08: Seite 493 - Ende (Kap. 47 – Ende)

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  • Ich bin durch mit dem Buch. Ich musste jetzt einfach wissen, wie es endet. ;)


    Oh man, und Ailu hatte noch weitere Schicksalsschläge hinzunehmen. Nicht nur, dass ihr feiger Verlobter sie fallenlässt, jetzt muss sie auch noch erfahren, dass ihre Eltern, ihr Bruder und das ungeborene Geschwisterchen tot sind! :'( Das muss ein herber Schlag für sie gewesen sein, zumal sie solche Schuldgefühle hatte wegen ihrer falschen Vermutungen.
    Und dann diese Umstellung wieder - von einem eher luxuriösem Leben zurück in ein minimalistisches Leben. Ich kann mir gut vorstellen, wie schwer das für sie gewesen sein muss und dass sie dennoch auch irgendwie Schuld- oder Schamgefühle deswegen hatte. Sie ist ja ganz früher auch so aufgewachsen. Aber wenn man es dann anders kennengelernt hat, ist es natürlich ein gewisser Rückschritt.
    Der schnelle Heiratsantrag von Lemek kam mir persönlich ja etwas zu schnell. Die beiden kannten sich ja noch so gar nicht! Andererseits weiß ich natürlich, dass die Zeiten damals anders waren und nicht mit heute zu vergleichen sind. Und letztendlich hat Ailu es mit Lemek dann gut getroffen!
    Aber dann auch noch zu erfahren, dass Gunnar gestorben ist! Das tat mir total leid. Aber wenigstens Mette ist da; ich mag sie ja sehr gerne!


    Bei Nora wendet sich dann auch alles zum Guten.
    Obwohl mir die Besinnung von Ealle auch irgendwie zu schnell ging. Kann ein Mensch sich wirklich innerhalb so kurzer Zeit so sehr ändern? :-\
    Aber für Nora und Mielat ist es natürlich gut, und für Ealla selbst auch!
    Aber was für ein Schock für Gaddja! Ihre Reaktion auf Ravnas "Beichte" kann ich selbst zwar überhaupt nicht nachvollziehen, aber für Noras Tante muss es ein Albtraum sein! Ihr Großvater war ein Norweger! :o ;D
    Schade, ich hätte gerne noch erfahren, wie sie mit dieser neuen Situation umgeht.


    Insgesamt hat mir das Buch sehr, sehr gut gefallen! Eigentlich waren es ja zwei Geschichten in einem, und beide konnten mich fesseln.
    Nun freue ich mich, dass ich noch den ersten Teil lesen kann; der liegt schon auf meinem SUB bereit. :lesen:

  • Áilu findet ihre Familie wieder und wir erfahren, was wir schon befürchtet haben, daß die Schulleitung damals tatsächlich gelogen hat. Und wie ich schon früher vermutet habe, haben sie Heaika erzählt, daß seine Tochter nicht mehr leben würde. Das ist alles so traurig, daß ihre Eltern sterben mußten, ohne zu wissen, daß Áilu doch noch lebt, und auch sie hat nicht mehr die Möglichkeit, ihre Eltern nochmal zu sehen. Toll fand ich übrigens, daß Lohcca damals Áilus Familie aufgesucht hat und daß ihr die Flucht gelungen ist.
    Sehr realistisch dargestellt fand ich die innere Zerrissenheit Áilus, was ihre Familie angeht: sie hat ihre Probleme mit den samischen Leben, dazu hat sie zu lange ein norwegisches Leben geführt, aber zu den Norwegern gehört sich auch nicht mehr, nachdem Sander sie zurückgestossen hat und Gunnar sich in Afrika befindet. Wenn sie wenigstens Kontakt zu ihm hätte aufnehmen können, er wäre sicherlich wieder zurückgekehrt.
    Ich habe mich sehr darüber gefreut, daß Áilu durch Lemek sehr schnell eine bessere Zukunft hat, zumal sich die Beziehung zwischen den Beiden richtig schön entwickelt hat. Endlich ist Áilu angekommen. Daß sie Sander niemals aufgesucht hat bzw. jemandem erzählt hat, daß das Kind nicht von Lemek ist, kann ich gut nachvollziehen, wenigstens ihrem Kind wollte sie den Druck ersparen, sich verstellen zu müssen.
    Spätestens als Mette bei Áilu auftaucht, habe ich ein Taschentuch gebraucht, die Szene war so rührend, als Áilu erfährt, daß Gunnar nicht mehr lebt. Es ist so toll von Mette, daß sie sich nun weiterhin um Àilu kümmert – Mette ist ein toller Mensch.


    Ich freue mich darüber, daß Ealla zur Vernunft kommt, wenn auch ihr Sinneswandel sehr schnell erfolgt, aber sie wurde von ihrer Mutter auch ziemlich unter Druck gesetzt. Außerdem wird ihr die Ausgrenzung in ihrer Familie zunehmend zu schaffen machen. Und: wenn Mielat weiterhin nicht mit ihr zusammenleben möchte, dann wird es irgendwann schwierig mit der nicht vorhandenen Schwangerschaft, daher wäre ihr Schwindel früher oder später aufgeflogen.
    Gáddja wird nun einige Zeit brauchen, bis sie das Gehörte verabeiten wird, wenn sie es überhaupt schafft, ich wünsche es ihr in jedem Fall.
    Nora bemerkt glücklicherweise selbst, daß sie sich – mal wieder – ihrem Selbstmitleid untergeordnet hat. Ich hätte es allerdings nicht ausgehalten, zu warten, bis Ealla mit Mielat gesprochen hat, das muß ich zugeben.


    Hach, mir hat auch das zweite Norwegenbuch von dir, Christine wieder sehr gut gefallen.


  • Der schnelle Heiratsantrag von Lemek kam mir persönlich ja etwas zu schnell. Die beiden kannten sich ja noch so gar nicht! Andererseits weiß ich natürlich, dass die Zeiten damals anders waren und nicht mit heute zu vergleichen sind. Und letztendlich hat Ailu es mit Lemek dann gut getroffen!



    Obwohl mir die Besinnung von Ealle auch irgendwie zu schnell ging. Kann ein Mensch sich wirklich innerhalb so kurzer Zeit so sehr ändern? :-\


    Stimmt, die beiden Entwicklungen fand ich auch beinahe zu schnell.

  • Gáddja wird nun einige Zeit brauchen, bis sie das Gehörte verabeiten wird, wenn sie es überhaupt schafft, ich wünsche es ihr in jedem Fall.


    Ich wünsche es ihr auch, auch wenn es nicht einfach sein wird. Sie ist so festgefahren in ihren Ansichten und macht sich selbst das Leben schwer damit.

  • Ich hatte ja schon befürchtet, dass Ailu ihre Eltern nicht wiedertreffen wird. Aber es ist dennoch schrecklich traurig, als sie dann erfährt, was aus ihnen geworden ist. Aber immerhin ist da noch ihr Onkel und einer ihrer Brüder und vor allem die Großmutter. Das Wiedersehen mit ihnen fand ich sehr berührend!
    Aber es zeigt sich auch, dass ihr bisheriges Leben, vor allem die letzten Jahre, Ailu sehr verändert haben. So wie ihre Familie kann und will sie nicht mehr leben, das ist ihr zu beengt und zu ärmlich.


    Dass Lemek sie so schnell fragt, ob sie ihn heiraten will, hat mich etwas überrascht. Die beiden kannten sich doch praktisch gar nicht, in Oslo waren sie sich ja kaum begegnet, da ist er schon wieder abgereist und nun dieser Antrag? Das fand ich doch etwas überstürzt, muss ich sagen.
    Für Ailu ist es aber natürlich die Rettung, vor allem, weil sie es diesmal anders macht und nicht wieder mit einem Geheimnis in die Beziehung geht. Und Lemek erweist sich als liebevoller Mann, der ihre kleine Tochter Ravna wie sein eigenes Kind aufzieht.


    Dass Gunnar ohne seine Solveig nicht mehr leben mochte, ist traurig. Aber dass dadurch letztlich Mette zu Ailu kommt und bei ihr bleibt, ist ein schöner runder Abschluss dieses Teils der Geschichte. So hat Ailu schließlich aus ihren beiden Leben Menschen um sich herum.


    In der Gegenwartshandlung eröffnet Ravna nun ihrer Familie die Wahrheit über ihren Vater Sander. Ein harter Schlag vor allem für Gaddja, die anderen wird das nicht so wirklich betreffen. Schön, dass sich Ealla nun endlich von dieser fanatischen Einstellung lossagt.


    Mielat und Nora kommen auch endlich wieder zusammen, das hat ja nun wirklich gedauert. Ich muss leider gesehen, dass mich diese Liebesgeschichte diesmal nicht so richtig begeistern konnte, Nora war mir in vielen Dingen zu unreif und mit Mielat blieb für mich insgesamt zu blass.
    Aber Ailus Geschichte fand ich dafür sehr bewegend und spannend!


  • Dass Lemek sie so schnell fragt, ob sie ihn heiraten will, hat mich etwas überrascht. Die beiden kannten sich doch praktisch gar nicht, in Oslo waren sie sich ja kaum begegnet, da ist er schon wieder abgereist und nun dieser Antrag? Das fand ich doch etwas überstürzt, muss ich sagen.


    Ich hatte das Gefühl, daß Lemek Áilu sehr gut einschätzen konnte, evtl. wußte er, in welcher Lage Áilu sich befindet, und es war auch eine Art Hilfsangebot an sie?

  • Ich hatte das Gefühl, daß Lemek Áilu sehr gut einschätzen konnte, evtl. wußte er, in welcher Lage Áilu sich befindet, und es war auch eine Art Hilfsangebot an sie?


    Und ich habe außerdem bei der ersten Begegnung der beiden schon das Gefühl gehabt, dass da etwas in Lemek aufgeblitzt ist. Zumindest von seiner Seite war da so etwas wie Liebe auf den ersten Blick und vermutlich hat ihn auch das dazu veranlasst Ailu noch die Briefe zu schreiben.

  • Nun ist die Geschichte oder besser gesagt sind die Geschichten zu Ende. Es war so schön. Ich bin in dieses Buch so richtig tief eingetaucht und ich weiß definitiv, dass ich auch das erste Buch von Christine noch lesen muss.
    Insgesamt war das alles eine wundervolle Mischung aus Liebegeschichten, gesellschaftlichen Problemen, Landschaftsbeschreibungen und noch vielem mehr.


    Ich habe auch vor allen Dingen die Geschichte rund um Ailu sehr genossen und freue mich, dass sie am Ende mit Lemek noch glücklich werden konnte. Schade, dass wir nicht noch ein wenig mehr über die Gefühlswelt von Onkel Karrals Frau erfahren haben. Diese schien ja mit dem Leben gar nicht mehr glücklich zu sein und ich glaube für Ailu war es schon gut von dieser Familie wieder fortzukommen, denn sie wäre sich dort immer überflüssig vorgekommen. Aber sie hat einen ihrer Brüder wiedergefunden.


    Ealla ist noch jung und vermutlich hat Nora recht, dass ihr Verhalten auf dem Einfluss der Mutter und diesem schrecklichen Gefühl die erste große Liebe zu verlieren basiert. Insofern ist es gut, dass Ealla sich nun aus den Klauen der Mutter löst und da kommt es gerade recht, dass diese jetzt erst einmal an ihrem Herkunftsproblem zu knabbern haben wird.


  • Schade, dass wir nicht noch ein wenig mehr über die Gefühlswelt von Onkel Karrals Frau erfahren haben. Diese schien ja mit dem Leben gar nicht mehr glücklich zu sein und ich glaube für Ailu war es schon gut von dieser Familie wieder fortzukommen, denn sie wäre sich dort immer überflüssig vorgekommen. Aber sie hat einen ihrer Brüder wiedergefunden.


    Das fand ich auch traurig, daß Karrals Frau so niedergeschlagen ist - und ja, es ist besser, daß sie von dort wieder weg ist, sie wäre auf Dauer nicht glücklich geworden.

  • Hm, nun ich beginne mal mit dem letzten Satz auf Seite 552 "Die Liebe kommt nach der Hochzeit". Ist eigentlich wahrscheinlich bezeichnend für diese Zeit und auch die mögliche Einstellung der Lappen.


    Ich persönlich hätte damit ein Problem, aber ich habe auch nicht in dieser Ära gelebt wie Ailu und deshalb ist es vielleicht verständlich. Denn geschichtlich betrachtet waren die meisten der geschlossen Ehe keine Liebeshochzeiten gewesen, viel mehr ging es um Besitzerweiterung oder den Erhalt, man brauche einen Stammhalter, zur Kriegsvermeidung oder weil man jemanden Milde stimmen wolle aus was für Gründen auch immer. Um nur einige zu nennen.


    Letztendlich hat Ailu viel schlimmes durchstehen müssen und ich denke mir, dass dieser Lemek schon gezeigt das er ein guter und geduldiger Mann ist und so sei es beiden gegönnt.


    Das mit Nora und Ealla und ihrer Versöhnungsaktion ging mir eindeutig zu schnell und glatt von Statten. Dafür das Nora da die ganze Zeit eher am rum eiern war, ist sie plötzlich ziemlich forsch und entschlussfreudig.

  • Besonders schön und auch mutig fand ich in seinem Kapitel noch was über die kleine Lohcca seitens Ailus Großmutter berichtet wird.
    Die Kleine hat es doch tatsächlich geschafft aus dem Internet zu fliehen, alle Achtung, wenn man bedenkt wie klein sie war und konnte wenigstens Ailus Eltern erzählen, welche Heldentat ihre Tochter vollbracht hat und welche harte Strafe sie deshalb erleiden musste.
    Ab in ein anders Waisenhaus und wie gemein was letztendlich der Rektor und die Eisfrau daraus gemacht haben.


    Bei der Hinfahrt auf einem Postschiff ins Meer gefallen und ertrunken. Arme Eltern von Ailu.


    Und statt Rettung von der Regierungsgewalt der Norweger erwartete Ailus Familie in Finnland, eine noch schlimmere Bedrohung, die spanische Grippe. Hilfe, was diese Grippewelle für Ausmaße hatte ..sieht Spanische Grippe Wikipedia. :o


    Selbst in den hohen Norden ist die gekommen. Wahrscheinlich gab es für die Samen keine ärztliche Versorgung usw. Sicherlich gingen auch hier die Finnen vor. Und die Rentiere sind einfach weitere gezogen und plötzlich fehlte den Überlebenden wie Onkel Karrel, seiner Frau Berit und dem Erstgeborenen , Ailu Bruder und der Oma die Lebens/Versorgungsgrundlage und deshalb gingen alle zurück nach Norwegen und der Onkel dann in die Fabrik zum Arbeiten.

  • Ich habe gestern das Buch beendet und ich muss gestehen, dass mich das gar nicht glücklich macht, da ich das Gefühl habe zwei gute Freundinnen nun verloren zu haben.


    Wir erfahren nun also Eallas Beweggründe für ihre Tat und dass sie bisher alles so gemacht hat wie ihre Mutter es wollte. Ich war erstaunt, dass Ealla 10 Jahre jünger sein soll als Nora. Nun ja beliebter wird sie bei mir dadurch trotzdem nicht und mir kam der Wandel ehrlich gesagt etwas zu plötzlich. Ealla war es übrigens auch, die Nora beschattet hat, so dass unsere liebe Protagonistin doch nicht unter Halluzinationen leidet.


    Tja und dann platzt die Bombe, denn Großmutter Ravna erzählt allen Familienmitgliedern, dass ihr Vater ein Norweger war und dass dementsprechend die Sippe keine reinen Samis sind, was Noras Tante mehr als schockt, die immer etwas gegen Norweger und Misch- Sami hatte.


    Nun gut. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr überlegte ich: hallo hier müssen doch Nora und Mielat noch zusammen finden, wann kommt das denn endlich? Puh da war ich richtig kribbelig. Und oh Glück es passiert dann auch tatsächlich und keiner ist dem anderen böse. Hier hatte ich mir wirklich ein Happyend gewünscht.


    Total lachen musste ich übrigens als Mielat Nora mit einem Rentier vergleicht. Na ich könnte mir ja etwas Besseres vorstellen, als von meinem Liebsten so bezeichnet zu werden. Aber von ihm ist es ja liebevoll gemeint.


    Auch Ailus Reise wird erfolgreich, denn ihr Onkel freut sich als er sie sieht. Und doch merkt Ailu, dass sie jahrelang anders gelebt hat als ihre Verwandten, die doch sehr ärmlich und bescheiden leben. Leider bewahrheitet es sich, dass ihre Eltern und zwei ihrer Geschwister nicht mehr leben, denn die sind an der spanischen Grippe verstorben von der sie einst in der Zeitung las. Aber ihr Vater hat damals wenigstens nach ihr gesucht, nur wurde ihm gesagt, dass sie tot sei. Alles also nur ein Missverständnis mit bösen Folgen. Aber außer ihrem Onkel und dessen Frau, leben noch ihre Großmutter und einer ihrer Brüder.


    Ansonsten erfahren wir noch, dass Gunnar in Afrika verstorben ist, er konnte offensichtlich doch nicht ohne seine Solveig. Und Mette lebt von nun an bei Ailu.


    Völlig unerwartet und für meinen Geschmack zu plötzlich kam der Heiratsantrag von Lemek. Die beiden kennen sich absolut nicht und da ist er sich so dermaßen sicher? Ich hätte lieber noch etwas über ihr Kennenlernen gelesen, bevor sie heiraten. Klar war es zu der Zeit sicher nicht unüblich, dass man erst geheiratet hat und die Liebe später kam, aber hier empfand ich es als zu früh. Ich kann jedoch Christines Gedanken verstehen, dass dies wahrscheinlich so plötzlich kommen musste, denn es sollte ja jeder glauben, dass Lemek der Vater ist und deswegen musste schnell geheiratet werden. Nun ja und bei Lemek wird Ailu wohl auch ein besseres Leben haben als wenn sie bei ihrem Onkel und dessen Familie geblieben wäre.


    Am Ende wird also für beide Protagonistinnen alles gut.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Total lachen musste ich übrigens als Mielat Nora mit einem Rentier vergleicht. Na ich könnte mir ja etwas Besseres vorstellen, als von meinem Liebsten so bezeichnet zu werden. Aber von ihm ist es ja liebevoll gemeint.


    An der Stelle mußte ich auch grinsen ;D



    Ich kann jedoch Christines Gedanken verstehen, dass dies wahrscheinlich so plötzlich kommen musste, denn es sollte ja jeder glauben, dass Lemek der Vater ist und deswegen musste schnell geheiratet werden. Nun ja und bei Lemek wird Ailu wohl auch ein besseres Leben haben als wenn sie bei ihrem Onkel und dessen Familie geblieben wäre.


    Ja stimmt, wenn Áilu Lemek als Vater ausgeben will, dann mußte es schnell gehen mit der Hochzeit.

  • Der letzte Abschnitt. Schade, dass jetzt schon alles vorbei ist.
    Ailu sieht ihre Familie wieder, und - aber das war ja keine wirkliche Überraschung - sie erfährt, dass der Direktor in der Schule wirklich gelogen hatte. Aber das hatten wir ja alle gedacht, oder?
    Und obwohl Ailu dann noch einen Schlag ins Gesicht erleben muss (Gunnar ist tot), geht es für sie danach endlich bergauf und ich denke, dass sie jetzt endlich ein schönes Leben haben kann - und das für längere Zeit, und nicht nur immer für kurze Etappen. Vor allem Lemek wird sie dabei auf jeden Fall unterstützen.


    Ealla hat hier ja wirklich zügig eine große Änderung durchgemacht. Das ging mir fast ein bisschen zu schnell, nachdem sie zu Beginn genau das Gegenteil war.
    Trotzdem war diese Änderung für Nora und Mielat natürlich perfekt, denn jetzt steht Ealla nicht mehr im Weg und sie können endlich glücklich werden.


    Hach, was für ein schönes Buch. :herz: Ich habe es genossen, es zu lesen und es hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht. Vielen, vielen Dank!

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen