02 - Seite 61 bis Seite 123

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

  • So, ich schreibe jetzt erst einmal meine Eindrücke ohne die vorigen Kommentare gelesen zu haben (in der Hoffnung, nicht nur das zu schreiben, was andere schon mehrmals erwähnt haben...)! ;)


    schade, ich hätte mich auf eine Auseinandersetzung gefreut und da es einfacher ist schreibe ich meine Kommentare dazu in das Zitat rein. Ich hoffe, das geht und vielleicht klappt es ja noch mit der Diskussion ;D.


    Zitat


    Die Kampfszene zwischen Helion und Narron fand ich etwas kurz, ich hätte Narron am Ende gerne etwas länger "leiden" sehen (er ist mir nämlich nicht wirklich symphatisch...) ;)
    Er wirkte in dieser Szene, wie auch im allgemeinen, sehr arrogant auf mich und sehr von sich selbst überzeugt (obwohl es ja nicht immer unbedingt schlecht ist, von sich selbe überzeugt zu sein), vor allen Dingen als er sagt: "Ein Niemand also!"


    was würdest Du sagen, wenn Du Dich 5 Jahre gequält hast und dann kommt einer von der Straße, den niemand kennt und er wird als Dir ebenbürtig hingestellt? Dort ist er doch ein Niemand. Ich verstehe nicht, wieso er Dir so unsympatisch ist.



    Zitat


    Das diese Arrgonz und Beleidigung so an Helion abprallen fand ich sehr schön.


    Ja, aber ist er nicht auch arrogant? Er hält das einfach für Märchen, die ihm da erzählt werden. Vielleicht wollte ihn Narron ihn wirklich warnen? Vielleicht gibt es einiges, dass er in in seinem Dorf nicht gelernt und nicht gesehen hat. Wer ERfahrungen anderer als Märchen abtut ist für mich auch arrogant.


    Zitat


    Es ist für mich eine furchtbare Vorstellung, daß es für die Menschen damals ein Grund zum "Feiern" gewesen ist, wenn Andere so grausam hingerichtet worden sind.


    Ich bin überzeugt, dass es heute genauso wäre. Warum wohl hat so eine Sendung wie Dschungelcamp die höchsten Einschaltquoten? Wie weit sind wir noch entfernt von "Running Man"?


    Zitat


    Das die geheimnisvolle Waffe, mit der Helion den Schattenherren besiegt hat, von Modranel stammt hat mich wirklich überrascht.
    So ganz kann ich allerdings nicht glauben, daß er wieder zu den "Guten" gehört.


    Für Modranel gibt es glaube ich nicht so was wie gut und böse. Er will Wissen und die Macht, die mit dem Wissen verbunden ist.
    Er macht das ja auch sehr deulich . Das gerade macht ihn interessant. Wie gesagt, ich liebe den "Faust" und ich habe ihn nie als Böse verachtet und das nicht nur, weil er im 2. Teil den Teufel besiegt. Ich liebte die Rolle des Mephisto und habe mich im Unterricht darum gerissen, diese Passagen lesen zu dürfen. Es gäbe kein "Gut" ohne ein "Böse"


    Zitat


    Nach der Beschreibung von Karat-Dor ist das ein Ort, an dem man nicht länger als unbedingt nötig verweilen möchte.
    Dieser Teil verbreitet eine düstere, hoffnungslose und bedrückende Stimmung.


    Ja, komischerweise scheint es aber eine Gesellschaft zu geben, in der es sich leben läßt. Wieso?

    Zitat


    Das Liola allerdings so große Stücke auf ihren Vater hält und ihm quasi noch dankbar dafür ist, daß er sie den Schattenherren ausgeliefert hat erstaunt mich doch sehr


    Sie gehört damit zu den "Starken" sie sieht doch täglich, dass die Gegner der Schattenherren nichts gegen sie tun können.


    Zitat


    Es scheint so, daß keine der beiden Schwestern ihrem Vater die Dinge vorwerfen die er getan hat oder ihn dafür hassen.
    Das finde ich schon sehr erstaunlich...



    Ja, spannend, nicht?


    edit Heimfinderin: Zitate in Ordnung gebracht

  • Zum Thema Narron: Er ist mir auch nicht unbedingt unsympathisch, aber er ist bei mir in der Schublade "Nebenrolle" gelandet bisher. Deswegen war für mich klar, wie der Kampf verlaufen musste.
    Wäre Helion kein Mondschwert geworden würde er seine zukünftigen Aufgaben wohl nicht bestehen können.


    Und mit Liola kann ich sowieso mitfühlen. Sie hat sich in meinen Augen super in ihrem Leben zurecht gefunden und ihren Platz eingenommen. Was blieb ihr auch übrig?

    Einmal editiert, zuletzt von Phy ()

  • :-[ entschuldigung, schon entfernt.


    Ich glaube nicht, dass Narron eine Nebenrolle ist, oder besser gesagt hoffe ich es nicht. Die beiden könnten sich gut ergänzen. Narron ist doch in vielen Sachen Helion ähnlich (nicht nur beim Reim der Namen, auch wenn Helion sich licht und leicht anhört und Narron dem Narren verwand t :) ) Es wäre doch spannend ob Narron eine Chance hat zu überleben, obwohl er gar nicht damit rechnet. Bisher hat sich m.E. Narron sehr zurückhaltend benommen, wenn man bedenkt, was dieser Neuankömmling seinem Lebensweg angetan hat. Ich hoffe Bernd hat ihn nicht nur als "Lanzenfutter" mitgenommen :)


    Lióla ist ein Leben in ständiger Gefahr gewöhnt, anders als ihre Schwester. Werden die beiden sich hassen?

  • Macht ja nichts ich habs ja schon gelesen ;)


    Ich könnte mir vorstellen das Narron durchaus nochmal auftritt, aber bisher hatte ich so den Eindruck dass er immer nur ein kurzes Gastspiel hatte. Ich fand ihn auch nicht besonders toll in seinem Umgang mit Nalaji. Die zwei scheinen sich ja durchaus zueinander hingezogen zu fühlen aber er macht das ganze unnötig kompliziert und weist sie von sich.


    Allerdings scheint er sehr von der Sache überzeugt.


    Was ich mich auch noch Frage: Wenn doch noch Silber da wäre, warum werden nicht soviele wie möglich damit ausgestattet?
    Das Auswahlverfahren erschien mir halt auch nicht besonders fair.
    Es wird gelost wer gegen wen kämpft und nur dieser Zweikampf entscheidet? Na dann können ja auch mittelmäßig bzw. eher schwächliche Kämpfer durchkommen.


    Durch Helions Beschreibung erschienen einige der Kämpfe auch vorher mit Geld entschieden. Er stellt ja selber fest, dass kein Kampf so ernst war wie seiner.


    Ist das Lose ziehen dann vielleicht auch schon vorher bestimmt und nur noch Formsache?
    Und warum muss dann Narron gegen den Unbekannten kämpfen wenn sein Schwertvater doch Giswon ist?
    Vielleicht wollte man damit sicher gehen, dass der Unbekannte (Helion) nur durchkommt wenn er wirklich gut ist.


  • Macht ja nichts ich habs ja schon gelesen ;)

    Danke.


    Ich könnte mir vorstellen das Narron durchaus nochmal auftritt, aber bisher hatte ich so den Eindruck dass er immer nur ein kurzes Gastspiel hatte. Ich fand ihn auch nicht besonders toll in seinem Umgang mit Nalaji. Die zwei scheinen sich ja durchaus zueinander hingezogen zu fühlen aber er macht das ganze unnötig kompliziert und weist sie von sich.


    Er weiß, dass er nicht aus dem Kampf zurückkommt. Scheinbar hat er mehr Ahnung von der Front als viele andere. Nun hätte er die Chance, sich noch eine schöne Liebesnacht zu machen und sie damit vielleicht für immer unglücklich, oder ihr zu sagen, dass er sterben wird und sie ihr Leben deshalb nicht an seines binden soll. Sie möchte ja scheinbar in der Stadt bleiben und ein "normales" Leben führen. Was findet sie denn bisher schön an ihm, sein Aussehen (ode habe ich was überlesen?) Sie kann ihn nicht verstehen, das zeigt schon, dass es richtig war von ihm, das vorher zu klären. Ich finde das sehr fair.



    Was ich mich auch noch Frage: Wenn doch noch Silber da wäre, warum werden nicht soviele wie möglich damit ausgestattet?


    Soweit ich verstanden habe gibt es eben nicht mehr viel Silber. Man verteidigt gerade die letzte Silbermine und es werden Rüstungen eingeschmolzen um neue herzustellen.



    Das Auswahlverfahren erschien mir halt auch nicht besonders fair.
    Es wird gelost wer gegen wen kämpft und nur dieser Zweikampf entscheidet? Na dann können ja auch mittelmäßig bzw. eher schwächliche Kämpfer durchkommen.


    Ja, bei den Riten hätte ich mir auch mehr gewünscht. Aber es war eigentlich klar, dass er gegen Narron kämpfen wird. Es konnte doch kein namenloser Gegner sein. Wie gesagt, ich hoffe, er ist nicht nur dazu eingeführt worden ( wir haben früher immer sofort geweußt, wenn auf der Enterprise einer sterben musste, denn dann waren neue Leute auf der Brücke, die keiner kannte ;D)


  • Das finde ich auch erstaunlich, ich hätte eher damit gerechnet, daß beide Frauen ihn ein stückweit hassen würden für das, was er getan hat ... Ich bin jedenfalls gespannt auf Modranel, wie er sich so gibt in der Gegenwart.



    Werden die beiden sich hassen?


    Das habe ich mich auch schon gefragt, wie das wird, wenn die Beiden aufeinandertreffen.


    Bei Narron hoffe ich auch, daß er nicht nur Lanzenfutter ist: mein Bauchgefühl meint, daß er noch eine Rolle spielen wird ... mal sehen, ob der Bauch recht hat ;D


    Mit dem Silber habe ich das auch so verstanden, daß zu wenig Silber da ist und sie deshalb sparsam mit dem Material umgehen müssen: lediglich die Mine in Guardaja ist noch nicht unter der Kontrolle der Osadro.

  • Klar müssen sie sparsam sein, aber sollte man nicht soviele gute Kämpfer dann dahin schicken? Dann versteh ich nicht wie da noch eine Wahl bleibt was ein Mondschwert zu tun hat. Da gibts doch nur eine Möglichkeit: Kämpfen. Wenn die Minde verloren geht, ist doch auch alles verloren? Dachte ich bisher.


    Und da wäre eine bessere Auswahl der neuen Mondschwerte angebracht gewesen. Und soviele wie möglich und nicht bloß die Hälfte. Wenn aus jedem Zweikampf einer gewinnt, dann wird ja genau die Hälfte der Anwärter zum Mondschwert.


  • Klar müssen sie sparsam sein, aber sollte man nicht soviele gute Kämpfer dann dahin schicken? Dann versteh ich nicht wie da noch eine Wahl bleibt was ein Mondschwert zu tun hat. Da gibts doch nur eine Möglichkeit: Kämpfen. Wenn die Minde verloren geht, ist doch auch alles verloren? Dachte ich bisher.


    Und da wäre eine bessere Auswahl der neuen Mondschwerte angebracht gewesen. Und soviele wie möglich und nicht bloß die Hälfte. Wenn aus jedem Zweikampf einer gewinnt, dann wird ja genau die Hälfte der Anwärter zum Mondschwert.


    Da bin ich deiner Meinung, was die Auswahl der Mondschwerter anbetrifft: wenn gute Männer da sind, dann sollten die doch auch genommen werden und nicht, daß sie durch dieses Auswahlverfahren bei den Zweikämpfen rausfliegen, bloß weil sie das Pech hatten, einen Gegner zu haben, der so stark wie sie selber ist. Wie du schreibst, wenn dann zwei schwache Gegner aufeinandertreffen, dann wird einer davon auf jeden Fall Paladin.


    Aber dann gäbe es wohl keine "Show" für die Adeligen *ironie*

  • Ich denke es geht ja auch nicht jeder an die Front. Schaut doch mal wie wenige dort sitzen und ernsthaft an ihre Aufgabe denken.
    Nicht umsonst zweifelt doch Helion an der Aufrichtigkeit des Ordens, oder?


    Allerdings sollte es so was wie ein letztes Aufgebot geben, aber die Geschichte besagt, dass dies auch nicht hilft. Nicht immer ist Quantität die bessere Wahl.


  • Da gibts doch nur eine Möglichkeit: Kämpfen.


    Ich sehe schon: Du gehörst zum radikalen Flügel der Mondschwerter, Phy! Zu den ewig Gestrigen! Denen, die nur Gewalt im Kopf haben! Die nicht einsehen, dass man mit Diplomatie viel mehr erreicht als mit roher Gewalt! Und außerdem: Warum sollen wir hier in Ilyjia sterben, nur weil da oben im Norden ein paar Dickschädel zu halsstarrig sind, um ihre Minen an die Schattenherren zu verkaufen? Die sind doch selbst Schuld! Hätte sich mit Gold überschütten lassen können für ein paar Täler, in denen keiner lebt außer bedauernswerten Minenarbeitern. Überhaupt - findest Du das okay, wie hart die schuften müssen, nur um das Erz aus der Erde zu graben? Wenn die Schattenherren dort das Sagen hätten, dann wären diese bedauernswerten Arbeiter erlöst, weil die Minen dicht wären. Na, wer ist hier der Menschenfreund? Denk da mal drüber nach!
    "Schutz der Priesterinnen" - wenn ich das schon höre! Das ist nicht konservativ - das ist reaktionär! Heutzutage braucht Ilyjia anderes, als an überkommenen Traditionen festzuhalten. Die kann keiner essen, geschweige denn auf einem Ball damit punkten. Ja ja ja, man muss wissen, wo man herkommt. Aber man muss auch wissen, wo man hin will, liebe Phy! Die Ausbildung der Mondschwerter ist ja nicht schlecht, dabei kommen Männer heraus, die diszipliniert sind und eine klare Vorstellung davon haben, wie man Ziele erreicht. Solche Typen brauchen wir an den Fürstenhöfen - als Berater. Und in den Handelshäusern. Die Konkurrenz schläft nicht. Am Meer der Erinnerung liegt die Zukunft - das weiß jeder! Und unsere Handelsflotte gerät ins Hintertreffen, weil Ihr ewig Gestrigen von irgendeiner Bedrohung hoch oben im Norden jammert - einer Bedrohung, der man mit ein paar klugen Verträgen die Zähne ziehen könnte. Überhaupt: Hast Du schon mal einen Schattenherrn gesehen? Sicher sind die gar nicht so schlimm! Die Leute reden eben viel, da bauscht sich so etwas auf ...



    wenn gute Männer da sind, dann sollten die doch auch genommen werden und nicht, daß sie durch dieses Auswahlverfahren bei den Zweikämpfen rausfliegen,


    Ja, gütige Mondmutter, lass den Verstand deiner Monde in diese Leute scheinen! Bin ich denn nur von Radikalen umgeben? Ich sage ja schon lange: Diese Zweikämpfe müssen weg! Wir sind nun mal kein kriegerischer Orden mehr, da sollte man mal der Realität in die Augen sehen. Wer das nicht will, kann ja nach Norden in die Schlacht ziehen! Gute Reise - ich bleibe hier und kümmere mich um die weniger rührseligen Themen!
    Zum Beispiel darum, dass jeder einsieht, dass die Auswahl durch einen echten Zweikampf ein Fossil ist. Es geht darum, die Besten zu Mondschwertern zu machen - aber nicht die besten Kämpfer! Wir brauchen die besten Denker, die besten Schreiber, die besten Mathematiker, Wissenschaftler, Diplomaten, was auch immer. Von mir aus können wir die Duelle als Zeremonie beibehalten, die sind immer Anlass für eine gute Feier. Aber die Fähigsten müssen vorher ausgewählt werden, und die Duelle, die sind dann ein symbolischer Akt, dessen Ausgang vorher feststeht.
    Das ist die Moderne, odenwaldcollies - wach auf oder geh nach Norden, wo die altmodischen Typen entsorgt werden!


    ;)


    Zum Auswahlverfahren: Den Orden der Mondschwerter scheint es schon recht lange zu geben. Vielleicht war das Verfahren früher ja sinnvoll - wenn es tausende von Anwärtern gab, die in einer harten Ausbildung gnadenlos gesiebt wurden ...? Wie das so ist mit Traditionen - einmal etabliert, sind sie kaum noch zu ändern.
    Das Duell als Gottesurteil war übrigens auch im realen Mittelalter durchaus akzeptiert (wobei es da um Gerichtsfälle ging, nicht um Prüfungen wie diese).


  • was würdest Du sagen, wenn Du Dich 5 Jahre gequält hast und dann kommt einer von der Straße, den niemand kennt und er wird als Dir ebenbürtig hingestellt? Dort ist er doch ein Niemand. Ich verstehe nicht, wieso er Dir so unsympatisch ist.


    Mmmh, also ich finde es schon arrogant und überheblich jemanden den ich noch nie gesehen habe und von dem ich nichts weiß als "Niemand" zu bezeichnen.
    Vielleicht ist er mir ebenbürtig oder sogar besser als ich?
    Das kann man vorher nicht wissen und mit solchen Vorverurteilungen sollte man meiner Meinung nach vorsichtig sein (das hat Narron ja auch schmerzhaft zu spüren bekommen).


    Zitat


    [i]Ja, aber ist er nicht auch arrogant? Er hält das einfach für Märchen, die ihm da erzählt werden. Vielleicht wollte ihn Narron ihn wirklich warnen? Vielleicht gibt es einiges, dass er in in seinem Dorf nicht gelernt und nicht gesehen hat. Wer ERfahrungen anderer als Märchen abtut ist für mich auch arrogant.

    Zitat


    Wenn Arroganz und Beleidigungen an einem abprallen finde ich persönlich das eher bewundernswert.
    Ich weiss nicht, ob ich so ruhig dabei bleiben könnte, wenn mir gegenüber jemand so Auftreten würde.
    Einer unser besten Freunde ist bei der Polizei und diese innere Ruhe und Beherrschtheit in vielen Situationen finde ich wirklich bewundernswert und das möchte ich ihm nicht als Arroganz auslegen.
    Ich denke, es ist ein großer Vorteil, wenn man sich von Beleidigungen und arrogantem Auftreten nicht beeinflußen läßt.


    Zitat


    Ich bin überzeugt, dass es heute genauso wäre. Warum wohl hat so eine Sendung wie Dschungelcamp die höchsten Einschaltquoten? Wie weit sind wir noch entfernt von "Running Man"?


    Da gebe ich dir Recht.
    Sendungen wie damals Big Brother oder das Dschungelcamp sind für mich allerunterste Schublade.
    Der Voyeurismus der Menschen ist wirklich erschreckend (obwohl ich auch nicht verstehen kann, wie man als "Promi" in so eine Sendung gehen kann, auch wenn es Geld gibt, muss es doch eine persönliche Schamgrenze und einen winzigen Rest von Selbstachtung geben).
    Und einen "Running Man" oder "Die Tribute von Panem" mag ich mir für die reale Welt gar nicht vorstellen...! :o



    edit Heimfinderin: Zitate repariert

  • schade, ich hätte mich auf eine Auseinandersetzung gefreut und da es einfacher ist schreibe ich meine Kommentare dazu in das Zitat rein. Ich hoffe, das geht und vielleicht klappt es ja noch mit der Diskussion ;D.


    Irgendwie fehlen da ein paar Sachen, dieses zitieren ist nicht wirklich meins...! :'(


    Also ich habe nur erst einmal meine Eindrücke zusammengefaßt, damit nicht der Eindruck entsteht ich würde hier von den vielen schon vorhandenen Kommentaren abschreiben oder abgucken... ;)
    Ich wollte meine Eindrücke gerne völlig unvoreingenommen schreiben und jetzt kann ich mich in Ruhe mit euren Kommentaren auseinandersetzen.
    Diskutieren und mich mit anderen Meinungen auseinandersetzen tue ich nämlich gerne...! ;)



    edit Heimfinderin: Zitat repariert


  • Das ist die Moderne, odenwaldcollies - wach auf oder geh nach Norden, wo die altmodischen Typen entsorgt werden![/i]


    :ohnmacht: Weder das eine noch das andere finde ich besonders wünschenswert ;D


    Seufz, aber wenn es sich nicht vermeiden läßt, dann muß ich halt aufrüsten :schwert: :barbar: :kommmalherfreundchen: (reicht das für die Schattenherren? :D)

  • so, jetzt hab ichs auch endlich mal geschafft den zweiten Abschnitt zu lesen...


    Das Helion ausgerechnet auf Narron trifft hat mir auch nicht geschmeckt,aber andererseits hätte er gegen jemand anders gekämpft hätte einen der Kampf wahrscheinlich nicht so eingefangen..
    Ich bin gespannt wie Narron im weitern Verlauf mit seiner Niederlage zurecht kommt,er scheint sich ja ganz gut zu schlagen,dass er enttäuscht ist ist klar, nichts desto trotz zieht er in den Kampf,dass gefällt mir das er nicht so schnell aufgibt und für das einsteht was im wichtig ist egal ob als Paladin oder eben nicht...Schade finde ich nur das der Kampf natürlich jetzt zwischen den beiden steht,ich hab die beiden eigentlich schon Seite an Seite gemeinsam als Gefährten kämpfen sehen,naja mal gucken was noch nicht kann ja noch werden und Helion hat ja jetzt ohnehin einen spezial Auftrag bekommen....
    Die Tatsache das Giswon der Lehrmeister von Narron ist,macht ihn mir sympathischer als er zuvor gezeigt wird und auch von Helion gesehen wird,ich hatte ja schon vermutet,dass er mehr als ein verweichlichter Stuzer ist und bin froh das meine Vermutung bestätigt wurde,denn Narron scheint ja gut geraten zu sein und das lieht ja am Lehrmeister,also kann er auch nicht so verkehrt sein und das bekommt man ja auch später noch mit zb während der Szene in der der Schattenherr hingerichtet wird
    Das Schmiede-Ritual nach dem Duell von Helion und Narron fand ich sehr stimmungsvoll,vorallem die Idee das jeder Paladin ein eigens Wappen von der Mondmutter bekommt find ich sehr schön...Das treiben auf der Strasse hingegen wirkt dazu unwürdig und ich bin froh,dass sich Helion nicht mitreißen läßt...


    Keratron,war mir obwohl er nur kurz erwähnt wurde erst unsympathisch (ich bin ein sehr emotionaler und sensibler Mensch und finde man kann nie genug Gefühle haben...aber dass nur so nebenbei..;), jetzt wo er dass erstemal aufgetreten ist respektiere ich ihn aber für seine Eisernheit und Gradlinigkeit..und ich kann jetzt auch verstehen warum Gefühle so gefährlich sind,wenn sie bedeuten das man sich den direkt ausliefert bzw die Schattenherren in gewisserweise damit nährt,kann ich nachvollziehen das es strebsam ist Gefühle zu unter drücken...allerdings ist man dann genauso gefühllos wie sie und deswegen kann ich mich mit dem Gedanken auch noch nicht zu 100% anfreunden.Es wird ja auch in der Szene mit Liola deutlich das nicht jedes Gefühl die gleiche Wirkung zeigt,vielleicht gibt es ja sogar Gefühlsregungen die schädlich sein können für die Schattenherren??


    So wo wir gerade dabei sind, die Szene mit Liola und den Gefangenen empfand ich als sehr grausam und sadistisch,wie sie die Gefangenen gezielt quält um ihre Essenz einzufangen,scheint ihr sogar Spaß/Freude zu bringen (ich schließe mich da auch meinen Vorschreibern an die erwähnt haben,der Meinung zu seien dass Liola noch Gefühle hat,dass sehe ich auch so..). Andererseits was kann man anderes von ihr erwarten,sie ist als Kind an einen schattenherren verschachert worden und der ist dann die einzige 'Familie' gewesen die sie je hatte,also ist es eigentlich nur logisch dass sie so denkt und handelt als wäre sie einer von ihnen...


    Bezüglich Helion und Ajina hab ich mehrere Vermutungen warum Helion sich distanziert von ihr,
    -weil sie ihn wegen ihrem Vater angelogen hat,aber das denke ich ist eher unwahrscheinlich,da ja auch niemand weiß/wissen soll das er die Seiten gewechselt hat und sie hat ihn ja nicht angelogen,sie hat es ihm nur nicht erzählt..
    -oder wegen seinem Auftrag,da er sich komplett darauf konzentrieren will und im Falle eines Verrates muss er eventuelle ihren Vater töten..
    -oder aus Angst/Sorge um sie,weil er jetzt mit eigenen Augen gesehen hat wie sich die Schattenherren Gefühle zu nutze machen können... (das ist mein persönlicher Favorit..)


    so bin jetzt gespannt wies weitergeht.. ;D


  • Interessant! Was sagen die anderen Leserundenmitglieder zu Saphira alShabras steiler These?


    Klingt gar nicht so schlecht die These. Ich meine auch das Liola so etwas gesagt hätte, als sie die Mondpriesterin durch die Kathedrale geführt hat. Es gibt Gefühle, die es erleichtern die Essenz aufzunehmen. Warum sollte es nicht auch schädliche geben. Die Liebe wäre so ein Gefühl. Dann wären Helion und Ajina ja so etwas wie ein Dreamteam.
    Mir gefällt die Idee bei all dem Bösen, Grausamen und Ignoraten in dieser Welt.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Das wäe durchaus vorstellbar, denn das absolute Fehlen von Gefühlen macht ja eigentlich nur uninteressant und ist wohl auch so nicht machbar, ohne die Menschlichkeit zu verlieren. Schwierig wird es, wenn man überlegt, welche Gefühle. Wenn es die Zauberflöte waäre, würde ich sagen, Liebe, aber ich denke es geht doch eigentlich nichts über die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind und diese Liebe scheint nahrhaft zu sein. Die Liebe zu Gott ist wohl ein Hinderniss, aber es erschwert nur die Verwandlung, macht sie nicht unmöglich. Es könnte etwas sein, was sich auf die Schattenherren richtet und da fällt mir nur ein "Verzeihen" das ist so unverständlich und vielleicht unverdaulich??

  • Der Gedanke ist toll.
    Ich schätze mal das es positive Gefühle sind, da die Schattenherren/Liola immer versuchen den Menschen seelische Qualen zu zufügen. Immer wenn sie innerlich Schmerz/Leid/Enttäuschung/Angst empfinden konnte die Essenz geerntet werden.
    Durch äußere Umstände werden die Gefühle des Opfers immer in diese Richtung gelenkt - sieht man ja auch schon im Prolog als der Schattenherr Liola die Wahrheit sagt damit sie Angst empfindet.