08 - Seite 345 bis 374 (Kapitel "Nebel": Anfang bis "mit sich nahm")

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  • Wenn Ihr bis hierher vorgestoßen seid, sind alle Karten für das Finale gelegt. Mich interessiert, ob ich das Ende der Trilogie überraschend, aber auch plausibel komponiert habe. Deswegen ist hier für mich - neben der Frage, wie dieser Leseabschnitt auf Euch gewirkt habt - besonders interessant: Was denkt Ihr, wie die Geschichte ausgehen wird? Was hättet Ihr gern - und was erwartet Ihr?

  • eigentlich glaube ich jetzt schon nicht mehr, dass Du Bren überleben läßt, aber bei Dir weiß man nie, vielleicht wird er auch Schattenkönig, bekommt sein Herz wieder herrscht bis ans Ende der Welt ;D

  • Die Geburt von Anogas Tochter ist durch Nalajis Hilfe doch erfolgreich, ich hatte hier schon die Befürchtung, daß bei der Geburt ganz stark was schief läuft. Und Anoga hat auch überlebt. Lisanne gibt also zu, daß sie hinter der Erschaffung der unsterblichen Paladine steht, aber sie scheint doch kein Bündnis mit den Fayé zu haben, wie ich im vorigen Abschnitt gemutmaßt habe. Bren und Lisanne müssen wieder zusammenhalten, um bei Gerg nicht in Ungnade zu fallen. Ich hatte eher erwartet, daß Lisanne eigene Pläne verfolgt mit ihren Paladinen, wie Entthronung von Gerg, aber nun scheint sie sich doch wieder unter ihm zu ducken. Und Velon steckte hinter Kirettas Rettung.


    Nun sollen sie also die neugeborene Tochter der Fayé als Pfand entführen, um sich deren Gefolgschaft zu sichern. Bren plant sicherlich, in der Nebelform zu den Fayé zu gehen, um das Kind zu holen. Das war ganz schön knapp, daß Keliator Bren bemerkt hätte, Quinné reagiert hier sehr geistesgegenwärtig.


  • Was denkt Ihr, wie die Geschichte ausgehen wird? Was hättet Ihr gern - und was erwartet Ihr?


    Hm, bis zum letzten Abschnitt habe ich gedacht, daß Lisanne eine Rebellion gegen Gerg plant, aber nun glaube ich das nicht mehr, denn dann hätte sie Bren gegenüber die Unsterblichkeit der Paladine erwähnt. Außerdem stelle ich mir das auch verdammt schwierig vor, gegen die bestehende Ordnung zu rebellieren, so allein auf weiter Flur.


    Ein bisschen wünsche ich mir einen politischen Umbruch, daß die Fayé den Krieg gewinnen und die Osadroi nach Ondrien zurückdrängen können, einfach weil es mich interessieren würde, ob sich dann für die Menschen etwas ändern würde. Außerdem fände ich es toll, wenn Nalaji noch eine entscheidene Rolle dabei spielen würde, damit endlich auch mal ein Mensch seine Größe zeigen kann und nicht nur Spielball zwischen den Göttern und den Schattenherren ist. Ich könnte mir auch vorstellen, daß die Kindsentführung durch Bren fehlschlägt und er von Keliator erschlagen wird.


    Ich könnte mir folgendes Ende vorstellen - Achtung, das ist nicht ganz ernst gemeint :D
    Bren trifft auf Nalaji, als er versucht, das Fayé-Kind zu entführen, dabei wird er wieder an seinen Schmerz durch den Verlust von Kiretta erinnernt und weint sich bei Nalaji aus. Diese verspricht ihm, wenn er das Kind nicht entführt, daß sie mit der Mondmutter spricht, daß er im Todesfall Kiretta wiedertreffen kann. Die Mondmutter stimmt direkt zu (es pressiert schließlilch) und Bren bittet Keliator, ihn mit dem Silber schnell zu töten, damit er so schnell wie möglich bei Kiretta ist.
    Lisanne erfährt davon, daß Bren das Kind nicht entführt hat, verbündet sich doch noch mit den Fayé, stürmt mit ihnen den Königspalast und köpft Gerg. Daraufhin eilt sie zur Kammer der Unterwerfung und vernichtet alle Herzen, bis auf ihr eigenes, damit ihr die anderen Osadroi nicht in den Rücken fallen können.


    Danach söhnt sich Lisanne mit der Mondmutter aus, denn, was bisher keine ahnte: die Mondmutter und Lisanne sind Schwestern, deren Vater (eine Art Zeus) Lisanne im Kindesalter an den Schattenkult gegeben hat, damit diese ihm nicht die Hölle, ähm, den Himmel heiß machen. Das erklärt auch, warum sie so schön ist, das kann nur eine Göttin sein ;D Die beiden auseinandergerissenen Schwestern fallen sich weinend in die Arme und Lisanne schwört den Schatten ab, denn tief in ihrem Inneren und durch Helions Essenz ist sie der Meinung, daß es endlich mal Zeit wird, ihr Leben zu ändern. Ist ja langweilig, Jahrhunderte ein und aus immer dasselbe. Daher befreit sie auch die Paladine von ihrem Unsterblichkeitssein, schließlich haben sie ja noch ihre Herzen (keine Ahnung, wie, aber da wird sich schon was finden). Die Paladine vertreiben die bösen Dämonen aus dem Nachtschattenwald und leisten bei den Fayé Entwicklungsarbeit, die beschließen, wieder in Einklang mit der Natur zu leben, weil Anoga das beschließt, aus Dankbarkeit über das geborene Kind und die fehlgeschlagene Entführung.


    Habe ich jetzt noch was vergessen? Achja, die Schattenkönige: wenn sie aufwachen und merken, daß es keinen Kult und Osadroi mehr gibt, dann beschließen sie, daß sie auch gleich in ihrer Burg bleiben können und spielen Karten oder Monopoly.


    Ich finde, das hört sich doch gut an ... aber ich befürchte, daß ist zuviel Happy End für Bernd und er hält für uns genau das Gegenteil bereit :D

  • Quinné hat sich also doch noch als nützlich erwiesen und Lisanne hat tatsächlich wieder heimlich Osadroi erschaffen.
    Der Schattenkönig muss davon wissen. Damals hinter dem Seelennebel war seine Empfindung durch diesen getrübt, jetzt muss er doch spüren was geschehen ist. Ich denke Lisanne hat damit ihr Todesurteil unterzeichnet. Und Gerg wird von Bren erwarten dies zu erledigen.


    Die Andeutung dass es Personen gibt die alle drei Bände überleben lässt mich nicht in Ruhe.
    Mir fallen jedoch nur Lisanne, Gadior und Nalaji ein, die wir bereits aus Band 1 kannten :-\



    Damit die Trilogie einen würdigen Abschluss erhält müssen in meinen Augen die Schatten siegen.
    Wie bereits angedeutet, sehe ich für die Menschen keine Chance zu siegen. Außerdem drehte sie jedes der Bücher darum die Schattenherren in einer anderen Sichtweise zu zeigen. Da kann doch nun nicht auf wenigen Seiten das Ende der Schattenherren nachvollziehbar gestaltet werden.


    Der Kult wird also weiter bestehen.
    Und ich vermute auch stark, dass Brens Plan funktioniert und er im Ansehen des Schattenkönigs steigt. Vielleicht wird er Lisanne noch erledigen, aber ich denke auf Brens "Überleben", sofern man das so nennen kann, dürfen wir hoffen.


    Spannend finde ich übrigens, dass Lisanne den Paladinen verboten hat sich an Bren zu vergreifen. Sie hat also noch irgendetwas mit ihm vor. Vermutlich wollte sie ihn leiden sehen wegen Kiretta. Und nun begeistert er sie, da er seine Geliebte eigenhändig erschlagen hat.


    Der Paladine halte ich aber für ziemlich naiv. Glauben sie Lisanne habe sie verwandelt um ihnen etwas Gutes zu tun? ::)


  • Quinné hat sich also doch noch als nützlich erwiesen und Lisanne hat tatsächlich wieder heimlich Osadroi erschaffen.
    Der Schattenkönig muss davon wissen. Damals hinter dem Seelennebel war seine Empfindung durch diesen getrübt, jetzt muss er doch spüren was geschehen ist.


    Interessant! Vermutest Du, der Schattenkönig spürt automatisch, wenn ein neuer Osadro erschaffen wird? Oder glaubst Du an einen Verräter? Die Herzen der Paladine sind ihm schließlich nicht geschickt worden ...



    Damit die Trilogie einen würdigen Abschluss erhält müssen in meinen Augen die Schatten siegen.


    Das ist doch mal ein klares Statement! ;D


    ... ich denke auf Brens "Überleben", sofern man das so nennen kann, dürfen wir hoffen.


    Bei Rhea hat Bren ja an Sympathie verloren. Du hoffst aber auf sein Überleben - sprich, Du bist auf seiner Seite?


    Der Paladine halte ich aber für ziemlich naiv. Glauben sie Lisanne habe sie verwandelt um ihnen etwas Gutes zu tun? ::)


    Die Paladine waren ja gefangengenommen worden. Lisanne hat sie umgewandelt - sicherlich, um sie für ihre Zwecke einzusetzen. Allerdings nicht gegen die Menschen, sondern gegen die Schatten.
    Keliator und seine Kameraden sind ja durchaus skeptisch gegenüber Lisanne. Was könnten sie darüber hinaus noch tun, um die Spannungen zwischen den Osadroi zu nutzen?


  • Spannend finde ich übrigens, dass Lisanne den Paladinen verboten hat sich an Bren zu vergreifen. Sie hat also noch irgendetwas mit ihm vor. Vermutlich wollte sie ihn leiden sehen wegen Kiretta. Und nun begeistert er sie, da er seine Geliebte eigenhändig erschlagen hat.


    Das hat mich auch überrascht, daß sie ihnen Bren verboten hat.

  • Bren kann ich meinen Augen nicht mehr richtig überleben, deswegen auch die Anführungszeichen. Er existiert nur noch. Bren ist mir lieber als so manch anderer Kultanhänger. Vermutlich auch weil wir soviel mit ihm erlebt haben.
    Hoffen würde ich es nicht nennen, ich denke dass es möglich ist.
    Hoffen muss man sich bei dir abgewöhnen, das führt nur zu enttäuschungen xD


    Zu Lisanne: die osadroi befinden sich im Krieg. Widaja versucht Lisannes Platz zu bekommen und es befindet sich ALLES im Umbrauch durch den Königswechsel - die Karten wurden neu gemischt.
    Dazu gab es Verräter in den eigenen Reihen und Gerg scheint anders als Elien zu sein, der Kult muss sich daran gewöhnen. Und der General der südlichen Dunkelheit ist Tod. Da hat Bren Lisanne sicher in die Karten gespielt. Wobei... Der war ja "nur" ein Mensch.
    Ich denke es gibt also durchaus ein paar Reibungspunkte.


  • Bren ist mir lieber als so manch anderer Kultanhänger. Vermutlich auch weil wir soviel mit ihm erlebt haben.


    Es gibt einen sehr interessanten (und auch für die Lektüre von Büchern relevanten) psychologischen Effekt. Jeder von uns hat eine Vorstellung von Gut und Böse, auch wenn man das manchmal eher spürt als konkret benennen kann. Fremde beurteilen wir nach ihren Taten - sind diese Taten gut oder böse? Leute, die uns nahestehen und die wir kennen (oder zu kennen glauben) beurteilen wir nach ihren Absichten. Das führt zu einer wesentlich milderen Beurteilung.


    Der war ja "nur" ein Mensch.


    Hätte die Reihe noch einen vierten Teil, würden nach dessen Lektüre wohl auch noch die Anführungszeichen um das "nur" wegfallen - die Lektüre arbeitet im Leser. >:D

  • Es gibt natürlich den Grund, dass Lisanne Bren leiden lassen will, dass sie den Paladinen verbietet, sich an ihm zu vergreifen. Andererseits ist Bren auch ein besonderer Osadro und es könnte sein, dass sein Tod nicht so leicht verziehen wird wie der von Velon. Allerdings hatte ich auch zeitweise das Gefühl, dass so eine Art Achtung bei Lisanne entstanden ist. Bren ist ein ebenbürtiger Gegner. Er kuscht nicht wie alle anderen und er ist mächtig, schon als junger Osadro. Auf alle Fälle verdrängt er die lange Weile :).
    Bren wird immer mehr zum Osadro und kann damit nur relativ meine Sympathien erhalten (so wie Velon, den mochte ich ja auch). Ich wünsche ihm nicht, dass er Erfolg hat, aber ich kann mir nicht denken, wie man ihn aufhalten will. Da Bernd sehr logisch ist, und die Paladine keine ebenbürtigen Gegner (auch nicht als Osadroi, denn sie sind nicht geschult und jung und nicht ohne Herz und sie verkörpern etwas, was sie hassen. Da stimmt nichts zusammen.)
    Wird er es wohl schaffen. Die Frage ist, wie die Faye darauf reagieren. Wenn die sich dann vollends gegen die Schatten richten und vielleicht auch nicht in die Falle des Schattenkönigs tappen, dann......viele wenns!
    Ich sehe keine Kraft, die wirklich den Schatten entgegenstehen könnte. Damit könnten Lisanne und Bren überleben. Interessant ist, ob sie als Feinde überleben und wie der Schattenkönig zu ihnen steht.
    Sollte Nalaji in irgendeiner Nische überleben, wäre das für sie keine Gnade. Ihr Sohn ist verloren, ihre Welt auch. Sie hat nur noch eine Hoffnung, dass sind die Götter nach dem Tod.
    Dann ist da noch der Schattenfürst, der leise im hintergrund Fäden zieht. Geht es nur um seine privaten Gelüste, oder wozu dienten seine Geschäfte mit den Faye?

  • Hallo zusammen,


    Nalajis Unbehagen im Schattenwald konnte ich richtig mitspüren. Ihre Untersuchung von Anoga fand ich auch spannend, gerade diese gegensätzlichen Strömungen von Najalis göttlichem Licht und der Finsternis innerhalb der Schwangeren. Insgesamt empfand ich diese Szenen bei den Fayé von der Stimmung her intensiv durch die gegensätzlichen Kräfte von Licht und Schatten. Im Wald drängen die dämonischen Gestalten und die Finsternis einem drückend entgegen, man hat fast das Gefühl, keine Luft zu bekommen und zurück auf der Lichtung wirkt alles wieder leicht und frei. Also ich konnte das gut spüren.



    Bren und Lisanne müssen wieder zusammenhalten, um bei Gerg nicht in Ungnade zu fallen. Ich hatte eher erwartet, daß Lisanne eigene Pläne verfolgt mit ihren Paladinen, wie Entthronung von Gerg, aber nun scheint sie sich doch wieder unter ihm zu ducken.


    Ja, vielleicht haben wir ihr die ganze Zeit mehr zugetraut, als sie wirklich im Sinn hat. Sie strahlte eben immer so eine besondere Kraft aus. Aber ehrlich gesagt traue ich ihr immer noch zu, einen Plan zu verfolgen. Was soll sie anderes tun, als sich vor Gerg zu ducken, wenn sie sich nicht verdächtig machen will. ;) Vielleicht überrascht sie uns am Ende doch noch mit irgendwas.



    Interessant! Vermutest Du, der Schattenkönig spürt automatisch, wenn ein neuer Osadro erschaffen wird? Oder glaubst Du an einen Verräter? Die Herzen der Paladine sind ihm schließlich nicht geschickt worden ...


    Mich hat ja im Buch eine Stelle irritiert, die mich plötzlich glauben ließ, Gerg wüsste von den veränderten Paladinen und hätte sogar Lisanne selbst dazu beauftragt, diese zu schaffen, um irgendeinen Geheimplan auszuführen. Als er nämlich auf Seite 359 zu Lisanne sagt: "... Ihr habt Schattenfürst Velon verloren". und Lisanne dann antwortet: "Die Paladine der Mondschwerter haben ihren Preis gefordert" dann hörte sich das für mich so an, als wäre Velon eine Belohnung gewesen für die Verwandlung und Gerg müsste dann natürlich wissen, für was und von was dieser Preis eingefordert wurde. Ich muss schon ziemlich anfällig für schattige Intrigen sein, dass mich so ein Satz so irritiert. ;D


    Quinné hat sich ganz schön geschickt angestellt, sich bei Keliator einzuschleichen. Ich hoffe aber, sie schaffen es nicht, das Kind von Anoga zu rauben. Aber ich denke auch, am Ende werden die Schatten siegen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass nach den ganzen Geschehnissen, die wir nun miterlebt habe, nach all den Szenen in denen die Schatten ihre Unbezwingbarkeit zeigten und die Menschen durch ihre Sterblichkeit immer wieder im Nachteil waren, auf einmal die Schatten besiegt werden sollten. Konsequenterweise müssen sie doch am Ende über allem bestehen bleiben. Sollten wirklich Nalaji und das Fayé-Kind es schaffen können, die Fayé und vor allem die Götter gegen die Schatten zu "mobilisieren" für einen kurzen siegreichen Kampf? Ich glaube, die Schatten siegen bzw. es bleibt so, wie es bisher ist, dass die Schatten eben nicht besiegt werden und es noch eine Weile so weitergehen wird, nämlich dass es Gruppen von Menschen geben wird, die verzweifelt gegen die Schatten kämpfen, mit der Zeit sterben und immer weniger werden, bis dann doch irgendwann nur noch Schatten übrig sind, die irgendwann den Rest der Menschheit "aufgebraucht" haben. Kiretta hatte ja mal ein Szenario angedeutet, in dem die Schatten nur noch alleine übrig sind.


    Vielleicht verhungern die letzten Schatten dann einfach irgendwann, bzw. verdorren aufgrund fehlender Essenz, so sehr, dass sie leicht entzündbar werden und nach und nach vom Blitz getroffen werden und verbrennen. ;)


    Ich bin nun total gespannt was mich auf den letzten Seiten erwartet!


  • Mich hat ja im Buch eine Stelle irritiert, die mich plötzlich glauben ließ, Gerg wüsste von den veränderten Paladinen und hätte sogar Lisanne selbst dazu beauftragt, diese zu schaffen, um irgendeinen Geheimplan auszuführen. Als er nämlich auf Seite 359 zu Lisanne sagt: "... Ihr habt Schattenfürst Velon verloren". und Lisanne dann antwortet: "Die Paladine der Mondschwerter haben ihren Preis gefordert" dann hörte sich das für mich so an, als wäre Velon eine Belohnung gewesen für die Verwandlung und Gerg müsste dann natürlich wissen, für was und von was dieser Preis eingefordert wurde. Ich muss schon ziemlich anfällig für schattige Intrigen sein, dass mich so ein Satz so irritiert. ;D


    Vielen Dank, dass Du den Satz rausgeholt hast. Ich finde solche Sätze dann meist nicht mehr.
    War es nicht so? Sie hat ihnen doch Velon ausgeliefert. Ich bin immernoch der Meinung, der König wußte was, aber....


  • War es nicht so? Sie hat ihnen doch Velon ausgeliefert. Ich bin immernoch der Meinung, der König wußte was, aber....


    Das meine ich ja.Und weil sie Gerg gegenüber diesen "Preis" sogar erwähnt, hört sich dieser Satz für mich eben so an, als steckten die beiden bei dieser Sache unter einer Decke, und deshalb meine Irritation. ;D


  • Nalajis Unbehagen im Schattenwald konnte ich richtig mitspüren. Ihre Untersuchung von Anoga fand ich auch spannend, gerade diese gegensätzlichen Strömungen von Najalis göttlichem Licht und der Finsternis innerhalb der Schwangeren. Insgesamt empfand ich diese Szenen bei den Fayé von der Stimmung her intensiv durch die gegensätzlichen Kräfte von Licht und Schatten. Im Wald drängen die dämonischen Gestalten und die Finsternis einem drückend entgegen, man hat fast das Gefühl, keine Luft zu bekommen und zurück auf der Lichtung wirkt alles wieder leicht und frei. Also ich konnte das gut spüren.


    Den Gegensatz fand ich auch sehr gut nachvollziehbar.



    Mich hat ja im Buch eine Stelle irritiert, die mich plötzlich glauben ließ, Gerg wüsste von den veränderten Paladinen und hätte sogar Lisanne selbst dazu beauftragt, diese zu schaffen, um irgendeinen Geheimplan auszuführen. Als er nämlich auf Seite 359 zu Lisanne sagt: "... Ihr habt Schattenfürst Velon verloren". und Lisanne dann antwortet: "Die Paladine der Mondschwerter haben ihren Preis gefordert" dann hörte sich das für mich so an, als wäre Velon eine Belohnung gewesen für die Verwandlung und Gerg müsste dann natürlich wissen, für was und von was dieser Preis eingefordert wurde. Ich muss schon ziemlich anfällig für schattige Intrigen sein, dass mich so ein Satz so irritiert. ;D


    Siehste mal, die Stelle hatte ich gar nicht so intensiv gelesen - du hast recht, das liest sich wirklich "seltsam".



    Ich glaube, die Schatten siegen bzw. es bleibt so, wie es bisher ist, dass die Schatten eben nicht besiegt werden und es noch eine Weile so weitergehen wird, nämlich dass es Gruppen von Menschen geben wird, die verzweifelt gegen die Schatten kämpfen, mit der Zeit sterben und immer weniger werden, bis dann doch irgendwann nur noch Schatten übrig sind, die irgendwann den Rest der Menschheit "aufgebraucht" haben. Kiretta hatte ja mal ein Szenario angedeutet, in dem die Schatten nur noch alleine übrig sind.


    Vielleicht verhungern die letzten Schatten dann einfach irgendwann, bzw. verdorren aufgrund fehlender Essenz, so sehr, dass sie leicht entzündbar werden und nach und nach vom Blitz getroffen werden und verbrennen. ;)


    Hm, das wäre taktisch unklug von den Schatten, wenn sie ihre Lebensgrundlage vollends zerstören würden, sie müssen die den Schatten treu ergebenen Menschen dazu anhalten, sich zu vermehren. Ich sehe schon Massenmenschenhaltung mit Zuchtprogrammen, um die Essenz nicht versiegen zu lassen :o


  • Hm, das wäre taktisch unklug von den Schatten, wenn sie ihre Lebensgrundlage vollends zerstören würden, sie müssen die den Schatten treu ergebenen Menschen dazu anhalten, sich zu vermehren.


    Ja, sie müssen sich irgendwann mal Gedanken machen. Oder die Essenz nur noch maßvoll zu sich nehmen, quasi Diät halten. Völlerei, wie mit der jungen Prinzessin müsste dann verboten werden. ;)



    Ich sehe schon Massenmenschenhaltung mit Zuchtprogrammen, um die Essenz nicht versiegen zu lassen :o


    Hast du "Collector" von Markus Heitz schon gelesen? >:D