03 - Kapitel 16 bis einschl. Kapitel 21 (Seite 162 - 239)

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  • In diesen Seiten fehlt mir eigentlich Christoph. Irgendwie geht es jetzt mehr um Beziehungsstress. Bewundernswürdig, dass die Protagonisten es immernoch aushalten auf den zweirädrigen Gefährten. Selbst im Sommer müßten sie ständig frieren, so ohne Schutzkleidung. Die Spannung um Lena steigert sich. Sie ist mir sehr sympathisch.Das mit dem geklauten Geld ärgert mich. Da ist eine Geschichte, die einige Rätsel enthält und sie scheint nicht aufgeklärt zu werden. Waren es wirklich die Franzosen? (Hoffentlich, nicht das Lena ein linkes Ding dreht, das wäre mir nicht lieb). Aber wieso? Sie wußten nichts von dem Geld und wenn sie gesucht haben, warum nicht bei allen?
    Was ist mit Maik los, warum isst er so unlustig die Äpfel? Weiß er, dass der Durchfall mit Äpfeln und Wasser gemeinsame Sache macht? Mal sehen.

  • Ja, die Sache mit dem gestohlenen Geld ist schon sehr übel. Aber ich glaube irgendwie nicht, dass Lena was damit zu tun hat. Dafür war mir ihr Ärger zu echt, und außerdem wäre es unlogisch für mich. Das meiste Geld war doch ihres. Wenn sie das ganze so nicht gewollt hätte, hätte sie es gar nicht erst vom Konto abgehoben.
    Ich bin gespannt, ob Fabienne sich noch bei Jan melden wird. Und ob sie ihr Geld vielleicht doch noch wiederbekommen. Obwohl ich das eher nicht glaube.
    Jan hat sich in Lena verliebt. Ob seine Liebe eine Chance hat? Da bin ich auch sehr gespannt!
    Das Schießen auf die Apfelbutzen fand ich nicht so toll. Das ist doch total gefährlich, oder nicht? Auch in der Steinschlucht? Auch wundert es mich, dass alle vier einen Apfelbutzen treffen - sogar die Mädels. Ich habe gedacht, das ist gar nicht so einfach... Ich selbst habe übrigens auch noch nie geschossen, daher habe ich absolut keine Ahnung... :-\

  • Ich glaube auch nicht, dass Lena was mit dem gestohlenen Geld zu tun hat. Da müsste sie ja schon eine echt gute Schauspielerin sein. Wobei, wenn ich an das Telefonat mit Selinas Mutter denke, so lügen und Geschichten erzählen konnte ich nie. Aber ich hatte auch nicht so krasse Eltern, die einen überwachen oder so religiös sind.
    Ich hoffe jedefalls, dass Lena nichts mit dem gestohlenen Geld zu tun hatte.
    Das Schießen auf die Apfelbutzen. Ich denke mal jugendlicher Übermut. Immerhin waren sie an einer Stelle wo das Risiko jemand zu treffen fast nicht vorhanden ist. Und von der anderen Seite, wenn Sie jetzt so die Munition verballern können sie vielleicht nichts schlimmeres anstellen (ich weiß ja nicht wieviel Maik dabei hat, aber ich gehe nicht davon aus, dass er mehr hat)
    Lustig fand ich die Szene mit dem Bauern und dem Apfelbaum. :)



    Was ist mit Maik los, warum isst er so unlustig die Äpfel? Weiß er, dass der Durchfall mit Äpfeln und Wasser gemeinsame Sache macht? Mal sehen.


    Wahrscheinlich hat die Pille seinen Appetit getrübt. Ich kenne mich nicht mit Drogen aus, aber das könnte ne Möglichkeit sein.
    Ich hoffe die vier kommen bald an was richtiges zu essen!



    In diesen Seiten fehlt mir eigentlich Christoph.


    Ja, das hab ich mir auch gedacht. Es gab weniger Rückblenden und leider haben wir immernoch nicht erfahren, was Lenas Geschichte ist. Maik wurde ja leider auch unterbrochen als er erzählen wollte, wie er Christoph kennengelernt hatte.

  • Ich mußte erstmal ziemlich grinsen wegen dem Telefonat mit Selinas Mutter, was die beiden Mädels ihr da für eine Geschichte erzählen ;D Klar macht sie sich Sorgen, aber sie würde mir auch auf die Nerven gehen mit ihrem Kontrollzwang.


    Das mit dem gestohlenen Geld ist heftig, damit hätte ich nicht gerechnet; naja, die Vier hoffensichtlich auch nicht. Ich glaube auch nicht, daß Lena irgendwas damit zu tun hat, denn sonst hätte sie das Geld wirklich nicht vorher erst abgehoben. Mal sehen, ob sich Fabienne irgendwann noch meldet.
    Aber gut finde ich, daß sie sich durch den Diebstahl nicht entmutigen lassen und einfach umkehren, sondern weiter reisen wollen.


    Auch wenn sie sich dann überlegen, sich ihr Essen zu klauen: aber dabei stellen sie sich nicht so wirklich geschickt an und eigentlich wollen sie es auch nicht so recht.


    Die Szene mit dem Bauern und den Apfelbäumen fand ich auch witzig - und irgendwie typisch: da ist man überzeugt, der Andere will einem nur was Schlechtes, dabei ist genau das Gegenteil der Fall ;D


    Was ich von den Schiessübungen auf die Apfelbutzen halten soll, weiß ich auch nicht so recht. Allerdings mußte ihnen doch klar sein, daß die lauten Schüsse garantiert von jemanden gehört werden. Wenn sie so weitermachen, kriegen sie noch den größten Ärger, bevor sie am Meer ankommen ::) Ich habe mich auch gefragt, wieviel Munition Maik tatsächlich dabei hat und hoffe, nicht mehr allzuviel; irgendwie habe ich bei der Pistole ein blödes Gefühl, hoffentlich passiert hier nicht noch was.


    Die kursiven Einschübe aus der Vergangen über Christoph gefallen mir sehr gut, da man hier einiges über die Vier und auch über Christoph erfährt.

  • Dieses Mutter-Telefonat und die Story war echt der Hammer.
    Aber besonders schmunzeln musste ich über Jans Gedanken, in Zukunft keinem Mädchen mehr zu glauben :D


    Die beiden Mädchen scheinen beide nicht ganz einfache Elternhäuser zu haben. Selinas überbeschützende Mutter, die ihrer Tochter sogar einen Ortungschip ins Handy setzen lässt und Lena mit den doch sehr kritischen strengen Ansichten ihrer Mutter über Jugendliche und Heranwachsen... dieser Ansatz mit der Stange für den jungen Baum auf junge Menschen übertragen ist ja gruselig oder zumindest nicht mehr ganz zeitgemäß.


    Von Maiks Familie haben wir noch nicht so viel erfahren, oder? Mal abgesehen davon, dass der Vater seine Waffe so aufbewahrt, dass Sohnemann gut rankommt, was schlimm genug ist...


    Jans Familie finde ich dagegen irgendwie süß. Die Mutter, die auf den Hinweis mit dem Mamasöhnchen fragt, ob lieber Papa anrufen soll - ich hab echt gegrinst!
    Ich hoffe wirklich, dass da der Haussegen (bzw das ganze Haus) am Ende nicht allzu schief hängt.


    Da sie nun dabei gesehen wurden, wie sie mit der Knarre rumschießen, fürchte ich, dass eine Konfrontation mit der Polizei nicht mehr fern ist. So ganz unauffällig sind sie ja nicht auf ihren Rollern... (obwohl, in Frankreich vielleicht doch, da werden die Dinger ja noch viel mehr gefahren als hier).


    Die Feier mit den Franzosen fand ich am Anfang ganz lustig, aber das Ganze artete dann zu sehr aus. Zu viel Wein, irgendwelche Pillen (Jans Einstellung, da nichts auszuprobieren, fand ich gut), dann auch noch wildes Gefummel und die Überlegung, ob Nein wirklich Nein heißt... beim Lesen fühlte ich mich ganz schön alt und spießig ;)


  • Die beiden Mädchen scheinen beide nicht ganz einfache Elternhäuser zu haben. Selinas überbeschützende Mutter, die ihrer Tochter sogar einen Ortungschip ins Handy setzen lässt und Lena mit den doch sehr kritischen strengen Ansichten ihrer Mutter über Jugendliche und Heranwachsen... dieser Ansatz mit der Stange für den jungen Baum auf junge Menschen übertragen ist ja gruselig oder zumindest nicht mehr ganz zeitgemäß.


    Da brauchst du keinen Ortungschip. Man kann jedes Handy orten, solange es an ist und mit dem Netz verbunden ist. Traurig aber wahr.

  • Ja, schon klar. Aber man muss es irgendwo registrieren, oder so was. Nicht jeder, der meine Handynummer hat, weiß wo ich gerade bin (solange ich keine begabten Hacker oder Polizisten mit entsprechenden Zugangsmöglichkeiten unter meinen Freunden habe).


  • Die beiden Mädchen scheinen beide nicht ganz einfache Elternhäuser zu haben. Selinas überbeschützende Mutter, die ihrer Tochter sogar einen Ortungschip ins Handy setzen lässt und Lena mit den doch sehr kritischen strengen Ansichten ihrer Mutter über Jugendliche und Heranwachsen... dieser Ansatz mit der Stange für den jungen Baum auf junge Menschen übertragen ist ja gruselig oder zumindest nicht mehr ganz zeitgemäß.


    Das mit der Stange und dem Baum fand ich grauslig.



    Von Maiks Familie haben wir noch nicht so viel erfahren, oder? Mal abgesehen davon, dass der Vater seine Waffe so aufbewahrt, dass Sohnemann gut rankommt, was schlimm genug ist...


    Stimmt, Maik dürfte eigentlich nicht so einfach an die Waffe kommen ...



    beim Lesen fühlte ich mich ganz schön alt und spießig ;)


    Ich mich auch :D

  • Leute das ist wie mit dem Rauchen, die modernen Menschen sind schwierige Gäste :)
    Statt Wein sollte man heute verschiedene Wassersorten zu hause haben und Rauchen ist spießig.
    Keine Drogen zu nehmen und nicht ständig rumzufummeln finde ich ganz normal und fühle michüberhaupt nicht spießig.


    Es fehlt mir auch das richtige Verständnis für die Lügengeschichte. Deshalb habe ich auch gefragt, warum die vier ihre Eltern nicht einweihen. Sie hätten ja nicht alles erzählen müssen, vielleicht einfach, dass sie stellvertretend für Christian zum Meer fahren. Kontrollzwa g ist das eine, nicht zu wissen, wo die Kinder sind das andere. Noch sind e Eltern verantwortlich. Wenn etwas passiert, werden sie gefragt, wieso sie den aufenthaltsort der Kinder nicht kennen. Die Verfolgung mit dem Handy finde ich krass, aber wenn kein Vertrauen herrscht... scheinbar auf keiner Seite.



    Ich hatte Eltern, die mir vertraut haben, deshalb konnte ich auch ehrlich zu ihnen sein. Ist das so selten?


  • Keine Drogen zu nehmen und nicht ständig rumzufummeln finde ich ganz normal und fühle michüberhaupt nicht spießig.


    So meinte ich das auch nicht. Aber die ganze spontane wilde Party, Weinkorken in die Flasche drücken, weil man ja keinen Korkenzieher dabeihat, etc - das hat man ja früher auch gemacht und heute schüttelts mich beim Gedanken daran ;)


    Und was die Ehrlichkeit gegenüber den Eltern angeht: meine wussten auch nicht alles und das war gut so. Wobei sie auch so einiges wussten, von dem ich dachte, sie wüssten es nicht. Und eben einfach nichts dazu gesagt haben ;)

  • So meinte ich das auch nicht. Aber die ganze spontane wilde Party, Weinkorken in die Flasche drücken, weil man ja keinen Korkenzieher dabeihat, etc - das hat man ja früher auch gemacht und heute schüttelts mich beim Gedanken daran ;)


    So habe ich das auch verstanden ... wobei ich auch damals wohl eher keine Urnen ausgegraben hätte :D


  • Ja, schon klar. Aber man muss es irgendwo registrieren, oder so was. Nicht jeder, der meine Handynummer hat, weiß wo ich gerade bin (solange ich keine begabten Hacker oder Polizisten mit entsprechenden Zugangsmöglichkeiten unter meinen Freunden habe).


    Ja, ich denke auch, dass es nicht ganz so simpel ist, ein Handy zu orten. Irgendein Programm oder was auch immer (?) braucht man bestimmt dafür.
    Aber ich glaube nicht, dass das so typisch für Eltern ist, oder?! Ich meine, dass sie die Handys ihrer Sprößlinge orten? Das ist wohl doch eher die Ausnahme - hoffe ich jedenfalls. ;)

  • Was die Handyortung anbelangt, so wusste ich darüber auch nicht allzuviel, hatte mal was gehört oder gelesen, aber ich selbst war ja jung, lange bevor es Handys gab ;D


    Für den Roman habe ich dann alles mögliche recherchiert, und bin da auch auf Seiten wie etwa folgende gestoßen: http://www.trackyourkid.de/
    Auch auf ein Interview mit Anbietern, die sagen, es sei viel sanfter sein Kind so zu orten als ihm hinterherzutelefonieren. Einfaches Vertrauen war als Option wohl nicht vorgesehen ???
    Ich weiß nicht, wie viele Eltern das tatsächlich tun, da es aber mehrere Anbieter gibt, sind es wohl nicht nur ein, zwei Dutzend ....

  • Das ist erschreckend! :(


    Ja.
    Und ich habe festgestellt, dass mich gerade erschreckende Dinge viel stärker zum Schreiben animieren als schöne. Ich vermute, das geht vielen Autoren so, aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass man gern von sich auf andere schließt :)
    Wie auch immer, wenn mich etwas glücklich macht, dann drängt mich das viel weniger zum Schreiben als alles, was mich wütend macht. Das heißt nicht, dass meine Geschichten automatisch dunkel sind, nur dass sie häufig aus dem Dunkeln kommen, wenn man es so pathetisch ausdrücken mag ;D


  • Ja.
    Und ich habe festgestellt, dass mich gerade erschreckende Dinge viel stärker zum Schreiben animieren als schöne. Ich vermute, das geht vielen Autoren so, aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass man gern von sich auf andere schließt :)
    Wie auch immer, wenn mich etwas glücklich macht, dann drängt mich das viel weniger zum Schreiben als alles, was mich wütend macht.


    Das kann ich nachvollziehen. Wenn ich das Talent zum Schreiben hätte, dann würde es mir wohl auch so gehen. Vielleicht ist das auch so eine Art, mit der Wut umzugehen bzw. mit der Ohnmacht, nichts dagegen tun zu können...