Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr vielleicht nach der Leserunde schreiben wollt. Es wäre schön, wenn sich hier möglichst viele beteiligen - zumindest ein Fazit zur Leserunde (auch eines vom Autor) ist immer interessant.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!


  • Schon gelesen - und gefreut! Vielen Dank! Ich hatte bisher ebenfalls viel Spaß in der Runde und lerne natürlich auch etwas dabei. Gut investierte Zeit also. Bleib doch noch ein bisschen bei uns, liebe MelaM.

  • Inhalt:
    Die 17-jährige Noa lebt mit ihrer älteren Schwester Audrey zusammen in einer schicken Wohnung in der Hamburger Hafencity, ein Luxus, den sie sich durch Audreys Erfolg als Krimiautorin leisten können. Als eines Tages ein Mord geschieht, der mit dem Romanentwurf von Audreys neuestem Projekt übereinstimmt, überkommen Noa starke Zweifel, wie gut sie ihre Schwester wirklich kennt. Hat sie etwas mit diesem Mord zu tun? Und wie hängt das Ganze mit dem frühen Unfalltod ihrer Eltern zusammen, über die Audrey nie mit Noa spricht? Noa beginnt auf eigene Faust in ihrer Vergangenheit zu recherchieren und kommt einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist ein spannender und emotionsgeladener Thriller mit einer jugendlichen Protagonistin, aus deren Sicht der Leser die Ereignisse miterlebt. Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Textstellen, welche kursiv dargestellt von einer weiteren Handlungsperson geschrieben wurden.


    Die Handlung ist sehr spannend erzählt, so daß ich das Buch am liebsten nicht mehr auf die Seite gelegt hätte. Am Ende werden die wichtigsten Fragen geklärt. Allerdings bleibt eine Sache noch etwas offen, bei der ich mir noch ein paar Informationen gewünscht hätte, auch wenn ich die Intention der Autorin an der Stelle nachvollziehen kann: diese Angelegenheit bleibt offen, weil Noa sie nicht persönlich miterlebt.


    Meine Verdächtigen, die als Täter in Frage kamen, wechselten sich anfangs ziemlich ab, bis ich mich auf 2 heisse Kandidaten festgelegt hatte – um dann am Schluß festzustellen, daß ich völlig falsch gelegen bin.


    Noa war mir direkt nach wenigen Seiten sehr sympathisch, sie ist eine typische Jugendliche, die noch etwas hin- und hergerissen ist, wo sie genau hingehört und teilweise von ihrer Umgebung etwas genervt ist. Vorallem, wenn sie immer auf die kleine Schwester der berühmten Autorin reduziert wird. Während ihre Freundin Miriam sie beneidet, daß sie keine Eltern hat, die sie einschränken, wünscht sich Noa manchmal eine Familie wie die von Miriam, da sie ihre Eltern im Alter von 3 Jahren verloren hat.


    Da der Leser die Handlung aus Sicht von Noa erlebt, bekommt man ihre Gefühle und Gedanken hautnah mit, die ich für eine Jugendliche sehr authentisch gefunden habe.


    Audreys Gefühle bleiben dagegen teilweise verborgen, nicht nur dem Leser, sondern auch Noa. Sie ist die fürsorgliche Schwester, die sich manchmal auf den ersten Blick übertriebene Sorgen um Noa macht. Auf der anderen Seite hat sie sich manchmal nicht mehr im Griff, wenn sie einen ihrer Wutanfälle bekommt.
    Warum das so ist, wird aber im Laufe des Romans erklärt und war für mich nachvollziehbar.


    Aber auch die anderen Charaktere werden sehr schön beschrieben, meine weiteren Lieblingsfiguren waren Moritz, der Sohn von Audreys neuem Freund, und Miriam, Noas beste Freundin.


    Dieser Krimi wird sicherlich nicht mein letzter Roman von Alexandra Kui sein und ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr.


    Zur Leserunde:
    Die Leserunde war wieder klasse, das gemeinsame Spekulieren hat, wie immer, sehr viel Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön an dich, liebe Alexandra, daß du uns so tatkräftig unterstützt hast. Du hast dich sicherlich sehr amüsiert, daß wir alle dem wahren Täter nicht auf die Schliche gekommen sind :-))
    Ich würde mich freuen, wenn wir uns zu einem deiner nächsten Bücher wieder lesen würden.


    Meine Rezension habe ich eingestellt bei:
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    Amazon
    Literaturschock.de
    LovleyBooks

  • Ich kann mich odenwaldcollies nur anschließen und ergänze:
    Was für mich unbedingt zu einem gelungenen Roman gehört und ebenfalls einen Großteil des Lesevergnügens ausmacht, ist die sprachliche Umsetzung, und die ist meiner Meinung nach in "Falsche Nähe" super gelungen! Er liest sich flüssig, der variantenreiche Wortschatz und die lebendige Bildhaftigkeit versetzen den Leser an die beschriebenen Orte und in die Protagonistin Noa.


    Ein bisschen Kritik habe ich dennoch:
    Ich fand viele Reaktionen der Figuren (zum Beispiel Audrey im Parkhaus, Tobias' und Franks Reaktion, Noas Umgang mit Moritz, Reaktionen der Inselbewohner) übertrieben und nicht nachvollziehbar. Auch die offenen Fragen (zum Beispiel des Mörders nicht sehr klar umrissenes Motiv und dessen halbherzige Umsetzung, die (fehlende) Rettung, Nomenklatur der Schwestern) lassen den Leser ein bisschen unbefriedigt zurück.


    Alles in allem aber ein gelungener Krimi!


    Zur Leserunde:
    Diese fand ich super, vor allem auch den Austausch mit Alexandra Kui!
    Zwei Dinge habe ich (als Leserundenneuling) falsch aufgefasst:
    1) Ich habe nicht bemerkt, dass es einen Extrathread für allgemeine Fragen gibt, deshalb entschuldige ich mich für die an der falschen Stelle gestellten Fragen.
    2) Ich bin davon ausgegangen, dass man an bestimmten Tagen einen bestimmten Abschnitt lesen und über diesen schreiben muss. Die freie Zeiteinteilung ermöglicht nur sehr schwer eine aktuelle Diskussion, weil ja jeder dann sein eigenes Lesetempo hat.Falsche Nähe

  • Moin zusammen,


    hier kommt mein hitzebedingt kurzes Fazit zur Leserunde: war toll :)! Na gut, ein bisschen ausführlicher: Ich habe mich wohl gefühlt und fand es wirklich spannend, einen so direkten und ausführlichen Einblick in Eure Leseeindrücke zu bekommen, und zwar Abschnitt für Abschnitt. Das ist eine sehr kostbare Erfahrung. Ferner gefällt mir, dass hier alle aufeinander eingehen. Also wirklich toll. Und: klar, hatte ich Spaß, Eure Irrtümer zu verfolgen, aber das ist echt nicht das Wichtigste.


    @ odenwaldcollies: Danke für die schöne Rezi und fürs Streuen.
    @ louzilla: Danke auch Dir für Dein Fazit. Leider enthält es Spoiler. Es wäre lieb, wenn Du die entscheidenden Passagen ändern oder streichen oder sie in einem anderen Abschnitt unterbringen könntest. Siehe Rosenprinzessin:


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!


    Liebe Grüße!

  • ich weiß ja nicht, ob es am Wetter liegt, aber im Moment habe ich unglaubliche probleme mit Rezensionen. Sie liegen mir einfach nicht, was komisch ist. Sonst bin ich da schmerzfreier.


    Hier ist sie also


    Noa ist ein 17-jähriges Mädchen, dass in ihrem Leben schon viel erlebt hat. Ihre Eltern starben früh bei einem Unfall und kurze Zeit darauf ist auch noch das Haus abgebrannt. Sie hat also keinerlei Erinnerungsstücke aus ihrer Vergangenheit. Doch Noa hatte auch Glück. Ihre Schwester ist eine erfolgreiche Thrillerautorin und verdient so viel Geld, dass die beiden ein sorgenfreies Leben führen können. Die sorgenfreie Zeit endet, als eines Tages ein Mord geschieht, der direkt aus dem neuesten und die veröffentlichten Romanentwurf von Audrey zu stammen scheint. Wie kann das sein? Kennt Noa ihre Schwester wirklich? Noa beginnt, nach ihrer Vergangenheit zu forschen und kommt nach und nach einem dunklen Geheimnis auf die Spur.


    Meine Meinung:


    „Falsche Nähe“ ist ein unglaublich spannender Jugendthriller, der den Leser schnell in seinen Bann zieht. Ich habe schon früh begonnen, den möglichen Täterkreis einzugrenzen, musste meine Meinung aber immer wieder revidieren, um dann am Ende doch nochmal unglaublich überrascht zu werden. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so denkt man auch noch über das Buch nach, wenn man mal gerade nicht am Lesen ist.


    Noa ist eine sehr sympathische Figur, deren Gefühle und Gedanken gut nachvollziehbar und stets stimmig wirken. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut gezeichnet und lassen keine Wünsche offen. Wer Alexandra Kui schon kennt, der wird im Schreibstil die Autorin wiederfinden. Ich finde ja, dass sie eine ganz besondere Art hat, die ich sehr schätze.


    Am Ende lösen sich alle Fäden auf, was ich immer sehr wichtig finde. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass auf einen Aspekt nicht eingegangen wird. Da ich das Glück hatte, das Buch in einer von der Autorin begleiteten Leserunde zu lesen, verstehe ich die Intention dahinter, aber wenn ich das Buch allein gelesen hätte, hätte mich das etwas gestört.


    Alles in allem ein schönes Buch, welches es sich zu lesen lohnt.



    ich werde sie natürlich noch streuen


    Zur Leserunde:
    ich entschuldige mich nochmals für mein spätes Einsteigen. Das kommt nicht wieder vor. Ansonsten hat es mir wieder viel Spaß bereitet und ich bedanke mich, dass ich dabei sein durfte.

    Liebe Grüße vom verrückten Kati-Tier

  • So langsam wird es wirklich ruhig hier. Ich möchte mich bei Euch allen für die Leserunde bedanken, und auch ein herzliches Dankeschön an Dich, Alexandra! Es ist super, dass Du Dir die Zeit für uns genommen und uns hier so toll begleitet hast! :blume:



    Zum Buch:
    Die 17-jährige Noa lebt mit ihrer älteren Schwester Audrey gemeinsam in Hamburg. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren verunglückt.
    Audrey ist eine bekannte und erfolgreiche Autorin. Sie schreibt Thriller. Doch eines Tages wird das geordnete Leben der Schwestern aus der Bahn geworfen. In Hamburg geschieht ein Mord. Und es deutet darauf hin, dass der Täter diesen Mord aus einem bisher noch nicht veröffentlichen Thriller von Audrey abgekupfert hat.
    Damit beginnt für Noa nicht nur die Suche nach dem Täter, sondern auch eine Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit.


    Mein Leseeindruck:
    Dieser Jugendthriller von Alexandra Kui hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm, die Sätze meist kurz und aussagekräftig.
    Die Spannung, die man als Leser eines Thrillers erwartet, war von Anfang bis Ende da und hat sich immer noch gesteigert. Noas Suche nach ihrer Vergangenheit war dabei für mich am interessantesten zu verfolgen.
    Es gibt auch eine kleine zarte Liebesgeschichte im Buch, aber die läuft eher nebenher und drängt sich nicht in den Vordergrund.
    Das Ende der Geschichte bzw. die Auflösung des Falles hat mich überraschen können. Zwar gibt es da ein paar kleine Punkte, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, aber dennoch hat mir das nicht die Freude an dem Buch verdorben. Ich habe es sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.


  • Erst mal danke für die Leserunde und das Freiexemplar.


    Es wäre aber schön, wenn du die Rezension auch hier einstellst und nicht nur verlinkst - immerhin haben wir das Buch hier gelesen und nicht bei lb ;)

  • Inhalt
    Die 17jährige Noa Winter hat nach dem frühen Unfalltod ihrer Eltern schon einiges in ihrem Leben mitgemacht. Zusammen mit ihrer 10 Jahre älteren Schwester Audrey, die äußerst erfolgreiche Thrillerautorin ist, führt sie nun ein recht sorgenfreies Leben in der luxuriösen Hamburger Hafencity. Durch die schicksalhafte Vergangenheit haben die Geschwister eine besonders enge, vertrauensvolle Beziehung zueinander. Doch seit der Arbeit an ihrem neuen, umstrittenen Romanentwurf scheint sich Audrey zu verändern und sich unerklärlicher Weise zurückzuziehen.
    Noas heile Welt gerät unversehens aus den Fugen, als sie entdeckt, dass die in dem unveröffentlichten Thriller beschriebenen Morde brutal in die Wirklichkeit umgesetzt wurden. Schließlich beginnt sie ihre Schwester zu hinterfragen und versucht, den verstörenden Ereignissen auf eigene Faust auf den Grund zu gehen.


    Meine Meinung
    Mit „Falsche Nähe“ ist der Autorin Alexandra Kui ein unglaublich packender Jugend-Thriller gelungen, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Herausragend ist der lebendige, bildhafte und einfühlsame Sprachstil der Autorin, der sich sehr angenehm lesen lässt.
    Schon der Prolog hat mich völlig gefesselt und mich vielen Fragen zurückgelassen. Obwohl sich die Geschichte sehr behutsam entwickelt, baut sich eine enorme Spannung durch die eingeschobenen, kursiven Textpassagen auf, die beunruhigend mysteriös sind. Lange Zeit ist unklar, aus welcher Perspektive sie geschrieben sind und von wem sie stammen.
    Die Charakterisierung der sympathischen Protagonistin Noa als typischer pubertierender Teenager, aus deren Sicht die Geschichte vorrangig geschildert wird, ist vielschichtig und mit ihrem Misstrauen, Gefühlschaos und ihrer Wut auf ihre Schwester sehr authentisch. Sehr gut konnte ich mich daher in ihr Innenleben hineinversetzen und ihre Handlungen wie beispielsweise ihre Aversion gegen den Neuen ihrer Schwester nachvollziehen.
    Sehr glaubwürdig ist auch die schwierige Persönlichkeit von Audrey getroffen, die oft überfürsorglich dann wieder labil, launisch und überfordert zu sein scheint. Nach dem tragischen Unfalltod der Eltern hat sie viel zu früh die Verantwortung für ihre kleine Schwester übernehmen müssen. So sucht sie selbst nach festem Halt und Geborgenheit bei ihrem neuen Freund Arne, der eine Art Vaterersatz und Beschützer für sie ist. Audreys Gefühlswelt bleibt uns größtenteils verborgen, da sie mit aller Macht darum bemüht ist, ihr dunkles Familiengeheimnis vor Noa zu verbergen.
    Auf ihrer verzweifelten Suche nach den Gründen für Audreys seltsames Verhalten, den Hintergründen für die rätselhaften Morde und der tragischen Vergangenheit ihrer Familie begleiten wir Noa und erleben ein clever konstruiertes Verwirrspiel mit immer neuen Verdächtigen. Kaum hat man in einem Punkt etwas mehr Klarheit bekommen, steht man vor neuen Rätseln und muss bald erkennen, dass ein geheimnisvoller Unbekannter als skrupelloser Mörder und unberechenbarer Drahtzieher hinter allem steckt. Die Autorin hat ihren Psychothriller äußerst abwechslungsreich und sehr packend gestaltet. Nach einigen unvorhersehbaren Wendungen gipfelt er schließlich in einem unglaublich mitreißenden Finale. Auch wenn der Zeitsprung am Schluss etwas überraschend kommt, und nicht alles im Detail erläutert wird, war die Auflösung des Thrillers für meinen Geschmack zufrieden stellend, und das Ende geschickt gewählt.


    Fazit
    Ein fesselnder, tiefgründiger Psychothriller, der nicht nur jugendliche Leser begeistern kann – äußerst clever konstruiert und toll geschrieben!


    Zur Leserunde:


    Vielen Dank für diese tolle Leserunde und natürlich auch herzlichen Dank Alexandra für Deine nette Leserundenbegleitung! :)

  • Meine Rezension, entschuldigt bitte die Verspätung :-[


    Noa lebt seit dem Unfalltod ihrer Eltern mit ihrer älteren Schwester Audrey zusammen. Diese ist eine erfolgreiche Krimiautorin und so geht es den beiden Schwestern finanziell ziemlich gut, sie leben in einem schicken Apartment in der Hamburger Hafencity und alles könnte bestens sein. Doch dann will Audrey etwas Neues schreiben, keine weitere Fortsetzung ihrer bekannten Krimiserie. Ihr Agent scheint wenig begeistert von ihrem Manuskript, aber Audrey macht ein Riesengeheimnis um den Inhalt und Noa wird prompt neugierig. Als sie feststellt, dass es zwischen Audreys Manuskript und einem realen Mord erstaunliche Parallelen gibt, wird ihr ziemlich unheimlich zumute. Gibt es da einen Zusammenhang oder sind die Übereinstimmungen purer Zufall? Und was hat es mit Audreys neuem Freund auf sich? Noa kann ihn nicht ausstehen und macht sich immer mehr Sorgen um ihre Schwester.


    Die Geschichte baut sich recht langsam auf, wird dann aber umso spannender. Durch Zwischenabschnitte erfährt der Leser schon bald mehr aus der Sicht des Täters, dessen Identität bleibt jedoch bis zum Schluss unklar. Man rätselt viel mit und ich habe zwischendurch fast jeden verdächtigt und mit Noa mitgefiebert, wem sie überhaupt noch trauen kann. Am Ende löst sich alles schlüssig auf und die offenen Fragen werden beantwortet.


    Die Figuren sind detailliert und interessant geschildert. Insbesondere natürlich Noa, die die Hauptrolle spielt, aber auch die Nebencharaktere sind spannend, teilweise – wie zum Beispiel Audrey – müssen sie aber auch geheimnisvoll und etwas distanziert erscheinen, während der Leser Noas Gedanken und Gefühle ja hautnah miterlebt. Diese kommen sehr authentisch rüber und die Mischung ist auf jeden Fall gut gelungen.


    Es handelt sich zwar um einen Jugendkrimi, aber sowohl sprachlich als auch inhaltlich empfand ich als Erwachsene das Buch als absolut spannend und lesenswert und freue mich auf weitere Fälle aus der Feder der Autorin!

  • Es wäre aber schön, wenn du die Rezension auch hier einstellst und nicht nur verlinkst - immerhin haben wir das Buch hier gelesen und nicht bei lb ;)


    sorry eben erst gelesen.


    Bei ama und so ist es natürlich auch veröffentlicht.




    In dem Buch geht es um die beiden Schwestern Noah und Audrey, die in frühster Kindheit ihre Eltern verloren haben und erst von ihren Großeltern aufgezogen wurden und später dann alleine leben.
    Audrey ist eine bekannte Krimiautorin und der Roman den sie nun schreiben will sorgt in ihrer Umgebung für viel Wirbel.


    Dieser Jugendthriller lässt sich schön und flüssig lesen. Auch wenn ich erst ein paar Seiten gebraucht habe um richtig rein zukommen.
    Was wohl daran liegt dass es für mich kein typischer Thriller ist.
    Aber während des ganzen Buches ist die Spannung nicht abgerissen und ich habe mich immer wieder gefragt was wohl in der Vergangenheit der beiden Mädchen passiert ist und wie das mit dem neuen Buch zusammen hängt.


    Der Autorin ist hier ein wirklich schöner Jugend/Mädchenthriller gelungen.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen