Allgemeine Fragen an Marco Findeisen

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hallo Marco,


    bisher warst Du Coautor bei zwei DSA- Romanen. Diesmal durftest Du einen alleine schreiben (auch wenn er Bestandteil eines Zyklus ist). Wo lagen für Dich die Unterschiede in der Herangehensweise?


    Vielen Dank, das Du Dir für diese Leserunde :lesen: Zeit nimmst :)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Hallo Torshavn,
    Hallo an alle.


    Vielen Dank, dass ihr mich zu dieser Leserunde eingeladen habt :)




    bisher warst Du Coautor bei zwei DSA- Romanen. Diesmal durftest Du einen alleine schreiben (auch wenn er Bestandteil eines Zyklus ist). Wo lagen für Dich die Unterschiede in der Herangehensweise?


    Das ist mit einigem Abstand zum Schreibprozess gar nicht mehr so leicht zu beantworten. Die beiden "Khunchomer Pfeffer" Romane hatten Eevie und ich in gleichen Teilen geschrieben und auch der Entstehungsprozess der Romane bestand aus langen Mails und Telefonaten in denen wir uns den "Ball der Kreativität" sozusagen immer wieder gegenseitig zugeworfen haben. Das ist unglaublich produktiv, weil wenn jemand an einer bestimmten Stelle "Was könnte geschehen, wenn ..." nicht weiterkam, fiel dem anderen bestimmt eine gute Idee ein, die dann die Lösung versprach oder zumindest dann neue Lösungsansätze bot.
    Das war beim "Spiel der Türme" ähnlich. Zwar konnte ich meine Story abseits der konzeptionellen Vorgaben selbst planen und ausgestalteten - ohne Rücksprache bei jeder Szene -, aber in telefonischen Kontakt mit Bernard oder vor allem Eevie, die ja den Folgeroman geschrieben hat, stand ich ständig. Schließlich musste ich ja die Story so schreiben, dass sie auch darauf aufbauen konnte.
    Letztendlich war es für mich mehr Schreibarbeit :D und aber auch das bestärkende Gefühl, das auch allein hinzukriegen ;) Auf kreative Telefonate sollte man aber nie verzichten. Denn oft beißt man sich selbst an etwas fest und nur der differenzierte Blick eines anderen kann einem dann eine neue Sicht auf das Problem ermöglichen.


    Ansonsten war der Arbeitsprozess für mich ähnlich. Wir hatten bei den "Khunchomer Pfeffer" Romanen vorgeplant und das habe ich bei Taladur 3 auch getan. Ich muss wissen, wohin die Reise geht, bevor ich mich auf den Weg mache. Andere arbeiten anders, haben nur eine grobe Route oder lassen sich gleich überraschen, wohin sie der Weg führen wird.

  • Wie sieht es mit Vorkenntnissen für die beiden von dir genannten Khunchomer-Pfeffer Romane aus? Kann man die auch verstehen, wenn man die Welt nicht kennt, oder sind die evtl. doch mehr für Rollenspielkenner gemacht?



    Und da sich dein Buch hier so toll lesen lässt, interessiert mich jetzt natürlich, ob du gerade einen weiteren Roman schreibst? Und wenn ja, kannst du uns etwas darüber erzählen, oder was du evtl. geplant hast?

  • Ich bin grerade vom Dortcon zurück und hatte so die stille Hoffnung, Dich dort zu treffen, aber man sagte mir, Du willst Dich nur im DSA- Universum bewegen. Das finde ich schade. Deine Figuren sind sehr einfühlsam gestaltet und es scheint Dir ja nicht an Ideen zu fehlen 8der Band ist dicker als die vorhergehenden. Bist Du auf der Buchmesse in Leipzig?

  • Zitat

    aber man sagte mir, Du willst Dich nur im DSA- Universum bewegen. Das finde ich schade.


    Da höre ich ja eine gewisse Wertung heraus ;) . Ich freue mich immer, wenn gute Autoren sich im DSA- Universum wohlfühlen und sich dann auch entschliessen dort länger zu verweilen. Die Reihe hat ja leider nicht den besten Ruf. Daran können nur qualitätvolle Romane etwas ändern.
    Schade finde ich eher, das viele Autoren DSA nur als Sprungbrett nutzen, um bei anderen Verlagen eigene Bücher leichter unterbringen zu können.
    Natürlich kann ich auch verstehen, das Schriftsteller etwas verdienen möchte. Das geht mit eigenen Romanen vielleicht besser.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • eine Wertung, ja, aber keine negative, weder für DSA noch für Marco. Ich finde es lediglich schade, wenn man ihn außerhalb des
    DSA Universums nicht findet. Ich hätte ihn auf dem Dortcon gern getroffen, das ist alles :)


  • Wie sieht es mit Vorkenntnissen für die beiden von dir genannten Khunchomer-Pfeffer Romane aus? Kann man die auch verstehen, wenn man die Welt nicht kennt, oder sind die evtl. doch mehr für Rollenspielkenner gemacht?



    Vielen Dank! Es freut mich sehr, zu lesen, dass euch das Buch bislang gefällt. Überhaupt ist das ja meine erste Leserunde und ich bin wirklich sehr begeistert davon, hier quasi live mitzuerleben, wie einzelne Passagen des Buches aufgenommen werden, welche Assoziationen den Lesern dabei kommen usw. Dadurch erfährt man viel besser, welche Szenen und welche Figuren angekommen sind und wie sie gewirkt haben. Ich selbst empfinde beim Schreiben ja nicht mal Spannung, weil ich ja weiß, wie es ausgeht. Das ist für mich dann meist das schwierigste. Man sitzt davor und fragt sich, ob man diese Stimmung, die man beabsichtigt, auch gerade rüberbringt.


    Eevie und ich haben die Khunchomer Pfeffer Romane immer mit dem Anspruch geschrieben, für jeden verständlich zu sein. Und wir haben auch von denen, die keinen Zugang zu DSA haben, nicht gehört, dass sie irgendetwas nicht verstanden hätten - selbst meine Oma hat es gelesen :D
    Natürlich gibt es Fremdwörter aus der Fantasy und auch aus dem Tulamidischen (sehr dem Arabischen ähnelnd), aber die sind im Glossar erklärt und dürfen auch ohne Nachschlagen mmn das Verständnis des Plots nicht verhindern.




    Ich bin grerade vom Dortcon zurück und hatte so die stille Hoffnung, Dich dort zu treffen, aber man sagte mir, Du willst Dich nur im DSA- Universum bewegen. Das finde ich schade. Deine Figuren sind sehr einfühlsam gestaltet und es scheint Dir ja nicht an Ideen zu fehlen 8der Band ist dicker als die vorhergehenden. Bist Du auf der Buchmesse in Leipzig?



    Ich muss gestehen, dass ich vom DortCon dieses Jahr zum ersten Mal gehört habe - eher im Drüberlesen bei Facebook. Meine kurze Recherche hat ergeben, dass es sich dabei wohl um einen Science-Fiction-Con handelt?
    Besonders würde mich aber interessieren, wen du da getroffen hast, der mich kennt, und wer das behauptet hat. Ich wolle mich nur im DSA-Universum bewegen, klingt ja nach einer sehr definitiven Aussage. Ist ja interessant, was die Freunde/Kollegen da für Gerüchte in die Welt setzen :)


    Bis letzte Woche hatte ich fest vor nach Leipzig zu kommen. Aber leider ist mein Auto am Donnerstag kaputt gegangen und kostentechnisch stand ich dann vor der Wahl Leipzig oder Auto. Schade :'(


    Antreffen wird man mich auf jeden Fall auf der RatCon in Unna und sehr wahrscheinlich auch auf dem BuCon und der Dreieich. Wenn es sich ergibt, bin ich vielleicht auch auf RPC und/oder FeenCon, aber das weiß ich noch nicht.




    Und da sich dein Buch hier so toll lesen lässt, interessiert mich jetzt natürlich, ob du gerade einen weiteren Roman schreibst? Und wenn ja, kannst du uns etwas darüber erzählen, oder was du evtl. geplant hast?


    Ganz konkret schreibe ich zur Zeit nicht. Ich arbeite jetzt seit etwa 2 Wochen an meiner Magisterarbeit, die bis Ende des Jahres, spätestens, geschrieben sein will. Daneben juckt es mich aber natürlich schon in den Fingern und ich sammle fleißig Ideen für ein Leben nach dem Studium. Da ist dann zum einen eine dringend notwendige Fortsetzung von Khunchomer Pfeffer - allzu lange dürfen wir da nicht mehr warten - und außerdem hab ich auch eine ganz konkrete Idee zu einem ganz irdischen Krimi. Wäre schade, wenn sich das nicht realisieren ließe. Mehr als Ideen sind das aber noch nicht.
    Ansonsten könnte es, so wie es im Moment aussieht, auch eine DSA-Kurzgeschichte von mir geben.



    Da höre ich ja eine gewisse Wertung heraus ;) . Ich freue mich immer, wenn gute Autoren sich im DSA- Universum wohlfühlen und sich dann auch entschliessen dort länger zu verweilen. Die Reihe hat ja leider nicht den besten Ruf. Daran können nur qualitätvolle Romane etwas ändern.
    Schade finde ich eher, das viele Autoren DSA nur als Sprungbrett nutzen, um bei anderen Verlagen eigene Bücher leichter unterbringen zu können.
    Natürlich kann ich auch verstehen, das Schriftsteller etwas verdienen möchte. Das geht mit eigenen Romanen vielleicht besser.


    Ja, das stimmt. Die Reihe hat unter dem ein oder anderen Roman sehr gelitten. Ich sehe das an mir selbst. Die Romane 30-70 etwa (damals noch Heyne) besitze ich alle. Irgendwann hab ich dann aufgehört, sie zu kaufen, weils zu schlecht wurde. Aber seit Ulisses das macht, habe ich wieder das Gefühl, dass da schon versucht wird, auf einen gewissen Qualitätsstandard zu achten. Zumindest hab ich mir seit längerem nicht mehr so viele DSA Romane gekauft, wie zuletzt. Die Themen sind interessanter geworden und immer öfter sind auch Autoren darunter, von denen ich schon was gelesen habe und an die ich auch eine bestimmte Erwartung knüpfen kann (mal abgesehen davon, dass man sich inzwischen auch persönlich kennt :D)



    Ich glaube, es gibt mehrere Gründe, warum DSA-Autoren dann so oft bei anderen Verlagen ihr Glück suchen. Das sind zum einen ganz wirtschaftliche Gründe. Ein DSA-Roman unterscheidet sich in seinem Aufwand ja nicht von anderen Erzählungen und die Ansprüche, die der Leser daran setzt, sind auch dieselben, die er an jedes andere Buch setzt. Es gibt Autoren die schneller arbeiten als ich, aber ich brauche für einen DSA-Roman, großzügig geplant, 6 Monate. Davon 3-4 Monate reine Schreibarbeit, lange, lange Vorausplanung und am Ende muss er ja auch überarbeitet und korrektur gelesen werden.
    Die Auflage ist aber einfach nicht groß genug, um davon leben zu können. Das Honorar würde manch einer in jedem anderen Beruf vielleicht nicht mal als Monatsgehalt akzeptieren (so als ungefähre Größenordnung). Das ist bei Großverlagen zunächst mal nicht anders. Aber die haben die Macht, den Autor auch in die Buchhandlungen zu bringen (wenn auch ins hinterste Regal) und könnten theoretisch besser für ihn werben. Man hat also theoretisch die Möglichkeit auf einen Durchbruch.
    Das hat man mit DSA-Romanen eher nicht. Zum einen weils ein Nischenprodukt ist, zum anderen, weil bei den meisten offensichtlich im Kopf eine Abwertung stattfindet zwischen einem DSA-Roman und einem Fantasyroman (und unter denen gibt es bestimmt genauso viele Fehltritte wie in 20 Jahren DSA-Romangeschichte). Ich persönlich glaube das in jedem Gespräch raushören zu können. "Ach du schreibst Bücher? Achso, nur DSA.". Das wird schon nicht als richtiges Schreiben anerkannt. (Ich glaube man kann hier aber auch DSA durch "Fantasy" ersetzen. Da gibt es auch viele die in einem Gespräch da schon abschalten). Unter Szene-Freunden ist das kein Ding, aber es ist unglaublich schwer, den Leserkreis zu erweitern. Ich merke das besonders, wenn ich mit Leuten spreche, die mit Fantasy nicht umgehen können, und vor allem natürlich bei Buchvorstellungen in der Presse. Die interessieren sich da nicht immer für und haben dann Probleme, es richtig vorzustellen. Und selbst wenn sie schon insgesamt nicht so Fantasy-affin sind, stellen die lieber das neue Fantasybuch von Autor XY vor, als einen Titel aus der DSA-Reihe. Das kann schon recht frustrierend sein. Man ist ja Feuer und Flamme für den eigenen Stoff und muss dann feststellen, dass es keinen interessiert.


    Aber natürlich ist vor allem die Lebenssituation des Autors entscheidend. Wer einen festen Brotjob hat, ist nicht darauf angewiesen von seinen Romanen zu leben. Das gibt ihm Freiheit. Dafür hat er kaum Zeit, daran zu schreiben. Wer aber auch im wahren Leben von seiner Kreativität leben muss, der muss sich eben für das entscheiden, was Geld bringt. Ich glaube die meisten von denen, die von DSA weggegangen sind (und erfolgreich wurde ja eigentlich nur die erste Generation Autoren), würden auch heute noch für DSA schreiben, wenn sie damit ihr Auskommen verdienen könnten. Unsere Herzen hängen an der Welt, aber entweder fehlt uns die Zeit oder das Geld, um sie zu beschreiben.

  • Hi Marco,
    Ich hoffe, Du hast inzwischen gelesen, dass ich es in keinerlei Weise abwertend gemeint habe.
    Ich habe zwar dort einen Kollegen (mindestens einen, denn ich kenne ja nicht alle :)) getroffen, aber gesagt hat das ein Buchhändler.
    Ja, es ist einer der wenigen SF cons, die es noch gibt und ich habe ja zugegeben, dass ich aus einer anderen Ecke komme.


  • ... Buchhändler kennen meinen Namen ... interessant :D


    Oh ja das tun sie ;)
    Deine und Eevies Aventurien Krimis sind sehr lesenswert :lesen:8)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Zitat

    Bis letzte Woche hatte ich fest vor nach Leipzig zu kommen. Aber leider ist mein Auto am Donnerstag kaputt gegangen und kostentechnisch stand ich dann vor der Wahl Leipzig oder Auto. Schade


    sollte es nur an den Kosten der Unterkunft liegen, hätte ich hier noch Platz. Bisher kommen nur 4 Frauen ;))


    In den Bücherregalen des Dortcon habe ich viele DSA Romane gesehen, aber keinen von Dir. Nun frage ich erst mal meinen Sohn, der sehr verwundert ist ob meiner neuen Sicht auf DSA und meint, ich hätte ja bis dahin für seine Sammlung kein Interesse gezeigt :-[


  • Überhaupt ist das ja meine erste Leserunde und ich bin wirklich sehr begeistert davon, hier quasi live mitzuerleben, wie einzelne Passagen des Buches aufgenommen werden, welche Assoziationen den Lesern dabei kommen usw.


    Das freut mich, dass du auch Spaß bei der Runde hast. :)



    Eevie und ich haben die Khunchomer Pfeffer Romane immer mit dem Anspruch geschrieben, für jeden verständlich zu sein. Und wir haben auch von denen, die keinen Zugang zu DSA haben, nicht gehört, dass sie irgendetwas nicht verstanden hätten - selbst meine Oma hat es gelesen :D


    Ja, dann kann ich mir die Bücher ja mal beruhigt auf meinen Wunschzettel setzten. ;D



    Daneben juckt es mich aber natürlich schon in den Fingern und ich sammle fleißig Ideen für ein Leben nach dem Studium. Da ist dann zum einen eine dringend notwendige Fortsetzung von Khunchomer Pfeffer - allzu lange dürfen wir da nicht mehr warten - und außerdem hab ich auch eine ganz konkrete Idee zu einem ganz irdischen Krimi.


    Oh, fein, ein Krimi! Und ein ganz anderes Genre! Du bist also gar nicht auf Fantasy festgelegt? Liest du denn gerne Krimis oder allgemein auch quer Beet? Ich lese ja alles, und hier durch die Leserunden mittlerweile sogar sehr gerne Sciencefiction, um das ich jahrelang einen Bogen gemacht hatte. Was sind denn so deine Lieblingsautoren?


    Auf jeden Fall wünsche ich jetzt erst mal alles Gute für deine Magisterarbeit! :winken:

  • Zitat

    Leserunden mittlerweile sogar sehr gerne Sciencefiction,


    Welche hat Dich denn animiert? Ich habe mal so quer geschaut, aber es ist mich keine SF angesprungen. Da gibts es vielleicht noch einen Tipp für mich?

  • Rhea
    Das war die Leserunde zu dem Buch "Diamant" von Andreas Brandhorst. Das hat mich dann so fasziniert, dass ich die ganze Kantaki Reihe dann in den nachfolgenden 5 Leserunden auch noch mitgelesen habe. Ja und seitdem auch noch andere Bücher von Andreas. Und ich habe z. B. auch die Justifiers-Reihe nach Heitz' Collector-Leserunde angefangen und habe noch einige Empfehlungen aus dem großen Forum notiert und auch z. T. im Regal stehen. Man kann sagen, ich mag es mittlerweile echt sehr gerne. Wenn du magst, schick mir doch per PN ein paar Empfehlungen, ich würde mich freuen, noch mehr gute Tipps zu erhalten. :winken:

  • Huch, es ist so ruhig hier geworden. Seid ihr alle auf der Buchmesse?


    Zitat

    Deine und Eevies Aventurien Krimis sind sehr lesenswert


    Vielen Dank. Deniz und Kasim sind mir auch sehr ans Herz gewachsen :)



    Zu Leipzig:
    Es waren schon die Kosten der Unterkunft, aber auch der Aufenthalt kostet ja. Zudem musste ich dann sowieso arbeiten. es hat halt nicht sollen sein mit Leipzig. Schade. Dabei sind Stadt und Messe so toll :(



    Sagen wir es so: Ich möchte mich eigentlich ungern festlegen lassen auf ein bestimmtes Genre. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass es dadurch schwerer wird, Leser dauerhaft für sich zu gewinnen (man riskiert eben, mit Erwartungen zu brechen). Ich habe aber jetzt schon nach 3 Romanen Angst davor, dass ich mich irgendwann mal wiederholen könnte und ich glaube, wenn man mal das Genre variiert, geschieht das nicht so schnell.
    Wobei: Mit den zwei Khunchomer Pfeffer Romanen wäre ich mir mit einem Krimi ja doch ziemlich treu geblieben ;)
    Ich möchte aber auch vor allem die Geschichten schreiben, auf die ich gerade Lust habe oder die mir wichtig sind. Das ist die Hauptsache. Dabei bin ich eigentlich kein Krimileser. Ich gucke gerne den Tatort, aber zu dem Genre bin ich eigentlich eher aus Zufall gekommen - und jetzt muss ich schon aufpassen, dass nicht jemand behauptet, ich sei Krimi-Autor ;)
    Zum Lesen komme ich leider nur sehr selten. Entweder musste ich in den letzten Jahren irgendwas fürs Studium lesen oder es war Romanrecherche. Das war nicht unbedingt schlecht, aber man kann eben nicht das lesen, was man will. Zuletzt hab ich begleitend zur Serie die ersten beiden "Game of Thrones" Bände gelesen und vor kurzem hab ich mit Judith C. Vogts DSA Roman "Herr der Legionen" begonnen. Aber leider komm ich nicht regelmäßig dazu, weiterzulesen. Ansonsten hab ich eine Menge von Thomas Finn gelesen, den ich auch schon als Vorbild bezeichnen würde.

  • also, ich war heute auf der Buchmesse, habe Bernd getroffen und war in der Lesung mit Boris Koch und Christian von Aster u.a.
    Kai Meyer hat den Seraph bekommen für den besten Fantasyroman 2013. Den Förderpreis teilen sich zwei Debütanten.


    Warum es hier so ruhig ist verstehe ich auch nicht. Ich will aber nicht wieder den Anfang im neuen Abschnitt machen. Oder soll ich, soll ich nicht, soll ich....wo ist mein Gänseblümchen?


  • Warum es hier so ruhig ist verstehe ich auch nicht. Ich will aber nicht wieder den Anfang im neuen Abschnitt machen. Oder soll ich, soll ich nicht, soll ich....wo ist mein Gänseblümchen?


    Nun, wir sind ja auch eine kleine Runde, und wenn dann gleich ein paar nicht so viel zum Lesen kommen, fällt das natürlich mehr auf, als in einer Runde von doppelt so vielen oder noch mehr Leuten. ;)


    Ich kam leider nicht so viel zum Lesen in den letzten Tagen, meine Zurückhaltung liegt also definitiv nicht am Buch. Im Gegenteil, wenn ich mal dran bin, mag ich es kaum weglegen und habe gestern auch den Abschnitt beendet und hätte am liebsten gleich weitergelesen. :)


    Rhea, du kannst ruhig beginnen, wenn du magst. Wer den Anfang macht ist doch egal. Ich folge auf jeden Fall auch heute noch irgendwann. ;)


    Marco, vielen Dank für deine Antwort. Ich werde gerade immer neugieriger auf die Pfeffer-Romane. ;D

  • Bei mir hat in den letzten Tagen ebenfalls der Beruf und Alltag voll zugeschlagen und ich hatte zu wenig Zeit für das Forum hier, bzw. nach nem langen Tag keine Lust viel zu schreiben... bin ja ehrlich!

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen