01: Anfang - Seite 69 (einschl. Kapitel 5)

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  • Hach, ich bin schon wieder voll drin in der Geschichte 8)
    Ich kann es nicht genau definieren was es ist, aber der Schreibstil ist genau meine Wellenlänge. Ich könnte stundenlang lesen, dieser ruhige Stil ist einfach unglaublich. Der hat mir schon im ersten Buch von Christine gefallen und auch hier habe ich mich gleich wieder drin verloren.


    Nora und ihre Mutter wollen nun also herausfinden wieso Anok damals einfach abgehauen ist. Das wird ein spannendes Unterfangen. Und Noras Onkel scheint ein sehr netter Kerl zu sein.


    Aber auch schon wie im ersten Teil fesselt mich die Geschichte in der Vergangenheit mehr als die in der Gegenwart. Leider habe ich kein gutes Gefühl bei der Schwangerschaft von Gutnel. Zumal im Stammbaum auch kein weiteres Kind aufgeführt ist. Vielleicht ist das ja Absicht, denn ich hoffe nicht dass sie bei der Geburt stirbt :o

    Dieses ganze Leben der Sami ist sehr faszinierend, wie sie mit der Natur leben, die Rentiere hüten und immer durch die Gegend ziehen hat etwas sehr romantisches an sich. Ich liebe das sehr.




    Ich bin sehr gespannt, ob Ánok wirklich nur gegangen ist, weil Bentes Vater ihn bezahlt hat.


    Ich geh jetzt mal davon aus, dass dem nicht so was, aber das ist reine Gefühlssache.




    Ich bin mal sehr gespannt, wie mir dieses Buch gefallen wird, das erste fand ich soo schön und dementsprechend hoch sind natürlich auch jetzt meine Erwartungen.


    Meine Erwartungen sind auch sehr hoch, bisher wurden sie aber nicht enttäuscht.



    Ich muss gestehen, ich weiß noch nicht, ob ich das gut finde, dass man das als Leser jetzt schon weiß.


    Ich mag solche Stammbäume gleich am Anfang, da blättere ich immer wieder gerne hin und schaue nach wer denn nun wo hingehört. Mich stört das also gar nicht das jetzt schon zu wissen.




    Nora ist also auf der Suche nach ihrem Vater. Da drängt sich natürlich der Gedanke auf, dass der Mann, der sie "verfolgt", ihr Vater ist. Andererseits fehlten einmal die Spuren im Schnee, oder? Heißt das, dass Nora ihn sich nur eingebildet hat? :-\


    Der Gedanke mit dem Vater kam mir auch beim Lesen, aber ich habe ihn wieder verworfen. Woher sollte ihr Vater denn wissen, dass sie jetzt nach ihm suchen will? Aber was es mit diesem Mann auf sich hat, darauf bin ich auch schon gespannt.


    Katrin


  • Aber auch schon wie im ersten Teil fesselt mich die Geschichte in der Vergangenheit mehr als die in der Gegenwart. Leider habe ich kein gutes Gefühl bei der Schwangerschaft von Gutnel. Zumal im Stammbaum auch kein weiteres Kind aufgeführt ist. Vielleicht ist das ja Absicht, denn ich hoffe nicht dass sie bei der Geburt stirbt :o


    Oh, im Stammbaum habe ich jetzt gar nicht weiter nachgeschaut, wenn ich ehrlich bin. Aber Du hast recht; eigentlich hätte das Kind dort auftauchen müssen.
    Das ist wirklich kein gutes Zeichen. :(

  • Oh, im Stammbaum habe ich jetzt gar nicht weiter nachgeschaut, wenn ich ehrlich bin. Aber Du hast recht; eigentlich hätte das Kind dort auftauchen müssen.
    Das ist wirklich kein gutes Zeichen. :(


    Stimmt wahrscheinlich also kein gutes Zeichen, aber da mir die Geschichte und die Erzählung dazu sehr überschaubar vorkam...personenmäßig gesehen. Habe ich mir in dem Kapitel keine Gedanken um mögliche Folgen für den Stammbaum gemacht...


  • Was für ein Gefühl muss es sein, nach 30 Jahren den Bruder endlich wiederzusehen? Oder die erwachsene Nichte kennenzulernen? Das kann ich mir kaum vorstellen. 30 Jahre sind so eine unglaublich lange Zeit! Warum hat niemand den ersten Schritt gewagt? Das finde ich sehr traurig, aber ich denke auch, je länger man damit wartet, um so schwieriger wird es dann auch. So ist es gut, dass Nora den ersten Schritt gewagt hat! Und der Onkel scheint wirklich ein toller Kerl zu sein; ich mochte ihn auf Anhieb.


    30 Jahre sind wirklich eine verdammt lange Zeit, vorallem, wenn man dann feststellt, daß der eigene Bruder eigentlich immer zu Bente gehalten hat, schade um die verlorene Zeit. Hier kann man wirklich nur sagen: besser spät als nie.


  • Leider habe ich kein gutes Gefühl bei der Schwangerschaft von Gutnel. Zumal im Stammbaum auch kein weiteres Kind aufgeführt ist. Vielleicht ist das ja Absicht, denn ich hoffe nicht dass sie bei der Geburt stirbt :o


    Ich hatte auch nicht daran gedacht, im Stammbaum deswegen nachzusehen - ohje, du könntest also wirklich recht haben :(

  • Ich hoffe ich habe jetzt keinem was verdorben. Aber da der Stammbaum ganz vorne ist hab ich angenommen dass ihn eh jeder gesehen hat.


    Sorry falls dem nicht so war.


    Katrin

  • Ich hatte auch nicht daran gedacht, im Stammbaum deswegen nachzusehen - ohje, du könntest also wirklich recht haben :(


    Ja, das wird wohl so sein. Ich habe auch im Stammbaum gestöbert und diese Vermutung hat sich natürlich sofort aufgedrängt. Irgendwie war das auch der Grund, weshalb ich gedacht habe, ob es so gut ist, dass da dieser Stammbaum zu Beginn des Buches auftaucht und ob man ihn auch überhaupt braucht. Da schließe ich mich Spatzi79 an:



    Den Stammbaum vorne im Buch habe ich kurz überflogen, aufgrund der vielen ungewohnten Namen aber dann erstmal wieder zugeklappt.
    Nach den ersten Kapiteln habe ich dann nochmal reingeschaut. Bentes Ánok war/ist also der Enkel von Áilu, wenn ich das richtig sehe? Ich muss gestehen, ich weiß noch nicht, ob ich das gut finde, dass man das als Leser jetzt schon weiß.


  • Ich hoffe ich habe jetzt keinem was verdorben. Aber da der Stammbaum ganz vorne ist hab ich angenommen dass ihn eh jeder gesehen hat.
    Sorry falls dem nicht so war.
    Katrin


    Du kannst damit ja niemandem etwas verderben. Der Stammbaum war vorne und vermutlich hat ihn jeder gesehen und ihn mehr oder weniger beachtet, aber er gehört eben zum ersten Leserundenabschnitt dazu, oder ;).

  • So, nun aber meine Eindrücke. Ich kenne den Vorgängerband nicht, aber vermisse bisher auch nichts. Es ist ganz klar, dass Nora erst seit einiger Zeit weiß, wer tatsächlich ihr Vater ist und mit ihrer Mutter gebrochen hat, weil diese ihr immer etwas anderes erzählt hat. Irgendwie kann ich die Mutter aber verstehen und sie tut mir auch ein wenig leid, weil Nora sich nur Gedanken über ihre eigenen Gefühle gemacht hat, nicht aber über die Gefühle, die ihre Mutter wohl gehabt haben muss, seit der geliebte Mann verschwunden ist. Umso schöner ist es, dass die zwei nun aufeinander zugehen und gemeinsam versuchen die Vergangenheit aufzuarbeiten und vielleicht Hinweise auf den Verbleib des Vaters zu finden. Der Onkel bzw. Bruder ist auf Anhieb sehr sympathisch und hilfsbereit.


    Der Handlungsstrang in der Vergangenheit gefällt mir fast noch ein wenig besser. Hier erscheint die Natur noch greifbarer und die Harmonie innerhalb der Familie ist einfach nur schön. Die Kinder müssen zwar viel helfen, aber sie scheinen nichts zu vermissen und wirken sehr glücklich. Das ist einfach wunderbar zu lesen.


    Nur die Beobachtungen von Nora in Bezug auf den "unsichtbaren" Mann bereiten mir etwas Sorge.


  • Du kannst damit ja niemandem etwas verderben. Der Stammbaum war vorne und vermutlich hat ihn jeder gesehen und ihn mehr oder weniger beachtet, aber er gehört eben zum ersten Leserundenabschnitt dazu, oder ;).


    Sehe ich genauso - außerdem ist die Leserunde auch dafür da, um seine Vermutungen und Spekulationen einfliessen zu lassen.


  • 30 Jahre sind wirklich eine verdammt lange Zeit, vorallem, wenn man dann feststellt, daß der eigene Bruder eigentlich immer zu Bente gehalten hat, schade um die verlorene Zeit. Hier kann man wirklich nur sagen: besser spät als nie.


    Ja, das stimmt. Besser spät als nie. Aber es ist trotzdem sehr traurig; was hätte man in 30 Jahren alles gemeinsam "erleben" können. :(

  • So, jetzt habe ich endlich Zeit zum Schreiben. :)


    Beginnen wir beim Anfang: Der Prolog hat mir sehr, sehr gut gefallen. Irgendwie war er sehr geheimnisvoll geschrieben. Er war auf jeden Fall ein sehr, sehr schöner Einstieg in das Buch.


    Nora erfährt endlich, wer ihr Vater ist, dass er vielleicht sogar noch lebt, wie er heißt, etc. und sie spricht sich sogar mit ihrer Mutter aus.


    Etwas Gruselig fand ich, dass Nora einen Mann gesehen hat, der aber eigentlich gar nicht da war. Stellt sie sich das wirklich nur vor oder war da wirklich wer? Aber wie ist das möglich?


    Ganz interessant fand ich auch die Namen der Personen im Buch - die meisten habe ich noch nie in meinem Leben gehört. Ganz zu Beginn hatte ich noch einige Probleme beim Lesen der Namen, da habe ich immer kurz gestockt, aber mittlerweile geht es ganz gut. Ob ich die Namen dabei richtig ausspreche, das weiß ich nicht *lach*


    Auch der Schreibstil gefällt mir sehr, sehr gut. Er erinnert mich natürlich an Band 1. Übrigens ist es kein Muss, Band 1 vorher gelesen zu haben. Ich habe ihn vor Beginn dieser Leserunde noch gelesen, aber es musste nicht sein, denn auch so versteht man (bis jetzt, ich denke aber es bleibt so) alles. Trotzdem war es schön, Band 1 vorher zu lesen, denn danach hätte ich ihn vielleicht nicht mehr gelesen (da ich gerne nach der richtigen Reihenfolge lese und nicht durcheinander).

  • Hier wird ja ganz schön über den Stammbaum gesprochen. Ganz ehrlich? Ich habe ihn zwar gesehen, aber nicht wirklich durchgelesen, da mir die vielen Namen, vor allem die unbekannten Namen, hier Probleme machen. Im Buch selbst geht es mittlerweile, da nicht alle auf einmal irgendwo vorkommen, aber der Stammbaum ist mir ein bisschen zu viel.
    Vielleicht ändert sich das ja im Laufe des Buches noch.


  • Ich habe ihn zwar gesehen, aber nicht wirklich durchgelesen, da mir die vielen Namen, vor allem die unbekannten Namen, hier Probleme machen. Im Buch selbst geht es mittlerweile, da nicht alle auf einmal irgendwo vorkommen, aber der Stammbaum ist mir ein bisschen zu viel.


    So geht mir das auch, gerade bei so fremden Namen, daß ich anfangs den Stammbaum nur überfliege. Erst während des Lesens, wenn die Menschen ein Gesicht bekommen, schaue ich dann immer wieder im Stammbaum nach.

  • Mir auch! Aber ich denke mir, dass das Kindergartenkind Amal Nora noch einmal bewusst gemacht hat in welcher Sinnkrise, sie eigentlich streckt. Denn ihr Wissen über die Kultur der Sami spult sie vor den Kinder ja perfekt ab, ohne eigentlich eine wirkliche Ahnung zu haben
    was das für sie und ihre Wurzeln möglicherweise bedeuten könnte...


    Jeder in ihrer Umgebung hat Pläne für die Zukunft..nur Nora ist alleine und so sucht sie glaube ich, auch nach dem Ziel und der Beantwortung der Frage ...wer bin und woher komme ich.


    Stimmt, der kleine Amal hat ihr noch mal bewusst gemacht, dass sie nichts von ihrer Herkunft weiß. Und sie wird immer wieder im Leben auf solche Fragen stoßen auch wenn sie sich dies Fragen nur selber stellt. Vielleicht brauchte sie diesen Anstupser.

    Ich habe auch schon einiges gegoogelt, was im Buch angesprochen wurde 8)


    wenn ich mir einiges google, kann ich mir auch immer noch ein besseres Bild von allem machen. Kann ja nicht schaden 8)

    Du kannst damit ja niemandem etwas verderben. Der Stammbaum war vorne und vermutlich hat ihn jeder gesehen und ihn mehr oder weniger beachtet, aber er gehört eben zum ersten Leserundenabschnitt dazu, oder ;).


    Mir hast du auch nichts verdorben, ich schaue zu Beginn auch immer wieder im Stammbaum nach. Dafür denke ich ist er zu Beginn des Buches abgedruckt und nicht zum Ende

  • Ja, das stimmt. Besser spät als nie. Aber es ist trotzdem sehr traurig; was hätte man in 30 Jahren alles gemeinsam "erleben" können. :(


    Im Nachhinein fand ich es richtig schade. Zu wissen, dass der Bruder immer zu Bente gehalten hat, aber durch den Vater alles verdorben war, ist doch schrecklich. Das ist so viel verlorene Zeit für die Geschwister, die unwiederbringlich weg ist.


    Wenn ich unsere Kinder sehe (heute schon erwachsen), da habe ich immer versuch zwischen beiden eine Harmonie her zu stellen. Es ist doch so schön.

  • Suse

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