06 - Seite 227 bis 291 (Kapitel "Trümmer")

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Das Kriegsblatt wendet sich: die Ondrier schlagen erfolgreich zurück. Aber den Paladinen gelingt die Flucht. Hatten sie Helfer? Gab es heimliche Sympathisanten unter den Edlen, die den Paladinen den erfolgreichen Überfall ermöglichten? Aber dann wäre sicherlich der eine oder andere unter der Folter eingeknickt. Ich finde es schon erstaunlich, daß die Paladine Velon töten konnten, ohne selber Verluste zu verzeichnen.


    Brens Fähigkeit, sich in Nebelform zu verwandeln und dabei große Strecken zurückzulegen, ist wirklich faszinierend. Aber warum hat es mit dem Rückweg nicht geklappt, liegt es wirklich daran, daß Jittara den Zauber nicht gesprochen hat? Oder waren die Emotionen nicht stark genug, denn bei dem Gedanken an Kiretta klappt es dann.


    Ist Gadior nur überrascht, daß Bren auf einmal in Guardaja auftaucht, oder kommt er sich ertappt vor wegen dem Mondkind? Es war ihm deutlich unangenehm, daß Bren auftaucht. In dem Moment ist es taktisch klug, von Kiretta anzufangen, um so rauszukriegen, ob Gadior etwas mit ihrem Überleben zu tun hat.
    Eines ist mir noch nicht ganz klar, das habe ich noch nicht ganz verstanden: ist die Nebel-Fähigkeit von Bren herausragend oder können das alle Schattenherren mit der entsprechenden Erfahrung? Doch halt, hat Gadior nicht das Gleiche gemacht, als sie im zweiten Band in Ejabon waren? Oder ist Brens Fähigkeit so erstaunlich, weil er sie schon jetzt als so junger Osadro beherrscht oder ist es die große Distanz, die er zu überwinden in der Lage ist? Mich hat es überrascht, daß Jittara davon ausging, daß Bren verschollen wäre.


    Attego verrät also wirklich Brens Suche nach Kiretta, damit habe ich fast schon gerechnet: echte Loyalität gibt es in den Schatten nicht.
    Hat es eigentlich etwas zu bedeuten, daß Nalaji mit dem Sack Silber mitten auf dem Friedhof ist, während Kiretta in der Krypta angekettet war? Hat Nalaji Kiretta dort angekettet, aber warum, wo sie doch weiß, daß die Ondrier in Akene sind. Ich hatte den Eindruck, als ob Kiretta als Köder dort angekettet war. Ich bin gespannt, was die Menschen mit dem Silber planen und warum sie die Rüstungen zurückgelassen haben.


    Aber nun passiert das, was wir schon befürchtet haben: Bren und Kiretta werden sich zunehmend fremder, Kiretta ist zunehmend angewidert von den Riten des Kultes. Bren gefällt mir in diesem Abschnitt deutlich weniger als zuvor, er wird immer grausamer. Warum fällt das ausgerechnet damit zusammen, als Kiretta bei ihm ist. Er zweifelt inzwischen selber an seiner Liebe zu ihr. Liegt seine zunehmende Grausamkeit an Kiretta oder an seiner Zusammenarbeit mit Lisanne, daß ihre Finsternis auf ihn abstrahlt?
    Kiretta erinnert mich momentan ein wenig an die ersten Male, als wir sie bei Ulrik kennengelernt haben: etwas hilflos und schwächlich, von der freiheitsliebenden Frau ist momentan nicht viel zu merken.


  • Brens Fähigkeit, sich in Nebelform zu verwandeln und dabei große Strecken zurückzulegen, ist wirklich faszinierend. Aber warum hat es mit dem Rückweg nicht geklappt, liegt es wirklich daran, daß Jittara den Zauber nicht gesprochen hat?


    Welchen Rückweg meinst Du? Von Guardaja zurück nach Akene kommt er ja.



    Eines ist mir noch nicht ganz klar, das habe ich noch nicht ganz verstanden: ist die Nebel-Fähigkeit von Bren herausragend oder können das alle Schattenherren mit der entsprechenden Erfahrung? Doch halt, hat Gadior nicht das Gleiche gemacht, als sie im zweiten Band in Ejabon waren?


    Gadior kann sich - wie viele Osadroi - in Nebel verwandeln und sich in dieser Nebelgestalt auch bewusst bewegen - so wie Bren in den Wetterbergen, als er nach Kiretta sucht.
    Was Bren hier macht, ist dagegen mehr als ungewöhnlich. Er verwandelt sich in Nebel und ist dann plötzlich weg, verschwunden aus der greifbaren Welt, und taucht beinahe sofort in einer Entfernung auf, für deren Überbrückung man sonst mehrere Wochen bräuchte. Er wird sozusagen in Berlin zu Nebel und nimmt in Zürich wieder feste Gestalt an.



    Aber nun passiert das, was wir schon befürchtet haben: Bren und Kiretta werden sich zunehmend fremder,


    Ich stelle meine Frage aus einem früheren Leseabschnitt noch einmal: Wodurch werden Träume und Erinnerungen bedroht ...?


  • Welchen Rückweg meinst Du? Von Guardaja zurück nach Akene kommt er ja.


    Das war falsch von mir ausgedrückt: der Rückweg klappt zwar, aber nicht auf Anhieb, er hatte anfangs Probleme zurückzukommen. Lag es an Brens mangelnder Konzentration, den fehlenden Zauberrunen, weil Jittara dachte, daß Bren nun verschollen wäre und/oder war erst der Gedanke an Kiretta stark genug, daß es mit dem Rückweg geklappt hat?



    Gadior kann sich - wie viele Osadroi - in Nebel verwandeln und sich in dieser Nebelgestalt auch bewusst bewegen - so wie Bren in den Wetterbergen, als er nach Kiretta sucht.
    Was Bren hier macht, ist dagegen mehr als ungewöhnlich. Er verwandelt sich in Nebel und ist dann plötzlich weg, verschwunden aus der greifbaren Welt, und taucht beinahe sofort in einer Entfernung auf, für deren Überbrückung man sonst mehrere Wochen bräuchte. Er wird sozusagen in Berlin zu Nebel und nimmt in Zürich wieder feste Gestalt an.


    Dann ist es also die Distanz, die er so schnell überwinden kann, die speziell ist, dann habe ich es doch richtig verstanden.



    Ich stelle meine Frage aus einem früheren Leseabschnitt noch einmal: Wodurch werden Träume und Erinnerungen bedroht ...?


    Falsche Erwartungshaltung?

  • Ich finde die Entwicklung zwischen Kiretta und Bren interessant. Lisanne braucht glaube ich nichts mehr dazu zu tun, damit Bren einen Verlust erleidet. Er wird sich vermutlich bald von Kiretta lösen und entweder sie dafür verantwortlich machen oder merken was die Schatten ihm genommen haben und daran (wie Lisanne bei Helions Tod) verzweifeln.
    Vielleicht ist es auch genau das, was Lisanne durch Helion gelernt hat und durch ihn wieder gefühlt hat. Und dies hat ihn für sie so wertvoll gemacht.


    Ich denke auch dass zwischen Helion und Lisanne noch irgendwas besonders/magisches gewesen sein müsste. Die Verbindung die sie gefühlt hat und die auch er gefühlt hat muss etwas einzigartiges sein.


    Attego werde ich nicht vermissen. Ich wüsste zugerne was Jitarra mit ihm angestellt hat. :D Es war sicherlich das pure Grauen :o Aber so gestaltest Du, Bernd, es sehr geschickt, dass der Leser diese Fantasy mit seinen eigenen Horrovorstellungen füllt und sie dementsprechend für alle schlimm ist.


    Jitarra scheint bei Bren inzwischen mehr Vertrauen zu genießen. Ich bin gespannt ob das gut ist. Sie scheint zwar nicht an Bren selbst interessiert, aber Bren ist für sie ein mögliches Sprungbrett ihrer Karriere. Wenn Bren tatsächlich so außergewöhnlich ist, dann wird er sicherlich schnell aufsteigen. Wenn Jitarra dann noch lebt könnte es vielleicht sein, dass er sich ihrer erinnert und sich dankbar zeigt. Wenn sie ihn mächtig macht ist sie von ihn sicherlich von hoher Bedeutung. Ich weiß nicht wie sich die Ränge der Osadro verändern, aber vermutlich erhebt der Schattenkönig einen einfach in einen höheren Rang. Wenn Bren schnell aufsteigt, wächst Jitarras Ansehen und er könnte sie vielleicht verwandeln. Womöglich weiß sie wie dies geht und könnte ihm dies jetzt bereits zeigen. Und auch so wäre Bren ihr nützlich wenn er sie als nützlichen Mensch ansieht. Er könnte sich positiv für sie aussprechen, so dass der Schattenkönig ihre Erwählung bestimmt.
    Ich denke also dass sie Bren nur so treu ergeben ist, solange sie darin einen Nutzen für sich selbst sieht.


    Kiretta und Quinné. Interessant das Bren Quinné nicht fortschickt. Entsteht dort leichte Eifersucht? Vermutlich fühlen sich beide durch die Anwesenheit der anderen gekränkt. Ihre unterschiedlichen Wertvorstellungen sorgen außerdem dafür, dass sie einander fremd sind und bleiben.
    Ich denke Quinné wird noch von Bren geduldet, wenn Kiretta fort ist. Er wird Quinné letztlich immer wieder Essenz nehmen, bis sie stirbt. Und damit wird sie glücklich sein.
    Kiretta, so hoffe ich, geht zurück aufs Meer und verschwindet aus dem Zugriffsbereich des Kults. Sie sollte sich schnellstmöglich ihre Freiheit zurückholen.


  • Ja, das war meine Überlegung. In diesem Abschnitt habe ich sie Attego in den Mund gelegt, als er davon berichtet, wie er als Knabe von einem Tempel beeindruckt war, den er als Erwachsener als kümmerlich empfand. "Es gibt nur unerreichte und verlorene Paradiese", wie es in dem Roman "Das Halsband der Taube" von E.W. Heine heißt.


    Weil die Menschen aufgrund "falscher" oder "geschönter" Erinnerung etwas anderes erwarten, als es in Wirklichkeit dann ist.


  • Ich denke auch dass zwischen Helion und Lisanne noch irgendwas besonders/magisches gewesen sein müsste. Die Verbindung die sie gefühlt hat und die auch er gefühlt hat muss etwas einzigartiges sein.


    Das war sie auch - sie resultierte ja daraus, dass Lisanne, als Modranel sie in ernste Bedrängnis brachte, Helions Essenz zu sich nahm.



    Kiretta und Quinné. Interessant das Bren Quinné nicht fortschickt. Entsteht dort leichte Eifersucht? Vermutlich fühlen sich beide durch die Anwesenheit der anderen gekränkt. Ihre unterschiedlichen Wertvorstellungen sorgen außerdem dafür, dass sie einander fremd sind und bleiben.


    Das ist sicher ein wichtiger Aspekt. Andererseits sind die beiden vermutlich die eindeutigsten Angehörigen des Pro-Bren-Lagers, was ja vielleicht auch verbindet.

  • Ich glaube Quinné ist mehr pro Bren als Kiretta. Kiretta kritisiert Bren und thematisiert ihre eigene Meinung. Quinné hat keine eigene Meinung, zumindest keine die sie zeigt.

  • Ich frage mich die ganze Zeit, was Bernd da mit uns anstellt. Eigentlich wird Bren jetzt unsympatisch - mir jedenfalls. Bei einem "normalen" Autoren würde ich jetzt annehmen, dass es uns leichter gemachte werden soll, wenn er denn stirbt. aber bei Bernd???
    Angst habe ich um Kiretta, die sich ihre Weltsicht bewahrt. Im Gespräch mit iht und über sie wird mehr als an seinen Taten deutlich, wie schnell sich Bren verändert. Vielleicht verändert ner sich auch schneller, weil er auch seine Magie schneller wächst? Was ist also an ihm besonderes?
    Nun hoffe ich eigentlich, dass Kiretta es schafft zu fliehen, oder die ERlaubnis erhält zu gehen. sie muss da weg!


    Komisch, dass Attego hier so negativ gesehen wird. Er sagt Bren (und uns) mehr als Jitarra. Ihn konnte er durchschauen, aber kann er das auch bei Jitarra? Ich finde es dumm, jemanden zu töten, den man durchschaut hat, den kann man besser nutzen auch als Gegengewicht zu Jitarra. Vielleicht verbündet sich aber Bren auch mit Jitarra gegen Lisanne? Nicht weil er was gegen Lisanne hat, aber, weil Lisanne was gegen ihn hat und von ihm allein nicht besiegt werden kann.
    Mal sehen.

  • Was!!! Velon ist tot? :o Also das hat mich jetzt unerwartet erwischt, damit habe ich nicht gerechnet, zumindest jetzt noch nicht und nicht so ohne Vorwarnung. Aber bei Bernd muss man ja eigentlich immer mit dem Unerwarteten rechnen. ;)



    Ich finde es schon erstaunlich, daß die Paladine Velon töten konnten, ohne selber Verluste zu verzeichnen.


    Ja, das ist seltsam, dass so gar keine Anzeichen von wenigstens Verletzungen zu finden waren. Mir kam ja kurz der Gedanke, dass es gar nicht die Paladine waren, sondern Lisanne dahinter steckt. Man fragt sich ja auch, wie die Paladine so einfach entkommen konnten. Vielleicht hat Lisanne ihnen die "Tür geöffnet", Velon hat es mitbekommen und musste dafür dann sterben. Ich habe ja immer noch die seltsame Idee im Kopf, dass Lisanne aus Rache an den Schattenkönigen die Schatten in den Untergang treiben will. Vielleicht hat sie ja ohne Helion keine Lust mehr noch Jahrhunderte weiter zu existieren und nimmt mit sich am Ende alle anderen mit. Als sie dann mit Kirettas Haken unterwegs war und zielstrebig in die "göttliche Magiepräsenz" steuerte, dachte ich fast, ich habe recht und sie trifft sich nun mit dem Feind. Nun, es war dann die gefesselte Kiretta, die ihr Ziel war, aber im ersten Moment dachte ich echt, sie hat sich verbündet. Ist bestimmt Quatsch, aber das Ganze hängt irgendwie bei mir in einer Hirnwindung fest. ;D ;DMal gespannt, was wirklich der Grund für den machtvollen Sieg der Paladine war. Vielleicht hat Nalaji dazu einen großen Beitrag geleistet, sie ist ja auch kraftvoll.


    Ja, und wie erwartet wird mir Bren immer unsympathischer je mehr er die Schatten verinnerlicht. Ich bekam beim Lesen teilweise richtig Aggressionen, wenn er wieder so grausame Befehle gab, z. B. die Nutzung der Priesterinnenhirne betreffend oder auch als er sich fragte, was Kiretta eigentlich will und ihm nur materielle Dinge einfielen. Ja, positive Gefühle und der Wunsch nach ihnen, sind ihm schon sehr, sehr fremd geworden. Allerdings geht es schneller, als ich dachte. Tatsächlich, wie ihr auch vermutet, wirkt es so, als würde etwas/jemand diesen Prozess vorantreiben. Der Einfluss von Jittara? Lisanne? Oder einfach eine Begleiterscheinung seiner besonderen Fähigkeit? Ist es gerade die Verwandlung in Nebel, die ihn schneller von sich selbst, bzw. seinem alten Selbst entfernt? Wie auch immer, es gefällt mir nicht und mittlerweile habe ich Bren auch „verloren“. Ich möchte ihn besiegt sehen. Besiegt von den Menschen, die er quält und ohne mit der Wimper zu zucken töten lässt und besiegt von Kiretta, die zudem noch so schnell wie möglich das Weite suchen sollte, um nicht von Bren am Ende noch entsorgt zu werden, wenn er endgültig keine Lust mehr hat, sich ihr „Gejammer“ anzuhören. :( Kiretta gehört sowieso nicht dorthin. Sie gehört auf ein Schiff und in freies Land, in dem sie „durchatmen“ kann!


    Und noch jemand ist mir unsympathischer geworden: Gadior. Dieses Gemauschel mit den Fayé, um sich einen kleinen Jungen zu besorgen, fand ich schlimm. Hier hat Gadior einen großen Teil seiner Faszination auf mich und Neugier auf ihn verloren. Er wirkte auf mich cool und draufgängerisch, hier einfach nur erbärmlich. Velon dagegen zeigte gerade eine mäßigende Seite, als er Bren fast davon abhalten wollte die Befragten gleich zu töten. Schade, dass man nun nicht mehr weiter beobachten kann, wie er sich im weiteren Verlauf noch dem immer stärker werdenden Bren gegenüber verhalten hätte.


    Königin Pijelas hat mich mit ihren 14 Jahren enorm beeindruckt. Sie strahlte eine Klugheit aus und demonstrierte dabei eine Ruhe, die schon richtig traurig machte, denn um so zu werden und zu denken wie ein Erwachsener es kaum schafft, muss sie wenig Kindheit, aber viel Schrecken miterlebt haben. Sie hat viel Kraft. Vielleicht mehr als noch "normal" ist? Selbst Bren wirkte etwas irritiert.


  • Was!!! Velon ist tot? :o


    Ich hatte vermutet, Du würdest mit "Ein Moppel weniger" reagieren. ;D



    wie erwartet wird mir Bren immer unsympathischer je mehr er die Schatten verinnerlicht. Ich bekam beim Lesen teilweise richtig Aggressionen, wenn er wieder so grausame Befehle gab,


    Ich könnte mir denken, dass sich das bereits im nächsten Leseabschnitt wieder drehen wird. ;)



    Und noch jemand ist mir unsympathischer geworden: Gadior. Dieses Gemauschel mit den Fayé, um sich einen kleinen Jungen zu besorgen, fand ich schlimm.


    Hast Du noch den Prolog von Feind im Kopf, in dem Gadior Lióla von Modranel erhandelt?


  • Ich hatte vermutet, Du würdest mit "Ein Moppel weniger" reagieren. ;D


    :D Nein, nein. Ich habe ihn mir ja eh immer anders vorgestellt, solange du ihn nicht genau beschrieben hast. ;)



    Ich könnte mir denken, dass sich das bereits im nächsten Leseabschnitt wieder drehen wird. ;)


    Ups, echt? Da bin ich ja mal gespannt!



    Hast Du noch den Prolog von Feind im Kopf, in dem Gadior Lióla von Modranel erhandelt?


    Meine Güte, das muss ich total verdrängt haben, dass das ja Gadior war! :o Das war mir gar nicht mehr präsent. :-[ Wie konnte er mich im Verlauf der Bücher von seiner ersten Vorstellung so ablenken?

  • Och Manno, ich mochte Attego :( was verrät der aber auch Kirettas Überleben an Lisanne? Ich dachte ja, sie wäre von selbst drauf gekommen.


    Ich finde es überhaupt nicht ungewöhnlich, dass Bren sich so schnell von seinem menschlichen Dasein entfernt. Das hatte ich irgendwie erwartet, so nachdem ihm das Herz aus der Brust gerissen wurde... Klingt plausibel für mich, dass das Auswirkungen auf die Gefühlswelt hat.



    Was!!! Velon ist tot? :o Also das hat mich jetzt unerwartet erwischt, damit habe ich nicht gerechnet, zumindest jetzt noch nicht und nicht so ohne Vorwarnung. Aber bei Bernd muss man ja eigentlich immer mit dem Unerwarteten rechnen. ;)



    Ja, das ist seltsam, dass so gar keine Anzeichen von wenigstens Verletzungen zu finden waren. Mir kam ja kurz der Gedanke, dass es gar nicht die Paladine waren, sondern Lisanne dahinter steckt. Man fragt sich ja auch, wie die Paladine so einfach entkommen konnten. Vielleicht hat Lisanne ihnen die "Tür geöffnet", Velon hat es mitbekommen und musste dafür dann sterben. Ich habe ja immer noch die seltsame Idee im Kopf, dass Lisanne aus Rache an den Schattenkönigen die Schatten in den Untergang treiben will. Vielleicht hat sie ja ohne Helion keine Lust mehr noch Jahrhunderte weiter zu existieren und nimmt mit sich am Ende alle anderen mit.


    Velons Tod hat mich auch überrascht, ich hatte nicht damit gerechnet, dass ein Schattenherr einfach so abgemetzelt wird. Das mit den Paladinen ist natürlich ungewöhnlich. Aber sie hatten ja doch auch "Verluste/Verletzungen", wie der Gardist berichtete, aber die Verletzungen hatten keine Auswirkungen. War das mehr Magie oder haben die Götter sich entschlossen, auch einzugreifen? Das würde den Menschen ja durchaus eine Chance verschaffen.
    Ich mag deine Theorie, Heimfinderin! Ich bin auch der Meinung, dass Lisanne etwas ausheckt und wirklich nur auf ihrer eigenen Seite steht. Die Theorie, dass sie selbst plant, die Herrschaft an sich zu reißen, hatte ich ja schon im letzten Buch.
    In Bezug zur Magie hat mich sehr erleichtert zu lesen, dass die Fayé aus dem Seelennebel wieder in besagtem Nebel sind. Ich hatte befürchtet, dass sie auf ewig durch die Lande ziehen und alles töten, was ihnen zu nahe kommt.


    Ich find's gut, dass Bren so unmenschlich wird. Dann haut Kiretta vielleicht endlich ab und bringt sich in Sicherheit. ;D


    Gadior hat Bren ja auch voll ertappt, das kommt sicherlich nochmal auf. Der war ja ganz eindeutig am heimlich Rumwerkeln und ich glaube nicht, dass der Schattenkönig das gutgeheißen hätte...


  • In Bezug zur Magie hat mich sehr erleichtert zu lesen, dass die Fayé aus dem Seelennebel wieder in besagtem Nebel sind. Ich hatte befürchtet, dass sie auf ewig durch die Lande ziehen und alles töten, was ihnen zu nahe kommt.


    Das dachte ich zuerst auch, daß der Seelennebel nicht mehr kontrollierbar wäre, aber so ist das natürlich praktisch.


  • Velons Tod hat mich auch überrascht, ich hatte nicht damit gerechnet, dass ein Schattenherr einfach so abgemetzelt wird.


    Dein Gespür ist ja auch ansonsten treffsicher - vielleicht solltest Du ihm auch in dieser Angelegenheit vertrauen ...? ;)


    Ich find's gut, dass Bren so unmenschlich wird. Dann haut Kiretta vielleicht endlich ab und bringt sich in Sicherheit. ;D


    Eine besonders romantische Entwicklung scheinst Du von dieser Trilogie nicht zu erwarten. ;)


  • Dein Gespür ist ja auch ansonsten treffsicher - vielleicht solltest Du ihm auch in dieser Angelegenheit vertrauen ...? ;)


    Dass er nicht ohne Grund abgemetzelt wird, ist mir schon klar. Aber dass das einfach so passiert, hat mich sehr überrascht. Das ist ja an sich auch unter den Schattenherren sonst ein Tabu.



    Eine besonders romantische Entwicklung scheinst Du von dieser Trilogie nicht zu erwarten. ;)


    Nope. Oder besser gesagt, WILL ich keine romantische Entwicklung in diesem Fall. ;)