01: Anfang - Seite 66 (einschl. "Ankunft")

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  • Hallo Ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 25.10.2013 zur Leserunde zu dem Buch "Minnesota Winter. Eine Liebe in der Wildnis" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Elli Radinger, die uns hier begleiten wird. Schön, dass Du, liebe Elli, wieder mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn ihr hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid geben würdet.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! :winken:


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 66 (bis einschl. "Ankunft") schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


    Liebe Grüße
    odenwaldcollies :winken:

  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe vorher den ersten Abschnitt begonnen, zu lesen, und habe mich direkt in der Geschichte verloren. Als erstes fällt mir gleich eine Frage ein: Elli, wann ist dir das alles widerfahren? War das in den 80er-Jahren oder Anfang der 90er?


    Ups, ich sehe gerade, ich muß los, da ich mich mit einer Bekannten zum gemeinsamen Hundespaziergang treffe. Ich melde mich nachher wieder.

  • Hallo alle zusammen.
    Nun kann es endlich losgehen und wie es aussieht, mache ich den Anfang.
    Zuerst einmal möchteich anmerken, das ich von dem Schreibstil begeistert bin und ich schon jetzt um einiges Wissen reicher. Da ich Elli Radinger noch nicht kannte, habe ich schon einmal im Vorfeld nachgeschaut was sie schon alles veröffentlicht hat. Und ich bin schwer beeindruckt. Sie hat wirklich schon viele Fassetten des Lebens kennen gelernt.


    Nun zu dem ersten Abschnitt.
    Ich kann das gut nachvollziehen, was Elli für Sehnsüchte hatte. Alleine in der Wildnis zu Leben ist ein toller Wunsch. Mein Mann und ich stellen uns oft vor, wie es wäre mit unseren beiden Hunden in einer abgeschiedenen Hütte mitten im Wald zu leben. Und wir wohnen hier schon ziemlich abgelegen direkt am Wald. Aber nun.


    Im Prolog kann man lesen, dass es wohl noch ziemlich heikel wird. Und das hat mein Interesse noch mehr geweckt. Auf der Konferenz lernt Elli nun Greg Howard kennen und beide sind sich auf Anhieb sympathisch.Dieser ist Wildnisguide und Kanubauer, was ansich schon spannend genug ist. Aber auch so zu leben, macht es noch einmal aufregender.


    Das Elli sich jedoch nach so kurzer Zeit entscheidet zu ihrem Wildnismann zu fliegen, hätte ich nicht für möglich gehalten. Es ist fast schon ein wenig naiv, sich in so ein Abenteuer mit einem wildfremden Mann zu stürzen.
    Ziemlich schnell musste Elli nun auch feststellen was es heißt mit Entbehrungen zu leben. Mir hätten wahrscheinlich schon die Strapazen der Anreise gereicht. Auch wenn Greg versucht sie auf zu muntern. Und dann noch die 5 Meilen Fußmarsch zur Hütte. Und mir kommt es jetzt schon so vor, als würde Greg alles vor raussetzen und wenig Rücksicht auf Elli nehmen.


    Nun, Greg lebt das Leben was Elli immer führen wollte. Jetzt kann sie es kennenlernen und es ist doch nicht ganz so wie sie sich das vorgestellt hat.


    Da ich selber zwei Hunde habe, konnte ich auch Ellis Verfassung voll und ganz nachvollziehen, als sie ihre Lady zurücklassen musste. Unsere sind auch schon mit im Flieger gewesen und es sind doch Strapazen für so ein Tier.


    Ich glaube fast, dass Greg ein wenig gestört ist und Elli für sich benutzen will. Denn seine Briefe und Gedichte, haben Elle schwer beeindruckt. Und ich glaube fast, dass das auch sein Ziel war.


    Auch seine Manieren sind ja nun nicht gerade die besten. Und wenn man aus der "Zivilisation" kommt, ist es glaube ich noch einmal schwerer darüber hinweg zu sehen. Und uncharmant kann er auch sein. Das hat er schon bewiesen.
    Aber Elli ist eine clevere Frau und weiß auch was sie sagen und tun kann.


    Also, wie schon geschrieben ich bin schwer beeindruckt von dem Buch. Bin auf eure Meinungen gespannt.


  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe vorher den ersten Abschnitt begonnen, zu lesen, und habe mich direkt in der Geschichte verloren. Als erstes fällt mir gleich eine Frage ein: Elli, wann ist dir das alles widerfahren? War das in den 80er-Jahren oder Anfang der 90er?


    Ups, ich sehe gerade, ich muß los, da ich mich mit einer Bekannten zum gemeinsamen Hundespaziergang treffe. Ich melde mich nachher wieder.



    Das würde mich auch interessieren, wann es geschehen ist. Wie passend 8) das wir auch Hunde haben.

  • So, ihr Lieben. Da bin ich endlich. Schön, dass ihr alle hier seid.
    Ich muss mich entschuldigen, weil ich immer noch unter dem alten Link gewartet und gewartet habe, und mich wunderte, warum gar nichts passiert. Dank Karin hab ich nun den richtigen Link und bin schon da.


    Zur Frage wann das alles war: Anfang der 90er Jahre. Also eine Zeit, in der einige von euch vielleicht noch nicht mal geboren waren ;)


    LG
    Elli


  • Das würde mich auch interessieren, wann es geschehen ist. Wie passend 8) das wir auch Hunde haben.


    Die Hundler treffen sich doch immer wieder ;D


    Der Prolog läßt ja auf nichts Gutes schließen - das liest sich wie ein Krimi :o


    Der Schreibstil ist wieder sehr schön und flüssig zu lesen und ich hatte direkt das Gefühl, daß es hier im Wohnzimmer ein paar Grade kälter wurde ;D
    Ich finde es sehr gelungen, wie du, Elli, im Kapitel "Aufbruch" die Perspektiven wechselst, dadurch wird das Kapitel sehr lebendig - mich haben die Wechsel auch nicht im Lesefluss behindert.


    Greg muß damals bei der Konferenz einen ziemlich bleibenden Eindruck bei dir hinterlassen haben, daß du nur wenige Wochen später zu ihm in die Wildnis bist - und auch erwogen hast, deine Zukunft in Minnesota zu verbringen. Und die Briefe haben ihr Übriges getan. Aber schon bei der Ankunft wird schnell erkennbar, daß er über zwei Seiten verfügt: die eine schreibt Gedichte und die andere läßt dich gnadenlos 5 Meilen mit Schneeschuhen und schwerem Schlitten alleine in der Wildnis zurück.
    Es kommt auch sehr gut rüber, wie zwiegespalten deine Gefühle sind, wie du zwischen Ernüchterung und Freude schwankst. Jaja, wie heißt es so schön: Liebe macht blind ;D


    Greg ist es jedenfalls egal, welchen Eindruck er bei Elli macht, wenn ich an das dreckige Auto mit dem ganze Gerümpel (vorallem die Pappkartons mit Essensresten) und die Unordnung, die bei ihm in der Cabin herrscht, denke. Er kann charmant und zärtlich sein, und dann auch wieder ein ziemlicher Stoffel, wie er dich den Schlitten ziehen läßt, dann nicht mal auf dich wartet und dich auch noch ziemlich ungeduldig empfängt. Kein Wunder, daß seine Ex-Freundin ihn irgendwann wegen einem anderen Mann verlassen hat. Wenn er als frisch Verliebter schon so rücksichtslos ist, dann will ich nicht wissen, wie er ist, wenn der Alltag eingekehrt ist ::) Zum Schluß kriegt er zwar noch die Kurve, aber ich bin gespannt, wie lange das anhält.


    Und dann ist es erstmal nur kalt, kalt, kalt. Als ihr in die Wohnung von Joe und Liz kommt, dachte ich, jetzt kannst du dich endlich mal aufwärmen - nix war es, dort ist es auch eisig kalt.


  • Mir hätten wahrscheinlich schon die Strapazen der Anreise gereicht.


    Mir aber auch - wenn ich mir das so vorstelle: es ist ja schon anstrengend durch hohen Schnee zu laufen, aber dann noch mit Schneeschuhen, die man nicht gewohnt ist, und dem Schlitten 8 km laufen, da wäre ich auch beinahe tot gewesen :ohnmacht:


  • @Elli:Hattest du schon immer vor, diese Geschichte einmal zu schreiben oder ist die Überlegung erst in der Folge von Wolfsküsse entstanden?


    Da ich schon seit Ewigkeiten Tagebuch schreibe, ist die Geschichte auch schon immer da gewesen. Und gelegentlich hab ich mir in Minnesota schon gedacht - na wenn's schief geht, hab ich wenigstens genug Material für ein Buch. Typisches Autorendenken, oder? Wir können aus allem eine Story machen ;)
    Ich habe fast 10 Jahre am Buch geschrieben - ausschließlich im Winter, also von November bis Februar. Dann fühlte ich mich wieder zurückversetzt in die Kälte. Ich hab dazu auch etwas im "Making of" erzählt. Aber es hat lange gedauert, bis ich mich wirklich entschlossen hatte, es raus zu schicken. Dazu war es doch zu persönlich.
    Ich erinnere mich, dass ich in Berlin beim Aufbau-Verlag war, um mit der Lektorin die "Wolfsküsse" zu besprechen. Dabei hab ich ihr von meiner Zeit in Minnesota erzählt und sie sagte sofort: Das ist toller Stoff für einen Roman. Na und dann hat es doch noch eine Weile gedauert, bis ich mutig genug war, es meinem Agenten zu schicken.


  • Ich erinnere mich, dass ich in Berlin beim Aufbau-Verlag war, um mit der Lektorin die "Wolfsküsse" zu besprechen. Dabei hab ich ihr von meiner Zeit in Minnesota erzählt und sie sagte sofort: Das ist toller Stoff für einen Roman. Na und dann hat es doch noch eine Weile gedauert, bis ich mutig genug war, es meinem Agenten zu schicken.


    Gut, daß die Lektorin dir noch den letzten Schubs gegeben hat ;)

  • Ich hab mich heute während der Zugfahrt in das Buch vertieft und bin entzückt. Elli, du hast mich aus meiner Leseunlust befreit! Die letzten Tage hatte ich auf gar nichts Lust, kein Buch interessierte mich und dann kommt "Minnesota Winter" daher und ich lese wieder fliessend am Stück. Herrlich! 8)


    Der Prolog ist ja schon ziemlich einschneidend, der hat es in sich!


    Die Geschichte selber schreitet sehr rasch voran, passend zu der Liebesgeschichte. Der Schreibstil wirkt auf mich nüchtern, genau deshalb lässt sich das Buch so gut lesen. Normalerweise lese ich ausschweifende Autoren, deshalb habe ich oft das Gefühl, dass etwas fehlt, aber dem ist eigentlich nicht so. Es tut gut, auch mal diese Art des Schreibens zu lesen. Momentan sowieso.


    Ich persönlich wäre wohl bereits im Flugzeug erfroren. Ich mag es lieber so: :urlaub:
    Und ich muss zugeben: Das Leben in der Wildnis wäre nichts für mich. Nicht nur, dass ich erfrieren würde, ich käme auch mit den körperlichen und psychischen Anforderungen nicht zurecht. Das Buch führt mir dies deutlich vor Augen.


  • Ich hab mich heute während der Zugfahrt in das Buch vertieft und bin entzückt. Elli, du hast mich aus meiner Leseunlust befreit! Die letzten Tage hatte ich auf gar nichts Lust, kein Buch interessierte mich und dann kommt "Minnesota Winter" daher und ich lese wieder fliessend am Stück.


    Das freut mich sehr, Jari.



    Und ich muss zugeben: Das Leben in der Wildnis wäre nichts für mich. Nicht nur, dass ich erfrieren würde, ich käme auch mit den körperlichen und psychischen Anforderungen nicht zurecht. Das Buch führt mir dies deutlich vor Augen.


    Ich bezweifle das. Ich glaube, wenn du einen großen Traum hast und die Chance, ihn dir zu erfüllen, dann wirst du vieles auf dich nehmen, von dem du zuvor glaubst, dass du es nie tun kannst.


    Was meint ihr?


  • Ich bezweifle das. Ich glaube, wenn du einen großen Traum hast und die Chance, ihn dir zu erfüllen, dann wirst du vieles auf dich nehmen, von dem du zuvor glaubst, dass du es nie tun kannst.


    Was meint ihr?


    Ich denke auch, daß du für einen großen Traum bereit bist, viel mehr Strapazen auf dich zu nehmen, und du auch versuchst, dich darauf bestmöglich vorzubereiten. Und ganz sicher romantisiert man den Traum auch etwas, was sich dann in der Realität relativiert. Aber wenn man es nicht ausprobiert, kann man nie erfahren, ob der größte Traum wirklich ein traumhaftes Erlebnis ist oder eher ein Alptraum.


    Was mich an Greg stört: Elli hat sich sehr kurzfristig entschlossen, zu Greg zu reisen, hat damit kaum Vorbereitungszeit, außerdem kommt sie erstmal nur 2 oder 3 Wochen (ich finde die entsprechende Stelle gerade nicht) zu ihm - und er wirft sie direkt ins kalte Wasser :(

  • Zitat


    Was mich an Greg stört: Elli hat sich sehr kurzfristig entschlossen, zu Greg zu reisen, hat damit kaum Vorbereitungszeit, außerdem kommt sie erstmal nur 2 oder 3 Wochen (ich finde die entsprechende Stelle gerade nicht) zu ihm - und er wirft sie direkt ins kalte Wasser :(


    Das fand ich auch ziemlich nachlässig von ihm. Er kann nicht davon ausgehen, dass alle sofort in der Wildnis klar kommen, was er schon in den 14 Jahren die er dort lebt, gelernt hat. Und mir schien es auch nicht so als wäre er besorgt um Elli.



    Zitat


    Ich bezweifle das. Ich glaube, wenn du einen großen Traum hast und die Chance, ihn dir zu erfüllen, dann wirst du vieles auf dich nehmen, von dem du zuvor glaubst, dass du es nie tun kannst.


    Was meint ihr?


    Ich denke auch das man die Gelegenheit beim Schopfe packen sollte. Nur so schnell???.....hattest du keine Angst, dass Greg vielleicht nicht so sein könnte, wie du ihn kennengelernt hast? Und deine Ankunft lief in meinen Augen alles andere als glatt. Da hätte ich wahrscheinlich schon resigniert.


    Den Schreibstil, den du als nüchtern einschätzt oder empfindest, kommt einen vielleicht deshalb so vor, weil Elli nun nach Jahren Abstand zu dem Geschehenen hat. Und nun nicht mehr voller Euphorie steckt.


    Und mir wäre es auch zu kalt. Ich denke es ist eine andere Kälte als hier bei uns in Deutschland, aber minus 30 Grad, wo ich so eine Frostbeule bin, wären dann doch zu heftig für mich. Und wenn ich bedenke ich müsste morgens raus zum pipi machen, würde ich schon den Rest des Tages nicht mehr warm werden. ;)

  • Da ich schon seit Ewigkeiten Tagebuch schreibe, ist die Geschichte auch schon immer da gewesen. Und gelegentlich hab ich mir in Minnesota schon gedacht - na wenn's schief geht, hab ich wenigstens genug Material für ein Buch. Typisches Autorendenken, oder? Wir können aus allem eine Story machen ;)
    Ich habe fast 10 Jahre am Buch geschrieben - ausschließlich im Winter, also von November bis Februar. Dann fühlte ich mich wieder zurückversetzt in die Kälte. Ich hab dazu auch etwas im "Making of" erzählt. Aber es hat lange gedauert, bis ich mich wirklich entschlossen hatte, es raus zu schicken. Dazu war es doch zu persönlich.
    Ich erinnere mich, dass ich in Berlin beim Aufbau-Verlag war, um mit der Lektorin die "Wolfsküsse" zu besprechen. Dabei hab ich ihr von meiner Zeit in Minnesota erzählt und sie sagte sofort: Das ist toller Stoff für einen Roman. Na und dann hat es doch noch eine Weile gedauert, bis ich mutig genug war, es meinem Agenten zu schicken.


    Also ich freue mich, dass du dich dafür entschieden hast, dem Leser (uns) an diesem Lebensabschnitt von die teilhaben zu lassen. Auf diesem Weg hab ich erst einmal gesehen was es noch alles von dir gibt und meine Wunschliste ist deutlich gewachsen ;) bald ist Nikolaus und Weihnachten. Ich möchte auf jeden Fall auch Wölfsküsse lesen.
    So wie du schon schreibst, es ist sehr persönlich und bestimmt ist da eine Hemmschwelle darüber zu schreiben.


    Noch etwas, lebst du immer noch jedes Jahr ein Motto, oder war das Jahr des "gefährlichen Lebens" dein letztes Motto.


    Und deine erste Anreise hätte ich als schlechtes Omen gedeutet :) das ist ja mehr als ein Kulturchok gewesen.

  • Merkwürdig. Ich empfand das damals nicht als sooo hart. Aber ich war so begierig, dieses Leben kennenzulernen und alles auszuprobieren, dass ich die zwischenmenschlichen Probleme übersehen habe. Gut, dass es die rose Brille gibt, die erst mal alles ein wenig abmildert.


    Ja, ich gebe mir immer noch jedes Jahr ein Motto. Manchmal behalte ich ein Motto für zwei Jahre. Dieses Jahr war es "Gelassenheit". Hat prima geklappt.

  • Hallo Ihr Lieben,


    ach ich mag den Schreibstil, ich fühlte mich gleich erinnert an den Yellowstone-Nationalpark und die Wölfe :herz:


    Das scheint ja im wahrsten Sinne des Wortes bei euch Beiden Liebe auf den ersten Blick gewesen zu sein. Nach so einem kurzen Treffen eine so lange und auch beschwerliche Reise auf sich zu nehmen.


    Hattest du beim Blick in den chaotischen Kofferraum schon ein komisches Gefühl? Irgendwie habe ich beim Lesen diesen Eindruck gehabt.


    Ein wenig kann man die Unaufmerksamkeit von Greg ja wirklich auf seine mangelnde Erfahrung im Umgang mit Frauen zuschreiben zu können, aber er erscheint mir schon ein wenig zu rücksichtslos.


    Ich freue mich schon richtig auf den nächsten Abschnitt :lesen:

  • Na das geht ja echt rasant los...


    Ich finde das toll, sich in sowas "reinzuwerfen"... und ich finde, wenn das die Erfüllung eines Traumes ist, dann MUSS man es auch einfach tun.


    Wobei das natürlich leichter gesagt als getan ist und auch nicht immer geht... Aber toll wenn man es kann und sich traut.


    Boah, mir war richtig kalt beim Lesen... das "Kälteste" war diese Wohnung eines Freundes in der ihr unterwegs übernachtet habt, Elli :o
    Ich finde das total grauslig, in einer ausgekühlte Wohung zu kommen ... und die Idee, da nichts dran zu ändern (Heizung anmachen, heißes Wasser anstellen...) ist noch schlimmer ;)


    Und Deine Sehnsucht nach einer heißen Dusche kann ich so gut verstehen.
    Ebenfalls die nach einem heißen Kaffee ! (Nach DER Erfahrung hätte ich wahrscheinlich immer zumindest eini paar Tassenportionen löslichen Kaffee dabei ;D )