03 - Seite 142 bis Seite 218 (ab "Im Verborgenen")

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  • Puhh, was für ein fieses Ende für diesen Abschnitt. :o Ich hoffe, Vanozza überlebt den Brand! Ich habe zwar kein gutes Gefühl für ein Happy End für die beiden Verliebten, denn das wird der Dom sicher nicht zulassen, aber eine Trennung der beiden sollte nicht mit dem Tod von einem enden! Besonders nicht, nach der so schönen und liebevollen Szene, als Laurenzio ihr die Sterne zeigte .... und sie im Heu endeten. ;D Ich fand das richtig schön und rührend beschrieben. Auch hier konnte ich die Emotionen wieder toll miterleben und ich spürte schön die etwas unbeholfene, aber um so gefühlvollere Annäherung der beiden. :)


    Wer hat da wohl den Stall in Brand gesetzt und schießt sogar mit Pfeilen um sich? Ich schaue gerade die Serie Robin Hood und hatte da ein genaues Gesicht vor mir. ;D Aber im Ernst: ich überlege, wer es sein könnte, und komme gerade auf keinen. Amaria? Andererseits hat gerade der Dom sicher genug Feinde ...


    Üble Geschäfte betreibt ja auch Edelhardt. Der feine Herr gibt sich und seine Familie also in die Hände eines zwielichtigen Zwerges und dessen Anführer. Die Gegenleistung für dieses Schreiben wird wohl der Tod Boromeos sein, denke ich. Im Steinbruch wird wohl ein Zwerg einen Unfall verursachen, bei dem Boromeo das Opfer sein soll. Offiziell darf ihm ja nichts passieren, aber in so einem Steinbruch kann immer mal ein großer Stein von weit oben fallen oder so .... Hmmmm, aber ob die "Bezahlung" dafür Edelhart nicht irgendwann sehr hart treffen wird?


    Errestos Ermittlungen sind auch toll beschrieben. Ja, man merkt, dass Marco gerne Krimis schreibt. ;) All die Möglichkeiten, die Erresto und Kallista so durchspielen, könnten möglich sein, die echte Lösung, auf die sie dabei ja auch kommen, verschwindet richtig unter den ganzen Spekulationen. Ich hätte fast laut gerufen: "Stopp, ihr habt es!" Aber leider hören sie mich ja nicht. ;)


    Entsetzt war ich in diesem Abschnitt von Tagrasch! Echt schlimm, wie er so von der Gewalt berauscht und dabei brutal den Wächter tötet! :o Hier war ich richtig enttäuscht, vor allem, nachdem er am Anfang im Gespräch mit Laurenzio noch so eine empfindsame Seite von sich gezeigt hatte, als es um die Frauen ging. Man hat ihn wohl bisher doch nicht richtig gekannt und gedacht, hinter einer rauen Schale steckt doch ein vom Grund her netter Typ. Aber er wirkt auf mich nun leider unberechenbarer, als erwartet und gar nicht so sympathisch. :(


    Immer nachdenklicher machen mich die Überfälle dieser Räubergruppe. Immer wieder die Anführerin mit langem Zopf und Degen. Das müsste doch Amaria sein, oder? Immerhin hatte man ja ihre Fibel an ihr gefunden. Aber warum ist sie so brutal und gibt sogar den Befehl, alle umzubringen? Das war doch früher nicht ihre Gewohnheit bei den Raubüberfällen. Und woher kommt die Magie dabei? Diese magische Melodie, die einer gesungen hatte, woraufhin Phelicitas so geblendet wurde?
    Oder ist es die Gruppe der Ferkinas mit neuer Anführerin? Ist die ehemalige Sklavin vielleicht aufgestiegen? Und wenn es doch Amaria ist (auch die Brandstiftung beim Dom), dann hat sie sich wohl stark verändert, ist brutaler geworden und die Aktionen haben nichts mehr mit ihren ursprünglichen Gründen zu tun, oder?


    Sehr rührend fand ich ja die kleine Szene von der Freilassung der Fledermaus. :) Ich weiß nicht, ob das Tierchen überhaupt noch eine Bedeutung haben wird, aber gerade dann finde ich es toll, dass auch solche kleinen Szenen von Buch zu Buch weitergeführt werden und nicht unter den Tisch fallen.


    Mir gefällt die Geschichte immer noch sehr gut und ich bin nun gespannt, wie es weitergeht!

  • Zitat

    Errestos Ermittlungen sind auch toll beschrieben. Ja, man merkt, dass Marco gerne Krimis schreibt. ;) All die Möglichkeiten, die Erresto und Kallista so durchspielen, könnten möglich sein, die echte Lösung, auf die sie dabei ja auch kommen, verschwindet richtig unter den ganzen Spekulationen.


    Ich bin auch sehr begeistert, das Erresto und Kallista in diesem Roman zu Hauptdarstellern geworden sind. Ihre Ermittlungen sind sehr spannend und gut nachvollziehbar geschildert. Bisher hatte ich so meine Zweifel, ob der Mordfall überhaupt mit 'normaler' Logik gelöst werden kann, oder ob nicht magisches oder fantastisches Denken dafür notwendig sei. Ich glaube die Lösung wird, wie in jedem guten Krimi, nachvollziehbar sein. Denn wir wissen bisher ja, wer es war. Aber das 'wie' ist mir auch jetzt noch ein Rätsel. Auch wenn ich denke, es wird auf eine Art von Vergiften hinauslaufen.
    Gespannt bin ich auch, ob der auswärtige Händler, auf dessen Beschreibung Marco ja großen Wert legt, noch eine wichtige Rolle spielt. Ich glaube ab jetz gilt es Puzzleteile zu erkennen, zu sammeln und zusammen zusetzen.


    Zitat

    Immer nachdenklicher machen mich die Überfälle dieser Räubergruppe. Immer wieder die Anführerin mit langem Zopf und Degen. Das müsste doch Amaria sein, oder?


    Nein, ich glaube nicht, das dieser Überfall auf das Lagerhaus des Dom, von Amaria ausgeführt wurde. Er trägt so gar nicht ihre Handschrift. Außerdem findet der Überfall in Taladur statt. Amaria war bisher nur außerhalb der Stadt tätig. Und für die Ferkinas ist das ganze zu harmlos, sprich zu unblutig, abgelaufen. Ich denke, das ist jemand anders im Spiel. Für mich sieht es nach einem Handelskrieg zwischen dem Dom und einem Konkurrenten aus. Nur wer es ist, ist mir bisher noch nicht klar.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()


  • Nein, ich glaube nicht, das dieser Überfall auf das Lagerhaus des Dom, von Amaria ausgeführt wurde. Er trägt so gar nicht ihre Handschrift. Außerdem findet der Überfall in Taladur statt. Amaria war bisher nur außerhalb der Stadt tätig. Und für die Ferkinas ist das ganze zu harmlos, sprich zu unblutig, abgelaufen. Ich denke, das ist jemand anders im Spiel. Für mich sieht es nach einem Handelskrieg zwischen dem Dom und einem Konkurrenten aus. Nur wer es ist, ist mir bisher noch nicht klar.


    Das ist wahrscheinlich der Grund, warum beide Gruppen so unpassend auf mich wirken, es ist vielleicht einfach eine dritte Gruppe..... Allerdings habe ich dabei das Gefühl, dass da jemand die Überfälle dann zumindest auf Amaria schieben möchte, indem da jemand so auffällig ähnlich erscheint. Und wenn der Dom nicht selbst Schaden bei dem Überfall genommen hätte, hätte ich auf den Dom getippt, denn der hat ja die Fibel von Amaria und weiß damit von deren Überfällen und könnte eigene Überfälle auf ihr Konto schieben. Hier ist es dann aber wohl eher umgekehrt und jemand möchte vielleicht dem Dom weißmachen, es sei Amaria? Nur woher weiß dann dieser jemand, dass der Dom Amaria damals erkannt hatte? Aber vielleicht ist da auch gar nichts gewollt und getrickst und es ist einfach Zufall, dass die Anführerin mich an Amaria erinnert. :-\ Puhh, sehr spannend das Ganze. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das noch auflöst.

  • Zitat

    Allerdings habe ich dabei das Gefühl, dass da jemand die Überfälle dann zumindest auf Amaria schieben möchte, indem da jemand so auffällig ähnlich erscheint.


    Irgendwie hatte ich diese Ähnlichkeit beim Lesen nicht gefühlt, deshalb habe ich noch mal nachgeschaut.
    Amaria ist blond (Seite 10, Mitte), die Frau die den Überfall leitet hat einen langen schwarzen Zopf (Seite 157, Zeile 4/5 von unten).


    Zitat

    Entsetzt war ich in diesem Abschnitt von Tagrasch! Echt schlimm, wie er so von der Gewalt berauscht und dabei brutal den Wächter tötet! :o Hier war ich richtig enttäuscht, vor allem, nachdem er am Anfang im Gespräch mit Laurenzio noch so eine empfindsame Seite von sich gezeigt hatte, als es um die Frauen ging. Man hat ihn wohl bisher doch nicht richtig gekannt und gedacht, hinter einer rauen Schale steckt doch ein vom Grund her netter Typ. Aber er wirkt auf mich nun leider unberechenbarer, als erwartet und gar nicht so sympathisch. :(


    Tagrasch ja. Er scheint für den Dom also tatsächlich die Drecksarbeit zu machen. Wir erleben hier das erste Mal, was passiert, wenn der Dom nicht bekommt, was er will. Dann läßt er mit Zerstörung nachhelfen. Das ist ganz bestimmt keine feine Sache, aber der Tod des Wächters war nicht geplant. Zerstören und Einschüchtern schien die Aufgabe zu sein. Zumindest verhält sich Tagrasch den Arbeitern gegenüber so. Erst als er real mit dem Schwert angegriffen wird, reagiert er, wie ein Zwergenkrieger. Er wehrt den Angriff ab und schleudert den Wächter von sich. Erst als dieser ihn hinterrücks wieder angreift und ihm fast mit dem Schlag in den Nacken das Genick gebrochen hätte, war für Tagrasch Schluß. Dann hat er ihn getötet. Der Zwerg war in meinen Augen nicht von der Gewalt berauscht, er hat auch nie die Kontrolle verloren.
    Deshalb ist er für mich auch nicht unberechenbar geworden. Er hat eine weitere Facette seines Wesens gezeigt. Er ist nun mal ein Kämpfer, aber kein psychopatischer Killer.


    Zitat

    Puhh, was für ein fieses Ende für diesen Abschnitt. :o Ich hoffe, Vanozza überlebt den Brand! Ich habe zwar kein gutes Gefühl für ein Happy End für die beiden Verliebten, denn das wird der Dom sicher nicht zulassen, aber eine Trennung der beiden sollte nicht mit dem Tod von einem enden! Besonders nicht, nach der so schönen und liebevollen Szene, als Laurenzio ihr die Sterne zeigte .... und sie im Heu endeten. ;D Ich fand das richtig schön und rührend beschrieben. Auch hier konnte ich die Emotionen wieder toll miterleben und ich spürte schön die etwas unbeholfene, aber um so gefühlvollere Annäherung der beiden. :)


    Das war ein wirkliches Wechselbad der Gefühle :):'( . Großes Kompliment an Marco. Die Szene war wunderschön: die Sterne, die Scheune, das Heu und dann das große Drama. Feuer, die Pferde in Gefahr, hätte dieser Trottel Laurenzio doch bloß seine Klamotten ausgelassen. Dann hätte er Vanozza vielleicht noch Aufhalten können. Die Szene hat mir den Schweiß auf die Stirn getrieben. Ich habe mit dem Zauberer gezittert und gehofft. Das ging wirklich an die Nerven. Und dann bricht alles zusammen, Vanozza ist nirgends zu sehen. Ich hoffe sie überlebt das irgendwie. Aber ich glaube es nicht wirklich.
    Die Liebe lebt gefährlich in Taladur, das haben wir schon so oft erlebt. Ein Happy End gab es bisher noch nie.

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  • Irgendwie hatte ich diese Ähnlichkeit beim Lesen nicht gefühlt, deshalb habe ich noch mal nachgeschaut.
    Amaria ist blond (Seite 10, Mitte), die Frau die den Überfall leitet hat einen langen schwarzen Zopf (Seite 157, Zeile 4/5 von unten).


    Ah ok. Das habe ich überlesen. :-[ Das Problem dabei ist bei mir oft, dass ich mir Figuren anders vorstelle, als sie beschrieben werden. Ich habe, gerade was Haarfarbe betrifft, immer gleich ein eigenes Bild im Kopf und selbst, wenn der Autor später die Farbe beschreibt, bleibt sie bei mir für die Figur so, wie ich sie selbst anfangs vor mir gesehen habe. Da ist dann einfach nichts mehr dran zu rütteln. ;) Und Amaria war bei mir sofort schwarzhaarig, ich habe sogar gar nicht mitbekommen, dass sie anders beschrieben wurde. Sie wird auch bis zum Ende schwarzhaarig bleiben, das weiß ich jetzt schon. Überhaupt habe ich ein Problem damit, mir die Frauen in dieser Umgebung hier blond vorzustellen. Wenn ich ehrlich bin, sind sie alle dunkelhaarig, was am südlich beschriebenen Flair liegen mag.


    Na gut, dann habe ich eben mal ganz umsonst so ein bisschen herumspekuliert. Spaß gemacht hat es trotzdem. ;D



    Erst als er real mit dem Schwert angegriffen wird, reagiert er, wie ein Zwergenkrieger. Er wehrt den Angriff ab und schleudert den Wächter von sich. Erst als dieser ihn hinterrücks wieder angreift und ihm fast mit dem Schlag in den Nacken das Genick gebrochen hätte, war für Tagrasch Schluß. Dann hat er ihn getötet. Der Zwerg war in meinen Augen nicht von der Gewalt berauscht, er hat auch nie die Kontrolle verloren.


    Ich habe das anders gelesen, denn auf Seite 189 unten heißt es schon, als die anderen nur reinkamen, dass er sich "am Kampfgeschehen regelrecht zu berauschen schien". Später lacht er auch. Und später kam dann erst die Todesszene. Also auf mich wirkte er schon so, als machte ihm das richtig Spaß.

  • Ich habe das anders gelesen, denn auf Seite 189 unten heißt es schon, als die anderen nur reinkamen, dass er sich "am Kampfgeschehen regelrecht zu berauschen schien". Später lacht er auch. Und später kam dann erst die Todesszene. Also auf mich wirkte er schon so, als machte ihm das richtig Spaß.


    "Das er sich am Kampfgeschehen regelrecht zu berauschen schien" ist die Einschätzung des in jeglichem Kampf unerfahrenen Laurenzio. Nicht mehr, in meinen Augen. Was ja nicht heißt, das Tagrasch diese Arbeit keinen Spaß macht.
    Aber seinen Ausdruck auf Seite 189 unten halte ich eher für Imponiergehabe. Es soll die Gegner einschüchtern. Was ihm ja auch kurz danach bei einem Lagerarbeiter gelingt. Dann kommt auch schon die Szene mit dem Aufseher, wie ich sie oben schon beschrieben habe.
    Das Tagrasch niemals die Kontrolle verloren hat, beweist auch, das er sofort das Kämpfen einstellt, als Eslamidia 'Aufhören' brüllt. Er bleibt immer Herr der Lage. Auch wenn er kein Mitleid mit dem Aufseher zeigt.

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  • Das ist dann mal wieder ein schönes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Figuren in einzelnen Szenen auf den Leser wirken können. :)


    Stimmt. Aber das ist ja das Reizvolle bei Büchern ;)

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  • So ist das nun. Da seid Ihr schon richtig im Diskutieren und ich hatte mit Buchmesse und meinen Gästen dann doch vor Müdigkeit keine Lust mehr noch an den Computer zu gehen. Zumindest kann ich mir jetzt einige Passagen sparen, denn Ihr beide habt schon viel geschrieben, was ich auch so empfinde. So die Fledermausszene (ich denke, die wird sicher noch eine Rolle spielen, denn sie ist ja eine veränderte Fledermaus. Kann sie die Menschen verstehen oder deren Gefühle erkennen? Was hat denn Lumino# mit ihr gemacht. Er hatte ja Angst, es könne jemand bemerken, deshalb durften sie nicht fliegen), die Liebesszene unter den Sternen mit der schönen Idee, dass er ihr sein Wissen magisch vermitteln kann, die Gespräche zwischen Erresto und Kallista.


    Ich möchte mich noch für den Paso Doble bedanken!


    Bei Tagrasch war ich nicht erstaunt. Der Zwerg in unserer Spielgruppe ist auch so ;). Laurenzio ist noch neu und wir waren uns ja fast einig, dass er nicht unschuldig bleiben kann. Ich denke sogar, dass der Dom genau das erreichen will, indem er ihn zu solchen Aufgaben schickt, denn als Kämpfer taugt er ja nicht viel.
    Tagrasch ist einfach ein vom Dom gekaufter Kämpfer, der dessen Befehle ausführt. Das machen Soldaten nun mal so. Söldner noch mehr. Sein Ziel erreicht er ja auch und Eslamidia sollte wissen, was passiert, wenn sie dem Dom nicht gibt was er will. Das Dumme ist nur, dass sie im Wort steht und dort das Gleiche erwarten muss.
    Ich denke Quillana ist es auch, der das Lagerhaus überfallen und den Stall anzünden läßt, denn schließlich brauchte der Dom nicht die Stoffe, sondern er wollte Quillana zeigen, dass er ihm jederzeit schaden kann. Soweit meine Vermutung.
    Die magische Melodie könnte doch von Hesindio stammen? Was, wenn er sich bereits ins Machtgeschehen einklinkt? Während ich Amaria diesen Überfall überhaupt nicht zutraue, könnte ich mir Hesindio mit seinem Durst nach Grausamkeit und Macht dort gut vorstellen, weiß aber auch nicht, wer die Frau sein könnte.


    Zitat

    Wir erleben hier das erste Mal, was passiert, wenn der Dom nicht bekommt, was er will.


    Das stimmt nicht. Das Brauhaus geht auch schon auf die Rechnung des Dom.
    Die Lösung mit dem Braumeister ist doch so perfide. Er hatte ja kein Verbot, den Kessel nicht zu kaufen, hat nur keinen Kredit bekommen. Also reicht es schon, an der Unfehlbarkeit der Einschätzungen des Doms zu zweifeln um völlig unter zu gehen und noch danke sagen zu müssen. So wie man eben keinen Kredit an die Leute des Doms geben darf.



    Wenn ich ganz böse denke was den Stall betrifft, dann könnte der Stallbursche dem Dom auch verraten haben was seine Tochter da treibt und dieser wollte vielleicht seine Tochter strafen, deren Pferd ihr ja wohl sehr wichtig ist. Ist das zu weit hergeholt? Der Dom ist ein sehr gefährlicher Mann und ich möchte ihn nicht als Vater haben.


    Die Ermittlungen gefallen mir auch sehr. Überrascht war ich von Kallistas Interesse an Schmuck. Ich dachte als Kämpferin sei ihr das egal. Sie hat also doch eine sehr weibliche Seite und ist Erresto vielleicht in sie verliebt? Wieder etwas, was nicht sein darf, aber eigentlich passen würde. Sie schätzt ihn ja auch sehr.


    Ich hatte gehofft, dass Cecano die Wirkung der Kräuter genauer kennt, aber er ist kein Träumer. Schade. Hier war schon die Möglichkeit Esfiras "Krankheit" als Verirrung in der Traumwelt zu sehen und mit Cecanos Hilfe hätte es vielleicht eine Möglichkeit gegeben, die beiden Frauen zusammen zu bringen. Nun, ich denke das wird Nuerta übernehmen. Sie hat die Möglichkeit dazu und den gesunden Frauenverstand ;)

  • Zitat

    Tagrasch ist einfach ein vom Dom gekaufter Kämpfer, der dessen Befehle ausführt. Das machen Soldaten nun mal so. Söldner noch mehr.


    Nein, genau das ist Tagrasch eben nicht, soweit ich weiß. Er fühlt sich dem Dom erst einmal verpflichtet, weil dieser ihm geholfen hat, als er Probleme mit dem Grafen der Angroschim hatte. Jetzt begleicht Tagrasch sozusagen seine 'Schuld', auch wenn der Dom ihn natürlich ernährt. Ich meine Tagrasch hätte Laurenzio gegenüber so etwas angedeutet. Die Bindung, die der Dom auf diese Weise schafft, ist viel fester, als er es mit Geld je erreichen könnte.


    Zitat

    Die magische Melodie könnte doch von Hesindio stammen? Was, wenn er sich bereits ins Machtgeschehen einklinkt?


    Ich glaube nicht, das Hesindio etwas damit zu tun hat. Bisher hatte sich doch gar keine magische Begabung bei ihm gezeigt. Oder habe ich da etwas überlesen.


    Zitat

    Wenn ich ganz böse denke was den Stall betrifft, dann könnte der Stallbursche dem Dom auch verraten haben was seine Tochter da treibt und dieser wollte vielleicht seine Tochter strafen, deren Pferd ihr ja wohl sehr wichtig ist. Ist das zu weit hergeholt? Der Dom ist ein sehr gefährlicher Mann und ich möchte ihn nicht als Vater haben.


    Ich glaube das ist zu weit hergeholt. Bisher hatte ich den Eindruck, das der Dom seine Tochter liebt. Das Risiko wäre viel zu hoch, das ihr bei einem Feuer etwas passiert. Und auch Vanossa hat über ihren Vater bisher nur gut gesprochen, auch seinen Familiensinn betont. Ich meine auch das sie ihn aufrichtig liebt.


    Zitat

    Die Ermittlungen gefallen mir auch sehr. Überrascht war ich von Kallistas Interesse an Schmuck. Ich dachte als Kämpferin sei ihr das egal. Sie hat also doch eine sehr weibliche Seite und ist Erresto vielleicht in sie verliebt?


    Ja da haben wir eine ganz neue Seite an Kallista kennengelernt, die sie mir sehr sympathisch macht. Gleichzeitig ist mir aufgefallen, das wir fast nichts über Kallistas Privatleben wissen: über ihre Familie, was sie nach Feierabend so macht, ob sie einen Freund oder Mann hat.
    Auch Erresto bleibt in dieser Richtung bisher blaß. Vielleicht kommt da ja noch ein bißchen mehr.
    Der Gedanken, dass Erresto vielleicht in Kallista verliebt ist, kam mir auch gleich. Ein schöner Gedanken. Ich glaube sogar, es könnte mit den beiden funktionieren. Mir würde das gefallen.


    Zitat

    Hier war schon die Möglichkeit Esfiras "Krankheit" als Verirrung in der Traumwelt zu sehen und mit Cecanos Hilfe hätte es vielleicht eine Möglichkeit gegeben, die beiden Frauen zusammen zu bringen. Nun, ich denke das wird Nuerta übernehmen. Sie hat die Möglichkeit dazu und den gesunden Frauenverstand


    Ja das könnte ich mir auch gut vorstellen, das Nuerta ihre Hexenkräfte einsetzt, um Esfira zurückzuholen. Obwohl ich glaube, das auch Jazemina dazu in der Lage wäre. Vielleicht hilft Nuerta ihr ja auch ihre 'Traum'Fähigkeiten zu entdecken.

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  • Nein, genau das ist Tagrasch eben nicht, soweit ich weiß. Er fühlt sich dem Dom erst einmal verpflichtet, weil dieser ihm geholfen hat, als er Probleme mit dem Grafen der Angroschim hatte. Jetzt begleicht Tagrasch sozusagen seine 'Schuld', auch wenn der Dom ihn natürlich ernährt. Ich meine Tagrasch hätte Laurenzio gegenüber so etwas angedeutet. Die Bindung, die der Dom auf diese Weise schafft, ist viel fester, als er es mit Geld je erreichen könnte.


    Für mich ist es egal, womit man jemanden kauft. Wenn der Dom etwas für jemanden "erledigt", dann hat derjenige wenig Wahl irgendwelche Befehle (oder nette Bitten) de Dom abzulehnen.


    Zitat

    Ich glaube nicht, das Hesindio etwas damit zu tun hat. Bisher hatte sich doch gar keine magische Begabung bei ihm gezeigt. Oder habe ich da etwas überlesen.


    Er war doch der Sohn des Magiers, der mit dem Kopf ausgleichen sollte, was ihm an Muskeln fehlt. Sollte Lumino seinen Sohn nicht unterrichtet haben, obwohl er die Bücher besitzt?


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    Ich glaube das ist zu weit hergeholt. Bisher hatte ich den Eindruck, das der Dom seine Tochter liebt. Das Risiko wäre viel zu hoch, das ihr bei einem Feuer etwas passiert. Und auch Vanossa hat über ihren Vater bisher nur gut gesprochen, auch seinen Familiensinn betont. Ich meine auch das sie ihn aufrichtig liebt.


    Ich weiß, dass es weit hergeholt ist, aber unmöglich? Er liebt seine Tochter und diese ihn. Aber ist das nicht bei den Mafiosi auch so, dass die Kinder der Meinung sind, Vater täte alles nur für die Familie? Wieviel weiß sie wirklich? Sie meint auch, dass Tagrasch ein gutes Herz hat (denke ich auch) aber weiß sie welche Befehle er ausführt?


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    Ja das könnte ich mir auch gut vorstellen, das Nuerta ihre Hexenkräfte einsetzt, um Esfira zurückzuholen. Obwohl ich glaube, das auch Jazemina dazu in der Lage wäre. Vielleicht hilft Nuerta ihr ja auch ihre 'Traum'Fähigkeiten zu entdecken.


    Meine favorisierte Version ist immernoch, dass Jazemina Esfira zurückholt (ich denke sie ist die einzige, die das kann, aber die Verbindung zwischen den Frauen muss Nuerta schaffen, die ja auch beim Tanzen die Häuser zusammenbringt)


  • Ich denke Quillana ist es auch, der das Lagerhaus überfallen und den Stall anzünden läßt, denn schließlich brauchte der Dom nicht die Stoffe, sondern er wollte Quillana zeigen, dass er ihm jederzeit schaden kann. Soweit meine Vermutung.


    Wenn die beiden Überfälle zusammengehören. Vielleicht sind sie ja getrennt zu betrachten. Wer mir bei längerem Nachdenken noch in den Sinn kam, ist der Bruder des Doms. Ich habe bei ihm das Gefühl, dass er ziemlichen Brass auf seinen Bruder hat, weil der nicht auf seine Vorschläge eingeht und ihn völlig ignoriert und klein hält. Vielleicht ist das ein oder andere von den Überfällen (oder beides) ja ein kleiner Racheakt von ihm? Oder er spielt insgeheim nun gegen ihn?


    Er war doch der Sohn des Magiers, der mit dem Kopf ausgleichen sollte, was ihm an Muskeln fehlt. Sollte Lumino seinen Sohn nicht unterrichtet haben, obwohl er die Bücher besitzt?


    Mein erster Gedanke zu dieser Überlegung war Nein. Irgendwie finde ich hier gar keine Verbindung zu Hesindio, weil hier bisher so gar nicht von ihm die Rede war. Aber andererseits sind ja die magiefähigen Bewohner tatsächlich nicht so breit gestreut und so gesehen wäre er ein möglicher Kandidat für so etwas. Ansonsten könnte ich mir noch Yelador vorstellen. Vielleicht ist er zurückgekommen und hat noch jemanden (die mysteriöse Frau) von unterwegs mitgebracht? Nur das Warum kann ich nicht erklären. Was würde ihn antreiben? Ein bisschen verliere ich so langsam den Überblick wer in den bisherigen Büchern evtl. mit wem speziell noch ein Problem hat.


    Ich weiß, dass es weit hergeholt ist, aber unmöglich? Er liebt seine Tochter und diese ihn. Aber ist das nicht bei den Mafiosi auch so, dass die Kinder der Meinung sind, Vater täte alles nur für die Familie? Wieviel weiß sie wirklich? Sie meint auch, dass Tagrasch ein gutes Herz hat (denke ich auch) aber weiß sie welche Befehle er ausführt?


    Das glaube ich allerdings nicht, dass da der Dom dahinter steckt. Gerade wenn er seine Tochter liebt und die Familia so wichtig ist, dann würde er doch nicht riskieren, seine Tochter im Feuer zu verlieren. Denn er muss damit rechnen, dass sie in den brennenden Stall rennen wird, um ihr Pferd zu retten. Um seine Tochter zu strafen oder sonstwie zu bremsen, hätte er ihr auch einfach das Pferd wegnehmen können, ihr Hausarrest oder sonstwas tun können, was direkt offensichtlich von ihm kommt und sie damit deutlich in die Schranken weist. Ich glaube, das wäre eher sein Stil, um seine Autorität zu verdeutlichen, als so eine verdeckte Aktion, die sie gar nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen kann.



    Ja da haben wir eine ganz neue Seite an Kallista kennengelernt, die sie mir sehr sympathisch macht. Gleichzeitig ist mir aufgefallen, das wir fast nichts über Kallistas Privatleben wissen: über ihre Familie, was sie nach Feierabend so macht, ob sie einen Freund oder Mann hat.
    Auch Erresto bleibt in dieser Richtung bisher blaß. Vielleicht kommt da ja noch ein bißchen mehr.
    Der Gedanken, dass Erresto vielleicht in Kallista verliebt ist, kam mir auch gleich. Ein schöner Gedanken. Ich glaube sogar, es könnte mit den beiden funktionieren. Mir würde das gefallen.


    Mir würde das auch gefallen. ;D Ja, Kallista hat mich hier auch überrascht. Sie wirkte immer eher burschikos und ich hätte nie geglaubt, dass sie sich so für Schmuck begeistern könnte. Oder hat der Stein (es war Bernstein, oder? ) eine besondere Bedeutung hier, eine besondere Wirkung, die ihr wichtig ist? Oder erinnert der Schmuck sie an jemanden? Hier bin ich auch gespannt, noch mehr über sie (und auch Erresto) zu erfahren. Ich hoffe, wir bekommen noch mehr Einblick in deren Leben.


  • Besonders nicht, nach der so schönen und liebevollen Szene, als Laurenzio ihr die Sterne zeigte .... und sie im Heu endeten. ;D Ich fand das richtig schön und rührend beschrieben. Auch hier konnte ich die Emotionen wieder toll miterleben und ich spürte schön die etwas unbeholfene, aber um so gefühlvollere Annäherung der beiden. :)




    Das war ein wirkliches Wechselbad der Gefühle :):'( . Großes Kompliment an Marco. Die Szene war wunderschön: die Sterne, die Scheune, das Heu und dann das große Drama. Feuer, die Pferde in Gefahr, hätte dieser Trottel Laurenzio doch bloß seine Klamotten ausgelassen. Dann hätte er Vanozza vielleicht noch Aufhalten können. Die Szene hat mir den Schweiß auf die Stirn getrieben. Ich habe mit dem Zauberer gezittert und gehofft. Das ging wirklich an die Nerven. Und dann bricht alles zusammen, Vanozza ist nirgends zu sehen.



    Vielen Dank!
    Von dem Moment an, an dem ich wusste, diese Szene würde kommen, hatte ich gehörigen Respekt davor, sie zu schreiben. Romantik ist glaube ich ein ganz schwieriges Feld und gerade wenn Erotik dazukommt, ist die Gefahr groß, dass es peinlich, obszön oder wie auch immer wird. Ich hab die Szene dann sehr lange vor mir her geschoben, war aber dann, nachdem ich sie geschrieben hatte, schon recht schnell damit zufrieden. Offensichtlich war ich damals gerade in der Stimmung dazu. Auf die bin ich dann auch ganz lange echt stolz gewesen. Umso schöner, wenn sie euch auch so gefällt :)



    Die Liebe lebt gefährlich in Taladur, das haben wir schon so oft erlebt. Ein Happy End gab es bisher noch nie.


    Das ist mir bis jetzt nicht aufgefallen, muss ich gestehen. Ich habe das nie in seiner Gesamtheit betrachtet.




    Ich möchte mich noch für den Paso Doble bedanken!


    Gern geschehen :D - By the way: Ich befürchte, die Leser meiner Bücher sind insgesamt nicht sooo tanzaffin. Das Osterei mit dem berühmten Erfinder dieses aventurischen Tanzes hat nämlich niemand bemerkt. Aber ist wahrscheinlich zu speziell: Rahjamo Almadanese (http://de.wikipedia.org/wiki/Roberto_Albanese)



    Ich weiß, dass es weit hergeholt ist, aber unmöglich? Er liebt seine Tochter und diese ihn. Aber ist das nicht bei den Mafiosi auch so, dass die Kinder der Meinung sind, Vater täte alles nur für die Familie? Wieviel weiß sie wirklich? Sie meint auch, dass Tagrasch ein gutes Herz hat (denke ich auch) aber weiß sie welche Befehle er ausführt?


    Soweit ich mich erinnere, versucht Laurenzio ihr in einer Szene (die Tanzszene müsste das sein) klar zu machen, was da im Hintergrund läuft. Dabei wird glaube ich auch seine Bestürzung über Tagraschs Wüten deutlich. Dass es "im Krieg" Tote gibt, ist Vanozza auf jeden Fall bewusst. Sie erklärt Laurenzio ja, wie das in Taladur abläuft. Aber von Toten zu reden und Tote zu sehen - oder sogar selbst zur Tat zu schreiten - sind ganz unterschiedliche Paar Schuhe, von der die wohlbehütete Tochter eines Soberans keine Vorstellung hat.

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    By the way: Ich befürchte, die Leser meiner Bücher sind insgesamt nicht sooo tanzaffin. Das Osterei mit dem berühmten Erfinder dieses aventurischen Tanzes hat nämlich niemand bemerkt. Aber ist wahrscheinlich zu speziell: Rahjamo Almadanese (http://de.wikipedia.org/wiki/Roberto_Albanese)


    Ich tanze so wie ich lese, leidenschaftlich, aber oft ohne mir etwas zu merken, was nicht unmittelbar mit der Tätigkeit zusammenhängt. Der Name war hier so gut eingebaut, dass ich ihn in meiner Unkenntnis Aventuriens einfach als zugehörig überlesen habe :-[.
    Danke für den Link.

  • Zitat

    Zitat
    Ich glaube nicht, das Hesindio etwas damit zu tun hat. Bisher hatte sich doch gar keine magische Begabung bei ihm gezeigt. Oder habe ich da etwas überlesen.



    Er war doch der Sohn des Magiers, der mit dem Kopf ausgleichen sollte, was ihm an Muskeln fehlt. Sollte Lumino seinen Sohn nicht unterrichtet haben, obwohl er die Bücher besitzt?


    Nur als kleiner Einwurf, zu mehr ist grad keine Zeit.
    Hesindio ist nicht Luminos leiblicher Sohn. Und man braucht zum Erlernen der Magie eine Begabung, die er meines Wissens bisher nicht gezeigt hat. Die Bücher allein reichen nicht.
    Marco, wie ist das genau im DSA- Kosmos?

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Ansonsten könnte ich mir noch Yelador vorstellen. Vielleicht ist er zurückgekommen und hat noch jemanden (die mysteriöse Frau) von unterwegs mitgebracht?


    Gerade ist mir eine Frau zu meiner obigen Überlegung eingefallen. Yelador hatte sich doch mal in eine Schauspielerin o. ä. verliebt. Damit hätte er ja eine Frau an seiner Seite. ;D Aber damit weiß ich immer noch nicht, warum er magische Lieder singen sollte, um den Dom zu überfallen....

  • Magie hat man oder man hat sie nicht.


    Sie ist eine Gabe, die sich bei Kindern etwa im Alter zwischen 8 und 10 Jahren zeigt und die dann entsprechend gefördert werden muss, damit sie nicht wieder versiegt oder zu unkontrollierbaren Effekten führt. Im Durchschnitt ist glaube ich nur etwa jeder 100ste Mensch magiebegabt und dann auch in unterschiedlicher Ausprägung. Nicht bei jedem reicht es aus, um ein Magier zu werden.
    Die Menschen, die sich näher damit befassen, ahnen auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Kind eine magische Begabung zeigt, umso größer ist, je mehr magiebegabte es in seinem Ahnenstamm gibt. (irdisch betrachtet scheint also die Magiebegabung eine genetisch vererbbare Sache zu sein. Trotzdem kann auch aus einer magisch unbegabten Familie plötzlich ein mächtiger Magier hervorgehen). Hatte Lumino nicht sogar versucht Kinder mit einer Hexe zu zeugen (ich meine, so etwas gelesen zu haben)?


    Zwerge sind in der Regel überhaupt nicht magiebegabt. Diese Gabe kann sich bei ihnen nur in sehr seltenen und speziellen Fällen entwickeln.
    Elfen hingegen sind alle magiebegabt, vermutlich weil sie, wie sie von sich selbst behaupten, nicht von dieser Welt stammen, sondern "aus dem Licht getreten" sind.

  • Könnte Lumino nicht deswegen ein magiebegabtes Kind adoptiert haben? Ich weiß leider nicht wann und wie in Aventurien Kinder adoptiert werden. Bei Zahir scheint es da ja einen dunklen Fleck zu geben.