01 - Kapitel 1 bis 8

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  • Hallo Ihr Lieben, hallo Susanne,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Die englische Hochzeit" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders unsere liebe Susanne, diesmal als Franziska Hille ;)


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, gebt bitte im Teilnehmerthread oder per PN an die Moderatorin kurz Bescheid. Denkt bitte daran, dass unsere Leserunden auf einen Zeitraum von ca. 2 Wochen ausgelegt sind.


    Bitte achtet darauf, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir das Buch auch möglichst gemeinsam lesen. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Es ist auch nicht nötig, den Inhalt detailliert wiederzugeben, wir lesen ja schließlich alle das gleiche Buch!


    Viel Spaß und gute Unterhaltung uns allen!
    Dani




    Hier könnt Ihr über Kapitel 1 bis 8 schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Hallo Susanne, :winken:
    hallo liebe MitleserInnen,


    heute war meine Mittagspause mal wieder sehr schön - ich war in England. :klatschen:
    Es ist Dir gut gelungen, liebe Susanne, die Atmosphäre authentisch wirken zu lassen. Ich fühlte mich sofort in die steife Atmosphäre eines englischen Herrenhauses versetzt


    Dann lernt man ja immer noch dazu in seinem Leben. So auch hier im 1. Abschnitt.


    Tuxedo = ein Smoking


    Was meint das Wort "Pandarus" ??
    Position 32 - "Aber Simon ist mittlerweile zu der Meinung gelangt, daß er wirklich den - wie hast du es genannt, Simon? - den Pandarus für Ihre Tochter machen will".
    Ist es tatsächlich ein "Kuppler" wie Wikipedia mir sagt? Im Sinne des Testamentes schätze ich mal - Ja !


    Sujet = bezeichnet den Inhalt oder Gegenstand einer Beschreibung, eines Theaterstücks oder eines Films.


    Nachdem ich wirklich sehr tief in die Geschichte eingetaucht war, hat mich das plumpe Wort "Digicam" etwas schockiert. :totlach:
    Position 55 - "Der Drang war so übermächtig, daß er an sich halten musste, um nicht hinauszulaufen und zumindest seine Digicam zu holen, um ein Bild zu schießen".


    Ebenso passt die Köchin in Jogginghosen und Männerhemd nicht so wirklich in meine Phantasievorstellung dieses Haushaltes.


    Die Scene in der Simon als "Der Gärtner" die Koffer zu Samantha gebracht hat und sie ihm dafür ein fürstliches Trinkgeld gegeben hat, hat mich amüsiert.
    Ich war mir ziemlich sicher, daß das nur Simon sein kann.


    Bisher sind mir alle 4 sehr sympathisch.
    Daß Tess und Henry aber so schnell so vertraut miteinander geworden sind und sie zum Schluss des Abschnittes auch tuscheln
    Position 58 - "Deine Mutter kann Simon nicht ausstehen. Was machen wir jetzt?"
    lässt in mir den Gedanken wach werden, daß die 2 sich nicht erst jetzt kennengelernt haben und, daß es ihnen gar nicht darum geht Tess unter die Haube zu bringen sondern es geht um Sam und Simon.


    Sam nimmt sich in der Bibliothek ein Buch zu lesen - und zwar ausgerechnet eines, das von Simon geschrieben wurde (was Sam ja nicht weiß).
    Wer ist Sinclair Haymann und was hat Sam mit ihm zu tun?


    Ist Sam "Germaine Collins" und "Sinclair Haymann" ein Pseudonym von Simon ???


    Respekt, daß Simon ihr die Wahrheit gesagt hat, warum er nicht mehr als notwendig mit ihr zu tun haben möchte. So sind die Fronten gleich geklärt.


    Ich freue mich auf heute Abend :lesen: :lesen:

  • Hallo, liebe Babsi :winken:


    Ich freu mich, dass es schon richtig losgeht! Und ich bin megagespannt, ob das "Experiment" gelungen ist. Ich wollte das Gefühl eines Historicals mit dem realen Setting einer Hier-und-Jetzt-Geschichte mixen - wobei natürlich solche Dinger ins Auge stechen wie die "Digicam" und die schräg gedresste Köchin ... (Eine meiner Betaleserinnen hat Stein und Bein geschworen, die Handlung spiele im ausgehenden 19. Jahrhundert. Auf Flugzeuge, Handys und Computer hingewiesen hat sie kurz gezuckt ^^)


    Der Pandarus. Eine Figur aus der Ilias, aber der Kuppler ist auf Shakespeares Mist gewachsen. Er kommt in "Troilus und Cressida" vor. Nicht mein Lieblingsstück von Shakespeare, deshalb hab ich den Pandarus aus einem ganz anderen Zusammenhang im Ohr und von da ist er mir auch ins Manuskript gerutscht.


    Falstaff von Verdi, Pistola, der den Zwischenträger für seinen Herrn machen soll, sagt sehr emport: "Porto una spada al fianco. Non sono un Messer Pandarus. Ricuso."
    (Ich trage ein Schwert. Ich bin kein Sir Pandarus und lehne ab."
    Das Ding (

    ) hab ich im Ohr, warum auch immer. Manchmal bleiben seltsame Sachen in den Gehirnwindungen kleben und tröpfeln von da aus in die Tastatur.
    (Bah, was für ein ekliges Bild!)


    :winken:

  • Danke für die Info zum Pandarus. Das hab ich noch nie vorher gehört/gelesen, hab dann aber auf Wikipedia nur den Hinweis auf Shakespeare gefunden. Aber im Hinblick auf das was im Testament steht passt es ja.


    Ich hab dann auch gleich die Verbindung zu Deinem 1. Katzenbild von Simone Keil gefunden. ;D


    Zitat

    (Eine meiner Betaleserinnen hat Stein und Bein geschworen, die Handlung spiele im ausgehenden 19. Jahrhundert. Auf Flugzeuge, Handys und Computer hingewiesen hat sie kurz gezuckt ^^)


    Stimmt, den Laptop hab ich gelesen, wahrgenommen aber er hat mich nicht so angesprungen wie die Digicam.


    Zitat

    Manchmal bleiben seltsame Sachen in den Gehirnwindungen kleben und tröpfeln von da aus in die Tastatur.


    :totlach: :totlach: :totlach:


    Ich würde jetzt gerne weiterlesen .... aber dann bin ich morgen früh fertig mit dem Buch.


    BTW:
    Ich hab auch den 2. Teil auf dem Tablet, aber es wird mir kein Cover angezeigt. Ist das ein bekanntes Phänomen?

  • Hallo und guten Tag an alle und an die liebe Susanne,


    hey, liebe Susanne, Du kommst uns Lesern hier, aber wirklich very brish rüber. Gut beschriebene diese etwas hölzerne Art, die man gerne
    englischen Adligen vorwirft. Genau so und nicht anderster stellt man sich so ein Herrenhaus und alles darum herum vor.


    Auch sonst scheinen die Fronten schon irgendwie klar abgesteckt oder? Auf der einen Seite, seine Lordschaft, die gerne sich der beiden Damen schnellst möglichst entledigen möchte, auf der anderen Seite, die Mutter Ms Dearing, die eigentlich auch nicht wirklich im Herrenhaus bleiben will, um sich damit dann dem Willen ihres verstorbenen Mannes beugen zu wollen. Und dazwischen die beiden jungen Leute Tess und Henry.


    Schön , wie Du, Susanne auch hier mit möglichen Vorurteilen..Amerika, Cowboyhut usw. mich zum Schmunzel gebracht hast. Das macht Laune.


    Und dann erst die Gedankengänge..schwarze Witwe..., aber diese schwarze Witwe ist noch interessant für den Mann, des Adels. Da liegt etwas in der Luft oder?


  • Kein Cover? Nein, das höre ich zum ersten Mal. ich kann dir meine "Urdatei" schicken (mobi oder epub?)


    Hm, also ich habe ein Cover ;).


    Ein geöffnetes Fenster, Doppelfenster mit kleinem Ausblick auf einen Baum. Eine wehende halbe Gardine unter dem Fenster moderner Heizungskörper und ein eher ungemachtes Bett.


    Hoffentlich nicht vom Winde verweht wird diese Hochzeit ;D. Oder will jemand davon fliehen..auch eine Möglichkeit.
    Das Cover lässt da viel Spielraum zu oder?

  • Hallo liebe Susanne! Hallo liebe Mitleserinnen (sind auch Männer dabei? Einer? Keiner?^^)


    Ich muss ehrlich sein, es fällt mir schwer, meine Begeisterung zurück zu halten. Ich lese "Die Englische Hochzeit" nun zum zweiten Mal und es nichts von seinem Zauber verloren. Der Spagat zwischen dem Alten und dem Neuen fasziniert mich noch immer und außerdem entdecke ich Dinge, die mir vorher gar nicht aufgefallen sind. :herz:
    Es macht Spaß, den Weg der Geschichte noch einmal zu gehen. :lesen:


    Die Wutanfälle von Sir Simon (erinnert mich doch glatt an "Das Gespenst von Canterville" :D ) sind noch immer erheiternd und ich sehe sein rotes Gesicht förmlich vor mir. Sams Sturheit steht dem natürlich nichts im Wege. Das sie nun auch noch zusammen wohnen müssen ... diese Tatsache ist auch bei dem zweiten Leserundgang ein Graus für mich. Erstaunlich, was eine Mutter alles für ihr Kind macht.
    Mein absoluter Favorit ist und bleibt der gravitätische Franklin. Ohne den würde doch glatt alles zusammenbrechen!


    Ich fand die Zusammenstellung vom englischen Adel und moderner Technik gerade interessant. Man merkte, dass es zwar in einem alten, geschichtsträchtigen Herrenhaus spielt, aber dennoch sind die Personen im 21 Jahrhundert angekommen. Genau diese Mischung hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und machen aus einer vielleicht trockenen Historical-Story eine spritzige, moderne Geschichte. Ich steh ja total auf die Flüche von Sam! :totlach:
    (Hab ich jetzt gespoilert? :unschuldig: )


    Bin schon still! :winken:


    Tilly

  • Ich glaube das ist eine richtig schöne Verwicklungsgeschichte. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Aber das ist kein Wunder. Der Schreibstil von Susanne ist einfach klasse -egal welches Genre sie schreibt.


    Die Personen gefallen mir schon mal alle. Simon, der etwas garstige Adlige passt für mich perfekt zum englischen Adel. Ich glaube er irrt sich wohl gewaltig was Tess angeht. Tess ist bestimmt gar nicht die Tochter seines Freundes Roland, sondern dessen Enkelin. Aber das scheint sogar Tess nicht zu wissen. Aber Sam denkt einmal über ihre Sünde mit Rodney nach und wie gut sich dann die schlimmen Folgen doch noch ergeben haben. Das hört sich für mich so an als hätte Roland Tess nur als seine Tochter ausgegeben........


    Aber was haben Tess und Henry vor. Die beiden kennen sich offensichtlich. Lieben sich die beiden auch? Ich gebe es ja gerne zu - zuerst habe ich bei Simon und Henry auch an ein Liebespaar gedacht ;D Nun habe ich den Eindruck das Tess und Henry Sam und Simon verkuppel wollen - ansonsten fällt mir nichts ein. Denn wenn es nur um Tess Hochzeit mit einem standesgemäßen Mann ginge, und sie und Henry sich lieben, dann wäre das Testament ja gar kein Poblem....... ???


    Was hat es noch mit dem Schrfststeller Sinclair Haymann auf sich? Ich hatte ja auch schon überlegt ob Henry dieser Schriststeller ist. Schon seltsam das er Henry Sinclair heißt. Das ist ja nun kein ganz so üblicher Name, oder? ???


    Auf jeden Fall gefällt mir die Geschichte sehr gut. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

  • Zitat von JanaBabsi

    Ist Sam "Germaine Collins" und "Sinclair Haymann" ein Pseudonym von Simon ???



    Das könnte sehr gut sein und würde einiges erklären. Simon denkt über seine Heransgehensweise des Romans nach und ihm fällt ein das Rodney ihm von dieser Geschichte erzählt hat. Da ich glaube das Rodney der Vater von Tess ist und so natürlich auch Sam von dieser Geschichte erzält hat, würde das passen. Außerdem will Germain Collins den Autor Sinclair Haymann treffen. Vielleicht weil sie sowieso gerade in England ist. Das ist nicht Henry der Autor Sinclair Haymann sondern Simon.......


    Zitat von JanaBabsi


    Die Scene in der Simon als "Der Gärtner" die Koffer zu Samantha gebracht hat und sie ihm dafür ein fürstliches Trinkgeld gegeben hat, hat mich amüsiert.
    Ich war mir ziemlich sicher, daß das nur Simon sein kann.


    Die Szene fand ich richtig genial. Und ja, für den Leser war das wohl klar ;D

  • Also bis zu den ersten paar Seiten dachte ich auch, der Roman würde im ausgehenden 19. Jahrhundert spielen. Aber der Thriller, das Flugzeug, das Smartphone, der Laptop etc. haben mich dann doch schnell in die Realität zurück geholt. Im wahrsten Sinne des Wortes. ;):D


    Das könnte sehr gut sein und würde einiges erklären. Simon denkt über seine Heransgehensweise des Romans nach und ihm fällt ein das Rodney ihm von dieser Geschichte erzählt hat. Da ich glaube das Rodney der Vater von Tess ist und so natürlich auch Sam von dieser Geschichte erzält hat, würde das passen. Außerdem will Germain Collins den Autor Sinclair Haymann treffen. Vielleicht weil sie sowieso gerade in England ist. Das ist nicht Henry der Autor Sinclair Haymann sondern Simon.......


    Der Gedanke ist mir auch gleich gekommen, genau wegen diesen Dingen. Das klingt auf jeden Fall nach ein plausiblen Erklärung. Ich bin mal gespannt, ich glaube, die beiden werden wohl bald auch als Autoren aufeinander treffen, denn immerhin war das ja schon vorgesehen, auch wenn es erstmal abgelehnt wurde. Das könnte den ganzen Konflikt noch verschärfen. ;D
    Wobei Sams auflodernde Leidenschaft wohl schon für ordentlich Zündstoff sorgt. Und ich glaube, dass auch unser Lord sich dessen nicht ganz freisprechen kann.


    Ansonsten scheinen hier alle einige Vorurteile zu haben, aufgrund von Halbwissen. Ich bin ja wirklich gespannt, warum Roland wirklich zu Sam gegangen ist. Sie spricht ja davon, dass er ihr sehr geholfen hat. Das klingt für mich eher nicht nach einer heißen Affäre... Mal schauen, was da noch kommt.



    Daß Tess und Henry aber so schnell so vertraut miteinander geworden sind und sie zum Schluss des Abschnittes auch tuscheln
    Position 58 - "Deine Mutter kann Simon nicht ausstehen. Was machen wir jetzt?"
    lässt in mir den Gedanken wach werden, daß die 2 sich nicht erst jetzt kennengelernt haben und, daß es ihnen gar nicht darum geht Tess unter die Haube zu bringen sondern es geht um Sam und Simon.


    Auf die Idee bin ich jetzt noch nicht gekommen, aber ja, das klingt plausibel. Allerdings glaube ich dennoch, dass die beiden auch etwas füreinander empfinden. :)

  • Ja, diese Plagiatsvorwürfe bringen gleich im 1.Teil zusätzliche Gesprächsstoff.


    Hallo Susanne, musstest Du, so eine Situation auch schon mal erleben? Weil Du es hier geschickt mit eingebaut hast ;)


    Möglicherweise könnte die Mutter von Tess, die Autorin Germaine Collins ist. Wobei sie mag, ja eigentlich solche Schundliteratur gar nicht, aber vielleicht auch nur eine Schutzbehauptung gegenüber ihrer Tochter und der Allgemeinheit, hm.


    Da bin ich mal gespannt auf die Auflösung.


    Denn dieser Plagiatsvorwurf trifft noch Simon wirklich schwer und das wäre ein schweres Pfund, wenn das mit Sam und Simon jemals klappen sollte und dann die vielleicht wahre Identität/Name herauskommen könnte/würde/müsste.


    Denn das wäre schon ziemlich hinterlistig und gemein. Wenn sich Sam, wie eine Art Laus in den Pelz, von Simon etwas blumig umschreiben hier gebärden würde. O.K. es geht auch um ihre Tochter und ihren Zukunft, aber trotzdem irgendwie nicht so ganz richtig und fair.


    Interessanterweise sind die beiden jungen Leute eigentlich viel zu vertraut. Wenn man bedenkt, wie kurz sie sich erst kennen, hm da könnte auch mehr dahinter stecken oder? Alles noch sehr undurchsichtig.


    Lustige Sache am Rand mit dem Schwul oder nicht schwul sein. Irgendwie schon drollig, dass die Amerikanerin Sam hier solche Befürchtungen beschlichen hatte. Geschicktes spielen mit Vorurteilen.


  • Ja, diese Plagiatsvorwürfe bringen gleich im 1.Teil zusätzliche Gesprächsstoff.


    Hallo Susanne, musstest Du, so eine Situation auch schon mal erleben? Weil Du es hier geschickt mit eingebaut hast ;)


    Uh, nein! Aber in den letzten Jahren war ja sowas häufiger Thema (die schreibende Stewardess mit ihren "Platzhaltertexten" z.B. und der Typ, der sich nicht getraut hat, seinem Verlag zu beichten, dass das Buch, das sie ihm abgekauft haben, gar nicht von ihm ist. Kommt vor. Selten, aber doch.)

  • Hallo :winken:
    Ich habe den ersten Abschnitt heute Morgen gelesen. Etwas verwirrt war ich dann doch allerdings, als es von Thrillern, Handys und Laptops die Rede war. Ich dachte eigentlich der Roman spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert. Irtum meinerseits :-[
    Die Ankunft von Sam und Tess in England hat dann auch mich schnell ankommen lassen. Ich mag gerade die alten Schlösser und Herrenhäuser Englands und dank Dowton Abby gibt es ja auch ein klares Bild ;D


    Mein erster Eindurck von Henry und Sam war schon irgendwie, dass die Zwei ein Paar sind, scheint aber wohl nicht zu sein. Ganz klar in was für einem Verhältnis sie zueinander stehen, scheint aber nicht zu sein, oder?


    Sam ist für mich auf jeden Fall die Schriftstellerin Germaine Collins und Henry das Gegenstück dazu. In diesem Abschnitt sagt er ja selbst, er erinnert sich an die Geschichte die ihm Rodny erzählt hätte und das es möglich wäre, dass jemand dieser Frau die selbe Geschichte erzählt hat. Auch passt zusammen, dass die Autorin nach London kommen will um diesen Streit zu klären. Die Beiden sind für mich ganz klar diese Pseudonyme. Ob sie auch ein Paar werden bleibt abzuwarten. Aber sie machen auf jeden Fall den Eindurck.


    Tess und Henry scheinen sich auch gleich gut zu verstehen, zu gut?




    Ja, die Szene hat mir auch gefallen. Und auch, dass sie nachher ihr Trinkgeld wieder haben wollte :totlach:

  • Ich habe auch losgelegt und nach leichter Verwirrung auf den ersten Seiten bin ich nun in der Geschichte angekommen, denke ich.
    Am Anfang habe ich wirklich auch gerätselt, in was für einem Verhältnis Simon und Henry zueinander stehen, auf die naheliegende Vater-Sohn-Theorie war ich gar nicht gekommen. Schwul konnten sie aber auch nicht sein, denn eindeutig sind Simon und Sam ja aneinander interessiert.


    Ach, Susanne, selbst hier schaffst du es, den Figuren auf den ersten Seiten mehrere Namen zu geben und es dem Leser somit etwas schwerer zu machen ;D Immerhin sind es diesmal nur die Abkürzungen, aber dass Tess ihrer Mutter mit Vornamen anspricht, hat mich ein paarmal überlegen lassen, wer die Mutter und wer die Tochter ist. Ich bin aber auch eine grässliche, unaufmerksame Leserin ;)


    Ich nehme an, Simon hat unter seinem wahren Namen dieses gefeierte Buch geschrieben, dann gelang ihm nichts mehr und daraufhin hat er sich mit diesen blutigen Krimis unter Pseudonym ausgetobt?
    In seinem Titel kommt ja auch St. Clair vor, da ist der Weg zu Sinclair ja nicht weit


    Und Sam dürfte dann die Autorin mit dem Plagiatsvorwurf sein.
    Immerhin kannten beide Rodney, der ihnen die Geschichte dazu erzählt haben dürfte.
    edit: ähmnein, das ist ja noch gar nicht sicher, Rodney war ja der Sohn von Roland.


    Apropos, Rodney Roland. Dieses Testament, wenn es denn wirklich so ist, geht ja mal gar nicht. Da hab ich wirklich kurz daran gezweifelt, in welchem Jahrhundert die Geschichte spielt. Man kann doch heutzutage nicht das Erbe an die Bedingung knüpfen, dass ein gerade mal 18jähriges (?) Mädchen heiratet und noch dazu bitteschön einen Adligen.
    Geht so was juristisch überhaupt? Ist ja gruselig!


    Achja, und ich habe überlegt, ob Tess wirklich Rodneys Rolands Tochter ist. Ob er wohl der Typ war, der eine gerade 18jährige mal eben schwängert, noch dazu wo er damals noch verheiratet war? Vielleicht steckt etwas ganz anderes hinter dieser Ehe als Simon das momentan noch annimmt? *spekulier*

    Liebe Grüße

    Dani

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  • Mein erster Eindurck von Henry und Sam war schon irgendwie, dass die Zwei ein Paar sind, scheint aber wohl nicht zu sein. Ganz klar in was für einem Verhältnis sie zueinander stehen, scheint aber nicht zu sein, oder?


    *grins* noch jemand, der die Figuren noch etwas durcheinanderwürfelt ;D




    Die Personen gefallen mir schon mal alle. Simon, der etwas garstige Adlige passt für mich perfekt zum englischen Adel. Ich glaube er irrt sich wohl gewaltig was Tess angeht. Tess ist bestimmt gar nicht die Tochter seines Freundes Roland, sondern dessen Enkelin. Aber das scheint sogar Tess nicht zu wissen. Aber Sam denkt einmal über ihre Sünde mit Rodney nach und wie gut sich dann die schlimmen Folgen doch noch ergeben haben. Das hört sich für mich so an als hätte Roland Tess nur als seine Tochter ausgegeben........


    Huch, Enkelin ist auch eine interessante Theorie. Aber dann müsste ja ihr Vater Rolands Sohn Rodney sein, und Roland hätte dann nach Ediths Tod die Mutter seiner Enkelin geheiratet? Auch irgendwie strange, oder?

    Liebe Grüße

    Dani

    Einmal editiert, zuletzt von Spatzi79 ()

  • Huch, Enkelin ist auch eine interessante Theorie. Aber dann müsste ja ihr Vater Rolands Sohn Rodney sein, und Roland hätte dann nach Ediths Tod die Mutter seiner Enkelin geheiratet? Auch irgendwie strange, oder?


    Meine Gedanken gingen heute Morgen auch in die Richtung. Roland wird ja eigentlich als zuverlässig von Simon beschrieben und auch die Ehe mit Edith als glücklich bezeichnet. Da passt es eigentlich nicht, gleich nach dem Tod der Frau neu zu heiraten. Die Theorie, die Mutter seiner Enkelin zu heiraten hat doch was. Ich bin auf die Auflösung gespannt.

  • Ach, Susanne, selbst hier schaffst du es, den Figuren auf den ersten Seiten mehrere Namen zu geben und es dem Leser somit etwas schwerer zu machen ;D Immerhin sind es diesmal nur die Abkürzungen, aber dass Tess ihrer Mutter mit Vornamen anspricht, hat mich ein paarmal überlegen lassen, wer die Mutter und wer die Tochter ist. Ich bin aber auch eine grässliche, unaufmerksame Leserin ;)


    LOL. Ich bin dabei, es mir abzugewöhnen. (Wobei es mir schwer fällt, ich gebe es zu. Bei meinem neuen, in der Verhandlung befindlichen Projekt für cbt hab ich mir zehnmal auf die Finger hauen müssen, damit die Hauptfigur nicht drei wunderschöne Namen bekommt. Eine Variante in deutsch, eine in flämisch und eine französisch ... ^^)