07 - Seite 277 bis 310 (ab "Nur noch ein paar Stunden ...")

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • So, Goran und Elutan haben nun ausgedient: Goran stellt sich wirklich wie ein verzogenes Gör an, Elutan nimmt es deutlich gefasster. Und hier zeigt sich Lisanne wieder so, wie wir sie aus dem ersten Band kennen: grausam und schön. Sie hängt an ihren Kindern deutlich weniger als an Helion - und ich kann mir die Beiden beim besten Willen nicht in Ondrien vorstellen. Elutan vielleicht schon eher, aber Goran, niemals.


    Unter dem Seelennebel durchzutauchen, ist ganz schön raffiniert; man sieht hier sehr schön, wie virtuos Lisanne ihre Magie beherrscht, als sie das Schiff komplett umformt. Dafür ist allerdings auch gehörig viel Lebenskraft notwendig. Viele Überlebende dürfte es auf Tamiod nicht mehr geben.


    Mal sehen, ob auf Ejabon auch nochmal Essenz gewonnen werden muß, sie wurden ja schon ganz schön "gemolken", um auf der Hinfahrt durch den Seelennebel zu kommen.


    Nun bin ich gespannt, wie das Zusammentreffen zwischen Lisanne und Elien verläuft, ob er wirklich Helion zurückholt und ob Bren es schafft, ein Unsterblicher zu werden.


  • Wie hast Du Velon in diesem Leseabschnitt wahrgenommen?


    Daß er zuerst mit Goran noch diskutiert, passt zu Velon, finde ich - aber als er von dem Bengel angegriffen wird, ist es mit seiner Geduld vorbei und er beweist, daß er viel mächtiger als Goran ist. Er kommt regelrecht in Raserei und läßt gar nicht mehr von Goran ab, erst als Lisanne dazwischengeht. Danach setzt er wieder seine neutrale Miene auf.



    Es ist ja auch fraglich, was diese Überlebenden im "Tamiod nach der Nacht" erwartet ...


    Auch wieder wahr, der jetzige Tod ist dann womöglich gnädiger.

  • Ich finde Lisanne beweist hier, dass sie vorallem in der Lage ist ihre Macht sinnvoller einzusetzen.
    Ich glaube nicht, dass ihr Zauber mehr Essenz benötigt hat, als der von Velon, Gadior und Alenias. Nur muss sich durch ihren Trick nicht gegen die Wesen im Nebel kämpfen, sie umgeht es einfach. Wesentlich effizientere Methode in meinen Augen.


    Den Tod der beiden Könige fand ich irgendwie nicht so spektakulär. Und auch der Auftritt der Schimäre erschien mir ein wenig überflüssig.
    Brens Verhalten ist ebenfalls eigenartig. Er gibt Ribonns Willen nach, dass er den Traumlenker zerhacken darf, kommandiert später die restlichen Rebellen allerdings ziemlich hart herum. Vermutlich lag es daran, dass die eine Sache ihm egal sein konnte, bei der anderen ging es um seinen Auftrag.
    Ein wenig Kampf mit dem König wäre aber auch nicht schlecht gewesen, so war er ja leicht zu erledigen.


    Ich glaub dieser Abschnitt hat mir bisher am wenigsten gefallen.


    Velons Blutrausch fand ich allerdings gut, da hätte sogar ruhig noch mehr abgrundtief Böses gezeigt werden dürfen.
    Vielleicht genießt er es sogar mal gegen eine Osadro zu kämpfen? Wir haben ja schließlich erfahren, dass sie sich gegenseitig nicht töten dürfen. Vermutlich kann er das erste Mal seine Kräfte so an einem anderen auslassen.


    Ich vermute, dass die Rückreise nun recht zügig von Statten geht und der interessante Part kommt, sobald Lisanne auf den Schattenkönig trifft.


    Schön fand ich die Vorstellung von Bren mit dem Silberschwert. Als würde er tatsächlich in die Fußstapfen des Heldens auf Feind schlüpfen.
    Ich habe auch darüber nachgedacht, ob er vielleicht die Schatten verlässt, sich gegen Ewig- und Unsterblichkeit entscheidet und für ein Leben mit Kiretta. Ein "Happy End"?
    Dann hab ich mir unseren lieben Autor wieder ins Gedächtnis gerufen und male mir nun eher ein Szenario aus in dem er Kiretta tötet um die Unsterblichkeit zu erhalten oder Kirettas Tod bei seinem Ritual, als Opfergabe. (Ja, so denke ich von Dir, Bernd!)


  • Und auch der Auftritt der Schimäre erschien mir ein wenig überflüssig.


    Die Idee war, ein weiteres Motiv für Albträume zu zeigen. Darum ging es ja in Tamiod: Die Leute sollten träumen - angenehme Träume oder Albträume - um dadurch ihre Essenz ernten zu können. Ich hielt die Idee für interessant, Träume negativ/ als etwas Gefahrvolles darzustellen, mit dem man sich angreifbar macht.



    Brens Verhalten ist ebenfalls eigenartig. Er gibt Ribonns Willen nach, dass er den Traumlenker zerhacken darf, kommandiert später die restlichen Rebellen allerdings ziemlich hart herum. Vermutlich lag es daran, dass die eine Sache ihm egal sein konnte, bei der anderen ging es um seinen Auftrag.


    Das denke ich auch. Das eine ist "sein Krieg", das andere nicht. Als General fällt er zwar immer in das Schema: "Ich habe das Kommando und bin verantwortlich für das, was geschieht" - aber wenn er darüber nachdenkt, kommen seine Prioritäten/ sein Auftrag wieder durch.



    Velons Blutrausch fand ich allerdings gut, da hätte sogar ruhig noch mehr abgrundtief Böses gezeigt werden dürfen.
    Vielleicht genießt er es sogar mal gegen eine Osadro zu kämpfen? Wir haben ja schließlich erfahren, dass sie sich gegenseitig nicht töten dürfen. Vermutlich kann er das erste Mal seine Kräfte so an einem anderen auslassen.


    Ein interessanter Gedanke! Vielleicht kommt es ja sogar auf den Geschmack?



    ... und der interessante Part kommt, sobald Lisanne auf den Schattenkönig trifft.


    Das sah der Autor auch so und gestaltete den weiteren Text entsprechend. ;)



    Dann hab ich mir unseren lieben Autor wieder ins Gedächtnis gerufen und male mir nun eher ein Szenario aus in dem er Kiretta tötet um die Unsterblichkeit zu erhalten oder Kirettas Tod bei seinem Ritual, als Opfergabe. (Ja, so denke ich von Dir, Bernd!)


    :D


  • Die Idee war, ein weiteres Motiv für Albträume zu zeigen. Darum ging es ja in Tamiod: Die Leute sollten träumen - angenehme Träume oder Albträume - um dadurch ihre Essenz ernten zu können. Ich hielt die Idee für interessant, Träume negativ/ als etwas Gefahrvolles darzustellen, mit dem man sich angreifbar macht.


    Wenn das so ist, hätte es das ganze ruhig abenteuerlicher gestalten können. Liegt vermutlich daran, dass ich bei dem Gedanken an Bren mit dem Silberschwert dachte, vielleicht wächst da grad ein kleiner Paladin ihn ihm herran. Es war auf jeden Fall eigenartig, einen Diener der Schatten, mit einer solchen Waffe zu sehen. Aber wie schon gesagt, ich glaube nicht, dass Bren sich von den Schatten abwendet.
    Was ich gern wüsste: Wurde die Schimäre dann auch von Lisanne erschaffen? Oder wie kam der König an sie?



    Ein interessanter Gedanke! Vielleicht kommt es ja sogar auf den Geschmack?


    Das wäre gefährlich. Aber vielleicht bricht ja tatsächlich ein neues Zeitalter für die Schattenherren an?
    Immerhin ist die Geschichte um Lisanne sicherlich auch einmalig.


  • Was ich gern wüsste: Wurde die Schimäre dann auch von Lisanne erschaffen? Oder wie kam der König an sie?


    Das ist ungeklärt, aber generell sind Osadroi Magier und haben im Vergleich zu Menschen einen leichten Zugang zu anderen Wirklichkeiten. Von daher könnte Elutan über entsprechende Zauber verfügen, die einen Albtraum in eine schwangere Frau projizieren ...
    Der Seelennebel und Tamiod sind magische Orte. Vielleicht sind sie so mit Magie getränkt, dass solche Dinge auch sponten geschehen ... Im Seelennebel leben die zurückgewiesenen Fayé, und eine solche Chimäre ähnelt durchaus den Wesenheiten, denen man im Nachtschattenwald begegnet, also ist sie vielleicht Resultat dämonischer Fayé-Magie?
    Oder die Träume, in denen die Essenz abgezogen wird, haben Rückkopplungen zu den Träumenden, die sie verändern ...
    Und Lisanne selbst hat sicher auch viele Möglichkeiten ...


    Also: Wer weiß? ;)


    Welche Erklärung wäre Euch am sympathischsten?

  • Vielleicht liegt es auch daran, dass Lisanne die Welt Tamiods sehr verändert hat.
    Ich denke, dass ich es mir gerne als "Laune" der Natur vorstellen mag, die sich gegen all die Zauberei versucht zu wehren oder nicht mehr in der Lage ist, dem Zauber ewig etwas entgegen zu setzen und auf diese Weise ein Ventil geschaffen hat.

  • Dieser Abschnitt hatte es in sich, so unterschiedlich.
    Zunächst war ich sehr erfreut, Lisanne in dieser majestätischen Schönheit und Macht wieder zu erleben. Die Reaktion diesmal von Bren war für mich manchmal nicht mehr so nachvollziehbar, einerseits ist er ihrer Schönheit und Magie sofort verfallen, andererseits benimmt er sich dann wieder ziemlich normal. Ist dann auch wieder der Meinung, der Schattenkönig sei mächtiger. (Er ist diesem auch begegnet und hat nicht halb so viel Macht gespürt wie bei ihr- bloß Verbindung von Macht und Schönheit?)
    Woher hat sie so viel mehr Magie dere? Und kann es wirklich sein, dass der Schattenkönig mehr Magie und Macht hat als sie? Wir haben von ihmnoch keine spektakuläre Aktion erlebt, im Gegenteil, er konnte Lisanne nicht finden.
    Es ist schon absolut staunenswert, wie Lisanne ihre Magie hier eingesetzt hat. Ich kann einfach nicht glauben, dass sie wirklich meint, der Schattenkönig könne ihr helfen. Geht sie mit weil er ihr Herz hat? Oder ist sie so verzweifelt, dass sie alles machen würde? Kann sie jederzeit ein solches Traumland wieder entstehen lassen und gibt es deshalb so "leicht" her?


    Velon habe ich hier immernoch nicht wirklich im Blutrausch gesehen. Ich empfand es so, dass er die Anmaßung einfach unzumutbar fand, die diese beiden darstellten und sicher war es eine Art der Umsetzung seiner Zweifel. Er hatte gezweifelt und das wegen zweier "Taschenspieler" das nimmt er sich selbst übel und daher müssen sie sterben. Ihr Existenz ist Blasphemie.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bren unsterblich wird. Ich könnte mir vorstellen, dass er seine Lebensenergie für Helion gibt und dort irgendwie aufgehoben ist. Natürlich erst, nachdem Kiretta tot ist. Sollte Kiretta am Leben bleiben, dann denke ich aber auch, dass beide nicht in die Schatten eingehen, denn Kiretta ist viel zu sehr mit der wilden Lebenslust verbunden. Sie ist eigentlich eher ein Gegenpart zu der ruhigen glanzvollen und mächtigen Erscheinung von Lisanne.
    Ich hoffe nicht, dass unser geliebter Autor es wagt sich zu wiederholen und Bren durch Kiretta stirbt, weil er Fehler macht wegen ihr. Das wäre doch zu einfallslos, oder?


    Der Hund ist ja schon tot. Bis jetzt hat das Bren gut weggesteckt, aber ich wundere mich, dass er nun fast keinen Gedanken mehr an ihn verwendet. Wenn jemand immer an der Seite war und man sogar bestimmte Kampftechniken zusammen ausgeübt hat, dass muss doch ab und zu kommen - ach er ist ja nicht mehr da---)


    Insgesamt hat mir der Abschnitt gut gefallen, aber einiges hätte ausfühlicher sein Können. Der Kampf mir dem König war nach der großen Ankündigung ziemlich kurz. Blöder Trick das, ihn schon vorher kampfunfähig zu machen. nun ich kann auf Kampfszenen im Allgemeinen verzichten, aber hier war ich doch gespannt, wie er das machen will und welche Mittel dem König zur Verfügung stehen. Naja. Ich fand seine Art, den Tod hinzunehmen überraschend passend. Kein Gekreine wie bei seinem Bruder. Den habe ich gar nicht verstanden, er muss doch das gleiche Wissen gehabt haben wie sein Bruder , oder`Irgendwie wirkte er ziemlich dumm.


    Die Abfahrt von der Insel -wow. Was für eine Macht - und die will der Schattenkönig bei sich haben? hält er dann schon das Messer an ihr Herz?


  • Die Reaktion diesmal von Bren war für mich manchmal nicht mehr so nachvollziehbar, einerseits ist er ihrer Schönheit und Magie sofort verfallen, andererseits benimmt er sich dann wieder ziemlich normal. Ist dann auch wieder der Meinung, der Schattenkönig sei mächtiger.


    Tipp: Diese Wechsel in Brens Einschätzung folgen einer Gesetzmäßigkeit. Dahinter kann man ein Schema entdecken. In diesem Abschnitt ist es vermutlich noch nicht so leicht. In den kommenden wird es deutlicher. ;)



    Kann sie jederzeit ein solches Traumland wieder entstehen lassen und gibt es deshalb so "leicht" her?


    Wir haben bei Feind über das Weltmodell diskutiert, das diesem Zyklus zugrundeliegt. Eloy ist aus dem Chaos nach den Gesetzen der Götter geformt. Diese zu brechen (= Magie zu wirken) ist dort aufwändig. Tamiod dagegen liegt im oder hinter dem Seelennebel ...



    Ich hoffe nicht, dass unser geliebter Autor es wagt sich zu wiederholen und Bren durch Kiretta stirbt, weil er Fehler macht wegen ihr. Das wäre doch zu einfallslos, oder?


    Das hätte der Autor auch so empfunden. Deswegen hat er diese Klippe umschifft. :schwitzen:



    Die Abfahrt von der Insel -wow. Was für eine Macht - und die will der Schattenkönig bei sich haben? hält er dann schon das Messer an ihr Herz?


    Möglich. Oder sie schätzt seine Macht so ein, dass sie sich dagegen keine Chancen ausrechnet ...


  • Möglich. Oder sie schätzt seine Macht so ein, dass sie sich dagegen keine Chancen ausrechnet ...


    Ich denke der Schattenkönig ist mächtiger als Lisanne. Und wenn nicht hätte sie es verdient Schattenkönigin zu werden.


    Das bringt mich zu der Frage: Sind die Könige alle gleich "alt" und gleich "mächtig"? Oder gibt es da auch Unterschiede?
    Wenn Lisanne zwar den einen Schattenkönig besiegen könnte, so wird sie es nicht mit allen aufnehmen können.
    Und die Sache mit dem Herzen macht sie ja ebenfalls verletzlich.
    Also hat der Schattenkönig im Zweifelsfall sowieso mehr Macht über sie. Ich stelle es mir schwierig vor ein externes Herz vor einem so alten - und damit mächtigen - Osadro zu schützen.

  • Ich denke das ist der einzige Vorteil, er hat sein Herz. Aber vielleicht gibt es die Möglichkeit, sich das Herz wieder anzueignen. Ich denke dabei an "Das kalte Herz" da ging es auch..


    Ich hoffe, dass Lisanne mächtiger ist oder zumindest auf eine andere Art mehr Macht hat. Der Schattenkönig ist mir zu schattig - ich meine unauffällig.

  • Hallo zusammen,


    Velons Auftritt fand ich cool! 8) Wobei die Szene mir fast zu kurz war. Es hätte mir gut gefallen, diesen Moment noch länger und intensiver zu erleben. Aber trotzdem, es war toll zu lesen. Es wirkte gewaltig, aber gleichzeitig fast lässig auf mich, und durch die Kürze so, als wäre es für Velon nicht besonders anstrengend. Mehr so, als wäre ihm jetzt mal kurz der Kragen geplatzt und es nötig, ein nörgelndes Kind mal kurz zu maßregeln, um danach mal kurz die Kleidung zu richten und wieder zur Tagesordnung überzugehen. ;D Sehr cool. Anders cool als Gadior, der im direkten Vergleich übermütig und jugendlich cool daherkommt. Velon ist lässig und souverän cool. Aber cool sind beide (und ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich dies über Osadroi schreibe. Kann man denn so sehr verdrängen, was man im Vorgängerbuch noch über jene Geschöpfe alles so gelesen hat? :o:verschwoerung: )


    Richtig fies fand ich dann Lisanne, als sie Garon mal eben kurz zusammenklappte *schauder* :o Ja, sie ist schon sehr extrem in beide Richtungen. Extrem schön und extrem grausam. Puhhh ...


    Etwas amüsant empfand ich die orientierungslosen Chaques. Ich musste sofort an das Lemminge-Computerspiel denken, das ich früher oft gespielt hatte. ;D Aber unheimlich waren sie natürlich auch, denn orientierungslos ist auch unberechenbar und der Chaque, der auf den König einhackte, war gruselig. :o Wie eine hängengebliebenen Schallplatte - immer wieder von neuem anfangen ...


    Die Schimäre hatte wirklich etwas Alptraumartiges, als sie so plötzlich auftauchte. Um auf deine Frage einzugehen, Bernd, welche Erklärung ich für sie gut finde: Ich persönlich empfand sie nicht von irgendjemandem gesteuert oder erschaffen. Auf mich wirkte sie wie eine sich selbständig gemachte bzw. körperlich gewordene Figur aus einem der vielen Träume, und dies ganz wahllos entstanden. Ich glaube, es laufen noch viele unterschiedliche Alptraumfiguren auf der Insel herum. So war mein Gefühl dabei.


    Den Tod des Königs fand ich dann auch etwas schnell und unspektakulär, aber andererseits hätte Bren es bei einer langwierigen Suche und einem langen Kampf ja nicht mehr so schnell zurück auf das Schiff geschafft. ;) Ich hatte sogar noch überlegt, wie das funktionieren soll, wenn er den König suchen und töten soll, denn wie soll er dann wieder zurückkommen, wenn die anderen nicht so lange warten können? Irgendwie habe ich das wohl missverstanden bzw. es wurde mir nicht klar. Ich dachte, sie trennen sich ganz, was ich mir andererseits nicht vorstellen konnte, denn wie käme Bren dann wieder heim, abgesehen davon, dass er die Osadroi schützen soll.



    Tipp: Diese Wechsel in Brens Einschätzung folgen einer Gesetzmäßigkeit. Dahinter kann man ein Schema entdecken. In diesem Abschnitt ist es vermutlich noch nicht so leicht. In den kommenden wird es deutlicher. ;)


    Ich hatte bisher immer das Gefühl, dass er in Lisannes direkter Gegenwart etwas "durch den Wind" ist. Deshalb hatte ich ja auch im vorherigen Abschnitt geschrieben, seine Anbetung wirkt fast unangenehm auf mich und ich hätte das Gefühl, ich müsste ihm helfen, seinen gesunden Menschenverstand nicht zu verlieren. Wenn er normal denkt, ist Lisanne glaube ich nie in der Nähe gewesen. Ich vermute fast, sie übt einen Einfluss auf das Gehirn ihres Gegenübers aus.


    Genial fand ich die Verwandlung des Schiffes, um einfach unter dem Seelennebel unten durch zu tauchen. Sie kann wirklich mächtige Zauber wirken (wofür leider viele Menschen ihr Leben lassen müssen :( ) Aber die Wirkung, die sie immer wieder ausübt ist wirklich gigantisch. Man hat wirklich das Gefühl, sie müsste Schattenkönigin sein, der der wahre Schattenkönig wirkte bisher tatsächlich etwas lasch. Aber sie hat natürlich wirklich ein großes Problem, da sie abhängig ist von der Gewalt des Schattenkönigs, der nun mal aufgrund des Herzens, das er von ihr besitzt, erst mal am längeren Hebel sitzt. Wie könnte sie wohl selbst die Macht über ihr eigenes Herz wieder erlangen?


    Ich bin nun echt auf die Zusammenkunft mit dem Schattenkönig gespannt. Und ich bin sehr gespannt, was Alenias Pläne sind. Nein, ich habe ihn nicht vergessen! ;D


  • Mehr so, als wäre ihm jetzt mal kurz der Kragen geplatzt und es nötig, ein nörgelndes Kind mal kurz zu maßregeln, um danach mal kurz die Kleidung zu richten und wieder zur Tagesordnung überzugehen. ;D Sehr cool.


    So kam er mir auch vor :D



    Anders cool als Gadior, der im direkten Vergleich übermütig und jugendlich cool daherkommt. Velon ist lässig und souverän cool. Aber cool sind beide (und ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich dies über Osadroi schreibe. Kann man denn so sehr verdrängen, was man im Vorgängerbuch noch über jene Geschöpfe alles so gelesen hat? :o:verschwoerung: )


    Genau 8)


  • Anders cool als Gadior, der im direkten Vergleich übermütig und jugendlich cool daherkommt. Velon ist lässig und souverän cool. Aber cool sind beide


    Auf dieses Coolness-Rating war ich ja sehr gespannt. ;D



    Etwas amüsant empfand ich die orientierungslosen Chaques. Ich musste sofort an das Lemminge-Computerspiel denken, das ich früher oft gespielt hatte.


    :D



    Ich hatte bisher immer das Gefühl, dass er in Lisannes direkter Gegenwart etwas "durch den Wind" ist. Deshalb hatte ich ja auch im vorherigen Abschnitt geschrieben, seine Anbetung wirkt fast unangenehm auf mich und ich hätte das Gefühl, ich müsste ihm helfen, seinen gesunden Menschenverstand nicht zu verlieren. Wenn er normal denkt, ist Lisanne glaube ich nie in der Nähe gewesen. Ich vermute fast, sie übt einen Einfluss auf das Gehirn ihres Gegenübers aus.


    ... eine sehr wichtige Beobachtung für die letzten Leseabschnitte ...

  • Haben wir denn nicht auch über Bren erfahren, dass er eine Schwäche für Frauen hat? Wenn er auf Männer ständ hätte vielleicht Velon oder Gadior so einen Einfluss auf ihn :D

  • Nein, für mich fühlte es sich eben NICHT wie eine normale Schwäche für Frauen an, sondern nach MEHR, wie gesagt nach einem bewussten Einfluss von Lisannes Seite. Und Kiretta war auch von ihr gebannt und sie steht, zumindest nach der Traum-Sex-Szene, auf Männer würde ich sagen ;)


  • Nein, für mich fühlte es sich eben NICHT wie eine normale Schwäche für Frauen an, sondern nach MEHR, wie gesagt nach einem bewussten Einfluss von Lisannes Seite. Und Kiretta war auch von ihr gebannt und sie steht, zumindest nach der Traum-Sex-Szene, auf Männer würde ich sagen ;)


    Ich bin Deiner Meinung

Anstehende Termine

  1. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies