01 - Kapitel 1 bis 7

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  • Hallo zusammen,


    wir hatten schon lange keine Runde mit Susanne mehr ;D, zum Glück gibts ja auch noch ihre Pseudonyme!
    Hier treffen wir uns also zur Leserunde zu dem Buch "Toskanische Verführung" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und freue mich natürlich sehr, dass Susanne uns auch zu diesem Werk durch die Runde begleitet!


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Hier könnt ihr über Kapitel 1 bis 7 schreiben.


    Viel Spaß!


    Liebe Grüße
    Dani

  • Susanne, wenn du Fragen hast, einfach melden :P


    So, ich hab die ersten 7 Kapitel gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht. 22% und es gab noch gar keinen wilden Sex! Ich dachte, das ist ein Buch, das ich nur zuhause lesen kann, damit niemand sieht, wie ich rotwerdend vor mich hin kichere! ;D
    Aber mal im Ernst, ich bin ja froh, dass es auch einen gewissen Handlungsrahmen und nicht nur Bettszenen gibt!


    Der Name Flannery ist ja furchtbar, gibts den echt? Ich hätte da auch eher einen Mann erwartet.
    Aber der Graf ist schon extrem merkwürdig. Keine Frauen im Haus? Zumindest keine jungen gutaussehenden? Die rundliche, ältere Köchin hingegen ist offensichtlich kein Problem.
    Recht schnell ist klar, er hat jemanden verloren, den er geliebt hat, wahrscheinlich seine Frau? Es klingt so, als wäre sie ertrunken.


    Die Szene, als er Flannery am Strand an sich reißt und küsst - da dachte ich echt erst, das träumt sie doch wohl hoffentlich?! So ganz konnte ich ihm da nicht folgen, er hatte Angst, dass sie ertrunken ist, sieht sie dann vermeintlich leblos am Strand liegen und dann knutscht er sie ab? Huch! Ganz schön schneller Wechsel von unattraktiver Nervensäge zum Objekt der Begierde (wobei er ja vorher schon unkeusche Gedanken ;D hatte).


    Zu allem Überfluss scheint er auch noch Medikamente zu nehmen, das erklärt vielleicht ein bisschen seine Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit?
    Der Verlust seiner Frau war bestimmt schrecklich, aber so ganz klar ist mir noch nicht, warum er so durchgeknallt ist ;)


  • Susanne, wenn du Fragen hast, einfach melden :P


    :D


    So, ich hab die ersten 7 Kapitel gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht. 22% und es gab noch gar keinen wilden Sex! Ich dachte, das ist ein Buch, das ich nur zuhause lesen kann, damit niemand sieht, wie ich rotwerdend vor mich hin kichere! ;D
    Aber mal im Ernst, ich bin ja froh, dass es auch einen gewissen Handlungsrahmen und nicht nur Bettszenen gibt!


    Ich wollte eigentlich zu Anfang auch so einen Erotikklopper schreiben und hab dann sehr schnell gemerkt, dass mich das nicht interessiert. Hab dann statt dessen auf Handlung umgeschwenkt. ;D


    Zitat

    Der Name Flannery ist ja furchtbar, gibts den echt? Ich hätte da auch eher einen Mann erwartet.


    SO schlimm? Ich fand den hübsch. Und ja, es ist ein Unisex-Vorname.

  • Hallo an alle und natürlich besonders an Susanne! :winken:


    Ich habe heute gleich mal durchgestartet, weil bei mir am Wochenende eine große Familienfeier stattfindet und ich nicht weiß, wie und ob ich zum Lesen und Posten kommen werde.


    Mein erster Gedanke war: Flannery? ???
    Was für ein ungewöhnlicher Name. Oder ist das der Nachname? Flannery ist mir nämlich bisher nur als Nachname untergekommen. Ein Blick in Google und das offenbart das der Vorname Flannery zweigeschlechtlich ist. Was ja dann gleich ein Thema wird, den es wurde eigentlich ein Mann erwartet. Außerdem bedeutet der Name „rotbraunes Haar“ und das hat unsere Heldin ja wohl auch.


    Da sich Flannery als Expertin für Bücher erweist, kann sie schon mal gar nicht unsympathisch sein.
    Außerdem scheint sie trotz ihres anscheinenden mausgrauen Stils (aber schließlich arbeitet sie ja dort) nicht gerade still und scheu zu sein, sondern genau zu wissen, was sie will. Sie ist intelligent, bescheiden und zielstrebig. Und natürlich hinter ihrer Brille und dem konservativen Kostüm eine Schönheit.


    Der Graf hingegen ist nahzu ein klassischer Liebesromanheld. Gutaussehend, stinkreich, adelig, arrogant, hoch intelligent und natürlich ein Playboy. Seine Angestellten sind ihm natürlich treu ergeben. Seine Abneigung gegen Frauen im Haus und die Andeutungen zur schrecklichen Familiengeschichte lassen dann auch noch gleich darauf schließen, dass er noch dazu in die Kategorie den „geqäulten Helden“ gehört, für den ich zugegebenermaßen schon immer eine Schwäche hatte. Klischeehaft, klar, aber ich bin schon mal gespannt.
    Der Name von ihm ist dann kein Bisschen weniger ungewöhnlich. Zum Glück ist der Vorname wenigstens eingängig, also bleiben wir bei Alessandro.


    Wir haben also schon auf den ersten paar Seiten eine klassische Liebesroman-Paarkombination in einem exotischen Setting (der Toskana, was mir sehr gefällt). Und das gleich auf den ersten zwanzig Seiten! Mal sehen, was passieren wird...


    Gut gefällt mir schon einmal, dass der Humor nicht zu kurz kommt. Mehrmals musste ich schon grinsen, wie bei Andrews Antwort auf Flannerys Frage wer denn erwartet worden wäre oder als sich Flannery selbst mit einer Liebesromanheldin vergleicht.


    Rauchende Heldinnen sind aber mittlerweile nur selten zu finden. Das ist nicht mehr politisch korrekt (was ich selbst durchaus begrüße), aber damit nehmen sich die Autoren selbst doch dieses praktische Mittel der Zusammenführung von zwei fremden Personen. Kaum hat sich Flannery eine angesteckt, schon bekommt die praktischerweise Gesellschaft (natürlich nicht vom Helden, sondern nur von seinem Sekratär). Was ich von diesem Andrew halten soll, weiß ich aber noch nicht so recht. Der Conte ist sicher ein anstrengender Arbeitgeber, aber diesem Andrew traue ich noch nicht ganz. Obwohl mir seine Art mit dem Conte zwischendurch durchaus gefällt.


    Schlaflosigkeit war aber auch schon immer ein klassisches (und heute in Romanen vielgebrauchtes Mittel) zur plötzlichen Begegnung. Sehr viel gesünder als Rauchen ist das wohl auch nicht. ;)
    Dieser chattende Hugo… Dreimal dürfen wir raten, wer das wirklich ist, oder? ;)


    Die ertrinkende Jungfrau war für meinen Geschmack dann aber doch etwas zu viel des Guten Außerdem traue ich intelligenten Heldinnen im Allgemeinen etwas mehr Verstand zu als gleich beim ersten Schwimmen in unbekannten Gewässern so unvorsichtig zu sein. Das hätte erst mal Punktabzüge gegeben, wenn sie sich nicht alleine hätte helfen können und sich selbst schimpfen würde!
    Die Rettung aus dem Wasser hat Susanne glücklicherweise ausgelassen (zuviel Klischee tut auch nicht gut), dafür hat sie gleich noch mehr Munition für Wortgefechte geliefert. Und ich liebe es, wenn Protagonisten in Büchern auch mal Tacheles reden! Wie erfrischend! Und lässt auf mehr Wortgefechte hoffen! ;D


    Alessandro geht aber trotz seines angeblichen Widerwillens ganz schön ran! Nicht mal ein Viertel des Buchs rum und schon das zweite Mal Körperkontakt und dann auch noch ein Kuss!
    Und ein Lob für Flannery! Statt dahinzuschmelzen verpasst sie ihn die verdiente Ohrfeige! 8)


    Ein paar Seiten weiter lernen wir alle Beteiligten besser kennen. Alessandro hat also auch noch körperliche Probleme. Eine Verletzung? Hat er sich die geholt als er versuchte die erwähnte Rosalyn zu retten? Wir erfahren jedenfalls immer mehr. Auch das Gespräch mit seinem Freund und Arzt ist aufschlussreich. Sorgen machen mir die Erwähnung der Rezepte und dass Ruggiero das nicht mehr verantworten könne. :(


  • So, ich hab die ersten 7 Kapitel gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht. 22% und es gab noch gar keinen wilden Sex!

    Ist doch ein Liebesroman und kein erotischer Roman! ;D
    Ehrlich gesagt fand ich, dass es ganz schön vorangeht zwischen den beiden!



    Der Name Flannery ist ja furchtbar, gibts den echt? Ich hätte da auch eher einen Mann erwartet.

    :D Gut, dass es nicht nur mir so ging!
    Ich war auch erst mal irritiert nach dem Lesen des Namens!
    Zum Glück gewöhnt man sich schnell dran, finde ich.



    Zu allem Überfluss scheint er auch noch Medikamente zu nehmen, das erklärt vielleicht ein bisschen seine Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit?
    Der Verlust seiner Frau war bestimmt schrecklich, aber so ganz klar ist mir noch nicht, warum er so durchgeknallt ist

    Das erfahren wir sicher noch alles.
    Die Medikamente machen mir wie gesagt auch Sorgen, bieten aber eine gute Erklärung für sprunghaftes Verhalten. Obwohl ich momentan mehr auf Schmerzmittel tippe (als auf Antidepressiva oder gar Schlafmittel, denn die scheint er ja nicht zu nehemen) und die Reizbarkeit auch auf die Schmerzen schiebe.


  • Mein erster Gedanke war: Flannery? ???
    Was für ein ungewöhnlicher Name. Oder ist das der Nachname? Flannery ist mir nämlich bisher nur als Nachname untergekommen. Ein Blick in Google und das offenbart das der Vorname Flannery zweigeschlechtlich ist. Was ja dann gleich ein Thema wird, den es wurde eigentlich ein Mann erwartet. Außerdem bedeutet der Name „rotbraunes Haar“ und das hat unsere Heldin ja wohl auch.


    Stimmt, was für ein Name ::). Das Googlen hättest Du Dir, aber sparen können, denn Susanne bringt in Form des Sekretärs Herr Dawkins schnell auf den entsprechenden Wissenstand mit dem Satz "Flannery ist ebenso ein männlicher Vorname ". Die Dame hat zu dem auch noch rotbraune Haare und ihre Vorfahren sind Schotten, dass passt doch alles herrlich zusammen oder?


  • Stimmt, was für ein Name ::). Das Googlen hättest Du Dir, aber sparen können, denn Susanne bringt in Form des Sekretärs Herr Dawkins schnell auf den entsprechenden Wissenstand mit dem Satz "Flannery ist ebenso ein männlicher Vorname ".

    Da war ich noch nicht so weit, sondern erst auf Seite 1. Ich war erst mal zu geplättet von dem Namen um noch weiter lesen zu können und musste erst mal recherchieren. ;D



    Die Dame hat zu dem auch noch rotbraune Haare und ihre Vorfahren sind Schotten, dass passt doch alles herrlich zusammen oder?

    Susanne mag eben sprechende Namen. Was mit persönlich auch gefällt. Ich stehe auf passende, sprechende Namen, auch wenn Flannery erst mal seltsam wirkte.


    Und der Name passt ja wirkllich perfekt. Hast Du die äußere Beschreibung von Flannery samt Familienhintergrund an den Namen angepasst oder dir nach dem passenden Unisex-Namen die Finger wundgesucht, Susanne?

  • Hallo alle Zusammen und liebe Susanne, :winken:


    nun für mich persönlich knistert es an allen Ecken und Enden und das gefällt mir sehr.


    Feinsinnig wird hier mit den Vorurteilen gespielt und es gibt so viele Stellen, wo ich schmunzeln musste über die Einstellung des Grafen. Beispiel gefällig: Seite 31, die Sache mit der Abstammung, Temperament, geschäftsmäßigen Tarnung , doch ganz offensichtlich kein kalter Fisch. Das spricht doch durchaus von einer gewissen Hochachtung für Ms Gardner oder? Die er aber wahrscheinlich nie äußern darf, denn sonst würde er seinen Vorgaben untreu, macht mich ganz traurig diese Situation für diesen armen Mann :P


    Also die beiden sind doch wie Hund und Katz aufeinander getrimmt. Da wäre noch alles was mit Sex zusammenhängt eher unpassend oder?


    Der Name des Herrn Grafen ist in seiner vollen Länge auch recht gewöhnungsbedürftig oder? Alessandro della Gherardesca, schön das er zumindest einen verhältnismäßig normalen Vornamen hat, Danke dafür , Susanne ;).


    Feinsinnigkeit gepaart mit Humor/Ironie und einem dunklen Geheimnis des Grafen, tolle Mischung 8).

  • Der Name des Herrn Grafen ist in seiner vollen Länge auch recht gewöhnungsbedürftig oder? Alessandro della Gherardesca, schön das er zumindest einen verhältnismäßig normalen Vornamen hat, Danke dafür , Susanne ;).


    ;D Für den Nachnamen des Armen hab ich schon Prügel bezogen. (Ist aber einfach. spricht sich "Gerardeska") Eine alte toskanische Familie, die in Dantes Inferno erwähnt wurde. Und weil ich ursprünglich geplant hatte, einen Krimi draus zu machen, bei dem eine wertvolle Dante-Ausgabe in der Bibliothek auftaucht und dann geklaut wird, fand ich das passend. Hab den Plot dann aber umgestrickt und war zu faul, meinen Grafen umzutaufen.

  • Ich hatte erst ihren Hintergrund und das Äußere und musste dann nach einen Namen suchen. War nicht mal einfach. ::)

    Das glaube ich! Andersherum wäre es wirklich einfacher gewesen. ;D



    ;D Für den Nachnamen des Armen hab ich schon Prügel bezogen. (Ist aber einfach. spricht sich "Gerardeska") Eine alte toskanische Familie, die in Dantes Inferno erwähnt wurde. Und weil ich ursprünglich geplant hatte, einen Krimi draus zu machen, bei dem eine wertvolle Dante-Ausgabe in der Bibliothek auftaucht und dann geklaut wird, fand ich das passend. Hab den Plot dann aber umgestrickt und war zu faul, meinen Grafen umzutaufen.

    Wie starone bin ich für den einfachen Vornamen auch dankbar.
    Aber auch ohne Krimi passt es ja noch, weil ja Flannerys Dissertation von Dante handelt. Umtaufen wäre also eher schlecht gewesen.


  • Was ich von diesem Andrew halten soll, weiß ich aber noch nicht so recht. Der Conte ist sicher ein anstrengender Arbeitgeber, aber diesem Andrew traue ich noch nicht ganz. Obwohl mir seine Art mit dem Conte zwischendurch durchaus gefällt.


    Wieso denn nicht? Ich finde ihn ganz nett und höflich in dieser Situation. Er versucht sein mögliches um aufkommende Spannung zu vermeiden. Der Graf und seine Einstellung zu Frauen ist doch wirklich eine Nummer für sich oder? Der Sekretäre hat wirklich keinen leichten Job bei Alessandro. Er tut mir in manchen Situation wirklich leid. Aber Andrew lässt sich auch nicht alles "Gott sei Dank" gefallen.

  • Wieso denn nicht? Ich finde ihn ganz nett und höflich in dieser Situation. Er versucht sein mögliches um aufkommende Spannung zu vermeiden. Der Graf und seine Einstellung zu Frauen ist doch wirklich eine Nummer für sich oder? Der Sekretäre hat wirklich keinen leichten Job bei Alessandro. Er tut mir in manchen Situation wirklich leid. Aber Andrew lässt sich auch nicht alles "Gott sei Dank" gefallen.

    Ich kann ihn noch nicht ganz einordnen. Gut gefallen hat er mir bei der Szene mit dem Gespräch über die Butlerstelle. Die war klasse!
    Und ganz klar ist, dass es nicht einfach ist für Alessandro zu arbeiten, insofern kann ich auch verstehen, dass er sich Flannery gegenüber gleich kritisch äußert, aber ich kann ihn noch nicht so recht packen. Mal abwarten, wie er sich entwickeln wird.

  • Ich fand ihn bisher eigentlich auch unverdächtig, aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke... warum tut er sich diesen Job an, was verspricht er sich davon? Denn nett behandelt ihn sein Arbeitgeber die meiste Zeit ja nicht unbedingt und die Arbeitszeiten sind auch ganz schön heftig - da bleibt wenig Raum für ein Privatleben!

  • Erst mal vorweg: Bisher habe ich mich sehr gut über die Dialoge amüsiert. Ich habe allerdings ein wenig Probleme mit der nötigen Ernsthaftigkeit heranzugehen, weil sich das doch manchmal zu sehr nach Persiflage anhört.


    Unsere nach außen hin taffe und graue Heldin ist also unter dieser Schicht ein heißer Feger und schon dem Grafen verfallen. Zumindest zeigt sie erstaunlich wenig Gegenwehr, als sie aus dem Schlaf gerissen und von einem Typen abgeknutscht wird, den sie zum einen bisher nicht sympathisch findet und zum anderen kaum kennt.
    Den Namen Flannery konnte ich mir die ersten Seiten nicht merken. Hatte komischerweise immer Finnegan im Ohr. Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt.
    Alessandro ist im Moment noch sehr geheimnisvoll. Er scheint einen großen Verlust erlitten zu haben. Es hört sich so an, als ob Rosalyn (seine Frau?) ertrunken wäre und Alessandro selber verletzt wurde. Sein Arzt deutet eine Medikamentenabhängigkeit an und dass er jede Nacht nur kurz schläft. Das lässt doch direkt an Hugo denken ...
    Andrew als Nebenfigur gefällt mir bisher sehr gut.


  • Ich fand ihn bisher eigentlich auch unverdächtig, aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke... warum tut er sich diesen Job an, was verspricht er sich davon? Denn nett behandelt ihn sein Arbeitgeber die meiste Zeit ja nicht unbedingt und die Arbeitszeiten sind auch ganz schön heftig - da bleibt wenig Raum für ein Privatleben!


    Nun , weil er möglicherweise arbeiten muss. Ich glaube, die Toskana ist jetzt auch nicht so gesegnet mit guten Jobs. Außerdem scheint Alessandro durchaus seine Dienste zu schätzen zu wissen. Wobei sich eigentlich die Frage von Alessandro "ob er also Dawkins zufrieden ist? Was schon sehr zweideutig in meinen Ohren klingt und mir auch erscheint. Da könnte mehr dahinterstecken, aber ich will den Sekretär nicht gleich zum Gärtner machen ;D


    Auf der anderen Seite, welche Antwort außer einem "Ja" und die hat Andrew Dawkins auch so gegeben kann/sollte Alessandro erwarten? Wenn Andrew nein sagen würde, gingen seine Chancen wahrscheinlich gegen Null für eine Verbesserung im Hause des Grafen oder?


    Ob Andrew Dawkins, ein schlechter Schwimmer bzw. vielleicht sogar ein Nichtschwimmer ist habe ich mir schon bei der Rettungsaktion von Flannery gefragt
    Denn er unternimmt so gar keine Anstalten für einen Rettungsversuch, sondern ruft Alessandro zu Hilfe hier.


    Zu Alessandros Morgensport gehört auf alle Fälle schwimmen, was er bei der Rettung von Flannery auch gut unter Beweis stellt. Und so wird das Geheimnis um den Grafen gelüftet. Schon mal ist eine junge Frau in diesem Gewässer ertrunken.


    Ziemlich dramatisch und ebenso gefühlvoll werden beide Begebenheiten geschildert und man kann dann schon sehr nachfühlen, in welche Empfindungswelt sich der Graf da zur Zeit befindet....

  • Hallo :winken:


    Bisher habe ich von dieser Geschichte den Eindruck, das es eine leichte lockere Geschichte wird ohne große Dramatik, höchstens mit einigen Verwicklungen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen, nur die doch etwas ausgefallenen Namen haben mir am Anfang etwas Schwierigkeiten bereitet. Aber das ging ja nicht nur mir so ;) Gut gefällt mir der Humor in dieser Geschichte, da hat man schon den Eindruck, das die Autorin hier auch alles nicht so bierernst nimmt ;D
    Das der Auftraggeber eine Frau erwartet und dann am liebsten Flannery wieder nach hause geschickt hätte, hat mich erst etwas überrascht. Zumindest nach dem Ruf den der Graf ja laut Taxifahrer hat. Bin gespannt was es mit seiner Ablehnung auf sich hat. Er scheint zwar um eine Frau zu trauern, zumindest vermute ich das nach der Fast Ertrinkungs Szene, aber er hat ja trotzdem wohl noch Damenbekanntschaften. Vielleicht will er nur keine Frauen in seinem zu hause haben, bis auf Maddalena natürlich ;)


    Aber es gibt noch etwas auf das bzw. auf wen ich neugierig bin, nämlich auf Hugo. Daher werde ich erst mal weiterlesen.

  • Hallo Zusammen!


    Auch ich bin in der Toskana angekommen und wundere mich sehr über den Conte. Er scheint mir schon ein sehr merkwürdiger Mensch zu sein, aber ist er wirklich verrückt? Er scheint einen großen Verlust verarbeiten zu müssen. War Rosalyn seine Frau, und ist sie ertunken? Es scheint fast so zu sein.
    Trotzdem rechtfertigt das wohl noch nicht wirklich sein Verhalten Flannery gegenüber.


    Sie hat übrigens einen beneidenswerten Job, finde ich. So alte Bibliotheken zu sichten und in Schuss zu bringen, könnte mir auch gefallen. ;D


    Ich bin gespannt, wer Hugo ist! Schon ein bisschen merkwürdig, dass er sich nicht zu erkennen gibt. Ob vielleicht der Conte selbst dahintersteckt?