08 - S. 415 "Von Iladas, dem Phereniden,..." - S. 465

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  • Und ich frage mich ja immer noch, was dieses Irrlicht für eine Rolle spielt...
    Eine meiner ganz verwegenen Theorien ist, dass es auch eine Art "Wechselbalg" ist...
    Ich glaube, ich kam darauf, weil es sich ja ständig in irgendwelche weißen Tiere verwandelt (warum ausgerechnet weiß? Auch die Wechselbälger sind weiß...)


    :o Du könntest recht haben, das klingt logisch.


    Würde das auch die Geschehnisse auf der Insel erklären? Das Irrlicht hat ja etwas mit Ycille gemacht, aber es wurde zunehmend schwerer. Wenn man nun bedenkt, dass die gefangenen Wechselbälger dort auch auf eine Weise angezogen wurden, war das Irrlicht vielleicht auch kurz vor der "Grenze".
    Weiß Sarik davon? Hat er deshalb die Freilassung der gefangenen Kreaturen verlangt?


  • Der Part in der "Unterwelt" mit Ycille hatte für mich tatsächlich total das Feeling von alten griechischen Sagen. ;D
    Und diese unvollkommenen Doppelgänger von ihr haben mich irgendwie an die "Alien"-Reihe denken lassen, da gibt es doch einen Film, in dem sie geklont und mit Alien-DNA kombiniert wurde, und sie findet das Labor, wo die ganzen vorherigen missglückten Versuche noch qualvoll vor sich hin vegetieren. An der Stelle hat mich ähnliches Grauen gepackt.


    Ertappt! Diese Szene war tatsächlich das Vorbild hierfür. Ist schon verdammt eklig.


    Philip Pullman: Er hat meines Erachtens in seiner Reihe viel Potential verschenkt, aber was er tatsächlich hervorragend gemacht hat, war das mit den Dæmonen. Ich habe Pantalaimon geliebt.



    :o Du könntest recht haben, das klingt logisch.


    Würde das auch die Geschehnisse auf der Insel erklären? Das Irrlicht hat ja etwas mit Ycille gemacht, aber es wurde zunehmend schwerer. Wenn man nun bedenkt, dass die gefangenen Wechselbälger dort auch auf eine Weise angezogen wurden, war das Irrlicht vielleicht auch kurz vor der "Grenze".
    Weiß Sarik davon? Hat er deshalb die Freilassung der gefangenen Kreaturen verlangt?


    Sehr gut ... Die Paranoia breitet sich aus *Hände reib*

  • Ertappt! Diese Szene war tatsächlich das Vorbild hierfür. Ist schon verdammt eklig.


    Ha! ;D ;D ;D
    Dann kam meine Assoziation also ausnahmsweise mal nicht von ungefähr. ;)




    Philip Pullman: Er hat meines Erachtens in seiner Reihe viel Potential verschenkt, aber was er tatsächlich hervorragend gemacht hat, war das mit den Dæmonen. Ich habe Pantalaimon geliebt.


    Ich muss zugeben, es ist zu lange her, dass ich die Trilogie gelesen habe, um mich noch so genau daran zu erinnern (ich war damals glaube ich 11, das ist jetzt also schon über 12 Jahre her...), aber ich weiß noch, dass ich damals schwer begeistert von den Büchern war. Gerade die Sache mit den Daemonen eben fand ich ganz toll - bin halt wirklich total anfällig für diese "eng-verbundener-Begleiter"-Sache. Ob das nun ein Teil der eigenen Seele in Form eines Daemons ist, oder ein magischer Begleiter, ist ja letztendlich egal. :)

    &quot;Der, der nicht weiß zu schreiben, glaubt nicht, dass dies eine Arbeit sei.<br />Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet.&quot;<br />(Schreiber, 8. Jahrhundert)

  • Es hat mich sehr gefreut, endlich Sariks Geschichte zu erfahren. Darauf habe ich schon länger gewartet und endlich gibt es auch des Rätsels Lösung, warum er so lange geschlafen hat und was er zuvor angestellt hat um diese Strafe zu verdienen.


    Aufgefallen ist mir hier, dass Sarik nach dem Zaubern sofort vergisst, dass er dies gerade gemacht hat. Er lenkt ja mit einem Sonnenstrahl die Soldaten ab, die ihn am Stadttor Melnors kontrollieren und vergisst diesen Sonnenstrahl sofort wieder. So ähnlich kann das ja auch mit Aprils Regenbogen gewesen sein. Dazu wurde hier ja auch schon weiter spekuliert.


    Auch zum Irrlicht wurde hier schon viel spekuliert. Mauriels Idee, das Irrlicht könnte ein Wechselbalg sein, ist mir selbst so zwar nicht gekommen, ich finde es aber ganz schlüssig. Das würde ja bedeuten, dass es nicht unbedingt auf Sariks Seite steht und da noch eine Überraschung kommen könnte.



    Philip Pullman: Er hat meines Erachtens in seiner Reihe viel Potential verschenkt, aber was er tatsächlich hervorragend gemacht hat, war das mit den Dæmonen. Ich habe Pantalaimon geliebt.


    Ein bisschen musste ich bei Sarik und seinem Irrlicht auch an die Dæmonen von Philip Pullman denken. Dieses Konzept fand ich in der Reihe ganz toll, allerdings habe ich sonst vieles vergessen weil ich spätestens im dritten Band nicht mehr ganz nachvollziehen konnte, was das alles soll ???



    Also mir hat ganz besonderes die sehr düstere Atmosphäre auf der Insel von Ycille gefallen, die eine Dichte hatte, wie ich sie kaum zuvor in diesem Buch erlebte. Dunkler Himmel mit lila Streifen, verdorrte Vegetation, dann die kleinen verstümmelten und in Ranken gefangenen, kämpfenden kleinen Wesen mit gleichem Aussehen, der eingesperrte und hilflos abwesend wirkende Gestaldwandler, schließlich erst die Augen an den Zweigen und darauf Ycille ... :o
    Düstere Horrorstimmung.


    Der Abschnitt auf der Insel hat mir auch sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist toll und ich konnte mir das durch die Beschreibungen auch alles richtig gut vortsellen. So ein bisschen Horrorstimmung fand ich an dieser Stelle wirklich gut!



    *Wieso hast du auf ein Glossar verzichtet, Oliver? Die Geschichte ist schon sehr komplex, wodurch du dir ausschließlich aufmerksame Leser zu Fans machen kannst bzw. dir nur solche halten kannst. Oberflächliche Leser steigen zu schnell aus und sagen sich:" :vogelzeigen: das les ich doch nich weiter! Und >:( 25 Euro hab ich dafür gezahlt!"


    Ich finde ja, dass nicht jedes Buch für jeden Leser geeignet sein muss. Ich bin froh, dass es Autoren gibt, die komplexe Geschichten schreiben und dem Leser nicht alles vorkauen. Ich lese nicht mehr viel Fantasy, aber wenn, dann erwarte ich auch einen gewissen Anspruch. Ich war bei allen Büchern von Oliver irgendwann zwischendurch maximal verwirrt, aber es gab immer ein Ende, das die meisten Fragen für mich beantwortet hat und noch genug Spielraum für eigene Gedanken gab. Ich habe - wie man an meiner längeren Lesepause sieht - auch nicht immer die Zeit, viel zu interpretieren und mir endlose Gedanken zu machen, aber ich finde, dass es sich bei diesem Buch lohnt, etwas mehr Zeit zu investieren und sich vielleicht auch mal ein paar Notizen zu machen oder mal zurückzublättern und eine Stelle nochmal zu lesen.


  • Ein bisschen musste ich bei Sarik und seinem Irrlicht auch an die Dæmonen von Philip Pullman denken. Dieses Konzept fand ich in der Reihe ganz toll, allerdings habe ich sonst vieles vergessen weil ich spätestens im dritten Band nicht mehr ganz nachvollziehen konnte, was das alles soll ???


    Den dritten Band mochte ich auch nicht mehr ... zu trashig, und zu viel Polemik. Aber insgesamt war seine Welt schon toll.


    Freut mich, dass Du wieder mit an Bord bist!

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen