01 - Anfang bis Seite 47 (Anfang bis "wird klug entscheiden")

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  • Hallo liebe Leserunde,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Herr. Die Schattenherren" und ich begrüße alle Teilnehmer und ganz besonders Robert Corvus, der uns hier wieder begleiten wird. Schön, dass Du wieder mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch nochmals die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch!


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Vermeidet bitte auch reine Inhaltsangaben, wir lesen alle das gleiche Buch. ;)


    Es wäre zudem sehr schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können.


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 47 Mitte schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!!! :winken:


    Liebe Grüße
    Heimfinderin

  • Hallo ihr Lieben,


    ich mußte vorher einfach schon den ersten Abschnitt lesen und ich war auch direkt wieder in der Geschichte drin.


    Den Prolog hatte ich ja schon mal gelesen, wußte es aber nicht mehr und habe mich zuerst gewundert, warum er mir so bekannt vorkommt ;D Der Prolog hat mir gut gefallen, auch wenn ich noch nicht weiß, in welchem Zusammenhang er mit der folgenden Handlung stehen wird. Oder ob er einfach ein Abriss ist, wie es nun, 2 Wochen nach Helions Tod, mit Lisanne steht: wie erwartet, hat sie dessen Tod noch lange nicht überwunden und ist voller Hass auf alle, die Helions Tod nicht verhindert haben. Und es wird auch wieder deutlich, welche Anziehungskraft Lisanne auf die Menschen auswirkt, wenn sie in ihrer Nähe ist.


    Dann gibt es im ersten Kapitel gleich einige Überraschungen: wir treffen Narron und Nalaji aus dem ersten Band Feind wieder, wie schön, damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet. Ich fand es damals schade, daß wir nichts mehr von Narron erfahren haben. Die Beiden sind also als Spione in Ordrait tätig, das ist nicht unbedingt ganz ungefährlich, mitten im Reich des Feindes. Wie haben sie es nur geschafft, an die Bücher ranzukommen? Diese verbotenen Bücher werden sicherlich nicht für die Allgemeinheit zugänglich sein. Durch das Buch erfahren wir etwas über Gergs Vergangenheit und über die Schattenkönige sowie den sog. ersten Zirkel. Ich bin gespannt, was sie noch alles herausfinden können, denn Monjohr scheint ihnen die Bücher zu überlassen.


    Monjohr ist die nächste Überraschung: was für ein Spiel spielt er? Wie ist er an Kiretta gekommen (die dritte Überraschung: Kiretta ist nicht tot!)? Warum will er sie heilen lassen? Tut er das aus eigenem Interesse oder in Lisannes Auftrag, die mit einer lebenden Kiretta ein Druckmittel gegenüber Bren in der Hand haben möchte? Das kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen, dann würde sie sich eher selber um die Heilung kümmern und es nicht Monjohr überlassen. In Brens Auftrag handelt er jedenfalls nicht, da Bren glaubt, daß Kiretta nicht mehr lebt.


    Und dann treffen wir Bren wieder: so ganz hat er sich noch nicht an sein Schattenherren-Dasein gewöhnt, scheint es mir. Er schätzt zwar seine neuen Kräfte und geschärften Sinne, aber ich habe das Gefühl, daß er teilweise auch die Kameradschaft seiner ehemaligen Mitstreiter vermisst. In jedem Fall ist er noch nicht so arrogant, herablassend und brutal wie andere Osadroi - es wäre ihm nicht in den Sinn gekommen, seinen Gegner, dessen Schwert er entzwei geschlagen hat, zu bestrafen, wenn Dengor es nicht getan hätte. Sehr interessant fand ich übrigens auch, als wir Leser nun hautnah mitbekommen haben, wie das mit der Wundheilung mithilfe der Essenz funktioniert.


    Mir hat der Einstieg in jedem Fall schon sehr gut gefallen und bin nun gespannt, wie es weitergeht.


  • Mir hat der Einstieg in jedem Fall schon sehr gut gefallen und bin nun gespannt, wie es weitergeht.


    :freu:



    Der Prolog hat mir gut gefallen, auch wenn ich noch nicht weiß, in welchem Zusammenhang er mit der folgenden Handlung stehen wird. Oder ob er einfach ein Abriss ist, wie es nun, 2 Wochen nach Helions Tod, mit Lisanne steht ...


    Ich vermute, dass bei einigen Lesern etwas Zeit zwischen der Lektüre der einzelnen Bände liegt - hier bei leserunden.de ein halbes Jahr. Deswegen wollte ich im Prolog noch einmal die wesentlichen Informationen zur Ausgangslage liefern: Krieg gegen die Fayé, Lisanne und Bren sind Feinde. Und natürlich die Stimmung vermitteln, die Ondrien prägt.


    Mit Herr schließe ich die Trilogie ab, deswegen nehme ich hier auch noch einige offene Fäden aus Feind auf. Narron und Nalaji sind der erste davon ...



    Monjohr ist die nächste Überraschung: was für ein Spiel spielt er? Wie ist er an Kiretta gekommen (die dritte Überraschung: Kiretta ist nicht tot!)? Warum will er sie heilen lassen? Tut er das aus eigenem Interesse oder in Lisannes Auftrag, die mit einer lebenden Kiretta ein Druckmittel gegenüber Bren in der Hand haben möchte? ...


    Da wirfst Du viele interessante Fragen auf, odenwaldcollies! Was meinen denn die anderen Leser, die das Reich der Schattenherren so unerschrocken betreten haben?



    Sehr interessant fand ich übrigens auch, als wir Leser nun hautnah mitbekommen haben, wie das mit der Wundheilung mithilfe der Essenz funktioniert.


    Ich denke, da wirst Du auch in den weiteren Leseabschnitten auf Deine Kosten kommen. In Feind haben wir die Schattenherren von außen gesehen, in Knecht sozusagen von unten - und in Herr nun von innen ...
    ;)


  • Da wirfst Du viele interessante Fragen auf, odenwaldcollies! Was meinen denn die anderen Leser, die das Reich der Schattenherren so unerschrocken betreten haben?


    Ich tendiere ja dazu, daß Monjohr aus eigenem Interesse handelt, sonst würde er doch Nalaji und Narron verpfeifen - oder ist das alles Ablenkung, um sie nach der Heilung Kirettas doch noch in die Pfanne zu hauen?

  • Ich bin schon begeistert!!! Da soll ich doch nach so ein paar Seten schon wieder aufhören. Naja, habe mich zurückgehalten.
    Der Prolog war schon klar. Lisanne schlägt um sich und ihre Schönheit ist immer wieder Gänsehaut fabrizierend ;D


    Vor allem war ich hocherfreut, hier jemanden zu treffen, der mir schon im ersten Band sehr gut gefallen hat und ich hatte gehofft, er verschwindet nicht einfach so. Narron hat sich genauso entwickelt, wie ich dachte. Danke Bernd!! :)


    Viele werden sich freuen, dass Kiretta noch lebt. Ich freue mich auch und mir ist erst einmal völlig egal warum. Sie ist auf alle Fälle ein Druckmittel gegen Bren. Ich vermute ja, dass Lisanne dahinter steckt.


    Was Du auch wieder toll fertig bringst, Bernd, ist die Darstellung Brens als Herr. Nehmen wir ihm übel, dass er Essens ißt? Nein, er ist immernoch ein "Held", wir empfinden ihn doch als ehrenhaft und nur den Zwängen unterworfen. Also seine einzige Schwäche ist die Sehnsucht nach dem ewigen Leben. Allerdings, so wie ich Dich kenne wird er sich ändern. Es wird ja gesagt, keiner kann sich dem Sog der Schatten entziehen, wenn er sich einmal mit den Schattenherren eingelassen hat und auf ihre Seite gewechselt ist. Das war doch die Warnung, oder?

  • Hallo zusammen,


    ich habe auch sehr gut wieder in die Geschichte und die Stimmung dieser Welt hineingefunden, was unter anderem auf jeden Fall der Verdienst des Prologs war, spätestens an der Stelle, als Tasor auf dem Pfahl hing. :o


    Deswegen wollte ich im Prolog noch einmal die wesentlichen Informationen zur Ausgangslage liefern: Krieg gegen die Fayé, Lisanne und Bren sind Feinde. Und natürlich die Stimmung vermitteln, die Ondrien prägt.


    Das ist dir, wie gesagt, sehr gut gelungen. Und neben der düsteren Handlung war natürlich auch die so besondere Atmosphäre bei Lisannes Erscheinen wieder spürbar. Diese Frau und ihre Ausstrahlung sind einfach unfassbar überirdisch!


    Nalaji und Narron als Paar war dann auch eine Überraschung. Sie sind also Spione und suchen nach einer Schwachstelle beim Schattenkönig - und leben damit ganz schön gefährlich. Ich bin gespannt, wie es ihnen weiter ergeht und hoffe, sie überleben. Noch überraschender war aber für mich aber, dass Kiretta noch lebt. Für mich stand nach Band 2 fest, dass sie tot ist und ich hätte ihr Überleben einfach nicht erwartet. Nicht bei Lisannes Wut. Ich hätte schwören können, dass diese kein Erbarmen mit ihr hat, warum sollte sie? Und dass sie Kiretta aus Versehen am Leben gelassen haben sollte, kann ich mir auch nicht vorstellen. So blöd kann sie doch nicht sein, oder? Eine Schattenherzogin lässt doch niemanden aus Versehen am Leben! ;D Und gerade das lässt mich vermuten, dass sie es ist, also Lisanne, die den Auftrag erteilt hat, Kiretta zu heilen, weil sie noch einen Plan mit ihr hat.


    Ich tendiere ja dazu, daß Monjohr aus eigenem Interesse handelt, sonst würde er doch Nalaji und Narron verpfeifen - oder ist das alles Ablenkung, um sie nach der Heilung Kirettas doch noch in die Pfanne zu hauen?


    Mir war es eigentlich klar, dass er im Auftrag handelt, zumindest habe ich das so verstanden. Auf Seite 30 sagt er doch zu Nalaji: "Aber das ist leider nicht gewünscht. Man will sie lebend" Wenn es nach ihm ginge, würde er ja gerne eine Ghoul aus ihr machen. ;D Aber seine Worte hören sich doch sehr nach Auftrag an. Kurz kam mir der Gedanke, Velon (der leider immer noch beleibt ist ;) ), könnte vielleicht auch dahinter stecken und für Bren aus welchen Gründen auch immer, die Heilung Kirettas veranlassen. Aber ich kann mir eben momentan noch besser vorstellen, dass Lisanne dahinter steckt, auch wenn ich mir noch nicht vorstellen kann, was sie damit bezwecken könnte.



    Und dann treffen wir Bren wieder: so ganz hat er sich noch nicht an sein Schattenherren-Dasein gewöhnt, scheint es mir. Er schätzt zwar seine neuen Kräfte und geschärften Sinne, aber ich habe das Gefühl, daß er teilweise auch die Kameradschaft seiner ehemaligen Mitstreiter vermisst. In jedem Fall ist er noch nicht so arrogant, herablassend und brutal wie andere Osadroi - es wäre ihm nicht in den Sinn gekommen, seinen Gegner, dessen Schwert er entzwei geschlagen hat, zu bestrafen, wenn Dengor es nicht getan hätte. Sehr interessant fand ich übrigens auch, als wir Leser nun hautnah mitbekommen haben, wie das mit der Wundheilung mithilfe der Essenz funktioniert.


    Ja, den Abschnitt um Bren fand ich sehr interessant. Er wirkte vertraut, aber auch gleichzeitig befremdlich. Als die Krallen über den Kistendeckel glitten oder er so impulsive Kraftreaktionen zeigt, wirkte er erschreckend fremd. Seine Gedanken über Kiretta oder die Nachsicht seinem Übungsgegner gegenüber wirkten dann noch normal Bren-menschlich. Sehr gruselig irgendwie, diesen neuen Bren zu beobachten. Und ich fürchte mich auch ein bisschen davor, zu beobachten, wie es sich vielleicht demnächst immer mehr Richtung grausamer und kaltherziger ... ähhh ohneherziger ;) Verhaltensweisen verschiebt.


    Mir hat der Einstieg in den dritten Teil auch sehr gut gefallen und ich freue mich aufs Weiterlesen.


  • Mir war es eigentlich klar, dass er im Auftrag handelt, zumindest habe ich das so verstanden. Auf Seite 30 sagt er doch zu Nalaji: "Aber das ist leider nicht gewünscht. Man will sie lebend"


    Stimmt, an den Satz hatte ich gar nicht mehr gedacht, das läßt wirklich auf einen Auftrag schließen. Und dabei war ich heute morgen überzeugt davon, daß er auf eigene Rechnung arbeitet, weil er ein Fayé ist, die doch immer den eigenen Vorteil im Blick haben.



    Ja, den Abschnitt um Bren fand ich sehr interessant. Er wirkte vertraut, aber auch gleichzeitig befremdlich. Als die Krallen über den Kistendeckel glitten oder er so impulsive Kraftreaktionen zeigt, wirkte er erschreckend fremd. Seine Gedanken über Kiretta oder die Nachsicht seinem Übungsgegner gegenüber wirkten dann noch normal Bren-menschlich. Sehr gruselig irgendwie, diesen neuen Bren zu beobachten. Und ich fürchte mich auch ein bisschen davor, zu beobachten, wie es sich vielleicht demnächst immer mehr Richtung grausamer und kaltherziger ... ähhh ohneherziger ;) Verhaltensweisen verschiebt.


    Das hast du sehr gut beschrieben, so habe ich es auch empfunden.


  • Ich bin schon begeistert!!!



    Mir hat der Einstieg in den dritten Teil auch sehr gut gefallen und ich freue mich aufs Weiterlesen.


    :freu: :freu:



    Narron hat sich genauso entwickelt, wie ich dachte.


    Ja, das hattest Du damals in der Feind-Leserunde schon gut vorausgesehen. ;)



    Also seine einzige Schwäche ist die Sehnsucht nach dem ewigen Leben. Allerdings, so wie ich Dich kenne wird er sich ändern. Es wird ja gesagt, keiner kann sich dem Sog der Schatten entziehen, wenn er sich einmal mit den Schattenherren eingelassen hat und auf ihre Seite gewechselt ist.


    Darauf könnt Ihr wetten. In Herr gehen wir tief in die Schatten ... ;D



    Nalaji und Narron als Paar war dann auch eine Überraschung. Sie sind also Spione und suchen nach einer Schwachstelle beim Schattenkönig - und leben damit ganz schön gefährlich. Ich bin gespannt, wie es ihnen weiter ergeht und hoffe, sie überleben.


    Dazu schweige ich aus dramaturgischen Gründen. Nur so viel: Es gibt einige Figuren, die tatsächlich die komplette Trilogie überleben. Aber ob das viele sind ...?
    ;)



    Noch überraschender war aber für mich aber, dass Kiretta noch lebt. Für mich stand nach Band 2 fest, dass sie tot ist und ich hätte ihr Überleben einfach nicht erwartet. Nicht bei Lisannes Wut. Ich hätte schwören können, dass diese kein Erbarmen mit ihr hat, warum sollte sie? Und dass sie Kiretta aus Versehen am Leben gelassen haben sollte, kann ich mir auch nicht vorstellen.


    Das ist eine interessante Frage: Warum hat Kiretta überlebt?
    :-\
    Ich glaube, Ihr habt noch nicht alle Möglichkeiten durchgespielt ...



    Mir war es eigentlich klar, dass er im Auftrag handelt, zumindest habe ich das so verstanden. Auf Seite 30 sagt er doch zu Nalaji: "Aber das ist leider nicht gewünscht. Man will sie lebend"


    Scharf beobachtet, Heimfinderin! ;)


    Und dabei war ich heute morgen überzeugt davon, daß [Monjohr] auf eigene Rechnung arbeitet, weil er ein Fayé ist, die doch immer den eigenen Vorteil im Blick haben.


    Er ist ein Mensch, aber er wird "der Fayé" genannt, weil er auf Grund einer Missbildung an einer Hand sechs Finger hat (wie ein Fayé).



    Das hast du sehr gut beschrieben, so habe ich es auch empfunden.


    Diese Furcht kann ich Euch jetzt nicht nehmen.
    >:D

  • Was mir heute morgen noch durch den Kopf ging, ist, dass vielleicht Widaja hinter der Rettung von Kiretta stecken könnte? War sie nicht irgendwie eine Gegenspielerin von Lisanne? Könnte sie mit Kiretta eine Figur besitzen, die sie gegen Lisanne einsetzen könnte? Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, wie sie stand. Aber ich kann immer noch nicht glauben, dass Lisanne Kirettas Überleben übersehen haben könnte. Hmmmmm....


  • Was mir heute morgen noch durch den Kopf ging, ist, dass vielleicht Widaja hinter der Rettung von Kiretta stecken könnte? War sie nicht irgendwie eine Gegenspielerin von Lisanne?


    Widaja hatte Lisannes Abwesenheit genutzt, um sich weite Teile ihres Herrschaftsbereichs einzuverleiben - unter anderem die Festung Guardaja, um die in Feind gekämpft wurde und die sich jetzt an der Südgrenze des ondrischen Imperiums befindet.


  • Nur so viel: Es gibt einige Figuren, die tatsächlich die komplette Trilogie überleben. Aber ob das viele sind ...?
    ;)


    Ach nee ;D



    Er ist ein Mensch, aber er wird "der Fayé" genannt, weil er auf Grund einer Missbildung an einer Hand sechs Finger hat (wie ein Fayé).


    Stimmt :-[


    Heimfinderin hat recht, Widaja könnte auch vllt. auch dahinterstecken. Ich bin mir aber auch nicht sicher, falls Lisanne nicht dahintersteckt, wie es bewerkstelligt wurde, daß sie Kirettas Tod nicht mitbekommen hat.


  • [Heimfinderin hat recht, Widaja könnte auch vllt. auch dahinterstecken. Ich bin mir aber auch nicht sicher, falls Lisanne nicht dahintersteckt, wie es bewerkstelligt wurde, daß sie Kirettas Tod nicht mitbekommen hat.


    Klingt sogar logischer als Lisanne. Lisanne hat Kiretta sicher nicht selbst getötet, aber den Auftrag dazu gegeben. Ist vielleicht wie bei Schneewittchen :), nur dass der Jäger hier nicht wegen ihrer Schönheit den Auftrag sabotiert, sondern Widaja hier ein Mittel sieht, Bren unter Kontrolle zu halten.

  • Viel wissen wir nicht darüber, was mit Kireatte in jener Nacht geschah, aber eine Spur findet sich in Knecht, Seite 371:

    Zitat


    Er taumelte zurück, konnte den Blick aber nicht von Kirettas Haken wenden, der blank poliert auf dem Samtfutter lag. Man hatte ihn zwar sorgfältig gereinigt, sich aber nicht die Mühe gemacht, die Knochen zu entfernen, an denen er befestigt war. Die Elle franste nach einem Zoll in einem gesplitterten Ende aus, die Speiche war noch etwas länger. Das war kein sauberer Schnitt, hier war niemand mit einem Beil zu Werke gegangen oder mit sonst einer Klinge. Dies waren Drehbrüche. Kirettas Haken war von jemandem mit gewaltiger Körperkraft einfach abgebrochen worden. Jemandem wie einem Ghoul. Oder einer Osadra.


  • Dann schon eher ein Ghoul, irgendwie passt es nicht, dass sich Lisanne auf diese Art die Hände schmutzig macht.


    Oh ich kann mir schon vorstellen, dass sie so etwas selbst in die Hand nimmt und auch genießen würde, etwas Liebes ihres Feindes aus Rache selbst zu zerstören. Gut, man könnte hier argumentieren, sie haben ja keine Emotionen mehr, aber bei Lisanne haben wir ja in Bezug auf Helion etwas anderes erlebt und gerade da würde es für mich passen, dass sie die Vergeltungsaktion selbst auslebt und damit auch selbst die Befriedigung erhält. Und zumindest hat sie den Haken ja auch persönlich Bren überbracht.


    Vielleicht widerspricht es sich ja auch gar nicht, dass Lisanne Kiretta vernichten wollte und sie nun gleichzeitig für ihre Rettung sorgt. Vielleicht will sie Bren ja zweimal strafen. Einmal, indem sie ihm ihren Tod vorgaukelt und dann noch ein weiteres Mal, indem sie Kiretta irgendwann direkt gegen ihn benutzt. Vielleicht will sie sie ja unsterblich machen und damit auf die gleiche Stufe stellen wie Bren, nur dass sie dann Lisanne ergeben ist und Bren von ihrem Geliebten zu ihrem Feind wird. So was in der Art vielleicht.


    Das ist echt spannend, so hin-und her zu überlegen. Ich bin echt gespannt, wer der Auftraggeber ist. Lisanne, Widaja, Velon oder jemand ganz anderes ...

  • Wie schön, endlich wieder im Reich der Schattenherren unterwegs zu sein.


    Sehr gefreut hat mich, dass wir endlich mehr über Nalaji (und auch Narron) erfahren. Nalaji fand ich im ersten Band ja unglaublich sympathisch, weshalb es mich jetzt umso mehr freut, mehr über sie zu lesen. Und Nalaji und Narron als Paar sind ja wirklich super. :) Ich freue mich!


    Monjohrs Absicht verstehe ich bis jetzt ehrlich gesagt auch nicht. Es scheint, als habe er einen Auftrag von jemandem. Aber von wem denn genau? Steckt Lisanne dahinter? Oder gibt es noch eine ganz unbekannte Person, die jetzt erst irgendwie erscheint?


    Ich muss sagen, dass mir der Einstieg zu diesem Band bis jetzt am allerbesten von allen drei gefallen hat. :) Wenn das so weitergeht, dann ist es wirklich mein Lieblingsbuch. Aber warten wir ab, es sind noch viele Seiten zu lesen.

  • Oh ich kann mir schon vorstellen, dass sie so etwas selbst in die Hand nimmt und auch genießen würde, etwas Liebes ihres Feindes aus Rache selbst zu zerstören. Gut, man könnte hier argumentieren, sie haben ja keine Emotionen mehr, aber bei Lisanne haben wir ja in Bezug auf Helion etwas anderes erlebt und gerade da würde es für mich passen, dass sie die Vergeltungsaktion selbst auslebt und damit auch selbst die Befriedigung erhält. Und zumindest hat sie den Haken ja auch persönlich Bren überbracht.


    Vielleicht widerspricht es sich ja auch gar nicht, dass Lisanne Kiretta vernichten wollte und sie nun gleichzeitig für ihre Rettung sorgt. Vielleicht will sie Bren ja zweimal strafen. Einmal, indem sie ihm ihren Tod vorgaukelt und dann noch ein weiteres Mal, indem sie Kiretta irgendwann direkt gegen ihn benutzt. Vielleicht will sie sie ja unsterblich machen und damit auf die gleiche Stufe stellen wie Bren, nur dass sie dann Lisanne ergeben ist und Bren von ihrem Geliebten zu ihrem Feind wird. So was in der Art vielleicht.


    Ja, den zweiten Teil würde ich ihr zuschreiben können, das wäre eine Form der Rache, die ich Lisanne zutrauen würde. Ich zweifle auch nicht, dass sie Kiretta tot sehen wollte, aber ich zweifle an, dass sie die Methode zu unfein wählen würde.


  • Ich muss sagen, dass mir der Einstieg zu diesem Band bis jetzt am allerbesten von allen drei gefallen hat. :) Wenn das so weitergeht, dann ist es wirklich mein Lieblingsbuch.


    :freu:



    Das ist echt spannend, so hin-und her zu überlegen. Ich bin echt gespannt, wer der Auftraggeber ist. Lisanne, Widaja, Velon oder jemand ganz anderes ...


    Der Vorzug einer Leserunde!
    :klatschen:



    Nalaji und Narron als Paar sind ja wirklich super.
    ...
    Monjohr ... Es scheint, als habe er einen Auftrag von jemandem. Aber von wem denn genau? Steckt Lisanne dahinter? Oder gibt es noch eine ganz unbekannte Person, die jetzt erst irgendwie erscheint?


    Nalaji, Narron und die Fragen um Kirettas Überleben werden uns noch einige Leseabschnitte lang begleiten ...
    ;)

  • Achso, daran hatte ich gar nicht gedacht, daß vielleicht Lisanne gar nicht persönlich Kirettas Haken abgerissen hat; davon bin ich bisher fest ausgegangen, weil ich mir das gut vorstellen konnte, daß sie in ihrer Enttäuschung und Wut über Helions Tod Kirettas Verstümmelung selber ausführt.


    Das gemeinsame Spekulieren macht wirklich immer viel Spaß, es erweitert einfach den Spekulationshorizont, auch wenn es dann immer mehr offene Fragen gibt ;D


    Das wirklich ein Osadro/Osadra hinter Monjohrs Auftrag steht, bin ich mir immer noch nicht so sicher, weil Monjohr geflissentlich Nalajis und Narrons Verrat in Kauf nimmt - falls er es wirklich in Kauf nimmt, und die Beiden nicht nach der Heilung doch noch in die Pfanne haut :verschwoerung: