03 - Seite 97 bis 131 (Kapitel "Nachtsturm": bis "der Wille des Schattenkönigs")

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  • Bren ist also sehr mächtig, warum? Ist Liebe doch ein Teil von Macht? Oder ist es sein als Kämpfer erprobter eiserner Wille? Ich weiß es nicht, ich sehe nur, wenn er so mächtig ist, wird er immer mehr Feinde bekommen.
    Nun der König scheint ihn zu mögen, denn er hat ihn ja nicht umgebracht nur mal so ne Watschen, zur Disziplinierung.
    Warum?
    Warum kann Bren die Mondpriesterin als solche erkennen und sie lebte bis dahin unbekannt? Ist es weil sie bei der Pflege Kirettas immer wieder betet? Eigentlich klingt es aber so, als ob sie diese "Restmagie" immer ausstrahlt. Hat man sie am Hof geduldet, weil man sie damit unter Kontrolle hatte?
    Wenn Lisanne Bren töten und nicht nur quälen wollte, dann wäre es absolut das Beste, Kiretta am Leben zu erhalten. Sie wird sich mit einem Leben in den Schatten nicht abfinden und irgendwann wieder frei sein wollen. Wie jetzt würde Bren ihr folgen und nicht seinem König. Wie hat er es geschafft diese große Liebe mit in sein Schattendasein zu bringen? Er ist doch nicht von Helions Magie getroffen worden (so hatten wir uns das ja bei Lisanne erklärt.)
    Also, ich dachte es sei ein sehr kurzer Abschnitt, aber er wirft Fragen auf noch und nöcher.......

  • Damit hatte ich nicht gerechnet, daß Bren so schnell Nalaji und Kiretta ausfindig macht. Wie er sich zu Nebel verwandeln kann, war ja sehr spannend, zumal Attego sagt, daß Bren eigentlch für diese Art von Magie zu jung ist. Auch schon beim Aufspüren von Nalaji zeigte er überragende magische Fähigkeiten – sonderbar. Und diese Fähigkeiten werden sicherlich noch eine große Rolle spielen.


    Nalaji fädelt das sehr raffiniert ein, um am Leben zu bleiben – nachdem Narron nicht mehr lebt, hat Bren auch kein Druckmittel ihr gegenüber griffbereit. Seine Liebe gegenüber Kiretta ist so groß wie Lisannes Liebe zu Helion, allerdings weiß er im Gegensatz zu Lisanne, daß seine Liebe erwidert wird. Daß er Nalaji laufen läßt, dürfen die anderen Osadroi und Gerg natürlich nicht erfahren. Bren ist für Kiretta sogar bereit gewesen, sich den Anordnungen des Schattenkönigs zu widersetzen.


  • Warum kann Bren die Mondpriesterin als solche erkennen und sie lebte bis dahin unbekannt? Ist es weil sie bei der Pflege Kirettas immer wieder betet? Eigentlich klingt es aber so, als ob sie diese "Restmagie" immer ausstrahlt. Hat man sie am Hof geduldet, weil man sie damit unter Kontrolle hatte?


    Das habe ich so verstanden, daß Nalaji am Hofe von Ondrien verschwiegen hat, daß sie eine Mondpriesterin ist, sie war dort lediglich eine Botschafterin aus Ilyjias. Durch den eingesetzten Silberbarren im Kopf konnte sie sich davor schützen, daß die Osadroi ihre Gedanken lesen konnnten. Das mit dem Silberbarren ist üblich unter Diplomaten und wird von den Osadroi auch akzeptiert.
    Im Gespräch mit Monjohr erwähnt sie, daß, wenn sie die Hilfe der Mondgöttin für die Heilung erbittet, diese für die Osadroi spürbar ist, daher muß sie mit Kiretta auch Orgait verlassen, um sie heilen zu können. Überraschend ist aber, daß Bren die "Spur" dennoch so schnell und einfach wahrnehmen und folgen kann. Hier bin ich auch gespannt, warum das so ist.



    Wie jetzt würde Bren ihr folgen und nicht seinem König. Wie hat er es geschafft diese große Liebe mit in sein Schattendasein zu bringen? Er ist doch nicht von Helions Magie getroffen worden (so hatten wir uns das ja bei Lisanne erklärt.)


    Wurde nicht irgendwo erwähnt, daß sehr starke menschliche Gefühl auch als junger Osadro noch spürbar sind? Bisher gehe ich davon aus, daß das hier der Fall ist. Mich würde interessieren, ob diese Gefühle mit der Zeit schwächer werden oder nur unterdrückt werden.

  • Das habe ich so verstanden, daß Nalaji am Hofe von Ondrien verschwiegen hat, daß sie eine Mondpriesterin ist, sie war dort lediglich eine Botschafterin aus Ilyjias. Durch den eingesetzten Silberbarren im Kopf konnte sie sich davor schützen, daß die Osadroi ihre Gedanken lesen konnnten. Das mit dem Silberbarren ist üblich unter Diplomaten und wird von den Osadroi auch akzeptiert.
    Im Gespräch mit Monjohr erwähnt sie, daß, wenn sie die Hilfe der Mondgöttin für die Heilung erbittet, diese für die Osadroi spürbar ist, daher muß sie mit Kiretta auch Orgait verlassen, um sie heilen zu können. Überraschend ist aber, daß Bren die "Spur" dennoch so schnell und einfach wahrnehmen und folgen kann. Hier bin ich auch gespannt, warum das so ist.


    Eben, Bren kann die Magie spüren, auch wenn keine anrufung erfolgt, (er nimmt die Spur ja an dem Holzvogel auf) Wenn er das kann als so junger Osadro, wieso blieb dann diese Magie dem König verborgen? Das ist doch die Frage. Scheinbar hilft bei Bren auch das Silber im Kopf nicht.


  • Warum kann Bren die Mondpriesterin als solche erkennen und sie lebte bis dahin unbekannt? ... Hat man sie am Hof geduldet, weil man sie damit unter Kontrolle hatte?



    Auch schon beim Aufspüren von Nalaji zeigte er überragende magische Fähigkeiten – sonderbar.



    Das habe ich so verstanden, daß Nalaji am Hofe von Ondrien verschwiegen hat, daß sie eine Mondpriesterin ist, sie war dort lediglich eine Botschafterin aus Ilyjias. Durch den eingesetzten Silberbarren im Kopf konnte sie sich davor schützen, daß die Osadroi ihre Gedanken lesen konnnten.
    ... wenn sie die Hilfe der Mondgöttin für die Heilung erbittet, diese für die Osadroi spürbar ist, daher muß sie mit Kiretta auch Orgait verlassen, um sie heilen zu können.



    Eben, Bren kann die Magie spüren, auch wenn keine anrufung erfolgt, (er nimmt die Spur ja an dem Holzvogel auf) Wenn er das kann als so junger Osadro, wieso blieb dann diese Magie dem König verborgen? Das ist doch die Frage. Scheinbar hilft bei Bren auch das Silber im Kopf nicht.


    Ihr habt da (mindestens) zwei große Fragen angesprochen:
    Waren Nalaji und Narron wirklich so gut getarnt, wie sie dachten? Immerhin hat Monjohr sie ja auch ausfindig gemacht ...
    Und was hat es mit Brens Fähigkeiten auf sich? Wenn wir die anderen Osadroi betrachten, so haben auch diese einmalige Eigenschaften, die sie nicht mit anderen Teilen. Bei Lisanne ist das besonders offensichtlich - ihr Charisma hat keine Entsprechung, auch nicht bei Osadroi ihres Rangs und Alters. Es gibt aber noch einen zweiten Osadro, der eine (allerdings unauffälligere) Besonderheit hat, die immer mal wieder erwähnt wird. Wisst Ihr, wer?



    Wurde nicht irgendwo erwähnt, daß sehr starke menschliche Gefühl auch als junger Osadro noch spürbar sind?


    Das Phänomen der Erinnerung wird uns noch eine Weile begleiten ... ;)

  • Uh ich bin begeistert von Brens Fähigkeiten. Und gleichzeitig finde ich es furchtbar, dass er sich nicht von Jitarra hat unterweisen lassen. Mit ihrer Hilfe würde er vermutlich sehr schnell unglaublich mächtig werden.


    Ich frage mich was Nalaji sich erhofft. Sie hat zwar nun das Wort eines Schattenherren, dass er sie nicht tötet, aber jeder andere könnte sie doch immernoch töten ohne das gegebene Wort zu verletzten.


    Und was hat Ferron Nalaji mitgeteil? Es muss etwas außerordentliches sein, so wie sie reagiert hat scheint dort einiges im Gange zu sein und neue Hoffnung zu bestehen :o


    Ich glaube Kiretta konnte Nalaji tatsächlich beeindrucken und sie vermutlich auch davon überzeugen, dass sie sich nicht den Schatten unterlegen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass sie die Gesellschaft von Bren noch eine Weile genossen hätte, aber irgendwann hätte ihre Liebe zur See gesiegt und sie hätte Bren entweder verlassen oder mitgenommen.
    Da stellt sich mir die Frage wie frei die Osadro eigentlich in ihrer Wahl bezüglich ihres Aufenthaltsortes sind. Dürfe er sich einfach so entfernen oder muss er eigentlich in Guardaja bleiben? ???


    Jedenfalls sieht man bei Bren bereits Veränderungen in seinem Verhalten. Als Mensch hat er nicht so einfach jemanden ermordert. Nun handelt er impulsiv und gibt sich in die Handlungsweisen der Osadro.
    Allerdings mag ich Bren immernoch sehr gerne. Er ist für mich weiterhin ein sehr spannender Charakter und es ist aufregend mit ihm gemeinsam das Dasein eines Osadro genauer zu erkunden.
    Ob er Kiretta tatsächlich noch liebt oder sich nur daran erinnert wie seine Empfindung als Mensch war kann ich gerade noch schwer abschätzen. Es scheint jedoch so, dass nicht alle Osadro sich gleich verhalten. Immerhin gibt es offensichtlich auch Verräter unter ihnen.


    Die Geschichte hat auf jeden Fall wieder sehr schnell volle Fahrt aufgenommen und ist ultra aktionreich ;D


  • ... gleichzeitig finde ich es furchtbar, dass er sich nicht von Jitarra hat unterweisen lassen. Mit ihrer Hilfe würde er vermutlich sehr schnell unglaublich mächtig werden.


    Vermutlich würde er das - das überlegt er ja sogar selbst auf Seite 65.
    Was glaubt Ihr, welchen Preis müsste er für eine Ausbildung bei Jittara zahlen? In den Schatten gibt es schließlich keine selbstlosen Gaben ...
    ;)



    Ich frage mich was Nalaji sich erhofft. Sie hat zwar nun das Wort eines Schattenherren, dass er sie nicht tötet, aber jeder andere könnte sie doch immernoch töten ohne das gegebene Wort zu verletzten.


    Schon - aber wer sollte das in der aktuellen Situation sein? Für den Moment kann sie entkommen.



    Jedenfalls sieht man bei Bren bereits Veränderungen in seinem Verhalten.


    Diese Veränderung lohnt das weitere Beobachten ... ;)



    Er ist für mich weiterhin ein sehr spannender Charakter und es ist aufregend mit ihm gemeinsam das Dasein eines Osadro genauer zu erkunden.


    Dann vermute ich, dass Du auch in den kommenden Leseabschnitten noch viel Freude an Herr haben wirst. :)



    Ob er Kiretta tatsächlich noch liebt oder sich nur daran erinnert wie seine Empfindung als Mensch war kann ich gerade noch schwer abschätzen.


    Eine sehr feine, aber gar nicht unwichtige Unterscheidung ...


  • Allerdings mag ich Bren immernoch sehr gerne. Er ist für mich weiterhin ein sehr spannender Charakter und es ist aufregend mit ihm gemeinsam das Dasein eines Osadro genauer zu erkunden.


    Ja, mir gehts genauso. Egal, was Bren so anstellt, irgendwie scheint er mir nie so böse wie die anderen Osadroi sind. Kann sein, dass es nur mir so geht, aber irgendwie ist er mir einfach sympathisch. Und dann die Fähigkeiten! Die sind ja wirklich der Hammer. Er ist viel mächtiger, als ich ihm das zugetraut hätte.
    Das mit Jitarra hatte ich mir ehrlich gesagt auch schon gedacht. Aber nach Bernds Denkanstoß denke ich jetzt komplett anders, denn er hat schon recht, Bren müsste sicherlich einen unglaublich hohen Preis dafür zahlen, und das ist es nicht wert.

  • So, ganz allgemein kann ich sagen, dass das Buch immer noch mein Lieblingsbuch der Trilogie ist. Obwohl auch die anderen beiden sehr spannend waren, ist "Herr" irgendwie noch viel spannender. Mir gefällt auch die Sichtweise in diesem Buch sehr, sehr gut, denn das war eigentlich genau die Sichtweise, die noch gefehlt hat. Ich denke nach Abschluss des Buches kennen wir uns perfekt in der Welt der Schattenherren aus.


    Außerdem finde ich es hier diesmal super, dass die Abschnitte kleiner sind. So kann man besser auf alle Eindrücke eingehen und vergisst nicht wieder die Hälfte (was bei mir bei langen Abschnitten oft so ist).
    Da ich mir eure Fragen genauso gestellt habe, jedoch nicht zu lange im Dunkeln tappen möchte, lese ich jetzt am besten weiter. ;D Vielleicht werden einige Dinge ja schon im nächsten Abschnitt aufgelöst.


  • Was glaubt Ihr, welchen Preis müsste er für eine Ausbildung bei Jittara zahlen? In den Schatten gibt es schließlich keine selbstlosen Gaben ...
    ;)


    Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht strebt sie ebenfalls nach Unsterblichkeit? Ansonsten habe ich keine Ahnung, was für ein Spiel sie spielt.

  • Wow, Bren hat ja wirklich außergewöhnliche Fähigkeiten. Zum einen das Aufspüren göttlichen Wirkens, was ihn auf die Spur von Nalaji bringt und dann seine Umwandlung in Nebel! Gruselig wie er sich so immer weiter voran tastet! :o Warum er wohl trotz seiner jungen Zeit als Osadro schon so mächtige und offensichtlich (zumindest bei Attego) so Ehrfurcht erzeugende Fähigkeiten hat? Ist er ein "Naturtalent" ? ;)



    Es gibt aber noch einen zweiten Osadro, der eine (allerdings unauffälligere) Besonderheit hat, die immer mal wieder erwähnt wird. Wisst Ihr, wer?


    Ich überlege und überlege und komme nicht drauf. :-[


    Wurde nicht irgendwo erwähnt, daß sehr starke menschliche Gefühl auch als junger Osadro noch spürbar sind? Bisher gehe ich davon aus, daß das hier der Fall ist. Mich würde interessieren, ob diese Gefühle mit der Zeit schwächer werden oder nur unterdrückt werden.


    Ich habe es so verstanden, dass es eigentlich mehr nur die ERINNERUNG an seine Liebe zu Kiretta ist, was er "spürt". Attego spricht ja dauernd davon. Wirkliche Liebe würde er demnach gar nicht mehr empfinden. ... Und was passiert dann, wenn diese Erinnerung verblasst?


    Momentan ist er aber auf jeden Fall sehr intensiv hinter Kiretta her und versucht sogar, ein paar Bewaffnete dafür zu erhalten. Als er sie nicht bekam und es hieß, er müsse erst Widaja fragen, dachte ich fast, er haut den anderen um und nimmt sie sich einfach. Aber es zeigt sich doch, dass er es (noch) gewohnt ist, Hierarchien und Regeln einzuhalten, zumindest von Angesicht zu Angesicht und ihn diesem Fall noch. Später, als er Kiretta dann aber gefunden hatte, wird er zum Rebell und widersetzt sich. ;D Puh, die Warnung kam dann auch gleich, als sein Herz gequetscht wurde. Ganz schön mutig von Bren, nun weiter den Gehorsam zu verweigern, besonders nach der Aktion gegen Lukol. :o


    Kam eigentlich Ferron schon einmal vorher irgendwann vor? Ich bilde mir ein, den Namen zu kennen, aber es kann ja auch auch aus einer anderen Geschichte eine Ähnlichkeit sein, die ich jetzt vermische.


  • Ich überlege und überlege und komme nicht drauf. :-[


    Die Gabe dieses Osadro ist auffällig unauffällig ... Die Perspektivfiguren müssen meistens einen Moment nachdenken, bevor sie den Effekt bemerken. Er wurde sowohl in Feind als auch in Knecht und auch schon in dem Teil von Herr, den Ihr bisher gelesen habt, geschildert.



    Und was passiert dann, wenn diese Erinnerung verblasst?


    Ist es die stärkste Bedrohung von Träumen und Erinnerungen, wenn Zeit vergeht ...? ;)



    Kam eigentlich Ferron schon einmal vorher irgendwann vor?


    Da ich Euch mit meinen Kommentaren sonst so oft verwirre, mache ich es jetzt ein wenig gut und verrate: Nein, Ferron ist neu, seinetwegen braucht Ihr nicht die früheren Bände zu wälzen. ;)


  • Ist es die stärkste Bedrohung von Träumen und Erinnerungen, wenn Zeit vergeht ...? ;)


    sicher ist Zeit eine Bedrohung, aber vor allem das Fehlen von Emotionen. Ich denke in den Träumen verarbeiten wir unbewußte Emotionen und wenn wir bei den Erinnerungen nichts mehr fühlen können, dann verlieren sie an Wert.
    Außerdem ist eine große Bedrohung, wenn wir niemanden mehr haben, den wir fragen können: "Weißt Du noch?"


  • [quote='Heimfinderin','https://leserunden.de/forum/index.php?thread/&postID=166231#post166231']
    [quote='Bernard','https://leserunden.de/forum/index.php?thread/&postID=166060#post166060']
    Es gibt aber noch einen zweiten Osadro, der eine (allerdings unauffälligere) Besonderheit hat, die immer mal wieder erwähnt wird. Wisst Ihr, wer?


    Könntest Du gadior meinen, den man immer gut versteht, und der niemals laut spricht?


  • Ist es die stärkste Bedrohung von Träumen und Erinnerungen, wenn Zeit vergeht ...? ;)


    Sie sind auch oft unvollständig oder verfälscht. Das Gute oder auch das Schlechte eines Erlebnisses/einer Beziehung etc. dringt in den Vordergrund, das andere wird verdrängt. Vielleicht will man sich unbewusst nur an bestimmte Dinge erinnern, verklärt sie, verändert sie oder bauscht Dinge in die eine oder andere Richtung auf. Besonders vielleicht dann, wenn man sich wie Bren in dieser besonderen Situation so daran festkrallt, kann ich mir vorstellen.


  • Die Gabe dieses Osadro ist auffällig unauffällig ... Die Perspektivfiguren müssen meistens einen Moment nachdenken, bevor sie den Effekt bemerken. Er wurde sowohl in Feind als auch in Knecht und auch schon in dem Teil von Herr, den Ihr bisher gelesen habt, geschildert.


    Da komme ich jetzt auch auf Gadior, weil er in allen drei Teilen vorkommt.