01 - Anfang bis Seite 33 (bis "... Leiche")

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  • Hallo liebe Leserunde,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Knecht: Die Schattenherren" und ich begrüße alle Teilnehmer und ganz besonders Robert Corvus, der uns hier wieder begleiten wird. Schön, dass Du wieder mit dabei bist! :-*


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Vermeidet bitte auch reine Inhaltsangaben, wir lesen alle das gleiche Buch. ;)


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können.


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 33 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!!! :winken:


    Liebe Grüße
    Heimfinderin

  • Bin ich die Erste? Dann mach ich mal den Anfang.


    Erstmal ein Hallo an Bernd und die anderen Leserundenteilnehmer :winken:


    Ich freue mich, daß wir den 2. Teil wieder gemeinsam lesen. Prompt habe ich auch gleich zu weit gelesen.


    Ich hatte keine Probleme, direkt wieder in die Geschichte reinzukommen, diesmal weiß ich auch, was mich mit den Osadroi so ungefähr erwartet ;D


    Bei der Frau aus dem Prolog vermute ich jetzt mal, daß es sich dabei um Lisanne handelt, die scheinbar in Ungnade gefallen ist. Am Ende des ersten Teils war der Schattenkönig ja bereits unzufrieden mit ihr, aber ich bin gespannt, was genau passiert ist. Der Schattenkönig hat sie in jedem Fall nicht getötet, obwohl er das hätte können. Mich interessiert auch, wo sie sich versteckt hält - vielleicht auf Ejabon?


    Und was ist das für eine seltsame Königin? Ob wir noch etwas über Helions Schicksal erfahren werden?


    Was für eine Überraschung: Eilien Vitan will abdanken, er ist müde. Wow, wenn er abdankt, hat das weitreichende politische Konsequenzen, daran hätte ich im ersten Moment gar nicht gedacht. Und wir kommen in die Halle der Unterwerfung, wo die ganzen Herzen stehen, die verwundbarste Stelle der Osadroi. Bren Stonner muß schon recht hoch im Ansehen der Osadroi stehen, daß er in die Halle eingelassen wird, denke ich.
    Zu Bren kann ich noch nicht so viel sagen: er scheint ein exzellenter Kämpfer zu sein und obwohl er für die Osadroi kämpft, scheint er nicht einfach nur grausam zu sein. Er könnte eine ganz interessante Figur werden.


    Achja, und sämtliche Silberminen sind dann wohl inzwischen unter der Herrschaft der Osadroi, wenn ich das richtig verstanden habe.

  • Hallo odenwaldcollies,
    ich war schon gespannt, wer sich als Erstes zu Wort melden würde. :winken:



    Ich hatte keine Probleme, direkt wieder in die Geschichte reinzukommen,


    Das freut mich. :)




    diesmal weiß ich auch, was mich mit den Osadroi so ungefähr erwartet


    Ich hoffe, dass einige der kommenden Wendungen Dich überraschen können.



    Ob wir noch etwas über Helions Schicksal erfahren werden?


    Ich bitte um ein wenig Geduld ... ;)



    Bren ... scheint ein exzellenter Kämpfer zu sein ...


    Erinnert Euch das an jemanden aus Feind? ;)



    Achja, und sämtliche Silberminen sind dann wohl inzwischen unter der Herrschaft der Osadroi, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Ob Du recht hast oder nicht, sagt Dir ... der nächste Leseabschnitt. ;)

  • Hallo zusammen,


    ich habe heute auch anfangen können und bin wirklich begeistert. Der Anfang hat mich direkt gepackt. Diese düstere Stimmung im Reich der Osadroi ist einfach unglaublich gelungen!


    Den Anfang mit Zuulior habe ich ähnlich wie Heimfinderin eingeordnet. Die Frau war für mich sofort Lisanne. Zuulior wurde von ihr also womöglich getötet, weil sie nun eine Gegnerin des Schattenkönigs ist?
    Seinen Aufenthalt dort habe ich als eine Art Prüfung für ihn interpretiert: Er hinterfragt allen Sinn dahinter und die Schattenherren erwarten Gehorsam ohne jede Zweifel. Sicher bin ich mir mit diesem Hirngespinst aber auf gar keinen Fall.
    Fest steht Lisanne hat immernoch ein enorm hohes Ansehen!


    Im Kapitel "Land" geht es furchtbar interessant weiter. Bren wird sicherlich noch eine aufregende Person für uns.
    Was ich mich direkt fragte: Warum sind Menschen/Sterbliche ungeeignet so tief in der Finsternis zu dienen?
    Die meisten Menschen die den Schattenherren dienen sind doch wirklich einfach hörige Schäfchen die alles für ihre Herren tun? Was birgt die Dunkelheit was an dem Gehorsam der sterblichen Diener nagt, so dass sie nicht mehr als Wachen dienen können? Warum kann man ihnen nicht mehr vertrauen?


    Sehr interessant fand ich das Silberschwert und frage mich wie Bren "Wie wurde es geschmiedet?"
    Wenn Silber dafür eigentlich zu weich ist und normalerweise ein Paladin sein Blut dazugeben muss sind die Schwerter der Osadroi vielleicht aus noch etwas anderem? Und vermutlich ruht in ihnen viel böse Magie.


    Genau wie Heimfinderin vermute ich, dass der Königswechsel ein sehr bedeutsamer Schritt ist der viele Veränderungen mit sich bringt. Es ist auch irgendwie interessant sich darüber Gedanken zu machen warum die Schattenkönige herrschen. Klar immer einer von ihnen hält so gesehen Wache, aber das klingt für mich eher so als wäre es etwas negatives und der Jahrhunderte lange Schlaf das schöne. Versucht dann jeder Schattenkönig so lange aus zu harren wie er kann oder gehen sie einfach so schnell wie möglich?
    Wie viele davon gibt es?


    Bei dem Gefäß dachte ich sofort wieder an Lisanne - das mit der Katze hat mich an die Szene mit den kleinen Kindern und dem Kätzchen aus Feind erinnert.


    Die ganze Zeit habe ich mich gefragt was Bren da soll, aber dann wurde es klar: Er wurde getestet und für gut befunden die Aufgabe zu übernehmen. Vermutlich steht er kurz davor selbst unsterblich zu werden wenn er den Schattenkönig nun nicht enttäuscht. Vielleicht wird er auch von Lisanne belohnt, weil sie durch ihn anwesend sein kann, wenn der neue König "erwacht"?
    Oder Lisanne tötet ihn und verwehrt sich weiter gegen den Schattenkönig?
    Vielleicht plant Lisanne etwas "eigenes"?

  • Hallo Phy! Schön, Dich wieder dabei zu haben!



    ich habe heute auch anfangen können und bin wirklich begeistert.


    :freu:



    Die Frau war für mich sofort Lisanne. Zuulior wurde von ihr also womöglich getötet, weil sie nun eine Gegnerin des Schattenkönigs ist?


    Da bin ich gespannt, welchen Grund die anderen vermuten ...?



    Was ich mich direkt fragte: Warum sind Menschen/Sterbliche ungeeignet so tief in der Finsternis zu dienen?


    Ich vermute, hier hilft es, wenn wir aus der Sicht der Osadroi denken, und greife dazu odenwaldcollies' Beitrag auf:


    ... wir kommen in die Halle der Unterwerfung, wo die ganzen Herzen stehen, die verwundbarste Stelle der Osadroi.


    Die Osadroi haben sicher ihre Rivalitäten, echte Freundschaft wird sie selten verbinden, aber eines haben sie gemeinsam: Ihre Herzen liegen in der Kammer der Unterwerfung. Manche mögen diese Tatsache verdrängen, aber ganz tief in sich drin wird jeder von ihnen wissen, dass er verwundbar ist - und zwar genau hier. Diese gemeinsame Verwundbarkeit verbindet, es definiert ein "Wir". Niemand, der kein Osadro ist, kann Teil von diesem "Wir" sein. Egal, wie treu, loyal, ergeben er ist - er gehört niemals zur Familie. Außerdem sind Menschen kurzlebig und wankelmütig. Was haben diese Eintagsfliegen auch schon groß zu verlieren? Ein paar Jahrzehnte vielleicht - in der Wahrnehmung eines Unsterblichen also nichts. Da kann es schon sein, dass einer von ihnen eine seltsame Anwandlung bekommt und etwas Unberechenbares tut. Vielleicht aus Neid auf die Unsterblichkeit, die er nicht besitzt.
    Ist das eine sinnvolle Überlegung? Wie seht Ihr das?



    ..., aber das klingt für mich eher so als wäre es etwas negatives und der Jahrhunderte lange Schlaf das schöne.


    Eine spannende These! Ich hoffe, Du behältst sie bis zum letzten Leseabschnitt im Kopf, dann können wir uns dort noch einmal dazu austauschen ... ;)



    Wie viele [Schattenkönige] gibt es?


    Wenn Du die Zeit bis zum nächsten Leseabschnitt etwas verkürzen möchtest, kannst Du in Feind auf Seite 107 nachschauen. Dort wird zwar nicht die Antwort gegeben, aber man mag - ich hoffe, Ihr verzeiht mir das Wortspiel - den Schatten einer Antwort erhaschen können. ;)



    Vielleicht wird er auch von Lisanne belohnt, weil sie durch ihn anwesend sein kann, wenn der neue König "erwacht"?
    Oder Lisanne tötet ihn und verwehrt sich weiter gegen den Schattenkönig?
    Vielleicht plant Lisanne etwas "eigenes"?


    Selbst wenn mir im weiteren Verlauf des Buchs nichts mehr gelingen sollte - zumindest habe ich es geschafft, dass man sich an dieser Stelle Gedanken über den weiteren Verlauf macht und alle Möglichkeiten in Betracht zieht. :freu:
    Ich hoffe, das trägt zur Spannung bei.


  • Sehr interessant fand ich das Silberschwert und frage mich wie Bren "Wie wurde es geschmiedet?"
    Wenn Silber dafür eigentlich zu weich ist und normalerweise ein Paladin sein Blut dazugeben muss sind die Schwerter der Osadroi vielleicht aus noch etwas anderem? Und vermutlich ruht in ihnen viel böse Magie.


    Das habe ich mich auch gefragt, was das Geheimnis dieser Schwerter ist.



    Es ist auch irgendwie interessant sich darüber Gedanken zu machen warum die Schattenkönige herrschen. Klar immer einer von ihnen hält so gesehen Wache, aber das klingt für mich eher so als wäre es etwas negatives und der Jahrhunderte lange Schlaf das schöne. Versucht dann jeder Schattenkönig so lange aus zu harren wie er kann oder gehen sie einfach so schnell wie möglich?
    Wie viele davon gibt es?


    Stimmt, das hatte ich vergessen und ich war überrascht, daß immer wieder dieselben Schattenkönige herrschen - obwohl das in Feind eigentlich auch schon erwähnt wird :-[ Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind es 8 Schattenkönige?

  • Hi, auch ich bin wieder im Land der erhabenen Finsternis angelangt.


    Der Anfang war für mich vollkommen überraschend. eine Art Exil scheint zu existieren, in welches sich Lisanne geflüchtet hat. Für sie bestimmt ein Land in welchem sie nicht auf ihre Kosten kommt, was den Genuss anbelangt. Der letzte der Getreuen, Nahrung, die aus der Heimat stammt und freiwillig gegeben wird.
    Interessant, dass dieser Getreue zwar ihrem Charisma verfallen ist, aber eigentlich die Macht des Schattenkönigs verehrt und seine jetzige Lebenslage wirklich nicht gut findet.
    Ich gehe mal davon aus, dass diese "Königin", die natürlich nicht die Schönheit der Schattenherren verkörpert, sondern ihnen gegenüber nur als Eklig empfunden werden kann, aber sie scheint die Möglichkeit zu geben, vom Schattenkönig nicht gefunden zu werden. Hier scheint es eine Art Vertrag auf Gegenseitigkeit zu geben. Lisanne füttert und die "Königin" schützt. So stelle ich mir das vor. Allerdings weiß ich nicht wie es weiter gehen soll nachdem niemand mehr da ist von ihren Getreuen,. hat auch sein Gutes, kein Verrat mehr möglich.
    Ich denke, dass dies schon eine Art "Belohnung" war, denn er wollte nicht unsterblich werden (das fand ich ziemlich interessant) und er fühlte sich einsam. Das kennt man bei alten Menschen, die keine Bekannten mehr in ihrem Alter haben, die sagen dann, man kann niemandem mehr sagen: "Weißt Du noch.."
    Lisanne hatte sich in Feind doch gewissermaßen gegen den Schattenkönig gewendet. Dieser hatte sicher gesehen, dass sich bei ihr etwas verändert hat. (Schließlich zitterte ihr Herz in Orgait.) Er hatte ihr indirekt aufgetragen, Helion umzubringen, aber sie wollte das nicht. Ich gehe davon aus, dass die Behandlung Helions und ihre veränderte Gefühlswelt sie zu einer Außenseiterin gemacht hat. Sie ist nun aber eine der mächtigsten im Reich, mit einem starken Charisma. Nun denke ich, der Herrscher kann das nicht durchgehen lassen. Sie einfach zu töten würde vielleicht die Fragen nicht verdrängen, aber eine erneute und völlige Unterwerfung schon. Also wird jemand getestet, ob er Befehlen gehorcht, auch wenn sie ihm widerstreben. Ich denke, er will einen Menschen zu ihr schicken, weil dieser sich als Feind des Schattenkönigs ausgeben kann und für Lisanne völlig ungefährlich erschien. Bin gespannt auf den genauen Plan.


  • Ich hoffe, dass einige der kommenden Wendungen Dich überraschen können.


    Bestimmt - ich rechne schon mit dem schlimmsten und bin gewappnet :schwert: ;D



    Da bin ich gespannt, welchen Grund die anderen vermuten ...?


    Also, wenn Lisanne keine Osadro wäre, würde ich ja sagen, sie hat ihn aus Mitleid oder Dankbarkeit getötet, weil er sich einsam und irgendwie überflüssig vorkommt. Mir kam es fast so vor, als ob sie ihm einen Gefallen tun wollte, weil er der letzte ihrer Getreuen ist. Er wehrt sich auch nicht großartig. Und sie tötet ihn schnell anstatt ihm die Essenz abzusaugen.
    Auf Lisanne bin ich extrem gespannt, wie sie sich in den letzten 50 Jahren entwickelt hat, nachdem am Ende von Feind diese für Osadroi untypischen Gefühle entwickelt hat.



    Ich vermute, hier hilft es, wenn wir aus der Sicht der Osadroi denken, und greife dazu odenwaldcollies' Beitrag auf:


    Die Osadroi haben sicher ihre Rivalitäten, echte Freundschaft wird sie selten verbinden, aber eines haben sie gemeinsam: Ihre Herzen liegen in der Kammer der Unterwerfung. Manche mögen diese Tatsache verdrängen, aber ganz tief in sich drin wird jeder von ihnen wissen, dass er verwundbar ist - und zwar genau hier. Diese gemeinsame Verwundbarkeit verbindet, es definiert ein "Wir". Niemand, der kein Osadro ist, kann Teil von diesem "Wir" sein. Egal, wie treu, loyal, ergeben er ist - er gehört niemals zur Familie. Außerdem sind Menschen kurzlebig und wankelmütig. Was haben diese Eintagsfliegen auch schon groß zu verlieren? Ein paar Jahrzehnte vielleicht - in der Wahrnehmung eines Unsterblichen also nichts. Da kann es schon sein, dass einer von ihnen eine seltsame Anwandlung bekommt und etwas Unberechenbares tut. Vielleicht aus Neid auf die Unsterblichkeit, die er nicht besitzt.
    Ist das eine sinnvolle Überlegung? Wie seht Ihr das?


    Genauso habe ich es verstanden: solange die Schattenherren sich nicht von einem Menschen nähren, eignet dieser sich zwar gut als Soldat, aber vollständig vertrauen können sie ihm dann auch nicht. Und Vertrauen gehört sicherlich eh nicht zu den herausstechenden Eigenschaften eines Osadro.



    Selbst wenn mir im weiteren Verlauf des Buchs nichts mehr gelingen sollte - zumindest habe ich es geschafft, dass man sich an dieser Stelle Gedanken über den weiteren Verlauf macht und alle Möglichkeiten in Betracht zieht. :freu:
    Ich hoffe, das trägt zur Spannung bei.


    Für mich bleibt es auf jeden Fall spannend, wie schon geschrieben, bin ich gespannt auf Lisanne - und was passiert, wenn Bren sie tatsächlich findet.

  • Diese Königin könnte auch die neue Gegenspielerpartei sein.
    Die Menschen sind schließlich ziemlich am Ende und fast vollständig unterworfen. Da müsste ja fast ein Wunder passieren, dass sie nochmal eine Chance bekommen.
    Die Fayé hatten sich - wenn ich mich recht erinnere - mit den Osadroi verbündet und fallen somit als Gegenpartei raus, bis der Schattenkönig wechselt. Das dauert aber noch eine Weile.
    Ich hoffe also mal darauf, dass diese Königin eine neue Gegenpartei darstellen wird. Und Lisanne sich vielleicht mit ihr verbündet hat. Wenn dann noch die Abmachung zwischen den Schattenherren und Fayé hinfällig wird durch den Königswechsel kommt wieder richtig Stimmung auf bei so vielen mächtigen Parteien.

  • Das habe ich mich auch gefragt, was das Geheimnis dieser Schwerter ist.


    Vielleicht ist es ganz einfach und es ist diesmal das Blut der Schattenherren? Es könnte auch die Essenz von Kämpfern haben, aber eigentlich ist es ja nur Zierde, also muss es noch nicht mal eine besondere Härte haben. Bren sieht genau, dass sie keine Kämpfer sind und sich im Notfall auf die Magie verlassen.



    Es ist auch irgendwie interessant sich darüber Gedanken zu machen warum die Schattenkönige herrschen. Klar immer einer von ihnen hält so gesehen Wache, aber das klingt für mich eher so als wäre es etwas negatives und der Jahrhunderte lange Schlaf das schöne. Versucht dann jeder Schattenkönig so lange aus zu harren wie er kann oder gehen sie einfach so schnell wie möglich?
    Wie viele davon gibt es?


    Stimmt, das hatte ich vergessen und ich war überrascht, daß immer wieder dieselben Schattenkönige herrschen - obwohl das in Feind eigentlich auch schon erwähnt wird :-[ Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind es 8 Schattenkönige?
    [/quote]


    Macht hat schon etwas Berauschendes, aber nach zwei Jahrhunderten, kann man schon mal Langeweile bekommen. Außerdem ist das auch insoweit praktisch, weil alle Verträge nicht mehr bindend sind. Das war es ja, wovor dann auch gewarnt wurde, dass die Verträge zwar bindend sind, aber nur bis zum Herrscherwechsel. Nach ein paar hundert Jahren ist es dann vielleicht wieder interessant zu sehen, was sich so verändert hat - Also ist das Ganze auch eine Verhinderung der grünen Langeweile...

  • Hallo zusammen,


    ich bin auch wieder gut in diese Welt hineingekommen und konnte auch gleich diese besondere düstere Stimmung, die sie ausstrahlt wieder sehr gut spüren. Bernd, du schonst einen ja auch nicht, sondern lässt mich gleich zu Anfang schon heftig schlucken beim Geräusch der knackenden Köpfe und geschlürften Gehirne. :o Das fängt ja schon gut an! :o ;D


    Diese Kreatur, man traut sich kaum, sie Königin zu nennen, ist ja grässlich! Ich hoffe, es gibt nicht noch mehr davon! :o



    Da bin ich gespannt, welchen Grund die anderen vermuten ...?


    Für mich war es auch sofort Lisanne, die Beschreibung "samtene Schwärze zwischen den Sternen" hat mir das bestätigt, denn ich meine so etwa in der Art wurde sie auch in "Feind" beschrieben. Den Grund, warum sie Zuulior tötete, habe ich allerdings ganz anders empfunden. Ich kann mich natürlich fürchterlich darin täuschen, aber es fühlte sich für mich so an, als wollte sie ihn erlösen, sie erkannte ja richtig, dass er einsam ist, spürte zumindest die Leere in ihm, über die er gerade nachdachte. Sie musste von ihm ja eigentlich auch nichts befürchten, so sehr wie er sie verehrte. So wie ich das verstanden habe, war er auf ihrer Seite, ein Getreuer, der ihr gefolgt war, wie offensichtlich noch andere, die aber nicht mehr lebten. Warum sie aber so eine "gute Tat" begehen sollte, wenn sie doch die Unterstützung des Kämpfers brauchen könnte, ist schon ungewöhnlich. Vor allem, wenn sie diejenige ist, die ihm den Auftrag gegeben hat, aus diesen Eingeborenen Offiziere zu machen. Andererseits kann ich mich erinnern, dass sie am Ende von Teil 1 Emotionen zeigte. Vielleicht ist das erhalten geblieben und sie hat ein paar "menschliche" Regungen in ihrer Abwesenheit entwickelt?


    Die Abdankung des Schattenkönigs hat mich auch überrascht, wird aber sicher für einige Turbulenzen bzgl. des Nachfolgers sorgen. Ob Lisanne um den Thron kämpfen wird?


    Ja, Bren scheint eine interessante Figur zu werden. Ein Kämpfer mit Schwachstelle, der sehr nah an die Schattenherren, sogar bis zum Schattenkönig herangekommen ist. Ich bin gespannt, was ihm bei Erfüllung des Auftrags alles passiert und wie sehr er von Lisanne fasziniert sein wird. ;)


    Was die Regel betrifft, dass keine Menschen in die Nähe der Halle mit den Herzen kommen sollen, so habe ich das auch gleich so empfunden, dass kein Risiko eingegangen werden soll, die Osadroi genau wissen, wie verwundbar sie hier sind und deshalb nur ihresgleichen trauen. Was die Aufbewahrung der Herzen betrifft, sitzen die Osadroi trotz aller evtl. Unstimmigkeiten untereinander nun mal in einem Boot, einem, das besser nicht kentern sollte.


  • Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind es 8 Schattenkönige?


    Mindestens 8 ...



    Hi, auch ich bin wieder im Land der erhabenen Finsternis angelangt.


    Herzlich willkommen!
    :winken:



    Interessant, dass dieser Getreue zwar ihrem Charisma verfallen ist, aber eigentlich die Macht des Schattenkönigs verehrt und seine jetzige Lebenslage wirklich nicht gut findet.


    Diese Beobachtung empfehle ich allgemein im Gedächtnis zu behalten ... ;)



    Hier scheint es eine Art Vertrag auf Gegenseitigkeit zu geben. Lisanne füttert und die "Königin" schützt. So stelle ich mir das vor.


    ... Und wie stellen die anderen in der Leserunde sich das vor?




    ... Ich denke, er will einen Menschen zu ihr schicken, weil dieser sich als Feind des Schattenkönigs ausgeben kann und für Lisanne völlig ungefährlich erschien. Bin gespannt auf den genauen Plan.


    Eine valide Überlegung, aber es gibt zusätzlich noch eine ganz pragmatische Erklärung unter dem Aspekt der "Reiselogistik". Das wird im zweiten Leseabschnitt deutlich werden, denke ich.



    Also, wenn Lisanne keine Osadro wäre, würde ich ja sagen, sie hat ihn aus Mitleid oder Dankbarkeit getötet, weil er sich einsam und irgendwie überflüssig vorkommt. Mir kam es fast so vor, als ob sie ihm einen Gefallen tun wollte, weil er der letzte ihrer Getreuen ist. (...) nachdem am Ende von Feind diese für Osadroi untypischen Gefühle entwickelt hat.


    Was meinen die anderen: Unter der Annahme, dass es sich wirklich um Lisanne handelt - könnte das eine plausible Erklärung sein?



    Diese Königin könnte auch die neue Gegenspielerpartei sein.
    Die Menschen sind schließlich ziemlich am Ende und fast vollständig unterworfen. ...


    Ich weiß nicht, ob es beabsichtigt ist, aber ich schmunzele gerade, weil Deine Wortwahl suggeriert, dass Du Dich bereits mit dem finsteren Imperium der Schattenherren identifizierst. ;D
    Du schreibst ja nicht: "Die Schattenherren sind die Gegenspieler und die Königin ist eventuell eine Verbündete der Menschen", sondern: "Nachdem die Menschen abgefrühstückt sind, wenden wir uns jetzt dem nächsten Gegner zu." >:D
    Demnach hättest Du den Schritt ins Lager der Finsterlinge bereits vollzogen. Das ist die beste Voraussetzung, um diese Geschichte genießen zu können - da läuft man keine Gefahr, von Mitleid gebremst zu werden. ;D



    Macht hat schon etwas Berauschendes, aber nach zwei Jahrhunderten, kann man schon mal Langeweile bekommen.


    ... wobei einem Schattenkönig schon Einiges an Unterhaltung geboten wird, wie wir noch sehen werden ... ;)


  • ... Und wie stellen die anderen in der Leserunde sich das vor?


    Hmmm, ich kann mir nicht vorstellen, dass Lisanne so hilflos ist und geschützt werden muss. Sie hat sicher Pläne, bei der ihr die Königin hilfreich ist, auch wenn diese es vielleicht gar nicht ahnt. So grausam der Anblick der schlürfenden Kreatur war, so erschien sie mir doch etwas ... ähhh einfältig, um es vornehm auszudrücken: Essen, zurück in den Schatten und schlafen... essen, zurück in .... Ich kann mich täuschen, aber sie erinnerte mich trotz allem ein bisschen an eine Schildkröte, die mal kurz den Kopf rausgestreckt hat. ;D ... eine grauenhafte Schildkröte natürlich :o


    Also ich kann mir schon vorstellen, dass Lisanne sich dort gut verstecken kann, aber eben gleichzeitig die Königin auch "im Griff" hat. Vielleicht ist es ja Lisanne, die die Kämpfer ausbilden lässt, aber eben für ihre eigenen Pläne.


  • ich bin auch wieder gut in diese Welt hineingekommen


    :freu:
    Das ist bei Trilogien besonders wichtig, vor allem beim zweiten Teil, über dem immer besonders die "Durchhänger-Gefahr" schwebt. Erschwerend bei den Schattenherren, weil kein nahtloser Anschluss zwischen erstem und zweitem Teil besteht - da bin ich sehr froh, wenn ich den Leserinnen und Lesern den Sprung von der letzten Seite des ersten zur ersten des zweiten Bands ermöglichen kann.



    ..., als wollte sie ihn erlösen, ... kann ich mich erinnern, dass sie am Ende von Teil 1 Emotionen zeigte. Vielleicht ist das erhalten geblieben und sie hat ein paar "menschliche" Regungen in ihrer Abwesenheit entwickelt?


    Wenn ich es richtig sehe, besteht in der Leserunde derzeit ein Vorsprung für die Deutung "Gnadenakt" (für Schattenherren-Verhältnisse, natürlich).



    Ob Lisanne um den Thron kämpfen wird?


    Damit bringst Du eine völlig neue Variante ins Spiel, die bisher noch nicht genannt wurde ... Wer will einen schlafenden Schattenkönig, wenn er eine charismatische Lisanne haben kann?



    Was die Aufbewahrung der Herzen betrifft, sitzen die Osadroi trotz aller evtl. Unstimmigkeiten untereinander nun mal in einem Boot ...


    Stimmt ... fast.
    Habt Ihr gemerkt, dass auch in dieser Frage ganz bestimmte Schattenherren "gleicher als gleich" sind? ;)



    ... sie erinnerte mich trotz allem ein bisschen an eine Schildkröte, die mal kurz den Kopf rausgestreckt hat. ;D ... eine grauenhafte Schildkröte natürlich :o


    Eine Schildkröte? :totlach:
    Wenn das der Horror-Level ist, auf den Du Dich einstellst, dann hoffe ich, dass Du Fächer und Riechsalz in der Nähe hast, wenn die Königin der Leserschaft ihre nächste Audienz gewährt ... >:D

  • Ich meinte auch nicht unbedingt, dass die "Königin" bewußt schützt. Irgendwie fühlt es sich so an, als ob sie eine Art Dunstkreis erzeugt, die dem Schattenkönig erschwert an Lisanne heranzukommen.
    Ich kann mich aber auch irren und Lisanne hat sich einfach von der "Bevormundung" durch den Schattenkönig frei gemacht, denn spüren kann er sie ja noch, aber eben nicht mehr rufen.
    Vielleicht erzeugt aber diese "Königin" als überdimensionale Biene Gelee Royal für Lisanne ;))


    PS: ich glaube nicht, dass die Menschen "abgefrühstückt" haben, zumindest nicht für immer.


  • Ich kann mich aber auch irren und Lisanne hat sich einfach von der "Bevormundung" durch den Schattenkönig frei gemacht, denn spüren kann er sie ja noch, aber eben nicht mehr rufen.


    Er sieht, dass ihr Herz noch schlägt/ nicht verdorrt ...



    PS: ich glaube nicht, dass die Menschen "abgefrühstückt" haben, zumindest nicht für immer.


    Liebes Tagebuch! Zu Beginn des zweiten Bandes gab es noch eine einsame Leserin, die das Banner der Hoffnung hochhielt ...


  • Wenn ich es richtig sehe, besteht in der Leserunde derzeit ein Vorsprung für die Deutung "Gnadenakt" (für Schattenherren-Verhältnisse, natürlich).


    Ob Lisanne das so sieht weiß ich nicht, für ihn sehe ich das auf alle Fälle so. Ich denke aber auch an die Ernährung. vielleicht das letzte "Schwarzbrot", ab da muss man sich dann völlig auf "Weißbrot" umstellen und auch als letzter Getreuer des Schattenkönigs eine Kappung aller Verbindungen und Minderung der Gefahr.


  • Wenn das der Horror-Level ist, auf den Du Dich einstellst, dann hoffe ich, dass Du Fächer und Riechsalz in der Nähe hast, wenn die Königin der Leserschaft ihre nächste Audienz gewährt ... >:D


    ;D Nein, ich ahne tatsächlich Schlimmes und fand sie ja von Anfang an schrecklich. Ich habe auch Angst vor weiteren knackenden Schädeln, nachdem diese Szene so plastisch rüberkam. :o Aber sie wirkte halt doch träge und so gar nicht intrigant und schlau und in der Beziehung Lisanne total unterlegen ... aber ich werde sie ja erleben und höchstwahrscheinlich meine Einschätzung tief bereuen. ;D

  • ;D Nein, ich ahne tatsächlich Schlimmes und fand sie ja von Anfang an schrecklich. Ich habe auch Angst vor weiteren knackenden Schädeln, nachdem diese Szene so plastisch rüberkam. :o Aber sie wirkte halt doch träge und so gar nicht intrigant und schlau und in der Beziehung Lisanne total unterlegen ... aber ich werde sie ja erleben und höchstwahrscheinlich meine Einschätzung tief bereuen. ;D


    Naja, ich könnte glatt auf die Audienz verzichten, aber ich fürchte da führt nix dran vorbei

Anstehende Termine

  1. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies