etwas bei ihm aus.
    Sehr gut hat mir hier noch gefallen, dass Jan und Lena nicht miteinander schlafen, weil sie kein Kondom haben. Vorbildlich! ;)
    Nun bin ich sehr gespannt, warum Selina mit der Asche abgehauen ist und wie überhaupt? Zu Fuß? Zum Meer ist es doch noch zu weit, oder? Na gut, es gibt Bus und Bahn, aber sie hat doch kein Geld. Trampen? Und warum alleine? Die vier haben sich auf der Reise doch eigentlich recht gut zusammengerauft... :-\


  • Das ist mir auch aufgefallen. Finde ich ein bisschen seltsam. Als wären alle Franzosen Diebe und hinterhältig...
    Wirkt ein bisschen nach Schubladendenken.


    Okay, den Eindruck wollte ich ganz bestimmt nicht erwecken ... Ich war bisher sechs oder sieben Mal in Frankreich, habe mich dort - auch ohne übermäßige Sprachkenntnisse - immer wohlgefühlt und will auch wieder hin. Ich wurde weder bestohlen noch hintergangen - oder falls doch, habe ich es bis heute nicht gemerkt ;D

  • Das war wieder ein ereignisreicher Abschnitt. Mir gefällt das Buch inzwischen richtig gut, musste mich gestern abend am Abschnittsende wirklich bremsen, um nicht einfach weiterzulesen.


    Die Geschichte von Maik war klasse ;D
    Ich hab mir das bildlich vorgestellt beim Lesen und richtig breit gegrinst.


    Jans Reaktion auf den Beinahe-Unfall war schon heftig, aber ich konnte es auch irgendwie nachvollziehen.
    Die Frau tat mir aber trotzdem leid, die wusste ja gar nicht, wie ihr geschah und war sicher schon genug geschockt, dass sie die Jugendlichen angefahren hatte.


    Die kleine Action-Einlade in Paris war mir fast ein bisschen zu viel, aber ich war natürlich froh, dass sie die Asche "gerettet" haben.


  • Ich finde, man merkt sehr deutlich, dass besonders Jan sich während der Reise schon verändert hat. War er zuvor noch felsenfest von Gerbers Schuld überzeugt, so überdenkt er jetzt langsam - und fast widerwillig, habe ich den Eindruck - seine Meinung. Warum ist Christoph betrunken gefahren? Warum auf einem Rad ohne Licht? Und ist er auf die falsche Fahrbahn gekommen?


    Ja, die Entwicklung ist sehr schön deutlich und auch sein "Zwiegespräch" mit Christoph fand ich gut dargestellt.
    Jan muss sich so langsam eingestehen, dass er auch wütend auf seinen Freund ist, weil der so leichtsinnig war und dass eben vielleicht doch nicht alle Schuld bei Gerber zu suchen ist.



    Zitat

    Sehr gut hat mir hier noch gefallen, dass Jan und Lena nicht miteinander schlafen, weil sie kein Kondom haben. Vorbildlich!


    *g* genau das habe ich beim Lesen gedacht. Da muss wohl in einem Jugendbuch die Vorbildfunktion sein. Ob das realistisch ist?



    hach, ich bin jetzt total gespannt auf das Ende, warum Selina abgehauen ist und was eigentlich Lenas Geschichte ist!


  • Da muss wohl in einem Jugendbuch die Vorbildfunktion sein.


    "Vorbildfunktion" im Jugendbuch ist eines meiner Lieblingsthemen ;D
    Muss ein Jugendbuch wirklich immer eine solche Funktion erfüllen? Ich glaube nicht. Darüberhinaus ist jedoch die Frage: Erfüllt es eine solche Funktion wirklich, indem es lauter "vorbildliche" Figuren agieren lässt, oder viel eher mit Figuren mit Schwächen, Ängsten, Fehlern, Ecken und Kanten, die sich trotzdem ordentlich durch ihre Schwierigkeiten kämpfen? Fühlen sich (jugendliche) Leser solchen Figuren nicht näher? Könnte man nicht auch aus Geschichten lernen, in denen sich Figuren daneben verhalten? Andererseits: Müssen die Figuren sich dann immer "daneben" verhalten, oder eben manchmal und manchmal nicht? Und muss man aus Geschichten immer lernen? Und wer bestimmt, was man lernen soll und was korrektes Verhalten ist?
    Für mich ist es wichtig, bestimmte Themen anzusprechen, ohne zu sagen, so oder so ist es richtig oder falsch. Fragen aufwerfen, statt Antworten zu geben. Indirekt schwingen "meine" Antworten ja sowieso mit, da ich mir die Geschichte ausdenke und somit meine Weltsicht, meine Wahrnehmung, meine Gedanken, meine Themen im Roman stecken, selbst wenn meine Meinung von der der Hauptfigur abweicht. Und das gilt fast genauso auch, wenn ich für Erwachsene schreibe ;)


    Aber jetzt konkret zum Kondom: Tatsächlich ging es mir hier nicht ums Vorbildhafte, sondern um das Absurde im Leben: Nach all dem hin und her in Jans Kopf, sind Lena und er plötzlich munter dabei, und eigentlich könnte es jetzt endlich zum Sex kommen, dann fehlt dieses dämliche Stückchen Gummi, das natürlich keiner eingesteckt hat, um auf den Friedhof zu gehen ... Auch wenn sich in der Situation viel Aufgestautes entlädt, es sollte noch nicht bis zum "Letzten" kommen. So leicht wollte ich es den beiden nicht machen ... ;D

  • Hallo Ihr Lieben,



    Die Geschichte von Maik war klasse ;D
    Ich hab mir das bildlich vorgestellt beim Lesen und richtig breit gegrinst.


    Die Geschichte war echt irre. Einerseits musste ich auch grinsen, andererseits war ich echt fertig, in was für eine Gefahr sich die beiden da begeben haben. Unglaublich! Obwohl natürlich das Bild von zwei nackten rasenden Jungs auf Skateboards schon der Hammer sein muss. :totlach: Übrigens bin ich mir nicht so sicher, ob die Aussage von Christoph, dass sein Vater ihn "kaputt" macht, wenn er die Hose kaputt macht wirklich nur ein "Spaß" war, so wie er das hingestellt hat. Ich hatte schon das Gefühl, dass Christoph das ernst meint und dann nur darüber hinweg spielt, in dem er diese Nackedei-Aktion bringt, aber ich kann da natürlich vielleicht auch einfach zu viel hinein interpretieren.


    Obwohl mich auch die Geschichte von Selina dahin gehend nachdenklich gemacht hat. Sie treffen sich ja auf einem Schrottplatz und Selina geht da ganz klar hin, damit sie ihre Ruhe hat. Und bei ihr wissen wir ja schon, dass ihr Elternhaus auch nicht so ganz einfach ist. Ob Christoph da wohl auch Zuflucht gesucht hat? Seine Eltern scheinen ja auch nicht so ganz einfach zu sein und zumindest seine Mutter hat zumindest einen Ordnungswahn - wenn jemand genau weiß, wie die Blumen auf einem Grab gepflanzt worden sind... :o



    Ich finde, man merkt sehr deutlich, dass besonders Jan sich während der Reise schon verändert hat. War er zuvor noch felsenfest von Gerbers Schuld überzeugt, so überdenkt er jetzt langsam - und fast widerwillig, habe ich den Eindruck - seine Meinung. Warum ist Christoph betrunken gefahren? Warum auf einem Rad ohne Licht? Und ist er auf die falsche Fahrbahn gekommen?


    Obwohl ich ja fast der Meinung bin, dass Jan unterbewusst schon immer Christoph die Schuld gegeben hat, dass nur nicht wirklich ausgesprochen und seine gesamte Wut komplett auf Gerber fokussiert hat. Ich denke, wenn er mal ein paar Minunten wirklich darüber nachgedacht hätte - aber das hat er ja da immer bewusst vermieden - wäre ihm klar geworden, dass sich seine Wut schon mehr auf Christoph richtet. So überlegt, wie Jan ist, ist dem meiner Meinung nach, schon lange klar, dass Christoph da schon einiges heraus gefordert hat. Aber das Gespräch von Jan mit der Asche fand ich super. Ist mir richtig nahe gegangen!


    Die Frau hat mir auch leid getan. Ich konnte Jan gut verstehen, aber ich kann auch verstehen, wieso alle anderen ihn für verrückt halten. Keiner der anderen gibt Gerber die Schuld an Christoph's Tod, daher ist das Verhalten von Jan erst mal für alle anderen v. a. sehr erschreckend.



    Aber jetzt konkret zum Kondom: Tatsächlich ging es mir hier nicht ums Vorbildhafte, sondern um das Absurde im Leben: Nach all dem hin und her in Jans Kopf, sind Lena und er plötzlich munter dabei, und eigentlich könnte es jetzt endlich zum Sex kommen, dann fehlt dieses dämliche Stückchen Gummi, das natürlich keiner eingesteckt hat, um auf den Friedhof zu gehen ... Auch wenn sich in der Situation viel Aufgestautes entlädt, es sollte noch nicht bis zum "Letzten" kommen. So leicht wollte ich es den beiden nicht machen ... ;D


    Ja, ich fand das kam auch gut rüber: Alles was sich aufgestaut hatte, haben sie in diesem Moment abgelassen und ich fand es sehr gut nachvollziehbar. Dass sie an das Gummi denken, fand ich gut, hätte ich aber auch von Jan erwartet. So überlegt und reflektiert, wie er sich mir bis jetzt präsentiert hat, hätte es mich sehr gewundert, wenn er auf einmal an gar nichts mehr denkt. Wirklich gut gemacht! Vor allem wie so alle Dämme brechen, nachdem Lena endlich sagt, dass sie nichts mit Christoph hatte! Auf ihre Geschichte bin ich ja jetzt wirklich gespannt!


    Aber warum haut Selina jetzt auf einmal ab? Ich hoffe sie will jetzt echt keinen Alleingang mit der Asche machen? :o


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:


  • Übrigens bin ich mir nicht so sicher, ob die Aussage von Christoph, dass sein Vater ihn "kaputt" macht, wenn er die Hose kaputt macht wirklich nur ein "Spaß" war, so wie er das hingestellt hat. Ich hatte schon das Gefühl, dass Christoph das ernst meint und dann nur darüber hinweg spielt, in dem er diese Nackedei-Aktion bringt, aber ich kann da natürlich vielleicht auch einfach zu viel hinein interpretieren.


    Obwohl mich auch die Geschichte von Selina dahin gehend nachdenklich gemacht hat. Sie treffen sich ja auf einem Schrottplatz und Selina geht da ganz klar hin, damit sie ihre Ruhe hat. Und bei ihr wissen wir ja schon, dass ihr Elternhaus auch nicht so ganz einfach ist. Ob Christoph da wohl auch Zuflucht gesucht hat? Seine Eltern scheinen ja auch nicht so ganz einfach zu sein und zumindest seine Mutter hat zumindest einen Ordnungswahn - wenn jemand genau weiß, wie die Blumen auf einem Grab gepflanzt worden sind... :o


    Deinen "Verdacht" finde ich hier sehr interessant ... ich hatte an die Sache mit der Hose gar nicht mehr gedacht :-[


    Obwohl ich ja fast der Meinung bin, dass Jan unterbewusst schon immer Christoph die Schuld gegeben hat, dass nur nicht wirklich ausgesprochen und seine gesamte Wut komplett auf Gerber fokussiert hat. Ich denke, wenn er mal ein paar Minunten wirklich darüber nachgedacht hätte - aber das hat er ja da immer bewusst vermieden - wäre ihm klar geworden, dass sich seine Wut schon mehr auf Christoph richtet. So überlegt, wie Jan ist, ist dem meiner Meinung nach, schon lange klar, dass Christoph da schon einiges heraus gefordert hat. Aber das Gespräch von Jan mit der Asche fand ich super. Ist mir richtig nahe gegangen!


    Das dachte ich mir auch, daß Gerber eher als Sündenbock herhalten mußte, weil Jan einfach nicht akzeptieren wollte, daß Christoph ebenfalls eine Schuld treffen könnte.

  • So, jetzt bin ich auch mit diesem Abschnitt durch, und es geht aufs Ende zu.


    Was hat es nun mit Lena und Christopf auf sich? Ist sie vielleicht seine Halbschwester? ;-)



    Ich finde, man merkt sehr deutlich, dass besonders Jan sich während der Reise schon verändert hat. War er zuvor noch felsenfest von Gerbers Schuld überzeugt, so überdenkt er jetzt langsam - und fast widerwillig, habe ich den Eindruck - seine Meinung. Warum ist Christoph betrunken gefahren? Warum auf einem Rad ohne Licht? Und ist er auf die falsche Fahrbahn gekommen?


    Ja, die Reise war sicher nicht nur eine "körperliche" Reise.


    Zitat


    Dass Jan die Frau so angeht, ist im gewissen Rahmen schon verständlich, denn sofort muss er an Christophs Unfall bzw. seinen Tod denken und an Gerber... Da tickt etwas bei ihm aus.


    Irgendwie konnte ich es auch ein Stück weit nachvollziehen, aber es ist ja nochmal alles gut ausgegangen.


    Zitat


    Sehr gut hat mir hier noch gefallen, dass Jan und Lena nicht miteinander schlafen, weil sie kein Kondom haben. Vorbildlich! ;)
    Nun bin ich sehr gespannt, warum Selina mit der Asche abgehauen ist und wie überhaupt? Zu Fuß? Zum Meer ist es doch noch zu weit, oder? Na gut, es gibt Bus und Bahn, aber sie hat doch kein Geld. Trampen? Und warum alleine? Die vier haben sich auf der Reise doch eigentlich recht gut zusammengerauft... :-\


    Mein erster Gedanke war auch, dass sie mit der Asche abgehauen ist, aber vielleicht hat sie sich auch nur für einen Moment zurückgezogen, da die Reise nun langsam zuende geht, möchte sie sich vielleicht nochmal allein von Christoph verabschieden bzw. ihm allein nahe sein.

  • Suse

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