04 - Seite 131 bis 175 (Kapitel "Nachtsturm": von "Nein! Ihr müsst" bis Ende)

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  • Kiretta ist wieder in ihrem Element und sie schein keine Gedanken an Bren zu verschwenden. -Hat sie mitbekommen, dass er sie gesucht hat? Hat Najila es ihr gesagt?
    Was da gegen die Schatten ins Feld geführt wird ist wirklich fragwürdig. Ob es wirklich mehr als eine Schlacht entscheiden kann und was ist danach? Ist hier die Büchse der Pandora geöffnet worden, ohne alle Konsequenzen zu bedenken?


    Bren ist also immernoch der Kämpfer, der an der Front kämpft und nicht nur zu sieht. Nun hat er aber auch gleich gelernt, dass diese Taktik ins Auge oder besser in andere Körperteile gehen kann. Ein Kommandant muss die Übersicht behalten und deshalb stehen sie abseits nicht aus Feigheit (sollte man so sehen).
    Als Offizier ist er ja wirklich unverzichtbar. Aber er hat seine neue Lebensweise noch nicht gelernt und da ist sein Vorgehen doch etwas leichtsinnig.
    Bin gespannt, wie der Kampf weitergeht. In der Kriegssituation tritt ja vieles in den Hintergrund, aber kann Bren alles wegschieben?


  • Was da gegen die Schatten ins Feld geführt wird ist wirklich fragwürdig. Ob es wirklich mehr als eine Schlacht entscheiden kann und was ist danach? Ist hier die Büchse der Pandora geöffnet worden, ohne alle Konsequenzen zu bedenken?


    Eine interessante Frage ... Alles hat seinen Preis, aber wenn man die Höhe dieses Preises nicht abschätzen kann, ist es dann verantwortungslos, ihn zu zahlen? Wie hättet Ihr Euch entschieden?
    Und aus der Leserperspektive: Wie gefällt Euch der Seelennebel? In Feind haben wir ihn nur kurz gesehen, in Knecht wurde er durchquert, und jetzt ...



    Bren ist also immernoch der Kämpfer, der an der Front kämpft und nicht nur zu sieht. ... Ein Kommandant muss die Übersicht behalten und deshalb stehen sie abseits nicht aus Feigheit (sollte man so sehen).


    Im vorigen Abschnitt habt Ihr schon angesprochen, dass Bren zwar nicht mehr "der alte ist", aber doch erkennbar viele Aspekte seiner menschlichen Persönlichkeit behalten hat.
    Jenseits der Trilogie zur Rolle von Offizieren: Bevor brauchbare Feldkarten und effiziente Meldewege existierten, war es in vielen militärischen Traditionen üblich, dass die Offiziere ihren Truppen vorausgingen (Motto: "Führen von vorn"). Sie hatten deswegen besondere Brustpanzer - sie standen schließlich ständig im Feindkontakt. Aufgabe der Unteroffiziere war dann, hinter den eigenen Truppen zu stehen und, salopp gesagt, dafür zu sorgen, dass keiner abhaut ...
    Auch in modernen Kriegen hat das "Führen von vorn" noch seine Anhänger. General Rommel im Afrikafeldzug zum Beispiel war dafür bekannt, immer in Frontnähe zu sein - allerdings im Gegensatz zu den britischen Feldherren, die ja am Ende den Sieg davontrugen.


  • Eine interessante Frage ... Alles hat seinen Preis, aber wenn man die Höhe dieses Preises nicht abschätzen kann, ist es dann verantwortungslos, ihn zu zahlen? Wie hättet Ihr Euch entschieden?
    Und aus der Leserperspektive: Wie gefällt Euch der Seelennebel? In Feind haben wir ihn nur kurz gesehen, in Knecht wurde er durchquert, und jetzt ...


    Ich verstehe die Wut nicht. Irgendwie müßte nach ewigen Zeiten doch so was mal abstumpfen. Die Menschen sind ja noch nicht einmal schuld. Ich dachte, dass auch ihre eigenen Artgenossen dazu gezogen wurden? Sie kommen mir vor wie der Dschinn, der irgendwann auch beschlossen hat, den, der die Flasche öffnet zu töten. Das habe ich schon im Märchen nicht verstanden. Wo ist die Freude über die Befreiung?


    Auch in modernen Kriegen hat das "Führen von vorn" noch seine Anhänger. General Rommel im Afrikafeldzug zum Beispiel war dafür bekannt, immer in Frontnähe zu sein - allerdings im Gegensatz zu den britischen Feldherren, die ja am Ende den Sieg davontrugen.


    Warum wohl ;D


    Was würde passieren, wenn Bren so stark verwundet wird, dass er nicht mehr in der Lage ist Essenz zu schöpfen?
    Oder gibt es das nicht?


  • Ich verstehe die Wut nicht. Irgendwie müßte nach ewigen Zeiten doch so was mal abstumpfen.


    Ich glaube, es war ein Aborigine, der einmal gesagt hat: "Wenn dir jemand deinen Besitz stiehlt, kannst du das vergessen und ihm verzeihen. Aber wenn dir jemand dein Land stiehlt, kannst du ihm nicht verzeihen, denn du siehst es immer vor dir." Je nach Sichtweise wurde den Fayé die Welt gestohlen, die sie vorher bewohnt haben. Diejenigen, die im Seelennebel "festhängen", waren sogar bereit, der Weisung der Götter zu folgen, wurden dann aber für unwürdig befunden und zurückgehalten, statt in ein neues Land gelassen zu werden (wenn die Sage stimmt, die in Feind und Knecht zitiert wurde). Die Menschen sind die "Rotzblagen", denen alles geschenkt wurde ...



    Was würde passieren, wenn Bren so stark verwundet wird, dass er nicht mehr in der Lage ist Essenz zu schöpfen?
    Oder gibt es das nicht?


    Die Beantwortung dieser Frage verschieben wir besser auf einen späteren Leseabschnitt ... ;)

  • Kiretta scheint inzwischen ziemlich genesen zu sein und mir kommt sie gar nicht wie eine Gefangene von Nalaji vor; Nalaji fürchtet selber, daß ihr Kiretta entwischen kann. Bisher erfahren wir gar nichts darüber, wie Kiretta den Krieg gegen Ondrien empfindet? In Ondrien sitzt ihre größte Feindin, aber auch große Liebe, sie muß doch sicherlich zwiegespalten deswegen sein. Wem wird sie im Zweifelsfall ihre Treue halten, denn so unabhängig, wie sie sich Nerate gegenüber gibt, wird sich bestimmt nicht sein, das nehme ich ihr nicht ab. Im Moment scheint es mir so, daß es egal ist, für welche Seite sie sich entscheidet, sie verliert immer etwas.


    Sehr spannend finde ich, daß wir durch Nalaji von der Macht der Götter was mitbekommen, bisher fand ich sie eher sehr untätig.
    Daß die Bewohner von Ejabon nicht gut auf Ondrien zu sprechen ist, überrascht nicht – auch nicht Nerates Hass auf Kiretta, das war ja abzusehen, Nalaji weiß ja nicht, was damals zwischen Kiretta, Bren und den Schattenherren und den Gildenmeisterinnen vorgefallen ist.


    Warum bringt Jittara ausgerechnet jetzt Brens Mutter zu ihm? Was bezweckt sie damit? Obwohl er so viel erreicht hat, ist er immer noch verbittert darüber, daß seine Mutter ihn damals einfach weggeben hat. Monjohr lebt nicht mehr; in wessen Auftrag hat er Kiretta gerettet? Widaja und Lisanne kann ich mir immer weniger vorstellen, oder hat er doch seine eigenen Intrigen gesponnen? Wußte Attego davon wirklich nichts?


    Wir waren zwar im ersten Band auch schon Zeugen eines Krieges, aber dieser Krieg nimmt nochmal eine andere Dimension an: hier werden auf beiden Seiten übernatürliche Kräfte genutzt – und die Menschen als Kanonenfutter verwendet.


    Typisch Bren, daß er nicht hinter den Schlachtreihen stellen will, sondern mittendrin – und ich muß gestehen, es hat durchaus Vorteile, wenn man unsterblich ist: die Verletzung, die er durch den Ritter abbekommt, wäre sonst doch sehr heftig.


  • Eine interessante Frage ... Alles hat seinen Preis, aber wenn man die Höhe dieses Preises nicht abschätzen kann, ist es dann verantwortungslos, ihn zu zahlen? Wie hättet Ihr Euch entschieden?
    Und aus der Leserperspektive: Wie gefällt Euch der Seelennebel? In Feind haben wir ihn nur kurz gesehen, in Knecht wurde er durchquert, und jetzt ...


    Mir gefällt es gut, daß der Seelennebel in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt, allerdings habe ich keine Ahnung, wie er unter Kontrolle gehalten werden soll, zumal er nicht nur der Feind der Osadroi, sondern auch der Feind der Götter ist. Andererseits stellt sich die Frage, wann sich jemals wieder die Gelegenheit ergibt, gegen die momentan geschwächten Schattenherren vorzugehen; unter diesem Gesichtspunkt ist es vllt. wirklich ratsam, alles auf eine Karte zu setzen.


  • Im Moment scheint es mir so, daß es egal ist, für welche Seite sie sich entscheidet, sie verliert immer etwas.


    Das war schon bei den Griechen das Merkmal der Tragödie als Textform: Alle Wahlmöglichkeiten sind irgendwie falsch, und nichts zu tun ist auch keine Option.



    Warum bringt Jittara ausgerechnet jetzt Brens Mutter zu ihm? Was bezweckt sie damit?


    Die Antwort wird man zwar auch in Knecht nicht finden - aber vielleicht einen kleinen Hinweis, wenn man auf Seite 358 nachblättert.
    :lesen:



    Obwohl er so viel erreicht hat, ist er immer noch verbittert darüber, daß seine Mutter ihn damals einfach weggeben hat.


    Glaubt Ihr, das ist der einzige Grund für seine Verbitterung?



    Wir waren zwar im ersten Band auch schon Zeugen eines Krieges, aber dieser Krieg nimmt nochmal eine andere Dimension an: hier werden auf beiden Seiten übernatürliche Kräfte genutzt – und die Menschen als Kanonenfutter verwendet.


    Was hat Euch beim Lesen mehr Freude gemacht - die Schlacht um Guardaja in Feind oder die aktuelle in den Wetterbergen?


  • Sie will Bren einen Gefallen tun, um näher an ihn heranzukommen, warum auch immer.
    Bren hatte mal geäußert, dass er seine Mutter sehen möchte. We konnte nicht verstehen, dass sie seinen Vater so im Stich gelassen hat. Schließlich war der mal ein starker Mann und ohne ein Osadro zu werden wäre es ihm vielleicht auch so gegangen, Ich denke dies war auch mit entscheidend dafür, ein Osadro zu werden, damit ihm ein solches Schicksal erspart bleibt.



    Was hat Euch beim Lesen mehr Freude gemacht - die Schlacht um Guardaja in Feind oder die aktuelle in den Wetterbergen?


    Schlachten machen mir keinen Spaß, aber diesmal hatte ich kein Problem in der Schlacht zu sein und zu wissen was los ist. In Knecht war es ziemlich verworren.

  • Ich glaube dass Kirettas Position bezüglich Ondrien klar ist: Sie ist ihr eigener Herr und würde wohl auch für Bren sich nicht Knechten lassen, so wie er es zuvor getan hat, bevor er unsterblich wurde. Ich glaube ihr Lebensmotto ist wohl eher "Tod oder Freiheit" und dementsprechend handelt sie auch. Sie ist schließlich aus freien Stücken nach Ondrien gekommen, vielleicht aus Neugier und Liebe zu Bren, aber sie würde dort nie gezwungener Weise bleiben. In Knecht hat sie immer wieder deutlich gemacht, wie wenig sie von dem Kult hält.
    Sie liebt Bren, aber die Freiheit und das Meer liebt sie mehr. Wenn man sie also vor die Wahl stellt, ist die Entscheidung klar. Jedoch könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie bereit gewesen wäre ihre Beziehung zu Bren zu pflegen, solange ihre Freiheit nicht gefährdet wird. Aber im Kult gibt es keine Freiheit, auch nicht für die Randfiguren.


    Ich finde es klasse dass sich Bren mitten in die Schlacht stürzt. Da war er immer und dort ist sein Platz. Und man merkt, finde ich, dass er hier auch viel bewirkt. Eigenartig finde ich, dass er sich als Osadro offensichtlich wie ein Tollpatsch anstellt ::) er hat als Mensch unzählige Schlachten überlebt und zieht sich hier in geringen Abstand gleich in zwei Situationen tödliche Verletzungen zu, die er nur aufgrund seiner Osadro Eigenschaften übersteht. Also entweder wurde er massiv angegriffen, da der Feind ihn als besonderen Gegner erkannt hat oder er stellt sich dumm an. Als Osadro ist er doch stärker und mächtiger? Er sollte also auch mit einer größeren Gegenwehr als zu seinen menschlichen Zeiten klarkommen.
    Schön finde ich, dass er seine Eigenschaft, die ihm unterstellten Soldaten nicht unnötig auf ihre Position hinzuweisen, beibehalten hat. Er schätzt die Menschen immer noch sehr, was vermutlich auch an seiner zeitlichen Nähe zum menschlichen Leben liegt.


    Das mit dem Seelennebel empfinde ich auch als eigenartig. Ich glaube nicht, dass die Menschen in der Lage sind diese Macht zu kontrollieren. Und man sollte auch bedenken: Wenn der Schattenkult besiegt ist, was machen die Fayé? Ob sich da nicht die nächste unsterbliche Macht über die Menschheit legt?
    Selbst wenn die Menschen wieder unter sich leben wird es gefährlich. Die alten Ordnungen sind völlig zerstört, was geschieht mit denen, die dem Kult gehuldigt haben (ähnliche der Problematik nach dem zweiten Weltkrieg)? Wer darf nun herrschen? Die alten Herrscher sind größtenteils dem Kult erlegen, bzw. längst tot.
    Ich bin gespannt wie genau der Plan der Menschen aussieht. :-\


  • Ich glaube ihr Lebensmotto ist wohl eher "Tod oder Freiheit" und dementsprechend handelt sie auch.


    In diesem Zusammenhang finde ich interessant, dass "Kiretta" das seltenste Ergebnis im Schattenherren-Persönlichkeitstest ist ... Sogar Lióla ist häufiger unter uns! :)



    Eigenartig finde ich, dass er sich als Osadro offensichtlich wie ein Tollpatsch anstellt ::) er hat als Mensch unzählige Schlachten überlebt und zieht sich hier in geringen Abstand gleich in zwei Situationen tödliche Verletzungen zu, die er nur aufgrund seiner Osadro Eigenschaften übersteht. Also entweder wurde er massiv angegriffen, da der Feind ihn als besonderen Gegner erkannt hat oder er stellt sich dumm an.


    Oder ...? Es gibt noch eine weitere Erklärung, denke ich. ;)



    Wenn der Schattenkult besiegt ist, was machen die Fayé? Ob sich da nicht die nächste unsterbliche Macht über die Menschheit legt?


    Eine sehr interessante Frage! Was, glaubt Ihr, wären die Konsequenzen für die Menschen, wenn die Fayé die Schattenherren besiegen würden?


  • Oder ...? Es gibt noch eine weitere Erklärung, denke ich. ;)


    Er ist vielleicht durch seine Unmenschlichkeit doch irgendwie geschwächt?
    Es war doch auch so, dass ihm der Mond zu schaffen gemacht hat. *grübel*


  • Die Antwort wird man zwar auch in Knecht nicht finden - aber vielleicht einen kleinen Hinweis, wenn man auf Seite 358 nachblättert.
    :lesen:


    Ah, danke, Bernd - an die Textstelle hatte ich gar nicht mehr gedacht, Jittara hatte also seine Mutter schon früher ausfindig gemacht.



    Was hat Euch beim Lesen mehr Freude gemacht - die Schlacht um Guardaja in Feind oder die aktuelle in den Wetterbergen?


    Mir gefällt die aktuelle Schlacht auch besser, da es diesmal ausgeglichener ist, was die Magie anbetrifft.


  • Eine sehr interessante Frage! Was, glaubt Ihr, wären die Konsequenzen für die Menschen, wenn die Fayé die Schattenherren besiegen würden?


    Das habe ich mich auch gefragt, ob das besser wird, wenn die Fayé siegen würden, aber ob es schlechter wäre? Ein Versucht ist es vielleicht wert ;D



    Es war doch auch so, dass ihm der Mond zu schaffen gemacht hat. *grübel*


    Stimmt, der Mond spielt hier scheinbar auch eine Rolle.


  • Eine sehr interessante Frage! Was, glaubt Ihr, wären die Konsequenzen für die Menschen, wenn die Fayé die Schattenherren besiegen würden?


    Ich denke, es wäre besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Fayé sich ziemlich gut in einem Gebiet wohlfühlen können ohne Menschen umzubringen. Sie müssen sich ja nicht von den Menschen ernähren. Allerdings ist es jettzt was anderes, da die Geister der Faye ja auch frei sind. Was da noch kommt wird bestimmt schlimmer als die Schatten, denn es ist ohne Regeln.


  • Stimmt, der Mond spielt hier scheinbar auch eine Rolle.


    Tipp: Wenn Ihr in eine andere Richtung denkt, kommt Ihr auch der Lösung auf die Spur, warum Kiretta noch lebt ... ;)



    Ich denke, es wäre besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Fayé sich ziemlich gut in einem Gebiet wohlfühlen können ohne Menschen umzubringen. Sie müssen sich ja nicht von den Menschen ernähren.


    Das ist zweifelsohne richtig. Sie haben sich ja auch lange mit dem Nachtschattenwald begnügt. Andererseits ... :-\


  • Also er ist auffällig und es ist unüblich, dass sich ein Schattenherr an die Front begibt. Das ist die Chance, einen von ihnen zu bekommen, klar, dass er sofort zum Hauptziel kommt. Dazu kommt aber auch, dass Bren noch zu "menschlich" ist. Er nimmt sich die Zeit, Augen zuzudrücken. Er nimmt nicht Essenz, sondern kämpft noch wie ein Mensch.
    Ist Kiretta eine Ablenkung?

  • Wenn Ihr Euch vorstellt, Ihr wärt ein Schattenherr ... Und wenn Ihr anschaut, wie diese agieren - Velon, Lisanne, Gadior, ... - Und wenn Ihr seht, wie die Menschen ihnen begegnen (jedenfalls diejenigen, die in ihre Nähe kommen ...
    Was machen diese Erfahrungen mit dem Selbstbild eines Osadro?
    Wie geht jemand mit diesem Selbstbild in eine Schlacht? Oder wie begegnet er einem Menschen, der schwerverletzt am Boden liegt?
    ;)


  • Wenn Ihr Euch vorstellt, Ihr wärt ein Schattenherr ... Und wenn Ihr anschaut, wie diese agieren - Velon, Lisanne, Gadior, ... - Und wenn Ihr seht, wie die Menschen ihnen begegnen (jedenfalls diejenigen, die in ihre Nähe kommen ...
    Was machen diese Erfahrungen mit dem Selbstbild eines Osadro?
    Wie geht jemand mit diesem Selbstbild in eine Schlacht? Oder wie begegnet er einem Menschen, der schwerverletzt am Boden liegt?
    ;)


    Die Menschen, die die Schatten verehren, erhöhen sie zu Götter, sie fühlen sich dadurch über allen anderen stehend und unantastbar. Entweder geht er dann in die Schlacht, weil er denkt, ihm kann nichts geschehen oder aber er bleibt hinter den Reihen, weil er dafür seine Lakaien hat, die sich die Köpfe einschlagen können. Ein verletzter Mensch ist nichts wert.