06 - S. 384 - S. 462 ("Drei Tode" bis einschl. "Medasland")

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  • Das Canda in Amad verliebt ist, war schon eine Weile klar, zumindest uns Lesern ;D aber es hat mich gefreut, das es Amad mit Canda genauso geht. Allerdings scheint es kaum Hoffnung für die zwei zu geben. Denn Amad scheint immer noch mit den Meganes verbunden zu sein und warnt Canda sogar vor ihm selbst.
    Ganz überrascht war ich allerdings von Kallas Geständnis, dass sie gar nicht Tian sondern eine seiner Gabe liebt. Um aber an ihn zu kommen musste sie sich mit Tian einlassen. Genau wie Tian es mit Canda gemacht hat. Fast könnte man das für ausgleichende Gerechtigkeit halten. Allerdings finde ich es irgendwie doch traurig.
    Schön fand ich dagegen die Beschreibungen von Candas Lichtern und das sie Canda nicht wirklich böse sind, ausser Kallas natürlich. Jetzt sind sie frei und trotzdem vertrauen sie Canda weiter und wollen ihr helfen, alle anderen Lichter in Ghan zu befreien. Da haben sie sich ein hohes Ziel gesetzt, das jetzt schon viel Spannung verspricht. Schön auch das Juniper wieder dabei ist. Sie ist genau das was ich unter einer richtigen Freundin verstehe.

  • Aaaah jetzt leuchtet mir einiges klarer.
    Amad gesteht seine Liebe Canda... die Stelle finde ich sehr süß :) Und nun wissen wir auch, dass Ydrinn weder seine Geliebte noch seine Schwester ist. Ydrinn, "Löwenherz", ist Canda. Aber Amad meint, dass ihre Liebe keine Chance hat.


    Nun wissen wir auch, dass Amad kein Mensch ist, sondern ein Lichter. Doch Canda ist nicht von ihm abgeneigt. Sie liebt ihn immer noch und hat nun vor, um seine Freiheit, sowie der anderen Lichter zu kämpfen.
    Ich finde Candas Entwicklung bemerkenswert. Von einer Hohen bzw. Stadtprinzessin zu einer Jägerin und Kämpferin. Und wir als Leser dürfen ihre Entwicklung miterleben :)


    Was die anderen Lichter der Canda erzählt haben, ist erschreckend. Sie waren hunderte Jahre gefangen. Immer wieder waren sie in verschiedenen Menschen gefangen. Mal wurden sie nicht wahrgenommen, mal wurde sie total ignoriert.
    Man weiß auch jetzt die Wahrheit über die Morenos. Die Wahrheit muss für Canda sehr erschreckend gewesen sein. Ihre Welt bricht zusammen. Sie erkennt, dass vieles auf Lügen basiert.


  • Wenn Amand weiß, wie man solo lebt, warum ist Kalla dann ja so wichtig? Scheinbar weiß doch die Megana schon wie das geht?


    Wobei ich mir hier vorstellen kann, dass Amad das zwar weiß, aber die Megana nicht weiß, dass er das weiß. Oder aber die Megana gibt sich so vor, dass sie es nicht weiß und nimmt so ein Argument dafür, wieso sie Kallas braucht. Und wenn sie Kallas hat, wird sie sie vielleicht töten, damit Kallas anderen Lichtern das Geheimnis nicht verrät. ::)


  • Umso schöner finde ich es, daß die anderen 3 Gaben immer noch zu ihr halten, vorallem Meon, sie haben bemerkt, daß Canda sich inzwischen geändert hat.


    Ich finde die drei Gaben freundlich und liebevoll. Sie stoßen Canda nicht weg. Sie stehen zu ihr und vertrauenn sogar ihr hinsichtlich des Plans.



    Ich hoffe, daß Candas Plan nun funktioniert, immerhin sind die Gaben nicht mehr ganz so hilflos wie früher. Einen kurzen Stich hat es mir gegeben, als sie wieder alle 4 Gaben besitzt und sich damit sehr wohlfühlt, ich hoffe, sie kommt nicht mehr in Versuchung, aber ich glaube nicht.


    Darauf bin ich auch gespannt.
    Ich glaube, dass Canda stark genug ist, nicht in Versuchung zu kommen, ihre Gaben einzusperren.



    Ich freue mich, daß sie von Juniper begleitet wird, die nun auch die ganze Geschichte kennt. Sie ist Canda eine wirkliche Freundin geworden, da sie der erste Mensch ist, dem sie alles anvertraut.


    Ich freue mich, dass Juniper wieder aufgetaucht ist. Ebenso freue ich mich für Canda, dass sie mit ihr eine gute Freundin gefunden hat.



    Und dann bin ich natürlich gespannt darauf, wem Amad gehört (ob es wirklich der Mégan ist) und warum er sich so frei bewegen kann, aber dennoch nicht wirklich frei ist.


    Ich denke scho, dass er der Megana gehört. Auf die Auflösung bin ich gespannt. Mich interessiert es auch sehr, wieso Amad sich frei bewegen kann. Da steckt was dahinter.
    Wenn Amad der Megana gehört, würde doch dies auch bestätigen, dass die Megana weiß, wie ein Lichter aus dem menschlichen Klörper fliehen kann. So wäre ja Amad aus der Megana geflohen.




    Achja, smyrill hat es die Vögel im letzten Abschnitt angesprochen, die immer wieder bei Canda und Amad aufgetaucht sind, sie sind also Spione der Mégan.


    Die sind mir beim Lesen nicht aufgefallen. Aber nun weiß man ja, dass Canda und Amad die ganze Zeit beobachtet wurden.


  • Aber eine Frage tut sich mir da auf. Nina, du hast ja gesagt, dass diese Geschichte auch in der Welt von Faunblut und Ascheherz spielt, nur auf einem anderen Kontinent. Sind diese Lichter/Gaben dann nur auf diesen Kontinent beschränkt? Eigentlich müssten sie doch für die ganze Welt existieren oder? Aber dann hätten ihre Gefangenschaft in Ghan ja nicht nur Auswirkungen auf Städte wie Tibris, sondern auch auf die anderen Kontinente oder wie kann man sich das vorstellen? :)


    Ja, das gilt für alle Kontinente. Wenn man sich an die Städte in Ascheherz und Faunblut erinnert, künden sie ja auch von früherer Pracht, sind aber oft teilweise zerfallen und die Technik darin lebt von den Neuerungen früherer Tage. Nur in den großen Zitadellen der Lords und Ladys gibt es moderne Technik und Wohlstand. Man könnte hier daraus schließen, dass die Lords/Lady Zugang zu den Lichtern haben, die einfachen Leute dagegen eher immer weiter zurück in mittelalterliche Lebensweisen rutschen. Und es ist ja nicht so, dass die Menschen ohne den Kuss der Gaben ganz aufgeschmissen sind, wie man ja auch an Juniper sieht. Nur fehlen eben die großen Geisteblitze, die Höhenflühe, der Funke von "Heureka!" und Genie hier und da, den es braucht, um zum Beispiel eine bahnbrechende Erfindung oder Entdeckung zu machen.


    Liebe Grüße! :winken:
    Nina


  • Wobei ich ja doch etwas irritiert war, als die Graue am Höhleneingang auf Canda gewartet hat. Wie konnte Amad sie da hinbringen um Canda ein Zeichen zu geben? Die Graue war ja erst bei Tian und dann wurde Amad ja niedergeschlagen, das heißt er ist ein Gefangener und wie soll er als Gefangener die Hündin zu der Höhle bringen/sie dort anbinden und ihr noch sein Armband geben? ??? Und auch bei der alten Blinden (Maona oder so?), hat er ihr ja auch ein Zeichen hinterlassen...dann ist er ja auf jeden Fall nicht gefesselt ??? Und woher will er wissen, dass Canda genau den Weg geht? Dann muss er ja schon eingeplant haben, dass sie sich mit ihren Gaben zusammenschließt (weil ohne diese hätte sie den Weg mit der Höhle ja nicht gekannt)...Wie konnte er all das vorausahnen?


    Ich glaube, er hat es eher gehofft als geahnt oder gewusst. Als Jäger muss er strategisch vorausdenken können und mögliche Reaktionen und Strategien seines Gegenübers gut einschätzen, dazu hatte er bei Canda reichlich Gelegenheit (inkl. Versuch und Irrtum) ;D
    Vermutlich hoffte er also einfach, dass sie im besten Fall mit den Gaben zurückkehren würde. Und er kannte die alten Wege und hoffte, dass die anderen Lichter diese magische "Abkürzung" nutzen würden.


    Die Graue haben die Soldaten sicher einkassiert (gehört ja immer noch der Mégana), der Hund bleibt ja ohnehin dicht bei Amad. In Tibris musste er die Hündin dann nur abhauen lassen (da er ja einen Draht zu Raubtieren hat und sie ihm auch gehorchen, hat er das sicher hingekriegt). Die Graue spürt Canda auf, wo sie auch ist - also in der Höhle.


    Dann Manoa:
    Der Weg zwischen ihrem Sklavenquartier und Ghans Wüste ist nur Insidern bekannt, auf diesem magischen blauen Weg bringt sie "Kaufwillige" nach Ghan. Amad kennt diesen Weg aus alter Zeit noch. Es war für ihn abzusehen, dass die Soldaten ihn auf diesem magischen Highway zurück in die Stadt bringen würden (spart immens Zeit ;D). Dafür müssen sie zu Manoa, denn die verwaltet diesen Durchgang und macht die Leute darin "bereit zum Beamen". Nehmen wir an, Amads Hände sind vor dem Körper gefesselt und nicht hinter dem Rücken, dann wäre es nicht schwierig für ihn, das Zeichen an der Löwenkette anzubringen, wenn er mit seinen Bewachern bei Manoa vorspricht. Vermutlich - so stellte ich es mir vor - kam der junge Löwe von sich aus zu ihm. Sein Schlag bei Raubtieren und so. ;D


    Und ich finde es großartig, dass Juniper so eine beliebte Figur ist! 8)
    Die mag ich nämlich auch selbst sehr gerne!


    Liebe Grüße :winken:
    Nina


  • Ja, das gilt für alle Kontinente. Wenn man sich an die Städte in Ascheherz und Faunblut erinnert, künden sie ja auch von früherer Pracht, sind aber oft teilweise zerfallen und die Technik darin lebt von den Neuerungen früherer Tage. Nur in den großen Zitadellen der Lords und Ladys gibt es moderne Technik und Wohlstand. Man könnte hier daraus schließen, dass die Lords/Lady Zugang zu den Lichtern haben, die einfachen Leute dagegen eher immer weiter zurück in mittelalterliche Lebensweisen rutschen. Und es ist ja nicht so, dass die Menschen ohne den Kuss der Gaben ganz aufgeschmissen sind, wie man ja auch an Juniper sieht. Nur fehlen eben die großen Geisteblitze, die Höhenflühe, der Funke von "Heureka!" und Genie hier und da, den es braucht, um zum Beispiel eine bahnbrechende Erfindung oder Entdeckung zu machen.


    Auch hier ein großes Danke für die Antwort! :) Ich finde die Idee mit den Lichtern ist eine sehr schöne Vorstellung, ein wenig erinnert es mich an Musen (bzw. an den Spruch "Von der Muse geküsst"). Dann haben auch in den Städten von Faunblut und Ascheherz also die Höhergestellten den Zugang zu den Lichtern (wer weiß, vielleicht haben sie ja auch von Ghan gehört oder einen Handel mit ihnen abgeschlossen? ;D)
    Da bin ich aber auch wirklich beruhigt, dass die Menschen ohne Berührung der Gaben nicht ganz verloren sind! :) ich hatte schon Angst, dass die Welt ohne den Glanz der Lichter untergehen würde oder zumindest zerfallen würde, da ja Tibris früher eher reich war und durch das Fehlen der Gaben, immer weiter zerfallen ist.. (da hatte ich schon Angst, dass das mit der ganzen Welt passieren könnte).



    Ich glaube, er hat es eher gehofft als geahnt oder gewusst. Als Jäger muss er strategisch vorausdenken können und mögliche Reaktionen und Strategien seines Gegenübers gut einschätzen, dazu hatte er bei Canda reichlich Gelegenheit (inkl. Versuch und Irrtum) ;D
    Vermutlich hoffte er also einfach, dass sie im besten Fall mit den Gaben zurückkehren würde. Und er kannte die alten Wege und hoffte, dass die anderen Lichter diese magische "Abkürzung" nutzen würden.


    Oh ja, bei Canda hatte Amad wahrlich genügend Möglichkeiten sie richtig (und auch falsch ;D) einzuschätzen! Ich finde es sehr süß von ihm, dass er so ein Vertrauen zu ihr hat und so sehr auf sie hofft (und es ist auch soo toll, dass sie ihn was das angeht nicht enttäuscht :herz:)



    Die Graue haben die Soldaten sicher einkassiert (gehört ja immer noch der Mégana), der Hund bleibt ja ohnehin dicht bei Amad. In Tibris musste er die Hündin dann nur abhauen lassen (da er ja einen Draht zu Raubtieren hat und sie ihm auch gehorchen, hat er das sicher hingekriegt). Die Graue spürt Canda auf, wo sie auch ist - also in der Höhle.


    Ich würde (ob ich nun Tier bin oder nicht) auch dicht bei Amad bleiben ;D Ob ich ihm nun gehorchen würde...hm..da würde seine Gabe an ihre Grenzen stoßen ;) Aber Amad ist ja eh (neben der Grauen, Canda und Juniper) mein Liebling aus dem Buch <3



    Dann Manoa:
    Der Weg zwischen ihrem Sklavenquartier und Ghans Wüste ist nur Insidern bekannt, auf diesem magischen blauen Weg bringt sie "Kaufwillige" nach Ghan. Amad kennt diesen Weg aus alter Zeit noch. Es war für ihn abzusehen, dass die Soldaten ihn auf diesem magischen Highway zurück in die Stadt bringen würden (spart immens Zeit ;D). Dafür müssen sie zu Manoa, denn die verwaltet diesen Durchgang und macht die Leute darin "bereit zum Beamen". Nehmen wir an, Amads Hände sind vor dem Körper gefesselt und nicht hinter dem Rücken, dann wäre es nicht schwierig für ihn, das Zeichen an der Löwenkette anzubringen, wenn er mit seinen Bewachern bei Manoa vorspricht. Vermutlich - so stellte ich es mir vor - kam der junge Löwe von sich aus zu ihm. Sein Schlag bei Raubtieren und so. ;D


    Den Durchgang fand ich wirklich lustig. Ich war auch erst ganz verwirrt, wie Canda, als sie auf einmal schon in der Wüste waren und musste ebenfalls ans beamen denken ;D Praktisch! Wieso haben wir nicht alle so einen tollen magischen blauen Weg?
    Der Löwe war von Amad also genauso angezogen wie wir alle ;)


    Genau 8)


    Oh ja! *Juniper-Fähnchen schwenk* Sie hat echt eine super Menschenkenntnis und ist so taff und klug und..hach ich kann nur von ihr schwärmen! :) Sie ist einfach so sympatisch!

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/


  • Ich glaube, er hat es eher gehofft als geahnt oder gewusst. Als Jäger muss er strategisch vorausdenken können und mögliche Reaktionen und Strategien seines Gegenübers gut einschätzen, dazu hatte er bei Canda reichlich Gelegenheit (inkl. Versuch und Irrtum) ;D
    Vermutlich hoffte er also einfach, dass sie im besten Fall mit den Gaben zurückkehren würde. Und er kannte die alten Wege und hoffte, dass die anderen Lichter diese magische "Abkürzung" nutzen würden.


    Ja, so ist es bei mir auch angekommen... das Amad einerseits keine Hoffnung für sie beide hatte (gab es ja nach dem "derzeitigen Stand" auch nicht, er als gefangene Gabe, sie als ... hm... zukünfitge Eingefrorene" oder eben Geflohene) aber das er darauf vertraute das, Canda das nicht einfach so hinnehmen würde (Wer einmal einen Platzin Deinem Herzen hat... :herz:)


    Und das er eben "für den Fall der Fälle" Zeichen setzt passt zu ihm. Das war toll !!!


    So wie Skyline schon sagt:



    Oh ja, bei Canda hatte Amad wahrlich genügend Möglichkeiten sie richtig (und auch falsch ;D) einzuschätzen! Ich finde es sehr süß von ihm, dass er so ein Vertrauen zu ihr hat und so sehr auf sie hofft (und es ist auch soo toll, dass sie ihn was das angeht nicht enttäuscht :herz:)

  • Nach einer kleinen Lesepause bei diesem Buch ist es mir gestern gelungen den vorletzten Abschnitt zu lesen. Alles habe ich hier vielleicht nicht unbedingt verstanden, aber dafür ist ja die LR da, oder?


    Nachdem Canda nun endgültig weiß, dass es mit Tian vorbei ist, gesteht sie sich ein, dass da mehr Gefühle für Amad da sind und konfrontiert ihn damit. Und es stellt sich raus, dass Ydrinn für Löwenherz steht und damit immer Canda gemeint war. Wow damit hatte ich echt nicht gerechnet.


    Aber kaum haben die beiden zu einander gefunden, was mich vor Freude hat strahlen lassen, müssen sie sich auch schon wieder trennen und auch noch so tun als ob Canda tot ist.


    Aber es kommt noch härter, denn Canda durchschwimmt das Onyxwasser und lässt dabei ihre übrig gebliebenen Lichter frei. Nun heißt es Glanz wiederfinden, was Canda mit Hilfe der anderen dann auch gelingt.


    Die Namen von Candas Talenten finde ich total schön. Wegesucher heißt eigentlich Meon, Bruder Erinnerung heißt Trinn und das Mathematikmädchen ist Wahida.


    Zudem wird aufgelöst, wer der Rabenmann ist. Es ist Glanz Geliebter Gavran, der eines von Tians Lichtern ist.


    Über Amad erfahren wir dann noch, dass er einst Medas Berater war und nur durch seinen Rat wurden die Lichter versklavt.


    Ich finde es schrecklich, dass die eigentliche Welt so verfällt, weil die Herrscher in Ghan alle Talente gefangen halten und so wo anders nichts Neues entstehen kann.


    Das Ende des Abschnitts war dann der Oberhammer, denn Canda und ihre Lichter vereinen sich wieder und treten den Weg nach Ghan an.


    Mal sehen ob Canda den anderen die Augen öffnen kann. Ich werde auf jeden Fall versuchen das Buch heute zu beenden, denn ich möchte nun wirklich wissen wie es ausgeht.

    &quot;Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&quot; (H.M. Enzensberger)


  • Dass Tian genauso getäuscht wurde, hatte ich ja schon erwartet. Ich dachte, dass Kalla nur frei sein wollte, dass da aber noch eine andere Liebe dahinter steckt, war mir neu. Da haben die beiden ein ganz schönes Spielchen mit Canda und Tian getrieben. Einerseits kann ich es verstehen, dass sie um jeden Preis wieder frei sein wollten, aber dann zwei Unschuldige mit hineinziehen? Obwohl Kalla und Gavran ja selbst auch mal Unschuldige waren, die versklavt wurden. Ein wenig Mitleid für Tian hab ich auch, allerdings glaube ich noch immer, dass es seine eigene unentschuldbare Entscheidung war, Canda zu verraten, obwohl Gavran ihn bestimmt irgendwie angetrieben hat.


    Das hat mich auch überrascht. Eigentlich dachte ich ja, dass Glanz Tian liebt, aber scheinbar liebte sie immer nur ihren Liebsten Gavran, der ein Licht/ Talent von Tian ist. Wow auf so etwas muss man erst einmal kommen.


    Ich weiß noch nicht, ob ich Tian wirklich verurteilen soll, denn offenbar hat Glanz so eine extreme Wirkung auf andere, vielleicht konnte er da auch gar nicht anders, wer weiß...

    &quot;Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&quot; (H.M. Enzensberger)

  • Nicigirl, nun, selbst wenn er sich Kallas Ausstrahlung nicht entziehen konnte, so hatte er trotzdem auch noch andere Gaben und MÜSSTE sich zumindest irgendwo noch der Verantwortung für Canda bewußt gewesen sien. So eine "zukünftige Zweiheit" zu zerstören hat ja weitreichende Folgern, die er gekannt haben MUSS !!
    Wie gesagt: das er sich in Kalla verliebt kann man ihm nicht anlasten, aber er hätte sich trotzdem nicht so fies Canda gegenüber verhalten dürfen.
    Und "blind vor Liebe" ist dann wohl eine Erklärung, ganz gewiss aber keine Entschuldigung !!!! >:(

  • Als "blind vor Liebe" hatte ich es auch eingeschätzt, aber trotzdem war es seine eigene, freie Entscheidung. Er schien ja auch viel mehr über Ghan zu wissen als Canda, also konnte er sich bestimmt genau vorstellen, was danach mit Canda geschehen könnte. Hatte aber den Eindruck, dass er darüber gar nicht nachdenken wollte, damit ihm das schlechte Gewissen nicht auf den Magen drückt...


  • Nicigirl, nun, selbst wenn er sich Kallas Ausstrahlung nicht entziehen konnte, so hatte er trotzdem auch noch andere Gaben und MÜSSTE sich zumindest irgendwo noch der Verantwortung für Canda bewußt gewesen sien. So eine "zukünftige Zweiheit" zu zerstören hat ja weitreichende Folgern, die er gekannt haben MUSS !!
    Wie gesagt: das er sich in Kalla verliebt kann man ihm nicht anlasten, aber er hätte sich trotzdem nicht so fies Canda gegenüber verhalten dürfen.
    Und "blind vor Liebe" ist dann wohl eine Erklärung, ganz gewiss aber keine Entschuldigung !!!! >:(


    Smyrill ich stimme dir voll und ganz zu, eine Entschuldigung ist das nicht und mal ehrlich: so einen Verrat kann man auch nicht entschuldigen. Aber so sind Menschen nun mal, dass sie für ihre Ziele andere verletzten...

    &quot;Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&quot; (H.M. Enzensberger)

  • Ich wäre nie drauf gekommen, also hast du wirklich ein gutes Spürnäschen.


    Ich mag das Glaskugelmännchen. :)


    Vielleicht hat die Romantikerin in mir einen guten Riecher, was sowas angeht? ;)
    Ich find das Männchen auch voll cool! :D Und es passte auch noch so schön :D

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/

  • Was für ein toller Abschnitt! Endlich werden viele Dinge aufgeklärt. Das Amad einer von den Lichtern ist macht total Sinn, irgendwann habe ich auch schon einmal gedacht, dass das gut sein könnte und den Gedanken dann aber verworfen. Ich frage mich nur, welche Gabe er darstellen soll. Er ist ja scheinbar eine Gabe der Megana, die jetzt aber für sie spioniert und Informationen weiter gibt. (Jetzt erklärt sich das auch mit den Vögeln ;).) Nur wie bezeichnet man dann solch eine Gabe?
    Aber das Ydrinn Canda ist, damit habe ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet. Ich hatte schon mit irgendeiner tragischen Geschichte über Amads Geliebte gerechnet. Aber so ist es natürlich umso erleichternder. War aber auch gemein, dass er nicht mit Sprache rausgerückt ist die ganze Zeit.


    Candas Lichter finde ich total toll, dass sind echt nette Charaktere. Und ich freue mich, dass sie erkennen, dass Canda ihnen helfen möchte und sie sich mit ihr verbünden. Passt auch total gut und macht auch absolut Sinn.
    Naja, bis auf Kallas, die ist ja noch ein bisschen kratzbürstig, aber trotzdem mag ich sie irgendwie. Ich hätte auch nicht gedacht, dass sie in den 'Rabenmann' verliebt ist und es die ganze Zeit nur um ihn ging und gar nicht um Tian. Im Nachhinein hat Tian ja jetzt richtig Pech gehabt und wurde ganz schön betrogen. Das macht ihn nicht unbedingt sympathischer, aber leid tut er mir trotzdem. Hoffentlich wird er jetzt nicht weggesperrt so wie die anderen Träumenden unter dem Glas.


    Jetzt wissen wir auch, dass mit diesen Gaben gehandelt wird. Ich finde das echt erschreckend, dass da richtige Sklavenhändler drauf angesetzt werden diese Gaben zu finden und an die Hohen aus Ghan zu verscherbeln. Die blinde Sklavenhändlerin ist auch reichlich merkwürdig. Wenn sie die Hohen doch so hasst, warum betreibt sie denn Handel mit ihnen? Ich glaube, dass hat Canda sich auch schon gefragt. Und die Händlerin meinte ja es ginge ihr überhaupt nicht ums Geld. Also warum denn dann?


    Ich bin jetzt jedenfalls total neugierig, wie Candas Eltern reagieren werden wenn sie sie sehen (jetzt wo sie vorläufig ihre Gaben zurück hat) und ob es ein Wiedersehen mit Amad und Tian gibt (wovon ich aber stark ausgehe). Was nun mit allen geschieht und ob Canda etwas ausrichten kann oder ob letztlich alles für die Katz war. Das wird noch sehr aufregend, denn im Moment habe ich wirklich keine Idee, wie es ausgehen könnte.



    Mir gefällt es auch sehr gut und ist vor allem gar nicht schnulzig sondern richtig schön fürs Herz.


    Da schließe ich mich an, ich bin ja ziemlich pingelig was Romanzen angeht aber die hier zwischen Amad und Canda finde ich auch sehr gelungen. Ich finde es ganz ganz furchtbar, wenn die Mädchen in Opferrollen verfallen, ständig von ihrem strahlenden Helden gerettet werden müssen und total abhängig sind. Das ist Canda zu Glück nicht. Sie nimmt ihr Schicksal noch selbst in die Hand und braucht niemanden der sie ständig 'rettet', sie bekommt das auch alleine hin wenn sie muss. Sehr gut, Canda! :daumen:



    Hm, ich glaube 100%ig überzeugt ist ja nicht mal Canda ;)


    Sagt mal, müssten nicht alle Eltern in Ghan von den Gaben wissen ? :-\
    Man muß die doch kaufen... zumindest müßte man doch dann Wissen, das das eigene Kind diese Gaben nicht von Natur aus hat.
    Ob auch alle wissen, was es tatsächlich (komplett) damit auf sich hat (und das man damit Wesen versklavt... ) ist natürlich wieder eine andere Frage.


    Ich denke schon, dass die Eltern das wissen. Auch woher die Gaben kommen. Vielleicht nicht alle, aber ich bin ziemlich sicher, dass zumindest Candas Eltern das gewusst haben. Die sind ja scheinbar als Richter wirklich sehr hohe Tiere in Ghan, quasi direkt nach den Meganes und ich denke ganz sicher, dass sie wissen was Sache ist. Und wenn sie als Richter teilweise auch über Schicksale von Menschen richten/entscheiden müssen, dann setze ich eigentlich schon voraus, dass sie in alles eingeweiht waren. Wenn nicht, müsste man sich ja wieder fragen warum sie das nie hinterfragt haben und wie sie dann z.B. Leute dazu verurteilen können in dieses Haus der Verwaisten gesteckt zu werden usw.



    Puh, das ist wirklich ein Abschnitt voller Enthüllungen!


    Erstmal Candas und Amads Liebesgeständnis (wir wussten es ja alle, dass sie sich lieben ;D), aber dann Amads seltsame Worte, dass sie ihm nicht trauen soll.. ??? Ok, er rettet sie und hilft ihr (das ist ja schon süß von ihm und es wäre so traurig gewesen, wenn er sie nicht gewarnt hätte und ihr zur Flucht verholfen hätte), aber was sollten dann diese Worte bedeuten? Wirklich rätselhaft.
    Aber eins verstehe ich sowieso nicht ganz: warum will Canda hinter Kallas her? Sie hatte Tian, sie hatte Amad, was wollte sie dann noch von/mit Kallas? Kann mir das jemand erklären?


    Ich glaube Amads Worte bezogen sich darauf, dass er immer noch so eng mit der Megana verbunden ist und wahrscheinlich keine andere Wahl hat als nach deren Willen zu handeln, er sagt ja auch zu ihr, dass er einen Pakt zu erfüllen hat. Und das Canda ihm deswegen nicht vertrauen soll, weil er vielleicht gezwungen sein wird (wie auch immer das dann aussehen soll) ihr in den Rücken zu fallen. Er muss ja scheinbar springen wenn die Megana etwas befiehlt, nicht umsonst würde sie ihn schließlich als Sklaven bezeichnen. Er ist an sie gefesselt und muss tun was immer sie verlangt. Und er scheint zu ahnen, dass das etwas sein wird, was gegen Canda gerichtet ist. Dass er sich möglicherweise gegen sie stellen muss. Deswegen soll Canda ihm in allem was er tut misstrauen, auch wenn er sie für den Moment gerettet hat, er kann das scheinbar nicht immer so weiter machen.


    Und wegen Kallas: Das habe ich auch nicht richtig verstanden. ??? Canda überquert ja den Fluss später hauptsächlich um sich zu retten und ihren Tod vorzutäuschen, das macht ja auch noch Sinn. Aber warum genau sie Kallas finden will oder finden muss, das habe ich auch nicht richtig mitbekommen... Letztendlich hecken sie ja zusammen einen Plan aus, aber von diesem Plan wusste Canda zu dem Zeitpunkt wo sie hinter Kallas her gelaufen ist noch nichts. Ich finde auch nach nochmaligem durchblättern keine Stelle die erklärt was genau sie jetzt von Kallas wollte... Antworten vielleicht? Aber nur deswegen geht man ja eigentlich kein so großes Risiko ein. Macht also tatsächlich nicht viel Sinn, jedenfalls nicht ohne den Teil mit dem 'Leben retten'.

    Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. - Helen Hayes

  • Wisst ihr, was mir an diesem Buch so gut gefällt? Dass man spekulieren kann, was man will, es kommt sowieso immer anders. Da kann man stundenlang nachdenken und diskutieren, es kommt doch ganz anders. Und das finde ich toll! :)


    Jetzt hat auch Tian einen Rückschlag erlebt. Irgendwie geschieht es ihm recht.
    Was mir übrigens schon mal sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Ydrinn Canda ist. Obwohl ich glaube, dass eine Liebe zwischen ihnen unmöglich ist. Außerdem hat mich ganz schön verwirrt, als er ihr gesagt hat, dass sie ihm lieber nicht vertrauen soll. Warum wohl?
    Juniper finde ich immer noch total lieb. Sie ist Canda wirklich eine gute Freundin geworden, ich hoffe das wird so bleiben.
    Viele Fragen, die ich in den letzten Abschnitten hatte, wurden hier gut beantwortet. Man merkt, dass das Buch schon fast zu Ende ist. Die Geschwindigkeit zum Endspurt ist auch schneller geworden, aber das finde ich völlig in Ordnung.