05: Seite 280 - Seite 351 (Kap. 25 - einschl. Kap. 31)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 280 bis Seite 351 (Kapitel 25 - einschl. Kapitel 31) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Das Buch ist so herrlich, endlich läuft mal alles glatt. Sowhol bei Nora als auch bei Ailu.


    Mielat und diese Ealla waren also tatsächlich ein Paar, so ganz ist das beir mich nicht angekommen, aber nun ist es ja aus. Gott sei Dank und so wie es aussieht sind nun die beiden zusammen. Das ist alles so schön kitschig ;D Herrlich.


    Zudem habe ich mir schon gedacht dass Nora nicht so einfach wieder zum Alltag übergehen kann, vor allem nicht nachdem diese Petrine so über ihre Kultur herzieht. Wie kann man nur so einen Hass auf andere Menschen haben die man nicht mal kennt? Werde ich nie verstehen.


    Und Ailu hat endlich eine Familie gefunden und wird auch in der Schule gut aufgenommen. Ob sie ihre richtige Familie je wieder sehen wird? Auf der anderen Seite stelle ich es mir schon anstrengend vor ständig aufpassen zu müssen was man sagt um nicht preisgeben zu müssen dass man anders ist. Wenigstens haben ihre Eltern kein Problem damit. Aber irgendein Geheimnis steckt noch dahinter. Das mit der Tuberkulose und dass sie deswegen so erschreckt reagiert haben weil Solveigs Vater daran gestorben ist nehme ich ihnen nicht ab.


    Katrin

  • Guten Morgen :winken:


    Oh ja, jetzt scheint sich wirklich erst mal alles zum Guten zu wenden.
    Nora wurde schnell gerettet; das hat mich gefreut. Ich hatte da schon Schlimmeres befürchtet, aber zum Glück ging alles gut. Dass sie dann so schnell geflohen ist, kann ich ihr nicht verdenken.
    Aber zum Glück hat Mielat sie aufgespürt. Da scheint sich wirklich eine Romanze anzubahnen. Wie schön. :herz:
    Dass allerdings Mielat zuvor mit Ealla zusammen war, habe ich auch gar nicht so wirklich registriert. Wie ein verliebtes Pärchen kamen die beiden mir nie vor, aber das waren sie scheinbar auch nicht (mehr). Nun wird Ealle sicherlich noch schlechter auf Nora zu sprechen sein!


    Petrine hat auch ganz schön heftige Ansichten! Da bin ich froh, dass Leene ganz anders ist und Nora in ihr scheinbar eine Freundin gefunden hat.


    Auch bei Ailu sieht alles erst mal recht gut aus. Solveig hat sie tatsächlich liebevoll aufgenommen, und bei ihren neuen Adoptiveltern wird Ailu richtig ein bisschen verwöhnt. Nach allem, was sie bisher durchmachen musste, hat sie das auch verdient.
    Ihren Wunsch, endlich dazuzugehören, kann ich gut nachvollziehen. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass dieses "Versteckspiel" auf Dauer nicht gutgehen wird. Irgendwann wird bestimmt alles herauskommen. Hoffentlich werden dann ihre Freundinnen immer noch zu ihr halten!


    Und ob sie jemals ihre richtigen Eltern und ihre Brüder wiedersehen wird? Darauf bin ich sehr gespannt!


    Solveig scheint krank zu sein, oder? Ich habe hier auch kein gutes Gefühl. Hoffentlich stirbt sie nicht!
    Die Reaktion, als Ailu die Tuberkulose erwähnt hat, brachte bei mir schon wieder die Alarmglocke zum Schellen. ::) Und zuvor wurde ja auch schon mal Solveigs "Zartheit" erwähnt.

  • 1920:
    Die Wendung, die nun Áilus Leben nimmt, hätte sie sich sicherlich niemals zu träumen gewagt. Es läuft so gut, daß ich schon wieder Angst habe, daß es irgendwann zum großen Knall kommen wird, denn Gunnar und Solveig sind vermögend, während Áilus Familie später in großer Armut leben wird – irgendeine unschöne Entwicklung wird hier sicherlich noch auf Áilu und uns warten.
    Gunnar und Solveig sind zwei so liebe und verständnisvolle Menschen, die auf Áilu eingehen und ihr zeigen, daß es auch andere Norweger gibt, als diejenigen, denen sie bisher begegnet ist. Traurig ist nur, daß sie ihre Herkunft verschweigen muß, damit sie nicht wieder ausgegrenzt wird; ich denke, ihre Angst ist auch berechtigt und hier können nicht mal ihre Adoptiveltern ihr helfen, wenn das herauskommen würde. Außerdem mache ihr mir Sorgen darüber, daß Solveig womöglich doch noch an Tuberkulose erkranken und sterben könnte.


    2011:
    Nun geht es doch ziemlich flott zwischen Mielat und Nora, das hatte ich nach seinem Verhalten in Kautokeino, als Nora sich verirrt hat, nicht erwartet. Und nun wissen wir auch, was es mit seiner Beziehung zu Ealla (so eine dämliche Kuh) auf sich hat und ich bin mir sicher, das gibt noch Ärger, wenn sie nicht akzeptieren will, daß ihre Beziehung zu Ende ist.
    Auch wenn Nora nach ihrer Rückkehr nach Oslo aus Enttäuschung nichts mehr von ihren samischen Wurzeln wissen möchte, wird bei dem Gespräch mit Leene und Petrine klar, daß diese Wurzeln sie inzwischen doch irgendwie prägen: ich finde, es kommt deutlich rüber, wie Nora zwischen den Norweger und den Sami steht, wie es auch vielen Migrantenkinder geht, die zwischen beiden Kulturen stehen. Leene ist übrigens eine tolle Freundin, sie gefällt mir richtig gut.


    Ich bin weiterhin gespannt, welche Entwicklungen unseren beiden Protagonistinnen bevorstehen werden.


  • Zudem habe ich mir schon gedacht dass Nora nicht so einfach wieder zum Alltag übergehen kann, vor allem nicht nachdem diese Petrine so über ihre Kultur herzieht. Wie kann man nur so einen Hass auf andere Menschen haben die man nicht mal kennt? Werde ich nie verstehen.


    So sehr als Hass habe ich Petrines Einstellung nicht empfunden, eher als Unkenntnis und Nachplappern von irgendwelchen Stammtischparolen.


  • So sehr als Hass habe ich Petrines Einstellung nicht empfunden, eher als Unkenntnis und Nachplappern von irgendwelchen Stammtischparolen.


    Ja, das kam mir auch so vor. Und ihr Vater arbeitet doch bei Stateoil (oder so ähnlich), da wird sie seine Meinung einfach übernommen haben. ::)

  • So sehr als Hass habe ich Petrines Einstellung nicht empfunden, eher als Unkenntnis und Nachplappern von irgendwelchen Stammtischparolen.


    Ich eigentlich auch nicht, denn persönlich hat sie doch keine Erfahrungen mit den Sami gemacht. Ihre Einstellung und Vorurteile hat sie von ihrem Vater, der bei der großen Firma arbeitet, die wahrscheinlich Bodenschätze egal welcher Art fördern einfach übernommen.


    Ich glaube, Petrine würde die Kinnlade runterklappen wenn sie wüsste, dass Nora möglicherweise eine Sami ist ;).

  • Ich finde, diese Abschnitte lassen die Hauptpersonen Ailu und Nora etwas verschnaufen und Luftholen. Und jeder kann sich Gedanken machen, wie sich seine Leben weiterentwickelt wird oder kann.


    Nora überlegt, ob sie wirklich in ihre Vergangenheit abtauchen will. Denn dieser Hass auf die Sami lässt sie nicht kalt und Ailu macht sich langsam mit dem Gedanken vertraut, wieder in einer Familie leben zu können.


    Ja und für Nora steht ja auch noch der anziehende Mielat , auf der was ..wäre..wenn Seite


  • Mielat und diese Ealla waren also tatsächlich ein Paar, so ganz ist das beir mich nicht angekommen, aber nun ist es ja aus. Gott sei Dank und so wie es aussieht sind nun die beiden zusammen. Das ist alles so schön kitschig ;D Herrlich.



    Dass allerdings Mielat zuvor mit Ealla zusammen war, habe ich auch gar nicht so wirklich registriert. Wie ein verliebtes Pärchen kamen die beiden mir nie vor, aber das waren sie scheinbar auch nicht (mehr). Nun wird Ealle sicherlich noch schlechter auf Nora zu sprechen sein!


    Ehrlich gesagt schien es mir zuvor auch nicht so, als wären Mielat und Ealla ein Paar. Das hat mich richtig überrascht. Ich hatte nur das Gefühl, dass Ealla vielleicht ein Auge auf Mielat geworfen hat, aber tatsächlich ist es wohl so, dass eine schon längere Beziehung kurz vor dem Aus stand. Nun, dann vermute ich jetzt auch einmal, dass da noch Probleme auf Nora zukommen werden, denn Ealla wird sicherlich wütend sein und das auch deutlich zeigen.
    Aber mir gefällt die Romanze ganz gut 8) . Die Annäherung nach dem Erlebnis im Norden und Noras Flucht war einfach zu schön, oder? Jeder hat direkt zu seinen Fehlern gestanden. So muss das sein.


    Und ich freue mich ja so für Ailu. Endlich geht es ihr so richtig gut. Zum Glück hat auch Solveig sie ins Herz geschlossen und das Mädel darf endlich einmal glücklich sein.



    Solveig scheint krank zu sein, oder? Ich habe hier auch kein gutes Gefühl. Hoffentlich stirbt sie nicht!
    Die Reaktion, als Ailu die Tuberkulose erwähnt hat, brachte bei mir schon wieder die Alarmglocke zum Schellen. ::) Und zuvor wurde ja auch schon mal Solveigs "Zartheit" erwähnt.


    Ich habe es jetzt zwar nicht so verstanden, dass Solveig derzeit schon krank ist, aber ich habe da auch so meine Befürchtungen. Bis jetzt habe ich es nur so verstanden, dass sie anfällig für Krankheiten ist.

  • Ich muss sagen, ich finde Nora in diesem Abschnitt ein wenig anstrengend. Sie ist doch eine erwachsene Frau, benimmt sich aber wie ein Teenager ::)
    Dass ihre neue Familie und all das natürlich eine neue Situation und Herausforderung sind, sehe ich ein.
    Aber dass sie den Brief von Ravna so kurz angebunden beantwortet, obwohl diese sich ja für das Benehmen ihrer Tochter entschuldigt, fand ich nicht gut. In jeder Familie gibts solche und solche und Ravna hatte Nora ja sehr freundlich aufgenommen.
    Wenn man überlegt, was Bentes Vaters getan hat, sollte Nora vielleicht nicht so empfindlich sein.


    Und der Höhepunkt war ja dann das Verhalten mit Mielat - nach dem ersten Kuss panisch davonzurennen, fand ich doch ziemlich albern ;D
    Sein Verhalten hat mich aber auch etwas überrascht. Nachdem sich Nora verirrt hatte, war er doch etwas unfreundlich und die Erklärung war für mich nicht so richtig einleuchtend. Und nun ist er auf einmal total verliebt und mega-romantisch und weiß, dass Nora die Richtige ist? Das geht mir ein bisschen schnell, fürchte ich.


    In der Vergangenheit geht es für Ailu nun mal richtig aufwärts. Meine Befürchtungen bezüglich Solveig haben sich nicht erfüllt, diese freut sich auch sehr über ihre neue "Tochter" und nimmt sie sehr liebevoll auf.
    In der Stadt ist die Arztfamilie hoch angesehen und auch in der Schule lässt sich für "Helga" alles gut an.
    Einzig ein bisschen Sorgen macht mir, dass sie sich entschieden hat, ihre wahre Herkunft komplett zu verleugnen. Ich kann verstehen, dass sie nicht mehr Außenseiter sein will und einfach dazugehören möchte. Aber ich fürchte, dass sie das dennoch irgendwann wieder einholen wird!


  • Ich glaube, die ganze Situation überfordert sie einfach. Und gefühlsmäßig geht es immer runter und wieder rauf..Vater tot...die Familie nimmt sie gut auf...plötzlich wird sie wieder zur Außenseiterin usw. Ein stetiges Auf und Ab der Gefühle und Empfindungen.


    Und das packt sie einfach nicht, vielleicht hat sie auch nie gelernt mit solchen Zurückweisung innerhalb einer Familie/Freundeskreis um zugehen. Weil sie selber ja in diesem Sinne keine Familie bis dato hatte.


    Ich sehe, in Mielat und seinem an den Tag gelegtes Verhalten eher, in der eines Jägers, langsam an pirschen, abwarten, wenn nötig eingreifen ....Und vielleicht entstand die Unfreundlichkeit auch was Sorge um Nora.


  • Ich habe es jetzt zwar nicht so verstanden, dass Solveig derzeit schon krank ist, aber ich habe da auch so meine Befürchtungen. Bis jetzt habe ich es nur so verstanden, dass sie anfällig für Krankheiten ist.


    Ich hatte es auch so verstanden, daß es in Solveigs Familie eine erbliche Disposition für Tuberkulose gibt, Solveig aber bisher noch nicht daran erkrankt ist.


  • Ich muss sagen, ich finde Nora in diesem Abschnitt ein wenig anstrengend. Sie ist doch eine erwachsene Frau, benimmt sich aber wie ein Teenager ::)
    Dass ihre neue Familie und all das natürlich eine neue Situation und Herausforderung sind, sehe ich ein.
    Aber dass sie den Brief von Ravna so kurz angebunden beantwortet, obwohl diese sich ja für das Benehmen ihrer Tochter entschuldigt, fand ich nicht gut. In jeder Familie gibts solche und solche und Ravna hatte Nora ja sehr freundlich aufgenommen.
    Wenn man überlegt, was Bentes Vaters getan hat, sollte Nora vielleicht nicht so empfindlich sein.


    Ich finde auch, daß sich Nora häufig nicht wie Mitte 30 benimmt ;D Sie zieht sich gerne zurück und leckt ihre Wunden, habe ich das Gefühl, wie damals, als sie den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen hat, als sie die Wahrheit über ihren Vater erfuhr.


  • Das Buch ist so herrlich, endlich läuft mal alles glatt. Sowhol bei Nora als auch bei Ailu.


    Mielat und diese Ealla waren also tatsächlich ein Paar, so ganz ist das beir mich nicht angekommen, aber nun ist es ja aus. Gott sei Dank und so wie es aussieht sind nun die beiden zusammen. Das ist alles so schön kitschig ;D Herrlich.


    Ist ja auch endlich mal Zeit geworden nach den ganzen Schicksalsschlägen, die beide haben einstecken müssen :).


    Das Ealla und Mielat mal ein Paar waren hatte ich mir fast gedacht, denn auch der Beruf/die Arbeit zusammen und auflängere Zeit kann ins Private seine Auswirkungen haben ;)

  • Juhu endlich läuft es mal bei beiden Protagonistinnen rund, das freut mich wie verrückt.


    Nora wird also gerettet von Mielats Hund Algo, besser hätte es ja nicht laufen können. Dass Nora das so peinlich ist, dass sie gleich aus dem Norden flieht und nach Oslo zurückkehrt, damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Ihr scheint das alles doch etwas über den Kopf zu wachsen. Nun gut. Schön fand ich jedenfalls, dass sie dauernd an Mielat denken muss und ihn ja auch irgendwie vermisst und schwupp kaum geht sie in ein Musical in Oslo ist auch Mielat da, der sie unbedingt wiedersehen musste. Hach da ging richtig mein Herz auf. Ich bin ja sonst nicht so der Liebesromantyp, aber das hat mir wirklich sehr gefallen.


    Dass Mielat und Ealla ein Paar gewesen sein sollen, das kam bei mir ehrlich gesagt auch nicht an. Ich hätte maximal gedacht, dass sie eine lose Freundschaft (mit eventuellen Bonusleistungen) verbindet, aber eben keine Beziehung. Aber Mielat ist ja nun frei. Ich finde es trotzdem erstaunlich, dass er sich seiner Sache so sicher ist, meist sind Männer in dem Punkt ja eher unsicher.


    Herrlich fand ich auch zu lesen, dass Nora bei der Begegnung mit Mielat nur dummes Zeug sabbelt, weil sie so nervös ist. Das wär bei mir auch nicht anders, ich konnte mich also mal wieder gut in sie hineinversetzen.


    Ach und bei Ailu läuft es auch klasse und sie hat offenbar richtig großes Glück mit ihrer Familie. Ich kann ehrlich gesagt total verstehen, dass sie ihre Herkunft vor den anderen verstecken will, denn das was sie alles schon durch hat will sie ganz bestimmt nicht nochmal erleben.


    Angst machte mir jedoch zu lesen, dass ihre Adoptivmutter Solveig (ich mag den Namen) nicht ganz gesund ist. Ich hoffe doch wirklich, dass Ailu diese tolle Bezugsperson nicht irgendwann genommen wird.


    Das Herz ging mir mal wieder auf bei folgendem Satz auf Seite 316: "Wir sind eine Familie, wenn wir zusammenhalten kann uns keiner was." Puh das musste Ailu sicher erst einmal sacken lassen, dass sie so schön aufgenommen wird.


    Bürgermeistersohn Sander sieht Ailu schwerverliebt an, nur dass er nicht wirklich Ailu ansieht, sondern ihre Freundin. Oh man da tat sie mir richtig Leid. Ich war als Teenie auch mal in so einer Situation, das ist nicht nur peinlich, sondern man kommt sich auch total minderwertig vor.


    Tja und ich muss jetzt gleich weiterlesen. ;D

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Einzig ein bisschen Sorgen macht mir, dass sie sich entschieden hat, ihre wahre Herkunft komplett zu verleugnen. Ich kann verstehen, dass sie nicht mehr Außenseiter sein will und einfach dazugehören möchte. Aber ich fürchte, dass sie das dennoch irgendwann wieder einholen wird!


    Verstehen kann ich sie auch, aber ich teile Deine Bedenken.
    Ich fürchte auch, dass sie ihrer Vergangenheit und vor allem ihrer Herkunft nicht "davonlaufen" kann.

  • Ailu ist jetzt endlich in einer Familie, die sie gut behandelt. Ich glaube jetzt geht es für sie wirklich bergauf, jetzt wird alles gut. Sie darf sogar in eine Schule gehen, das freut mich am meisten für sie, da sie so einen wissbegierigen (im positiven Sinne) Eindruck macht.
    Ich frage mich, ob sie ihre richtige Familie jemals wiedersehen wird. Ich glaube ja immer noch nicht, dass der Brief, den Ailu gefunden hatte, wirklich "echte" Informationen beinhaltet. Ich glaube immer noch, dass der Brief erstunken und erlogen war. Und dass Ailu ihn findet, war vielleicht auch irgendwie geplant gewesen.
    Ihre jetzigen "Eltern" finde ich auf jeden Fall super nett. Schön, dass sie endlich eine so liebevolle Familie gefunden hat.


    Auch bei Nora geht es endlich bergauf. Sie wurde zum Glück schnell gefunden - und das auch noch von Mielat. Anscheinend geht bei den beiden doch was... Hätte ich irgendwie nicht gedacht. Ealla ist wirklich Mielats Ex. Ich glaube das wird für Nora jetzt noch schwieriger werden, da Ealla Mielat doch irgendwie nicht gehen lassen und "freigeben" will. Ich denke da wird Nora noch so einiges mitmachen müssen...
    Ich fand es irgendwie süß, wie schüchtern und nervös Nora war, irgendwie fand ich sie aber auch ziemlich kindisch. Ich weiß nicht, in diesem Abschnitt konnte ich sie auf einmal nicht mehr so einschätzen.

  • Man oh man, da hat Nora aber noch einmal Glück gehabt. Sie wurde von Algo, Mielats Hündin, gefunden. Ich hab richtig mitgefiebert, ob sie wohl den Weg zurück finden wird.
    Algo führt sie nun zurück und das was Nora dann erwartet ist nicht gerade fein. Während Bigga sich freut Nora unversehrt wieder zu sehen, ist es was Ealla ihr entgegen bringt alles andere als erfreulich. Pure Verachtung schlägt ihr entgegen. Und auch Mielat ist nicht freundlich zu ihr. Sie wünscht sich nur noch weg von diesem Ort.
    Wieder in Oslo angekommen, schlägt ihr nun auch noch Petrines Hass gegen samisches entgegen. Da stellt sich mir die Frage, wie Petiene in so einer Einrichtung arbeiten kann, wo doch so viele verschiedene Nationen von Kindern betreut werden.
    Dann bekommt Nora einen Brief von Ravna, den sie in kurzen Sätzen beantwortet. Ravna kann ja eigentlich am allerwenigsten dafür, dass alles schief gelaufen ist.
    Nora will nur dieses Kapitel abhaken, was ihr natürlich so nicht gelingt. denn als Leene und Nora mit ihren Kindern auf der Museumsinsel einen samiscchen Tag besuchen holt es sie wieder ein. So wie ich schon im anderen Abschnitt erwähnt habe, holt es Nora immer wieder ein nicht von ihrer Herkunft berichten zu können. Wieder ist es Amal der Nora fragt ob Noras Vater auch in so einem Zelt gelebt hat. Und wieder hat sie darauf keine Antwort.
    Dann bekommt sie von Ante einen Brief, wo er ihr zwei Karten für ein samisches Theaterstück beilegt.
    Und während der Pause dieses Theaterstücks, bei dem sie mit Neele ist, sieht sie Mielat.
    Wie versteinert ist Nora.Nach der Pause zieht Leene sich zurück und prompt steht sie mit Mielat alleine da.
    Bei einem Spaziergang erfährt Nora was Mielat für sie empfindet und das es mit Ealla aus ist. Völlig von ihren Gefühlen überwältigt läuft sie auch noch prompt weg.
    Leene kann nicht verstehen warum Nora einfach davon gelaufen ist und merkt, dass es Nora voll erwischt hat.
    dann erlebt Nora einen wunderschönen Abend mit Mielat in einem Tropenhaus, den er schön arrangiert hat. Trotz ihres Alters fühlt Nora sich wie ein verliebter Teenager :D.
    Was mir auch aufgefallen ist, dass Mielat sehr feinfühlig ist, so als hätte er eine riesige Menschenkenntnis. Der Abend war für beide wirklich sehr schön, aber trotz alledem nimmt Nora ihn nicht mit in ihre Wohnung, auch wenn er nun wieder zurück muss.


    Ach die beiden wären wirklich ein schönes Paar. Und Nora hat Schwierigkeiten ohne ihn die Zeit zu verbringen.


    Nun ist Ailu in Arendal nach einer Berauschenden Reise angekommen. Gunnar erzählt ihr wieder viel wissenwerts. Die beiden passen gut zu sammen, so als Vater und Tochter, denn Ailu hat einen enormen Wissensdurst und Gunnar kann ihr vieles vermitteln und beibringen.
    Ein Rätsel bleibt immer noch, Ailu weiß nicht genau warum Gunnar und Solveig nach Arendal gekommen sind.
    Solveig ist eine ganz liebe und ist ganz hingerissen von Ailu. Dementsprechend begrüßt sie auch Ailu. Auch Mette ist sehr nett zu Ailu und erzählt ihr über die Herkunft von Gunnar und Solveig.
    Ailu wird von Solveig in den Arm genommen, es ist eine herzliche Umarmung, die Ailu schon so lange nicht mehr bekommen hat und fühlt sich wohl.
    Man bemerkt an Ailu, wie verletzt sie die letzten Jahre wurde. Auch hat sie große Angst vor der Zukunft. da ist die Schule, die Menschen und alles drum rum. Gunnar und Solveig sind aber nicht auf den Mund gefallen und haben sogar Notlügen für Ailu parat. Das alleine zeigt mir schon wie gerne sie Ailu bei sich haben.
    Die Mädchen aus Ailus Klasse nehmen sie aber freundlich in ihrem Kreis auf.
    Ailu ist ohne große Schwierigkeiten mit dem Lernstoff mitgekommen. Ich denke das es daran liegt, das Ailu so viel wissen möchte.
    Da für Ailu alles neu ist, ist der Nationalfeiertag natürlich auch sehr spannend für sie .
    Schmunzeln musste ich, weil Ailu das Interesse ihrer Schulkameradinnen an Jungs überhaupt nicht verstehen kann :)
    Der Ausflug mit der Schmalspuhrbahn war auch so ein Highlight für Ailu. Doch am Grab wo der Mathematiker Nils Abel liegt, kippt kurz die Stimmung in eine Betrübtheit. Tuperkolose, das ist es woran der Mathematiker gestorben ist. Und auch in Solveigs Familie gibt es dies Veranlagung.
    Und dann ist da noch der Moment, wo Aiu dachte von Sander gesehen zu werden. Doch das war ein Irrtum und sie ist dann doch ein wenig enttäuscht. Solveig hat aber die passenden Worte für Ailu.
    AIlu hat einen festen Platz in der Familie gefunden. das freut mich ganz besonders für sie. Aber beim lesen denke ich oft.....so jetzt erkennt sie vielleicht jemand.... vielleicht Händler die unterwegs sind oder andere. Ich weiß ja nicht wie weit die Samen vielleicht ins Land oder an den Küsten unterwegs waren. Und wer weiß was aus Ailus Familie geworden ist.


    Ich bin so begeistert von beiden Erzählsträngen und Ailu ist mir richtig ans Herz gewachsen.


  • Wieder in Oslo angekommen, schlägt ihr nun auch noch Petrines Hass gegen samisches entgegen. Da stellt sich mir die Frage, wie Petiene in so einer Einrichtung arbeiten kann, wo doch so viele verschiedene Nationen von Kindern betreut werden.


    Das habe ich mich an der Stelle auch gefragt ::)