03 - Seite 151 bis 221 (ab "Ein verhängnisvolles Buch")

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  • Erinnerungen umspülten ihn und er ließ sie zu. Hier hatte alles begonnen, hier am Kanal, der vom Rhein bis nach Herne floss. Und nun endete dieser Abschnitt seines Lebens, denn er war tot und Joshua nahm nicht einmal seinen Geist wahr, weil dieser nicht mehr hier verweilte.



    Ich finde den Anfang des zweiten Bandes schon mal sehr schön und berührend. Würde am liebsten gleich weiterlesen. :) Mich irritiert nur der Satz "Und hier endete der Abschnitt seines Lebens, denn er war tot". Wer ist damit gemeint? Mark oder Joshua selber? Aber er stirbt doch nicht im zweiten Band oder?


    Oh, ich freue mich so auf den zweiten Band! :-) Mal sehen, wie es mit Joshua und allen weitergeht.

  • würde ja auch nicht logisch wirken, wenn Joshua tot wäre, aber seinen Geist nicht wahrnimmt, während er aber am Ufer sitzt. Fällt mir jetzt auch auf *lach*


    Ich finde es so schön, daß es einen zweiten Band gibt und bin gespannt, welche Abenteuer Joshua dann wieder erlebt.

  • Auch ich bin mit dem Buch durch und es hat mir richtig gut gefallen.


    Es gab zwar immer wieder Hinweise auf Mark als möglichen Täter, der Weg war trotzdem weiterhin spannend und ich habe mitgefiebert, was nun noch alles passiert.


    Sein Blick zu Lea als sie ihn auf die Angst in der Dunkelheit anspricht, sprach ja schon Bände, da war klar, aha er hat sie im Visier. Ein glücklicher Zufall, dass Lea die Weste noch trug als sie ihre Wohung betrat, aber auch die Weste bietet ja keinen hundertprozentigen Schutz.


    Ich habe zwar die familiären Zusammenhänge zwischen Nadja und Krantz verstanden, aber wozu die Verwandtschaft? War dies wichtig für die Geschichte oder sollte da handlungsmäßig nur der Bogen zu dem neuen Schützling von Joshua gepannt werden ?


    Schön fand ich auch, dass Geister nicht nur erscheinen, damit Joshau sich ihrer annimmt, Liesbeth weist ihn auf die drohende Gefahr für Lea hin.


    Und Julian wird denke ich seinen Weg gehen, ich hoffe wir hören im nächsten Band noch von ihm.


  • Ich habe zwar die familiären Zusammenhänge zwischen Nadja und Krantz verstanden, aber wozu die Verwandtschaft? War dies wichtig für die Geschichte oder sollte da handlungsmäßig nur der Bogen zu dem neuen Schützling von Joshua gepannt werden ?


    Es sollte den Kreis schließen. Die Krantz-Sache sollte nicht nur Mittel zum Zweck sein, also um Abzulenken, sondern wirklich Teil der Geschichte sein.

  • Schade, dass es keine Zwangstherüien gibt, denn die beiden Geschwister sind ja stark gestört. Ich hoffe eigentlich darauf, dass es gelingt Herrn Krantz eine Straftat nachzuweisen und in zwangsweise zu therapieren. Die Schester scheint das ja gut zu kaschieren aber irgendwen wird sie immernoch tyrannisieren, wohin sollte sonst ihre Wut abfließen. Mutter und Bruder sind nun tot.

  • Liebe Tanja, liebe MitleserInnen,


    Lea bring Joshua ins Krankenhaus und wieder driftet er dort geistig ab. Beinahe hätte er dadurch Julians ersten Arbeitstag versäumt. Doch sie schaffen es noch und Julian scheint sich sehr wohl zu fühlen bei den Tieren. Schön, dass es für ihn eine so gute Wendung bekommt.
    Die Seance, die Joshua mit Ina abhält gerät gründlich aus den Fugen und bringt Joshua in ernsthafte Gefahr, weil er dem Mörder begegnet und ihm reale Schmerzen zufügt.
    Diese Szene fand ich sehr gut beschrieben. Das zerschmettern der Figuren und die Wut des Geistes war wirklich greifbar.
    Als Mark Joshua anruft und um Hilfe bittet steht Joshua seinem besten Freund natürlich zur Seite und ist schockiert über den Zustand seines Kumpels. Als Mark dann ängstlich nach Licht schreit, wird ganz leise klar, dass die Vermutung, Mark könnte der Täter sein doch nicht so weit hergeholt ist, wie ich vermutet hatte.
    Danach überschlagen sich die Ereignisse und schließlich endet das Drama in dem Werksgebäude mit Lea als Geisel, Mark als Täter und Joshua, der verzweifelt miterleben muss, wie seine Lea von Mark als Nadja wahrgenommen wird und auf sie schießt.
    Verzeifelt ringt Joshua mit Mark und muss mit ansehen, wie dieser mit einem Schuß ausser Gefecht gesetzt wird.
    Ich kann mir nur annähernd vorstellen, wie sehr in das innerlich zerreisst.
    Wenig später wird klar, dass Lea Dank der Schutzweste überlebt und für Mark leider nur der Weg nach Hause bleibt. Doch seine Mutter wird bei ihm sein. Das bleibt als Trost für Joshua zurück.
    Warum Nadja ihren Bruder so quälte wird auch noch aufgeklärt und lässt eine Mischung aus Wut und Mitleid zurück.
    Der Epilog bildet einen sehr friedvollen Abschluß, trotz der vielen Menschen, die sterben mussten. Für Lea, Joshua, Julian, Lisbeth, Mark und Sophie beginnt ein neues Leben - für jeden auf eine ganz besondere Weise.
    Auch wenn Joshua Sophies Vater anzeigt wird er wohl nicht lange genug aus dem Verkehr gezogen, um weitere Ausbrüche zu verhindern. Was Sophies Mutter dann in Zukunft erdulden muss, bleibt offen ist aber leider vorhersehbar und dann hoffe ich für Sophie, das sie dieses Trauma ohne Schaden übersteht.
    Wie es mit Nadja weitergeht würde mich interessieren. Zweifellos wird sie ihren Pflegevater verlieren. So grausam und tyrannisch sie ist - letztendlich ist auch sie ein Opfer. Sie bräuchte wohl dringend Hilfe, die sie aber sicher nicht freiwillig in Anspruch nehmen wird und belangen kann man sie ja eigentlich nicht. Das finde ich sehr traurig.


    ...the show is over... und sie war grausam

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen