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  • Ich bin hier schon angekommen, werde aber erstmal zum Zweitbuch greifen und warten. Wenn man nicht aufpasst, ist das Buch nämlich ganz fix verschlungen. ;D


    Zuerst eine Frage zur zweiten Karte. Müsste an der sternenförmigen Festung nicht Karat-Dor statt Guardaja stehen? Denn wie wir erfahren, ist es doch Gebiet und Burg der Schattenherren. Oder liegt es daran, dass es ehemals zu Guardaja gehörte, die Schatten diesen Teil aber schon erobert haben? Aber der Bau dürfte doch einige Zeit gedauert haben, selbst wenn sie dafür Tausende Steinmetze/Sklaven hatten. Erschreckend wie nah sie den Minen sind und die Festung steht uneinnehmbar wie ein Fels. :schwitzen: Jedenfalls irritiert mich der Name.


    Liola... was ist nur aus ihr geworden? Sie ist eine erschreckende Persönlichkeit! Aber ich kann es nachvollziehen. Nach allem was berichtet wird, saugen die Schatten die Gefühle aus und erschaffen leere Hüllen, die sie mit ihren Regeln und Bosheiten füllen können. So muss ich mir das vostellen, oder? Und bei Liola hat es dramatisch gut funktioniert, da sie sehr jung zu ihnen kam. Da verwundert es mich auch nicht, dass sie so toll von ihren Vater spricht und ihm für ihr Leben bei den Schatten sogar dankbar ist.
    Jetzt geht mir natürlich vieles durch den Kopf.... kann man umgekehrt auch die böse Energie der Schhaten wieder entfernen und schöne Gefühle zulassen? Braucht es dafür vielleicht eine Macht wie das Mondsilber und den richtigen Zeitpunkt/das richtige Ritual? Hach...


    Helion dagegen begeistert mich. Sein Charakter und seine Ziele sind klar, ihm traut man kein Straucheln zu. Nur der Gedanke an Ajina und ihre Herkunft hat ihn etwas aus der Bahn geworfen. Kein Wunder wenn sein Meister ihm immer die Geschichten des Modranel erzählte und sie ihn prägten. Das muss ein ziemlicher Schlag ins Gesicht gewesen sein, in Ajina dessen Tochter zu erkennen. Ich hoffe er behält einen klaren Kopf und kann seine Mission ausführen. Ach wenn der Mord an einer Schattenherzogin ein sehr hoch gestecktes Ziel ist. Selbst einem geübten Zauberer in Schattensprüchen traue ich so etwas kaum zu. Das ist schon etwas anderes, als schwebendes Pulver. :o


    Das Ritual mit der Entstehung der Rüstung war ganz toll! Das muss sehr bewegend sein, eine zweite Haut aus Mondsilber zu erhalten und die Magie zu spüren, wenn sie entsteht. Auch das Gespräch zwischen Helion und Giswon bei der Hinrichtung des Schatten hat gut getan, Bernard. Das nahm ein wenig die Oberflächlichkeit von dem Orden, weil deutlich wird, dass tief im Inneren die wahren Ziele weiter verfolgt werden. Dabei wird es immer schwarze Schafe geben, klar. Doch der Grundgedanke ist über die Jahre und in der schrecklichen Stadt dort nie verloren gegangen.


    LG Kati :winken:


  • Ich bin hier schon angekommen, werde aber erstmal zum Zweitbuch greifen und warten. Wenn man nicht aufpasst, ist das Buch nämlich ganz fix verschlungen. ;D


    :)



    Zuerst eine Frage zur zweiten Karte. Müsste an der sternenförmigen Festung nicht Karat-Dor statt Guardaja stehen?


    Auf der ersten Karte siehst Du, dass Karat-Dor zwar in (relativer) Nähe zu Guardaja liegt, aber doch ein Stück entfernt. Karat-Dor ist der Standort einer Kathedrale, die Du vielleicht deswegen mit Guardaja assoziierst, weil sie sternförmig ist und "Der schwarze Stern" genannt wird.
    Auf der Karte kannst Du erkennen, dass Guardaja einen Pass bewacht und damit auch den Durchgang nach Süden in das Tal mit den Silbervorkommen. Deswegen ist die Festung so wichtig: Wenn die Schatten auf Guardaja fallen, haben sie Zugang zum Silbertal.
    Aber ich denke, das wird in den späteren Leseabschnitten noch sehr deutlich werden.



    Nach allem was berichtet wird, saugen die Schatten die Gefühle aus und erschaffen leere Hüllen, die sie mit ihren Regeln und Bosheiten füllen können. So muss ich mir das vostellen, oder?


    Ich fürchte, Du stellst Dir die Schattenherren noch zu menschenfreundlich vor. ;D
    Das ist natürlich im derzeitigen Leseabschnitt noch mehr als verständlich, schließlich wollte ich als Autor die Leserschaft nicht gleich mit den wirklich üblen Aspekten der Schattenherren verschrecken und habe deswegen erst mal sanft losgelegt ... Motto: "Finsterer geht immer!" >:D



    Helion dagegen begeistert mich.


    :jakka:



    Das Ritual mit der Entstehung der Rüstung war ganz toll! Das muss sehr bewegend sein, eine zweite Haut aus Mondsilber zu erhalten und die Magie zu spüren, wenn sie entsteht.


    Uiuiui, da würdest Du aber in der Ausbildung zur Adepta einen argen Rüffel einstecken müssen! ;)
    Natürlich ist es keine Magie, die ein Paladin im Tempel spürt, sondern die Gnade der Götter. Magie ist ein Wirken gegen die Götter, weil Menschen die Naturgesetze, die von den Göttern stammen, brechen. Das mögen sie gar nicht ...



    Auch das Gespräch zwischen Helion und Giswon bei der Hinrichtung des Schatten hat gut getan, Bernard. Das nahm ein wenig die Oberflächlichkeit von dem Orden, weil deutlich wird, dass tief im Inneren die wahren Ziele weiter verfolgt werden. Dabei wird es immer schwarze Schafe geben, klar.


    Vielen Dank. Ich halte es für wichtig, dass es in der Fantasy nicht nur fantastische Kreaturen gibt, über die man staunen kann, sondern auch echte Menschen, die die Geschichte "erden", weil sie etwas mit der Lebenswirklichkeit der Leserschaft zu tun haben. Die Mondschwerter sind deswegen seit Jahrhunderten auf dem Spielfeld, weil sie keine Träumer sind, sondern, wenn man so will, "Realpolitiker". Auch bei ihnen gibt es Fanatiker, Träumer, Mitläufer, Verräter ... Sie sind eben Menschen. Deswegen ist die Aussage: "Die Mondschwerter wollen und tun dies und das" immer ungenau - so, wie "Die Fantasy-Fans wollen dies und das". Wenn man aus den Millionen Fantasy-Fans zufällig einen heraussucht, wird man vermutlich einen erwischen, der Tolkien mag. Diese Vorliebe ist typisch für Fantasy-Fans. Es gibt aber welche, die Tolkien öde finden. So ist das bei den Mondschwertern auch. Manche brennen für den Kampf gegen die Schatten, und viele werden das auch behaupten, weil es für ihren Orden konstituierend ist. Aber es gibt eben auch einige, die nur dabei sind, weil sie dadurch einflussreiche Positionen an Fürstenhöfen besetzen können ...
    Menschen halt ...

  • Der Kampf zwischen Helion und Narron war mir einfach zu kurz. Helions Sieg kam zu schnell.
    Aber die Aufnahme in den Orden der Mondritter, das werden des Paladins durch die Gnade der Göttin, war grandios. Ich hatte richtig Gänsehaut beim Lesen. Helion ist ein wunderbarer Charakter, dessen Lebensweg ich gerne weiter folge.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Der Kampf zwischen Helion und Narron war mir einfach zu kurz. Helions Sieg kam zu schnell.


    Ich bin selbst ein Freund von Kampfszenen. Da kommen noch einige, und da wird dann auch mehr auf dem Spiel stehen ...



    Aber die Aufnahme in den Orden der Mondritter, das werden des Paladins durch die Gnade der Göttin, war grandios. Ich hatte richtig Gänsehaut beim Lesen.


    :freu: :freu: :freu:


  • Ich bin selbst ein Freund von Kampfszenen. Da kommen noch einige, und da wird dann auch mehr auf dem Spiel stehen ...


    Oooh das hoffe ich doch!


    In diesem Abschnitt gab es aber meiner Meinung nach schon ein wenig Aktion, was ich sehr gut fand. Auch die Szene in der Helion den Schattenherren bekämpft fand ich toll.


    Und Liólas Auftritt fand ich auch richtig stark. Ich bin sehr gespannt wie ihre Rolle noch zum tragen kommt. Sie gefällt mir auf jeden Fall sehr gut.
    Lióla scheint einen starken "Glauben" an den Schattenkult zu haben. Von Ajinas Glauben habe ich bisher nicht soviel mitbekommen. Und die beiden Schwester sind sich trotz der großen Differenzen recht ähnlich, beide dienen ihrem "Glauben" und für mein Verständnis haben sie auch vergleichbare Ränge(?).
    Und klar wurde sie (Lióla) stark beeinflusst, aber ich glaube nicht dass sie keinerlei Gefühle mehr hat - zum Beispiel wie sie über Avin denkt: Sie mag ihn nicht (S.111), also muss es ja auch Menschen/Andere geben die sie mag.


    In dem Abschnitt wurde für mich auch nochmal deutlich wie groß die Unterschiede zwischen den "Guten" und "Bösen" doch sind.


    Gut finde ich auch dass Helion nun anders auf Ajina reagiert. Ich glaube allerdings nicht, dass es daran liegt wer ihr Vater ist, sonder daran dass er diesen vielleicht töten muss (S.99). Wer will schon gerne den Vater eines geliebten Menschen töten? Auch wenn der Vater böse ist.


    Es ist ja auch nicht klar auf welcher Seite Modranel spielt, darauf bin ich auch gespannt.
    Vielleicht weiß er das ja selber noch nicht so genau und entscheidet das je nach Bedarf? Wenn er auf der Seite der Mondschwerte wäre und die Magie nun für "Gutes" einsetzen würde, wären seine Gedanken im Prolog immerhin richtig gewesen. So ganz mag ich daran aber nicht Glauben, Macht verleitet die Menschen ja gerne mal dazu Böses zu tun (da muss man sich ja nur den Schattenkult ansehen).


  • In diesem Abschnitt gab es aber meiner Meinung nach schon ein wenig Aktion, was ich sehr gut fand. Auch die Szene in der Helion den Schattenherren bekämpft fand ich toll.


    Vielen Dank. :)



    Und die beiden Schwester sind sich trotz der großen Differenzen recht ähnlich, beide dienen ihrem "Glauben" und für mein Verständnis haben sie auch vergleichbare Ränge(?).


    Ajina ist eine Adepta. Sie steht (ebenso wie Nalaji) unter der "Aufsicht" von Oberin Esmalla. (Seite 40)
    Lióla ist eine "Dunkelruferin", die den "Seelenbrecher" Avin herumkommandieren kann, ohne dass dieser gegen die herablassende Behandlung protestieren würde. (Seite 111 - 113)



    ... zum Beispiel wie sie über Avin denkt: Sie mag ihn nicht (S.111), also muss es ja auch Menschen/Andere geben die sie mag.


    Scharf beobachtet, Phy! ;)



    Gut finde ich auch dass Helion nun anders auf Ajina reagiert. Ich glaube allerdings nicht, dass es daran liegt wer ihr Vater ist, sonder daran dass er diesen vielleicht töten muss (S.99). Wer will schon gerne den Vater eines geliebten Menschen töten? Auch wenn der Vater böse ist.


    Eine Frage an die Leserunde: Stimmt Ihr Phys Vermutung zu? Was denkt Ihr, warum Helion sich distanziert zeigt?


  • Eine Frage an die Leserunde: Stimmt Ihr Phys Vermutung zu? Was denkt Ihr, warum Helion sich distanziert zeigt?


    Hmm... aber Ajina ist Priesterin und untersteht dem Orden. Wenn ihr Vater ein Verräter wäre, würde sie doch trotz allen Schmerzes die Notwendigkeit erkennen, dass er nicht überleben darf? So traurig das auch klingt.
    Ich sehe Helions Distanziertheit eher darin, dass er von ihrer Herkunft ein wenig geschockt ist. Er hat die ganzen Geschichten seines Meisters gehört und muss erstmal einen Weg finden, damit umzugehen. Allerdings hoffe ich auch, dass er zwischen Ajina und ihrem Vater trennen kann. Sie sind schließlich unterschiedliche Menschen. :-\

  • Hmm... aber Ajina ist Priesterin und untersteht dem Orden. Wenn ihr Vater ein Verräter wäre, würde sie doch trotz allen Schmerzes die Notwendigkeit erkennen, dass er nicht überleben darf? So traurig das auch klingt.
    Ich sehe Helions Distanziertheit eher darin, dass er von ihrer Herkunft ein wenig geschockt ist. Er hat die ganzen Geschichten seines Meisters gehört und muss erstmal einen Weg finden, damit umzugehen. Allerdings hoffe ich auch, dass er zwischen Ajina und ihrem Vater trennen kann. Sie sind schließlich unterschiedliche Menschen. :-\


    Und das war halt mein Gedanke: er trennt dazwischen und macht sie dafür nicht verantwortlich. Schließlich ist sie eine Priesterin und dadurch ja auf seiner Seite. Und hat sich ja trotz ihres Vaters für diesen Weg entschieden (*) Aber wenn es darum geht dass der eigene Vater stirbt könnte ich mir vorstellen dass ihre Emotionen überwiegen. Ich hatte im ersten Teil den Eindruck, dass sie sich darüber freut, dass ihr Vater mit an die Front geht und habe dadurch den Eindruck bekommen, dass sie froh darum ist, dass er zurück zum Guten gefunden hat.


    (*) Als ich den Satz grad eingefügt habe kam mir die Idee: Oder hat sie sich wegen ihrem Vazer für diesen Weg entschieden? Als Kontrast ooooder um ihm interne Informationen zu beschaffen und den Rücken frei zu halten? Schließlich war Modranel ja irgendwie eine Art Verräter?



    Ajina ist eine Adepta. Sie steht (ebenso wie Nalaji) unter der "Aufsicht" von Oberin Esmalla. (Seite 40)
    Lióla ist eine "Dunkelruferin", die den "Seelenbrecher" Avin herumkommandieren kann, ohne dass dieser gegen die herablassende Behandlung protestieren würde. (Seite 111 - 113)


    Ah gut, der Unterschied war mir zwar irgendwie bewusst, aber ich vermutete über Lióla auch noch jemanden der eine ähnliche Funktion hat wie die Oberin. (Deswegen auch das Fragezeichen ;))
    Trotzdem finde ich es interessant, dass beide wichtige Rollen übernommen haben. Lióla hät auch einfach dem Schattenherren zum Opfer fallen können (so gierig wie der war) und Ajina hätte als leichtes Mädchen auf der Straße enden können :)



    Scharf beobachtet, Phy! ;)


    Ja irgendwie ist sie mir halt nicht vollkommen unsymphatisch. Auch wenn sie auf der "falschen" Seite spielt. Ich find ihre Art sehr nachvollziehbar und gut geschrieben und ich bin gespannt was aus ihr wird, vielleicht hab ich deswegen die Stelle aufmerksamer gelesen ;)

  • Dass Helion den Kampf gegen Narron gewinnt, war zu erwarten. Aber es ist doch wirklich eine doofe Regel, dass der Verlierer nun nicht zum Paladin gemacht wird, sondern erstmal abwarten muss. Zuerst ist Narron in meiner Achtung sehr gestiegen, als er sich dennoch zum Kampf meldet, dann halt nur als Knappe. Aber in seiner ganzen überheblichen Art mag ich ihn dann doch nicht so recht.


    Dass Modranel im geheimen gegen die Schattenherren paktiert, hat mich überrascht. Ich hatte ihn als hoffnungslosen Fall abgestempelt und nichts Gutes mehr von ihm erwartet. Wobei wir ja auch nicht wirklich wissen, welche Ziele er eigentlich verfolgt. Ich würde ihm auf jeden Fall kein Stück weit trauen.


    Ajinas Rolle in diesem ganzen Spiel ist mir noch nicht so recht klar. Wie steht sie zu ihrem Vater?
    Schade, dass Helion sich aufgrund ihres Vaters ihr gegenüber nun erst einmal zurückhaltender verhält, aber von seinem Standpunkt aus durchaus nachvollziehbar, wie ich finde.


    Dass der Ordensmarschall Giswon doch nicht nur ein verfetteter Lebemann ist, sondern eben den Krieg auf dem politischen Parkett fortführt und dort seine eigenen Kämpfe ausfechten muss, fand ich gut dargestellt.
    Mir gefällt auch, dass Helion trotz seiner anfänglichen Voreingenommenheit in der Lage ist, so etwas zu begreifen und sein Urteil zu revidieren.


    Was genau ist Lióla nun? Ich habe das noch nicht begriffen, fürchte ich :-[
    Sie dient irgendwie diesem Schattenherren, hilft ihm, die Emotionen der Menschen "abzuschöpfen"?
    Ok, gerade nochmal nachgelesen, Dunkelrufer sind im Glossar ja erklärt.
    Kann das jeder oder ist sie durch ihre besondere Geburt da speziell befähigt?

  • Ich bin absolut begeistert von den handelnden Personen. Jede handelt logisch. Ich hatte doch die Ahnung. dass Giswon mehr ist als ein adliger Laffe. Freu freu, dass ich recht hatte.
    Ich war neugierig, wie Bernd es löst, dass genau die beiden gegeneinander kämpfen, die uns als rechtschaffende, auf den Kampf gegen die Schattenherren ausgerichtete Sympatieträger vorgestellt werden und beide eine Hauptrolle spielen. Da ist es doch schwer, sich zu entscheiden, wer den Sieg davon trägt. Der Kampf war auch für mich ziemlich kurz, obwohl ich kein Freund von Kampfszenen bin. Ich habe aber verstanden, dass es hier um die Einstellung ging, wer schneller von seiner überheblichen Sicht auf den Gegner abläßt und sich dem Kampf ernsthaft stellt. Trotzdem ist es hier für mich ein wenig unlogisch. Treaton hat ihn auf die Regeln dieses Kampfes nicht vorbereitet und Helion hat nicht vorher nach den Regeln gefragt. Das verschafft ihm einen deutlichen Nachteil. Also ist scheinbar die Ausbildung der Anwärter nicht wirklich gut genug? Wo liegt der Fehler von Narron? Ich denke er hat nicht erkannt, einen ebenbürtigen Gegner zu haben und nur das Überraschungsmoment hat den Sieg für Helion gebracht. Deshalb war der Kampf auch relativ kurz. Liege ich da richtig? Was sagen die Kenner?


    Kurzzeitig hatte ich Angst, dass die Paladine in eine Falle gelockt werden und bin sehr erliechtert, dass dies nicht so geschehen ist.


    (ich habe ein wenig Probleme damit, Zitate einzufügen, der fügt bei mir immer alles ein und ich muß dann umständlich alles andere löschen, geht das einfacher?) -also jemand meinte Narron sei überheblich. Ich finde das gar nicht. Dafür, dass er im Kampf von einem "Niemand" besiegt wurde und nun ungfeschützt in den Kampf zieht finde ich ihn sehr zurückhaltend. Etwas, das mir übrigens sehr gefällt. Es ist so völlig gegen das Klischee.


    Lióla, ja da hatte ich mir gewünscht sie zu sehen. Und nun ist es wirklich spannend. Der Vater wird einst zwischen seinen Töchtern stehen. Das wird dann wirklich schwarz. Aber es ist klar, dass sie so von ihrem Vater denkt. Dieser Glaube hat verhindert, dass sie gebrochen ist. Sie sieht ihn als besonders klugen Verhandlungsspartner und will einfach ihr jetziges Leben wirklich als Geschenk sehen. Naja, Bernd hat geschrieben, dass die Schattenherren noch viel böser sind als wir sie jetzt erleben, aber ich finde es interessant, dass sie ihre eigene Gesellschaft aufgebaut haben und eigentlich auch nur alles dafür tun, sich und ihre Lebensweise zu schützen. Interessant ist es die "Gläubigen" zu erleben. Welchen Reiz hat die Gesellschaft außer der Unsterblichkeit? Kann man das Böse auch von einer anderen Seite sehen? Ein wenig denke ich an "ich, der letzte Mensch" Wie sehr ist das Böse von unserer Sichtweise abhängig? Mir ist einfach diese absolute Abwendung von der Magie suspekt und wie man sieht ist ohne sie der Kampf eigentlich schon verloren.

  • Zitat

    Auch die Szene in der Helion den Schattenherren bekämpft fand ich toll.


    Bei aller Intensität der Szene, gerade auch in der Vorbereitung im Haus der Mondritter, hat mich an dieser Situation dieser typische Filmcharakter, wenn der eine erledigt ist, greift der nächste in den Kampf ein, solange warten die einzelnen Teilnehmer bis sie an der Reihe sind, gestört.
    Ich kann ja gerade noch verstehen, das man in Kreaton Kampf mit Gerrion nicht eingreifen will, ist halt eine Frage der Ehre. Aber da sind zwei potentiell extrem gefährliche Gegner und eigentlich sind alle dazu gekommen den Schattenlord zu töten und seine Helfer zu bezwingen. Und dann wird einfach abgewartet.
    Dann noch die drei im Keller. Von der Beschreibung her, stelle ich mir den Kampf oben recht laut vor. Trotzdem kommen die drei erst hoch, als alles vorbei ist. Das war für mich alles zu viel 'Warten bis ich dran bin'.
    Aber ansonsten hat die Szene sehr gut deutlich gemacht, wie die Schattenherren vorgehen. Beängstigend fand ich, das sie sozusagen mitten unter den Menschen sind. Man trifft sich mit den Schattenherren nicht nur an halbverfallenen Orten, sondern sogar in den Städten mitten im Alltag. Und niemand ist vom Paktieren ausgenommen. Egal ob Familienvater oder Mondritter. Jeder könnte also mit einem Schattenherren im Bunde sein. Ein wahrlich düsteres Szenario.
    Da wirkt Helion dann um so mehr wie eine Lichtgestalt.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Vielleicht erinnere ich mich falsch aber ich hatte den Eindruck dass der zweite neue Mondritter relativ schnell angriff und auch recht schnell erledigt war, so das kaum Zeit war zu helfen für Helion.
    Und Kreaton wurde auch recht überraschend so stark verletzt. Zunächst wirkte es ja so, dass er gewinnen würde.


    Die drei im Keller fand ich auch verwunderlich, die müssten den Keller ja auch recht fix durchsucht haben, soviel kann da ja nicht sein, also selbst wenn sie nichts gehört hätten: Was haben die da unten gemacht?


    Allerdings war das wohl nötig, um zu zeigen wie toll Helion ist.


  • Allerdings war das wohl nötig, um zu zeigen wie toll Helion ist.


    Helion ist natürlich ein toller Hecht, das ist klar! ;D
    Zur Ehrenrettung der "drei aus dem Keller" können wir uns auf Seite 81 anschauen, wie das Haus aufgebaut ist:

    Zitat


    Jedes Stockwerk bestand nur aus einer Handvoll Zimmer. Die Paladine stießen Türen auf und rissen Vorhänge von ihrem Gestänge, dann stürmten sie weiter. Hier musste tatsächlich Unheiliges vorgehen, denn Helion bemerkte, dass sich das Mondsilber von Waffen und Rüstungen gelb färbte und schnell dunkler wurde, bis es rot gloste.
    Erst unter dem Dach wurden sie fündig.


    Demnach liegen mehrere Stockwerke zwischen Keller und Kampfschauplatz. Die geschmähten drei müssen also erst einmal hören, dass dort oben etwas vorgeht, zu der Einschätzung kommen, dass sie dort gebraucht werden (wenn sie vorschnell nach oben eilen, könnte ihnen aus dem Keller jemand entwischen) und dann mehere Treppen nach oben hetzen - im Gegensatz zu Usain Bolt aber nicht im luftigen Leichtathletik-Dress, sondern in einer Vollrüstung und mit einem Kampfschild am Arm. Klar sind die fit - aber eine halbe Minute darf ihnen auch eine drakonische Leserin zugestehen ... ;)

  • Mir ist das alles auch erst aufgefallen als Torshavn das ansprach.
    Für mich ist die Szene vollkommen gut. :)


    Vorallem hat Helion schön Taktisch gehandelt und es war gut zu lesen was er sich bei seiner Handlung gedacht hat.

  • Wegen mir hätte der Kampf zwischen Narron und Helion auch länger sein könnnen ;D Andererseits ist es auch ganz gut, daß sie sich nicht zu sehr verkloppt haben und somit noch fit sind für die wirklich wichtigen Kämpfe.



    Aber die Aufnahme in den Orden der Mondritter, das werden des Paladins durch die Gnade der Göttin, war grandios. Ich hatte richtig Gänsehaut beim Lesen. Helion ist ein wunderbarer Charakter, dessen Lebensweg ich gerne weiter folge.


    Ja, das hat mir auch sehr gut gefallen, wie das Silber alles überzogen hat und die Rüstung sich dem Körper anpasst.


    Und dann kommt es in der gleichen Nacht zum ersten Zusammentreffen Helions mit einem Schattenherrn. Die Essenz, auf die die Schattenherren es abgesehen haben, ist dann wohl der Lebenssaft oder -kraft, die sie ihren Opfern entreissen und diese damit vorzeitig (und ziemlich schnell) altern lassen - gruselig. Und je verzweifelter das Opfer, umso leichter kann diese Essenz abgezapft werden.


    Helion schafft es, des Osadro recht schnell zu überwältigen; da dachte ich, na, das war doch jetzt gar nicht sooo schwierig, konnte mir aber nicht vorstellen, daß das wirklich immer so leicht gehen soll. Giswon bestätigt dies später auch Helion, daß das Überwinden eines Osadros normalerweise deutlich schwieriger ist.



    Zur Ehrenrettung der "drei aus dem Keller" können wir uns auf Seite 81 anschauen, wie das Haus aufgebaut ist:


    Demnach liegen mehrere Stockwerke zwischen Keller und Kampfschauplatz. Die geschmähten drei müssen also erst einmal hören, dass dort oben etwas vorgeht, zu der Einschätzung kommen, dass sie dort gebraucht werden (wenn sie vorschnell nach oben eilen, könnte ihnen aus dem Keller jemand entwischen) und dann mehere Treppen nach oben hetzen - im Gegensatz zu Usain Bolt aber nicht im luftigen Leichtathletik-Dress, sondern in einer Vollrüstung und mit einem Kampfschild am Arm. Klar sind die fit - aber eine halbe Minute darf ihnen auch eine drakonische Leserin zugestehen ... ;)


    Das kam mir eigentlich alles sehr stimmig vor: wegen dieser Beschreibung bin ich davon ausgegangen, daß das Haus über mehrere Stockwerke verfügen wird und fand das nachvollziehbar, daß die Drei im Keller nichts von den Geräuschen aus dem Dachgeschoss mitbekommen haben.


    Und Modranel soll nun tatsächlich wieder die Seiten gewechselt haben? Hmm, also, da traue ich ihm im Moment auch noch nicht über den Weg. Ich könnte mir bei ihm vorstellen, daß er durchaus weiterhin eigene ehrgeizige Ziele verfolgt. Allerdings müßten das Ziele sein, die stärker sind als der Wunsch nach Unsterblichkeit?


    Daß Lióla genauso kalt und herzlos zu sein scheint, wie die Schattenherren, verwundert mich nicht: sie war jung genug, als sie zu den Osadros kam, um leicht und vollständig manipuliert zu werden. Aber ich hoffe mal, daß irgendwo noch ein Funken Gutes in ihr ist ... Im Moment scheint sie sehr zufrieden mit ihrem Leben zu sein, wenn sie ihren Vater verstehen kann, daß er sie hergegeben hat, sie ist ihm sogar dankbar dafür.


    Narron zieht also auch mit in den Krieg, das dachte ich mir schon ... allerdings ist er nur Waffenknecht. Schade, daß die Regeln es so vorsehen, daß der Verlierer kein Paladin werden kann ... dabei könnte der Orden um jeden "echten" Paladin, den sie kriegen können, eigentlich froh sein.
    Gut ist auch, daß Narron akzeptiert, daß er von Helion besiegt wurde und die Beiden hoffentlich nicht noch neben dem Kampf gegen die Osadros ihre eigenen Rivalitätskämpfe austragen. Mir haben auch Narrons Erzählungen über die Seelennebel gut gefallen. Ansonsten bin ich aber noch nicht richtig mit ihm warm geworden, dafür ist er im Moment noch zu fremd; bin aber gespannt darauf, ihn näher kennenzulernen und auch darauf, welche Rolle er noch spielen wird.


    Daß Giswon doch nicht nur ein Geck ist, hat mir ebenfalls gut gefallen, er kämpft seine eigenen Schlachten auf dem politischen Parkett, aber das ist auch nicht zu unterschätzen.


  • Eine Frage an die Leserunde: Stimmt Ihr Phys Vermutung zu? Was denkt Ihr, warum Helion sich distanziert zeigt?


    Hm, Vermutungen habe ich mehrere, kann mich aber auf keine sicher festlegen:
    1.) Wie Phy vermutet, könnte Helion sich nun distanzierter gegenüber Ajina verhalten, weil er evtl. ihren Vater töten muß - und er ihr das natürlich nicht auf die Nase binden kann
    2.) Er ist verliebt in sie und will nicht, daß sich etwas tieferes zwischen ihnen entwickelt und sie im Nachhinein zu sehr um trauern muß, falls er stirbt, was bei diesem Krieg alles andere als unwahrscheinlich ist. An diese Vermutung glaube ich selber allerdings am wenigsten.
    3.) Vielleicht ist Helion sich nicht sicher, inwieweit er Ajina tatsächlich trauen kann; evtl. ist er mißtrauisch, weil er nun weiß, wer ihr Vater ist und was er damals getan hat. Vielleicht befürchtet er, daß nicht nur der Vater, sondern auch die Tochter ein falsches Spiel spielen könnte.

  • Zitat

    Daß Lióla genauso kalt und herzlos zu sein scheint, wie die Schattenherren, verwundert mich nicht: sie war jung genug, als sie zu den Osadros kam, um leicht und vollständig manipuliert zu werden. Aber ich hoffe mal, daß irgendwo noch ein Funken Gutes in ihr ist ... Im Moment scheint sie sehr zufrieden mit ihrem Leben zu sein, wenn sie ihren Vater verstehen kann, daß er sie hergegeben hat, sie ist ihm sogar dankbar dafür.


    Liolas erster Auftritt nach dem Prolog finde ich etwas zwiespältig. Auf der einen Seite die Darstellung ihres Charakters gefällt mir sehr gut. Ich habe nun eine lebhafte Vorstellung von ihr, und bin sehr gespannt auf das Zusammentreffen mit dem Rest der Familie.
    Die Führung der jungen Mondpriesterin durch die Kathedrale fand ich etwas aufgesetzt, künstlich. Ein bißchen nach dem Motto, ich zeig dir mal wie mächtig, bzw. wie böse wir sind.
    Neugierig bin ich auf diese junge Mondpriesterin? Wer ist sie? Hoffentlich spielt sie noch eine Rolle. Vielleicht ist sie ja auch mit Ajina bekannt und in ihrem Auftrag in der Höhle des Löwen? Mal schauen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • So, ich schreibe jetzt erst einmal meine Eindrücke ohne die vorigen Kommentare gelesen zu haben (in der Hoffnung, nicht nur das zu schreiben, was andere schon mehrmals erwähnt haben...)! ;)


    Die Kampfszene zwischen Helion und Narron fand ich etwas kurz, ich hätte Narron am Ende gerne etwas länger "leiden" sehen (er ist mir nämlich nicht wirklich symphatisch...) ;)
    Er wirkte in dieser Szene, wie auch im allgemeinen, sehr arrogant auf mich und sehr von sich selbst überzeugt (obwohl es ja nicht immer unbedingt schlecht ist, von sich selbe überzeugt zu sein), vor allen Dingen als er sagt: "Ein Niemand also!"
    Er kennt Helion nicht und scheint ja auch keine hohe Meinung von seinem Meister Treaton zu haben.
    Im Kampf ist diese Selbstüberschätzung auf jeden Fall ein Fehler von ihm gewesen wie wir "gesehen" haben...
    Das diese Arrgonz und Beleidigung so an Helion abprallen fand ich sehr schön.
    Ich schätze ihn so ein, daß er eher ein Mann der Tat als unnötiger Worte ist und er sich somit auf die wichtigen Dinge konzentriert die es braucht um einen Kampf zu gewinnen.
    Die Szene, in der Helion seine Rüstung und sein Schwert erhält, ist sehr bewegend und schön beschrieben, da springt bei mir gleich das Kopfkino an.
    Ich konnte mir richtig vorstellen, wie sich die Rüstung aus Silber quasi wie eine zweite Haut um Helion legt und aus dem unscheinbaren Schwert eine glänzende und würdige Waffe wird (die Idee, daß das Silber mit seinem Blut vermischt wird und somit ein Teil von ihm selber in der Rüstung und in dem Schwert sind hat mir übrigens sehr gut gefallen)!
    Die Meinung, die Helion von dem Orden der Mondschwerter und seiner Mitglieder hat, scheint mir allerdings nicht besonders hoch zu sein, was wohl an dem für ihn "zügellosen" Verhalten der Ritter liegt (von den zwei "vollendet geformten Halbkugeln" hätte sich wohl nur die wenigsten Männer abgewendet...)! ;) ;D *Immernochgrinsenmuß*
    Kurz darauf muß Helion das erste Mal seinen Mut und seine Kraft zeigen im Kampf gegen einen Schattenherren.
    Ein Ritter des Ordens hat sich mit einem Schattenherren zusammengetan um die Frau zu bekommen, die ihn abgelehnt hat (typisches verletztes männliches Ego...???) ;D
    Die Szene auf dem Dachboden empfand ich als sehr düster und beklemmend und die Beschreibung des Schattenherren ziemlich gruselig.
    Das er der jungen Frau alle Lebenskraft genommen und sie damit zu einer Greisin gemacht hat ist dann wohl sein Anteil an dem Handel mit Gerrior.
    Zum Schluß gelingt es Helion aber Dank einer geheimnisvollen Waffe den Schattenherren zu besiegen und ihn gefangen zu nehmen! :schwert:
    Die Szene, in der der Osadro auf dem Dach des Tempels steht und er von der Menge begafft und bestaunt wird, erinnert mich an das an den Pranger bzw. den Scheiterhaufen stellen der vermeintlichen Hexen im Mittelalter oder die "Volksfeststimmung" die damals bei einer Hinrichtung herrschte.
    Es ist für mich eine furchtbare Vorstellung, daß es für die Menschen damals ein Grund zum "Feiern" gewesen ist, wenn Andere so grausam hingerichtet worden sind.
    Helion wirkte sehr erschüttert und fassungslos, als Giswon ihm erzählte, was der Schattenherr Agara angetan hat und ich denke, daß wird seinen Haß auf die Schattenherrn nur noch mehr werden lassen (verständlicherweise)...
    Das er als Bezwinger des Schattenherren diesen dann schlußendlich töten durfte ist für ihn sicherlich eine Befriedigung.
    Für das, was der Schattenherr getan hat, ist er aber für meinen Geschmack etwas "zu Schnell" ins Jenseits befördert worden.
    Das er aber anscheindend "kein Freund" von Folter und unnötigem langen Leiden lassen ist, macht ihn mir persönlich sehr symphatisch! :-*
    Dann erfüllt sich nun am Ende des Kapitel auch endlich Helions Traum und er macht sich auf den Weg zur Front.
    Das die geheimnisvolle Waffe, mit der Helion den Schattenherren besiegt hat, von Modranel stammt hat mich wirklich überrascht.
    So ganz kann ich allerdings nicht glauben, daß er wieder zu den "Guten" gehört und jetzt gegen die kämpfen will, mit denen er einst einen Pakt geschlossen hat, da bleibe ich mißtrauisch.
    Und das Ajina Modranels Tochter ist muss Helion glaube ich erst einmal verdauen...! :ohnmacht:
    Endlich erfahren wir auch etwas über Liola und ihrem Leben bei den Schattenherren.
    Sie geht ganz in ihrer Rolle als Dunkelruferin auf und wirkt auf mich ziemlich berechnend, kalt und unbarmherzig (was unter den Umständen, unter denen sie seit ihrer Kindheit lebt nicht verwunderlich ist).
    Nach der Beschreibung von Karat-Dor ist das ein Ort, an dem man nicht länger als unbedingt nötig verweilen möchte.
    Dieser Teil verbreitet eine düstere, hoffnungslose und bedrückende Stimmung.
    Das Liola allerdings so große Stücke auf ihren Vater hält und ihm quasi noch dankbar dafür ist, daß er sie den Schattenherren ausgeliefert hat erstaunt mich doch sehr
    Sie glaubt und hofft, daß auch er eines Tage zu den Schattenherren übertreten wird und ich bin im Moment fast eher geneigt auch daran zu glauben, daß Modranel ein falsches Spiel spielt um durch den Übertritt zu den Schattenherren vielleicht noch mehr Macht zu erlangen.
    Es scheint so, daß keine der beiden Schwestern ihrem Vater die Dinge vorwerfen die er getan hat oder ihn dafür hassen.
    Das finde ich schon sehr erstaunlich...


  • Für das, was der Schattenherr getan hat, ist er aber für meinen Geschmack etwas "zu Schnell" ins Jenseits befördert worden.
    Das er aber anscheindend "kein Freund" von Folter und unnötigem langen Leiden lassen ist, macht ihn mir persönlich sehr symphatisch! :-*


    Soweit ich das verstandeb gave war der Schattenherr eine Woche Gefangener und wurde auch befragt. Man hat wohl nur nicht viel erfahren und das auf dem Dach erschien mir nur als letzte Hinrichtung. Und Sonnenlicht scheint den Schattenherren einiges auszumachen. Helions Schlag war in meinen Augen nur der beendende Schlag. Zu mal vorher ja auch gesagt wird, dass der Schattenherr nicht so leicht davon kommen soll, als Helion seine Mitstreiter bittet ihn zu erschlagen (noch auf dem Dachboden).