02 - Seite 33 bis 87 (ab "Der letzte Reisetag ...")

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  • Wenn Sutor (Wie ich gerade feststelle: Schön, dass er es ins Dramatis Personae geschafft hat) etwas passieren würde würde mich das allerdings ziemlich treffen.


    Um ihn habe ich Angst, seit er das erste Mal erwähnt wurde ...

  • ich denke es sind Haustiere und Kinder, da beide nicht wissen, was ihnen geschieht, sie kommen voll Vertrauen zu den Menschen. Hier erhalten zum Beisoiel Schweine einen Namen und werden auf den Hof gerufen. eines Tages wird diese Dressurleistung dazu dienen, sie dem Schlachter einfacher zuzuführen. Auch Kinder wissen nicht immer wer Böses mit ihnen vor hat.
    Ich muss dann immer an die "Kinderschuhe aus Lublin" denken und da hat die Realität Bernd längst was vorgemacht.

  • Das Betteln bei Kiretta hat mir auch nicht gefallen, besser es hat mich überrascht, da es nicht umsonst ist, dass sie als Kapitän angesehen wird. Sie schein klüger zu sein als er und ja - ich glaube ich habe da schon ein paar Seiten zu viel gelesen...aber da Bernd schon auf die Seite 86 hingewiesen hat, sie möchte die Freiheit und dieser Begriff scheint bei ihr eine größere Bedeutung zu haben als beim Käptn.

  • So, jetzt komme ich auch endlich mal dazu, mich hier wieder zu melden. Ich komme mir schon etwas blöd vor, weil ich so wenig präsent bin. Zur Zeit bin ich aber im überraschend trockenen England unterwegs und komme immer nur im Zug zum Lesen. Dabei mache ich mir natürlich fleißigst Notizen, damit ich auch ja nichts vergesse^^ jetzt poste ich hier mal meinen Senf, den ich schon zusammengeschrieben habe und lese dann die anderen Kommentare.
    Dann gehe ich das mal durch:
    Als Erstes ist mir aufgefallen, dass Bren darauf achtet, kein einzelnes Dorf zu sehr zu belasten, was zeigt, dass die Ondrier zwar grausam, aber keine plündernden Eroberer sind, die sinnlos brutal sind. Das wäre vermutlich auch Energieverschwendung.
    Ich fand es interessant zu lesen, dass verschiedene Gefühle nicht nur das Ernten der Essenz unterschiedlich stark fördern, sondern offenbar auch den Geschmack beeinflussen. Das Ganze über Mitleid zu machen, ist sicher herausfordernd.
    Die Reise durch den Wald fand ich echt spannend, der Wald war so toll und lebendig beschrieben! Auch wie falsch im Sinne der Götter diese Art von Magie ist, kam richtig gut rüber. Dazu fand ich bemerkenswert, dass das auch Bren auffiel, obwohl er ja als überzeugter Ondrier eigentlich auf der anderen Seite steht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Bren, wenn er in einem freien Reich geboren wäre, sehr anders über die Schattenherren denken würde. Aber im jetzigen Zustand dieser Welt hatte er ja nie die Möglichkeit zur Reflexion.
    Dass die Fayé tatsächlich die entführten Kinder großziehen, fand ich echt überraschend, ebenso wie die Tatsache, dass Bren einen Kreisel als Kind hatte. Irgendwie habe ich nicht erwartet, dass ondrische Kinder Spielzeug haben.
    Der Abschnitt in Flutatem (was ich übrigens einen tollen Namen für eine Hafenstadt finde) hat mich auch sehr gefesselt. So sehr, dass die Notizen etwas zu kurz gekommen sind^^" nur das Zitat "...scheint ihr tatsächlich Knecht eines Herren zu sein" zu Bren fiel natürlich ins Auge. Damit ist der Knecht wohl eindeutig identifiziert, oder? Allerdings frage ich mich, ob diese Aussage Bren zu Denken gibt oder ob ihn die Reise durch die freien Reiche generell verändert.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

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