04 - Kapitel 27 bis Ende

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  • Hallo :winken:


    Spannend war es dann zum Schluß ja doch. Hugo war zwar durchaus etwas gruselig, aber für gewalttätig hielt ich ihn eigentlich nicht. Aber wenn man so lange so isoliert lebt, kann ich mir schon gut vorstellen sehr seltsam zu werden.
    Für das Happy End war mir etwas zu wenig Romantik im Spiel. Und leider bleiben auch zu viele Fragen offen. Zumindest was Rosely und Elga betrifft. Oder habe ich da etwas überlesen??


  • Hugo war zwar durchaus etwas gruselig, aber für gewalttätig hielt ich ihn eigentlich nicht. Aber wenn man so lange so isoliert lebt, kann ich mir schon gut vorstellen sehr seltsam zu werden.


    Das ist wohl etwas untertrieben. Für mich hatte Hugo viel Ähnlichkeit mit der Figur des Gollum aus "Herr der Ringe" ;D. Besonders das Gespräch mit seinem Halbbruder Alessandro :o

  • Das ist wohl etwas untertrieben. Für mich hatte Hugo viel Ähnlichkeit mit der Figur des Gollum aus "Herr der Ringe" ;D. Besonders das Gespräch mit seinem Halbbruder Alessandro :o


    Ja, aber doch erst hier im letzen Teil der Geschichte. Vorher dachte ich immer nur, wie schlimm es für ihn ist, durch den Unfall so entstellt zu sein und sich so von der Außenwelt abgegrenzt zu haben.

  • Das ist wohl etwas untertrieben. Für mich hatte Hugo viel Ähnlichkeit mit der Figur des Gollum aus "Herr der Ringe" ;D. Besonders das Gespräch mit seinem Halbbruder Alessandro :o


    Nun ja, mit Gollum würde ich ihn jetzt noch nicht vergleichen, aber seine Seele oder Psyche hat mit Sicherheit einen Knacks bekommen. Gesund ist das nicht, jahrelang so isoliert zu leben.

  • Nun ja, mit Gollum würde ich ihn jetzt noch nicht vergleichen, aber seine Seele oder Psyche hat mit Sicherheit einen Knacks bekommen. Gesund ist das nicht, jahrelang so isoliert zu leben.


    Ich schon, denn das Gespräch und seine Wahnvorstellungen und der Anspruch auf Alessandro fand ich da schon sehr bedenklich und es hätte ja auch fast in einem weiteren Unglück geendet.

  • So Mädels, ich bin auch durch. Ich hatte mir unter dem Buch zwar was anderes vorgestellt, aber es hat sich trotzdem gut lesen lassen. Ist denn Calender Girl auch "abseits der Wege" ? Ach, ich lese das einfach mal, sobald ich die Leserunden hier fertig habe. Sonst schlummert es wieder ewig im Reader-SUB. ;D


    Am Ende war ich froh, dass Hugo und Sandro nun doch zwei Personen waren. Alles andere hätte mich nur zu sehr verwirrt. Aber Hugo hat mich ziemlich entsetzt. Der ist ja wirklich durchgeknallt und krank. :vogelzeigen:


    Die Idee mit dem Papa-Bär als (Stief-)Vater war auch gelungen. Phil mochte ich sofort und er passt gut in diese Rolle, auch wenn er seine Tochter nur selten sieht. Irgendwie merkt man ihm an, dass er sie liebt und das Beste für sie möchte.


    Über die Unglücke der Vergangenheit, die Frauen und auch Hugos wahre Geschichte hätte ich mir zum Ende eine winzige Zusammenfassung gewünscht. So ein kleines Gespräch auf der Terrasse, während alle ihre Wunden lecken, wäre nett gewesen.


    Und der Sex war für eine toskanische Verführung nicht erwähnenswert. ;D

  • Dankeschön! (Und ich überarbeite den Schluss vielleicht wirklich noch mal - wegen der offenen Fragen.)


    Calendar Girl ist anders. Mehr Krimi. Ein bisschen weniger Klischee (hoffe ich!) Ein, zwei Sexszenen, aber gemäßigt. (Übungsstufe drei. Inzwischen hab ich raus, dass ich Sexszenen generell auch als Leserin langweilig finde, ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel - Victoria Dahl z.B. finde ich in der Beziehung sehr gelungen, aber das kann ich nicht, also lass ich es lieber).


    :-*

  • Ich bin auch fertig mit lesen! :)


    Ich bin froh, dass Alessandro und Hugo doch nicht die selbe Person sind.
    Allerdings fand ich es schon ein wenig merkwürdig, dass sich Hugo vom netten Mann der am Anfang mit Flannery gechattet hat, zu so einem durchgeknallten Typen entwickelt hat.
    Und bei Alessandro fand ich es ein wenig komisch, wie wenig auf seine eigenen Probleme noch eingegangen wurde. Immerhin hielten es Flannery und sein Arzt für möglich, dass er gefährlich ist und seine Stimmungsschwankungen sind auch nicht ohne.
    Ein wenig hat mich überrascht, dass Phil nicht nur der Stiefvater, sondern der leibliche Vater von Flannery ist.


    Insgesamt gesehen fällt es mir etwas schwer die "Toskanische Verführung" als Roman zu sehen. Als Jugendliche hatte ich aus Geldmangel für richtige Bücher mal eine Vorliebe für diese Heftchen die man am Kiosk kaufen konnte (erst Bravo Herzklopfen, dann Julia). Ich sehe dieses Buch hier eher in dieser Größenordnung und als solches wäre es auch großartig.
    Als Roman kann ich mich aber wohl nur zu einer mittelmäßigen Bewertung durchringen. Die Rezension folgt bald.

  • Also finde ich, so einen eher etwas kleiner gehaltenen Roman eigentlich auch ganz erfrischend für uns Leser. Kurz und knackig, wie es Susanne so schön schon auf den Punkt gebracht hat.


    Why not? Ist doch mal eine Abwechslung auf dem Büchermarkt ;). Hat es früher öfters gegeben..Peter Bachmann, wer kennt ihn?


  • Ich stamme ja noch aus der Zeit, als ganz normale Taschenbuchromane um die 200 Seiten zu haben pflegten. Das ist in den letzten Jahrzehnten richtig explodiert, dass alles immer vierhundert und mehr haben muss.
    Peter Bachmann? Kenn ich nicht. Geh ich mal googlen.


    Hallo Susanne, :winken:


    Ja ich auch, deshalb gefällt es mir ja auch ;). Richard Bachmann (sorry, kleine Vornamenverwechslung :-[) ist das Pseudonym für Stephen King eine zeitlang gewesen. Da hat er dann Bücher wie Amok, Todesmarsch oder auch die dann verfilmte Sache Running Man (mit Ani Schwarzenegger) geschrieben/veröffentlicht.


    Ja, ich war mal ein riesengroßer Fan von ihm, Schande über mich ;D



    Der Fluch, ist davon eines meiner Lieblingsbücher. Nette Geschichte, wo einer immer dünner wird ;D


    LG :winken:


  • *g* Von Toskanische Verführung zu Stephen King finde ich trotz Hugo aber schon einen ziemlichen Sprung!


    Hallo Spatzi, :winken:


    dass Beispiel bezieht sich jetzt auch nicht auf die Personen sondern eher auf die dicke des Buches und das jeder gerne mal im Pseudonymbereich arbeitet ;D
    :winken:

  • so... geschafft ... und jetzt am Ende bin ich fast ein wenig traurig :)


    Denn es hat tatsächlich noch ein happy End gegeben nach dem schlimmen Angrif auf Flann.
    Und es gibt auch wirklich einen Hugo.
    Daran hatte ich ja inzwischen schon ernsthaft gezweifelt.


    Auch mit eurer Vermutung daß Mr. Lamont der Vater von Flannery ist habt ihr tatsächlich Recht behalten.
    Ich dachte wenn dann wäre es der Stiefvater.... aber er ist ja nun sogar der leibliche Vater.
    Jetzt ist mir auch klar warum er für Flann diese Bücher aufkaufen und ihr sogar die Partnerschaft in der Firma erkaufen wollte.
    Das hatte ich mich während des lesen schon gefragt. Sowas tut ein abgelegter Liebhaber wohl nicht wirklich.


    Irgendwie hätte ich jetzt noch gern von Flannery und ihrem Alessandro weiter gelesen...
    und wieso Hugo jetzt so verrückt ist hätte ich auch gern erfahren.
    Die müssen sich ja wie ein Ei dem Anderen ähnlich gesehen haben sonst hätte ja nicht mal Flann gedacht daß es tatsächlich Alessandro ist der sie da angreift.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
    Obwohl ich mir von toskananische Verführung ein bissle mehr von der Toskana (Umgebung, Beschreibung) erhofft hatte.
    Aber da Susanne noch nie dort war kann ich das nun ja auch verstehen.
    Der Titel ist ja nicht das Wichtigste... mir haben die Spannungselemente in dem Buch echt gefallen und ich habe bis zum Schluss gezittert, ob dieser tolle Mann Alessandro wirklich ein Psychopath ist.


    Die Spannung hast du super hinbekommen Susanne! 8)

    Bücher entführen mich in fremde Welten ....


  • Nee, die Verführung hat nämlich dafür gesorgt, dass das Ding von Amazon in den Erotik-Shop geschoben wurde, wo es mit seinem Nora-Roberts-Gedächtniscover auffiel wie ein bunter Hund und gekauft wurde. LOL


    Also ich mag das Cover ;D
    Einfach meine Traumlandschaft *seufz*

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  • Und der Sex war für eine toskanische Verführung nicht erwähnenswert. ;D


    Aber es gab ihn ja noch am Schluss... und genau in der richtigen Portion.... also hat sich die toskanische Verführung erfüllt.
    Nur wer hier wen richtig verführt hat ist ja noch etwas wage. Beide waren verletzt... aber beide wolten! ;)

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  • Suse

    Hat das Thema geschlossen