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  • Glücklicherweise kann ich immer und überall schlafen. ;D Ich schreibe ja häufig nachts und da mit Vorliebe die gruseligen Sachen, weil die Atmosphäre dann stimmt. Ist es geschrieben, habe ich es eingefangen und es kann nicht mehr raus, ist zwischen den Zeilen gefangen und kann mir keine Angst mehr machen. So würde es mir im Kopf herumspinnen. Von daher ... ::)


    Ah o.k., das leuchtet ein ;D

  • Liebe Tanja, liebe MitleserInnen,


    die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr.
    Es ist klein und handlich. Das schwarzblaue nebelhafte Halblicht des Covers passt ausgezeichnet zur Thematik und schafft eine düstere, unberührbare und unwirkliche Atmosphäre. Auch die Schrift, mit der der Titel geschrieben wurde sorgt für eine mystische Stimmung. Die junge Frau sieht traurig und gedankenverloren nach unten und im Hintergrund geht eine männliche Person auf die Umrisse eines Werksgebäudes zu. Auf der Rückseite verdunkelt sich alles durch viele Bäume. Ein sehr gelungenes Cover. Ja, das gefällt mir.


    Ich war ziemlich schnell in der Geschichte drin. Ich mag die Art des Erzählens. Nicht zu hektisch, aber auch nicht langatmig.


    Joshua ist mir durch und durch sympathisch. Er kümmert sich beruflich um Straßen Kids und begeht dabei den Fehler, den viele Menschen in sozialen Berufen begehen. Er lässt die Schicksale seiner Schützlinge zu nah an sich ran. Andererseits - täte er das nicht, wäre er sicher nicht so gut in seinem Job. Ich bewundere so etwas sehr.
    Der Tod von Lisbeth geht ihm sehr nahe und zeigt auf grausame Weise, wie sehr diese Kinder auf Hilfe angewiesen sind.
    Er hat eine ausgesprochen wundersame Gabe. Er kann mit Verstorbenen kommunizieren und sie auch sehen. Die Geister scheinen das gut zu finden und nutzen seine Fähigkeiten, um sich mitzuteilen.


    Die Arbeitskollegin und Joshuas Chef scheinen einen guten Draht zu ihm zu haben, aber nicht eng genug, um von seiner Gabe zu wissen.


    Lea scheint sehr nett zu sein - dennoch hab ich ein ungutes Gefühl bei ihr, das ich nicht wirklich erklären kann.


    Ina, finde ich, ist eine sehr interessante Person und ich hoffe, sie spielt noch weiter eine Rolle in der Geschichte. Als Medium klärt sie Joshua darüber auf, warum er das Gesicht des Mörders nicht sehen konnte. Ihre Erklärung erscheint mir auch durchaus plausibel. So schützt sein Unterbewusstsein seine aktive Wahrnehmung vor einer Information, mit der Joshua zweifellos erst einmal überfordert wäre. Ich stelle mir das in etwa so vor wie bei Patienten mit PTBS.


    Erich nimmt meines Erachtens ein bisschen die Vaterrolle gegenüber Joshua ein. Er betrachtet ihn nicht nur als Ermittlungshelfer. Er sorgt sich auch um ihn. Nimmt Anteil an seinem Leben außerhalb der Ermittlungen. Interessant fand ich die Szene wie es dazu kam, dass Joshua mit Erich zusammenarbeiten konnte.


    Sein Freund Mark hat Probleme mit seiner dominanten Schwester und umgibt sich deshalb mit Frauen die ihm intellektuell deutlich unterlegen sind.
    Haben die Träume von Joshua mit ihm zu tun. Kann er deshalb nicht das Gesicht sehen du ist sogar in einem Traum selbst der Mörder? Ist es eigentlich Nadja, die da immer wieder stirbt und achtlos entsorgt wird. Auf einer Baustelle, im Müll?
    Wäre beinahe zu einfach, um wahr zu sein. Aber ich verwerfe den Gedanken im Moment mal noch nicht.
    Ich glaube aber nicht, dass Joshua selbst der Mörder der jungen Frauen ist.


    ...the show must go on... :lesen:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen