01 - Anfang - S. 62 (bis einschl. "Die Stadt")

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  • Hallo liebe Leserunde,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Der dunkle Kuss der Sterne" und ich begrüße alle Teilnehmer und ganz besonders Nina Blazon, die uns hier wieder begleiten wird. Schön, dass Du, liebe Nina, wieder mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch nochmals die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch!


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag. Vermeidet bitte auch reine Inhaltsangaben, wir lesen alle das gleiche Buch. ;)


    Es wäre zudem sehr schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grob gilt nicht mehr als ein Abschnitt pro Tag zu lesen.


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis einschließlich Kapitel "Die Stadt" schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Hallo :winken:


    Gleich zum Kaffee heute morgen konnte ich mit dem Buch beginnen und habe in einem Rutsch den ersten Abschnitt gelesen. Es ist mein erstes Buch von Nina Blazon und von der Aufmachung des Buches bin ich ganz begeistert. Nicht nur das cover ist sehr schön, sondern auch der feste Umschlag sieht sehr edel aus.
    Das Gesicht auf dem Cover leuchtet richtig und genau dieses Leuchten ist Canda wohl abhanden gekommen. Erst habe ich gar nicht verstanden was hier eigentlich passiert ist. Wieso sie sich selber für tot hält und warum die Wachen vor Tians Zimmer sie nicht erkannt haben. Aber dieses Leuchten gehört wohl zu Canda und ohne diese Ausstrahlung wird sie "wertlos" und fremd? Ich hoffe so habe ich das richtig interpretiert. Auch die Verbundenheit zu Tian ist ihr abhanden gekommen, aber das wird ja dann erklärt. Er hat anscheinend seine "Flucht" geplant und sich somit von Calda getrennt. Calda kann das nicht glauben, alle anderen aber schon.
    Es ist schon eine sehr seltsame Welt in der Canda lebt. Fast habe ich den Eindruck, alles dreht sich hier ums Äußere. Aber da muss wohl noch mehr dahinter stecken, denn es ist wohl auch viel in die Ausbildung von Canda und Tian gesteckt worden. Bin gespannt was wir da noch erfahren. Ihre Eltern ebenso Tians Eltern sind mir bisher nicht sympathisch, aber das kann durchaus daran liegen, dass eben alles so fremd ist.
    Bis hierher gefällt mir die Geschichte jedenfalls schon mal sehr gut und bin echt gespannt wie es weitergeht.

  • Ich finde es gut, dass die Abschnitte dieser Leserunde schön kurz sind. Da darf man oft einen Kommentar abgeben.
    Es ist nicht mein erstes Blazon-Buch und ich habe irgendwo gelesen, dass es schon ein Buch dieser Welt gab, das kenne ich aber nicht. Weiß das jemand? Vielleicht Ascheherz?


    Man wird einfach hineingeworfen in diese Welt Ghan und man muss am Anfang ziemlich aufmerksam lesen und mitdenken, da diese Welt ganz eigene Regeln und Gesetze hat und teilweise ziemlich seltsam anmutet. Es gibt auf jeden Fall ein strenges Kastenwesen. Die oberste Kaste verkehrt kaum mit den unteren, berührt sie nicht, kommt ihnen wenn möglich nicht mal nahe. Die Höchste Mutter und der Höchste Vater sind schon ziemlich alt und so wie ich es verstanden habe sollten Canda und Tian nach ihrer Vermählung die poteniellen Nachfolger werden. Hierbei ist auch der Begriff Zweiheit von großer Bedeutung. Ein Mann und eine Frau, von Kindheit an füreinander bestimmt, bilden zusammen eine Zweiheit. Sie fühlen das Gleiche wie der andere, denken wie der andere und gehören unabdingbar zusammen.


    Warum Canda ihren "Glanz" verloren hat, so dass sie für alle jetzt erschreckend verändert ja fast abstoßend wirkt, ist noch nicht wirklich herausgekommen. Ich bin nicht ganz sicher, ob der Schlaf-Wein da etwas durcheinander gebracht hat oder ob es ist, weil Tian weg ist und sie nur zu zweit glänzen können. Auf jeden Fall erkläre ich mir so das wunderschöne Cover. Canda ist nur nur eine blasse Spiegelung ihres einstigen Selbst.
    Auch noch unklar bleibt, ob Tian aus freiem Willen vor der Hochzeit verschwunden ist oder ob er dazu gezwungen wurde. Dafür lernt Canda vor der Audienz bei der höchsten Zweiheit einen jungen Mann kennen, der so ganz anders ist als die Oberen. Und der bekommt sicherlich bald noch Bedeutung.


    Wie gesagt, ich kenne Nina Blazon schon als Autorin. Aber seit Faunblut hat mich keines mehr so schnell und heftig in seinen Bann gezogen. Das liegt nicht nur an der tollen Story sondern auch der wunderschönen Sprache und den Beschreibungen der Stadt, der Menschen und der fremden Gesellschaftsform, die gerade weil sie nicht so einfach zu verstehen sind für mich so interessant wirken. Dass z.B. die Oberen Wert darauf legen, dass man kühl und scheinbar gefühllos ist, immer gefasst und über den Dingen stehend. Das geht so weit, dass vor allem Tians Eltern entsetzlich grausam wirken, da sie nach einem Tag und den gar nicht 100 % bewiesenen Vermutungen über ihren verschwundenen Sohn schon seine Existenz für sich leugnen und ihr verdammen. Krass hartherzig. Candas Eltern sind nur maginal besser. Nur die Höchste Mutter macht einen symphatischen Eindruck.


    Ein tolles Buch. Muss mich zwingen langsam zu lesen und zu genießen.


  • Man wird einfach hineingeworfen in diese Welt Ghan und man muss am Anfang ziemlich aufmerksam lesen und mitdenken, da diese Welt ganz eigene Regeln und Gesetze hat und teilweise ziemlich seltsam anmutet.


    Ja, man wird hineingeworfen und die Beschreibung dieser Welt erhalten wir nebenbei. Keine endlosen Erörterungen. Ich habe das Bild dieser Welt gut vor Augen.Toll gemacht!
    Seltsam sollten ns fremde Welten auch anmuten, sonst wäre es ja nicht spanend, oder?


    Hierbei ist auch der Begriff Zweiheit von großer Bedeutung. Ein Mann und eine Frau, von Kindheit an füreinander bestimmt, bilden zusammen eine Zweiheit. Sie fühlen das Gleiche wie der andere, denken wie der andere und gehören unabdingbar zusammen.


    Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Sicher werden zwei ausgesucht, die zusammen erzogen werden, um möglichst viel Übereinstimmung und Verständigung zu erreichen. Aber ob es immer Liebe ist? Ich bezweifele das. Die Eltern wollen ja die Verbindung von Candas Schwester einfach aufösen und sie an Tian geben, das deutet daraufhin, dass liebenur eine nette zugabe ist, aber eigentlich geht es um die Möglichkeit, sich in seiner Welt zu behaupten und nicht in der Rangordnung zurück zu fallen.


    Warum Canda ihren "Glanz" verloren hat, so dass sie für alle jetzt erschreckend verändert ja fast abstoßend wirkt, ist noch nicht wirklich herausgekommen. Ich bin nicht ganz sicher, ob der Schlaf-Wein da etwas durcheinander gebracht hat oder ob es ist, weil Tian weg ist und sie nur zu zweit glänzen können. Auf jeden Fall erkläre ich mir so das wunderschöne Cover. Canda ist nur nur eine blasse Spiegelung ihres einstigen Selbst.
    Auch noch unklar bleibt, ob Tian aus freiem Willen vor der Hochzeit verschwunden ist oder ob er dazu gezwungen wurde.


    Ich denke, die Verbindung zwischen Canda und Tian ist tiefer als die normalen Beziehungen und das Leuchten kommt aus dieser Liebe und Innigkeit. Bisher denke ich, dass Canda deshalb so schlecht aussieht und das Leuchten verschwunden ist, weil Tian weg ist. Es fehlt einfach ein wichtiger Teil von ihr. Das ist nicht seltsam. Wir kennen ja, dass bei einem glücklichen Ehepaar ein Teil den anderen nicht lange überlebt.
    Ich glaube nicht, dass Tian freiwillig gegangen ist. Ihm müßte es genauso gehen.


    Dafür lernt Canda vor der Audienz bei der höchsten Zweiheit einen jungen Mann kennen, der so ganz anders ist als die Oberen. Und der bekommt sicherlich bald noch Bedeutung.


    Ich dachte, es könne Tian sein, der sich ebenso verändert hat wie Canda, aber er hätte ich vielleicht ihr gegenüber nicht so verhalten.



    Dass z.B. die Oberen Wert darauf legen, dass man kühl und scheinbar gefühllos ist, immer gefasst und über den Dingen stehend.


    DAS ist ja nun in unserer Welt nicht fremd, oder?




    Das geht so weit, dass vor allem Tians Eltern entsetzlich grausam wirken, da sie nach einem Tag und den gar nicht 100 % bewiesenen Vermutungen über ihren verschwundenen Sohn schon seine Existenz für sich leugnen und ihr verdammen. Krass hartherzig. Candas Eltern sind nur maginal besser. Nur die Höchste Mutter macht einen symphatischen Eindruck.


    Vielleicht urteilst Du hier zu früh, wir kennen die Sitten und Gebräuche nicht. Sollte Tian wirklich selbst ggangen sein, hat er die Existenz Candas zerstört, es ist fast Mord. Alle Anzeichen sprechen gegen ihn, vor allem Candas Zustand ist ein einziger Vorwurf.



    Ein tolles Buch. Muss mich zwingen langsam zu lesen und zu genießen.


    Da stimme ich voll zu.

  • Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Sicher werden zwei ausgesucht, die zusammen erzogen werden, um möglichst viel Übereinstimmung und Verständigung zu erreichen. Aber ob es immer Liebe ist? Ich bezweifele das. Die Eltern wollen ja die Verbindung von Candas Schwester einfach aufösen und sie an Tian geben, das deutet daraufhin, dass liebenur eine nette zugabe ist, aber eigentlich geht es um die Möglichkeit, sich in seiner Welt zu behaupten und nicht in der Rangordnung zurück zu fallen.
    Ich denke, die Verbindung zwischen Canda und Tian ist tiefer als die normalen Beziehungen und das Leuchten kommt aus dieser Liebe und Innigkeit. Bisher denke ich, dass Canda deshalb so schlecht aussieht und das Leuchten verschwunden ist, weil Tian weg ist. Es fehlt einfach ein wichtiger Teil von ihr. Das ist nicht seltsam. Wir kennen ja, dass bei einem glücklichen Ehepaar ein Teil den anderen nicht lange überlebt.
    Ich glaube nicht, dass Tian freiwillig gegangen ist. Ihm müßte es genauso gehen.
    Ich dachte, es könne Tian sein, der sich ebenso verändert hat wie Canda, aber er hätte ich vielleicht ihr gegenüber nicht so verhalten.



    Vielleicht urteilst Du hier zu früh, wir kennen die Sitten und Gebräuche nicht. Sollte Tian wirklich selbst ggangen sein, hat er die Existenz Candas zerstört, es ist fast Mord. Alle Anzeichen sprechen gegen ihn, vor allem Candas Zustand ist ein einziger Vorwurf.


    Also von Liebe habe ich nicht gesprochen bei der Zweiheit. Ich denke nicht, dass es was mit Liebe zu tun hat sondern einfach eine sehr enge Verbindung ist. Spirituell sozusagen.
    Und ich denke auch nicht, dass Canda ihre Gefühle für Tian richtig einschätzt. Wenn sie schon seit Kindheit an darauf vorbereitet wird, dass sie mit ihm eine Zweiheit sein soll, dann denkt sie halt, dass sie ihn liebt aber das muss nicht unbedingt Liebe sein. Ich habe da ja so meine Vermutungen, wo ihre Gefühle landen könnten, wenn sie sich frei entscheiden darf. ;)


    Und vielleicht empfindet Tian es auch so, dass er zu seiner Zweiheit doch etwas genötigt wurde. Oder er will mehr Freiheit, denn die beiden scheinen ja ziemlich eingeengt gewesen zu sein in Vorschriften und Regeln und Erwartungen.


    Ich finde auch nicht, dass ich zu früh urteile, ich habe es halt so empfunden, dass sie als Eltern ziemlich negativ reagieren. Die Eltern urteilen zu früh. Wie man ja an Canda und ihrer Reaktion sieht, kann man durchaus Einwände äußern oder verlangen, dass der Fall genauer geklärt wird. Mit Sicherheit hätte man sie nicht geköpft, wenn sie mal kurz FÜR ihren Sohn gesprochen hätten. Gut sie hätten vielleicht etwas Ansehen verloren. Aber das ist ja eh schon angeknackst.

  • Finde es faszinierend, dass man nach 60 Seiten schon starke Sympathien und Antipathien entwickelt. Das spricht sehr für eine klug erzählte Geschichte.

  • Ja, ich fühle ich auch "in die fremde Welt reingeschmissen"... finde das aber an sich auch besser, als ellenlange "trockene Weltenerklärungen"bevo es dann "losgeht".
    Auch wenn ich ziemlich oft das große Fragezeichen auf der Stirn hatte und viel "ordnen" mußte beim Lesen.



    Finde es faszinierend, dass man nach 60 Seiten schon starke Sympathien und Antipathien entwickelt. Das spricht sehr für eine klug erzählte Geschichte.


    Hm, ist das so ?
    Nöö, glaube ich nicht, gerade bei einer plump erzählten Geschichten ist doch schwarz-weiß oft von Anfang an deutlich zu sehen. So das man gar nicht anders kann als in die entsprechenden Schubladen einzusortieren.


    Ich denke klug erzählte Geschichten glänzen durch vielschichtige Personen, bei denen man auch zweifelt, bei denen man nicht von Anfang an genau weiß was gut oder was böse ist.
    Und so ist es hier ja auch... wir können im Grunde keine der Personen "einordnen".
    Auf keinen Fall Tian, von dem wir ja noch gar ncihts wissen.
    Aber auch nicht die Eltern (bei denen ja auch das was sie da vor den Herrschern sagen und das was sie denken und fühlen durchaus verschiedene Dinge sein können !!) und auch nicht Canda, die grad ja sehr verwirrt und nicht wirklich sie selbst ist.


    Gefühlsmäßig bin ich aber bei Canda und Tian.


    Was dieses Zweierding angeht, glaube ich auch das "Liebe" eine nette Zugabe aber keine Voraussetzung ist, Was ja auch gar nicht geht, wenn man von Kindheit an einander versprochen ist.
    Wenn es dann trotzdem klappt ist es toll für die beiden, aber wie man an den Plänen (Tian mit Candas Schwester zu verheiraten) sieht, ist es im Grunde egal.
    Ich habe das direkt mit den Königshäusern, bzw den Adligen allgemein "damals" verglichen, wo ja auch politische Fragen die Ehepartnerwahl bestimmten.



    Und ich denke auch nicht, dass Canda ihre Gefühle für Tian richtig einschätzt. Wenn sie schon seit Kindheit an darauf vorbereitet wird, dass sie mit ihm eine Zweiheit sein soll, dann denkt sie halt, dass sie ihn liebt aber das muss nicht unbedingt Liebe sein.


    Ja, das könnte ich mir auch vorstellen, das es am Ende nicht unbedingt "Canda & Tian" sind ;)


    Ich fand das auch gruselig wie die Eltern da reagierten... :o


  • Finde es faszinierend, dass man nach 60 Seiten schon starke Sympathien und Antipathien entwickelt. Das spricht sehr für eine klug erzählte Geschichte.



    Das ist ein Missverständnis. Ich wollte damit sagen, dass ich die Figuren so lebensnah und intensiv erzählt sind, dass sie mir schon ganz nah sind und ich Gefühle für sie entwickelt habe. Bei schlechten, plump erzählten Geschichten bleiben die Figuren oft bis zum Schluss blass und uninteressant für mich und ich habe keine Gefühle für sie. Ich meinte nicht schwarz und weiß; sondern allgemein ist die Story schon so gut, dass ich mitfiebere, mitleide usw. Kann es nicht besser ausdrücken.

  • So ihr Lieben, ich bin jetzt auch so weit meinen Eindruck mitzuteilen und bin schon sehr angetan von der Geschichte und dem Schreibstil.


    Ich kenne bereits Bücher von Nina Blazon (zwei jedenfalls, aber immerhin) die ich unheimlich gut und spannend erzählt fand, also habe ich schon damit gerechnet, dass mir auch diese Geschichte gefallen würde. Ich bin keineswegs enttäuscht, auch wenn man bei den ersten 60 Seiten ja noch nicht so viel sagen kann, ist der Eindruck aber dennoch schon sehr positiv.


    Zitat

    Man wird einfach hineingeworfen in diese Welt Ghan und man muss am Anfang ziemlich aufmerksam lesen und mitdenken, da diese Welt ganz eigene Regeln und Gesetze hat und teilweise ziemlich seltsam anmutet.


    Da gebe ich gagamaus absolut Recht, auch mir kam der Einstieg sehr rasant vor und ich hatte am Anfang erstmal so eine Art Orientierungsphase wo ich gedanklich alles ordnen musste um mich zurecht zu finden. Aber nach diesem Augenblick des Stutzens war ich dann voll drin in der Welt von Canda. Der rasante Schreibstil trägt natürlich auch dazu bei Spannung zu erzeugen und lässt absolut keine Langeweilie aufkommen.


    Nach und nach bekommt man wirklich ein immer besseres Bild von der Stadt und dem System in dem Canda lebt, obwohl die Geschichte mit nur wenigen Orts- und Umgebungsbeschreibungen auskommt. Alles kann man aus der Handlung heraus filtern und sich selbst im Kopf zusammen basteln, das erhöht das Lesevergnügen ungemein.


    Mit den Charakteren muss ich allerdings auch erst noch warm werden, denn obwohl Canda anscheinend sehr streng und mit vielen Benimm-Regeln aufgezogen wurde, handelt sie sehr impulsiv. Ich hätte jetzt irgendwie von ihr erwartet, dass sie sich etwas gefasster verhält bzw. das nicht ganz so offen nach außen trägt wie verwirrt sie ist. Umso überraschender ist es dann, dass sie extrem emotional wird und all die anerzogene Disziplin über den Haufen zu werfen scheint. Das hat mich doch etwas irritiert, dass ihr das plötzlich so leicht fällt und lässt mich mit einigen Fragezeichen zurück. Ich kann mir auch diese Veränderung irgendwie überhaupt nicht vorstellen die mit ihr passiert ist. Wie sah sie vorher aus und wie sieht sie jetzt aus, dass es so schlimm ist, dass alle sie quasi hässlich finden und so entsetzt sind? Dazu habe ich echt kein Bild im Kopf... Geht es euch auch so?


    Über Tian weiß man ja bisher noch nichts, deswegen kann ich mich zu ihm nicht äußern. Die Eltern der Beiden sind in der Tat ein bisschen unsympathisch und verhalten sich wie es ihrem Stand entspricht. Ich finde es nur ziemlich schlimm, dass sie Canda teilweise sogar Verachtung entgegen bringen.
    Am interessantesten finde ich aber mit Abstand den Unbekannten den Canda vor ihrer Anhörung trifft. Ihn finde ich jetzt schon super, da kann Tian ruhig bleiben wo er ist. Ich hoffe Mr. Unbekannt wird uns noch etwas öfter beehren.


    Was die Spekulation bezüglich Tians Verschwinden angeht bin ich sehr unsicher. Sowohl die Variante mit der Entführung als auch die, dass er von sich aus das Weite gesucht hat erscheinen durchaus möglich. An einen Mord glaube ich allerdings nicht, auch wenn Candas Traum zuerst den Eindruck vermittelt. Am Wahrscheinlichsten erscheint mir, dass er von sich aus gegangen ist. Nur warum? Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich bin schon sehr neugierig wie es weiter geht.

    Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. - Helen Hayes

  • Mit den Charakteren muss ich allerdings auch erst noch warm werden, denn obwohl Canda anscheinend sehr streng und mit vielen Benimm-Regeln aufgezogen wurde, handelt sie sehr impulsiv. Ich hätte jetzt irgendwie von ihr erwartet, dass sie sich etwas gefasster verhält bzw. das nicht ganz so offen nach außen trägt wie verwirrt sie ist. Umso überraschender ist es dann, dass sie extrem emotional wird und all die anerzogene Disziplin über den Haufen zu werfen scheint. Das hat mich doch etwas irritiert, dass ihr das plötzlich so leicht fällt und lässt mich mit einigen Fragezeichen zurück. Ich kann mir auch diese Veränderung irgendwie überhaupt nicht vorstellen die mit ihr passiert ist. Wie sah sie vorher aus und wie sieht sie jetzt aus, dass es so schlimm ist, dass alle sie quasi hässlich finden und so entsetzt sind? Dazu habe ich echt kein Bild im Kopf... Geht es euch auch so?


    Ich habe mir ja das Verhalten von Canda so erklärt, dass 17 Jahre alles rund lief - übrigens nicht nur für sie sondern auch für die Eltern - und kaum läuft was schief, können alle nicht richtig damit umgehen, regagieren über oder werden leicht hysterisch.


    Das mit ihren Veränderungen kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Ich habe das Gefühl, sie war so schön und ihr Lachen konnte alles bewirken und jetzt ist sie farblos und auch ihre Stimme und ihr Lachen haben keinen magischen Klang mehr. Von einem wunderschönen leuchtenden Stern ist sie geschrumpft zu einem unscheinbaren blassen Mädchen, welches auch gar nicht mehr hochherschaftlich ausschaut.

  • gagamaus , kannst Du mein Zitat in Deinem oberen Beitrag noch retten !? :)
    Oder ein Mod *suchendumguck*



    Ich habe mir ja das Verhalten von Canda so erklärt, dass 17 Jahre alles rund lief - übrigens nicht nur für sie sondern auch für die Eltern - und kaum läuft was schief, können alle nicht richtig damit umgehen, regagieren über oder werden leicht hysterisch.


    Ja, so klingt es für mich auch logisch.
    Nach den Reaktionen ihrer Eltern verhält sie sich ja auch sonst nicht so - sondern eben regelkonform.



    Das mit ihren Veränderungen kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Ich habe das Gefühl, sie war so schön und ihr Lachen konnte alles bewirken und jetzt ist sie farblos und auch ihre Stimme und ihr Lachen haben keinen magischen Klang mehr. Von einem wunderschönen leuchtenden Stern ist sie geschrumpft zu einem unscheinbaren blassen Mädchen, welches auch gar nicht mehr hochherschaftlich ausschaut.


    Und auch das habe ich ebenso wie Gagamaus verstanden. Soweit man das eben verstehen konnte, ist ja noch ziemlich nebulös.


    Was man nicht weiß, ob sie ein "normales Mädchen, aber mit sehr viel Ausstrahlung, Karma (...)" war, dem eben jetzt der Glanzfehlt und es quasi die "Schwarz-weiß-Ausführung" ihres vorherigen Ichs ist (s/w jetzt auf "Fernsehbild" bezogen, nicht auf gut/böse).
    Oder ob dieses Strahlen, der Glanz etwas ganz besonderes war - das zu ihre Welt, ihrer Kaste oder ihrer Familie gehört.
    Auf jeden Fall ist es etwas ungeheuer Wichtiges, ohne das sie ... wertlos ist. Denn sie ist ja jetzt völlig abgeschrieben.
    Von daher würde ich schon auf "etwas Besonderes" tippen. Also, was über Schönheit und Ausstrahlung hinausgeht.

  • Guten Abend allerseits :winken:


    Auch ich habe schon angefangen - konnte mich einfach nicht zurück halten.


    Der Anfang hat mir schon mal sehr gut gefallen. Obwohl ich vorher noch kein Buch von Nina Blazon gelesen habe, habe ich mich doch schnell an den Schreibstil gewöhnt und konnte mich auch wirklich gleich gut ins Geschehen hineindenken. Der Einstieg war zwar schnell, ohne viel bla bla, aber das hat mich nicht gestört. Ich konzentriere mich gerne so richtig in Bücher (vor allem in die ersten paar Seiten, damit man überhaupt versteht, um was es geht), deshalb war das hier für mich nichts Schlimmes. Ich bin auf jeden Fall gut reingekommen.


    Die Charaktere jedoch sind mir noch ein bisschen fremd, aber ich denke auch das wird noch. Mit Canda bin ich noch nicht so ganz warm geworden, aber ich glaube das wird noch besser. Über Tian kann ich noch nicht so viel sagen, aber ich glaube, dass mir beide noch ans Herz wachsen werden, aber das dauert vielleicht noch.


    Auf jeden Fall macht das Buch schon jetzt einen spannenden Eindruck. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht.

  • Was man nicht weiß, ob sie ein "normales Mädchen, aber mit sehr viel Ausstrahlung, Karma (...)" war, dem eben jetzt der Glanzfehlt und es quasi die "Schwarz-weiß-Ausführung" ihres vorherigen Ichs ist (s/w jetzt auf "Fernsehbild" bezogen, nicht auf gut/böse).
    Oder ob dieses Strahlen, der Glanz etwas ganz besonderes war - das zu ihre Welt, ihrer Kaste oder ihrer Familie gehört.
    Auf jeden Fall ist es etwas ungeheuer Wichtiges, ohne das sie ... wertlos ist. Denn sie ist ja jetzt völlig abgeschrieben.
    Von daher würde ich schon auf "etwas Besonderes" tippen. Also, was über Schönheit und Ausstrahlung hinausgeht.


    Warum sollte es nicht so sein, dass wirklich Tian fehlt? Ich weiß nicht, ob am Ende die Paarung Tian/Canda heißt, oder ob der junge Mann was damit zu tun hat, aber ich habe gelesen, dass sie fühlt, wenn es ihm schlecht geht, dass sie sich gegenseitig auf emotionaler Basis rufen können. Das scheint mir eine s e h r enge Beziehung zu sein, eine in der sich beide Persönlichkeiten ineinander verschränkt haben. Wenn man dann eine herausreißt ist es wie sterben und ich kann mir vorstellen, dass die dadurch geschaffene Leere äußerlich sichtbar wird. Canda macht auf mich nícht den Eindruck, als würde sie ihre Gefühle falsch einordnen. sie ist viel erwachsener als normale 17jährige und ich denke, wenn jemand seine Seele für einen anderen zu geben bereit ist, dann sollte der Grund dafür schon Liebe sein.


  • Warum sollte es nicht so sein, dass wirklich Tian fehlt? Ich weiß nicht, ob am Ende die Paarung Tian/Canda heißt, oder ob der junge Mann was damit zu tun hat, aber ich habe gelesen, dass sie fühlt, wenn es ihm schlecht geht, dass sie sich gegenseitig auf emotionaler Basis rufen können. Das scheint mir eine s e h r enge Beziehung zu sein, eine in der sich beide Persönlichkeiten ineinander verschränkt haben. Wenn man dann eine herausreißt ist es wie sterben und ich kann mir vorstellen, dass die dadurch geschaffene Leere äußerlich sichtbar wird. Canda macht auf mich nícht den Eindruck, als würde sie ihre Gefühle falsch einordnen. sie ist viel erwachsener als normale 17jährige und ich denke, wenn jemand seine Seele für einen anderen zu geben bereit ist, dann sollte der Grund dafür schon Liebe sein.


    Hm, das hast du wirklich gut erklärt, und es klingt einleuchtend. Mal sehen, ob du recht hast. :)

  • Zitat

    Ich habe mir ja das Verhalten von Canda so erklärt, dass 17 Jahre alles rund lief - übrigens nicht nur für sie sondern auch für die Eltern - und kaum läuft was schief, können alle nicht richtig damit umgehen, regagieren über oder werden leicht hysterisch.


    Ja, das klingt einleuchtend, habe ich so noch nicht drüber nachgedacht. Ist aber schon wirklich sehr extrem überreagiert dann...


    Zitat

    Was man nicht weiß, ob sie ein "normales Mädchen, aber mit sehr viel Ausstrahlung, Karma (...)" war, dem eben jetzt der Glanzfehlt und es quasi die "Schwarz-weiß-Ausführung" ihres vorherigen Ichs ist (s/w jetzt auf "Fernsehbild" bezogen, nicht auf gut/böse).
    Oder ob dieses Strahlen, der Glanz etwas ganz besonderes war - das zu ihre Welt, ihrer Kaste oder ihrer Familie gehört.
    Auf jeden Fall ist es etwas ungeheuer Wichtiges, ohne das sie ... wertlos ist. Denn sie ist ja jetzt völlig abgeschrieben.
    Von daher würde ich schon auf "etwas Besonderes" tippen. Also, was über Schönheit und Ausstrahlung hinausgeht.


    Nur weil jemand nicht lächelt oder der Glanz in seinen Augen fehlt kann er doch nicht gleich so abstoßend sein? Ich tue mich da echt schwer, das geht irgendwie komplett über meine Vorstellungskraft hinaus :-[. Aber mit diesem Schwarz-Weiß-Fernseher-Vergleich kann ich was anfangen, der ist wirklich super! Dann muss Canda eben echt was ganz Besonderes gewesen sein, das denke ich dann auch. Trotzdem finde ich die plötzliche Abneigung Canda gegenüber echt krass, aber das ist ja sicher gewollt.


    Zitat

    Warum sollte es nicht so sein, dass wirklich Tian fehlt? Ich weiß nicht, ob am Ende die Paarung Tian/Canda heißt, oder ob der junge Mann was damit zu tun hat, aber ich habe gelesen, dass sie fühlt, wenn es ihm schlecht geht, dass sie sich gegenseitig auf emotionaler Basis rufen können. Das scheint mir eine s e h r enge Beziehung zu sein, eine in der sich beide Persönlichkeiten ineinander verschränkt haben. Wenn man dann eine herausreißt ist es wie sterben und ich kann mir vorstellen, dass die dadurch geschaffene Leere äußerlich sichtbar wird. Canda macht auf mich nícht den Eindruck, als würde sie ihre Gefühle falsch einordnen. sie ist viel erwachsener als normale 17jährige und ich denke, wenn jemand seine Seele für einen anderen zu geben bereit ist, dann sollte der Grund dafür schon Liebe sein.


    Ich glaube die Paarung heißt nicht Tian/Canda, aber wir werden ja sehen, vielleicht irre ich mich auch.
    Das stimmt schon, das sehe ich auch so mit der extremen Verbindung. Die wurde jetzt gekappt durch Tians Verschwinden und jetzt fühlt Canda sich als wäre ein Teil von ihr gestorben. Sie sagt ja auch irgendwo am Anfang, dass es sich anfühlt wie eine Gliedmaße die ihr plötzlich fehlt, ein Arm oder ein Bein. Aber nachdem die Verbindung gekappt wurde kann sie dieses emotionale Band scheinbar nicht mehr herstellen. Nur in ihrem Traum bzw. durch ihren Traum ahnt sie, dass irgendwas nicht stimmt, aber jetzt im nachhinein kann sie Tian ja nicht mehr fühlen, das Band ist weg und Canda hat keine Ahnung was genau passiert ist, nur DAS etwas passiert ist. Mich würde interessieren was passiert wenn Canda wieder träumt ohne von Schlafmitteln betäubt zu sein. Ob sie dann doch noch Eindrücke von Tian bekommt oder ob das nur einmalig war?

    Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. - Helen Hayes

  • Ich glaube die Paarung heißt nicht Tian/Canda, aber wir werden ja sehen, vielleicht irre ich mich auch.
    Das stimmt schon, das sehe ich auch so mit der extremen Verbindung. Die wurde jetzt gekappt durch Tians Verschwinden und jetzt fühlt Canda sich als wäre ein Teil von ihr gestorben. Sie sagt ja auch irgendwo am Anfang, dass es sich anfühlt wie eine Gliedmaße die ihr plötzlich fehlt, ein Arm oder ein Bein. Aber nachdem die Verbindung gekappt wurde kann sie dieses emotionale Band scheinbar nicht mehr herstellen. Nur in ihrem Traum bzw. durch ihren Traum ahnt sie, dass irgendwas nicht stimmt, aber jetzt im nachhinein kann sie Tian ja nicht mehr fühlen, das Band ist weg und Canda hat keine Ahnung was genau passiert ist, nur DAS etwas passiert ist. Mich würde interessieren was passiert wenn Canda wieder träumt ohne von Schlafmitteln betäubt zu sein. Ob sie dann doch noch Eindrücke von Tian bekommt oder ob das nur einmalig war?


    Ich glaube auch, dass dieses Tian/Canda erledigt ist. Und für mich ist die Frage, wieviel von dem engen Band der beiden war einfach anerzogen. Von Kindheit hat wurden sie ja darauf hingedrillt, dass sie eine Zweiheit werden und ZUSAMMEN so was wie regieren werden. Abgeschottet von anderen, nur auf einander fixiert. Na ja, wenn man sich sympathisch ist, dann akzeptiert man das halt und wächst sozusagen zusammen. Eine freie Entscheidung aus Liebe ist aber was anderes. Und sie haben wohl so ein ähnliches Band wie langverheiratete Ehepaare. Wie offt mein Mann und ich miteinander sprechen und immer wieder sagt einer zum anderen, genau, das wollt ich auch gerade sagen. Genau so sehe ich das auch. Allerdings würde ich den Begriff Zweiheit scheren, klingt so, als müsste man dan IMMER einer Meinung sein. ;D
    Also wenn Tian und Canda 17 Jahre die selben Erfahrungen gemacht hat und einander von Kindheit auf kannten und wussten, dass sie füreinander bestimmt sind, dann hat man auch ganz ohne Mystik schon einiges gemein. Bisschen Mystik ist hier aber sicherlich auch im Spiel. Nur ob es Liebe ist/war bezweifle ich etwas.

  • Gut, ich bleibe Optimist, weil ich denke, dass es für Canda schlimm wäre. (Gerade haben wir am Tisch darüber gesprochen, dass man mit Pessimismus besser fährt :) )
    Nein, wenn Tian freiwillig weggegangen ist, dann hätte er Canda belogen und so eng wie ihr Band war, würde ich dann an ihrer Stelle niemandem mehr vertrauen können.

  • Ich glaube auch nicht, das Tian freiwillig gegangen ist.
    Aber trotzdem muß es nicht bedeuten das die beiden ein Paar bleiben, sollten sie sich wiederfinden.



    Nur weil jemand nicht lächelt oder der Glanz in seinen Augen fehlt kann er doch nicht gleich so abstoßend sein? Ich tue mich da echt schwer, das geht irgendwie komplett über meine Vorstellungskraft hinaus


    Ja, das muß schon irgendwas Spezielles sein und ein großer Verlust, sonst würden die Leute ja nicht so extrem reagieren-
    Also, Mitleid oder auch Schadenfreude... Aber wenn es nur Äußerlich wäre dann eben auch nicht viel mehr.


    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht !


  • Ich denke, dass liegt daran, dass wir anders denken. Dieses Leuchten war ein Charisma, welches sie ausgestrahlt hat. Ist Euch mal aufgefallen, wie jemand, der völlig unscheinbar ist, eine graue Maus sozusagen, plötzlich ein Strahlen aussendet, wenn er über eine ihm wichtige Sache spricht, sich völlig verändert. Mir fällt gerade Edith Piaf ein. Es ist wie ein Feuer, welches ausgegangen ist. Die Asche zeigt nicht mehr die Schönheit des Feuers. Sie wird nicht häßlich in unserem Verständnis geworden sein, sie hat nur verloren, was sie vorher zu etwas Besonderem gemacht hat. So etwas scheint noch nicht vorgekommen zu sein und so kann sich keiner etwas erklären.

  • Zitat von Rhea

    Ich denke, dass liegt daran, dass wir anders denken. Dieses Leuchten war ein Charisma, welches sie ausgestrahlt hat. Ist Euch mal aufgefallen, wie jemand, der völlig unscheinbar ist, eine graue Maus sozusagen, plötzlich ein Strahlen aussendet, wenn er über eine ihm wichtige Sache spricht, sich völlig verändert. Mir fällt gerade Edith Piaf ein. Es ist wie ein Feuer, welches ausgegangen ist. Die Asche zeigt nicht mehr die Schönheit des Feuers. Sie wird nicht häßlich in unserem Verständnis geworden sein, sie hat nur verloren, was sie vorher zu etwas Besonderem gemacht hat. So etwas scheint noch nicht vorgekommen zu sein und so kann sich keiner etwas erklären.


    so stelle ich es mir auch vor. Was mich nur etwas stutzig macht ist, das sie ja von der Wache gar nicht mehr erkannt wurde. Daher muss die Veränderung wohl sehr gravierend sein.


    Candas Verhalten fällt wohl sehr aus dem Rahmen. Bisher lief alles rund und ihr Benehmen war genauso wie es von ihr erwartet wurde. Doch jetzt wo Tian weg ist, ihre Verbindung zu ihm unterbrochen benimmt sie sich ganz anders als es ihre Erziehung wohl verlangt. Ich denke das es daher kommt, dass sei Tian tatsächlich liebt und nicht nur eine Verbindung eingehen wollte weil es so beschlossen wurde. Ob aber ihre Liebe weiter Bestand hat wird sich wohl erst noch zeigen.