06 - Seite 240 bis Ende (Kapitel "Es kommt ein Sturm")

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  • Ich habe das Buch jetzt durch und fand das Ende auch noch mal mit ordentlich Tempo versehen. Die Traumwelt, das Ende von Lumino und das Chaos in der Mine. Hier passierte wirklich viel und es wurden auch einige Handlungsfäden zu Ende geführt.


    Ich vermute fast, dass die Familie Xetarro in den folgenden Büchern wieder weniger vorkommen wird.


    Es bleiben aber auch genug Fragen offen. Ist der Ring der Traumwanderer jetzt zerschlagen? Was ist mit seinem Oberhaupt nach der Flucht los? Wie geht es mit Boromeo weiter? Hat Jazemina genügend Hinweise in der Traumwelt finden können? Fliegt Daroca und Edelhart jetzt auf?


  • Ich habe das Buch jetzt durch und fand das Ende auch noch mal mit ordentlich Tempo versehen. Die Traumwelt, das Ende von Lumino und das Chaos in der Mine. Hier passierte wirklich viel und es wurden auch einige Handlungsfäden zu Ende geführt.


    Oh ja das Buch nimmt ein rasantes Ende. Als besonders schön empfand ich den runden Abschluß. Das Buch endet, wo es begonnen hat: auf dem kleinen (Rest-)Balkon am Streitturm der Xetarro. Gerechterweise findet Lumino den Tod, nicht durch das Schwert seines Sohnes Zahir (das den Magier nicht verletzen kann, egal wie sehr es Zahir versucht) sondern durch seinen eigenen Hochmut, seine eigene Arroganz und Machtverliebtheit. Der Balkon, den er nie reparieren lassen wollte, gibt nach und reißt Lumino mit in den Tod. Das nenne ich Gerechtigkeit.


    Zitat

    Ich vermute fast, dass die Familie Xetarro in den folgenden Büchern wieder weniger vorkommen wird.


    Ja ich denke auch, das die Xetarros Andres Familia ist. Dennoch hoffe ich, von Zahir noch einiges zu hören, jetzt wo er sich ja endlich frei fühlt. Hesindio wird uns garantiert noch öfter in seiner Rolle als Soberan begegnen. Da bin ich neugierig, wie ihn die anderen Autoren darstellen.

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  • Zahir und Hesindio werden auch in den späteren Teilen noch ihre Rolle spielen, soviel sei versprochen. Und auch alle anderen offenen Fragen werden im Laufe der folgenden vier Bücher beantwortet, bis Stefan dann im sechsten Band die Fäden allesamt zusammenführt und die Geschichte zu einem furiosen Ende bringt. Bleiben Sie also dran ;)

  • Ja, ich habe weiter gelesen, denn natürlich möchte auch ich die Schicksale der Personen in den nächsten Bänden weiter verfolgen. Leider kommt Doloresa nicht mehr vor und getanzt wird auch nicht mehr. Naja, es gibt ja noch ein paar Bände.
    Der interessanteste Mann der Familie Xetarro muss sterben (natürlich nicht von der Hand seines Sohnes, denn das würde ihn ja zum Vatermördermachen. Die Guten morden nicht, da sterben die Bösen immer durch Zufälle) Allerdings muss ich zugeben, dass dieser "Zufall" gut gewählt ist. Aber weder Zahir noch Hesindio sind wirkich interessant. Der eine ist nur gut, der andere nur böse. Keine differenzierten Gestalten. Die einzige wirkliche Überraschung in dieser Familie war "Du also auch?". Ich hätte gedacht, dass Hesindio das, was er sich vorgenommen hat voll durchzieht. Er wollte ja Zahir als Schutz an sich binden und es wäre ein Leichtes gewesen, sich auch in dieser Situation das Lächeln zu verkneifen und weiter zu schauspielern. Als kleiner Bruder hätte er den Helden sicher dazu bekommen, ihn zu beschützen, da er ja nun ohne den Schutz des Vaters ist.



    Die Traumszenen fand ich wirklich gut dargestellt. Ich habe nicht verstanden, was Yelador eigentlich wollte. So viel zu riskieren, um dann zu kneifen? Was wollte er im Land der Toten?
    Schön war die Spur des Kindes. Da sie verschwunden ist, befürchte ich allerdings, dass das Kind wirklich Schaden genommen hat.
    Überrascht hat mich hier die Sorge Darocas um ihre Schwester. Hat sie nur Angst wegen des Skandals oder gibt es hier doch schwesterliche Liebe?
    Schön, dass der "Zufall" hier Esfira ausgesucht hat, die überleben wird. Vielleicht können damit die Träumer erhalten bleiben mit einer neuen Führerin. Sie hat in der Szene ja solche Qualitäten gezeigt.


    Auch Boromeo gewinnt jetzt für mich an Charakter. Er kannte die Gefahr, in diesem Augenblick unvorbereitet zu fliehen und hätte es nicht getan, ohne die Kinder.Hier war alles für mich überzeugend bis hin zu seinen Albträumen. Ich hoffe, dass Esfira genug gesehen hat und ihren Verstand so weit behält, dass man Boromeo findet.


    Die Ferkinas, die mir im ersten Band sehr aufgesetzt vorkamen haben jetzt eine Rolle bekommen, die spannenden Ausgangspunkte setzt. Ihre Verbindung mit der Familie Xetarro scheint einige Erklärungen zu enthalten, mal sehen.

  • Ist es sehr gehässig von mir,dass ich darüber erfreut bin das zumindest Lumino zuletzt noch bekommen hat was er (meinse erachtens) auch verdient hat?Jetzt bleibt noch abzuwarten wie es mit Hesindio und Zahir weitergehen wird,ob Zahir sich vielleicht an ihm auch noch rächen wird (noch ist ihm ja das Aussmass der Beteiligung Hesindios nicht bekannt), oder ob vielleicht sogar die Ferkinas am Schluss Hesindio in die Finger bekommen,er wäre wenigstens mal ein Opfer,dass ihre Grausamkeit verdient hätte.
    Ich finde das Ende von Lumino nicht schlecht dargestellt, Zahir hatte ja sehr wohl vor ihn zu töten,konnte aber seinem magischen Schutzschild nichts entgegen setzen,klar die Todesursache ist schlussendlich der Sturz,die Absicht ihn zu töten hatte Zahir allerdings durchaus.
    Und das Lumino der einzig interessante Xetarro ist kann ich so für mich nicht unterschreiben,Hesindio scheint ja im mindesten so verschlagen und intrigant zu sein wie er es war und jetzt wo er aus seinem Schatten treten kann,bin ich gespannt wie er weiterhin agieren wird.


    Was ich mich allerdings frage ist,wieso hat Lumino den Verrat Hesindios an ihm nicht kommen sehen?Es wird ja an ein zwei Stellen im Buch angedeutet,dass Lumino zumindest Zahirs Gedanken seit Jahren immer wieder ließt und der hat ihm ja bis die Sache mit Novara angefangen hat,keinen Anlass gegeben das zu machen. Also warum hat er Zahir kontrolliert Hesindio aber nicht..hat er sich von Hesindio so täuschen lassenß-Das kann ich mir fast nicht vorstellen,denn Zahir war ihm ja tatsächlich ergeben und der wurde dennoch kontrolliert,oder liegt hier der Schlüssel in der Abstammung von Zahir,weil er ein Zahori ist und Hesindio ja vielleicht doch in irgeneiner Art und Weise Blutsverwandt zu Lumino..(würde mich zumindest nicht überraschen,Hesindio ist wie ein 'Mini-Me' von Lumino..)? Und das Alter ist für mich auch nicht ausschlaggebend,denn Zahir ist Neunzehn und seine Gedanken werden schon 'seit Jahren' gelesen...hmm..was denkt ihr?


  • ,Hesindio scheint ja im mindesten so verschlagen und intrigant zu sein wie er es war und jetzt wo er aus seinem Schatten treten kann,bin ich gespannt wie er weiterhin agieren wird.


    Hesindio hat nicht die Familie im Sinn und er ist weder so alt noch so klug und schon gar nicht magiebegabt. Wir haben nicht erfahren, warum Lumino die Experimente macht. Er ist für mich auch ein Forscher. Hesindio dagegen ist für mich einfach nur ein Giftpilz. Ich denke er wird vermutlich in Zukunft die gemeinsten und grausamsten Intrigen spinnen und das nicht um die Familie zu stärken, sondern einfach nur aus Spaß an der Grausamkeit. Seine Frau tut mir jetzt schon leid. Für meine Begriffe hat die Familie Xetarro jetzt keine große Chance mehr. Zahir ist frei und damit wird er wohl aus dieser Familie völlig ausscheiden. Er wäre als Familienoberhaupt den Intrigen dieser Gesellschaft hoffnungslos ausgeliefert.
    Wenn die Rache der Ferkinas die Familie trifft, sind sie ohne den Schutz des Vaters eigentlich arm dran.


    Nein, gehässig finde ich es nicht, sich über den Tod Luminos zu freuen. Er wurde in diesem Buch so zum Bösewicht gestempelt, dass es wohl keinem leid tut. Aber er denkt selbst noch daran, dass er seinen Sohn mit der Geliebten eher hätte halten können als so (armer Mann, er scheint die Liebe nie kennengelernt zu haben). Hätte er klug gehandelt, wäre er eine sehr interessante Figur geworden. Das dies der Autor nicht zugelassen hat, finde ich schade.

  • Hesindio hat nicht die Familie im Sinn und er ist weder so alt noch so klug und schon gar nicht magiebegabt. Wir haben nicht erfahren, warum Lumino die Experimente macht. Er ist für mich auch ein Forscher. Hesindio dagegen ist für mich einfach nur ein Giftpilz. Ich denke er wird vermutlich in Zukunft die gemeinsten und grausamsten Intrigen spinnen und das nicht um die Familie zu stärken, sondern einfach nur aus Spaß an der Grausamkeit. Seine Frau tut mir jetzt schon leid. Für meine Begriffe hat die Familie Xetarro jetzt keine große Chance mehr. Zahir ist frei und damit wird er wohl aus dieser Familie völlig ausscheiden. Er wäre als Familienoberhaupt den Intrigen dieser Gesellschaft hoffnungslos ausgeliefert.
    Wenn die Rache der Ferkinas die Familie trifft, sind sie ohne den Schutz des Vaters eigentlich arm dran.



    Hmm,ich sehe in Hesindio schon mehr Potential,als das er 'nur'ein Giftpilz ist und nur 'bösartige Streiche spielen ' will (das mag vielleicht auch eine Facette von ihm sein) , aber allein die Intrige um Zahir und Novara,die er ja ins rollen bringt ist glaube ich ein gutes Indiz dafür was wir von ihm vielleicht noch zu erwarten haben...

  • Hmm,ich sehe in Hesindio schon mehr Potential,als das er 'nur'ein Giftpilz ist und nur 'bösartige Streiche spielen ' will (das mag vielleicht auch eine Facette von ihm sein) , aber allein die Intrige um Zahir und Novara,die er ja ins rollen bringt ist glaube ich ein gutes Indiz dafür was wir von ihm vielleicht noch zu erwarten haben...


    Also ein Intrigant, der nur intrigiert zu seinem Vergnügen ist kein Giftpilz? Ich finde ihn absolut unverdaulich und (muss ich zugeben) Intrigen langweilig.


  • Als besonders schön empfand ich den runden Abschluß. Das Buch endet, wo es begonnen hat: auf dem kleinen (Rest-)Balkon am Streitturm der Xetarro.


    Das hat mir auch sehr gut gefallen. Hier schließt sich der Kreis und der anfangs so wie nebenbei erwähnte kaputte Balkon entpuppt sich zuletzt als das Zünglein an der Waage. Das hätte Lumino in der ersten Szene wohl nicht erwartet. ;)



    Die Guten morden nicht, da sterben die Bösen immer durch Zufälle)


    Nun, Zahirs Mordwille war schon stark vorhanden und ich bin sicher, er hätte ihn auch direkt selbst getötet, wenn Lumino nicht diesen Abwehrschirm erstellt hätte. So "gut" ist Zahir in dem Moment nicht gewesen, finde ich. Im Gegenteil, er war rasend wütend und hätte es durchgezogen, wenn er gekonnt hätte. Ich glaube, der Vorfall hat seinen Charakter verändert und ziemlich desillusioniert und ich bin sehr gespannt auf seine weiteres Vorgehen und was er nun mit seiner Freiheit anfängt. Ob er sich dem Volk seiner Herkunft zuwendet oder vielleicht doch noch gegen seinen Bruder vorgeht, je nachdem wie der sich in Zukunft verhält? Hier bin ich wirklich neugierig und ein bisschen hoffe ich ja auch noch auf ein weiteres Zusammentreffen mit Doloresa. Ich fand die beiden in ihrem Duell ein interessantes Paar. ;D



    Die Traumszenen fand ich wirklich gut dargestellt. Ich habe nicht verstanden, was Yelador eigentlich wollte. So viel zu riskieren, um dann zu kneifen? Was wollte er im Land der Toten?


    Ja, ich frage mich auch, was er da wollte. Boron treffen? Oder jemand aus dem Totenreich zurückholen? Sich mit dem Tod verbünden? Hmmmm, ich bin gespannt, was da noch kommt.



    Schön, dass der "Zufall" hier Esfira ausgesucht hat, die überleben wird.


    Ich habe das ganz anders verstanden. Ich bin zwar nicht sicher, ob sie wirklich tot ist, aber der borkige Arm, der sie auf S. 294 unten ergriff, sieht mir sehr nach diesem Totenraben aus, der dem Begleiter Yeladurs schon das Genick gebrochen hatte, und seine Aussage "Du gehörst mir" in Zusammenhang mit der Bemerkung, dass ihr Geist zerbrach, ließ mich darauf schließen, dass Boron sie sich gekrallt hat. Ist nur die Frage, ob sie noch irgendein Bewusstsein in Borons Reich hat, zu den Gesichtern am Fuße des Baums zugefügt wird, oder doch noch dem Tod entkommen kann, wenn Nuerta irgendetwas unternimmt. Ganz verloren sehe ich sie nicht, aber vorerst doch eher tot als lebendig. So habe ich zumindest die letzten Szenen um Esfira interpretiert.



    Was ich mich allerdings frage ist,wieso hat Lumino den Verrat Hesindios an ihm nicht kommen sehen?Es wird ja an ein zwei Stellen im Buch angedeutet,dass Lumino zumindest Zahirs Gedanken seit Jahren immer wieder ließt und der hat ihm ja bis die Sache mit Novara angefangen hat,keinen Anlass gegeben das zu machen. Also warum hat er Zahir kontrolliert Hesindio aber nicht..hat er sich von Hesindio so täuschen lassenß-Das kann ich mir fast nicht vorstellen,denn Zahir war ihm ja tatsächlich ergeben und der wurde dennoch kontrolliert,oder liegt hier der Schlüssel in der Abstammung von Zahir,weil er ein Zahori ist und Hesindio ja vielleicht doch in irgeneiner Art und Weise Blutsverwandt zu Lumino..(würde mich zumindest nicht überraschen,Hesindio ist wie ein 'Mini-Me' von Lumino..)? Und das Alter ist für mich auch nicht ausschlaggebend,denn Zahir ist Neunzehn und seine Gedanken werden schon 'seit Jahren' gelesen...hmm..was denkt ihr?


    Hierüber habe ich mich auch etwas gewundert und mich auch gefragt, ob er etwa nicht in die Gedanken Hesindios eindringt. Was ich mir aber doch vorstellen kann ist, dass Lumino es in dem Alter doch noch nicht für notwendig ersehen hat. Irgendwo überlegt Lumino ja, dass Hesindio noch ein Kind ist, auch wenn er so langsam erwachsene Dinge fordert, ... ach ja, es ging glaube ich um Frauen. Vielleicht sieht er die Kontrolle doch tatsächlich erst als notwendig an, wenn ein gewisses Alter erreicht ist, weil dann die harmlosen kindlichen Gedanken vorbei sind. Wahrscheinlich glaubt er, ein Hirn ist in dem Alter noch nicht fähig für erwachsene, gefährliche Tendenzen, die man im Blick haben müsste. Vielleicht ist das "seit Jahren" bei Zahir ja auch erst seit er 13 oder 14 ist oder so, womit er Hesindio dann ja auch bald kontrolliert hätte. Dummerweise hat er ihn aber unterschätzt. ::)


    Ich würde mich freuen, wenn Hesindio einen Gegner bekommen würde, den er umgekehrt in seiner Arroganz unterschätzt. Vielleicht sollte man Daroca auf ihn ansetzen. ;D


    Das Ende war auf jeden Fall spannend, auch was Boromeos Schicksal betrifft. Seine Rettungsaktion war klasse und umso fieser dann, dass ausgerechnet sein Wächter den Überfall überlebt hat. Der hat sich wahrscheinlich irgendwo versteckt, während die anderen kämpften...

  • Zitat

    Nun, Zahirs Mordwille war schon stark vorhanden und ich bin sicher, er hätte ihn auch direkt selbst getötet, wenn Lumino nicht diesen Abwehrschirm erstellt hätte. So "gut" ist Zahir in dem Moment nicht gewesen, finde ich.


    Das sehe ich genau so. Aber interessant fand ich meine Reaktion während des direkten Lesens, völlig unreflektiert und emotional: ich habe diesem Kerl die Daumen gedrückt, war sogar zornig als Lumino diesen Abwehrzauber machen konnte und verzweifelt als es für Zahir mit der Waffe, trotz seines hohen Könnens, kein Durchkommen gab. Ich wollte nicht wahrhaben, das Zahir jetzt auch noch durch die Hand Luminos stirbt. Und dann bricht der Balkon ab, den Zwölfen sei Dank. Und dann auch noch die Genugtuung, das Lumino Zahir um rettende Hilfe anbettelt, die der ihm ganz cool mit verschränkten Armen verweigert.
    Eine ganz große Szene. Der Autor hatte mich da, wo er sich seinen Leser nur wünschen kann: ganz in der Geschichte mit dem Herzen und nicht dem Verstand dabei. Sehr gut gemacht Andre.


    Zitat

    Was ich mich allerdings frage ist,wieso hat Lumino den Verrat Hesindios an ihm nicht kommen sehen? Es wird ja an ein zwei Stellen im Buch angedeutet,dass Lumino zumindest Zahirs Gedanken seit Jahren immer wieder ließt und der hat ihm ja bis die Sache mit Novara angefangen hat,keinen Anlass gegeben das zu machen. Also warum hat er Zahir kontrolliert Hesindio aber nicht..hat er sich von Hesindio so täuschen lassenß-Das kann ich mir fast nicht vorstellen,denn Zahir war ihm ja


    Ich glaube Hesindio und Lumino sind sich zu ähnlich. Lumino glaubt seinen Ziehsohn einschätzen zu können. Vielleicht schmeichelt es ihm sogar, das Hesindio denkt und auch handelt wie er. Ich denke Lumino sah deshalb auch keinen Grund in die Gedanken Hesindios einzudringen. Das sein Ziehsohn, wie er in jüngeren Jahren, durch Mord an die Spitze der Familia kommt, schließt er wahrscheinlich aus, da er ja bereit ist, seinen Nachfolger in Kürze zu benennen.
    Zahir dagegen ist Lumino wahrscheinlich in seiner Art etwas fremder, obwohl er nie gegen seinen Vater aufbegehrt und alle seine Wünsche erfüllt. Selbst als es um seine große Liebe geht. Aber irgendwie scheint Lumino ein grundsätzliches Mißtrauen gegen Zahir zu hegen, was vielleicht mit seiner Herkunft aus dem Volk der Zahori zu tun hat.
    Wie wir ja wissen ein verhängnisvoller Fehler. Aber diese Fehleinschätzung macht ihn irgendwie auch ein bißchen menschlicher. Auf jeden Fall rundet es sein grausames Leben göttergefällig ab.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()

  • Erkältungsbedingt habe ich jetzt über eine eine Woche für den Abschnitt benötigt (und den Anfang schon fast wieder vergessen)...


    Ich kann den anderen nur zustimmen, in sich war das Buch und vorallem der Xetarro-Handlungsstrang schön geschlossen. Sehr schade, dass es nicht spanned zu lesen war, da Andre es ja schon halb vorher gepostet hatte.


    Bei Boromeo gewinne ich langsam den Eindruck, dass wir ihn wohl bis zum Ende der Reihe nicht loswerden...

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen