07 - Kapitel 42 bis Kapitel 48 (Seite 418 bis Ende)

  • Ich bin auch fertig und finde das Ende absolut passend. Oh wie gerne würde ich dieses Parfüm riechen können. :)


    Morten ist ja noch schlimmer, als ich gedacht habe. Aber er hat seine gerechte Strafe bekommen und ich hoffe nur, dass sich das Krokodil an ihm nicht den Magen verdorben hat. :)


    Ich dachte am Anfang ja schon gleich, was ist denn jetzt los, als Morten so vehement dagegen war, dass Grab zu öffnen. Jetzt weiß ich auch warum. ;)


    Die Idee ist so gut Beatrix, dass das Gold schon längst beim Toten umbeten gefunden wurde. Auf das einfachste wäre ich gar nicht gekommen.


    Vielen Dank für diese tolle Geschichte, die mich wirklich von Anfang bis zum Schluß gefesselt hat. Auch ich werde Parfüm jetzt mit ganz anderen Augen betrachten. Und jedesmal wenn ich es mir ausprühe werde ich jetzt bestimmt an Deine tolle Geschichte denken.


    LG Karin

  • Ja, das war ein absolut passendes Ende für dieses Buch.


    Morton war also tatsächlich der Bösewicht.
    Noria hat mit ihm anfangs gemeinsame Sache gemacht und dann gemerkt, daß sie Paula eigentlich ganz gut leiden mag - und hat sich dann für Paula und gegen Morton entschieden. :daumen:
    Aber Morton hat richtig großen Schaden angerichtet, so ein Ar***


    Das Gottesurteil war ne richtig harte Nummer. Aber Villeneuve konnte ihr mit den Cherimoyakernen das Leben retten. Ein Glück, daß er wusste, daß Cherimoyakerne als Brechmittel eingesetzt werden können. Witzig, daß sie sich nicht anfassen durften aber küssen ........


    Ich muss gestehen Villeneuve war mir die ganze Zeit sympathisch - bis zu dem Zeitpunkt als er und Paula dann tatsächlich ein Paar wurden. Ich weiß nicht warum, aber ab dem Zeitpunkt finde ich ihn nicht mehr so liebenswert. ??? ???


    Morton hat Paula nicht nur das Gottesurteil eingebrockt, nein - auch die Königin hat erfahren, daß sie niemals als Abgesandte des Kaisers gereist ist. Aber auch da können sie ihren Kopf im letzten Moment aus der Schlinge ziehen.


    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute ...... glücklich und zufrieden auf der Vanille-Plantage auf Madagaskar.


    Auch ich werde jetzt immer an diese Geschichte denken wenn ich Parfüm benutze oder Vanille rieche.


    Liebe Beatrix, herzlichen Dank für dieses wundervolle Buch !!


    Das ist für mich ganz klar ein :buchtipp:

  • :-[ :bussi:
    Oh ich bin ganz gerührt und freue mich, dass euch mein Buch gefallen hat. Man hofft es natürlich, aber das weiß man ja nie vorher und das macht eine Leserunde für die Autorin zu einem ziemlichen Abenteuer. Und der Gedanke, dass es euch noch manchmal auch im Alltag in den Sinn kommt, berührt mich ganz besonders.
    Ich habe jetzt, nachdem ihr fertig seid auch noch eine Frage an euch und würde mich freuen, wenn ihr sie mir beantwortet: Was waren denn eure Lieblingsszenen und warum waren sie das?


  • Ich habe jetzt, nachdem ihr fertig seid auch noch eine Frage an euch und würde mich freuen, wenn ihr sie mir beantwortet: Was waren denn eure Lieblingsszenen und warum waren sie das?


    Mir haben besonders gut diese liebevollen Ausschmückungen gefallen. Die blauen Schmetterlinge, dass die Spinnen Lazlo golden eingewebt haben, Lazlos Seele im Drongo, am Schluß, das Limurenäffchen, dass Paula immer gefolgt ist und ihr sogar geholfen hat, sich zu erbrechen.


    Dann liebe ich bildhafte Beschreibungen. Du hast das ganz toll gemacht Beatrix, ich konnte die Gefahren des Dschungels spüren, die schwül-feuchte Hitze, aber auch die wundervolle Schönheit des Dschungels. Ich hatte so ein herrliches Kopfkino.


    Weiter fand ich ganz toll, wie lange Du uns mit dem Verfolger hingehalten hast. Das war wirklich so spannend und Du hast die Spannung die ganze Geschichte über noch gesteigert, ich fand das absolut Klasse. :daumen:


    Und nicht zu vergessen, die tollen Duftbeschreibungen, die einem ein Parfüm jetzt mit ganz anderen Augen sehen lassen.


    LG Karin

  • So ich konnte mich dann auch nicht mehr zurückhalten und musste den Rest des Buches in einem Rutsch lesen. Und ja es hat ein wirklich würdiges Ende bekommen, das mich vollends zufrieden zurück lässt.


    Morten war also wie erwartet der Bösewicht. Gefreut hat mich, dass Noria ihn noch überlistet hat, wer weiß ob er sie nicht sonst noch ums Eck gebracht hätte...


    In dem Grab hat sich also kein Gold befunden, denn das wurde bereits entwendet.


    Richtig gegruselt hat es mich bei dem Gottesurteil :o, denn ich hatte echt nicht erwartet, dass sie das heile überstehen würde.


    Mein absolutes Highlight in diesem Abschnitt war der Kuss zwischen Paula und Villeneuve, ach da habe ich richtig weiche Knie bekommen. Einfach nur schmacht. :-[ Sehr gefühlvoll.


    Die Aufgabe, die über Leben und Tod entscheidet war auch echt nicht einfach, aber dass Paula es dennoch gelingt mit den wenigen Mitteln so ein tolles Parfüm herzustellen war echt faszinierend. Nur zu gern hätte ich auch erfahren wie es denn riecht. :)


    Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich werde mal grübeln, wie ich eine ordentliche Rezension verfasst bekomme. ;D

  • In diesem letzten Abschnitt überschlagen sich nochmal die Ereignisse. Ich hatte mich schon gewundert, daß Morten nicht mit Paula zum Grab wollte, aber als Rakotovao samt Krieger am Grab auftaucht, war klar, daß er sie verpfiffen haben muß. Und dann auch noch das Gottesurteil mit den hochgiftigen Samen. Ich hatte auf Villeneuve gehofft, daß er ein Mittel weiß, um den Brechreiz anzukurbeln – und er hat mich nicht enttäuscht. Das Gottesurteil hatte nur ein Gutes: Paula kennt nun die wahren Gefühle von Villeneuve für sie, und auch sie erkennt, was sie für ihn empfindet. Ich muß immer etwas grinsen, wenn die Einheimischen erst Paula an den Kragen wollen und dann anschließend ein großes Fest gefeiert wird, wenn sie es überlebt hat. Das ist für einen Europäer etwas gewöhnungsbedürftig. Achso, das Gottesurteil hatte noch etwas Gutes: Paula erhält ihren Geruchssinn wieder zurück.


    Enttäuscht war ich zuerst von Noria, daß sie tatsächlich mit Morten und dem angeblichen Gold durchgebrannt ist, aber ich bin froh, daß sie sich dann doch noch besinnt und Paula alles erzählt. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie wirklich nur mit Morten gegangen ist, um ihn im Auge zu behalten; was hätte sie getan, wenn wirklich Gold in der Dose gewesen wäre? Das geschieht Morten recht, daß nur noch Steine in der Dose waren. Daß Paula trotz allem noch Mitleid mit ihm hat, spricht für sie, allerdings hat sie seine wahren Gedanken, die wir als Leser mitbekommen haben, nie erfahren, vielleicht würde sich dann ihr Mitleid auch in Grenzen halten. Daß Morten auf Mathilde nicht gut zu sprechen ist, kann ich nachvollziehen, die Rache aber überhaupt nicht.
    Nicht nur, daß er Paula mit dem Gold reinlegt, er hetzt ihr auch noch die Soldaten der Königin auf den Hals. Die Königin scheint wirklich an Paula Gefallen gefunden zu haben, daß sie ihr die Chance gibt, ein einzigartiges Parfüm zu kreieren. Nur gut, daß sie inzwischen wieder riecht, sonst hätte sie niemals das Parfüm herstellen können.
    Und wieder spielen Lemuren und die Schmetterlinge eine wichtige Rolle. Schön ist auch, daß die Vanillepflanzen auf Mathildes Plantage plötzlich austreiben, nachdem sie lange brachlagen.


    Das Gold hätte Paula zwar schon gut brauchen können, aber da die Goldsuche inzwischen verboten ist, ist es für ihre Zukunft besser, wenn sie kein Gold hat. Nachdem sie nun so viele Gefahren überstanden hat, denke ich, werden sie und Henri ihren Weg finden. Die Königin sprach doch auch von einem geschäftlichen Abkommen mit Paula. Daher denke ich auch, daß die Beiden in jedem Fall erstmal auf der Plantage bleiben werden. Rührend finde ich auch, wie Henri zu Paula sagt, daß sie doch schon ein gemeinsames Kind hätte, die Beiden werden sicherlich sehr glücklich miteinander.


    Sehr interessant fand ich auch das Nachwort und das Glossar, vorallem, daß Edmond Albius tatsächlich gelebt hat und für den erfolgreichen Vanilleanbau verantwortlich war.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Vanille hat mich nicht mehr losgelassen, so daß inzwischen ein Hauch Vanille unsere Wohnung durchströmt ;D


  • Oh wie gerne würde ich dieses Parfüm riechen können. :)


    Ja, an dem Parfüm hätte ich auch gerne gerochen.



    Morten ist ja noch schlimmer, als ich gedacht habe. Aber er hat seine gerechte Strafe bekommen und ich hoffe nur, dass sich das Krokodil an ihm nicht den Magen verdorben hat. :)


    ;D Ich muß gestehen, mein Mitleid mir Morten hält sich auch in Grenzen.


    Ich dachte am Anfang ja schon gleich, was ist denn jetzt los, als Morten so vehement dagegen war, dass Grab zu öffnen. Jetzt weiß ich auch warum. ;)



    Die Idee ist so gut Beatrix, dass das Gold schon längst beim Toten umbeten gefunden wurde. Auf das einfachste wäre ich gar nicht gekommen.


    Ich auch nicht.


  • Ich habe jetzt, nachdem ihr fertig seid auch noch eine Frage an euch und würde mich freuen, wenn ihr sie mir beantwortet: Was waren denn eure Lieblingsszenen und warum waren sie das?


    Eigentlich kann ich mich bei der Beantwortung dieser Frage komplett Tiaras Beitrag anschließen ;D
    Die Szenen mit den Schmetterlingen, Lemuren, Drongo usw. hat mir besonders gut gefallen, auch wenn ich nicht so mystisch angehaucht bin, aber die Szenen waren so schön eingeflochten, daß sie mich dennoch überzeugt haben. Und überhaupt waren die Naturbeschreibungen sehr lebendig dargestellt.


    Dann fand ich den Wechsel zwischen Paulas Reise, Mathildes Brief und den Gedanken des Verfolgers sehr gelungen, das brachte immer mehr Spannung rein.


    Und auch die Duftbeschreibungen zu Beginn der Paula-Kapitel fand ich toll; ich empfand die Szenen, in denen es um Düfte und vorallem Vanille geht, sehr harmonisch - für mich waren das richtige Wohlfühlszenen. Wie schon geschrieben, mir geht seit Tagen die Vanille nicht mehr aus dem Kopf ;D

  • Liebe Karin,
    vielen Dank für die ausführlichen Gedanken zum Ende und die Antwort auf meine Frage, wie schön, dass dir die Vanille nicht mehr aus dem Kopf geht, ich mag sie auch sehr und Düfte begleiten einen ja durchs ganze Leben...
    Ja dass das Gold weg war, das ist jetzt soo logisch, aber komischerweise war das nicht von Anfang so , Ich hatte die Szene mit der Graböffnung geschrieben und wusste immer nur, das etwas noch nicht stimmt, und es hat eine Weile gedauert bis ich draufgekommen bin, was es ist.
    Wenn ich viel Geld gehabt hätte, dann hätte ich liebend gern das Parfüm zum Buch kreiert, aber so wird es leider für immer unserer Phantasie überlassen bleiben...
    Ich hoffe, wir lesen uns wieder :)

  • Ich möchte Dir auch noch gerne die Frage nach den Lieblingsszenen beantworten und zwar waren das bei mir auch die schon beschriebenen mystischen Szenen mit den diversen Tieren.


    Spinnen sind wohl bei den meisten Frauen auf der Negativ-Liste aber auch ich fand den Gedanken schön, daß Lázló von den Goldspinnen eingewoben wurde und der Drongo dann quasi seine Reinkarnation war.


    Ansonsten gefielen mir aber auch all die Stellen an denen es menschelte zwischen den Protagonisten - eben die Szene wo Paula und Lázló auf dem Boden lagen in der Matsche und lachten oder aber auch als Villeneuve sich ganz zu Anfang Paula über die Schulter geworfen hatte weil sie nicht laufen konnte wegen der Blutegel. Und als er dann zu ihr sagte, daß sie ihm Angst mache weil sie nix sage .... solche kleinen aber feinen zwischenmenschlichen Dinge finde ich sehr schön weil sie mir ein Lachen/Lächeln entlocken und es mir hilft Personen als sympathisch oder unsympathisch einzustufen bzw herauszufinden wie sie ticken.


    Aber - und das hab ich schon geschrieben - mir hat das ganze Buch ausnehmend gut gefallen, die Schauplätze, die Protagonisten, die Geschichte rund um die Vanille und die Tatsache, daß die Rituale und das Drumherum auf Tatsachen beruht, incl. Edmont.


    Meine Rezi kommt umgehend. Und ich hab in meinem LR-Kalender schon Dein nächstes Buch vermerkt, bisher jedoch noch ohne Termin.

  • Liebe Babsi,
    vielen Dank auch für dein sehr erhellendes Feedback, was die Szenen angeht! Von goldumwebten Lazlo habe ich in paarmal geträumt, das ist eine meiner Lieblingsszenen :)
    Ich freue ich mich, wenn wir uns wieder in einer Leserunde begegnen... und in dem neuen Buch gibt es, würde ich sagen mehr "menschelnde Szenen", einfach auch deshalb, weil es keine Reise durch den Dschungel ist, also gar keine Reisegeschichte.


    Die Heldin ist nämlich schon dort in Deutsch-Samoa, wenn alles losgeht und dann später in San Franzisko...aber jetzt muss ich das erstmal zuende schreiben... :schwitzen:


    Sobald ich den Trailer vom Verlag aus posten darf, stellle ich ihn bei den allgemeinen Fragen ein, wenn ich das darf.


  • Ansonsten gefielen mir aber auch all die Stellen an denen es menschelte zwischen den Protagonisten - eben die Szene wo Paula und Lázló auf dem Boden lagen in der Matsche und lachten oder aber auch als Villeneuve sich ganz zu Anfang Paula über die Schulter geworfen hatte weil sie nicht laufen konnte wegen der Blutegel. Und als er dann zu ihr sagte, daß sie ihm Angst mache weil sie nix sage .... solche kleinen aber feinen zwischenmenschlichen Dinge finde ich sehr schön weil sie mir ein Lachen/Lächeln entlocken und es mir hilft Personen als sympathisch oder unsympathisch einzustufen bzw herauszufinden wie sie ticken.


    Ohja, diese Szenen fand ich auch sehr schön.



    Sobald ich den Trailer vom Verlag aus posten darf, stellle ich ihn bei den allgemeinen Fragen ein, wenn ich das darf.


    Prima, ich freue mich schon auf den Trailer.

  • Hallo zusammen,


    puhhh, das waren ja noch ein paar aufregende Szenen am Ende. Paulas Gefangenschaft und Gottesurteil waren echt heftig! :o Das waren sehr emotionale und spannende Szenen voller Gefahr aber auch liebevoller Hingabe (der Kuss war für Paula irgendwie nicht nur Rettung durch die Übergabe des Brechmittels, sondern ja auch ihr erster richtig liebevoller Kuss, was sie vorher von ihrem schrecklichen Ehemann ja so nicht kannte. Das war sehr schön zu lesen). Es muss echt schrecklich für Paula gewesen sein, so ganz alleine und so lange auf dieses Urteil zu warten und dabei zu fürchten, es nicht zu überleben. Ganz ehrlich, diesem hasserfüllten Verräter Morton weine ich auch keine Träne nach! >:( Und es passt so gut in die ganze Situation, dass er dann die Strafe der Ahnen, ausgeführt von einem Krokodil, erhalten hat, nachdem Paula von ganz vielen Krokodilen verschont wurde. ;D


    Ein Gutes hatte es wenigstens, nämlich Paula hat ihren Geruchssinn wieder. Das war ein sehr schönes Gefühl, denn so wirkte Paula wenigstens wieder vollständig. ;)


    Als Paula zum Grab kam und sich wunderte, dass es so unscheinbar war, habe ich mir gedacht, dass es nicht das richtige ist. Mit der Unscheinbarkeit selbst hat das gar nichts zu tun, denn wie die Bräuche dort sind, weiß ich nicht und es kann sehr gut sein, dass alle Gräber einfach gehalten sind. Trotzdem hat mich diese Beobachtung darauf gebracht, dass es das falsche Grab sein könnte und Morton und Noria das richtige schon längst geöffnet hatten. Aber auch ich habe gehofft, dass Noria noch zur Besinnung kommt und erkennt, dass ihr Verhalten falsch ist. Als sie Morton dann verließ, war der Moment gekommen. Schön, dass sie Paula noch ihre Dose gebracht hat, in der sogar noch das Parfumrezept steckte. Ob sie es wohl schaffen, das Rezept noch leserlich zu machen? Vielleicht mit irgendwelchen Chemikalien, die Villeneuve vielleicht kennt? Aber wenn nicht, finde ich das auch nicht schlimm. Im Gegenteil: es war doch Mathildes Parfum, das eine ganz persönliche Bedeutung für diese hatte, und so soll es ruhig bleiben. Paula hat ein eigenes Parfüm kreiert, IHR persönliches Parfum, das alle gerettet hat und in dem ihre ganzen Emotionen stecken.


    Ich glaube auch, dass sie nun auf der Plantage ihrer Großmutter bleibt und mit Villeneuve dort leben wird, zumindest vorerst. Denn wenn sie ein geschäftliches Abkommen mit
    der Königin hat, wird es wohl um Parfümherstellung gehen. Vielleicht wird Paulas Parfum der Exportschlager der Insel und die Königin bekommt eine Beteiligung. Dafür unterstützt sie Paula beim Aufbau der Plantage. Dann haben beide was davon. Und Villeneuve wird Hofarzt. ;D


    Mir hat das Buch richtig gut gefallen! :)



    Ich habe jetzt, nachdem ihr fertig seid auch noch eine Frage an euch und würde mich freuen, wenn ihr sie mir beantwortet: Was waren denn eure Lieblingsszenen und warum waren sie das?


    Deine Frage will ich auch gerne noch beantworten:


    Besonders gut haben mir immer wieder die leicht magischen Momente gefallen, wenn die Schmetterlinge kamen oder der Lemur, auch der Anblick des goldenen Spinnennetzes, in das László eingewickelt war. Warum: abgesehen davon, dass ich sowieso gerne Fantasy-Bücher lese, also gerne von magischen Momenten und unerklärlichen Ereignissen, passten diese Szenen so wunderbar zur exotischen Atmosphäre und bestärkten beim Lesen das Gefühl, dass Paula von einer besonderen Kraft umgeben und sogar beschützt ist und es richtig ist, was sie tut.


    Besonders schön fand ich die Szene, als Lázló und Paula lachend im Matsch lagen. Warum: weil es so befreiend und auflockernd wirkte nach all den Anspannungen, Anstrengungen und Verdächtigungen. Es war wie eine kleine Auszeit zum Luft holen und ich konnte gar nicht anders als lächeln in dem Moment.


    Die berührendste Szene aber war für mich der Moment, als Paula die Liebe zu dem kleinen Nirina entdeckte. Als die den Duft des Kindes in sich aufnahm, es liebkoste und spürte, dass er zu ihr gehört und ihn aufgenommen hat. Warum: diese Szene rührte mich sehr in ihrer Emotionalität und freute mich so sehr für Paula, die bis dahin so abweisend und verletzt wirkte. Dieser Moment wirkte wie ein Heilmittel und war irgendwie besonders.

  • Liebe Barbara, Liebe Runde :winken:
    vielen Dank für deine Beschreibungen und der Antwort auf meine Frage, was auch wieder sehr erhellend für mich war.
    Ich bin sehr erleichtert, dass euch gerade das etwas magische ( neben dem "Luft holen" ;) gut gefallen hat, denn ich liebe das und für mich macht das auch Sinn, aber es gibt immer wieder Diskussionen darüber, dass man Genres nicht mixen soll - also Liebe und Abenteuer ja, aber Magie nein, oder Magie und Liebe ja, aber bitte nicht mit "realer" Kulisse. Reale Kulisse und Historisch ja, aber bitte ohne Magie etc etc etc. Das bestärkt mich, darin, dass Leserinnen doch nicht so "pur" gestrickt sind! Vielen Dank!

  • Ich mag Vermischungen, denn das ist oft besonders reizvoll. Ich bin aber auch gar nicht festgefahren in meinen Lesevorlieben, wie es vielleicht manch andere sind, die nur ein zwei Genre gerne lesen. Ich lese tatsächlich alles vom Krimi über Historie bis Fantasy in allen mittlerweile gefühlt tausend Variationen und auch Science-Fiction. Ganz normale Belletristik, Humor und mal einen Liebesroman. Fehlt noch was? ;) Da ist es eigentlich nicht verwunderlich, wenn ich auch bunt Zusammengemischtes mag.


    Ich glaube viele Leser sind viel experimentierfreudiger, als die Verlage das oft denken, und sie sollten den Lesern ein bisschen mehr zutrauen. Wie beim Essen. Da probiert man doch auch gern mal was Neues oder was Abgewandeltes und isst nicht immer nur das gleiche. Wenn es nach mir geht, bleib deinen Vorstellungen treu und vertreibe nicht die Magie in deinen Geschichten, wenn du sie darin spürst! :)


  • Ich glaube viele Leser sind viel experimentierfreudiger, als die Verlage das oft denken, und sie sollten den Lesern ein bisschen mehr zutrauen. Wie beim Essen. Da probiert man doch auch gern mal was Neues oder was Abgewandeltes und isst nicht immer nur das gleiche. Wenn es nach mir geht, bleib deinen Vorstellungen treu und vertreibe nicht die Magie in deinen Geschichten, wenn du sie darin spürst! :)


    Da schließe ich mich Heimfinderin ganz und gar an. Mir hat das "Vermischen" auch sehr gut gefallen. Gerade das hat für mich auch den besonderen Flair der Geschichte ausgemacht.


    LG Karin

Anstehende Termine

  1. Freitag, 23. Februar 2018 - Sonntag, 11. März 2018

    gagamaus

  2. Freitag, 23. Februar 2018 - Sonntag, 11. März 2018

    gagamaus

  3. Freitag, 23. Februar 2018 - Sonntag, 11. März 2018

    Dani

  4. Freitag, 2. März 2018 - Sonntag, 18. März 2018

    Dani