07 - Seite 471 (Kapitel 29) bis zum Ende

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

  • Sekesh gehört auch zu meinen Lieblingsfiguren. Im Laufe des zweiten Bandes ist sie immer mehr dazu geworden. Krendar mag ich auch. Und das die beiden Gefühle füreinander entwickelt haben, passt irgendwie gut. So habe ich die große Hoffnung, das uns auch Sekesh im 3.Band erhalten bleibt. Und wahrscheinlich nicht nur in einer Nebenrolle. Sehr gespannt bin ich darauf, wie sie jetzt mit ihrem neuen 'stimmenlosen' Leben umgeht.


    Auf Sekeshs weitere Rolle bin ich auch sehr gespannt.

  • Ihr spannt uns aber auch gerade auf die Folter mit euren abschließenden Meinungen und Rezensionen! *g*


    Aber soviel kann ich auch noch verraten: Ihr bekommt ein wiedersehen mit Sekesh. Genauso wie Glond und Krendar und noch der einen oder anderen Figur. ;)

  • Das mit den Ahnen war schon klar im ersten Band, aber ich hatte Veyd gedanklich abgehakt nach seinem Auftritt und ihn somit überhaupt nicht mehr auf der Rechnung gehabt - eben ein Spinner, der seinen Auftrag im ersten Band hatte und gut ist. Und schon gar nicht habe ich geahnt, welche Auswirkungen sein Zusammentreffen mit den Ahnen in Deroks Unterwelt haben würde.


    Das ist interessant. Ich hatte den Echsenmann eigentlich nie gedanklich abgehakt. Die Szene, in der er das Ahnensymbol der Aerc gefunden hat und seine anschließende Veränderung, fand ich sehr eindringlich geschildert. Ich war eher erstaunt, das er im ersten Band keine große Rolle mehr spielte. Und da war auch noch die offene Rechnung zwischen ihm und Glond. Es war mir irgendwie klar, das der Echsenmann noch eine Rolle spielen mußte. Und als dann der Verhüllte auftrat klingelte es ganz gewaltig.
    Mir macht eher Angst, das er im dritten Band vielleicht noch wieder auftritt, mächtiger als zuvor. Wir haben ihn ja nur ins Feuer fallen sehen. Vielleicht ist er nicht tot.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Du findest es schlimm? In wiefern? Hoffentlich nicht in Bezug auf das buch und die Qualität seines Endes an sich. *g*


    Das Buch und auch sein Ende gefallen mir sehr sehr gut (ich glaube, das ist inzwischen deutlich geworden ;)).
    Wir haben hier erlebt, das Aerc, Dalkar und Menschen zwar verschieden, aber nicht so unterschiedlich sind, das sie ihre Meinungsverschiedenheiten nicht überbrücken könnten. Hier wurde die Basis für eine mögliche friedliche Zukunft im kleinen Rahmen gelegt. Schlimm finde ich, das sich dieser Vorgang derzeit wohl nicht auf das ganze Volk der Aerc, Dalkar und Menschen übertragen läßt. Bis dahin ist es wohl noch ein langer Weg.


    Zitat

    Ihr spannt uns aber auch gerade auf die Folter mit euren abschließenden Meinungen und Rezensionen! *g*


    Das liegt ganz und gar nicht in meiner Absicht :). Aber wir sind ja noch nicht alle durch. Und wir diskutieren ja auch noch ;)
    Aber die Tendenz dürfte ja klar sein: Ihr habt einen wunderbaren Roman geschrieben. Und die Messlatte für den dritten Band selbst sehr hoch angelegt :)


    Zitat

    Aber soviel kann ich auch noch verraten: Ihr bekommt ein wiedersehen mit Sekesh. Genauso wie Glond und Krendar und noch der einen oder anderen Figur. ;)


    Da freue ich mich sehr :D. Nur ob dann am Ende vom dritten Band wieder alle meine Lieblinge überleben, wage ich irgendwie zu bezweifeln. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()


  • [


    Wow. Ich bin ein wenig gerührt, dass so viel aus den unvollständigen Andeutungen dieses Bandes herauszulesen war. *g*



    Jup. Nol Ru (oder auch Nol'Ru).


    Tja, was sind sie nun, eine außerirdische Rasse? gehen wir hier in ein crossover zur SF? Oder sind es ehemalige Bewohner, eine körperlich ausgestorbene Rasse, deren Seelen (oder etwas in der Art) jetzt agieren? Dann wären es aber in gewisser Weise auch Ahnen, oder?

  • Zitat

    Und die Messlatte für den dritten Band selbst sehr hoch angelegt :)


    Das erleichtert es ungemein. Also den Umstand, dass ich gerade wieder beim (bei mir wohl üblichen)Punkt bin: Boah, ist das diesmal alles Scheiße, was ich schreibe. ;)
    Neil Gaiman hat mal beschrieben, dass das bei ihm regelmäßig nach 3/4 eines Manuskriptes auftritt, aber zu der Zeit bin ich dann schon so im Vorabgabestress, dass es mir eigentlich egal ist. Ich hab diesen Punkt generell nach dem ersten Viertel. *g*


    Zitat

    Tja, was sind sie nun, eine außerirdische Rasse? gehen wir hier in ein crossover zur SF? Oder sind es ehemalige Bewohner, eine körperlich ausgestorbene Rasse, deren Seelen (oder etwas in der Art) jetzt agieren? Dann wären es aber in gewisser Weise auch Ahnen, oder?


    Du verzeihst mir hoffentlich, dass ich diese Frage im Rahmen dieser Leserunde nicht abschließend beantworten werde. ;D


    Wobei ich davon unabhängig mal sagen möchte, dass es meiner Ansicht nach zumindest noch lange kein Zeichen für SF zu sein braucht, wenn etwas "nicht von dieser Welt" ist.
    Es mag allerdings an meinem Alter liegen (mein Gott, ich muss wirklich alt werden, wenn ich jetzt schon diese Formulierung benutze), aber ich erinnere mich noch sehr gut an die Fantasy der 80er und frühen 90er, in denen es fast schon Standard war, dass irgendetwas "auf eine andere Welt" oder wahlweise "aus einer anderen Welt" kam. Ob das jetzt eine Elfen-Anderswelt wie in der Artussage (z.B. in der damals so populären Schwarte "Die Nebel von Avalon" von MZB), ein Sprung in eine Art lebendig gewordene Rollenspielwelt (z.B. "Die Hüter der Flamme"-Serie von Rosenberg oder die Shannara-Serie von Terry Brooks) oder dimensionsspringende Eindringlinge aus anderen Welten (wie in zahlreichen TSR-Welten-Romanen) waren - es hatte nie auch nur einen Hauch von SciFi. Auch die "Raben"-Serien von James Barclay z.B. sind High Fantasy ohne SciFi-ansatz - und haben gleich mehrere sehr unterschiedliche Parallelwelten.
    Quasi alle Geschichten vor Jules Verne und die meisten Lokalsagen spielen also mit "außerirdischen Wesen" (Feen, elfen, Zwerge, Wichtel, Geister, wasauchimmer - sie alle sind außer-irdisch, also nicht von dieser Erde. Nur ist keiner von ihnen aus dem Weltraum.


    Es scheint aber tatsächlich so zu sein, dass das gerade etwas aus der Mode gekommen ist. Wäre eigentlich ja mal wieder ganz nett ...

  • Es gibt ja glücklicherweise immer noch die guten alten Dämonen: Wenn es aus dem Weltall anfliegt ist es langweilige, angestaubte SF, kommt es dagegen aus der Erde gekrochen, ist es ein cooler Dämon ;)


    Was es nun wirklich ist, erfahren wir vielleicht im dritten Band - vielleicht aber auch nicht. Manchmal finde ich es selbst viel spannender, wenn etwas im Dunkeln bleibt und ich mir meine eigenen Gedanken machen kann.

  • Als begeisterter SF-Leser bin ich sehr traurig, dass alles was aus dem Weltraum kommt verstaubt sein soll. Ich habe zum Beispiel die Darkover-Romane von MZB wesentlich lieber gelesen, als ihr vernebeltes Avalon, das habeich nur bis zur Hälfte geschafft. Aber ich bin ja noch älter....

  • Zimmer-Bradley hat einen der coolsten SciFi/Fantasy-Crossovers geschrieben, den ich kenne.


    Die "Jäger des roten Mondes" und die "Gejagten des Roten Mondes".


    Verfilmt 2010 als schlecht übermaltes Neuscript namens "Predators". Wobei ihre Version cooler war.

  • Ich habe erst das erste Kapitel in diesem Abschnitt gelesen, aber ich muss schnell was loswerden: Irgendwie tut mir Bresch hier richtig leid. Wie er der Realität ins Auge blicken muss und erkennt, dass eine richtige Schlacht nichts mit dem Hin- und Hergeschiebe auf einem Brett zu tun hat, wo der bessere Anführer gewinnt.


    Diese Szene ist wirklich gut geschrieben 8)

  • Ich habe das Buch nun auch fertig und mir hat das Ende gut gefallen. Während dem ganzen Showdown hatte ich zwar ab und zu das Gefühl den Überblick zu verlieren, aber irgendwie ging es trotzdem. ist ja auch kein Wunder bei dieser Action. Schön fand ich deshalb die ruhige Szene am Ende, als Mograth, Sekesh & Co gemeinsam mit ihrem Broca über die Zukunft und den Kampf reden. Das brachte wieder etwas Ruhe hinein. Um Sekesh hatte ich mir etwas Sorgen gemacht, aber die waren ja ganz unbegründet. Ohne die "Ahnen"stimmen ist das Leben auch etwas wert. Und jeder der verschiedenen Rassen hat einen gewissen Anteil um Sieg über das Böse.


    Der Echsenmann gibt mir natürlich Rätsel auf. Zum einen kann ich ihn nicht mit Band 1 in Verbindung bringen, weil ich das Buch nicht gelesen habe. Und dann ist er sowieso nicht das, was er scheint. Etwas hat von ihm Besitz ergriffen, was eigentlich in den Statuen eingesperrt war. Wenn er nun also an das schwarze Herz gekommen wäre, hätte er Chaos über die Welt gebracht. Nun ist die Gefahr aber noch nicht gebannt. Weitere dieser Wesen werden doch in der Zwischenwelt auf ihre Chance warten, sehe ich das richtig?


    Ich freue mich jedenfalls schon auf Band 3. :)


    Zitat von odenwaldcollies

    Oha, der große Möchtegern-Held Bresch ist eigentlich ein armes und feiges Würstchen.


    Das trifft es! Ein großer Held sein wollen, aber den Zweikampf fürchten... tzzz

  • Ich habe das Buch nun auch beendet und ich muss sagen: der Schluss gefällt mir ausgesprochen gut. In einer Zusammenarbeit zwischen Orks, Zwergen und Menschen wird die Welt also gerettet. Kann ja schöner nicht sein, bin mal gespannt welche Katastrophen dann in Teil 3 auf unsere Helden warten ;D Das Ende der Welt wäre ja schon mal abgehackt.


    Der Verhüllte ist also wirklich dieser komische Echsenmann, wie einige hier schon vermutet haben und er treibt ein böses Spiel. Das war aber schon länger klar dass er nur seine eigenen Interessen verfolgt.


    Und Bresch entwickelt sich nach der Schlacht wieder zum Arsch der er vorher war. Würde mich nicht wundern wenn er zu Hause den Leuten erzählt wie er im Alleingang alle besiegt hat ::) Naja Deppen bleiben immer Deppen.




    Die Stammesmütter sind also gar nicht die wohlmeinenden Ahnen, sondern sind Gefässe, die die flüsternde Dunkelheit festhalten und die Schamaninnen in der Weißen Stadt sorgen dafür, daß sie dort auch bleiben.


    Diese Wendung hat mir besonders gut gefallen 8)
    Überhaupt das ganze Ahnen-Ding fand ich sehr faszinierend.




    Oha, der große Möchtegern-Held Bresch ist eigentlich ein armes und feiges Würstchen. Ob das seinem Vater bekannt ist und er ihn deswegen bisher immer aus der Gefahrenzone rausgehalten hat?


    Dieser Gedanke ist mir bisher noch gar nicht gekommen, ist aber sehr naheliegend.




    Noch schlimmer finde ich, das diese großartige Zusammenarbeit von Dalkar, Aerc und Menschen wohl keinen Vorbildcharakter für den großen Krieg zwischen Orks und Zwergen haben wird. Der Kampf geht weiter, obwohl es keinen wirklichen Grund gibt, und die Gegensätze zwischen beiden Völkern ja durchaus überwindbar sind, wie Krendar und Glond bewiesen haben. Also nur ein kleiner Sieg mit einem sehr schalen Beigeschmack.


    Ja, aber das ist sehr realistisch und das gefällt mir besonders gut. Kleine Schlachten werden gewonnen, aber der Krieg geht dennoch weiter, auch wenn er vollkommen sinnlos ist.




    Tja, wir haben immer gesagt: Sch... Praxis, versaut die ganze Theorie! ;D


    :D Der Spruch ist super.



    Abschließend kann ich jetzt mal sagen, dass mir ohne die Leserunde vieles entgangen wäre. Was vor allem daran liegt dass ich Band 1 nicht gelesen habe. Der Roman ist zwar so angelegt dass man ihn auch ohne Vorwissen lesen kann, aber leichter ist es sicher mit etwas Hintergrund.


    Katrin

  • So, sind wir eigentlich durch mit der Leserunde? Es scheint mir gerade so.


    In diesem Fall möchte ich mich ganz herzlich bei euch allen bedanken - es hat Spaß gemacht und tatsächlich die eine oder andere Anregung für den nächsten Text gegeben.
    Ich hoffe, euch haben Leserunde und Buch auch gefallen und freue mich jetzt noch auf die übrigen Rezensionen. ;)


    Wie schon gesagt - weitere, halbwegs regelmäßige Infos und Kontakt gibt es unter http://www.ts-orgel.de oder halt auf Facebook unter https://www.facebook.com/pages/TS-Orgel/371714282847103.


    Und Stephan ärgert sich nicht, wenn ihr dieses Wochenende am Samstag auf der Buchmesse oder bei der Lesung abends in der Buchhandlung Ludwig (im Bahnhof) vorbei schaut.


    Bis demnächst,
    Tom