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  • bei Wikipedia gibts übrigens eine interessante Erklärung für die Redewendung...:


    "Die umgangssprachliche Redewendung „bis zur Vergasung“ soll in der Regel ausdrücken, dass man „einer Sache so überdrüssig ist, daß man sich lieber durch Giftgas töten ließe.“ Der Begriff kam kurz nach dem Ersten Weltkrieg auf und wurde zunächst vor allem von Soldaten, Schülern und Studenten verwendet.
    Im Hinblick auf den Holocaust ist der Gebrauch der Redewendung in heutiger Zeit ein Tabu. Vereinzelt wird sie jedoch trotzdem, meist aus Unbedachtheit, noch verwendet....."usw.


    spannend mit Euch hier. Ihr findet immer weitere Aspekte in meinem Buch, die ich noch garnicht kannte :-)


  • bei Wikipedia gibts übrigens eine interessante Erklärung für die Redewendung...:


    "Die umgangssprachliche Redewendung „bis zur Vergasung“ soll in der Regel ausdrücken, dass man „einer Sache so überdrüssig ist, daß man sich lieber durch Giftgas töten ließe.“ Der Begriff kam kurz nach dem Ersten Weltkrieg auf und wurde zunächst vor allem von Soldaten, Schülern und Studenten verwendet.
    Im Hinblick auf den Holocaust ist der Gebrauch der Redewendung in heutiger Zeit ein Tabu. Vereinzelt wird sie jedoch trotzdem, meist aus Unbedachtheit, noch verwendet....."usw.


    spannend mit Euch hier. Ihr findet immer weitere Aspekte in meinem Buch, die ich noch garnicht kannte :-)


    Danke für den Wikipedia-Auszug.

  • Das ist ja schön. Danke. Ich hab Romy und ihre Beschreibungen absichtlich knapp gehalten. Also so, das sie dem Leser immer ein bißchen entgleitet...
    Jedenfalls hab ich das so geplant, dass man sie nie richtig fassen kann... also im Sinne, das man eben Situationen richtig intensiv auserzählt.
    Ich glaube halt, das grade das, was man nicht erzählt und was der Leser sich selbst im Kopf dazu denkt (denken muss, denn vieles deute ich ja nur an) und im Herz dazu empfindet ihn/sie viel intensiver berührt, weil es eben aus einem selbst kommt....



    genauso ist es...
    Sorry, wenn ich hier so langsam bin und kaum kommentiere...aber besonders dieser Abschnitt nimmt mich sehr mit...es ist beklemmend, man möchte Romy retten, weil es keiner sonst schafft, auch sie selbst nicht...
    Drogen, der Strich, die vergewaltigung und dann der Lichtblick Jugendamt/Therapie und doch entpuppt es sich wieder nur als Missbrauch...oh man, wieviel kann Romys Seele noch ertragen???
    ich bin echt geschockt...

    und ja, es steckt soviel mehr in diesem unscheinbar wirkenden Buch als man annimmt...und es manche 800Seiten-Wälzer haben...

    ich fühl mich beklemmt und machtlos beim lesen... :( ...da fällt mir auch das Schreiben darüber schwer...passiert mir nicht so oft...aber hier weiß man nicht, ob man schreien, weinen oder still leiden soll - so wie Romy. :(


  • ich fühl mich beklemmt und machtlos beim lesen... :( ...da fällt mir auch das Schreiben darüber schwer...passiert mir nicht so oft...aber hier weiß man nicht, ob man schreien, weinen oder still leiden soll - so wie Romy. :(


    Das kann ich gut nachvollziehen, mir geht es ähnlich: man fühlt sich so hilflos. Romy sucht nach Freiheit, meint sie im Heroin zu finden, was aber nicht der Fall ist. Diese Freiheit ist trügerisch und nur kurz, in Wirklichkeit begibt sie sich immer mehr in Abhängigkeit, weil sie das Geld für das Heroin besorgen muß.

  • Das kann ich gut nachvollziehen, mir geht es ähnlich: man fühlt sich so hilflos. Romy sucht nach Freiheit, meint sie im Heroin zu finden, was aber nicht der Fall ist. Diese Freiheit ist trügerisch und nur kurz, in Wirklichkeit begibt sie sich immer mehr in Abhängigkeit, weil sie das Geld für das Heroin besorgen muß.



    ich musste das Buch zwischendrin wirklich mal liegen lassen...es ging einfach nicht...es ist schon sehr bedrückend, wenn man liest, wie sich dieses junge kluge Mädchen vom Druck "ihrer Rolle" (als Überlebende Jüdin) in die Drogen treiben lässt, sich imemr wieder berappeln will und dann wieder hineingeschubbst wird... :(

  • :lesen:
    ja mir scheint, mehr als diese 126 Seiten hätte man auch nicht ausgehalten ...
    jedenfalls reichen sie aus, um alles was wichtig war, zu erzählen...
    und alles, was auslasbar war, auszulassen.
    mehr brauchts nicht.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen