06 - Kapitel 31 bis Ende (Seite 385 bis Ende)

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  • Hallo :winken:


    Ich musste heute einfach weiterlesen, weil ich ein wenig Zeit hatte und ich wissen wollte, was nun wirklich passiert ist mit Ellen!
    Jetzt bin ich also durch und wirklich ein bisschen traurig. Ich hätte gerne noch weiter gelesen; die Geschichte hatte mich wirklich gefesselt. :)


    Lady Ellen lebte also tatsächlich noch! Eigentlich ist das alles furchtbar traurig! So viel Leid und Kummer, der eigentlich unnötig gewesen ist. Ich glaube, Lady Ellen muss sehr krank gewesen sein. Das sieht man natürlich schon darin, was sie ihrer Tochter angetan hat, aber auch ihr Verhalten nach ihrem vorgetäuschten Tod spricht für sich. :(
    Vielleicht hätte man ihr helfen können, wenn ihr Zustand rechtzeitig erkannt worden wäre?! Ich bin kein Arzt und weiß auch nicht, wie weit die Medizin damals war, aber irgendetwas hätte passieren müssen. Tilly Burke war aber selbst verwirrt und konnte nichts machen, und Nora hat wohl auch geschwiegen wegen ihrer Oma und wahrscheinlich auch, weil sie Angst um ihre Stelle hatte.


    Wie wird Emily das alles nun verkraften? Ich finde es traurig, dass sie sich nach dieser ganzen schlimmen Geschichte nun auch noch von Charlotte verabschieden musste. Sie hatte Charlotte doch liebgewonnen, und nun verliert sie wieder einen geliebten Menschen. Sie tut mir leid.


    Bei Emilys Vater bin ich mir unsicher, was ich von ihm halten soll. Mal mochte ich ihn gar nicht, dann wieder konnte ich ihn verstehen. Er selbst hat es ja auch nicht gerade leicht gehabt. Bleibt Vater und Tochter nur zu wünschen, dass sie in Italien wieder zueinanderfinden und ein neues und glückliches Leben beginnen können.


    Das wünsche ich auch Charlotte und Tom. Die Zeichen stehen ja gut dafür, wobei mir dann schon wieder Emma leidtut, denn auch sie scheint sich Hoffnungen auf Tom zu machen.


    Das Buch hat mir auf jeden Fall richtig gut gefallen! Ich denke, ich werde mir ganz bald "Die Sprache der Schatten" und "Das Leonardo-Papier" zulegen, denn die beiden Bücher habe ich noch nicht gelesen. :lesen:

  • Ellen hat also tatsächlich noch gelebt.
    Da Emily ihre Mutter sehr geliebt hat und immer weinte, wenn diese unterwegs war, wollte Ellen mit ihrem Mann nicht verreisen.
    Das war eigentlich der Auslöser allen Übels, da Ellen ihre Tochter über alles liebte, wollte sie sie natürlich nicht mehr alleine lassen und fing somit wahrscheinlich an, ihre das Pulver zu geben.
    Als ihr Mann dann durch Dr. Pearson dahinterkam und sie wegschicken wollte, täuschte sie eben ihren Tod vor.


    Klar, dass sie Emily dann so vermißt und sie zu sich holen wollte.
    Eine wirklich tragische Geschichte, die sie durch ein Mißverständnis doch noch in den Selbstmord getrieben hat.


    Ich wünsche Emily für die Zukunft alles Gute, sie tut mir sehr Leid, nach ihrer Mutter auch noch Charlotte zu verlieren. Ich hoffe aber, die beiden schaffen es, brieflich verbunden zu bleiben.


    Für Charlotte und Tom freue ich mich natürlich riesig, die beiden schwimmen einfach auf der selben Wellenlänge. Nur für Emma empfinde ich großes Mitleid, hat sie sich doch in Tom verliebt, was bestimmt nach dem Tod ihres Mannes nicht einfach war.


    LG Karin


  • Bei Emilys Vater bin ich mir unsicher, was ich von ihm halten soll. Mal mochte ich ihn gar nicht, dann wieder konnte ich ihn verstehen. Er selbst hat es ja auch nicht gerade leicht gehabt. Bleibt Vater und Tochter nur zu wünschen, dass sie in Italien wieder zueinanderfinden und ein neues und glückliches Leben beginnen können.


    Bei ihm war ich auch immer sehr zwiegespalten. Ich finde es aber gut, dass er mit Emily jetzt verreist und hoffe sehr, dass das die beiden jetzt zusammenschweißt und Sir Andrew erkennt, was er für eine liebe Tochter hat.



    Das Buch hat mir auf jeden Fall richtig gut gefallen! Ich denke, ich werde mir ganz bald "Die Sprache der Schatten" und "Das Leonardo-Papier" zulegen, denn die beiden Bücher habe ich noch nicht gelesen. :lesen:


    Dem kann ich nur zustimmen, ich fand das Buch auch ausgesprochen toll und ich werde mir diese beiden Bücher auf alle Fälle noch besorgen.


    LG Karin

  • Oh weh nun ist es passiert und der letzte Abschnitt ist gelesen…


    Mich hat das Ende des Buches mehr als nur überrascht, denn bis zuletzt wollte ich eigentlich nicht glauben, dass Lady Ellen wirklich noch gelebt hat. Ich bin wirklich glücklich mit dem Ende des Buches, denn eine zu sehr ins Mysteriöse gehende Auflösung hätte ich nicht gut gefunden. :daumen:


    Allerdings wirklich unglaublich, dass sie solange da rum spuckt, nur um sich dann zu erhängen, tztztz.


    Ich fand es auch schade, dass Charlotte und Emily nun getrennte Wege gehen müssen :'(, aber das ist wohl der beste Weg für alle, denn das Geheimnis ist ja nun mal gelüftet.


    Das offene Ende bezüglich Tom und Charlotte gefällt mir gut, denn so darf sich jeder seinen Teil selbst denken. Ich stelle mir natürlich vor wie die beiden zusammenkommen und sie nicht mehr als Gouvernante arbeiten muss. ;D


    Meine erste Leserunde hier hat mir jedenfalls total gut gefallen, ich hoffe es werden weitere folgen. Ab und zu gucke ich hier in den Thread bestimmt nochmal rein, denn ich mag ja gern wissen, was meine Mitleser noch so empfunden und gedacht haben…

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Das offene Ende bezüglich Tom und Charlotte gefällt mir gut, denn so darf sich jeder seinen Teil selbst denken. Ich stelle mir natürlich vor wie die beiden zusammenkommen und sie nicht mehr als Gouvernante arbeiten muss. ;D


    Ich mag es auch gerne, wenn man am Schluß noch selber weiterspekulieren kann und meine Wünsche gehen in die selbe Richtung wie die Deinen. :)


    LG Karin


  • Bei Emilys Vater bin ich mir unsicher, was ich von ihm halten soll. Mal mochte ich ihn gar nicht, dann wieder konnte ich ihn verstehen. Er selbst hat es ja auch nicht gerade leicht gehabt. Bleibt Vater und Tochter nur zu wünschen, dass sie in Italien wieder zueinanderfinden und ein neues und glückliches Leben beginnen können.


    Sir Andrew war mir im ganzen Buch nicht wirklich sympathisch und dabei wird es wohl auch bleiben. Ich hoffe nur, dass er sich von nun an besser um Emily kümmern wird.


    Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen, das Buch war große Klasse! Danke liebe Susanne für diesen Schatz in meinem Bücherregal. :danke:

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Eine wirklich tragische Geschichte, die sie durch ein Mißverständnis doch noch in den Selbstmord getrieben hat.


    Ja, das habe ich auch gedacht. Dieser Selbstmord war so unnötig, denn Emily wäre ja wiedergekommen!
    Aber ich finde, an ihrer Reaktion sieht man noch mal recht deutlich, wie krank Ellen wirklich war. :(

  • Hallo :winken:


    Ein nicht ganz überraschendes Ende und andererseits wieder doch ::) Es war also doch Lady Ellen. Sie hat ihren Tod nur vorgetäuscht, um dann heimlich weiterhin Emily zu besuchen. Sir Andrew hat wohl doch dem Arzt Glauben geschenkt, denn sonst hätte er ja Ellen nicht von Emily fernhalten wollen. Leider aber hat er Nora keinen plausiblen Grund dafür gesagt und somit hält sie weiterhin zu Lady Ellen, die sie ja auch nach wie vor für eine gute Mutter hält. Wenn Nora dem Arzt geglaubt hätte, wäre es für Emily vielleicht besser gewesen.
    Sir Andrew halte ich einfach für einen Mann seiner Zeit. Er hat seine Frau wohl geliebt, ist von ihr aber immer wieder zurückgewiesen worden. Zumindest wollte sie nicht an seinem gesellschaftlichem Leben teilnehmen. Somit war klar das sie sich entfremden. Erst als er befürchten musste, das Ellen hinter Emilys Krankheiten steckte, griff er ein. Um aber nicht ins Gerede zu kommen, musste alles mehr oder weniger heimlich geschehen. Ich hoffe sehr, dass er jetzt eine bessere Beziehung zu seiner Tochter aufbauen kann.
    Für Charlotte tut es mir leid, das sie sich nicht weiter um Emily kümmern kann. Aber auch ich hoffe, dass sie eine Zukunft mit Tom haben wird ;)

  • Und würdet ihr euch eine weitere Geschichte mit Charlotte und Tom wünschen?


    Ich irgendwie schon. ;D

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Und würdet ihr euch eine weitere Geschichte mit Charlotte und Tom wünschen?


    Ich irgendwie schon. ;D


    Ja, es wäre schon schön zu wissen, wie es mit den beiden weitergeht. :) Und vor allem, wäre es schön, wenn Charlotte auch wieder mit Emily zusammensein könnte.


    LG Karin

  • Was für ein Ende – mit den Wendungen hatte ich wirklich nicht gerechnet. Daß Lady Ellen nicht tot ist und Nora Bescheid wußte, hatte ich zwar für möglich gehalten, aber daß sie sich bei Tilly Burke versteckt hielt, darauf bin ich nicht gekommen. Und auch nicht, daß sich Emilys Mutter in ihrem Jugendzimmer aufhängt. Was für ein trauriges Schicksal, mir tut Lady Ellen leid, da ihr Krankheitsbild damals noch nicht bekannt und damit auch keine Behandlung möglich war. Aber ich hätte an Sir Andrews Stelle auch alles getan, um meine Tochter von ihrer Mutter zu trennen, aus Rücksicht auf Emilys Gesundheit. Aber für Lady Ellen war es natürlich furchtbar, daß ihr die Tochter weggenommen werden sollte, sie liebte ihre Tochter, allerdings war es eine krankmachende Liebe.


    Kein Wunder, daß Sir Andrew alle zum Stillschweigen verpflichtet hatte, es hätte ihm wohl kaum jemand geglaubt, wenn er gesagt hätte, was seine Frau getan hat. Vielleicht hätte er aber Dr. Pearson nicht des Hauses verweisen sollen, sondern wenigstens mit ihm besprechen, was man hätte tun können. Aber er war wahrscheinlich in dem Moment so schockiert und hilflos, daß er nicht wußte, was er sonst tun sollte, außerdem wollte er keine Aufmerksamkeit auf sich und seine Person ziehen. Deswegen hat er Ellen sicherlich auch „nur“ wegschicken wollen, anstatt sie in eine geschlossene Anstalt zu schicken (ich denke, das wäre ihm möglich gewesen), das hätte mehr Gerede gegeben.


    Nun gibt es also eine rationale Erklärung für das Blatt vor Charlottes Tür, für die Schritte im Turm und für den Angriff auf Tom, aber dennoch bleibt einiges mysteriös, z.B. wie Emily „sehen“ konnte, daß ihre Mutter das Tuch in ihrem ehemaligen Jugendzimmer zerriss. Diese Vermischung gefällt mir sehr gut.


    Schön, daß Sir Andrew sich nun Zeit für seine Tochter nimmt und mit ihr nach Italien fährt. Schade allerdings, daß er Charlotte damit entlassen mußte; mir tut dabei besonders Emily leid, die ihre Gouvernante inzwischen sehr lieb gewonnen hat. Innerhalb kürzester Zeit verliert Emily ihre Mutter, Nora und Charlotte. Aber andererseits bleibt Charlotte so in der Nähe von Tom, der feststellt, daß sie ihm nicht gleichgültig ist.


    Wie sehr die ganze Geschichte an Charlottes Nerven gezerrt hat, wird sehr gut in der Szene deutlich, als sie bei ihrem Besuch bei Tom die Flucht ergreift, das passt normalerweise wirklich nicht zu ihr. Aber nach dem Verlust ihrer Arbeit, Unterkunft und Emily steht sie kurz davor, wieder eine Liebe zu verlieren, auch wenn sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen kann, daß Tom ihr ebenfalls Gefühle entgegenbringt. Toll, daß er sie sucht und findet, das ist doch sehr vielversprechend und ich hoffe, Emma hat diesen Schritt auch verstanden.


    Toll finde ich auch das erklärende Nachwort sowie der Spaziergang durch Londen, der durch die schönen Bilder untermalt wird.


  • Das Buch hat mir auf jeden Fall richtig gut gefallen! Ich denke, ich werde mir ganz bald "Die Sprache der Schatten" und "Das Leonardo-Papier" zulegen, denn die beiden Bücher habe ich noch nicht gelesen. :lesen:


    Ja, das Buch ist wirklich ganz toll - und meine Wunschliste hat auch Zuwachs bekommen ;D


  • Ich wünsche Emily für die Zukunft alles Gute, sie tut mir sehr Leid, nach ihrer Mutter auch noch Charlotte zu verlieren. Ich hoffe aber, die beiden schaffen es, brieflich verbunden zu bleiben.


    Das hoffe ich auch.


    Emma tut mir auch leid und ich hoffe, sie findet auch bald ein neues Glück.


    Hm, wegen einer Fortsetzung: mir geht es wie Mascha, ich finde die Geschicht, so wie sie ist, rund und in sich abgeschlossen, andererseits könnte ich mir schon weitere "Fälle" für die Society vorstellen, in denen dann Tom und Charlotte wieder eine Rolle spielen.


  • Vielleicht hätte er aber Dr. Pearson nicht des Hauses verweisen sollen, sondern wenigstens mit ihm besprechen, was man hätte tun können. Aber er war wahrscheinlich in dem Moment so schockiert und hilflos, daß er nicht wußte, was er sonst tun sollte, außerdem wollte er keine Aufmerksamkeit auf sich und seine Person ziehen.


    Ich finde auch, er hätte sich mit dem Arzt beratschlagen sollen. Da Dr. Pearson das Krankheitsbild ja anscheinend bekannt war, hätte er Ellen vielleicht helfen können.


    LG Karin

  • Hm, wegen einer Fortsetzung: mir geht es wie Mascha, ich finde die Geschicht, so wie sie ist, rund und in sich abgeschlossen, andererseits könnte ich mir schon weitere "Fälle" für die Society vorstellen, in denen dann Tom und Charlotte wieder eine Rolle spielen.


    Okay, das würde ich vielleicht auch lesen ;)