06 - S. 384 - S. 462 ("Drei Tode" bis einschl. "Medasland")

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  • Oh, ich kann diese Leute nicht leiden, die so vorpreschen! Da gibt es noch keinen Kommentar zum 5. Teil und es wird schon der 6. kommentiert.
    Ich lese jeden Tag in der Mittagspause und muss mich beherrschen, nicht weiter als einen Abschnitt zu lesen, aber weniger geht diesmal einfach nicht.


    So, nun ist ziemlich viel erklärt und wieder ein Umschlag, Tian war es nicht, den Kalla geliebt hat. Armer Tian, genauso getäuscht. Wie mag es ihm nun ergehen?


    Ich habe mich gefreut, dass wenigstens die drei anderen Gaben Canda verteidigen. Eigentlich hätte Kalla auch wissen müssen, dass Canda völlig ahnungslos ist. Sie wissen ja, dass die Menschen sie nicht mehr verstehen.
    Hat Amand Kalla und die Lichter Tians verraten um Canda zu retten? Oder sind alle anderen Lichter in Gefahr, wenn Amand sich nicht korrekt verhält? Wenn Amand weiß, wie man solo lebt, warum ist Kalla dann ja so wichtig? Scheinbar weiß doch die Megana schon wie das geht?
    Warum hat die Traumdeuterin keine Lichter in sich, aber sonst alles, was man an Reichtum auftürmen kann? Was passiert, wenn die Lichter nur zeitweilig verliehen werden? Wie holt man die zurück. Was passiert mit Tian, falls Kalla ihren Geliebten frei bekommt? Es gibt schon noch Fragen für den letzten Abschnitt.

  • Jede Menge Enthüllungen und Wahrheiten erschüttern Candas bisheriges Weltbild.
    Amad Hat im Auftrag der Méganes ständig Bericht erstattet und eine feindliche Truppe ist ihnen dicht auf den Fersen. Aber er gesteht Canda auch seine Liebe und dass er mit Ydrinn - Löwenherz - immer nur sie gemeint hat. Wie es sich für ein so dramatisches Buch gehört, bleibt er dann freiwillig zurück und wird gefangengenommen, während Canda über den Fluss verschwinden kann.


    Durch das magische Wasser erlangen die restlichen drei Gaben ihre Freiheit. Schön finde ich, wie unterschiedlich die drei sind und jede auf ihre Weise liebenswert. Bruder Wegesucher Meon hätte ich für älter als 30 Jahre gehalten. Bruder Erinnerung Trinn ist wirkich äußerlich noch ein kleiner Junge aber an ihm kann man erkennen, dass die Lichter gar nicht oder anders altern als normale Menschen. Sie sind ja schon seit hunderten von Jahren Gefangene. Ein bisschen erinnern mich die Lichter an die Elben in anderen Büchern. Auch das kriegerische von Kallas lässt mich an Haldir (HdR; kämpft mit seiner Truppe gegen die Orks ;) denken. Die Schönheit und die Unsterblichkeit sowieso. Wahida ist ebenfalls eine Kämpferin und mit ihrer aufrechten Art und ihrem Zahlenhumor einfach hinreissend.


    Über die Verbindung, die die Lichter in Gefängnisse in Candas Wesen einschließt, könnte ich stundenlang sinnieren. Einerseits scheinen die Gaben, die in den Menschen gefangen sind, die meiste Zeit zu schlafen. In den Träumen können sie teilweise Kontakt zu den Menschen aufnehmen. Candas Gaben tun das in deren Träumen. Wie gelangt Kallas aber in Tians Träume um ihn dort zu verführen? Warum wissen die Lichter nicht alles, was Canda weiß. Also warum können sie nicht erkennen, dass Canda wirklich nichts von ihrer Existenz ahnte? Sie sind Canda doch so nah, dass sie in ihren Gedanken ständig präsent sind; siehe die mathematischen Fähigkeiten z.B. Aber es scheint eine Einbahnstraße zu sein - wie die Wege durch die Welt auch - denn sie können Candas Gedanken und reale Erlebnisse nicht wirklich miterfolgen? Ob ich das so richtig verstanden habe?
    Bevor sie Sklaven waren waren die Lichter wohl tatsächlich alle Gaben der Menschen. So scheint es jedenfalls. Denn seit es sie gefangen sind, werden die Menschen immer starrer und haben keine Ideen mehr, keine Kreativität, keine herausragenden Fähigkeiten eben. Die Gaben waren die Auslöser für Entdeckungen, Erfindungen usw. Die Menschen sind ohne sie wirklich arm dran. Das hat mich etwas irritiert. Ich habe mir es aber jetzt so zurecht gelegt, dass die Menschen und die Gaben einander ergänzt haben und dass die Gaben wohl irgendwie auch etwas daraus gewonnen haben, dass sie den Menschen geholfen haben. ???


    Und Amad ist einer von Ihnen - das hatte ich schon im Stillen geahnt. Und die Frage ist, liebt er Canda wirklich und hinterlässt er tatsächlich lauter kleine HInweise. An der Leine der Löwen fand ich es besonders krass. ;D Canda jedenfalls glaubt an ihn, das finde ich einfach toll. Ihre Beziehung hat bereits einen großen Bogen gemacht und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass Nina mir jetzt keinen Strich mehr durch die Rechnung macht. :)
    Es gibt ja noch eine große Liebe hier. Kallas und Gavran. Die durch Tians und Candas Augen ihre Liebe aufrecht erhalten haben. Auch dass eine starke Idee, die mich aufgewühlt und begeistert hat. Bin gespannt auf Gavran, den Rabenmann. Sicherlich ein großer Krieger. Hach wie spannend, der Ausblick auf einen neuen Charakter sein kann.


    Canda hat sich sehr verändert. Sie entwickelt einen riskanten und mutigen Plan und bringt alle dazu ihr zu helfen. Die zwei Schatten, ihre vier Gaben und die schlaue Juniper.
    Es wird tatsächlich immer besser.

  • Und schon wieder so viele unerwartete Entdeckungen. Man kann sich hier echt nicht sicher sein, was wirklich los ist. Am Ende ist es eh immer anders. ;)


    Dass Tian genauso getäuscht wurde, hatte ich ja schon erwartet. Ich dachte, dass Kalla nur frei sein wollte, dass da aber noch eine andere Liebe dahinter steckt, war mir neu. Da haben die beiden ein ganz schönes Spielchen mit Canda und Tian getrieben. Einerseits kann ich es verstehen, dass sie um jeden Preis wieder frei sein wollten, aber dann zwei Unschuldige mit hineinziehen? Obwohl Kalla und Gavran ja selbst auch mal Unschuldige waren, die versklavt wurden. Ein wenig Mitleid für Tian hab ich auch, allerdings glaube ich noch immer, dass es seine eigene unentschuldbare Entscheidung war, Canda zu verraten, obwohl Gavran ihn bestimmt irgendwie angetrieben hat.



    Wenn Amand weiß, wie man solo lebt, warum ist Kalla dann ja so wichtig? Scheinbar weiß doch die Megana schon wie das geht?


    Ich kann mir vorstellen, dass es der Megana auch darum geht, das Geheimnis zu wahren. Einige der Hohen scheinen ja von den versklavten Lichtern zu wissen, aber anscheinend nicht alle. Sonst hätte es ja keinen Sinn gemacht, die Geschichte Ghans umzuschreiben und zu vertuschen. Und wenn das allgemein bekannt wäre, hätte doch bestimmt schon jemand Mitleid und Bedenken bekommen, dass er andere Wesen als Gaben einfach benutzt und einsperrt. Kann mir nicht vorstellen, dass wirklich alle Hohen so grausam, eigennützig und machgierig sind. Zudem wundert es mich ein bisschen, dass Canda als ehemalige Megana-Anwärterin so wenig weiß. Als Megana hätte sie es ja irgendwann erfahren müssen, damit sie so weiter herrschen kann wie die Megan davor...



    Über die Verbindung, die die Lichter in Gefängnisse in Candas Wesen einschließt, könnte ich stundenlang sinnieren. Einerseits scheinen die Gaben, die in den Menschen gefangen sind, die meiste Zeit zu schlafen. In den Träumen können sie teilweise Kontakt zu den Menschen aufnehmen. Candas Gaben tun das in deren Träumen. Wie gelangt Kallas aber in Tians Träume um ihn dort zu verführen? Warum wissen die Lichter nicht alles, was Canda weiß. Also warum können sie nicht erkennen, dass Canda wirklich nichts von ihrer Existenz ahnte? Sie sind Canda doch so nah, dass sie in ihren Gedanken ständig präsent sind; siehe die mathematischen Fähigkeiten z.B. Aber es scheint eine Einbahnstraße zu sein - wie die Wege durch die Welt auch - denn sie können Candas Gedanken und reale Erlebnisse nicht wirklich miterfolgen? Ob ich das so richtig verstanden habe?


    Ich hab es so verstanden, dass sie es irgendwie schon mitbekommen. Das Mathe-Mädchen hat ihr ja gesagt, dass sie Canda sympathisch fand, weil sie die Zahlen auch so mochte. Und sie hat auch von den ganzen anderen Menschen erzählt, denen sie dienen musste. Aber sie haben die meiste Zeit ja mit ihren Albträumen verbracht, deshalb bin ich mir natürlich auch nicht ganz sicher, wie viel sie von Candas Leben mitbekommen haben. Spätestens als sie dann durch Kallas Ausbruch aufgewacht sind, scheinen sie ja alles mitbekommen zu haben und auch gespürt zu haben, dass Canda eine Entwicklung durchgemacht hat und sich am Ende auch bewusst dazu entschieden hat, die drei Lichter freizulassen. Sie haben sie ja dann auch ziemlich schnell unterstützt. Und Kalla war einfach wütend, dass sie Gavran schon wieder verloren hat. Und wahrscheinlich hat sie Canda und die anderen Hohen schon von vorn herein verachtet. Dazu kommt vielleicht, dass sie schon viel früher wach war und richtig bewusst mitbekommen hat, dass sie gefangen ist und von ihrem Liebsten ferngehalten wurde.


    Jetzt sind echt noch ein paar Fragen offen und ich glaube, dass ich mich nicht mehr zurückhalten kann und bald weiter lesen muss. Es ist zu spannend!

  • Zudem wundert es mich ein bisschen, dass Canda als ehemalige Megana-Anwärterin so wenig weiß. Als Megana hätte sie es ja irgendwann erfahren müssen, damit sie so weiter herrschen kann wie die Megan davor...


    Ich hab es so verstanden, dass sie es irgendwie schon mitbekommen. Das Mathe-Mädchen hat ihr ja gesagt, dass sie Canda sympathisch fand, weil sie die Zahlen auch so mochte. Und sie hat auch von den ganzen anderen Menschen erzählt, denen sie dienen musste. Aber sie haben die meiste Zeit ja mit ihren Albträumen verbracht, deshalb bin ich mir natürlich auch nicht ganz sicher, wie viel sie von Candas Leben mitbekommen haben. Spätestens als sie dann durch Kallas Ausbruch aufgewacht sind, scheinen sie ja alles mitbekommen zu haben und auch gespürt zu haben, dass Canda eine Entwicklung durchgemacht hat und sich am Ende auch bewusst dazu entschieden hat, die drei Lichter freizulassen. Sie haben sie ja dann auch ziemlich schnell unterstützt. Und Kalla war einfach wütend, dass sie Gavran schon wieder verloren hat. Und wahrscheinlich hat sie Canda und die anderen Hohen schon von vorn herein verachtet. Dazu kommt vielleicht, dass sie schon viel früher wach war und richtig bewusst mitbekommen hat, dass sie gefangen ist und von ihrem Liebsten ferngehalten wurde.


    Jetzt sind echt noch ein paar Fragen offen und ich glaube, dass ich mich nicht mehr zurückhalten kann und bald weiter lesen muss. Es ist zu spannend!


    Also dass Canda als zukünftige Megana so wenig wusste hat mich auch sehr verwundert. Eigentlich müssten sie sie doch von Kindesbeinen an auf ihr Amt vorbereiten und dazu hätten auch diese wichtigen politischen Geheimnisse gehört. ???


    Kallas fragt einmal, ob denn die Geheimnisse nicht alle in Candas schlauen Büchern ständen und ist überrascht, dass dem nicht so ist. Also von dem was Canda so gelesen und gelernt hat, hat sie gar nichts mitbekommen. Ich glaube, das trifft auf die meisten Situationen zu. Sie haben die meiste Zeit wohl geschlafen und wenn Canda wach war vielleicht auch keine Verbindung zu ihr gehabt.

  • Kallas fragt einmal, ob denn die Geheimnisse nicht alle in Candas schlauen Büchern ständen und ist überrascht, dass dem nicht so ist. Also von dem was Canda so gelesen und gelernt hat, hat sie gar nichts mitbekommen. Ich glaube, das trifft auf die meisten Situationen zu. Sie haben die meiste Zeit wohl geschlafen und wenn Canda wach war vielleicht auch keine Verbindung zu ihr gehabt.


    Ich habe das eigentlich als ironisch aufgefasst. Allerdings habe ich mich auch gewundert, dass die Lichter nicht wußten, wie es im Herzen von Canda aussieht. Sie war naiv, ja aber doch ein sehr mitfühlender Mensch. So wichtige Staatsgeheimnisse vertraut man wohl erst den Menschen an, wenn sie das Amt übernehmen. Vorher kann ja so viel dazwischen kommen, wie man merkt.


  • Ich habe das eigentlich als ironisch aufgefasst. Allerdings habe ich mich auch gewundert, dass die Lichter nicht wußten, wie es im Herzen von Canda aussieht. Sie war naiv, ja aber doch ein sehr mitfühlender Mensch. So wichtige Staatsgeheimnisse vertraut man wohl erst den Menschen an, wenn sie das Amt übernehmen. Vorher kann ja so viel dazwischen kommen, wie man merkt.


    Habe es extra nochmal nachgelesen und für mich war es nicht ironisch gemeint. Zumindest spricht Kallas danach anders weiter. Als wäre sie überrascht.

  • hach, ich kenne es ja von Ninas Büchern, dass nichts so ist, wie es scheint, aber hier hat sie sich echt selbst übertroffen, finde ich.


    Die Gaben/Lichter sind also tatsächlich Sklaven. Sie waren einst die Funken, die Eingebungen der Menschen, bis die 5 Familien Ghans die Freundschaft zu Meda und ihrem Volk ausgenutzt, sie in eine Falle geführt und getötet und versklavt haben.


    Kein Wunder, dass Kallas Canda hasst, entstammt sie doch der Familie von Tana Blauhand, die diesen Krieg damals angefangen hat.
    Und noch dazu steckt ausgerechnet der Mann, den Kallas liebt, in Tian fest - was für ein Kuddelmuddel. Tian war also gar nicht ihr Ziel, als sie geflohen sind, sie wollte ihren Geliebten befreien.
    Warum hat Amad das nicht zugelassen? Er hätte ja nur Tian in den Fluss stürzen lassen müssen.
    Dass es Kallas schwerfällt, Canda zu vertrauen, kann ich verstehen.
    Aber ihre anderen Gaben halten zu ihr und überzeugen nach und nach auch Kallas, dass Canda anders ist, dass sie vielleicht eine Chance für die Lichter ist.


    Und Amad ist auch kein Mensch, sondern einer von Medas Volk. War er wirklich ein Verräter damals oder dachte er, das Richtige zu tun? In jedem Fall büßt er seitdem als Leibsklave der Méganes ganz besonders.
    Ich glaube ihm, dass er sich wirklich in Canda verliebt hat, aber gibt es eine Möglichkeit für die beiden, zusammenzusein? Wenn Candas Plan aufgeht, werden die Lichter befreit und können in ihre eigene Wirklichkeit zurückgehen. Muss dann auch Amad mit ihnen gehen oder könnte er in Candas Welt bleiben?


  • Zudem wundert es mich ein bisschen, dass Canda als ehemalige Megana-Anwärterin so wenig weiß. Als Megana hätte sie es ja irgendwann erfahren müssen, damit sie so weiter herrschen kann wie die Megan davor...


    Klar, irgendwann schon, aber noch nicht als "Einzelne" vor ihrer Mensch ... äh Zweiwerdung.



    Liebe Grüße
    Nina :winken:

  • Ich wußte es doch, daß Nina noch einige Überraschungen für uns parat hält. In diesem Abschnitt bekommen wir sehr viele Erklärungen geliefert, mit denen ich wiederum nicht gerechnet hatte.


    Als erstes war ich so erleichtert, daß Ydrinn Canda ist, das Probleme wäre schon mal gelöst. Aber wenn Amad auch eine Gabe ist und damals der Berater von Meda war, wie kann das überhaupt mit ihm und Canda funktionieren, er scheint nicht zu altern, sie schon? Kam das überhaupt schon mal vor, daß eine Gabe und ein Menschen aus Liebe zusammen sein konnten? Kallas hat Tian eigentlich auch betrogen, da sie nicht ihn, sondern Gavran, den Rabenmann, liebt und ihn befreien wollte. Tian selbst ist ihr genauso egal, wie ihr Canda egal war. Nun machen auch Candas Träume von dem Rabenmann Sinn. Und es ist wirklich so, wie wir schon vermutet haben, daß die Träume hauptsächlich für die Herrschenden von Ghan gefährlich sind, weil sie vermeiden wollen, daß die Gaben mit ihren „Besitzern“ in Kontakt treten.


    Amads Schuld ist wirklich sehr belastend: er hält sich für den Hauptschuldigen an dem Sieg über Meda, der zu ihrem Tod führte und der anschließenden Versklavung der Gaben. Auch die versklavten Gaben sehen es so. Und es wundert mich jetzt auch nicht mehr, daß Kallas Canda einfach so verlassen hat und auch versuchte, sie zu töten. Wer bringt schon seinem Unterdrücker Liebe entgegen, auch wenn dieser nicht weiß, daß er ein Unterdrücker ist.


    Inzwischen steht Candas Welt wirklich Kopf, nachdem sie die ganze Wahrheit über die Moreno und die anderen Familien erfährt. Umso schöner finde ich es, daß die anderen 3 Gaben immer noch zu ihr halten, vorallem Meon, sie haben bemerkt, daß Canda sich inzwischen geändert hat. Die Verfolung in dem Palast ist wieder sehr spannend beschrieben und ich bin froh, daß Kallas nun ebenfalls ihr Mißtrauen etwas zurückstellt. Ich hoffe sehr, wenn die ganze Geschichte vorüber ist, daß die Gaben eine Möglichkeit finden, in ihre Welt zurückzukehren, auch wenn das ein schwerer Schlag für die Menschenwelt bedeuten würde. Vielleicht ist irgendwann wieder eine Art Freundschaft möglich.
    Der große Schnitt war tatsächlich der Krieg damals und seither gibt es die Wandelgestalten, eine sehr ungesunde Entwicklung. Und die Ghanesen beuten die Gaben weiterhin aus, obwohl sie immer weniger werden, weil sie aussterben – aber der Profit steht an erster Stelle. Oh, wie kommt mir das doch bekannt vor! Und die Menschen, die unter dem Glas im Heim der Verwaisten liegen, sind keine Wahnsinnige, sondern Menschen, denen die Gaben entrissen werden, um sie an andere Menschen zeitweise zu verkaufen. Und wir erfahren auch, warum Tian und Canda die zukünftigen Mégan geworden wären, weil ihre 2 mal 4 Gaben plus 2 Menschen eine sehr stabile Verbindung ergeben hätte.


    Ich hoffe, daß Candas Plan nun funktioniert, immerhin sind die Gaben nicht mehr ganz so hilflos wie früher. Einen kurzen Stich hat es mir gegeben, als sie wieder alle 4 Gaben besitzt und sich damit sehr wohlfühlt, ich hoffe, sie kommt nicht mehr in Versuchung, aber ich glaube nicht. Ich freue mich, daß sie von Juniper begleitet wird, die nun auch die ganze Geschichte kennt. Sie ist Canda eine wirkliche Freundin geworden, da sie der erste Mensch ist, dem sie alles anvertraut.


    Ich hoffe nur, mit Amad geht es gut, mich beunruhigt immer wieder, daß er Canda gewarnt hat, ihm nicht zu vertrauen. Hoffentlich hat sein „Besitzer“ ihn nicht so in der Hand, daß er ihn gegen seinen Willen gegen Canda führen kann. Und dann bin ich natürlich gespannt darauf, wem Amad gehört (ob es wirklich der Mégan ist) und warum er sich so frei bewegen kann, aber dennoch nicht wirklich frei ist.


    Aus Manoa werde ich nicht ganz schlau: ist sie wirklich so profitsüchtig, wie sie erscheint, und damit eher ein Opportunist – oder ist sie vielleicht doch nicht so ganz einverstanden mit dem Tun in Ghan?


    Eines ist mir noch nicht ganz klar: Tana Blauhand hat Meda verraten und damit zu der Versklavung der Gaben beigetragen, aber warum wird Tana in der Höhlenzeichnung gefesselt dargestellt, deren Gefährte mit einer Waffe auf sie anlegt? Habe ich hier etwas überlesen oder kommt die Auflösung erst noch?
    Ich bin jetzt so gespannt, was noch alles im letzten Abschnitt passieren wird.


    Achja, smyrill hat es die Vögel im letzten Abschnitt angesprochen, die immer wieder bei Canda und Amad aufgetaucht sind, sie sind also Spione der Mégan.


  • Durch das magische Wasser erlangen die restlichen drei Gaben ihre Freiheit.


    Das fand ich eine tolle Idee, da ein Mensch, der das Onyxwasser durchquert, seine Gaben freigibt, auch wenn das für Canda im ersten Moment eher ein Schock ist.



    Schön finde ich, wie unterschiedlich die drei sind und jede auf ihre Weise liebenswert.


    Das hat mir auch gut gefallen.



    Bevor sie Sklaven waren waren die Lichter wohl tatsächlich alle Gaben der Menschen. So scheint es jedenfalls. Denn seit es sie gefangen sind, werden die Menschen immer starrer und haben keine Ideen mehr, keine Kreativität, keine herausragenden Fähigkeiten eben. Die Gaben waren die Auslöser für Entdeckungen, Erfindungen usw. Die Menschen sind ohne sie wirklich arm dran. Das hat mich etwas irritiert. Ich habe mir es aber jetzt so zurecht gelegt, dass die Menschen und die Gaben einander ergänzt haben und dass die Gaben wohl irgendwie auch etwas daraus gewonnen haben, dass sie den Menschen geholfen haben. ???


    Ich habe es so verstanden, daß Meda die Menschen geliebt hat und ihre Freundschaft gesucht hat. Uneigennützig hat sie dann den Menschen die Gaben zur Verfügung gestellt, damit diese die Menschen unterstützen können. Die Gaben haben sich aber selber aussuchen können, bei wem sie bleiben, und auch wie lange, bevor sie sich entschieden haben, einem anderen Menschen zu helfen. Dadurch waren die Gaben "frei" verteilt und es konnte überall Kreativität und neue Ideen entstehen. Nicht so wie jetzt, wo die Gaben nur denjenigen zugute kommen, die dafür bezahlen.


  • Ich habe es so verstanden, daß Meda die Menschen geliebt hat und ihre Freundschaft gesucht hat. Uneigennützig hat sie dann den Menschen die Gaben zur Verfügung gestellt, damit diese die Menschen unterstützen können. Die Gaben haben sich aber selber aussuchen können, bei wem sie bleiben, und auch wie lange, bevor sie sich entschieden haben, einem anderen Menschen zu helfen. Dadurch waren die Gaben "frei" verteilt und es konnte überall Kreativität und neue Ideen entstehen. Nicht so wie jetzt, wo die Gaben nur denjenigen zugute kommen, die dafür bezahlen.


    Ja, so muss es wohl gewesen sein. Eine Freundschaft und Liebe zu den Menschen. Davon ist teilweise bei den Gaben sogar noch etwas zu spüren, so wie sie Canda helfen. Nur Kallas ist anfangs etwas kratzbürstig. Aber auch das ist natürlich sehr berechtigt.


  • hach, ich kenne es ja von Ninas Büchern, dass nichts so ist, wie es scheint, aber hier hat sie sich echt selbst übertroffen, finde ich.


    Aber hallo !!


    Ich sitze hier noch ganz platt von diesem tollen Abschnitt ! :geil:


    Irgenwann werde ich das Buch noch mal so an "einem langen Ferientag" lesen, das ist bestimmt so richtig toll um (von vorne bis hinten) drin zu versinken !!
    Das geht ja bei Leserunden leider verloren. Aber das spekulieren, diskutieren, die vielen Kleinigkeiten die man hierdurch mitbekommt entschädigt halt sehr gut dafür ;)


    Ich WUSSTE doch das Ydrinn irgendwie kein wirklicher Hinderungsgrund sein kann !!
    Zuerst war ich ja etwas enttäuscht über die vermeintlich "Platte" Lösung... Aber ich denke, es zeigt sehr gut Amads Zerissenheit. Er iebt sie, er ist sich aber ganz sicher das er nicht gut, nicht der "Richtige" für sie ist.
    Ich glaube übrigens fest daran, das er auf Candas Seite steht und das er hofft, das sie den Lichtern helfen wird. Deshalb ja auch die "Spur" die er legt (die natürlich auch in eine Falle führen könnte, aber das glaube ich einfach nicht !)


    Mir gefällt das sehr gut mit den beiden :flirt:


    Das Canda nichts von der "wahren Natur der Gaben" wußte überrascht mich nicht, ich denke das das eben wirklich als allerhöchstes Geheimnis quasi mit der Thronübergabe weitergegeben wird.
    Ich bin sehr gespannt, wie viele Menschen davon wissen. (Candas Eltern ?)


  • Aber ich denke, es zeigt sehr gut Amads Zerissenheit. Er iebt sie, er ist sich aber ganz sicher das er nicht gut, nicht der "Richtige" für sie ist.
    Ich glaube übrigens fest daran, das er auf Candas Seite steht und das er hofft, das sie den Lichtern helfen wird. Deshalb ja auch die "Spur" die er legt (die natürlich auch in eine Falle führen könnte, aber das glaube ich einfach nicht !)


    Da stimme ich dir zu - und nein, ich glaube auch nicht daran, daß er sie in eine Falle locken möchte, aber ich kann mir vorstellen, daß sein "Besitzer" ihn evtl. gegen seinen Willen gegen Canda verwenden könnte; Amad weiß und fürchtet das sicherlich.


    Mir gefällt es auch sehr gut und ist vor allem gar nicht schnulzig sondern richtig schön fürs Herz.


    Finde ich auch.

  • Nina, ich mag das generell nicht so gerne in Büchern, wenn man über was endlos nachgrübelt und es sich dann herausstellt das nur einer die Unwahrheit gesagt hat. Deshalb ging sicher auch sofort der Automatismus an "Blöd !"
    Aber so mit etwas Nachdenken finde ich es hier gut gelöst...
    Denn letztlich IST es ja auch "Canda" die Amads Liebe zu Canda im Wege steht... weil sie das ist was sie ist.
    Und ich denke, Amad wollter ALLES aber ganz sicher nicht sich in Canda verlieben - das passt eben so ganz und gar nicht in die Situation, kann unter den gegebenen Verhältnissen nicht funktionieren und bringt beide in Gefahr.
    Es ging also nciht um ein Spielchen das er mit ihr getrieben hat sondenr er wollte sich irgendwie abgrenzen, sie von sich weghalten.


    Hat ja prima geklappt ! :P ;)


    und nein, ich glaube auch nicht daran, daß er sie in eine Falle locken möchte, aber ich kann mir vorstellen, daß sein "Besitzer" ihn evtl. gegen seinen Willen gegen Canda verwenden könnte; Amad weiß und fürchtet das sicherlich.


    Ja, ich denke auch das ist der Grund, warum er sich jetzt von ihr trennt, distanziert - zum einen darf niemand merken das die beiden gefühlsmäßig aneinander gebunden sind, das würden die Feinde sicher ausnutzen (zur Erpressung).
    Zum anderen darf auch niemand wissen, das sie sich näher gekommen sind und Canda somit irgendwelches Hintergrundwissen hat ! Die Idee das "Amad schwach geworden sein könnte" würde die Drahtzieher doch direkt mißtrauisch werden lassen.
    Nicht zuletzt ist auch der Überraschungsmoment wichtig, der könnte ihnen ggf sogar das Leben retten.

  • Ich fand es ja sehr mutig, das Canda sich jetzt "auf Amad stürzte"... sich einfach mal trauen, offen sein, den ersten Schritt machen ! :daumen:


    Das die Lichter Angst vor ihm haben ist also aus der Vergangenheit... er hat sie verraten, so fühlen sie sich jedenfalls.
    Er hat sich falsch entschieden, aber er hat es nach bestem Wissen undn Gewissenn getan. Was natürlich keiner der eingesperrten "Gaben" hilft, aber solche Sachen passieren eben. :(
    Aber er trägt schwer an dieser Schuld und ist ja auch überzeugt das Canda ihn hassen wird wenn sie es erfährt.

    Wer dein Herz berührt, besitzt einen Teil davon für immer
    :herz:
    Und seine Liebeserklärung auf Seite 393 ist auch sooooo schööööön...
    Und eben auch, das sie "ihre Gaben nciht braucht um eine tolle Frau zu sein" !!

    Ich habe es auch so verstanden das die Lichter das früher einfach "weil sie nett sind" gemacht haben...oder noch schlichter: "Weil sie es konnten". Und das sie zu denen gegangen sind die sie gerade brauchten oder zu denen denen sie damit helfen konnten.
    Das erklärt auch Kalla jetzt besser - diese Ausstrahlung die man hat wenn man sich einer Sache siche rund glücklich ist. Etwas, das normalerweise kein Mensch IMMER haben kann (oder sollte).
    Aber es ist logisch das es irgendwelche machtgeilen Menschen gibt die das irgendwie versuchen auszunutzen.
    Und Sklaverei ist ja kein wirklich seltenes Phänomen. :'(


    Ich bin sehr gespannt wie Kallas es geschafft hat, sich von Canda zu lösen.
    Wobei im schlimmsten Falle ja alle "mit Gaben" einfach mal durch den Fluß schwimmen könnten um ihre Gaben zu befreien.



  • Wer dein Herz berührt, besitzt einen Teil davon für immer
    :herz:
    Und seine Liebeserklärung auf Seite 393 ist auch sooooo schööööön...
    Und eben auch, das sie "ihre Gaben nciht braucht um eine tolle Frau zu sein" !!


    Ohja, das war so toll.