04 - Kapitel 27 bis Ende

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  • Wow, das war ja ein richtiger Showdown! Damit hatte ich nun nicht gerechnet, dass es noch so dramatisch wird!
    Und zum Schluss war ich wieder mal verwirrt. ::) Ich war mir fast sicher, dass es Alessandro ist, der Flannery bedroht. Dann habe ich mir aber gedacht, dass das nicht wirklich sein kann, denn dann gäbe es ja kein Happy End! Flannery würde sich bestimmt nicht auf einen Mann einlassen, der so krank ist und versucht hat, sie umzubringen.
    Also war es dann doch Hugo! Eigentlich ist Hugo zu bemitleiden, denn er muss wirklich schlimm psychisch krank sein. Es kann ja auch wirklich nicht gesund sein, jahrelang in der Öffentlichkeit für tot zu gelten und sich in einer alten Bibliothek versteckt zu halten. Da muss der Geist ja verwirrt werden, oder!?


    Und für Flannery und Alessandro gibt es natürlich ein Happy End. Wie schön! Aber ich denke trotzdem, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt, denn so ganz gesund ist Alessandro wohl auch nicht. Aber vielleicht hilft ihm nun die Beziehung zu Flann; ich würde es ihm wünschen.


    Phil ist also tatsächlich Flanns Vater. Das wurde ja schon hin und wieder angedeutet: "Bärenmädchen" und "Papa Bär". ;D


    Ein schönes Buch, das mir sehr viel Spaß gemacht hat!

  • So, geschafft ;D


    Jetzt weiß ich auch wieder, warum das nicht mein Genre ist. Ist mir über weite Strecken einfach zu belanglos. Wobei ich sagen muss, Susanne kann echt alles schreiben. Also, zu lesen war es sehr schön, das hat wie immer richtig Spaß gemacht. Nur die Handlung war halt nicht grad so das, was ich gerne lese. Dieses ewige Hin und Her, mal ist er gut, dann wieder böse. Dann küsst er sie und sie schmilzt in seinen Armen, obwohl sie ihn einen Atemzug vorher noch zum Teufel gewünscht hat. Ne, das ist nix für mich ;D


    Aber mit Hugo hat uns Susanne wieder mal schön an der Nase rum geführt. Immer wieder ging’s in eine andere Richtung. Existiert Hugo, existiert er nicht oder nur in Alessandros Kopf? Man konnte sich nie sicher sein. Das war echt gut gemacht. Nur ging mir dann der Wechsel von dem doch eher netten Hugo am Anfang zum geisteskranken Monster am Schluss etwas zu abrupt.


    Am Schluss war es ja noch richtig spannend, als Hugo dann durchdrehte, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. :o Arme Flannery! Es war ja sehr schlau von ihr, Dawkins mit „Andy“ anzureden, und der war so schlau, sich etwas dabei zu denken. Ich hätte an so was in dieser Situation garantiert nicht gedacht, sollte ich mir vielleicht merken, falls mir mal so was passiert ;)


    Phil hätte ich ja dann grad mal schütteln können. Muss der noch in die Kerbe hauen und Alessandro die Schuld zuschieben? Das macht der doch selbst schon im Überfluss >:(


    Was ich aber nun nicht ganz (an manchen Stellen schon, an anderen eher nicht) nachvollziehen kann, sind diese extremen Stimmungsschwankungen von Alessandro, die ja oft ganz abrupt erfolgen.


    Und wessen Verlobte war nun Elga? Ich nehme doch an, Alessandros, oder? Aber warum behauptet dann Hugo, sie wäre seine Verlobte gewesen? Ein Symptom seiner Geisteskrankheit? Oder war er auch in sie verliebt?



    - Alessandro war jetzt der einzige… --> der Einzige
    - … aber auf der selben Etage. --> derselben
    - aber ich glaube dass ich dafür eher Flannery um Erlaubnis bitten müsste. --> glaube, dass
    - fügte er bewundernd hinzu bevor er sich bei ihr für diese Worte entschuldigte. --> hinzu, bevor


  • Ich war mir fast sicher, dass es Alessandro ist, der Flannery bedroht.


    Das dachte ich zuerst auch, vor allem auch, weil der Arzt meinte, Alessandro solle sich einschließen, quasi sich wegsperren, damit er bzw. der Hugo in ihm niemandem etwas antut. Und als Alessandro dann aus seinem Zimmer ging, wurde mir ganz schlecht :o


    Aber zum Glück war's ja dann doch ganz anders :)

  • Wow, das ging aber zur Sache am Schluß.


    In Kapitel 29 haben wir Hugo zum ersten Mal so richtig böse erlebt. Ich war total erstaunt. Irgendwie hatte ich in ihm wirklich nur den armen zurückgezogenen und entstellten Menschen gesehen. So ganz sicher war ich mir zwear auch nie, ob es ihn wirklich gibt, oder ob er eine zweite Persönlichkeit von Alessandro ist. Hier hat Susanne wirklich mit uns gespielt. Bis zum Schluß war ich da richtig unschlüssig. :-\


    Ich hätte nie gedacht das Hugo dann wirklich so brutal gegen Flannery vorgehen würde. Die Arme wird dann zum Glück gerettet. Andrew hat in ihrer Anrede erkannt das etwas nicht stimmt. Richtig gut gemacht.


    Und natürlich gibt es ein Happy End! ;D


    Eine Überraschung war für mich das Phil sogar Flannerys leiblicher Vater ist. Ich hatte ihn für ihren Stiefvater gehalten.


    Dafür das das Buch "Toskanische Verführung" heißt, war die Geschichte in Richtung Verführung ziemlich harmlos. Mir hat das aber gut gefallen. :winken:


  • Eine Überraschung war für mich das Phil sogar Flannerys leiblicher Vater ist. Ich hatte ihn für ihren Stiefvater gehalten.


    Dafür das das Buch "Toskanische Verführung" heißt, war die Geschichte in Richtung Verführung ziemlich harmlos. Mir hat das aber gut gefallen. :winken:


    Ja, irgendwo stand etwas von Stiefvater. Das habe ich auch einfach so übernommen. Hab dann aber am Schluss noch mal zurück gelesen, wie das denn sein kann, dass es plötzlich der leibliche Vater ist.


    Das mit dem Stiefvater war nur die offizielle Version, um die Familie aus dem Rampenlicht rauszuhalten.


    Ich war auch froh, dass da nicht mehr Verführung in dem Roman steckt ;D

  • Ich muß zugeben das ich das Buch wohl nicht ins Auge gefasst hätte. Alleine der Titel hätte mich abgehalten. Nur weil ich nun wußte wer das Buch geschrieben hat, war das für mich der Grund mitzulesen.


  • Ich freu mich. Mein Experiment ist also nicht total gescheitert. :-*


    Nein, ist es nicht! :)



    Was ich aber nun nicht ganz (an manchen Stellen schon, an anderen eher nicht) nachvollziehen kann, sind diese extremen Stimmungsschwankungen von Alessandro, die ja oft ganz abrupt erfolgen.


    Das geht wirklich manchmal ziemlich abrupt. Ich glaube deshalb ja auch, dass Alessandro ernsthaft krank ist, denn "normal" ist das sicherlich nicht. Vielleicht hat er Depressionen oder eine Angststörung (er denkt ja, er sei verflucht). Auf jeden Fall scheint er sein Trauma nicht verarbeitet zu haben.

  • Ich hab gestern auch fertiggelesen.
    Phil ist ja ein cooler Papa (Bär ;D ), wie er da angerauscht kommt, um sein Töchterlein zu verteidigen!
    Als Flannery sich entscheidet, nicht gleich mit ihm abzureisen, hätte ich ihr am liebsten einen Schubs gegeben - war ja klar, dass dann noch was passieren wird!


    Als der Arzt Alessandro rät, sich einzuschließen, war ich auch fest überzeugt, dass es Hugo nicht gibt, bzw er in Alessandro steckt und der sich so selber unschädlich machen soll.
    Aber dann war es doch anders, Hugo lebt tatsächlich und ist ziemlich durchgeknallt, will Flann umbringen, weil er annimmt sie hätte eine Affäre mit Phil! Meine Güte, wenn Alessandro doch angeblich sofort gemerkt hat, dass Phil ihr Papa ist, hätte er das doch Hugo erzählen können! So wird es richtig knapp, Dawkins und der Graf kommen gerade noch rechtzeitig, damit Letzterer endlich mal eine seiner Geliebten retten statt sterben sehen kann! (Wer war nun eigentlich Rosely? Die Freundin vor Elga? Und die ist ertrunken? Das kam für mich zu wenig raus.)


    Verrückt ist Alessandro meiner Meinung nach aber auch ein bisschen, wie kann man einen so gestörten Menschen ohne ärztlichen Beistand und ohne Aufsicht einfach so im Haus leben lassen? Wobei ich es schon so gelesen habe, dass Hugos Zustand immer schlimmer wurde, das war also sicher nicht so gedacht, und da Alessandro sich ja für den Fahrer hält, spielten da sicher Schuldgefühle eine große Rolle. Trotzdem, einfach leichtsinnig!


    Die Anziehungskraft zwischen Alessandro und Flannery kam bei mir nicht so ganz an. Ich fand den Grafen zu sprunghaft und damit nicht wirklich attraktiv und werde sowieso nie verstehen, warum in Liebesromanen gestandene Frauen beim Anblick eines gutaussehenden (am besten finsteren) Kerls so völlig den Verstand verlieren - aber das ist ein generelles Thema, und deswegen lese ich so was ja auch in der Regel nicht ;D

  • Ja, im letzten Teil, hat es Susanne nochmal ordentlich krachen lassen.


    Also Hugo gibt es wirklich ;). Geschickt, wie Susanne wie uns da an der Nase herumgeführt hat, besonders bei dem Gespräch hier im letzten Kapitels.
    Da dachte ich schon Alessandro outet sich hier als Gollum aus Herr der Ring. Echt gruselig dieses Gespräch oder :o?


    Überraschung Nummer zwei, der Herr Phil Lamont ist Flannerys leiblicher Vater und wieder hat uns Susanne mit uns verstecken gespielt ;D. Den Kosenamen Papa Bär und die entsprechende Beschreibung über sein Aussehen, fand ich schon ganz drollig so. Nur die Sache mit der Ohrfeige fand ich schon sehr daneben, denn jemanden zu ohrfeigen weil sie sich als Tochter falsch schminkt/gekleidet in seinen Augen, gefällt mir gar nicht und kann ich auch so nicht akzeptieren, sorry. Ein NoGo in meinen Augen.


    Wobei Flannery Reaktion auch schon sehr übertrieben war oder? Zwei Wochen nichts reden und sich einschließen und möglicherweise auszuziehen wollen::). Ich glaube, mal deshalb deshalb ist sie nicht gleich nach der ersten Auseinandersetzung von Alessandro geflohen.


    Sie kennt sich aus mit schwierigen Männern ;).


    Ja, dieses Hugo hatte sie wirklich nicht alle an der Rassel führt und hat mir da wirklich schon angst gemacht, denn diese Eifersucht/Besitzanspruch auf Alessandro war doch schon krankhaft hoch drei. Eine wirklich gefährliche Mischung, die letztendlich hätte auch übles ausgehen können oder?


    Ich finde, der Arzt als angeblich auch noch guter Freund der Familie hätte da noch viel früher einschreiten müssen oder? Auch das Personal Andrew und auch Maddalena haben da einfach "Die Drei Affen" gespielt nichts hören, nicht sehen und nichts wissen. O.K. sie sind loyal und treu, aber es gibt noch Grenzen oder?


    Beide Flannery und auch Alessandro haben sicherlich noch viel Aufräumarbeit in ihrer beginnenden Liebesbeziehung zu verrichten. Das wird nicht einfach bei dieser Vorgeschichte, aber machbar wenn man sich das Ende der Geschichte mit guten Ausgang betrachtet.


    Stachelschweine als Umschreibung für Sex, na hallo, Susanne wie bist Du, denn auf diese Idee gekommen?


    Das letzte Kapitel war für mich persönlich ein richtiges Überraschungspaket.

  • Na, da ging es ja noch zur Sache!
    Bis zum Endkampf konnte man sich ja nicht sicher sein, ob Hugo nun existiert oder nicht, obwohl ich seit dem 3. Abschnitt ganz fest an seine Existenz geglaubt habe.
    Wie befürchtet war Flannery in Gefahr.
    Mein getipptes Motiv bei Hugo war aber falsch und meine weitergehenden Verdachte gegen ihn auch. Er war es zwar, der gefahren ist, aber den Unfall scheint er nicht absichtlich verursacht zu haben. Und mit der Ertrunkenen hatte er anscheinend auch nichts zu tun. Flannery hat er auch nicht angegriffen, weil Alessandro sie wollte, sondern weil er sie im krankhaften Wahn bestrafen wollte. Schade. Meine Theorie hat mir einen Ticken besser gefallen. ;D ;)
    Und auch Alessandros sprunghaftes Verhalten war anscheinend ganz natürlich bedingt und nicht von Außen mit verursacht.
    Phil ist also sowohl der leibliche Vater, als auch der offizielle "Stiefvater", aber auch das nicht ganz offiziell. Sehr verwirrende Verhältnisse! :D


    Dafür ging mir am Ende dann fast alles (mal wieder ;D) zu schnell. Für die weitreichenden Probleme Alessandros ging es dann doch recht glatt.
    Das Liebesgeständins kam mich für mich persönlich etwas plötzlich. Es war für mich etwas unmotiviert, so nach dem Abendessen. Nach dem Angriff hätte es sicher besser gepasst.
    Die Liebeszene mit Stachelschweinen fand ich hingegen wieder ganz gut. ;D
    Auch der Beschluss am Ende so lange zusammen zu sein, wie man sich erträgt, hat mir gut gefallen. Das war doch irgendwie realistisch und nett (und grinsen musste ich auch).


    Insgeamt hat mir das Büchlein ganz gut gefallen. Für einen Versuch war das doch schon recht ordentlich! Und zum Glück auch spannend, denn Susanne kann es ja nicht lassen auch wirkliche Handlung unterzubringen. Der hätte man ruhig noch gerne mehr Raum geben können, dafür etwas weniger Hin und Her.
    Trotz der klassischen Aufstellung der Protagonisten ist aber mit der Spannungshandlung zwischendurch für meinen Geschmack etwas zu wenig Romantik aufgekommen. Dazu war der arme Sandro zwischendurch doch einfach etwas zu sprunghaft.



    Was ich aber nun nicht ganz (an manchen Stellen schon, an anderen eher nicht) nachvollziehen kann, sind diese extremen Stimmungsschwankungen von Alessandro, die ja oft ganz abrupt erfolgen.

    Das ging also nicht nur mir so.
    Daran solltest du noch arbeiten, Susanne.
    Bei einem solchen Verhalten muss dann mehr aus der Sicht des Mannes beschrieben werden und er muss dort zumindest einen Teil des seltsamen Verhaltens besser erklären. Und da ganz konkret, nicht so allgemein, wie es hier gehalten war. Sonst wirkt die Liebesgeschichte nämlich ein klein wenig künstlich, weil man die jeweiligen Gefühle dann nicht so recht nachvollziehen kann. Gegenseitige Spontananziehung reicht als Erklärung für eine ernstahft Beziehung dann nämlich nicht mehr. Das war doch etwas zuviel Hin und Her zwischendurch.
    Ich habe durchaus schon Liebesroman gelesen, in denen der Protagonist wirklich schwer gestört war, aber da wurde mehr auf seine Problematik eingegegangen, so dass er trotz allem immer noch sympathisch wirkte und man ihn als Leser verstehen konnte.
    Als kleiner Spannungsroman war das aber hingegen wieder super gemacht, eben weil man fast bis zum Schluss nicht wusste, was nun wahr ist und was nicht.



    Es kann ja auch wirklich nicht gesund sein, jahrelang in der Öffentlichkeit für tot zu gelten und sich in einer alten Bibliothek versteckt zu halten. Da muss der Geist ja verwirrt werden, oder!?

    Wobei das ja seine eigene Entscheidung war.
    Auch mit einem versehrten Gesicht wagen sich jeden Tag tausende Menschen in den Alltag und leben ihr Leben. Ebenso war es seine eigene Entscheidung seinen Bruder wegen der wahren Umstände des Unfalls anzulügen und ihn damit zu quälen.
    Was sollte das? Wollte er nicht wahrhaben, dass er sein Schicksal auch da selbst zu verantworten hatte? Oder wollte er Sandro Schuldgefühle einreden, damit der ihn ganz sicher nicht rausschmeißt?
    Und warum behauptete er, dass er und Elga sich geliebt hätten? Hatte er diesen Wahn schon vorher oder hat er ihn erst nach dem Unfall entwickelt?
    Falls vorher: Wieviel Unfall war das wirklich?



    Also Hugo gibt es wirklich ;). Geschickt, wie Susanne wie uns da an der Nase herumgeführt hat, besonders bei dem Gespräch hier im letzten Kapitels.
    Da dachte ich schon Alessandro outet sich hier als Gollum aus Herr der Ring. Echt gruselig dieses Gespräch oder :o?

    :D Der Gedanke an Gollum kam mir bei der Szene auch, obwohl ich sicher war, dass Susanne uns da ganz gezielt in die Irre führen wollte.


    So hat alles seinen höheren Sinn :D

    Echt? Großartig! ;D
    Wobei ich das Cover wirklich mag. Ich hätte es wahrscheinlich auch deswegen gekauft.



    Nur die Sache mit der Ohrfeige fand ich schon sehr daneben, denn jemanden zu ohrfeigen weil sie sich als Tochter falsch schminkt/gekleidet in seinen Augen, gefällt mir gar nicht und kann ich auch so nicht akzeptieren, sorry. Ein NoGo in meinen Augen.

    In meinen auch. bei der "Anekdote" war ich schon erts mal geschockt. Versöhnt hat mich dann, dass Phil sein Fehlverhalten immerhin dann anscheinend eingesehen hat.



    Ich finde, der Arzt als angeblich auch noch guter Freund der Familie hätte da noch viel früher einschreiten müssen oder?

    Finde ich auch. Natürlich war es schwierig, weil sich Hugo mit Alessandros schuldiger Hilfe ja so abgekapselt hat, aber er hätte mehr unternehmen müssen. Erst recht nicht nur als Arzt, sondern als Freund.
    Und so lange kein Arzt ihn begutachtet hat, solange war er ja noch rechtlich gesehn voll zurechnungsfähig und somit auch im recht so zu leben, wie er wollte.
    Mich hat aber schon verwundert, dass Ruggiero Flannerys Beweise, wer denn nun wirklich damals gefahren ist so gleichgültig hingenommen hat. Das ist doch ein ganz zentraler Punkt von Alessandros Problemem gewesen, da erwarte ich schon eine Reaktion von seinem Arzt.

  • Finde ich auch. Natürlich war es schwierig, weil sich Hugo mit Alessandros schuldiger Hilfe ja so abgekapselt hat, aber er hätte mehr unternehmen müssen. Erst recht nicht nur als Arzt, sondern als Freund.
    Und so lange kein Arzt ihn begutachtet hat, solange war er ja noch rechtlich gesehn voll zurechnungsfähig und somit auch im recht so zu leben, wie er wollte.
    Mich hat aber schon verwundert, dass Ruggiero Flannerys Beweise, wer denn nun wirklich damals gefahren ist so gleichgültig hingenommen hat. Das ist doch ein ganz zentraler Punkt von Alessandros Problemem gewesen, da erwarte ich schon eine Reaktion von seinem Arzt.


    Besonders wenn dieses Halbbruderliebe nur von einseitiger Natur ist. Denn Hugo war doch letztendlich von Eifersucht und Besitzanspruch gegenüber Alessandro besessen. Und Alessandro ist immer wieder in die Schuldfalle bzw. dem schlechten Gewissen gegenüber Hugo getappt. Ohne zu merken , wie daraus eine endlos Schleife wird. Die beiden nicht gut getan hat.


    Und so wie Hugo am Ende drauf war, hätte das wirklich ganz schlimm enden können. Alessandro wäre weiterhin in seiner Schuldfalle gefangen gewesen.


  • Mich hat aber schon verwundert, dass Ruggiero Flannerys Beweise, wer denn nun wirklich damals gefahren ist so gleichgültig hingenommen hat. Das ist doch ein ganz zentraler Punkt von Alessandros Problemem gewesen, da erwarte ich schon eine Reaktion von seinem Arzt.


    Das hat mich auch etwas gewundert, dass Ruggiero das so locker genommen und gar nicht richtig darauf reagiert hat.


  • Mein getipptes Motiv bei Hugo war aber falsch und meine weitergehenden Verdachte gegen ihn auch. Er war es zwar, der gefahren ist, aber den Unfall scheint er nicht absichtlich verursacht zu haben. Und mit der Ertrunkenen hatte er anscheinend auch nichts zu tun. Flannery hat er auch nicht angegriffen, weil Alessandro sie wollte, sondern weil er sie im krankhaften Wahn bestrafen wollte. Schade. Meine Theorie hat mir einen Ticken besser gefallen. ;D ;)


    Mir auch ... ::)




    Dafür ging mir am Ende dann fast alles (mal wieder ;D) zu schnell.


    Da kann ich dir leider nicht widersprechen ... :-[




    Daran solltest du noch arbeiten, Susanne.


    Ja, definitv. Ich hatte mich bis dahin auf Lektüre beschränkt, die aus dem "Romana/Baccara"-Bereich kam - die waren ja der Ursprung meiner Idee, das mal zu probieren (weil eine Autorenkollegin mich da reingeschubst hat). Ich bin damit nicht warm geworden, das war mir zu simpel gestrickt, zu handlungsarm. Aber die Lektüreschäden hab ich erst mal abschüttel müssen. Inwischen bin ich einige tausend Seiten schlauer. Ich freu mich auf den nächsten Versuch, der könnte was werden. *g* (Calendar Girl - mein Zwischenschritt, ist ja eher ein Krimi geworden.)

  • Mir auch ... ::)

    :D
    Danke fürs Kompliment.


    Da kann ich dir leider nicht widersprechen ... :-[

    Wobei ich ja kein Maßstab bin. Das gebe ich gerne zu.



    Ja, definitv. Ich hatte mich bis dahin auf Lektüre beschränkt, die aus dem "Romana/Baccara"-Bereich kam - die waren ja der Ursprung meiner Idee, das mal zu probieren (weil eine Autorenkollegin mich da reingeschubst hat). Ich bin damit nicht warm geworden, das war mir zu simpel gestrickt, zu handlungsarm. Aber die Lektüreschäden hab ich erst mal abschüttel müssen. Inwischen bin ich einige tausend Seiten schlauer. Ich freu mich auf den nächsten Versuch, der könnte was werden. *g* (Calendar Girl - mein Zwischenschritt, ist ja eher ein Krimi geworden.)

    Ist ja schon etwas geworden! :)
    Aber es geht sicher noch besser oder besser gesagt romantischer.
    Wobei ich bei deinen üblichen Romanen ja gar keine Romantik brauche. ;D


    Das hat mich auch etwas gewundert, dass Ruggiero das so locker genommen und gar nicht richtig darauf reagiert hat.

    Wahrscheinlich hatte er Alessandro schon als multipel und fast hoffnunglosen Fall abgeschrieben, dass ihm diese Information nicht mehr interessiert hat, weil sie bei den angenommenen Problemen eher nichtig erschien. Aber merkwürdig war es schon.