01 - Anfang bis Seite 49 (Kapitel 1-4)

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  • :o Wir fallen ja richtig wieder mitten rein in die Geschichte! Für uns ist das nicht so schlimm, aber wenn der dritte Teil ein wenig zurück liegt würde mir hier eine Mini-Einleitung fehlen. Dies liegt aber sich an der vom Verlag verlangten Trennung oder?


    Endlich passiert mal etwas in Richtung "Aufklärung". Aber das Vorgehen von Elaine erscheint mir sehr extrem und stark von Emotionen geleitet. Unglaublich dass sie vor versammelt Mannschaft einen der beiden Täter zu Boden schlägt :o Darf sie das? Ist das in diesem Militär erlaubt?
    Auch ihr Umgang mit Chief Prent ist heftig. Diese drei Menschen hat sie damit ziemlich an den Pranger gestellt. Das empfinde ich reichlich eigenartig und sehr vorschnell gehandelt.


    Vals Auftritt fand ich toll. Endlich entwickelt sich jemand von Schwarz zu Weiß. Ellie hat dies ja auch schon teilweise vollzogen, jedoch finde ich es bei Val nun wesentlich deutlicher, da sie viel weiter auf "der dunklen Seite" (Man merkt dass derzeit wieder Star Wars im Fernsehen läuft ;D) stand.


    Nun hoffe ich dass Danny bald mal wieder auf die Beine kommt. Und ich erwarte in diesem Teil die finale Aufklärung wer/was die Gambler sind, wo sie herkommen und wie diese Mutation zustande kam. In meinem Kopf gibt es schon die wildesten Theorie inkl. Verknüpfungen zwischen Hewitts und Gamblern (es wurde immernoch noch kein Gambler angegriffen ;))


    Admiral Jennings ist meiner Vermutung nach ein Gambler!
    Falls nicht ist er zumindest stark in die ganze Entwicklung mit den Gamblern verwickelt.

  • Auch wenn ich stark vermute, dass Rhea Elaines Verhalten wieder aufs Heftigste kritisieren wird, fand ich ihre Reaktion in dieser Situation ihrer Persönlichkeit angemessen - natürlich (wie du auch sagst) sehr emotional und impulsiv, aber dennoch authentisch. Elaine hat ja aus ihrem Herzen noch nie eine Mördergrube gemacht, und so sollte auch das Zeichen, das sie mit ihrem Verhalten gesetzt hat, etwas Spontanes sein, das unmittelbar ihren Gefühlen entspringt. Ob so etwas in dem Militär der Zukunft erlaubt ist oder nicht, ist sicherlich eine knifflige Frage. Gewiss - um Rheas Einwand vorwegzunehmen - ist Elaines Handeln vor versammelter Mannschaft alles andere als von militärischer Disziplin und Professionalität geprägt. Ich wollte aber in meiner Gambler-Geschichte keine knallharten Navy Seals-Ledernacken, die bereits zum Frühstück einen Felsbrocken vertilgen, um so richtig in Fahrt zu kommen. Der menschliche Faktor (um es mal so zu nennen), der sich z.B. in Emotionen oder auch persönlichen Irrationalitäten ausdrückt, sollte auch im Militär meiner Gambler-Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Gerade Elaine sollte davon nicht ausgenommen sein. Außerdem (was vielleicht auch nicht ohne Bedeutung ist) steht die Menschheit ja nicht bereits seit Jahrzehnten in einem unerbittlichen Krieg gegen irgendwelche Aliens, der den Charakter der Soldaten und ihrer Vorgesetzten geprägt und noch zusätzlich auf Disziplin, Gehorsam und militärische Strenge getrimmt hätte. Der nächste Einsatz auf Leben und Tod war für diese Soldaten bisher stets nur ein hypothetischer.


    Stimmt, eine kurze Einleitung wäre vielleicht nicht schlecht gewesen. Allerdings ist der Verlag davon ausgegangen, dass die Leser beim ersten Band einsteigen und sich dann bis zum vierten durchbaggern, so dass alle bereits wissen, was bis dahin passiert ist. Und da die Geschichte ja auf einen Rutsch (und nicht zeitverzögert, z.B. alle drei Monate ein weiterer Band) auf den Markt gekommen ist, konnte man auch sofort den nächsten Band kaufen, wenn man wollte, so dass man nicht groß aus der Story rausgekommen ist.

  • Hm, wie kann man denn aber davon ausgehen das alle Leser Band 1 - 4 direkt hinterienander lesen !?
    Ich finde es mal gruundsätzlich nicht okay, Bücher zu machen die nicht "irgendwie eigenständig" sind... Also, klar gibt es bei Mehrteilern und Serien etwas, was man verpasst, wenn man nicht nach Reihenfolge liest. Aber man KÖNNTE auch Band 24 lesen und hätte eine "komplette geshcichte" (wenn eben auch nur "Teil 24 der Rahmenhandlung")
    Also, das passiert natürlich öfter, das es eben nicht so ist, da ist der Gambler Zyklus in "guter Gesellschaft". Aber okay finde ich es trotzdem nicht >:(


    Und hier fällt man ja direkt in die Geschichte rein. Es gibt ja auch keine Rückblenden oder Erklärungen (warum auch, war ja Band 4 eigentlich die zweite Häfte von "Band 2" ... *argh*).
    Bei solchen Büchern müßte dann zumindest ganz klar draufstehen das sie so aufgebaut sind...


    Na ja, zum Glück betrifft uns das ja nicht, da wir "brav" Band 1- 4 in Reihe lesen ;)



    Auch ihr Umgang mit Chief Prent ist heftig. Diese drei Menschen hat sie damit ziemlich an den Pranger gestellt. Das empfinde ich reichlich eigenartig und sehr vorschnell gehandelt.


    Ja, ich schließe mich da an: "seltsam" finde ich das.
    Susanne, da mußt Du mit "Kritik an Elaine" nicht erst auf Rhea warten ;)
    Aber Elaine ist für mich nicht wirklich logisch... Die macht einfach zu viele Fehler, verhält sich zu oft unprofessionell. Finde ich für jemanden in so einer hohen Position unprofessionell.
    Also, klar haben auch Menschen in Führungspositionen Gefühle... und die dürfen auch durchaus mal zutage treten, alles andere wäre ja unmenschlich. Aber etwas mehr sollte sie sich da schon in der Gewalt haben.


    Das sie John Raff eine klebt, geht gar nicht... Ist schon toll, andere wegen Gewalt zu beschimpfen und dann selber zuzuhauen.
    Mal davon angesehen wie demütigend das in der ganzen Situation für John ist.
    ... noch dazu das ganze dann vorher als "ein Zeichen setzen" zu durchdenken.


    Das sie die beiden vor der versammelten Mannschaft anklagt finde ich ja noch okay... Und dann hätte sie John einfach nur zur Ruhe bringen und wegschaffen lassen sollen. Ihm da noch sätzelang eine Plattform zu geben - super !!!


    Soweit jetzt erst mal, zum Rest des Abschnitts dann morgen was.

  • Tja, das mit den Zyklen und Mehrteilern ist schon ein kleines Problem. Ich habe es mir als Leser angewöhnt, bei Mehrteilern immer bei Band eins zu beginnen, weil ja die Rahmenhandlung doch schon kontinuierlich aufgebaut wird und ich mich selbst um meinen Spaß bringen würde, wenn ich irgendwo mittendrin bei Band 17 oder so einsteigen würde. Von daher nerven mich auch seitenlange Zusammenfassungen der Handlung am Beginn eines neuen Bandes eines umfangreichen Mehrteilers, und ich überspringe sie eigentlich immer. Hinzu kommt, dass ich immer erst warte (wenn es möglich ist und sich die Veröffentlichungen nicht, wie z.B. bei Robert Jordans "Rad der Zeit", über gefühlte zehntausend Bände und Realjahre erstrecken), bis ein Mehrteiler komplett auf dem Markt ist, bevor ich mit dem Lesen beginne, damit ich schnell mit den nächsten Bänden weiterlesen kann und nicht groß aus der Geschichte rauskomme. Da hatte ich vor vielen Jahren ein Lese-Erlebnis, das mich so geärgert hat, dass ich es danach nur noch so gehandhabt habe. Irgendein amerikanischer SF-Autor, dessen Übersetzungen damals bei Heyne erschienen waren, hatte eine SF-Trilogie über eine außerirdische Invasion der Erde zu schreiben begonnen. Nach den ersten beiden Bänden dieser Trilogie (die etwa im Abstand von einem Jahr bei Heyne veröffentlicht wurden und die ich damals brav sofort nach Erscheinen gekauft und gelesen hatte - und wirklich nett fand), hat dieser Autor offenbar gemerkt, dass er mit seinem ursprünglichen Konzept hinten und vorne nicht zurecht kam, seine bis dahin geschriebene Geschichte in den Müll geworfen und von vorne angefangen - mit dem Ergebnis, dass es niemals einen abschließenden dritten Band der Trilogie gegeben hat und ich das Gefühl hatte, mein Geld zum Fenster hinausgeworfen zu haben. Na ja, aus Schaden wird man klug.

  • Susanne, ja, und das ist wahrscheinlich das, was die Buchverlage so gerne haben: schön brav eines nach dem anderen lesen >:(


    Viele Serien oder Mehrtziele haben das sehr schön gelöst, mit kleinen Sätzen die immer mal eingestreut sind und durch die man sich dann zurechtfindet. Auch hilfreich wenn man zwischen den Bänden etwas Zeit verstreichen läßt.


    Wobei ich ein vorangestelltes Kapitel mit einer Zusammenfassung auch nicht schlecht finde... und wenn man noch weiß was im Vorgängerband passierte, kann man ja drüberwegblättern.


    Nun denn, ich wurschtele mich da (notgedrungen) durch (durch den "Mehrteilerdschungel" des Bücherangebotes) und ärgere mich bei Bedarf halt ;) Gibt ja auch Schlimmeres... 8)

  • Zum Thema Elaine und vor versammelter Mannschaft etwas machen:
    Vielleicht ist das in diese Zukunftsversion auch einfach so üblich? So wenig sich dies heute gehört könnte es da zu 100% normal sein.
    Früher hätte man die Hände über den Kopf zusammen geschlagen wenn man Zukunftsversionen gelesen hätte in denen so wenig religiöser Unterricht stattfindet wie es heutzutage der Fall ist. :)


    Mir ging es bei der Anmerkung zum Thema Einleitung eher um Leute die ein wenig Zeit zwischen den Bände vergehen lassen. Ich wusste auch nicht, dass alle 4 gleichzeitig erschienen sind. Das lässt die Verlagsentscheidung es auf 4 Bände zu verteilen noch eigenartig auf mich wirken. ???


    Mitten in einer Reihe einzusteigen würde ich allerdings als sehr komisch empfinden. :)

  • Phy: Ja, den Gedanken mit dem Militär der Zukunft, das sich in einigen Punkten von dem der Gegenwart unterscheidet, habe ich in den letzten Wochen auch einige Male gehabt. Natürlich - ich hatte das ja ganz am Anfang mal gesagt - bin ich in Militärfragen kein Experte und habe hierbei den Rat einiger bundeswehrerfahrener Männer eingeholt (die meinten, eigentlich wäre das Militärambiente in der Geschichte im Großen und Ganzen ganz gut wiedergegeben). Von daher hat mich - ich gebe es zu - Rheas unerbittliche Kritik, gerade was das Militärische angeht, ein wenig schockiert, und ich wünschte, ich hätte mir bei der Konzeption sie statt die waschlappigen Kerle als militärische Beraterin geholt. Unabhängig davon denke ich aber auch, dass es gar nicht unbedingt nötig ist, das Militär der Zukunft in allen winzigen Details mit demjenigen der Gegenwart zu vergleichen, da zwischen beiden ja doch einige hundert Jahre liegen und sowohl im militärischen Umgangston als auch im Führungsstil durchaus ein gewisser Wandel eingetreten sein mag. Vielleicht ist es nicht so sehr die Frage, ob etwas in diesem Bereich im Vergleich zur Gegenwart schlechter oder inkompetenter erscheint, sondern dass es einfach nur anders ist. In diesem Lichte mag (ganz, ganz vielleicht) auch eure schonungslose Kritik an Elaine eine gewisse Relativierung finden. Rhea, bitte sei gnädig! :'(

  • Hm, in dem Falle würde ich dann eben das "Militär an sich" kritisieren...


    Klar kann es sein, das es in hundert Jahren alles anders ist. Aber letztlich können wir das was passiert ja nur an dem messen was wir kennen.


    Und natürlich kann ein SF - Autor sich seine Zukunftswelt in seinem Buch so zusammenbasteln wie er das möchte... Ebenso können aber Leser das dann "gut" oder eben "nicht gut" finden.

  • Oh Susanne, jetzt kann ich Dich, glaube ich, mal positiv enttäuschen. Zum ersten Mal gefällt mir Elain. Dieser Schlag war eine bewußte Demütigung und er war ein Zeichen, dass jeder sofort verstanden hat, gerade weil es eine Ausnahme war. Es war ein Schock, der aber notwendig war. hier konnte sie die Schuldigen vor versammelter Mannschaft angreifen, sie mußte es sogar tun, denn es war wichtig allen anderen genau ihre Position zu zeigen und da der Admiral dabei war, können alle davon ausgehen, dass dies seine Billigung hat - also auch er diese Position bezieht. Da die beiden aus dem Militär ausscheiden werden und der Chief mindestens degradiert, wenn nicht auch rausgeschmissen wird, ist hier nicht die Gefahr, den Respekt der Untergebenen zu verlieren. Sie SOLLEN den Respekt ALLER verlieren!
    Am besten fand ich ihre Aussage, dass die beiden wieder fliegen werden und zwar mit Thad. Dafür hätte ich sie küssen können!!! Tolle Entscheidung, sicher nicht streng nach militärischen Regeln, aber absolut richtig! (Bist Du jetzt enttäuscht von mir? ;D )
    Beim Admiral bin ich mir sicher, dass er einen Verwandten hat, der Gambler ist. Ich denke nicht, dass er selbst ein Gambler ist, aber es wäre möglich. Allerdings wäre es doch verwunderlich, dass er in der Armee ist und es wäre schon Zeit für ein Coming out in dieser Situation. Deshalb wohl eher ein Sohn? Ich glaube, deshalb schaut er auch so intensiv auf Mady, da er sieht, dass sie sich wirklich in einen Gambler verliebt hat, das ist eine sehr Hoffnung gebende Entwicklung.
    Vals Entwicklung hat mir auch gut gefallen, obwohl es nicht so ganz mit ihrem sonstigen Auftreten zusammen passt. Sicher, sie erklärt einige Situationen und die Frage, die Ehrlosigkeit der Angreifer als Umschlagspunkt zu sehen ist mir etwas zu wenig, denn da ist ja noch ihre Schwärmerei für Thad. Sie war vorher zu dämlich und arrogant, als dass ich jetzt die ERklärung so glauben würde, da verstehe ich Mady. Ich denke aber, dass sie im Roman ihre Wandlung vollzogen hat.


  • Am besten fand ich ihre Aussage, dass die beiden wieder fliegen werden und zwar mit Thad. Dafür hätte ich sie küssen können!!! Tolle Entscheidung, sicher nicht streng nach militärischen Regeln, aber absolut richtig!


    Was das militärische angeht kann ich dazu nichts sagen, aber mir hat das auch sehr gut gefallen und es stimmt eben auch wirklich: warum sollte jetzt jemand anders für sie den Kopf hinhalten ?!
    Diese beiden und Thad haben sich einen Kampf in erster Reihe redlich verdient... >:D


    Schade nur, das auch Alexander (? das war der andere "nette", oder ?) mitfliegen muß und ein "Nachrücker".


    Das ist ja nach wie vor etwas was mir gar nicht in den Kopf will: warum sie Danny nicht fliegen lassen wollen, Und sei es nur mit der Hoffnung das die Hewitts ihn kriegen.
    Thad will auf jeden Fall rumreich in den Kampf ziehen... bzw: will er das überhaupt ? Oder geht es ihm eben nur darum die "Nr. 1" (der beste Flieger, der der die Joker steuern darf) zu sein ? Den ganzen Rest blendet er scheinbar einfach aus !?


    Ja, aber wie das dann gehen soll, sie erst noch mal Fliegen zu lassen und dann erst "rauszuwerfen" !? Bzw sie schon mit dem Wissen das sie "raus sind" fliegen zu lassen !? ???


    Was Val angeht, geht es mir so wie Rhea - das ging mir jetzt zu schnell und zu tiefgreifend.
    Obwohl ihre Erklärung (ihre letzten Sätze) ja durchaus Sinn machen.


    Ich habe zwischendurch sogar schon mal überlegt ob der Admiral gar mit Danny verwandt ist... :-\
    Auf jeden Fall hat er irgendwelche "persönlicheren Beziehungen" zu den Gamblern, da stimme ich Euch zu.
    Es fehlt ja noch die Erklärung was Dannys Mutter so schlimmmes auf der Erde wiederfahren ist, vielleicht gibt es da einen Zusammenhang mit dem Admiral.
    Auch das Danny ein Einzelkind (und somit ja wohl eine Gambler- Ausnahme) ist, ist hier vielleicht ein Indiz, das es eben noch ein Geheimnis "rund ums Kind" gibt !?

  • Zu Val:


    Vielleicht kann man sich das so erklären, dass sie die ganze Zeit vehement ihre Meinung/Ansicht vertritt. Langsam sickert in ihr Bewusstsein jedoch wie falsch das ist. Sie will sich das nicht eingestehen (man stellt ja ungern fest dass man ziemlich auf dem Holzweg war) und vertritt deswegen ihre Meinung noch radikaler (auch um es sich selbst zu beweisen). Letztlich bröckelt ihre Überzeugung aber immer mehr und sie versucht auch sich selbst immer wieder davon zu überzeugen ohne dass sie es richtig merkt. Aber irgendwann macht es *klick* und sie kann sich frei machen von ihrer vorherigen Einstellung und hört auf sich selbst zu belügen. Dieses *klick* kam bei ihr wohl als Ellie sie aus dem Hangar geworfen hat.

  • Phy: Ich stimme dir in Bezug auf Val zu hundert Prozent zu. Das sind exakt die Gedanken, die ich mir zu ihr gemacht hatte.


    Rhea: :'( (das sind Tränen der Rührung!)


    smyrill: Alexander war der andere Nette, das ist richtig. Aber da Val ja jetzt auch zu den Netten gehört, kann ich Alexander ruhig um die Ecke bringen, es ist ja nun genug Ersatz da. ;D


    Zu Thad und seinen bizarren Gedankengängen halte ich mich jetzt mal besser zurück, sonst verliere ich mich sofort wieder in zehnseitigen Monologen (die ihr wahrscheinlich eh schon nicht mehr hören könnt!).


    Eure Spekulationen zum Admiral finde ich äußerst interessant.


  • Phy: Ich stimme dir in Bezug auf Val zu hundert Prozent zu. Das sind exakt die Gedanken, die ich mir zu ihr gemacht hatte.


    behauptet hat sie aber, dass es klick gemacht hat, als die beiden unehrenhaft zugeschlagen haben. Vielleicht waren es ja zwei Klicks? Wer will schon auf der Seite der Feiglinge stehen. Wie gesagt fehlt mir nur wie sie nun zu Thad steht.


    Rhea: :'( (das sind Tränen der Rührung!)


    :D

    smyrill: Alexander war der andere Nette, das ist richtig. Aber da Val ja jetzt auch zu den Netten gehört, kann ich Alexander ruhig um die Ecke bringen, es ist ja nun genug Ersatz da. ;D


    Ich finde es andersherum schlimmer, es muss ja bei Thad aufgefüllt werden und wer soll da bitte hin? Der Chief? ;D
    Ich hatte auf Val gehofft, da macht die einen Schwenk! (Owohl, da Danny nicht fliegt, hat sie ja nun keine Probleme mehr. Durch seinen Krankenhausaufenthalt braucht sie ja auch nicht mehr raus. Da würde ich dann auch nicht mehr zu Thad wollen ;D )

    Zu Thad und seinen bizarren Gedankengängen halte ich mich jetzt mal besser zurück, sonst verliere ich mich sofort wieder in zehnseitigen Monologen (die ihr wahrscheinlich eh schon nicht mehr hören könnt!).


    Hehe, kann ich Dir nachfühlen, ich krieg dann auch immer nen Stopper, wenn ich mich in der Diskussion verrenne. bin nur nicht immer so klug alleine aufzuhören. :) Ne, mal ehrlich, ohne Deine Kommentare hätten wir ja völlig planlos vor diesem menschlichen Chaos gestanden.


  • Alexander war der andere Nette, das ist richtig. Aber da Val ja jetzt auch zu den Netten gehört, kann ich Alexander ruhig um die Ecke bringen, es ist ja nun genug Ersatz da. ;D


    :o :o :o


    Ich finde ja, es dürfen dann jetzt auch mal ein paar von den "Unnetten" dran gleuben... die würden wir viel weniger vermissen !


    Im Zweifelwürde ich nach wie vor aber lieber Val als einen der "schon länger Netten" opfern >:D

  • Dazu kennen wir aber zu wenig unnette Kanoniere, also ist es schwer, die nun aus dem Hut zu zaubern, oder Susanne? Wartest Du mit dem letzten Angriff bis Danny gesund ist? Oder kommt Danny endlich auf seine Erkenntnis des Bildes zurück? Er hat es als schön empfunden. Vermutlich gibt es eine andere Lösung als den Kampf - oder ist Endgame an Endors Game orientiert?

  • Hm, der Kampf gegen die Hewitts ist aber irgendwie nicht der Kern der Sache, oder ?


    Och, unnette Kanoniere hätten wir ja noch ein paar...
    Sowieso trifft es ja "die Besatzung der Ace" von der wir nur einen (neu zu besetzenden) nicht kennen... Und die Joker geht ja mit komplett neuer Mannnschaft zum Angriff - von denen kennen wir nur den vorherigen Ace-Piloten (der ja jetzt wohl nachrückt ?)
    Und die Ace übernimmt den Platz der Joker, nehme ich an, die Joker steht dann in zweiter Reihe ?!


    Aber vielleicht warten die Hewitts ja auch bis Danny aufgewacht ist ...

  • Rhea: Es würde mich freuen, wenn mein endloses Gesabbel über Thads kranke Psyche euch beim Lesen irgendwie geholfen hätte. Thad ist sicherlich ein so extremer (und für normaldenkende und -empfindende Menschen nur schwer verstehbarer) Charakter, dass ich vielleicht beim Verlag anregen sollte, den Büchern einen Anhang über psychiatrische Störungen (oder unsere Diskussion aus dieser Leserunde) beizufügen. Das würde Thad bei den Lesern zwar nicht unbedingt sympathischer machen, ihnen aber vielleicht das Einfühlen in sein Denken und Handeln ein wenig erleichtern.


    Wenn ich mich bei der Auflösung der Hewitt-Frage an Orson Scott Card und dem guten Ender orientiert hätte, würde das ja den Kampf bis zum letzten Schleimbatzen bedeuten und ebenfalls auf einen Genozid hinauslaufen. Es wäre gewiss schön, wenn es noch eine andere Alternative geben würde, zumal die Motivation und das Ziel der Hewitts ja noch komplett im Dunkeln liegen (übrigens kann ich an dieser Stelle schon mal verraten, dass der Admiral ein als Mensch getarnter Riesen-Hewitt ist, der der eigentlichen Invasionsarmee vorausgeschickt worden ist, um die Lage zu erkunden und wichtige militärische Stellen zu infiltrieren :o ).

  • Susanne, ich glaube, das auch ein Hinweis darauf, das Thad hier eine große Rolle spielt schon helfen würde.
    Wenn man die Klappentexte liest, glaubt man ja es geht um den Angriff der Hewitts... und das stimmt so ja im Grunde gar nicht.


    Wobei ich das Buch wohl eher nicht gelesen hätte wenn ich gewußt hätte das es um Rassismus geht - ich habe mich in meiner Schulzeit und die Jahre danach sehr eingehend mit "sowas" beschäftigt (also, über das hinaus was es in der Schule zu lernen gab) und brauche sowas mittlerweile aber gar nich tmehr, weil ich es einfach so unfassbar finde... und mich das wirklich runterzieht.