04: Seite 164 - Seite 238 ("Hoffnung" - einschl. "Wölfe")

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  • Die Beschreibungen in der Natur waren in diesem Kapitel wirklich wunderschön. Die Beschreibungen der Begegnungen mit den wilden Tieren fand ich herrlich!
    Greg wird mir immer unheimlicher, er macht mir fast Angst... Wobei ich doch nachvollziehen kann, weshalb Elli diesen Mann so faszinierend findet. Umso imposanter dann die Eingebung: Eigentlich geht es gar nicht um Greg, sondern um die Natur!

  • So geht es mir auch Jari! Die Natur ist einfach so wundervoll beschrieben, dass man als Leser das Gefühl hat mittendrin zu sein. Aus diesem Grunde finde ich Greg auch so unheimlich, da ich meine, ich stehte direkt daneben. Ich kann ihn mir auch so richtig gut bildlich, vor allem furchteinflösend, vorstellen. Und trotzdem lese ich zwischen den Zeile, wie verliebt Elli in ihn ist, und im Unterbewusstsein trotzdem schon lange weiß, dass sie niemals mit diesem Mann glücklich werden kann, und die Angst vor ihm schon deutlich spürbar ist. Trotzdem hat sie natürlich die Hoffnung, dass sie ihn doch umstimmen kann. Mir hingegen kommt er definitiv ummer paranoider und schizophrener vor. Auch nach der Warnung " Pass auf dich auf" dachte ich echt, dass noch irgendein schreckliches Geheimnis demnächst gelüftet wird. Die Begegnung mit Wölfen kann ich mir nur wundervoll vorstellen, hingegen die mit einem Bären. :o :o :o neeee, vielen Dank!
    Ist dir da nicht das Blut in den Adern gefroren Elli?? oh, Gott, ich hätte so dermaßen Schiss gehabt!

  • Also bei dem Bären hätte ich auch richtig Angst gehabt. Ehrlich gesagt auch schon bei Wolfen.
    Den Gedanken, dass Greg ein dunkles Geheimnis hat, hatte ich auch, als du gewarnt wirst, Elli. Aber so langsam zeigt er ja von ganz allein sein wahres Gesicht. Oder verschwindet der purpurne Verliebt-Sein-Schleier?
    Ich frage mich immer noch, ob ich es so gut finde, dass man von Anfang an weiß, dass Greg mindestens ein seltsamer Typ ist. Durch die Voreingenommenheit fiel es mir manchmal etwas schwer, auch dein Verliebtsein in ihn nachzuvollziehen. Dramaturgisch hätte man doch die Vorschau am Anfang des Buches auch weglassen können, oder?
    LG
    Claudi


  • Ich frage mich immer noch, ob ich es so gut finde, dass man von Anfang an weiß, dass Greg mindestens ein seltsamer Typ ist. Durch die Voreingenommenheit fiel es mir manchmal etwas schwer, auch dein Verliebtsein in ihn nachzuvollziehen. Dramaturgisch hätte man doch die Vorschau am Anfang des Buches auch weglassen können, oder?


    Gute Frage, liebe Claudi.
    Das war heftig umstritten zwischen meinem Agenten und der Lektorin. Agent sagte: Vorschau weg, Lektorin sagte: guter Einstieg. Entsprechen geteilt ist auch die Meinung der Leser.

  • Ich bin da auch geteilt - der Einstieg ist natürlich super, aber so hat Greg natürlich wirklich gar keine Chance. Obwohl - wenn ich dann wieder davon gelesen habe, wie er gekocht und überall Kerzen aufgestellt hat... Wie romantisch! :-[

  • Es wurde zwar schon erwähnt, aber die Beschreibungen der Natur und die Begegnungen mit den Wildtieren sind wirklich wunderschön beschrieben.
    Egal ob es die Bisonherde mitten auf der Strasse, die Bärenmutter mit ihrem Jungen oder die Wolfsfamilie war, ich war total gefesselt.


    Greg verhält sich immer noch rücksichtslos und kontrollsüchtig, ich habe es allerdings auch nicht anders erwartet. Einerseits will er mit Elli ihr mangelndes Vertrauen ausdiskutieren, andererseits reagierte er in einem der vorherigen Abschnitte bei dem spontanen Treffen von Elli mit dem Bekannten auf dem See sehr besitzergreifend. Es macht einen grossen Unterscheid, ob man sich nur bei einem Kaffee mit jemandem unterhält oder dem anderen vorschwärmt, wie scharf die Exfreundinnen immer noch auf einen sind. Da wäre ich an Ellis Stelle auch nicht mehr entspannt.

  • Gute Frage, liebe Claudi.
    Das war heftig umstritten zwischen meinem Agenten und der Lektorin. Agent sagte: Vorschau weg, Lektorin sagte: guter Einstieg. Entsprechen geteilt ist auch die Meinung der Leser.


    Wahrscheinlich würde man sich als Leser eher von Gregs romantischer Seite blenden lassen, wenn man nicht wüsste, wie sich die Handlung entwickelt. Und dann wäre vielleicht deine Flucht am Ende unglaubwürdig, weil man sich als Leser fragt, wieso du dich "auf einmal so schnell" umentschieden hast, weil man die Vorzeichen überlesen hat oder überlesen wollte.
    LG
    Claudi

  • Wahrscheinlich würde man sich als Leser eher von Gregs romantischer Seite blenden lassen, wenn man nicht wüsste, wie sich die Handlung entwickelt. Und dann wäre vielleicht deine Flucht am Ende unglaubwürdig, weil man sich als Leser fragt, wieso du dich "auf einmal so schnell" umentschieden hast, weil man die Vorzeichen überlesen hat oder überlesen wollte.
    LG
    Claudi


    Hm, meinst du?? Ich denke nicht, denn ich finde Gregs Gesamtverhalten von Anfang an total merkwürdig. Dann die Warnung an Elli von Gregs Nachbar " Pass auf dich auf", seine Reaktion darauf, als Elli ihm von dem zufälligen Treffen am See erzählt hat, usw. Da kommt schon deutlich zum Vorschein, dass Greg ne Macke hat, um das mal noch nett zu vormulieren ;-) ;D

  • Ich bin ja USA-Verweigerer (nicht ganz ernstgemeint ;) ), aber bei den Landschaftsbeschreibungen in diesem Abschnitt hätte ich am liebsten sofort einen Flug gebucht. Ich hab ein bisschen Bilder gegoogelt und es muss wirklich atemberaubend sein. Auch für verweichlichte Hotel-Bevorzuger wie mich ;D


    Aber auf der anderen Seite hätte ich Angst, der Natur an der Seite eines Typen wie Greg so ausgeliefert zu sein. Im Sturm auf einer riesigen Wasserfläche, ungeschützt in einem Kanu... mir wird schon bei dem Gedanken daran ganz anders. Bei schönem Wetter klingt das ja alles toll und romantisch (wenn man mal die immensen körperlichen Anstrengungen übersieht), aber Greg ist da ja schmerzfrei und nimmt wenig Rücksicht auf die äußeren Umstände.


    Greg bleibt weiterhin schwierig für mich als Leserin. Es sagt sich so leicht von der sicheren Seite des Lesers aus, dass der Typ doch offensichtlich eine massive Macke hat - aber dann tut er wieder so romantische Dinge und der Sex scheint auch absoluter Hammer gewesen zu sein... durchaus Argumente, die zumindest kurzfristig die Situation immer wieder entschärfen.
    Ich wäre ja gestorben bei der Wanderung und dem kleinen Zwischenstop, wenn da andere Leute nur ein paar Meter entfernt vorbeilaufen ;D Andererseits ist das auch einfach heiß ;D Und im Urlaub ist ja sowieso alles anders, da macht man ja auch Dinge, an die man daheim im Traum nicht denken würde.


    Zurück in Minnesota muss sich Elli aber nun so langsam mal der Gesamtsituation stellen. Was will sie, kann sie mit dem leben, was sie an Gregs Seite bekommt und dabei glücklich sein? Will sie überhaupt ihn speziell oder ist es mehr das wildromantische Umfeld, das sie anzieht? Sie beantwortet diese Fragen ja hier dann für sich ziemlich deutlich. Nun wird es spannend, wie sie von Greg wegkommt und sich ihren Traum, in den er sie zwar eingeführt hat, den sie aber mit ihm so nicht leben kann und will, erfüllen kann.

  • Die Naturbeschreibungen sind wirklich gigantisch, da würde man wirklich am liebsten gleich seinen Koffer packen. Und auch die Begegnungen mit den Wölfen und der Bärenmutter samt -kind ist faszinierend. Bei der Bärenmutter wäre es mir wahrscheinlich aber auch etwas mulmig gewesen, wenn ich zwischen ihr und ihrem Baby gestanden wäre. Ich kann es richtig nachfühlen, wie du Kraft aus deinen Aufenthalten in der Natur schöpfst, Elli. Außer die Stechmücken, die müßte ich nicht unbedingt haben ;D


    Aber die körperliche Anstrengung auf dem Lake Powell ist ja schon enorm: einen Tag zieht man das vielleicht noch durch, aber dann an nächsten Tag mit dem Muskelkater wieder weiter ::) Das wäre mir auch zu anstrengend gewesen. Aber klar, solange Greg sportlich ausgelastet ist, ist er handzahm und angenehm. Wenn er immer so gewesen wäre, wie er oft in eurem Urlaub war, dann wäre das ja alles noch gegangen, kleinere Macken hat ja schließlich jeder; aber warum muß er immer wieder eure gute Stimmung vermiesen? Und dann immer dieses Gemeckere, wenn ihm was nicht passt, was du geplant hast. Aber auch in eurem Urlaub schafft er es oft genug, sich völlig daneben zu benehmen.


    Was ich von der Familie von Gregs Bruder halten soll, weiß ich nicht so recht: auf der einen Seite so gottesfürchtig und altmodisch, auf der anderen Seite ein umfangreiches Waffenarsenal. Hm, auch auf die Gefahr hin, daß ich in ein Fettnäpfchen tappe, aber für mich ist das eine Einstellung, die ich irgendwie typisch für manche US-Amerikaner finde. Wie seht ihr das?


    Sehr schön kommt auch raus, wie Elli immer mehr zweifelt, ob sie wirklich Greg in ihrem Wildnisleben-Traum dabei haben möchte. Und dann noch die zunehmenden Probleme bei der Einreise, daß die Beamten langsam mißtrauisch werden, macht die ganze Angelegenheit auch nicht einfacher. Und Gregs Angebot, daß du dann eben ganz in den USA bleiben sollst, empfand ich eher als Drohung.


    Welchen Eindruck hatte dein Bruder eigentlich nach eurem Treffen? Wahrscheinlich hat Greg bei ihm einen ganz guten Eindruck hinterlassen, oder? Und was sagte er dann später, als er die Wahrheit erfahren hat?

  • Gute Frage, liebe Claudi.
    Das war heftig umstritten zwischen meinem Agenten und der Lektorin. Agent sagte: Vorschau weg, Lektorin sagte: guter Einstieg. Entsprechen geteilt ist auch die Meinung der Leser.


    Ich habe das ja von Anfang an so empfunden, das es durch den Prolog und Klappentext echt schwer ist, Greg unvoreingenommen zu sehen - man lauert quasi auf seine schlechten Seiten.
    Andererseits wird dadurch sicher der Leserkreis größer, da ja viele Menschen "Action" lesen wollen ...


  • Was ich von der Familie von Gregs Bruder halten soll, weiß ich nicht so recht: auf der einen Seite so gottesfürchtig und altmodisch, auf der anderen Seite ein umfangreiches Waffenarsenal. Hm, auch auf die Gefahr hin, daß ich in ein Fettnäpfchen tappe, aber für mich ist das eine Einstellung, die ich irgendwie typisch für manche US-Amerikaner finde. Wie seht ihr das?


    Das siehst du sehr richtig. Ich kenne nur sehr wenige Amerikaner, die nicht mindestens zwei Waffen im Haus haben. Auf der anderen Seite - bei so vielen Irren ist das vielleicht auch angebracht :angst:



    Welchen Eindruck hatte dein Bruder eigentlich nach eurem Treffen? Wahrscheinlich hat Greg bei ihm einen ganz guten Eindruck hinterlassen, oder? Und was sagte er dann später, als er die Wahrheit erfahren hat?


    Die ganze Wahrheit hat mein Bruder auch erst durch das Buch erfahren, liebe Karin. Aber damals fand er Greg "voll cool", weil der ihm ja so viele neue Dinge beigebracht hat.

  • Hallo ihre lieben. Nicht das einer denkt ich bin ausgeschieden. Aber ich musste gestern meinen Mann in die Nähe von berlin in die klinik bringen. ging alles holter die polter. Gebe morgen wieder meinen kommentar ab.


    LG

  • Gute Frage, liebe Claudi.
    Das war heftig umstritten zwischen meinem Agenten und der Lektorin. Agent sagte: Vorschau weg, Lektorin sagte: guter Einstieg. Entsprechen geteilt ist auch die Meinung der Leser.


    Hm, ich weiß nicht was besser ist, aber ich könnte mir vorstellen, wie smyrill, daß wir gegenüber Greg vielleicht nicht ganz so viele Vorbehalte hätten. Andererseits baut der Prolog und die Andeutungen im Klappentext eine gewisse Spannung auf, die von vornherein zeigen, in welche Richtung der Roman gehen wird.



    Das siehst du sehr richtig. Ich kenne nur sehr wenige Amerikaner, die nicht mindestens zwei Waffen im Haus haben. Auf der anderen Seite - bei so vielen Irren ist das vielleicht auch angebracht :angst:


    :totlach:



    Die ganze Wahrheit hat mein Bruder auch erst durch das Buch erfahren, liebe Karin. Aber damals fand er Greg "voll cool", weil der ihm ja so viele neue Dinge beigebracht hat.


    Oha, da war er dann sicherlich auch sehr überrascht.


    @kessi:
    Ohje, ich hoffe, es ist nichts schlimmes und wünsche deinem Mann alles Gute :trost:

  • In diesem Abschnitt ist wieder allerhand geschehen. Aber dadurch, dass im Prolog schon die Andeutung ist, dass Elli vielleicht flüchtet und gefasst wird, warte ich immer zu das etwas geschieht (in die Richtung) bei jeder Meinungverschiedenheit denke ich " jetzt explodiert er".


    So schön wie der Winter auch sein mag, ist der Frühling so wie Elli ihn beschreibt, mit Sicherheit etwas ganz besonderes. Elli hat keine Schwierigkeiten sich wieder schnell ein zu gewöhnen. Das leben was sie da führt ist so anders. Die Bären sind nun da und die Abfälle müssen gut vergraben werden. Ich hatte mich schon wirklich gefragt was mit dem Unrat passiert so weit weg von der Zivilisation. Es ist aber auch anstrengend so wie das Wasser holen. Aber das wird wieder gut gemacht, wenn man so wie Elli solche Erlebnisse mit den Tieren hat. Das stelle ich mir atemberaubend vor, wenn dann noch die Tiere keine Angst oder scheu vor einem zeigen.
    Dann kommt ein Brief von Ellis Bruder, der will sich mit ihr in Arizona treffen. Greg ist natürlich nicht begeistert, da eine Entscheidung über sein Kopf hinweg getroffen wird. Doch dann ist er sogleich Feuer und flamme. Clever gemacht von die Elli, das war sehr strategisch gedacht ;) aber so bist du dazu gekommen ein Abenteuer der besonderen Art zu erleben.
    Das was Greg dir dann aber abverlangt ist schon sehr heftig. So schön wie die eindrücke der Natur sind, war es eine richtige Strapaze und ich bezweifle das ich das geschafft hätte.


    Gut gefällt mir, dass du alles so schön beschreibst.Ich habe die Szenerie richtig vor mein innerem Auge. Auch die Sehenswürdigkeiten und alles Wissen was du dem Leser mit deiner Geschichte vermittels macht das Buch noch mal interessanter (wo es das so schon ist)


    Nach wie vor lässt Greg keine persönlichen fragen zu. Das ist wirklich komisch. jeder hat doch etwas von seinem leben zu berichten.
    Von den Chinook Winden war ich fasziniert, so ein Fänomen zu erleben ist der Wahnsinn. So wie alles was du bei der Tour erlebt hast.
    Ich musste aber auch schmunzeln als ich gelesen habe, was Greg unter einen ruhigen Tag verstanden hat. Na endlich bist du dann auch voll aus dir raus gekommen und hast dir mal Luft gemacht.


    Leider musstest du nun erfahren, dass es immer nur greg seinen Weg geben wird. Ich kann mir denken, dass du mit deinen Gefühlen Achterbahn gefahren bist. Immer die Frage was mache ich nun um meinen Traum mit Greg so zu leben.


    Wieder ein Flug nach Hause und wieder nicht für lange. das Geld neigt sich dem Ende, Dann die Passkontrolle. Wieder angekommen (bei greg) hat der schon wieder das volle Programm geplant. der hat echt ne Macke. Immer mehr bekomme ich das Gefühl, dass Greg kein Mitgefühl für andere Menschen zeigen kann.


    Die Option mit Evelyn fand ich gut, dass du dich schon damit befasst hattest, was ist wenn.


    Und dann noch die Wölfe. Das ist ja als wenn die dich voll akzeptiert haben und du keine Bedrohung für deren Familie darstellt-
    Das war wieder alles so spannend und interessant. Ich kann jetzt schon sagen, dass es eine gute Idee gewesen ist, diesen Teil deines Lebens aufs Papier zu bringen. Auch die, die dich dazu ermutigt haben gebührt Dankbarkeit. Sonst hätten wir dies tolle Geschichte nicht lesen können-


  • Es wurde zwar schon erwähnt, aber die Beschreibungen der Natur und die Begegnungen mit den Wildtieren sind wirklich wunderschön beschrieben.
    Egal ob es die Bisonherde mitten auf der Strasse, die Bärenmutter mit ihrem Jungen oder die Wolfsfamilie war, ich war total gefesselt.


    Greg verhält sich immer noch rücksichtslos und kontrollsüchtig, ich habe es allerdings auch nicht anders erwartet. Einerseits will er mit Elli ihr mangelndes Vertrauen ausdiskutieren, andererseits reagierte er in einem der vorherigen Abschnitte bei dem spontanen Treffen von Elli mit dem Bekannten auf dem See sehr besitzergreifend. Es macht einen grossen Unterscheid, ob man sich nur bei einem Kaffee mit jemandem unterhält oder dem anderen vorschwärmt, wie scharf die Exfreundinnen immer noch auf einen sind. Da wäre ich an Ellis Stelle auch nicht mehr entspannt.


    das kann man glaube ich nicht oft genug erwähnen, wie schön die Beschreibungen der Natur und der Tierwelt sind-


    Greg wurde im Laufe der Geschichte auch mir immer unsympathischer. Der ist wie so ein Hauklotz. immer rauf auf die kleinen. In dem Falle Elli.


    Aber die körperliche Anstrengung auf dem Lake Powell ist ja schon enorm: einen Tag zieht man das vielleicht noch durch, aber dann an nächsten Tag mit dem Muskelkater wieder weiter ::) Das wäre mir auch zu anstrengend gewesen. Aber klar, solange Greg sportlich ausgelastet ist, ist er handzahm und angenehm. Wenn er immer so gewesen wäre, wie er oft in eurem Urlaub war, dann wäre das ja alles noch gegangen, kleinere Macken hat ja schließlich jeder; aber warum muß er immer wieder eure gute Stimmung vermiesen? Und dann immer dieses Gemeckere, wenn ihm was nicht passt, was du geplant hast. Aber auch in eurem Urlaub schafft er es oft genug, sich völlig daneben zu benehmen.


    Da ziehe ich vor Elli wirklich den Hut, dass so mitgemacht zu haben. Und dann dieses Gewitter. Das sind doch Urgewalten und die Angst in mir hätte sich immer weiter gesteigert. Vermutlich wäre ich histerisch geworden.