02 - Kapitel 8 bis 15

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  • Hallo zusammen! :winken:


    Diesen zweiten Abschnitt fand ich noch humorvoller als den ersten. Die Dialoge waren zum Teil wirklich klasse ("Du siehst aber auch scharf aus")! ;D
    Flannery ist ja wirklich nicht auf den Mund gefallen; das gefällt mir.
    Aus Alessandro werde ich aber immer noch nicht schlau. Mal ist er arrogant und überheblich, dann kann er aber ganz plötzlich auch anders sein. Ich habe schon gedacht, dass er vielleicht einen Zwillingsbruder hat oder eine bipolare Persönlichkeit. ;)
    Anfangs hatte ich auch gedacht, dass er auch Hugo ist, aber scheinbar gibt es Hugo wohl tatsächlich. Doch welches Geheimnis Hugo umgibt, weiß ich noch nicht wirklich. Er ist der Halbbruder von Alessandro, hat damals das Auto gefahren und wurde in einen Unfall verwickelt. Dabei wurde er verletzt und entstellt, und Sandros Frau saß auch im Wagen und ist gestorben. Habe ich das richtig verstanden?


    Flannerys Eltern hatten scheinbar einen außergewöhnlichen Geschmack, was die Vornamen ihrer Töchter angeht, oder?! "Carson" als Mädchen-/Frauenname habe ich auch noch nie gehört.

  • Der Graf ist echt ein merkwürdiger Typ - der hat ganz schöne Stimmungsschwankungen!
    Und so recht kann er sich offensichtlich nicht entscheiden, ob er Flannery nun wegstoßen oder der Anziehung nachgeben soll, die sie auf ihn ausübt!


    Die Sache mit dem Ball ist besonders komisch. Da wundere ich mich auch über Flannery. Sonst ist sie ja recht tough, aber hier lässt sie sich einkleiden, frisieren (aber keine Dauerwelle ;D ), etc, ohne überhaupt zu wissen, wo es hingeht?
    Auch wenn sie den Job unbedingt zu Ende führen will, gehört eine Abendveranstaltung wie diese doch sicherlich nicht zu dem, was man von einer Bibliotheks-Gutachterin erwartet? Aber sie lässt sich trotzdem darauf ein.


    Tja, und ganz gleichgültig ist ihr der "Conte di Arroganza" ;D ja auch nicht, im Telefonat mit ihrer Schwester kommt ihre Verwirrung und ihr hinundher-Gerissensein gut zum Ausdruck.


    Und dann ist da noch der geheimnisvolle Hugo. Ein Halbbruder, durch einen Unfall entstellt und seitdem haust er da in irgendwelchen Hinterzimmern des Hauses? Das hat ja echt was von Gruselgeschichte... wobei er ja ein moderner Geist wäre, immerhin chattet er :D Nein, es scheint ihn ja wirklich zu geben, aber die stellen sich alle ganz schön an, warum kann keiner mal erklären, was eigentlich passiert ist und wer die Frau war, die ums Leben gekommen ist? Maddalena bekommt Heulkrämpfe und der Sekretär sagt auch nichts Klärendes. Alessandro zu fragen, kommt natürlich nicht in Frage - würde aber wohl auch keine Antwort bringen, so wie der sich immer aufführt.


    Jetzt hoffe ich mal, dass Aline Flannery nicht wirklich umbringt und bin gespannt wie es weitergeht!

  • Liebe Susanne. Ich glaube Du kannst für jedes Genre schreiben. Deine Bücher lesen sich alle einfach nur gut. Das hier hat genau die richtige Mischung aus Humor, leicht knisternder Erotik und ein bisschen Spannung ist auch noch eingearbeitet.


    Hugo gibt es also wirklich. Er ist der Bruder der offiziell nicht im Zuchtbuch steht ;D Ich bin hier sehr gespanne was es mit dem Unfall auf sich hat. Ich hatte ja den Eindruck das Alesandros Frau ertrunken ist und nicht bei einem Autounfall umgekommen ist. Oder ist das Auto über die Klippen gerast und Du verbindest dann Autounfall und ertrinken miteinander?


    Der Sekrätär wird mir immer sympathischer. Wenn der Conte nicht in der Nähe ist, sprüht er geradezu vor Witz. Das ist total erfrischend ;)


    Flannerys Eltern hatten aber wirklich eine Vorliebe für Unisex-Namen ;) Carson ist ja auch wirklich ungewöhnlich für eine Frau.


    Ich mag Flannery. Der Conte schafft es doch immer wieder sie zur Weißglut zu bringen. Sei es vor Wut oder auch vor Hingabe :D
    Und eigentlich mag ich auch den Conte. Er ist zwar ein bisschen eine Zwiegespaltene Persönlichkeit, aber wahrscheinlich hat das seinen Grund. Ich glaube er wird immer mehr erkennen, das Flannery doch wirklich besser zu ihm passt als ein ätherisches Nichts von einer Frau. Ich hoffe wirklich das Celine nicht zu heftig mit Flannery umgeht. Und schon gar nicht wirkich Mordgedanken hegt. Er lässt Flannery ja schon ein bisschen auflaufen auf diesem Ball. Spielt hier mit ihr den Geliebten und sie ist total verwirrt. Aber zum Glück ist sie ja ziemlich taff und wird damit schon fertig.


    Jetzt hat es auch sein Gutes das ich so langsam war :P Jetzt kann ich nämlich noch einen Abschnitt weglesen ;D

  • Zitat von zehn123

    Ich mag Flannery. Der Conte schafft es doch immer wieder sie zur Weißglut zu bringen. Sei es vor Wut oder auch vor Hingabe :D
    Und eigentlich mag ich auch den Conte. Er ist zwar ein bisschen eine Zwiegespaltene Persönlichkeit, aber wahrscheinlich hat das seinen Grund. Ich glaube er wird immer mehr erkennen, das Flannery doch wirklich besser zu ihm passt als ein ätherisches Nichts von einer Frau. Ich hoffe wirklich das Celine nicht zu heftig mit Flannery umgeht. Und schon gar nicht wirkich Mordgedanken hegt. Er lässt Flannery ja schon ein bisschen auflaufen auf diesem Ball. Spielt hier mit ihr den Geliebten und sie ist total verwirrt. Aber zum Glück ist sie ja ziemlich taff und wird damit schon fertig.


    Sorry, die Exfreundin den Conte heißt Aline und nicht Celine.....


  • Ich wollte so ein bisschen "Wilkie Collins"-Gruselatmo haben, mehr als Zitat als ernstgemeint. Also, der in der Bibliothek versteckte, entstellte, nur Nachts herumgeisternde Bruder ... das musste irgendwie sein. :-)


    Tja, ein bisschen muss ich Dich nun enttäuschen. Gruselig finde ich Hugo gar nicht. Nur ein bisschen rätselhaft.

  • Ich finde Hugo schon ein wenig unheimlich. Wie er sich da versteckt und trotzdem alles sehen kann, was Flannery in der Bibliothek so tut - anscheinend hat er ja sogar Zugriff auf den Computer an dem sie arbeitet... neee, sowas stalking-mäßiges finde ich immer ziemlich gruselig. Ich könnte da nicht arbeiten, wenn ich immer das Gefühl haben müsste, jemand beobachtet mich!

  • Überraschung! Hugo scheint doch zu existieren und nicht der Graf zu sein (dabei war ich mir da fast sicher ;D). Ob Flannery ihn irgendwann einmal zu sehen bekommen wird? Ich fand es auf jeden Fall auch sehr ungemütlich, dass er genau verfolgen konnte, was sie am PC machte. Ich an ihrer Stelle würde mich da nicht mehr trauen, wild rum zu surfen und schon gar nicht ihn selbst zu googlen ;) Ist doch irgendwie peinlich, oder?


    Ob der Vater wirklich seine Frau die Treppe runter gestoßen hat? Das wäre ja echt der Hammer, wenn Klein-Alessandro das mit angesehen hätte. Dann würde es mich auch nicht wirklich wundern, dass er einen psychischen Schaden davongetragen hat, und den hat er ja wohl, so wie er sich benimmt. Mal hü und mal hott ;)


    Dawkins war mir in diesem Abschnitt gar nicht mehr so sympathisch wie am Anfang. Er wirkt zuweilen recht schnippisch. Ist er eifersüchtig oder was geht in ihm vor? („Sein Lächeln enthielt eine Spur Gift.“)


    Flannery dagegen mag ich immer mehr. Ich kann schon verstehen, dass sie hin- und hergerissen ist bei diesem Mann. Irgendwie hat er ja was, und wenn es nur ein Geheimnis ist, das es zu ergründen gilt ;) Ich bin mir gar nicht sicher, ob er die ganze Zeit nur mit Flannery spielt und sie benutzt oder ob da doch ein bisschen Gefühl seinerseits dabei ist.



    P.S.:
    - Ihr habt den selben Vater? --> denselben
    - Der ironische Klang seiner Stimme ließ die Tränen der Haushälterin schneller versiegen als Flannerys Tröstungsversuche das vermocht hatten. --> schneller versiegen, als (Komma)
    - Sammler wie Phil Lamon --> Lamont
    - Die Dunkelheit unter den alten Bäumen erschien ihn… --> ihm
    - Es handelt sich eine private Gesellschaft --> hier fehlt „um“
    - … wird gleich einen Friseur an mir herumfuhrwerken --> ein
    - … mit Ihnenzu tanzen. --> Ihnen zu
    - … wenn er sanft und beharrlich, liebevoll und sanft mit ihr sprach --> zweimal „sanft“


  • Hallo zusammen! :winken:


    Diesen zweiten Abschnitt fand ich noch humorvoller als den ersten. Die Dialoge waren zum Teil wirklich klasse ("Du siehst aber auch scharf aus")! ;D
    Flannery ist ja wirklich nicht auf den Mund gefallen; das gefällt mir.


    Oh ja, die Dialoge sind echt klasse!




    Ich finde Hugo schon ein wenig unheimlich. Wie er sich da versteckt und trotzdem alles sehen kann, was Flannery in der Bibliothek so tut - anscheinend hat er ja sogar Zugriff auf den Computer an dem sie arbeitet... neee, sowas stalking-mäßiges finde ich immer ziemlich gruselig. Ich könnte da nicht arbeiten, wenn ich immer das Gefühl haben müsste, jemand beobachtet mich!


    Ich finde das schon auch gruselig, wie Hugo Flannery beobachtet.


  • Ich finde das schon auch gruselig, wie Hugo Flannery beobachtet.


    Ja, das ist unheimlich. Hugo selbst scheint mir zwar sehr nett zu sein, und er tut mir auch total leid. So abgekapselt von der Umwelt; das ist nicht gut.
    Aber die Vorstellung eines Mannes, der sich vor der Öffentlichkeit versteckt hält, in der Bibliothek "lebt", den man aber nie zu Gesicht bekommt, da er auch noch entstellt ist und wie er sagt "verkrüppelt" - das ist schon irgendwie gruselig.

  • Hallo :winken:


    Sorry, aber irgendwie kann ich nicht so richtig mit dem Buch warm werden. Als Alessandro vor Flannery auf die Knie ging, hätte ich fast das Buch abgebrochen. Das war mir einfach zu viel Kitschroman. Das einzige was mich doch weiterlesen lässt, ist Hugo. Wer das nun wirklich ist wüsste ich einfach zu gerne, denn auch ich dachte zuerst es wäre Alessandro. Aber der Rest des Buches ist einfach nicht mein Ding :-[

  • Sorry, aber irgendwie kann ich nicht so richtig mit dem Buch warm werden. Als Alessandro vor Flannery auf die Knie ging, hätte ich fast das Buch abgebrochen. Das war mir einfach zu viel Kitschroman. Das einzige was mich doch weiterlesen lässt, ist Hugo. Wer das nun wirklich ist wüsste ich einfach zu gerne, denn auch ich dachte zuerst es wäre Alessandro. Aber der Rest des Buches ist einfach nicht mein Ding :-[


    Du nimmst an einem Learning-by-Doing-Experiment teil. :-) Ich hab mich bei diesem Buch noch dermaßen auf fremdem Terrain gefühlt, das war schauderhaft. Inzwischen bin ich etwas schlauer - ich hab mich durch Berge von Referenzliteratur gefressen, mit steigendem Spaß am Genre - und würde das heute auch anders konstruieren. (aber ich glaube, gegen Schluss müsste es erträglicher werden ...)

  • Ja, das ist unheimlich. Hugo selbst scheint mir zwar sehr nett zu sein, und er tut mir auch total leid. So abgekapselt von der Umwelt; das ist nicht gut.
    Aber die Vorstellung eines Mannes, der sich vor der Öffentlichkeit versteckt hält, in der Bibliothek "lebt", den man aber nie zu Gesicht bekommt, da er auch noch entstellt ist und wie er sagt "verkrüppelt" - das ist schon irgendwie gruselig.


    Auch wenn er möglicherweise keine bösen Absichten hat. Ist das auch für mich einfach eine unheimliche Vorstellung. Jemand beobachtet mich und ich weiß nicht wer es eigentlich letztendlich wirklich ist oder? O.K. er hat ein paar Angaben zu seiner Person gemacht. Müssen sie aber wirklich auch so stimmen. Und wieso hat Dawkins oder auch die Küchenfee nicht Flannery im Vorfeld auf diesen zusätzlichen Bewohner aufmerksam gemacht.
    Für mich geht das schon sehr in Richtung Stalking oder?

  • Nun ich bin mal wirklich gespannt, welche "Leichen" der gute Graf noch in seinem Keller hat.


    Eine lebende Leiche wandert zumindest schon mal durch sein Anwesen, nämlich Hugo seinen Halbbruder. Der wohl nach einem Unfall entstellt und verkrüppelt ist. Eine Familiengeschichte wo einem ganz schlecht werden kann und die so schlimm ist, dass sie immer noch einen festen Platz im Gedächtnis von Alessandro hat.


    Also dieses Katz und Mausspiel gefällt mir immer noch sehr. Das Alessandro nun auch noch Flannery in die Rolle von Aschenputtel bringt und sie ausstaffiert und mit auf diesen Ball nimmt, fand ich schon hammerhaft und total egoistisch. Was will er damit bezwecken, möglicherweise Aline seiner Ex-Flamme endlich zu zeigen es ist Schluss und Aus. Ich glaube, diese Aline trotzdem das sie verheiratet ist denkt gar nicht daran Alessandro gehen zu lassen.


    Nun da zeigt Alessandro mal für meinen Geschmack wirklich Charakter, denn eine verheiratete Frau, auch wenn der Ehemann vielleicht in bestimmten Dingen ausläuft. Will Alessandro auf keinen Fall haben, vielleicht hat das ja auch etwas mit seinem Vater zu tun, der da kein gutes Beispiel war.


    Irgendwie spielt Flannery gerne mit dem Feuer oder? Denn das Telefongespräch mit ihrer Schwester geht doch eindeutig in diese Richtung oder?


    Diese kleinen Andeutungen und Gesten von Alessandro, fand ich schon wieder sehr anregend und da wiederhole ich mich gerne ich mag, wenn es knistert zwischen zwei Menschen. ;)


    Bitte bleibt damit und klopp uns nicht mit Sexszencen voll/zu.

  • Ja "Grusel" war auch das falsche Wort. Ich meine diese viktorianische Schauerzutat, dass da irgendein Familienmitglied im Haus versteckt wird ... *g*


    Vielleicht empfinde ich das nicht so, weil ich ja weiß das das ein Liebesroman ist :) Bei einem Thriller würde ich darüber ja vielleicht auch anders denken. Aber hier in dieser Geschichte, hatte ich das Gefühl das Hugo wirklich nur andere Personen scheut, weil er entstellt ist. Und irgendwie habe ich da nichts böses mit in Verbindung gebracht. Ich gebe allerdings gerne zu, das ich mich auch nicht wohl fühlen würde wenn mich jemand beobachtet. An Flannerys Stelle würde ich mich genervt fühlen, aber irgendwie nicht bedroht.....




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