02/2014 T. S. Orgel - Orks vs. Zwerge 2: Fluch der Dunkelheit

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  • Da ich gerade noch einige andere Fantasy Bücher zu lesen habe, melde ich mich hier mal ab und lese erst irgendwann mal in Ruhe Teil 1 :winken:

  • Guten Morgen zusammen!


    Hier ist es recht einfach für die Losfee, vielen Dank an den Verlag und herzlichen Glückwunsch an:


    Jaqui
    Kati
    odenwaldcollies
    Rhea
    Torshavn
    utaechl


    Bitte bestätigt bis Dienstag vormittag (14.1.) kurz eure Teilnahme. Ohne diese Rückbestätigung werden keine Freiexemplare verschickt und wenn die Mail mit den Adressen an den Verlag raus ist, sind auch keine Nachmeldungen mehr möglich.


    Ein kleiner allgemeiner Hinweis: wir werten jede Leserunde aus (auch die drüben im Großen Bücherforum), was die Teilnahme (Aktivität und Qualität der Beiträge, zeitnaher Einstieg, etc) angeht und vergeben dementsprechend die Freiexemplare. Achtet daher darauf, dass ihr euch nur zu so vielen Runden anmeldet, wie ihr auch gut schafft ;)

  • Vielen Dank :). Ich freue mich auf das Buch, und bin sehr gerne dabei :)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Torshavn :
    Bisher recht gut, ich finde es wird immer besser; gestern abend habe ich das 12. Kapitel beendet. Den Anfang mit den langen Kampfszenen fand ich generell gut, aber etwas langwierig und ich habe mich gefragt, wann die Handlung beginnt. Einiges habe ich am Anfang auch nicht ganz verstanden, was aber an den vielen neuen Namen und Orkstämmen lag, aber langsam fallen die offenen Puzzlestücke an ihren Platz, das gefällt mir. Außerdem gibt es einige überraschende Wendungen und Figuren, auf deren Entwicklung ich gespannt bin. Langsam kann ich auch die einzelnen Orkstämme auseinanderhalten - Ragroths Humor gefällt mir sehr gut ;D


  • Ist zwar nicht die Leserunde dafür, hier. Aber wenn du Fragen hast … ;)
    Ich bin auf jeden Fall gespannt auf deine Meinung. Oder eure. 8|


    Ich nehme das mal als allgemeine Aufforderung ;)
    Bisher komme ich nur sehr schwer ins Buch herein. Das anfängliche Gemetzel hat mich schon irgendwie gestört. Jetzt nach 150 Seiten nimmt die Geschichte endlich interessante Züge an. Mal schauen, wie es weitergeht.


    Eine Frage zur Karte: Die Stadtkarte gefällt mir ganz gut und ist durchaus nützlich, um sich zu orientieren. Aber die Umgebungskarte scheint mir eher das Gegenteil zu sein. Lediglich Derok und die einzelnen Orkstämme sind eingezeichnet bzw. benannt. Andere Benennungen fehlen völlig, werden aber im Text (ich denke da z.B. an diesen Pass wo die Orks die Zwerge geschlagen haben) erwähnt, und sind dann nicht nachschaubar. War das so gedacht? Wird die Karte im zweiten Teil detailierter?

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Hey Odenwaldcollies
    Danke für die umfassende Rezension für Band 1. Das sind positive 3 Sterne (besonders in Hinblick darauf, wie hart du generell bewertest) - bei dieser Ausführlichkeit mehr wert als aussagelose 4. Doch, kann ich problemlos akzeptieren.


    Eine Frage stellt sich mir aber: Die über weite Strecken falschen Namen. Kannst du mir ein Beispiel geben? (Gern auch per PN) Ist nämlich bisher niemandem aufgefallen. Auch uns nicht - aber da hast du Recht - das ist ein wenig Lektoratsfrage. Man selbst sieht sowas tatsächlich irgendwann im Laufe des Schreib- und Überarbeitungsprozesses nicht mehr. wobei ich unsere Lektorin generell in Schutz nehmen muss: sie gilt als eine der Besten im Genre - weit gründlicher als viele andere. Das ist dann wohl eher dem knappen Zeitplan geschuldet. Wie gesagt - für einen Hinweis wäre ich dankbar, schon für zukünftige Nachdrucke.


    Dass wir weitgehend auf Rückblenden und Hintergrundinformationen verzichtet haben, war eine bewusste Entscheidung - ebenso wie das direkte Hineinwerfen in die Geschichte und das damit verbundene, planlos und zufällig erscheinende Chaos der Kriegswirren am Anfang. Ein kalkuliertes Risiko, um das Chaotische der Schlacht im vollen Gange herauszustellen, wo zumindest unter den Fußsoldaten in der Regel die Rechte nicht weiß, was die Linke tut.
    Wir sind mit den Informationen absichtlich dicht an unseren Figuren geblieben – und die wenigsten Frontsoldaten kennen die politischen und historischen Hintergründe eines Krieges, sie kennen die strategischen Karten nicht und nicht die Ränkespiele der Heerführer - sie wissen nur, was man ihnen befohlen hat und müssen damit in dieser Situation klarkommen. Trotz der verlagsseitigen Einordung in die Breiten- und Völkerfantasy haben wir uns weit eher am Genre des Antikriegsfilmes als an der klassischen Fantasy orientiert und bewusst auch auf dessen Erzählweise eingelassen.
    Um mehr zu den Hintergründen zu erfahren, hätten wir uns wesentlich weiter von den Protagonisten entfernen müssen - entweder mit einem allwissenden Erzähler, oder aber mit einem weiteren Erzählstrang (eher noch mit zweien, denn das Prinzip des Beleuchtens aus beiden Perspektiven war grundsätzlich der Kerngedanke) - und mit 4 Hauptsträngen und einigen Nebenschauplätzen waren wir da schon ausführlich genug. Es gab ja auf der anderen Seite auch genug Stimmen, denen das und die resultierenden Perspektivwechsel schon viel zu viel waren. Alle Stimmen zusammengenommen haben wir wohl einen guten Mittelwert gefunden.
    Also haben wir uns ganz bewusst auf die sehr reduzierte Perspektive und den sehr engen Zeitrahmen beschränkt, um das "versus" anhand des Fußvolkes zu erzählen (und nicht gleich unser ganzes Pulver am Anfang zu verschießen. ;) ). Wir sind beide Freunde der "kleinen Geschichten" innerhalb der großen - und über die großen Feldherren und Hintergründe schreibt für gewöhnlich jeder. Das langweilt uns persönlich als Leser eher (wir sind beide tatsächlich nicht sonderlich große Fans vom Herrn der Ringe), weshalb wir das auch nicht schreiben wollten.


    Wie gesagt - es war ein kalkuliertes Risiko, das die Leser von Anfang an polarisieren würde. Aus unserer Sicht scheint es aber aufgegangen. Und wohl auch aus der Sicht der Leser, wenn ich mir die Gesamtreaktionen und den Absatz des zweiten Bandes so ansehe.


    Das bedeutet allerdings nicht, dass es diese Hintergründe nicht gibt - und dass man nie etwas darüber erfahren wird. Dafür sind ja auch Band 2 und letztendlich 3 (an dem wir gerade schreiben) da. ;) Und da gibt's dann auch etwas mehr Zeit und Raum (auch im geografischen Sinne) für Hintergründe.


    Das oben genannte gilt auch für die Karten. Gerade die Übersichtskarte ist eine, die das eingegrenzte Wissen der Protagonisten zeigt. Wir haben bewusst keinen Ort eingezeichnet, der nicht erwähnt wird, und - ja, richtig, ein paar weggelassen, die zwar vorkommen, von deren genauer Lage aber von den Protagonisten niemand wirklich eine Ahnung hat. Krendar zu Beispiel könnte dir auf der Karte nur mit einem große, groben Kreis zeigen, wo vermutlich das Gebiet seines Heimatstammes liegt (dafür könnte er dir auf einer Nahbereichskarte um sein Heimatdorf vermutlich jeden Baum einzeichnen) und Glond zum Beispiel ist in Derok geboren. Er kennt sich auf der Stadtkarte aus, aber darüber hinaus nicht mehr als ein, zwei Tagesreisen. Wo der Pass lag, an dem seine Schicksalsstunde stattfand, wüsste er nicht genau - und es spielt innerhalb der Geschichte auch keine Rolle. Deshalb hat er auch bewusst keinen echten Namen bekommen. Dafür ist er keiner der Seiten wichtig genug.


    Aber ja: Die Karten werden detaillierter. Schrittweise.
    Falls es beruhigt: die ganze Region war über 10 Jahre Handlungsort einer von mir geleiteten RPG-Kampagne (die allerdings rund 400 Jahre später spielte. Man könnte sagen ihr lest das Prequel zu meiner Kampagne. Zumindest geht es meinen Spielern von damals so. *g*). Ich könnte sie vermutlich beinahe beliebig tief mit Details ausstatten.
    Dennoch danke für den Hinweis - vielleicht schaffen wir es, der Karte noch mehr Zeit einzuräumen. So etwas entsteht normalerweise von Verlagsseite irgendwann zwischen den einzelnen Lektoratsläufen und der Druckfahnenkorrektur und mehr als ein, zwei Durchläufe sind dafür (vermutlich auch finanziell) nicht geplant. Insofern ist dort natürlich auch noch das eine oder andere an Optimierungspotenzial vorhanden. Wenn wir mal die Bedeutung von Markus Heitz oder gar George Martin erreichen, dann können wir da sicher auch noch ein wenig verhandeln. ;)

  • Lieber Tom,


    wow, danke für deine ausführliche Reaktion 8) Das Buch hat von meiner Seite 3,5 Punkte verdient, im Großen Literaturschock-Bücherforum und bei Literaturschock.de hat es auch diese Bewertung bekommen. Leider ist das bei Amazon und LovelyBooks nicht möglich.



    Eine Frage stellt sich mir aber: Die über weite Strecken falschen Namen. Kannst du mir ein Beispiel geben? (Gern auch per PN) Ist nämlich bisher niemandem aufgefallen. Auch uns nicht - aber da hast du Recht - das ist ein wenig Lektoratsfrage.


    An einer Stelle war es am heftigsten, da gleich einige Male der falsche Name verwendet wurde, so daß ich nochmal zurückgeblättert habe, ob ich irgendwas falsch verstanden hatte. Ich schau mal, daß ich die Stelle wieder finde (im eBook ist das nicht so einfach :-[) und geb dir dann per PN Bescheid. Wenn ich jetzt richtig dran bin, dann war es immer die Verwechslung von Gorotak und Ragroth (meiner heimlichen Lieblingsfigur, wie kann man Ragroth nur mit dem Ohrensammler verwechseln :D). Positiv kann ich hervorherben, daß ich mich sonst an keine Schreibfehler erinnern kann, das ist leider auch nicht immer selbstverständlich.



    Dass wir weitgehend auf Rückblenden und Hintergrundinformationen verzichtet haben, war eine bewusste Entscheidung - ebenso wie das direkte Hineinwerfen in die Geschichte und das damit verbundene, planlos und zufällig erscheinende Chaos der Kriegswirren am Anfang.


    Ja, das kann ich nachvollziehen. Das war von mir auch eine Art Wink mit dem Zaunpfahl, daß in den Fortsetzungen vielleicht noch etwas mehr Hintergrundinformation kommt, und wie ich deiner Antwort herauslesen kann, ist das ja der Fall ;D Und es ist ja auch positiv, daß ich mir mehr Infos wünsche, das bedeutet, daß mich die Geschichte interessiert.


    Argh, die Karten habe ich ganz vergessen zu erwähnen: Karten finde ich immer sehr gut, um sich zu orientieren. Mich hat die weniger detaillierte Umgebungskarte von Derok weniger gestört, da im ersten Band sich alles in Derok abspielt, daher passte das für mich. Und die Karte von Derok selbst ist richtig gut gelungen, da hier gleich erkenntlich ist, welche Teile zuerst von den Orks erobert wurden.

    Ich habe noch eine Frage zum zweiten Teil: er schließt ziemlich nahtlos an den ersten Band an, oder? Und kommen die Menschen des ersten Bandes auch wieder vor?

  • 3,5? Soso. Ich runde da immer kaufmännisch. ;D
    Nein, passt auf jeden Fall. Ich mag die Rezension und ich gebe auf den Inhalt ohnhin mehr als auf die Punktewertung.


    Auf die Namensverwechselung bin ich aber jetzt wirklich gespannt (ich hab nur eine gefunden gehabt - da stand mal irgendwo Drangog statt Gorotak (Weil Gorotak in frühen Manuskriptseiten noch Drangog hieß. *g*). eine Ragroth-gorotak-Verwechslung ist mir nicht aufgefallen.
    Gibt im neuen Manuskript übrigens auch so eine Sache - die ich bei der Fahnenkorrektur übrigens gemeldet hatte, die aber vergessen wurde. Nix wichtiges - aber es steht ein oder dreimal der Ortsname Venderport da, wo es Vyndtport heißen müsste (prinzipiell ist das nicht mal falsch - der Ort heißt 400 Jahre später auch Venderport. Aber eben nicht zu der Zeit. *g*).


    Generell finde ich es aber spannend zu lesen, wer für wen die Lieblingsfigur ist bzw. in Band 1 war.
    Die Meinungen klaffen da so weit auseinander. Für die einen Sekesh, für die anderen Axt. Kaern kommt genauso vor wie Ragroth, mal ist es Glond oder Krendar - andere finden gerade die beiden blass und uninteressant. Es gab Wortmeldungen für Thalus und Dvergat, Modrath und Dudaki hatten auch Stimmen.
    Letztendlich haben wir's wohl richtig gemacht - es gab nur sehr wenige, für die gar niemand dabei war. *g*


    Also was ich zu Band 2 schon verraten kann:
    Er setzt rund 14 Tage nach dem Fall von Derok ein, schließt also ziemlich direkt an, ja.
    In der letzten Szene von Band 1 haben sich ja zwei Leute in ein Boot gesetzt. Und da geht es weiter. Insofern haben wir ja schon mal einen der Menschen aus dem 1. Band wieder dabei - und da die beiden sich ja an jener Stelle auf der Suche nach den übrigen gemacht haben, wäre es möglich, auch noch weiteren zu begegnen.
    Und für mehr Infos zu Band 2 machen wir ja die Leserunde, oder? ;)


  • Generell finde ich es aber spannend zu lesen, wer für wen die Lieblingsfigur ist bzw. in Band 1 war.
    Die Meinungen klaffen da so weit auseinander. Für die einen Sekesh, für die anderen Axt. Kaern kommt genauso vor wie Ragroth, mal ist es Glond oder Krendar - andere finden gerade die beiden blass und uninteressant. Es gab Wortmeldungen für Thalus und Dvergat, Modrath und Dudaki hatten auch Stimmen.
    Letztendlich haben wir's wohl richtig gemacht - es gab nur sehr wenige, für die gar niemand dabei war. *g*


    Glond und Krendar fand ich nicht blass, sondern beides interessante Charaktere mit einer noch interessanteren Entwicklung - und vorallem einem spannenden Potential in den Fortsetzungen.



    In der letzten Szene von Band 1 haben sich ja zwei Leute in ein Boot gesetzt. Und da geht es weiter. Insofern haben wir ja schon mal einen der Menschen aus dem 1. Band wieder dabei - und da die beiden sich ja an jener Stelle auf der Suche nach den übrigen gemacht haben, wäre es möglich, auch noch weiteren zu begegnen.


    Yeah :jakka:



    Und für mehr Infos zu Band 2 machen wir ja die Leserunde, oder? ;)


    Ich freue mich schon.

  • Zitat

    Das Buch hat von meiner Seite 3,5 Punkte verdient, im Großen Literaturschock-Bücherforum und bei Literaturschock.de hat es auch diese Bewertung bekommen. Leider ist das bei Amazon und LovelyBooks nicht möglich.


    Magst Du Deine Rezi verlinken, Odenwaldcollies? Ich würde sie gerne lesen :)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL