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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Zum Inhalt:
    Flannery Gardner reist in die Toskana um die Bibliothek des Conte Alessandro della Gherardesca zu beurteilen und für einen potenziellen Käufer zu schätzen. Der Conte ist alles andere als begeistert von Flannerys Person. Er hatte einen männlichen Bibliothekar erwartet. Am liebsten würde er sie ostwendend zurückschicken, doch der Käufer drängt und so alzeptiert er widerwillig Flannerys Anwesenheit.


    Meine Meinung:
    Auf Grund des Titels hatte ich eine Liebesgeschichte mit einigen Bettszenen befürchtet. Da ich die Autorin aber sehr gerne lese, wollte ich trotzdem auch dieses Buch lesen. Ich wurde sehr angenehm überrascht. Die Geschichte hat wirklich Handlung und Bettszenen gibt es gar keine. Das übliche Hin-und-Her eines Liebesgeschichte gibt es schon, aber das ganze ist wirklich sehr ansprechend geschrieben.


    Flannery möchte ihren Auftrag schnellstmöglich hinter sich bringen und diesem arroganten Schnösel wieder den Rücken kehren. Der Conte schafft es immer wieder sie ganz schön durcheinander zu bringen. Manchmal schäumt sie geradezu vor Wut und lässt sich zu Äußerungen hinreißen, die sie dann wieder bereut. Keine einfache Basis für eine Zusammenarbeit.


    Eine witzige Figur in dieser Geschichte ist der Sekretär Andrew. Andrew ist dem Conte treu ergeben und in seiner Gegenwart stets der korrekte Angestellte. Doch anderen Menschen gegenüber zeigt er auch seine witzige Seite. Das war sehr erfrischend.


    Fazit:
    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Handlung und die Personen waren gut dargestellt. Ich kann jedem, der gerne Liebesgeschichten mit einem mystischen Einschlag liest, dieses Buch empfehlen.

  • Zum Buch:


    Prima Unterhaltung mit Liebe, Humor und Spannung


    Mit diesem Ausflug ins Genre der Liebesromane hat Susanne Gerdom alias Franziska Hille mal wieder ihre außerordentliche Vielseitigkeit bewiesen. Liebesromane meide ich normalerweise, doch weil ich von dieser Autorin schon so viele super Bücher gelesen habe, wollte ich es hier mal drauf ankommen lassen. Zum Glück verschont uns die Autorin mit Schmacht-Szenen, die sich über mehrere Seiten hinziehen und legt den Schwerpunkt mehr auf die Rahmenhandlung. So konnte auch ich dieses Buch mit einigem Vergnügen lesen.


    Flannery Gardner arbeitet für ein Auktionshaus. In der Toskana soll sie die Bibliothek des Grafen Alessandro della Gherardesca begutachten. Dieser ist allerdings gar nicht davon begeistert, eine junge Frau in seiner feudalen Villa beherbergen zu müssen. So begegnet er ihr zunächst mit offener Abneigung. Flannery versucht, dem arroganten Grafen aus dem Weg zu gehen, was leider nicht immer möglich ist. Kaum treffen die beiden mal aufeinander, entbrennt schon gleich ein heftiges Wortgefecht, denn Flannery sagt dem Grafen ordentlich die Meinung. Herrlich! Dabei fühlt man aber schon sehr bald, wie es zwischen den beiden sachte knistert. Doch ein düsteres Familiengeheimnis verhindert ein schnelles Näherkommen.


    Ich liebe den Schreibstil dieser Autorin! Da ist es ganz egal, in welchem Genre sie schreibt, sprachlich hebt es sich immer positiv von der Masse ab. Der Roman ist sehr unterhaltsam, die Charaktere wirken lebendig, wenn auch nicht immer sympathisch. Zuweilen konnte ich die schnellen Stimmungswechsel der Protagonisten nicht ganz nachvollziehen. Die Dialoge sind mit einer großen Menge Humor gespickt, sodass man auch öfter mal etwas zu lachen hat. Dabei ist das Ganze noch mit einer deftigen Portion Spannung aufgepeppt. Franziska Hille treibt mit dem Leser ein klasse Verwirrspiel, bei dem es einem schwer fällt, die Personen richtig einzuordnen. Man rätselt bis zum Schluss, wer welche Rolle spielt.



    Zur Leserunde:


    Die Leserunde mit euch hat mir mal wieder viel Spaß gemacht. Vielen Dank für eure Eindrücke und Spekulationen, die zum größten mit meinen eigenen übereinstimmten.
    Vielen Dank auch an Susanne für die Begleitung der Leserunde, auch wenn sie sich dieses Mal stark zurückgehalten hat ;)

  • Liebe Lilli,


    danke für das schöne Fazit!


    Ja, ich hatte irgendwie nicht viel zu sagen .... keine Ahnung, wieso. Vielleicht, weil dieses Buch für mich noch immer ein bisschen unbekanntes Pflaster ist, obwohl ich es selbst geschrieben habe. Und wir haben kein einziges Mal über Katzen geredet. HM. Das holen wir beim nächsten Mal nach! :-*

  • Auch ich bedanke mich für die schöne Leserunde und die nette Begleitung durch Dich, Susanne! :winken:


    Zum Buch:


    Flannery reist in die Toskana, um dort eine Privatbibliothek zu sichten und nach geeigneten Büchern für ihren Auftraggeber zu suchen. Der Besitzer der Bibliothek ist der Conte Alessandro della Gherardesca, der überhaupt nicht begeistert davon ist, dass Flannery während der Zeit ihrer Arbeit in seiner Villa wohnen wird. Er hatte einen Mann erwartet.
    Flannery beschließt, ihre Arbeit zu machen und dann möglichst schnell wieder heimzufahren. Doch es kommt anders.


    Meine Meinung:


    Das Buch ist eine schöne Mischung aus Liebesroman, Familiengeschichte und Mystery-Roman. Eigentlich hatte ich keine bestimmte Erwartung an das Buch, aber es hat mich sehr positiv überrascht. Besonders das Geheimnisvolle hat mir sehr gefallen und mich auch total verwirrt. Ich war mir schon so sicher, die Lösung zu wissen, und dann war plötzlich doch wieder alles ganz anders.
    Auch sehr gefallen haben mir die humorvollen Dialoge. Wie Alessandro, Flannery und Alessandros rechte Hand Andrew miteinander umgehen, ist manchmal recht bissig beschrieben. Das gefällt mir.
    "Toskanische Verführung" ist kein reiner Liebesroman, sondern bietet noch viel mehr. Mich hat das Buch einfach sehr gut unterhalten.

  • So. Die letzten Tage waren mal wieder hektisch, aber nun bin ich doch noch dazu gekommen ein Fazit zu schreiben.
    Auch wenn ich diesmal arge Zeitprobleme hatte, hatte ich an unserer kleinen Leserunde wieder sehr viel Spaß!
    Danke an alle Mitleserinnen und an Susanne!


    Meine Meinung
    Bücher von Susanne Gerdom lassen sich immer gut lesen, egal unter welchen Pseudonym sie veröffentlicht (Frances G. Hill, Julian Frost oder eben Franziska Hille) und egal in welchem Genre sie sich versucht. Die unter Franziska Hille erscheinen Bücher sind kleine Fingerübungen, um den romantischen Roman etwas zu üben.
    Und für Übungen sind sie mehr als gut.


    Mit den romantischen Szenen hapert es zwar ab und an noch etwas, aber die Geschichte ist flüssig und sehr spannend erzählt. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen möchte wie sich am Ende alles auflöst. An dem Verwirrspiel der Personen haben sicher alle Leser ihren Spaß.


    So ist dieser Liebesroman also gerade auch etwas für Leser, die dieses Genre ansonsten meiden. Gefühlsduselige Schmachtszenen findet man hier ebenso wenig, wie ausuferndes Bettengehüpfe. Der Fokus liegt deutlich auf der Rahmenhandlung.
    Liebhaber des Kitschromans werden hingegen aber immer noch genug typische Elemente finden um ebenfalls zufrieden zu sein. Die Ausgangssituation ist klassisch, aber die Autorin ist dennoch (wie üblich) noch für einige Überraschungen gut.


    Etwas mehr Seiten hätten der Geschichte jedoch durchaus gut getan, am Ende entwickelt sich alles recht schnell. Da der Humor aber ebenfalls nie zu kurz kommt und das Ende durchaus schlüssig und in sich rund ist, wird das wohl die wenigsten Leser stören.


    Fazit: Schnelle, leichte Sommerlektüre, die dennoch für genügend Spannung sorgt.

  • Hallo :winken:


    Zum Buch:
    Franziska Hille war mir als Autorin noch nicht bekannt, Susanne Gerdom natürlich schon. Und genau aus dem Grund habe ich dieses Buch gekauft und hier mitgelesen. Es unterscheidet sich auch gravieren von dem was ich bisher von der Autorin kenne.
    "Toskanische Verführung" ist ein Liebesroman der in etwa in die Sparte "Cora" Romane passt. Ein Liebesroman mit einigen Verwirrungen und auch eine gewisse mystherische Handlung die mir persönlich noch am Besten gefallen hat. Für ein Liebesroman war mir etwas zu wenig Romanze dabei. Dafür hat mir aber das unterschwellige und geheimnisvolle um die Figur des Hugos gefallen. Auch der deutlich vorhandene Humor in den Dialogen fand ich sehr gut und hat mich hier gerne bis zum Schluss lesen lassen.
    Mein Fazit: Ein Buch zur einfachen, durchaus guten Unterhaltung zwischendurch.


    Zur Leserunde:
    Es hat mir Spaß gemacht hier mitzulesen und entschuldigt bitte meine zeitweise Abwesenheit, die durch ein absolut privates Durcheinander hier vorkam. Vielen Dank auch an Susanne, deren Anwesenheit in einer Leserunde immer ganz toll ist :)

  • Hallo alle Zusammen,


    so jetzt komme ich also.


    Zum Inhalt:


    Flannery Gardner arbeitet für das Aktionshaus Bardsley & Carrington, in dieser Eigenschaft fährt sie in die Toskana um die Privatbibliothek des Grafen Alessandro della Gherardesca zu beurteilen. Leider scheint man Frauen gegenüber nicht besonders positiv gestimmt zu sein, besonders der Hausherr Alessandro della Gherardesca zeigt offen und ohne Umschweife seine Abneigung gegenüber Flannery als Begutachterin seiner Büchersammlung. Gerne würde er sie postwendend zurückschicken, aber ihn sind die Hände gebunden, weil er schnell die Sammlung veräußern möchte und deshalb von Seiten des Aktionshauses zur Zeit kein andere, ebenso fähiger möglicherweise männliches Angestellter zur Verfügung steht. Also versucht man es mit einem Deal möglichst wenig Kontakt zum Hausherrn, nimmt sich Flannery fest vor und auch der Graf denkt ähnlich. Und so möchte sie schnell und zügig ihre Arbeit beenden. Doch so leicht ist das alles nicht, denn immer wieder treffen die beiden aufeinander. Und bald stellt sich Flannery die Frage, wieso der Graf so abweisend ist, denn äußerlich ist er ein sehr ansprechender Mann, aber mit zwei verschiedenen Gesichtern, mal ist er nett und höflich und sehr anziehend wirkend auf Flannery und mal gemein und böse. Welches Geheimnis oder gar Tragödie verbringt der Graf hinter dieser Fassade.



    Meine Meinung:
    Nun bei dem Titel "Toskanische Verführung" kommt man leicht auf falsche Gedanken ala platte Liebes/Sexgeschichte . Aber weit gefehlt, Susanne zeigt , dass man es auch gerne beim prickeln belassen kann und trotzdem weiß jeder was gemeint ist und kann jeder weiter seiner Gedanken in dieser Richtung freien Lauf lassen. Es kommt auf die Rahmenhandlung an und die wird gut durch dieses unstete Verhalten des Grafen, seiner Launen und zum Teil merkwürdiger Verhaltensmuster geprägt und die schnell neugierig machen und man zudem merkt da steckt viel mehr dahinter. Und so entsteht eine Geschichte mit viel Spannung und unheimlichen Momenten, besonders wenn Hugo in Spiel kommt. Außerdem gibt es viele humorvollen Dialogen, die die Geschichte in sich schön zum lesen für mich persönlich gestalten.


    Einer Liebesgeschichte.. ja, aber ohne Schmalz und dem mittlerweile eher üblichen Sexanteil. Dafür mit spritzigen Dialogen, eine Portion Grusel und einer Brise Unheimlichem. Damit hast Du mich auch dieses Mal wieder überrascht, liebe Susanne.



    Ein Buch, dass ich gerne so weiterempfehle, besonders als Urlaubslektüre sehr gut geeignet, weil kurz/ knackig, aber voller spannender Momente.



    Leserunde:


    Wie immer toll , Danke an Susanne und alle Mitleser :) :)

  • Vielen Dank für diese interessante Leserunde!
    Ich habe meine Rezension gestern in meinem Blog eingestellt.


    Hier ist sie:
    Flannery wird als Gutachterin eines Aktionshauses in den Palazzo eines italienischen Grafen geschickt, um dort die Bücher in der Bibliothek für einen Käufer zu schätzen. Doch schon bei ihrer Ankunft sorgt sie für entsetzte Gesichter, anscheinend hatte man fest mit einem Mann gerechnet. Flannery versteht die Aufregung nicht, doch der Comte scheint keine jungen Frauen in seinem direkten Umfeld zu dulden. Nur widerwillig ist Alessandro bereit, sie für die Dauer ihrer Arbeit im Palazzo zu dulden, jedoch nur unter der Bedingung, dass er sie so selten wie möglich sieht. Aber dieses Verhalten des Comte ist nicht das einzige merkwürdige im Haus und schon bald weiß Flannery nicht, ob sie wirklich in der Lage sein wird, diesen Auftrag zu beenden.


    "Toskanische Verführung“ von Franziska Hille war nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Meiner Meinung nach ist dies eher eine leichte Lektüre für zwischendurch, in der Art eines Kiosk-Romans und weniger ein richtiges Buch. Es ist eine kurzweilige Lektüre, die mit frechen Dialogen und Humor überzeugen kann, allerdings aufgrund des Seitenumfangs und der eher oberflächlichen Betrachtung nicht vollends meinem Lesegeschmack entspricht. Stellenweise wirkten die überzogenen Figuren auf mich wie eine leichte Persiflage des Liebesromangenres, wobei ich dies aber durchaus unterhaltsam fand.
    Die Geschichte hat stellenweise auch ein wenig von einem Schauerroman und lässt statt an italienische Palazzo an englische Herrenhäuser denken.
    Auch der Titel ist ein wenig irreführend, da Liebe und Erotik hier eine kleinere Rolle spielt, als man meinen könnte. Das Cover entspricht schon eher dem Inhalt.
    Insgesamt gesehen ist mir die Geschichte nicht ausgereift und umfangreich genug, jedoch kann ich mir "Toskanische Verführung" insbesondere als Urlaubslektüre gut vorstellen. Empfehlen kann ich den Roman an alle Leser verspielter Geschichten, die auch nicht zu enttäuscht sind, wenn dies eher einem Romanheft als einem Buch entspricht.

  • Meine Rezi habe ich auch bei Amazon, Goodreads und im großen Bücherforum eingestellt. :winken:


    Als Mitarbeiterin eines Auktionshauses erhält Flannery Gardner den Auftrag, eine Privatbibliothek in der Toskana für einen möglichen Käufer zu begutachten. Graf Alessandro della Gherardesca ist der Besitzer der Büchersammlung und empfängt sie sehr unterkühlt auf seinem Anwesen. Er hatte mit einem männlichen Spezialisten gerechnet und lässt Flannery nun spüren, dass sie nicht willkommen ist. Beide können die Situation aber nicht ändern: ein Ersatz für Flannery ist nicht verfügbar und der Käufer erwartet in Kürze einen Bericht. So ergeben sich einige turbulente Tage, in denen auch ein lang gehütetes Familiengeheimnis eine große Rolle spielen wird.


    Franziska Hille ist ein Pseudonym von Susanne Gerdom, von der ich schon viele Geschichten mit Begeisterung gelesen habe. Mit "Toskanische Verführung" wagt sie sich nun auch ins Genre der Liebesromane. Natürlich war ich ganz gespannt, wie sie das Thema umsetzen wird. Mit dem Titel entsteht ja sofort eine gewisse Erwartung.


    Zum Schreibstil muss man nicht viel sagen. Der war für mich gewohnt ansprechend und lebendig. Bei der Geschichte weicht die Autorin aber von einem typischen Liebesroman ab. Man spürt deutlich das gewisse Knistern zwischen den Protagonisten, aber es entwickelt sich eher zu einem mystischen, kleinen Krimi. Der Hausherr macht mit seiner rätselhaften Art dabei den Reiz aus. Man möchte einfach wissen, warum er diese verwirrenden Stimmungsschwankungen hat. So ergründet man als Leser ein Rätsel, was bis zu einem Unglück in der Vergangenheit führt.


    Für mich gibt es Pünktchen Abzug, weil ich mir das Ende etwas runder gewünscht hätte. Es geht dann doch ein wenig schnell. Ein kleine Zusammenfassung der Ereignisse, auch in Verbindung mit den Geschehnissen in der Vergangenheit, hat mir gefehlt.


    Spannend, knisternd ohne Erotik und Kitsch!


    zur Leserunde:
    Vielen Dank für die kleine, schnuckelige Runde. Wir waren ja ziemlich schnell durch, aber für solch ein kleines ebook hat es gepasst. Es hat Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal, Susanne! :-*

  • Toskanische Verführung - Franziska Hille


    Kurzbeschreibung Amazon:


    Flannery Gardner reist in die Toskana, um dort eine Privatbibliothek zu begutachten. Es sollte ein ganz normaler Job sein, doch Alessandro, der arrogante, abwechselnd zärtliche und schroff abweisende Besitzer der Bibliothek, schickt sie auf eine wahre Achterbahn der Gefühle. Flannery weiß nicht mehr, ob sie ihrem eigenen Verstand und ihren Gefühlen trauen kann. Was ist Alessandro della Gherardesca: Dr. Jekyll, Mr. Hyde – oder tatsächlich beides in einer Person?


    Mein Leseeindruck:


    Ein sehr vielschichtiges Buch das man in die Rubrik (Familien-)Geheimnis und Spannung gut einordnen kann.
    Von der "Verführung" im Titel könnte man sich ein wenig täuschen lassen. Es gibt sie zwar - aber lange nicht so intensiv wie sich das mancher Leser evtl. vorstellen mag.
    Die Spannung, die sich immer mehr steigert, ist im Bezug auf die Hauptprotagonisten zu sehen.
    Denn für die arme Flannery, die auf das toskanische Gut von Alessandro kommt um eine Bücherei zu begutachten, beginnt mit dem Eintreffen dort ein wahrer Gefühlschaos. Warum ist dieser toskanische Adelige so wechselhaft in seinen Verhaltensweisen? Warum kann er total unfreundlich und schroff sein - und im nächsten Moment wieder der liebenswürdige Gastgeber.
    Und warum halten sein Sekretär und seine Haushälterin so eisern zu ihrem Arbeitgeber.
    Wer ist der geheimnisvolle Hugo, der sich ebenfalls in dem Haus verborgen aufhält und wieso zieht es die Hauptprotagonistin Flannery doch so magisch zu Alessandro hin?


    Mein Fazit:


    Ein super spannendes Buch mit sehr vielfältigen Möglichkeiten, die dem Leser selbst vor einige Fragen und doch teil große Spannung stellen.
    Wer gern etwas kombiniert und gern Vermutungen anstellt ist mit dieser Geschichte vollauf super bedient.
    Das Buch lässt sich schnell und angenehm lesen und ich konnte es nach der Ankunft von Flannery in der Toskana kaum mehr aus den Händen legen.
    Manches kam wie ich es erwartet hatte.. maches hatte auch ganz unvorhergesehene Wendungen.
    Mit dem Cover hätte ich es (als absoluter Toskana-Fan) bestimmt mal in die Hand genommen und gelesen, obwohl ich das Buch eher auch teils im erotischen Bereich angesiedelt hätte. Es war für mich eine tolle Überraschung daß es viel mehr zu bieten hatte als nur "Verführung".


    Ganz zum Schluss ... wer die Bücher von Susanne Gerdom kennt, der wird auch dieses Buch mögen.
    Denn Franziska Hille ist sowie Frances G. Hill und Julian Frost ein weiteres Pseudonym von Susanne Gerdom!

    Bücher entführen mich in fremde Welten ....


  • :-*


    Menno: fällt dir ein besserer Titel ein? Ich find den auch nicht passend, aber ich finde und finde keinen besseren .... :-\


    hmmm... deine Spannung ist ja schon genial...
    ich würde da eher sagen: Toskanisches Geheimnis oder so?


    Habe meine Rezi bei Lovelybooks, Büchertreff.de, Amazon sowie Leser-Welt-Forum jetzt eingestellt.
    Ich denke wenn einige erfahren WER hinter dem Pseudonym steckt werden es noch einige lesen wollen ;D
    (bei Büchertreff.de habe ich gerade entdeckt daß mein Avatar-Bild dort unter dem Nick Blackpony22 auch in der Toskana fotografiert wurde. Passt doch :) )
    Auch wenn ich aus zeitlichen Gründen hinterher gehinkt bin mit lesen hat es mir total Freude gemacht und ich bedanke mich für die tolle Leserunde. :winken:

    Bücher entführen mich in fremde Welten ....